Außerordentliche Mitgliederversammlung

  • Warum zögerst du noch, starte die Umfrage einfach selbst, denn was besseres wie Markus Merk kann uns nicht passieren!!

  • Hmm... Meine Idee zu dieser Aktion:


    Wir müssen eine Opposition bilden und zwar nicht nur im Forum. Eine neutrale Gruppe, die als einziges erklärtes Ziel den Neuaufbau hat. Umfrage im Forum ist schön und gut, aber wenn man wirklich was bewegen will, braucht man eine größere Basis. Dazu gehören die Fanclubs genauso wie andere Stadionbesucher. Stellt euch mal vor, die GL würde sowas planen, dann wäre der Aufschrei hier im Forum groß und die Unterstützung fraglich. Auf der anderen Seite heißt es, es wäre eine Initiative der "Spinner aus dem Forum".


    Bringt man alle an einen Tisch, hat man denke ich auch wesentlich bessere Karten, z.B. einen Markus Merk zu überzeugen. Ich will kein Gremium mit einem Vertreter von jedem Fanclub oder so, aber die Unterstützung muss da sein. Das ganze hat noch einen weiteren Vorteil: Diese Gruppe hätte keinen Ruf zu verlieren im Gegensatz zu potentiellen Amtsträgern. Man kann erstmal im Hintergrund "verhandeln" und koordinieren. Wir brauchen bei einer Versammlung nicht eine paar Ex-Spieler, die "helfen wollen", sondern ein Konzept, wie der FCK konkret saniert werden kann. Was wir überhaupt nicht gebrauchen können, ist eine Schlammschlacht in den Medien. Wie soll sich jemand produktiv ins Gespräch bringen, wenn wir einfach eine Versammlung einberufen? Ich glaube kaum, dass jeder da mit eigenem Konzept auftauchen wird. Ganz nebenbei erleichtern wir es z.B. auch Sponsoren, die eben nur unter bestimmten Bedingungen helfen wollen, an den FCK heranzutreten.



    Ich bin auch gerne bereit, aktiv mitzuwirken und organisatorische Dinge in die Hand zu nehmen. Wer hat Eier und macht mit?

    "Im Zahlenraum bis 100 kann Oliver Aufgaben mit hohem Schwierigkeitsgrad, auch bei wechselnder Aufgabenstellung, lösen."

  • also, warum sollten sich die Fan Clubs nicht einigen können, dass haben sie ja auch mit dem Brief an die Mannschaft bewiesen und die GL hat ja schon als voreiter bei der JHV angedroht, dass bei Unregelmäßigkeiten und Lügen eine Außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen wird!
    Warum also auf die GL schimpfen, sie ist nun mal die größte Truppe und die anderen Fan Club Sprecher sollten sich mit denen einigen und somit kommt doch schon etwas ins rollen! Aber lange warten bringt uns wirklich nichts außer dass wir wenn es zu spät wird, wir der Musik hinter her laufen. Ich bin in keinem Fan Club Mitglied aber ich wäre froh wenn man mich ab und an einmal informieren könnte was nun am laufen ist!

  • also, warum sollten sich die Fan Clubs nicht einigen können, dass haben sie ja auch mit dem Brief an die Mannschaft bewiesen und die GL hat ja schon als voreiter bei der JHV angedroht, dass bei Unregelmäßigkeiten und Lügen eine Außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen wird!
    Warum also auf die GL schimpfen, sie ist nun mal die größte Truppe und die anderen Fan Club Sprecher sollten sich mit denen einigen und somit kommt doch schon etwas ins rollen! Aber lange warten bringt uns wirklich nichts außer dass wir wenn es zu spät wird, wir der Musik hinter her laufen. Ich bin in keinem Fan Club Mitglied aber ich wäre froh wenn man mich ab und an einmal informieren könnte was nun am laufen ist!


    Ich habe auch nicht gesagt, dass sie sich nicht einigen können, ich sagte nur, dass man sich eben vorher einigen muss. Ich habe auch nichts gegen die GL, ich habe sie hier nur genannt, weil sie z.B. für o.g. Aktion durchaus auch Kritik einstecken musste. Das ganze ist ja doch eine Nummer größer als ein offener Brief und deswegen halte ich es für wichtig, dass man vorher alle FCK-Fans ins Boot holt und als geschlossene Einheit auftritt. Nur so hat man überhaupt die Chance, etwas bewegen zu können.

    "Im Zahlenraum bis 100 kann Oliver Aufgaben mit hohem Schwierigkeitsgrad, auch bei wechselnder Aufgabenstellung, lösen."

  • Ich habe auch nicht gesagt, dass sie sich nicht einigen können, ich sagte nur, dass man sich eben vorher einigen muss. Ich habe auch nichts gegen die GL, ich habe sie hier nur genannt, weil sie z.B. für o.g. Aktion durchaus auch Kritik einstecken musste. Das ganze ist ja doch eine Nummer größer als ein offener Brief und deswegen halte ich es für wichtig, dass man vorher alle FCK-Fans ins Boot holt und als geschlossene Einheit auftritt. Nur so hat man überhaupt die Chance, etwas bewegen zu können.

    Davon ging ich ja auch aus! Und ich mache auch mit wenn ich und meine E..., zusätzlich zu meiner Stimme, benötigt werde!

  • Ich sehe eigentlich die Chance immer größer werden. Wie ich es schon gesagt habe --- natürlich bin ich dabei -- da stören auch die 380 km nicht. Ich hoffe nur dass dann auch manch anderer eine etwas grtößere Entfernung in Kauf nimmt. Wenn neben den 40 die wir brauchen noch 300 weitere, die den Wechsel wollen, kommen, dann sollte es doch klappen.

  • AOV und Opposition


    Viel wird in den verschiedenen Foren diskutiert über eine eingehende Restrukturierung des FCK. Unbestritten ist bei allen: So wie heute geht es nicht weiter.J


    e nach Hintergrund der Personen und auch dem Zeitpunkt der Meinungsäußerung ist die Prioritätenliste der notwendigen Veränderungen und der Ursachen der Mißstände recht unterschiedlich, doch ist der Tenor aller Meinungsäußerungen gleich:


    Änderungen müssen her, personeller und organisatorischer Natur, aber auch im Stil, der Mannschaft, dem Auftreten dem Image des FCK.


    Ich habe keine Ahnung von Fußball, ich bin nur ein alter, treuer Supporter des FCK, aber wenn ich das Problem des FCK mit den Erfahrungen ansehe, die ich in meinem Berufsleben als Unternehmensleiter gemacht habe, dann ist die Aufgabe eigentlich ganz klar. Der FCK hat tiefgreifende Probleme in den meisten Kerngebieten eines Unternehmens und es gilt einen kompletten Turnaround hinzulegen.Aber versuchen wir diese "Probleme" mal mit der Methodologie eines Betriebswirtschaftlers anzugehen.


    Da wir uns darüber einig sind, das der FCK sehr vielschichtige, komplexe Probleme hat, verwenden wir zur Analyse ein recht modernes Tool, die sogenannte Balanced Scorecard. Um den "Erfolg" oder die Performance eines Unternehmens zu beurteilen, wird die 1992 von Robert S. Kaplan und David P. Norton eingeführte Balanced Scorecard benutzt. Die BSC ist ein Konzept zur Messung der Aktivitäten eines Unternehmens im Hinblick auf seine Vision und Strategien, um den Führungskräften einen umfassenden Überblick über die Leistungsfähigkeit und Effektivität der Organisation zu bieten. Das neue Element besteht darin, daß die BSC nicht nur auf die Finanzperspektive fokussiert, sondern auch die menschlichen Aspekte beinhaltet, die die Treiber für die Ergebnisse sind, so daß sich die Organisation auf ihre Zukunft und langfristigen Interessen konzentriert. (http://de.wikipedia.org/wiki/Balanced_Scorecard)


    Analysiert man die vier Hauptfelder oder Perspektiven der BSC für den FCK kommt man zu wirklich dramatischen Ergebnissen:


    1. Finanzperspektive:


    Der FCK gibt seit Jahren mehr Geld aus, als er einnimmt, er lebt von der Hand in den Mund und hat jetzt schon Einnahmen des nächsten Jahres ausgegeben, um die laufenden Ausgaben zu sichern. Zudem pumpt er in immer stärkeren Maße sein Umfeld an (Gönner, Werbepartner, Freunde), immer in der Hoffnung auf bessere Zeiten. Seine Investitionen (Spieler) erzielen nicht die gewünschten Ergebnisse, die Kosten hat er nicht im Griff und vor allem hat er keine Perspektive diese Entwicklung zu stoppen und umzudrehen. Er treibt immer mehr, ziellos in diesen Strudel der Finanzprobleme. Die radikalen Schnitte (Verkauf des Stadions, Verkauf des Tafelsilbers an Spielern) haben auch nur kurzfristig Atem verschafft und auch eine Finanzspritze des "Investors" würde keine strukturelle Änderung bringen.


    2. Kundenperspektive:


    Zur Analyse der Kundensicht müssen wir eigentlich nicht viel sagen. Tabellenplatz, die letzten Ergebnisse, das alles sind Fakten, die für sich selbst sprechen. Interessant ist sicherlich aber auch die Diskussion des Publikums zu verfolgen in Hinblick auf Feeling im Stadion, Beziehung zur Mannschaft, Standing der, das Unternehmen FCK repräsentierenden Personen in der Öffentlichkeit. Wenn jetzt die Kunden, d.h. die Fans in einem offenen Brief sich zu Wort melden müssen, ist alles über die Performance der Kundenbeziehung, gesagt. Kurzum, das Management hat es immer noch nicht geschafft diese endgültig zu zerstören, arbeitet aber daran.


    3. Organisation- bzw. Prozeßperspektive:


    das Chaos der letzten Monate, das Personalkarussell, die ständig wechselnden Personen in Vorstand und Aufsichtsrat, die ungeklärten Verhältnisse in der sportlichen Leitung, all das läßt sich natürlich nicht als vertrauensbildende Maßnahme und organisatorische Kompetenz verkaufen. Selbst der Laie erkennt, daß die rechte Hand nicht weis was die Linke tut, daß die Verteilung der Aufgaben und Kompetenzen nicht klar ist und immer wieder Kompetenzschwierigkeiten auftreten.


    .4. Mitarbeiterperspektive:


    Wenn wir uns die Leistungen der letzten Spiele anschauen, wissen wir, daß die Motivation der Mitarbeiter (Spieler) so niedrig ist, daß die Grashalme auf dem Trainingsplatz dagegen wie Urwaldriesen scheinen. Von Lustlosigkeit bis hin zu Angstneurosen ist die komplette Bandbreite der menschlichen psychologischen Reaktionen auf Streß und Überforderung ablesbar. Aber auch im Vorstand sind schon krankhaft zu nennende psychologische Muster erkennbar.


    Diese Kurzanalyse zeigt aber auch gleichzeitig die Handlungsfelder an, und das einfache Lösungen nicht greifen. Nicht eine einzelne Maßnahme, nicht ein einzelner Heilsbringer können den Verein aus dieser Krise bringen.Wir müssen die Strukturen verändern, wir müssen die Personen verändern, wir müssen am finanztechnischen Gerüst arbeiten und auch das Produkt FCK weiterentwickeln. Viele Baustellen, die nicht von einem Einzelnen bearbeitet werden können und die Step-by-Step in einem Aktionsplan von einem ganzen Team, dem ganzen Unternehmen abgearbeitet werden müssen.Klar ist, das es immer Einzelne oder Gruppen gibt, die Partikularinteressen haben und diese verteidigen, es ist jedoch wichtig diese im Hinblick auf die Gesamtheit des Vereins auf die Waage zu legen und den Nutzen zu bewerten. klar ist auch, daß einzelne Aktionen für sich zwar positiv beurteilt werden können, aber auch dem Gesamtkontext schaden können.In einer Struktur wie einem Verein ist es allerdings sehr schwierig eine ausgewogene Wertung (Balanced Score) zu finden, da sich einzeln Handelnde immer einer rein zahlenmäßig wertenden Mitgliedschaft gegenüber durchsetzen müssen. So und nun schließt sich der Kreis meiner kleinen BWL Vorlesung.Wenn ich so was auf einer AMV vortragen würde, um zu begründen, das der jetzige Vorstand unfähig ist und der Aufsichtrat in die Wüste geschickt werden muß, da er nicht in der Lage ist, das Unternehmen FCK vernünftig zu steuern und er dabei ist das einst stolze Schiff voll auf die Klippen rasen läßt, dann würde ich von den meisten Mitgliedern nicht verstanden, beim 2. Punkt von Buchholz abgebrochen, wegen Zeitüberschreitung und von einigen Gruppierungen angepöbelt weil ich einen beliebten Spieler als Psychowrack bezeichnet hätte.Aus diesem Grund ist es auch äußerst schwer eine funktionierende Opposition aufzubauen, denn zum einen muß ein Schattenkabinett mit einem Programm aufgebaut werden, das in allen Belangen dem Partikularinteresse der einzelnen Gruppen entspricht und zum anderen auch noch mehr oder weniger eine Garantie für die bessere Zukunft verspricht.

  • Zitat @mac:
    "Wenn ich so was auf einer AMV vortragen würde, um zu begründen, das der jetzige Vorstand unfähig ist und der Aufsichtrat in die Wüste geschickt werden muß, da er nicht in der Lage ist, das Unternehmen FCK vernünftig zu steuern und er dabei ist das einst stolze Schiff voll auf die Klippen rasen läßt, dann würde ich von den meisten Mitgliedern nicht verstanden, beim 2. Punkt von Buchholz abgebrochen, wegen Zeitüberschreitung und von einigen Gruppierungen angepöbelt weil ich einen beliebten Spieler als Psychowrack bezeichnet hätte."


    Du würdest von den Mitgliedern deshalb nicht verstanden werden, weil du ganz bewusst "über deren Köpfe hinweg" schwafeln würdest.
    Die Sprachregelung auf einer Mitgliederversammlung ist ganz einfach:
    "Klartext reden,
    a) damit dich jeder versteht,
    b) damit du dich nicht innerhalb von wenigen Minuten lächerlich machst,
    c) damit die anwesenden Mitglieder Vertrauen in dich entfalten können!"


    Außerdem müsstest du den Mitgliedern verdeutlichen, dass deiner Rede auch entsprechendes Handeln folgt - ganz im Gegensatz zu den bisherigen FCK-Verantwortlichen!

  • Du hast meinen Text zwar nicht verstanden, aber intuitiv die richtige Antwort gegeben.


    Solange dem aber auf einer MV so ist, wird der FCK auch keinen anderen Vorstand haben und auch keinen anderen Aufsichtsrat, sondern warten müssen, bis die Herren das sinkende Schiff freiwillig verlassen.

  • @ mac:
    Schön und gut. Es gibt auch einen Verein, der dieses Verfahren seit Jahren anwendet, nämlich den Vfb Stuttgart.(Über Diplomanden der Uni Mannheim, Lehrstuhl Kieser)
    Auch ist die BSC kein reines Analysetool, sondern vielmehr eine Art Managementphilosophie, eine "Mode". In dieser Einfachheit, wie Du es oben beschreibst wirst Du allerdings nicht weit kommen. So einfach ist das nicht. Die Implementierung eines solchen Systems verlangt die komplette Kenntnis der im unternehmen hersrschenden Vorgänge, Befehlsketten usw. Diese kennen wir nicht. Dieses System kann nur von innen angewandt werden und auch nicht auf Gerüchten, Zeitungsartikeln und Beobachtungen basieren, auch wenn manches nur allzu offensichtlich erscheint.


    Außerdem ist wohl wirklich richtig, dass ein solches Vorgehen auf einer Mitgliederversammlung nicht vorgestellt werden kann. Das einzige, was man mit solchen Ideen erntet sind "Buh"-Rufe. (vgl. Herr Dipl.-Kfm. Teußer auf der letzten JHV, der einen so fatalen Fehler in der Bilanz entdeckte... Naja, wollte aber keiner wissen...)Auch wirst Du Sachen wie "Scheiss studierte" ertragen müssen. In diesem Fall brauchst Du im Prinzip eine Opposition, die vorhanden ist, der Du Dein Konzept im persönlichen Gespräch vorstellen kannst. Für die Wahl ist das kein guter Ansatz. Es geht hier um Politik, um Wiederwahl und persönliche Nutzenmaximierung (PC lässt grüßen). Die meisten werden die Vorteile nicht sehen und aus Unsicherhet ein Nein entgegensetzen. Völlig normaler Vorgang. Auch kannst Du hier auf rationale Uninfomiertheit gehen, wie Du magst ;)


    Denk, das ist einfach zu harter Tobak für das durchschnittliche, meist obrigkeitstreue Mitglied auf der JHV.