Sinn des Lebens

  • in der Analyse der Situation sind wir uns einig - Arbeitslosigkeit schafft Konflikte.


    Wieso es jedoch besser ist, jemanden Sozialhilfe zu zahlen und zu Hause versauern zu lassen, als ihm einen Zuschuss zu einem zu niedrigen Lohn zu zahlen will mir nicht in den Kopf.


    Dass jeder von seiner Arbeit leben kann ist ein frommer Wunsch. In anderen Ländern haben die Leute einfach Pech - hier bekommen Sie eine Unterstützung. Was ist daran schlecht? Ich kann doch niemanden zwingen, Arbeitsplätze zu schaffen.


    Wir haben es doch jahrelang ausprobiert die Arbeitslosigkeit stieg und stieg - jetzt hat man den völlig überregulierten Arbeitsmarkt nur ein klein wenig entbürokratisiert und zum ersten Mal seit den 60ern sinkt die Sockelarbeitslosigkeit. Der Erfolg gibt den Reformen doch recht, wie in vielen anderen Ländern (Skandinavien!).


    Wie nun ein vernünftiger Mensch auf die Idee kommen kann ein bewiesenermaßen funktionierendes Prinzip durch ein Prinzip zu ersetzen, was genauso bewiesenermaßen nicht funktionert werde ich niemals verstehen - es sei denn, ich möchte eine möglichst hohe Arbeitslosigkeit, damit mein Wählerpotential steigt.

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    KEINE PFIFFE GEGEN UNSERE MANNSCHAFT IN DER WEST


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  • Die Frage nach dem Sinn des Lebens kann man natürlich nicht ohne weiteres einfach beantworten, weil es nicht so einfach ist, das zu pauschalisieren. Außerdem kommt man dabei denke ich nicht drumherum, von Religion zu sprechen. Für viele Menschen ist Religion sehr wichtig, eben auch, weil die Religion die Antwort auf die Fragen geben soll, die man sich selbst nicht beantworten kann. Ich persönlich halte aber garnichts von Religion, genauer gesagt von der Kirche. Die Religion ansich lässt sich nicht leugnen, wenn man sie als etwas definiert, das im Menschen existiert, solange er lebt und ohne das der Mensch nicht leben kann. Weil Religion eben bedeutet, dass man sein Leben hinterfragt.Meine Meinung ist aber, dass es dazu keiner spezieller Religion bedarf, jeder Mensch muss sich selbst die Frage beantworten. Der Sinn des Lebens ist der, dem man ihm gibt. Das definiert sich über Träume, Ziele, Wünsche und Willen. Ich glaube nicht, dass wir ein vorbestimmtes Schicksal haben, aber ich glaube, dass es "Schicksalsbegegnungen" gibt, die sich dem Zufall entziehen. Ich weiss auch nicht genau, wieso ich das glaube, denn normalerweise bin ich der festen Überzeugung, dass nichts determiniert ist und alles vom Zufall abhängt. Es mag zwar sein, dass es eine höhere Macht gibt, die wir nicht wahrnehmen können, aber für mich ist das auch etwas anderes wie das, was mir die Religion zeigen will. Was mich dazu veranlasst, von "Schicksalsbegegnungen" zu sprechen, weiss ich nicht, weil das im Prinzip das Gegenteil von dem ist, was ich sonst denke. Trotzdem glaube ich daran, dass manche Dinge kein Zufall sind, vielleicht kommt das auch einfach daher, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass manche Dinge zufällig passieren, weil die Chance dafür einfach zu gering ist. Aber zurück zur Fragestellung. Ich sehe für mich keinen speziellen Sinn des Lebens, der Sinn besteht einfach darin, dass ich lebe. Das Leben ansich hat für mich schon sehr viel Sinn und ich bin auch davon überzeugt, dass ich etwas erreichen kann in meinem Leben. Um glücklich zu werden, muss man seine Situation akzeptieren. Es kommt immer darauf an, welche Ansprüche man hat. Es gibt Menschen, die werden glücklich, wenn sie reich sind, anderen ist das egal. Natürlich soll man immer versuchen, seine Ziele zu erreichen, aber manchmal muss man vielleicht einsehen, dass es Sachen gibt, die man nicht braucht und wenn man sich davon lösen kann, kann man auch mit weniger Dingen glücklich werden.

  • der sinn des lebens... ich glaub kein thema ist so vielfältig interpretierbar wie dieses. für mich persönlich ist der sinn des lebens erfahrungen zu sammeln auf dem weg zum glücklichsein.


    vielleicht sind wir auch einfach sowas wie ein großes sozialprojekt von irgendwelchen außerirdischen und laufen da täglich im fernsehen á la big brother :ironie:

  • Wie schon oft erwähnt wahrscheinlich denke ich das der Sinn des Lebens keine allgemeine bedeutung hat, sondern von Mensch zu Mensch verschieden. Manchmal frag ich mich, ob es überhaupt einen Sinn gibt, ich weiß es nicht. Aber ich weiß das ich dafür lebe um glücklich zu sein, auch wenn es mir nicht so gut gelingt bisher. Aber mein Ziel ist es das ich den Menschen die mir am Herzen liegen, meinen Freunden und Familie dabei helfe, dass sie glücklich sind, auch wenn ich dadurch vlt manchmal mein eigenes Glück aus dem Auge verliere, aber so bin ich. Aber so kann ich immer zurückblicken und sagen, du hast niemandem weh getan und hast mmer alles versucht was in deiner macht steht. Natürlich möchte ich irgendwann auch glücklich sein, eine Frau haben, die mich genauso lieben wird wie ich sie und mit der ich mich zu 100% ergänze und dann auch Kinder bekommen und diesen das Leben genauso zu gestalten wie sie es sich wünschen. aber ich bin noch so jung, ich habe noch genug Zeit um all das zu verwirklichen.

  • Ich möchte den Thread etwas erweitern.


    Gerade sehe ich einen Bericht beim RTL-Nachtjournal, in dem über sogenannte Designer-Babys diskutiert wird. Die Eltern können sich also aussuchen, wie die Kinder aussehen sollen, sogar das Geschlecht. Das kann auch nicht der Sinn des Lebens sein.


    Ich finde es furchtbar!
    Wenn ich irgendwann mal Vater werde, dann möchte ich, das mein Kind sich so entwickelt, wie es sich eben entwickelt und zwar auf dem natürlichen Weg.
    OHNE Eingriff von außen.

  • Wenn ich wüßte, was der Sinn des Lebens ist, dann wüßte ich, dass es Gott gibt oder auch nicht.


    Tja Freunde, ein schwieriges Thema.
    Für mich bedeutet mein Sinn des Lebens, dass ich zwei Kinder gezeugt habe, auf die ich wirklich stolz bin.
    Und da gehört der schöne Spruch von Luther dazu: Und wenn ich wüßte, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen. So viel Zuversicht und Hoffnung liegt in diesem Spruch!


    Schöner Thread übrigens, den ich gern verfolgen werde!

  • Wenn ich wüßte, was der Sinn des Lebens ist, dann wüßte ich, dass es Gott gibt oder auch nicht.


    Tja Freunde, ein schwieriges Thema.
    Für mich bedeutet mein Sinn des Lebens, dass ich zwei Kinder gezeugt habe, auf die ich wirklich stolz sind.
    Und da gehört der schöne Spruch von Luther dazu: Und wenn ich wüßte, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen. So viel Zuversicht und Hoffnung liegt in diesem Spruch!


    Schöner Thread übrigens, den ich gern verfolgen werde!


    Mal hier die Frage gerade zu dem anderen Thema.
    Wenn Du sagst, dass Du stolz auf Deine Kinder bist, hättest Du jemals in Betracht gezogen, wenn Du die Möglichkeit gehabt hättest, sie genetisch verändern zu lassen, wie es manche tun?

  • Mal hier die Frage gerade zu dem anderen Thema.
    Wenn Du sagst, dass Du stolz auf Deine Kinder bist, hättest Du jemals in Betracht gezogen, wenn Du die Möglichkeit gehabt hättest, sie genetisch verändern zu lassen, wie es manche tun?

    Nein Seb, das hätte ich niemals in Betracht gezogen. Ich will meine Kinder so wie sie sind, mit allen Vor- und Nachteilen!


    Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie zickig meine 6-jährige Tochter sein kann und ich liebe sie über alles!
    Mein 13-jähriger Sohn ist FCK-Fan durch und durch, was könnte da besser sein, außer die 5 in Mathe letzte Woche! :hammer:
    Immer noch besser als der Sohn meines Kollegen, der ist Bayern-Fan!!! Kann man als Erzieher so versagen? :D

  • Schön so und mit schlechten Noten in Mathe kenne ich mich auch aus! :lachen:


    Zum Thema, ich finde, dass macht es aus. Wenn man alles planen könnte, sogar das Aussehen und vielleicht die Verhaltensweise der eigenen Kinder wäre es nicht nur langweilig. Man könnte als Elternteil, meiner Meinung nach, nicht mehr beruhigt in den Spiegel schauen. Ich weiß nicht, wie die betreffenden Personen dies mit ihrem Gewissen vereinbaren können.


    Ein Mensch muss sich natürlich entwickeln, so war, ist und muss der Lauf der Dinge sein.

  • Sehe ich so wie du!
    Wenn die Menschen anfangen, Menschen zu klonen, dann besteht eine Gefahr, die wir noch gar nicht einschätzen können und deshalb bin ich da absoluter Gegner.
    Übrigens haben es diejenigen, die nicht an Gott glauben, viel leichter mit ihren Argumenten nach dem Sinn des Lebens. Denn wie soll ich einem Atheisten mit Argumenten kommen, wenn ich sehe, wie viel Leid es in der Dritten Welt gibt. Der Atheist sagt doch dann: Hey, ist doch klar, wenn es einen Gott gäbe, noch dazu einen "Lieben Gott", dann würde er doch eingreifen oder?
    Was sage ich da als jemand, der glaubt, dass es Jesus gab und dass es ein Leben nach dem Tod gibt?