Beiträge von Gonzo

    Seid ihr nicht schnell mit dem Stab brechen?

    Arbeitet der AR tatsächlich gegeneinander? Ist tatsächlich klar, dass ein Mitglied des AR Wilhelm zum Rücktritt aufgefordert hat? Und Becca's Handlanger Gregorius war noch nie Mitglied des Teams.

    Ehrlich gesagt kann das schon sein, dass ich hier zu schnell urteile. Letztlich ist es mir egal wer jetzt wieder "Schuld" an der aktuellen Situation hat. Das was ich gelesen habe war wieder Aussage gegen Aussage und danach habe ich entschieden es auch wieder gut sein zu lassen. Mir bringt das einfach nichts außer Negativität, auf die ich gerne auch verzichten kann.

    Also ist das Team Merk/Kessler doch kein Team? Ich blick da nicht durch. Hab es mir kurz durchgelesen, den Kopf geschüttelt, gelacht und werd jetzt die nächsten Wochen abwarten. Mitgliedschaft hab ich nach knapp 15 Jahren schon letztens beendet, das Trauerspiel muss ich mir nicht noch mehr geben als nötig. Und schade, dass ich bisher kein einziges Mal das Gefühl hatte, dass das der falsche Schritt war.

    Ist aber doch logisch. Mannheim spielt um den Aufstieg. Und zeigt den attraktiveren Fußball. Hätte als Verantwortlicher im SWR genauso entschieden


    Ja sicher macht das Sinn. Ich hab zufällig gesehen, dass wir heute spielen und dachte, dass ich mir mal wieder nen Livestream anschauen kann, weil ich gerade nix besseres zu tun hab. Und dann läuft da der Waldhof ^^ Aber gut, dann schau ich mir die Tage einfach die Zusammenfassung an.

    Ich bin auch noch skeptisch, ob die App uns wirklich helfen wird, aber ich habe sie mir trotzdem mal installiert. Ist ja immerhin ein bisschen mehr Datenaustausch als gar keiner, das analoge Äquivalent wäre ja wenn sich jeder aufschreibt wen er wann getroffen hat und dann entsprechend diese Leute informiert, wenn er positiv getestet wurde. Man muss halt auch damit rechnen, dass es desöfteren Fehlmeldungen geben wird, einfach aufgrund der Tatsache, dass die App ja keine Infizierung feststellt, sondern nur die Distanz zu anderen misst.


    Wenn man Infektionsketten damit in manchen Fällen schneller durchbricht, dann kann es ja schon ein wenig helfen. Das wird spannend zu sehen sein, ob wir das mit der App tatsächlich besser hinbekommen.

    Auch wenn ihr mich jetzt spottet. Aber wenn wir heute gegen Duisburg gewinnen würden hätten wir noch theoretische Chancen ins Aufstiegsrennen einzugreifen.

    So weit weg sind die anderen gar nicht und in dieser 3. Liga ist alles möglich, natürlich auch in die andere Richtung!


    Realistischerweise müssten wir fast jedes Spiel jetzt noch gewinnen, damit wir überhaupt etwa auf 60 Punkte kommen können, da gibts halt vor uns einige Teams die weniger sammeln müssen. Von daher, ja, wenn wir gewinnen und gewinnen und gewinnen.. dann könnte es tatsächlich noch möglich sein. Da muss jetzt aber einiges zusammen kommen, dass gerade wir so eine Siegesserie starten. :)

    Es wird damit gezeigt, wie es sich im TV anfühlt, wenn keine Fans da sind und somit auch alles andere was die Fans ausmacht ausfällt. Jetzt sieht jeder selbst, was für ein Dreck leere Stadien sind und dass man Fußball am TV ohne das drumherum nicht wirklich genießen kann.


    Ich glaube eher, dass Menschen etwas alleine weniger genießen können als in der Gruppe. Weil erst dann bekommen die Emotionen, denen man Ausdruck verleiht, auch Bedeutung. Wenn du beispielsweise bei einem Public Viewing bist, dann hörst du von der Stimmung im Stadion vor Ort kaum was, weils ja beim Public Viewing selbst schon recht laut ist - so zumindest meine Erfahrung. Da entsteht die Stimmung vor Ort, da könnte das Stadion auch leer sein.


    Beim eSport, der ja "traditionell" mehr in Kinderzimmern als in Stadien gewachsen ist, merkt man das auch massiv. Wenn bei den Veranstaltungen ein Publikum ist, das mit übertragen wird, dann sind die Spiele im Endeffekt emotionaler und spannender. Dabei scheint es nicht mal wichtig zu sein, ob das Publikum vor Ort ist. Ich habe zB mal eine Übertragung gesehen, da war das Spiel mit Publikum in China, aber es gab ein deutsches Public Viewing und die deutsche Übertragung hatte dieses Publikum sowie eigene Kommentatoren.


    Es gab ja auch schon diverse Ideen, wie man die Stimmung im Stadion irgendwie nachahmen oder gar zurückholen kann, nur offensichtlich noch keine gute Lösung. Aber ich frage mich auch wann man wegen der aktuellen Vorsicht überhaupt wieder Leute in Stadien lässt.

    Ja aktuell gibts wenig was Mut macht. Insbesondere die Finanzen ziehen uns ja immer wieder runter. Aber das meinte ich auch mit einem anderen Selbstverständnis. Das Stadion ist eigentlich das Symbol des Untergangs, weil wir es als festen Teil der FCK-DNA sehen, es aber gleichzeitig der finanzielle Sargnagel ist. Vielleicht wäre es einfach mal an der Zeit dieses Thema auch mal unvoreingenommen zu betrachten. Aber das driftet jetzt schon weit ab vom eigentlichen Thema.


    Bezüglich der aktuellen Situation in der 3. Liga. Ist schon pervers nah beieinander. Von Platz 1 bis 11 sind es 8 Punkte Unterschied. Von daher kann sich da oben vermutlich keiner sicher sein bis zum Schluss. Aber den Mannheimern muss man Tribut zollen, die hatten nur vier Niederlagen bis dato. Auch wenn sie von der Ausgeglichenheit protifieren und damit ihre vielen Unentschieden noch keine Tabellenplätze gekostet haben. Als Aufsteiger deutlich die wenigsten Niederlagen zu haben ist schon sehr stark.

    Im erste Moment: Klar, verstehe ich.


    Im zweiten Moment frage ich mich, wie so oft, bezüglich der Verhältnismäßigkeit. Denn wie du sagst ist es egal ob 20%, 5% oder 50% schwere Folgen tragen - es steht in der Pflicht eines jeden gesundheitliche Risiken für Mitmenschen zu vermeiden.


    Und das war vor Corona auch schon so? Also mal ernsthaft? Wie oft habt ihr nen Kollegen bei der Arbeit gesehen, der nicht so richtig gesund war? Klar, das kann nur ne Erkältung gewesen sein - aber da er ja nicht beim Arzt war, weiß er es nicht. Zudem können auch einfache Erkältungen für bestimmte Menschen (-> Risikogruppe) gefährlicher sein als für andere. Aber mir gehts nicht um die Erkältung, sondern um das (nicht vorhandene) Bewusstsein seine Mitmenschen zu schützen. Warum haben wir uns dann vorher die Hände geschüttelt, umarmt? Wenn wir wirklich im Sinne der Menschlichkeit JEDE Ansteckungsgefahr vermeiden sollten? (Ich weiß, dass diese Fragen natürlich überspitzt sind, spiegeln ja aber momentan unsern Alltag wieder)


    Ich find das echt schwierig dann jetzt Leute zu beschuldigen, die sich in manchen Situationen nicht an die Vorschriften halten. Damit meine ich nicht die Gruppen von Menschen, denen das scheiss egal ist und die das vielleicht sogar forcieren, sondern eher im Bezug auf generelle Einschränkungen und Regelungen, die für alle gelten. Aber ist es sinnvoll, dass man beispielsweise in einer Großstadt in öffentlichen Verkehrsmitteln ne Maske tragen muss, aber im sonstigen öffentlichen Raum nicht zwingend? Ich war heute auf ner Demo gegen Rassismus (hatte mit Corona nix zu tun), und die meisten haben auch dort Masken getragen. Manche aber nicht. Und auch in der Stadt sind einige ohne Maske rumgelaufen. Auch Menschen die in einem Alter sind, wo ich jetzt denken würde, dass sie zu einer Risikogruppe gehören könnten. Also quasi die Menschen, die ich eigentlich schützen soll, laut Wissenschaft.

    Ja da blutet das Herz

    Wenn seit den 90ern Fan ist und nun sieht das Mainz, Hoffenheim, Sandhausen und dann auch bald ggf Mannheim - dann wird die Misere immer schmerzhafter zu ertragen


    Um ganz ehrlich zu sein: Die Zeit in der mein Herz für den FCK blutete ist vorbei. Die letzten 10 Jahre ist der FCK zum Durchschnittsklub geworden und zwar nicht nur sportlich. Kein Alleinstellungsmerkmal, sogar das Festhalten an alten Zeiten findet man andernorts ähnlich.


    Aber trotzdem kann man aus deinen Worten, auch aus FCK-Sicht, etwas positives lesen. Mit guter, kontinuierlicher Arbeit scheint es trotz Absturz vor Jahren oder Jahrzehnten möglich zu sein wieder "hoch" zu kommen, siehe Waldhof. Wie hoch ist nochmal die andere Frage. Nichtsdestotrotz sollte das etwas sein, woran der FCK denken sollte. Es muss nicht die Brechstange sein, die man Jahr für Jahr immer wieder auspackt. Es geht auch bescheiden und in kleinen Schritten. Dazu gehört aber ein anderes Selbstverständnis.

    Dieser Tage reden doch alle beteiligten Personen sehr viel, und nicht wenige an manchen Tagen auch "zu viel". Blendet man mal das "zu viel" bei Lauterbach aus, dann vertritt er im Kern folgende These: Es hätte noch ca. 3 weitere Wochen gebraucht, um Voraussetzungen zu schaffen, die ein verantwortungsbewusstes Öffnen auf vielen unterschiedlichen Kanälen möglich gemacht hätte.


    1. Maskenpflicht und die Bereitstellung von Masken für alle

    2. Ausbau an Testverfahren

    3. Tracing App


    Ich halte es für unrealistisch, dass die in 3 Wochen an den Start geht und die entsprechende Verbreitung erreicht.



    Ich wollte mal eine Teildiskussion von hier aufgreifen, die wir vor ein paar Wochen hatten. Da ging es um die Tracing App. Dazu gibt es jetzt Neuigkeiten: https://www.chip.de/news/Coron…ht-sie-aus_182639402.html


    Es sind jetzt rund 4 Wochen vergangen seit man damit gestartet hat und ist zur Hälfte fertig. Alles andere hätte mich auch gewundert, wie ich damals schon geschrieben habe. Und die Verbreitung kann ja dann auch nochmal brauchen.


    Was lernen wir daraus? Fortschritt und Entwicklung neuer Systeme sind wichtig um unsere Probleme zu lösen, aber zeitlich nicht genau abschätzbar. Genauso wie die Forschung eines Impfstoffes. Also tun wir gut daran die Situation ohne Impfstoff und ohne App zu verbessern bis diese dann kommen. Wobei ich bei der App weiterhin Zweifel habe, dass diese genügend angenommen wird und sollte das nicht der Fall sein wird sie uns nicht zuverlässig helfen können.

    Magdeburg möchte auch das erste Spiel verschieben lassen, da scheinbar noch nicht getestet werden konnte. Bei mir kommt so langsam immer wieder der Eindruck auf, als würden sich nicht alle Beteiligten bemühen den Spielbetrieb wieder zu starten. Keine Testkapazität klingt schon spannend. In Wolfsburg, keine 100km entfernt, hat man übrigens wieder vor einiger Zeit begonnen zu trainieren und sogar das erste Spiel absolviert, aber in Magdeburg wollte man gestern das erste Mal testen und es sind keine Tests da. Oder ähnlich weit Richtung Süden nach Leipzig. Aber das ist dann ja auch wieder Sachsen, also was ganz anderes. :rofl:

    Sicherlich kann man auch NFC mit verwenden, aber NFC arbeitet im Zentimeter-Bereich und kann somit nicht feststellen, ob der Mindestabstand gewahrt wurde oder nicht. Im Endeffekt kann dir NFC nur sagen, ob jemand auf dir liegt oder direkt neben dir steht. Das ist zumindest was ich darüber zu wissen glaube, aber ich hab mich mit den technischen Möglichkeiten von Bluetooth oder NFC außerhalb der "normalen" Anwendungsgebiete zur Datenübertragung auch noch nicht beschäftigt.

    Zum Thema Tracing-App:

    Ich halte es für unrealistisch, dass die in 3 Wochen an den Start geht und die entsprechende Verbreitung erreicht. SAP und Telekom wurden meines Wissens gerade die Tage erst beauftragt, außerdem arbeiten Google und Apple noch an der Infrastruktur, die sie dafür bereitstellen wollen. Die Frage ist auch, ob alte Geräte diese Updates überhaupt bekommen können, dazu habe ich leider nichts gefunden. Bei Android haben nämlich nur 60% der Nutzer eine Betriebssystemversion, die noch Updates erhält, alle anderen haben irgendeine alte Version. Zudem gibt es extrem viele knifflige Fälle, die Entwickler irgendwie lösen müssen. Wenn zwischen dir und der anderen Person ein Fenster ist, dann steckst du dich nicht an - woher soll die App aber wissen, ob das Fenster geschlossen oder offen ist? Und gerade aufgrund des Datenschutzes und der dezentralen Lösungen wird es auch schwierig sein, das "im laufenden Betrieb" auszuwerten und zu verbessern, da vom Smartphone nur dann Daten übertragen werden soll, wenn man sich als infiziert identifiziert.

    Ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen, aber würde mich persönlich nicht darauf verlassen, dass eine solche App unsere Probleme löst.

    Ich weiß jetzt nicht wie du auf die Zahl von 7 Mio kommst, ich rede nicht von einem grippalen Effekt oder einer Erkältung. Und genau das ausrechnen, was du suggerierst, kann man eben nicht, weil man die Mortalität von Covid-19 noch nicht genau kennt. Außerdem spielt ja, wie man gerade gut beobachten kann, ebenfalls eine Rolle wie gut man die Kranken versorgen kann. Deswegen schrieb ich ja, es geht darum die Zahl der Neuinfektionen unter Kontrolle zu halten. Der Vergleich mit der Grippewelle sollte aber auch nicht die Viren vergleichen, sondern zur Einordnung der jetzigen Situation. Wir können in Deutschland zum Glück noch keine Übersterblichkeit feststellen und arbeiten zurecht daran, dass das auch nicht passiert. Das was bis dato in Deutschland passiert ist, ist nichts was uns in Angst und Schrecken versetzen sollte, darum geht es mir. Das was in anderen Ländern passiert, ist schon eher besorgniserregend, hat aber wie gesagt ja auch noch andere Gründe als den Virus alleine.


    Edit: Zum Bericht vom RKI zu Influenza 2018/2019. Seite 48. Da steht auch die Schätzung für 2017/2018 drin: https://influenza.rki.de/Saisonberichte/2018.pdf

    Da wir jetzt in vielen Punkten schon weit weg vom Fussball driften, greife ich jetzt mal nur einen Punkt wieder auf.


    Allein das man über diese Art der Austragung von Spielen redet. Krass! Als hätte man keine brennenderen, ernsthafteren Probleme. Man sieht wieder einmal in welchen Sphären manche da schweben. Überall, aber nicht im Leben, nicht in der Realität.



    Also erstmal ist es absolut notwendig und wichtig, dass die Gesellschaft sich über einen Normalzustand unterhält und den Weg dahin. Dieser Zustand wird nicht morgen oder übermorgen erreicht, auch bestimmt nicht nächsten Monat und vielleicht nicht mal mehr in diesem Jahr. Aber es braucht ein Zielbild. Sonst wird die Akzeptanz der Maßnahmen drastisch in den Keller fallen und wird erleben ein Chaos.


    Dann, wie ich schon gesagt hatte, wir sind in einem Fussballforum und da schauen wir auf den Fussball. Die Leute, die bei DFL, DFB oder den Vereinen arbeiten, die beschäftigen sich sicherlich auch mit gesellschaftlich wichtigeren Themen, aber deren Arbeit, für die sie bezahlt werden, ist der Fussball und da versuchen sie Lösungen zu finden. Wenn du es so empfindest, dass der Fussball in der aktuellen Situation keinen Platz hat und damit sterben soll, dann könnte ich dich auch fragen, was du hier überhaupt machst und weshalb du schreibst.


    Und jetzt mal ganz konkret. Ich nehme mal zwei Personen in einer für ihr Unternehmen hohen Position: Seifert von der DFL und Voigt vom FCK. Der Betrieb wurde eingestellt und weitere Maßnahmen getroffen, sodass man der gesellschaftlichen Verantwortung nachkam. Beide haben aber ebenfalls eine Verantwortung für alle Angestellten, die in ihren Unternehmen arbeiten. Was ist also konkret deine Forderung? Sollen die beiden die Marschroute ausgeben, dass man jetzt auf Atemschutzmasken-Produktion umschwenkt? Was die beiden machen ist einen Weg zu beleuchten, wie es weiter gehen kann und welche Änderungen dafür nötig sind. Und das ist auch kein Alleingang, sondern da wird sich mit Wissenschaftlern und Politikern ausgetauscht. Wenn die Politik nein sagt, dann wirds auch keine Spiele geben.


    Dann zurück zu den ernsthaften Problemen. Was soll denn die DFL oder der FCK da machen? Der FCK ist kurz vorm sterben. Voigt, Merk und Co. versuchen das sinkende Schiff irgendwie durch den Sturm zu bringen. Und die DFL? Das sind keine Mediziner oder Wissenschaftler, das beste was sie zur aktuellen Lage beitragen können sind finanzielle Mittel. Und wenn man dann nicht ganz kurzfristig denkt, dann muss man auch darüber nachdenken, wie die Situation in 2-3 Monaten aussieht, denn jetzt einen Finanzspritze ist schön, aber zehntausende zusätzliche Arbeitslose, das Sterben einer Branche mit allen die daran hängen und die fehlenden Steuereinnahmen sind etwas, das auch schmerzen wird.


    Deswegen also vielleicht nochmal zum Abschluss zurück zu Corona selbst. Die Wahrnehmung ist hier durchaus unterschiedlich, da nach wie vor einiges unbekannt ist. Deswegen muss man nach wie vor Vorsicht walten lassen. Trotzdem darf man auch mal feststellen, dass wir mit etwa 6000 Toten bei einem Viertel von dem liegen, was eine Influenza-Grippewelle 2017/2018 nach Schätzungen des RKI an Menschenleben forderte. Die Betten in den Krankenhäusern sind über Deutschland verteilt auch nicht ausgelastet, zum Glück. Diesen Zustand des Lockdowns zu halten hat so viele negative Implikationen, wird uns aber nicht komplett vor dem Virus schützen. Das werden nur Impfungen/Medikamente oder Herdenimmunität, sofern eine Immunität denn langfristig gebildet werden kann. Aber wie sieht der Weg da hin aus? Aus welchem Grund sollten wir unsere Wirtschaft sterben lassen? Existenzen noch weiter gefährden? Es geht ja nicht darum alles aufzuheben, sondern welche Lockerungen man durchführen, sodass das Niveau an Neuinfektionen gleich bleibt und damit die Krankenhäuser nicht überlaufen. Und da gehts eben darum, dass 30 Profisportler + Betreuer mit entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen, an denen man ja auch arbeitet (Tests, Abstände vor/nach dem Spiel, usw), ihrer Arbeit nachgehen können, um einerseits natürlich ihrem Beruf nachgehen zu können, auch um ihre Branche zu retten und eben auch etwas Unterhaltung für die zu bieten, die daheim bleiben müssen.

    Die letzten 6 Vereine, in der Hoffnung dass keiner absteigt, und die beiden ersten, in der Hoffnung dass man aufsteigt, votieren für einen Abbruch der Saison. Könnte man so interpretieren. Aber ich bin froh, dass man weiter machen will und bin gespannt was man sich einfallen lässt.

    Die die am meisten haben geben am wenigsten. Nachweislich. Und spar dir die Forderung nach Fakten. Die Verteilung des Vermögens der Welt spricht so deutlich das man schon den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen würde oder wenn man blind wäre den Geruch nicht wahr nehmen könnte.


    Also weil das Geld ungleich verteilt ist, ist es nachgewiesen, dass die reichsten am wenigsten geben? Eines solltest du verstehen, viele dieser Menschen verdienen sich ihr Geld ehrlich und das System gibt es her. Ich habe aber entgegen deiner Aussage durchaus schon gehört, dass die Gutverdiener mehr zurückstecken. Da hat beispielsweise Ostalb-Devil von seinem Unternehmen erzählt, kannst du hier nachlesen. Wenn ich das jetzt mit dem vergleiche was du über deine persönlichen Einbußen geschrieben hast, dann muss ich feststellen, dass sowohl er, wie auch die Top-Manager seiner Firma absolut und relativ zu ihrem Einkommen auf mehr verzichten müssen als du.


    An Lösungen ist doch niemand interessiert wie man sieht. Man möchte schnellstmöglichst weiter machen wie bisher. Schuss eben nicht gehört.


    Eben nicht! Oder wieviele Geisterspiele hatten wir bis dato in dieser Saison? Es geht um den Weg zurück zur Normalität und den wollen wir doch in allen Lebensbereichen. Und dafür benötigt es Lösungen für jetzt, daran arbeiten sie.


    Man redet jetzt darüber das sie mehr bekommen sollten. Zusammen mit anderen Menschen im Pflegeberuf. Halt jetzt. Ist ja Corona.


    Ist aber natürlich jetzt unethisch wenn man anfängt diese endlose Kiste abzuarbeiten und nicht dem Fussball den Vorang zu geben. Da besteht höööögschder Handlungsbedarf.

    Ja sicher läuft einiges falsch. Wobei es nicht ganz richtig ist, dass davor nicht darüber gesprochen wurde. Tatsächlich wurde gerade Spahn schon sehr viel damit konfrontiert. Aber nur weil man über Fussball redet, heißt das ja nicht, dass man nicht über anderes redet? Die ganze Situation ist sehr vielschichtig und außerhalb von Fussballforen oder Sportmagazinen nehme ich andere Probleme in der öffentlichen Diskussion als deutlich präsenter wahr.