Beiträge von Gonzo

    Für mich, und nicht nur für mich, sieht das Ganze so aus, als wolle man mit allen Mitteln eine horrende Arbeitslosenquote und Pleitewelle im nächsten Jahr zur Bundestagswahl verhindern.

    Für mich erschließt sich immer noch nicht, weshalb dann eine zweite Welle besser in den politischen Kram passt als eine nachhaltige Lösung der Situation. Stell dir vor es würde ab jetzt bezüglich Corona nur noch bergauf gehen. Keine zweite Welle, vielleicht sogar medizinische Versorgung in Form einer Impfung, und bis zur Bundestagswahl wäre das Thema Corona in Deutschland gegessen. Ist das nicht ein sehr viel überzeugenderes Argument als zu sagen "Ja, irgendwie ist Corona noch da, aber schaut mal was wir getan haben um die Wirtschaft zu retten"?

    Und bezüglich der Demos kann ich gerade mit deiner Argumentation zu den Bundestagswahlen sehr gut verstehen, warum die Politiker so handeln. Die Leute, die da demonstrieren, riskieren nach allem was wir wissenschaftlich wissen die Verbreitung von Corona zu beschleunigen. Stell dir vor es gibt wirklich eine zweite Welle, weil sich auf so einer Demo tausende Leute "auf einen Schlag" infizieren. Ich würde mal behaupten, dass der Großteil der Bevölkerung das nicht so geil fänd und sich fragen würde, warum die Politik dagegen nichts gemacht hat.

    Man wird gezwungen, schreibt er, ist ja interessant. Also wollte man sich von ihm trennen, obwohl mit Pick und Kühlwetter zwei Spieler auf dem Sprung sind? Da bin ich mal gespannt was in der Offensive geplant ist.

    Da hält sich mein Mitleid aber in Grenzen. Mangelnde Motivation, mangelnde Einsatzbereitschaft und mangelndes Abrufen der eigentlichen Leistung sind doch keine Zwangsfolgen, wenn der Verein auf Vertragserfüllung besteht. So müssen sie sich auch nicht auf der Tribüne wiederfinden. Die Spieler haben es selbst in der Hand.


    Ich denke das beruht auf einer der gröbsten Fehleinschätzungen, die wir Menschen immer wieder machen. Verträge sind gut, sollten eingehalten werden, aber sie garantieren unter keinen Umständen, dass die Gegebenheiten, die zu Beginn des Vertrages da waren, auch zum Ende hin noch da sind. Wir sind emotionale Wesen und wenn du dich nicht mehr wohl fühlst, dann weigerst du dich vielleicht nicht zu trainieren oder spielen, aber dann bist du eben auch nicht mit voller Überzeugung dabei, was sich vermutlich negativ auf deine Leistung und damit auf deine Karriere auswirken könnte. Daher verstehe ich es schon, wenn ein Spieler, der schon ein Jahr gewartet hat, langsam auf einen Wechsel drängt.

    Wenn dir als Sportlich Verantwortlicher nichts mehr einfällt,holst du eben ehemalige Spieler zurück. Setzen 6!

    Da Notzon 2011 noch nicht in Kaiserslautern war kann man zumindest feststellen, dass der Spieler damals nicht von ihm geholt wurde. Vermutlich gibt es auch keine direkte Verbindung zwischen Notzon und Hlousek.


    Und ja, dann sind seit damals 9 Jahre ins Land gegangen. Das ist ganz bestimmt nicht die "typische" Rückkehr. Von daher erschließt sich mir nicht, warum du das jetzt nur auf die Tatsache beschränkst, dass Hlousek mal 6 Monate für uns kickte. Jetzt brauchen wir einen für hinten links, er suchte anscheinend einen neuen Verein, bringt neben Fähigkeiten auch Erfahrung mit die uns fehlt und dass er weiß wie der Betze in der Bundesliga abging kann sicherlich auch kein Nachteil sein.

    Seid ihr nicht schnell mit dem Stab brechen?

    Arbeitet der AR tatsächlich gegeneinander? Ist tatsächlich klar, dass ein Mitglied des AR Wilhelm zum Rücktritt aufgefordert hat? Und Becca's Handlanger Gregorius war noch nie Mitglied des Teams.

    Ehrlich gesagt kann das schon sein, dass ich hier zu schnell urteile. Letztlich ist es mir egal wer jetzt wieder "Schuld" an der aktuellen Situation hat. Das was ich gelesen habe war wieder Aussage gegen Aussage und danach habe ich entschieden es auch wieder gut sein zu lassen. Mir bringt das einfach nichts außer Negativität, auf die ich gerne auch verzichten kann.

    Also ist das Team Merk/Kessler doch kein Team? Ich blick da nicht durch. Hab es mir kurz durchgelesen, den Kopf geschüttelt, gelacht und werd jetzt die nächsten Wochen abwarten. Mitgliedschaft hab ich nach knapp 15 Jahren schon letztens beendet, das Trauerspiel muss ich mir nicht noch mehr geben als nötig. Und schade, dass ich bisher kein einziges Mal das Gefühl hatte, dass das der falsche Schritt war.

    Ist aber doch logisch. Mannheim spielt um den Aufstieg. Und zeigt den attraktiveren Fußball. Hätte als Verantwortlicher im SWR genauso entschieden


    Ja sicher macht das Sinn. Ich hab zufällig gesehen, dass wir heute spielen und dachte, dass ich mir mal wieder nen Livestream anschauen kann, weil ich gerade nix besseres zu tun hab. Und dann läuft da der Waldhof ^^ Aber gut, dann schau ich mir die Tage einfach die Zusammenfassung an.

    Ich bin auch noch skeptisch, ob die App uns wirklich helfen wird, aber ich habe sie mir trotzdem mal installiert. Ist ja immerhin ein bisschen mehr Datenaustausch als gar keiner, das analoge Äquivalent wäre ja wenn sich jeder aufschreibt wen er wann getroffen hat und dann entsprechend diese Leute informiert, wenn er positiv getestet wurde. Man muss halt auch damit rechnen, dass es desöfteren Fehlmeldungen geben wird, einfach aufgrund der Tatsache, dass die App ja keine Infizierung feststellt, sondern nur die Distanz zu anderen misst.


    Wenn man Infektionsketten damit in manchen Fällen schneller durchbricht, dann kann es ja schon ein wenig helfen. Das wird spannend zu sehen sein, ob wir das mit der App tatsächlich besser hinbekommen.

    Auch wenn ihr mich jetzt spottet. Aber wenn wir heute gegen Duisburg gewinnen würden hätten wir noch theoretische Chancen ins Aufstiegsrennen einzugreifen.

    So weit weg sind die anderen gar nicht und in dieser 3. Liga ist alles möglich, natürlich auch in die andere Richtung!


    Realistischerweise müssten wir fast jedes Spiel jetzt noch gewinnen, damit wir überhaupt etwa auf 60 Punkte kommen können, da gibts halt vor uns einige Teams die weniger sammeln müssen. Von daher, ja, wenn wir gewinnen und gewinnen und gewinnen.. dann könnte es tatsächlich noch möglich sein. Da muss jetzt aber einiges zusammen kommen, dass gerade wir so eine Siegesserie starten. :)

    Es wird damit gezeigt, wie es sich im TV anfühlt, wenn keine Fans da sind und somit auch alles andere was die Fans ausmacht ausfällt. Jetzt sieht jeder selbst, was für ein Dreck leere Stadien sind und dass man Fußball am TV ohne das drumherum nicht wirklich genießen kann.


    Ich glaube eher, dass Menschen etwas alleine weniger genießen können als in der Gruppe. Weil erst dann bekommen die Emotionen, denen man Ausdruck verleiht, auch Bedeutung. Wenn du beispielsweise bei einem Public Viewing bist, dann hörst du von der Stimmung im Stadion vor Ort kaum was, weils ja beim Public Viewing selbst schon recht laut ist - so zumindest meine Erfahrung. Da entsteht die Stimmung vor Ort, da könnte das Stadion auch leer sein.


    Beim eSport, der ja "traditionell" mehr in Kinderzimmern als in Stadien gewachsen ist, merkt man das auch massiv. Wenn bei den Veranstaltungen ein Publikum ist, das mit übertragen wird, dann sind die Spiele im Endeffekt emotionaler und spannender. Dabei scheint es nicht mal wichtig zu sein, ob das Publikum vor Ort ist. Ich habe zB mal eine Übertragung gesehen, da war das Spiel mit Publikum in China, aber es gab ein deutsches Public Viewing und die deutsche Übertragung hatte dieses Publikum sowie eigene Kommentatoren.


    Es gab ja auch schon diverse Ideen, wie man die Stimmung im Stadion irgendwie nachahmen oder gar zurückholen kann, nur offensichtlich noch keine gute Lösung. Aber ich frage mich auch wann man wegen der aktuellen Vorsicht überhaupt wieder Leute in Stadien lässt.

    Ja aktuell gibts wenig was Mut macht. Insbesondere die Finanzen ziehen uns ja immer wieder runter. Aber das meinte ich auch mit einem anderen Selbstverständnis. Das Stadion ist eigentlich das Symbol des Untergangs, weil wir es als festen Teil der FCK-DNA sehen, es aber gleichzeitig der finanzielle Sargnagel ist. Vielleicht wäre es einfach mal an der Zeit dieses Thema auch mal unvoreingenommen zu betrachten. Aber das driftet jetzt schon weit ab vom eigentlichen Thema.


    Bezüglich der aktuellen Situation in der 3. Liga. Ist schon pervers nah beieinander. Von Platz 1 bis 11 sind es 8 Punkte Unterschied. Von daher kann sich da oben vermutlich keiner sicher sein bis zum Schluss. Aber den Mannheimern muss man Tribut zollen, die hatten nur vier Niederlagen bis dato. Auch wenn sie von der Ausgeglichenheit protifieren und damit ihre vielen Unentschieden noch keine Tabellenplätze gekostet haben. Als Aufsteiger deutlich die wenigsten Niederlagen zu haben ist schon sehr stark.

    Im erste Moment: Klar, verstehe ich.


    Im zweiten Moment frage ich mich, wie so oft, bezüglich der Verhältnismäßigkeit. Denn wie du sagst ist es egal ob 20%, 5% oder 50% schwere Folgen tragen - es steht in der Pflicht eines jeden gesundheitliche Risiken für Mitmenschen zu vermeiden.


    Und das war vor Corona auch schon so? Also mal ernsthaft? Wie oft habt ihr nen Kollegen bei der Arbeit gesehen, der nicht so richtig gesund war? Klar, das kann nur ne Erkältung gewesen sein - aber da er ja nicht beim Arzt war, weiß er es nicht. Zudem können auch einfache Erkältungen für bestimmte Menschen (-> Risikogruppe) gefährlicher sein als für andere. Aber mir gehts nicht um die Erkältung, sondern um das (nicht vorhandene) Bewusstsein seine Mitmenschen zu schützen. Warum haben wir uns dann vorher die Hände geschüttelt, umarmt? Wenn wir wirklich im Sinne der Menschlichkeit JEDE Ansteckungsgefahr vermeiden sollten? (Ich weiß, dass diese Fragen natürlich überspitzt sind, spiegeln ja aber momentan unsern Alltag wieder)


    Ich find das echt schwierig dann jetzt Leute zu beschuldigen, die sich in manchen Situationen nicht an die Vorschriften halten. Damit meine ich nicht die Gruppen von Menschen, denen das scheiss egal ist und die das vielleicht sogar forcieren, sondern eher im Bezug auf generelle Einschränkungen und Regelungen, die für alle gelten. Aber ist es sinnvoll, dass man beispielsweise in einer Großstadt in öffentlichen Verkehrsmitteln ne Maske tragen muss, aber im sonstigen öffentlichen Raum nicht zwingend? Ich war heute auf ner Demo gegen Rassismus (hatte mit Corona nix zu tun), und die meisten haben auch dort Masken getragen. Manche aber nicht. Und auch in der Stadt sind einige ohne Maske rumgelaufen. Auch Menschen die in einem Alter sind, wo ich jetzt denken würde, dass sie zu einer Risikogruppe gehören könnten. Also quasi die Menschen, die ich eigentlich schützen soll, laut Wissenschaft.

    Ja da blutet das Herz

    Wenn seit den 90ern Fan ist und nun sieht das Mainz, Hoffenheim, Sandhausen und dann auch bald ggf Mannheim - dann wird die Misere immer schmerzhafter zu ertragen


    Um ganz ehrlich zu sein: Die Zeit in der mein Herz für den FCK blutete ist vorbei. Die letzten 10 Jahre ist der FCK zum Durchschnittsklub geworden und zwar nicht nur sportlich. Kein Alleinstellungsmerkmal, sogar das Festhalten an alten Zeiten findet man andernorts ähnlich.


    Aber trotzdem kann man aus deinen Worten, auch aus FCK-Sicht, etwas positives lesen. Mit guter, kontinuierlicher Arbeit scheint es trotz Absturz vor Jahren oder Jahrzehnten möglich zu sein wieder "hoch" zu kommen, siehe Waldhof. Wie hoch ist nochmal die andere Frage. Nichtsdestotrotz sollte das etwas sein, woran der FCK denken sollte. Es muss nicht die Brechstange sein, die man Jahr für Jahr immer wieder auspackt. Es geht auch bescheiden und in kleinen Schritten. Dazu gehört aber ein anderes Selbstverständnis.

    Dieser Tage reden doch alle beteiligten Personen sehr viel, und nicht wenige an manchen Tagen auch "zu viel". Blendet man mal das "zu viel" bei Lauterbach aus, dann vertritt er im Kern folgende These: Es hätte noch ca. 3 weitere Wochen gebraucht, um Voraussetzungen zu schaffen, die ein verantwortungsbewusstes Öffnen auf vielen unterschiedlichen Kanälen möglich gemacht hätte.


    1. Maskenpflicht und die Bereitstellung von Masken für alle

    2. Ausbau an Testverfahren

    3. Tracing App


    Ich halte es für unrealistisch, dass die in 3 Wochen an den Start geht und die entsprechende Verbreitung erreicht.



    Ich wollte mal eine Teildiskussion von hier aufgreifen, die wir vor ein paar Wochen hatten. Da ging es um die Tracing App. Dazu gibt es jetzt Neuigkeiten: https://www.chip.de/news/Coron…ht-sie-aus_182639402.html


    Es sind jetzt rund 4 Wochen vergangen seit man damit gestartet hat und ist zur Hälfte fertig. Alles andere hätte mich auch gewundert, wie ich damals schon geschrieben habe. Und die Verbreitung kann ja dann auch nochmal brauchen.


    Was lernen wir daraus? Fortschritt und Entwicklung neuer Systeme sind wichtig um unsere Probleme zu lösen, aber zeitlich nicht genau abschätzbar. Genauso wie die Forschung eines Impfstoffes. Also tun wir gut daran die Situation ohne Impfstoff und ohne App zu verbessern bis diese dann kommen. Wobei ich bei der App weiterhin Zweifel habe, dass diese genügend angenommen wird und sollte das nicht der Fall sein wird sie uns nicht zuverlässig helfen können.

    Magdeburg möchte auch das erste Spiel verschieben lassen, da scheinbar noch nicht getestet werden konnte. Bei mir kommt so langsam immer wieder der Eindruck auf, als würden sich nicht alle Beteiligten bemühen den Spielbetrieb wieder zu starten. Keine Testkapazität klingt schon spannend. In Wolfsburg, keine 100km entfernt, hat man übrigens wieder vor einiger Zeit begonnen zu trainieren und sogar das erste Spiel absolviert, aber in Magdeburg wollte man gestern das erste Mal testen und es sind keine Tests da. Oder ähnlich weit Richtung Süden nach Leipzig. Aber das ist dann ja auch wieder Sachsen, also was ganz anderes. :rofl:

    Sicherlich kann man auch NFC mit verwenden, aber NFC arbeitet im Zentimeter-Bereich und kann somit nicht feststellen, ob der Mindestabstand gewahrt wurde oder nicht. Im Endeffekt kann dir NFC nur sagen, ob jemand auf dir liegt oder direkt neben dir steht. Das ist zumindest was ich darüber zu wissen glaube, aber ich hab mich mit den technischen Möglichkeiten von Bluetooth oder NFC außerhalb der "normalen" Anwendungsgebiete zur Datenübertragung auch noch nicht beschäftigt.

    Zum Thema Tracing-App:

    Ich halte es für unrealistisch, dass die in 3 Wochen an den Start geht und die entsprechende Verbreitung erreicht. SAP und Telekom wurden meines Wissens gerade die Tage erst beauftragt, außerdem arbeiten Google und Apple noch an der Infrastruktur, die sie dafür bereitstellen wollen. Die Frage ist auch, ob alte Geräte diese Updates überhaupt bekommen können, dazu habe ich leider nichts gefunden. Bei Android haben nämlich nur 60% der Nutzer eine Betriebssystemversion, die noch Updates erhält, alle anderen haben irgendeine alte Version. Zudem gibt es extrem viele knifflige Fälle, die Entwickler irgendwie lösen müssen. Wenn zwischen dir und der anderen Person ein Fenster ist, dann steckst du dich nicht an - woher soll die App aber wissen, ob das Fenster geschlossen oder offen ist? Und gerade aufgrund des Datenschutzes und der dezentralen Lösungen wird es auch schwierig sein, das "im laufenden Betrieb" auszuwerten und zu verbessern, da vom Smartphone nur dann Daten übertragen werden soll, wenn man sich als infiziert identifiziert.

    Ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen, aber würde mich persönlich nicht darauf verlassen, dass eine solche App unsere Probleme löst.