Beiträge von PFALZADLER

    Mads Albaek und Timmy Thiele zurück im FCK-Training

    Beim Fußball-Drittligisten 1. FC Kaiserslautern sind Mittelfeldmotor Mads Albaek und Stürmer Timmy Thiele am Dienstag wieder ins Training eingestiegen. „Mads lassen wir am Nachmittag vorsichtshalber nochmal raus“, sagte FCK-Trainer Sascha Hildmann vor der zweiten Trainingseinheit. Albaek hat einen Faserriss im Oberschenkel auskuriert.


    Timmy Thiele, den ein Bluterguss im Knie für das Derby in Karlsruhe ausgebremst hatte, kann wieder Vollgas geben. „Mit Timmy habe ich wieder eine Option mehr“, sagte Hildmann mit Blick auf das Heimspiel am Sonntag (13 Uhr) gegen den FSV Zwickau. Gut möglich, dass Thiele neben Christian Kühlwetter und Florian Pick stürmt. Rechtsaußen Christoph Hemlein muss eine Gelb-Sperre verbüßen. „Ich will schon meinen eigenen Stil durchbringen, mich nicht nur nach dem Gegner richten“, sagt der FCK-Coach, der im Vormittagstraining auch einen recht treffsicheren Julius Biada sah. Er war am Samstag im Wildpark nicht im Kader.


    https://www.rheinpfalz.de/loka…Zm9ybl3gqpLaAxn5pfGdazffc

    Benjamin Glump nicht mehr U17-Trainer

    Der 1. FC Kaiserslautern und der bisherige U17-Trainer Benjamin Glump haben die Zusammenarbeit beendet. Benjamin Glump übernahm die U17 des 1. FC Kaiserslautern zur aktuellen Saison 2018/19 als Trainer und steht mit seinem Team nach 16 Spieltagen mit 40 Punkten auf dem dritten Tabellenplatz. Der 33-jährige Lehrer für Sport und Sozialkunde, der das Amt des U17-Trainers nebenberuflich bekleidete, will sich künftig wieder stärker anderen Aufgaben widmen.


    „Benjamin Glump hat den Verein informiert, dass er seine nebenberufliche Tätigkeit bei uns beenden möchte. Wir haben dies besprochen und letztlich eine Aufhebungsregelung getroffen. Wir bedanken uns bei Benjamin Glump und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute. Über die Nachfolge werden wir in den kommenden Tagen informieren“, erklärt Manfred Paula, der Leiter des Nachwuchsleistungszentrums.


    https://www.rheinpfalz.de/loka…jJgc9RihwrFQDlwRyLn3fYTXI

    FCK U21 - WIESBACH 0:2


    Vier Chancen verschludert, statt per Fuß ins Netz per Verbalattacke Gegenspieler und empfindliche Schiri-Ohren getroffen: Das ist gegen eine kompakt-kampfstarke Truppe zu dürftig, und deshalb hat Oberligist 1. FCK II gestern auch gegen Hertha Wiesbach 0:2 (0:0) verloren.


    In Minute 55 ließ Nils Schätzle, soeben wegen Fouls nahe der Mittellinie verwarnt, sein Mundwerk spazieren. Schiri Luca Schlosser nestelte erneut, zog diesmal Knallrot. Es kam wie zu befürchten: Nur neun Minuten später flitzt Ex-FCK-ler Djibril Diallo rechts durch, lässt Jonas Scholz stehen, passt scharf zum mittig lauernden Ruddy Mpassi – die Führung für die sich stets fröhlich in die Zweikämpfe hauenden Saarländer. Die hätten früher den Sack zumachen können, bejubelten aber rechtzeitig zu Beginn der Nachspielzeit das entscheidende 2:0. Auf Diagonalpass des überragenden Lukas Feka lochte Diallo nach einem Fauxpas von Julian Löschner ein.


    Vorm Wechsel hatte Hertha-Kapitän Sebastian Lück die frühere Gästeführung verschenkt; Matheo Raab parierte den Elfer (44.), fällig nach Michael Clemens’ Foul an Diallo. Am Ende der arg mauen ersten Halbzeit versemmelte Jonas Singer vorm verwaisten Tor. Hüseyin Cakmak (46., 72.) ließ im flotteren Teil zwei der Partie nicht minder dicke Dinger liegen. Rote Karte und Schiri-Darbietung nannte FCK-Coach Hans Werner Moser eine Frechheit. „Aber wenn wir aus dem Spiel lernen, ist wieder alles okay.“


    1. FCK II: Raab - Clemens, Filipovic, Scholz, Löschner - Schätzle, Maroudis (83. Lippert) - Cakmak, Morabet, Singer (66. Lammenett) - Klein


    FC Hertha Wiesbach: Wamsbach - Hinkelmann, Lück, Lillig, Runco - Umlauf (61. Pelagi), Urnau (61. Paulus), Staroscik (75. Ikas), Feka - Diallo, Mpassi


    Tore: 0:1 Mpassi (64.), 0:2 Diallo (90.+1)


    Gelbe Karten: Scholz, Schätzle, Filipovic - Hinkelmann, Feka, Staroscik, Runco


    Rote Karte: Schätzle (55. Spielerbeleidigung)


    Beste Spieler: Maroudis, Raab - Feka, Runco, Diallo


    Zuschauer: 80


    Schiedsrichter: Schlosser (Montabaur).


    Rheinpfalz am Sonntag


    Diskussionsthema zum Artikel: Üben – üben – üben


    Üben – üben – üben

    FCK forciert Torschusstraining – Heute im Derby beim KSC ohne Timmy Thiele – Lukas Gottwalt mit neuen Zielen


    Torschuss. Torschuss. Torschuss. Ecke. Freistoß. Ecke. Das Programm der Woche beim oft ladegehemmten 1. FC Kaiserslautern war darauf ausgerichtet, im Abschluss besser zu werden. Heute (14 Uhr) gastiert der FCK beim Drittliga-Zweiten Karlsruher SC.


    Als der FCK-Mannschaftbus gestern Nachmittag Richtung Herxheim startete, wo die Mannschaft Quartier im Hotel „Krone“ bezog, fehlte Timmy Thiele. „Er hat einen Schlag aufs Knie gekommen. Da sitzt ein Bluterguss, Timmy kann nicht spielen“, sagte FCK-Trainer Sascha Hildmann. Er wird wohl wieder Christian Kühlwetter loslassen, der vorige Woche eine schöpferische Pause erhielt, in dieser Trainingswoche sichtlich aufs Gaspedal trat. Julius Biada, gegen Halle in der Startelf, ist nicht im Kader.


    Für Lukas Gottwalt hat das Jahr 2019 nicht so angefangen, wie er es sich gewünscht hat. Der Innenverteidiger hat vom Trainingslager der FCK-Profis Mitte Januar in Spanien nicht viel gehabt. Eine Reizung der Patellasehne hat zu Knieproblemen geführt, die den gebürtigen Frankfurter ausbremsten. Meistens hieß es daher: Kraftraum statt Rasenplatz, Individual- statt Mannschaftstraining. Weil sich dann aber auch noch Kollege Kevin Kraus verletzte, war Gottwalt schneller wieder voll im Einsatz als geplant. Bei der 0:2-Niederlage in Münster verteidigte der 21-Jährige 90 Minuten in der Dreierkette, ebenso beim 0:0 im Heimspiel gegen Halle.


    In dieser Woche musste der 1,92-Meter-Mann beim Training erneut kürzertreten – Oberschenkelprobleme. „Ich weiß auch nicht, was los ist“, sagt Gottwalt, „vor meinem Muskelfaserriss im Herbst war ich in meinem Leben noch nie wirklich verletzt. Vergangene Saison in der U21 habe ich durchgespielt. Aber ich bin guter Dinge, dass jetzt alles ausgestanden ist.“ Dennoch muss er heute in der Abwehr wohl Carlo Sickinger, dem gebürtigen Karlsruher, den Vortritt lassen. Der spielte vorige Woche im Mittelfeld. Für die Rolle empfahl sich auch gestern beim Torschusstraining mit starkem linken Fuß Theo Bergmann. Allerdings ließ es auch Sickinger mächtig krachen. Ihr Trainer hatte sichtlich Spaß. Könnten sie das Training mal aufs Spiel übertragen ...


    Vor den jüngsten kleinen Rückschlägen ist für Gottwalt, den Sohn einer Türkin und eines Deutschen, alles wie im Fußball-Märchen gelaufen. Am 2. September vorigen Jahres feierte er beim 1:1 in Zwickau ein gutes Drittliga-Debüt und war gleich ganz nah dran am ersten Profi-Tor. Fortan war er Stammkraft, erhielt beim FCK seinen ersten, bis 30. Juni 2022 gültigen Profivertrag, absolvierte fünf komplette Drittliga-Partien in Folge.


    Nach überstandenem Muskelfaserriss gelang Gottwalt in Rostock sofort sein erstes Drittliga-Tor zur 1:0-Führung; allerdings verlor der FCK noch 1:4. In den nun sechs Auftritten unter dem neuen Trainer Hildmann – zwei Siege, zwei Unentschieden, zwei Niederlagen – spielte der FCK hinten viermal zu null. „Die Dreierkette hilft uns, in der Abwehr alles besser zu regeln“, meinte Gottwalt. „Aber wir müssen uns jetzt ein Gleichgewicht zwischen Offensive und Defensive erarbeiten.“


    Die Tore fehlen – auch die nach Standards wie Gottwalts Premierentreffer in Rostock. Der heutige Gegner ist darin top, 17 Tore nach ruhenden Bällen stehen zu Buche.


    Den Besuchern des Derbys in Karlsruhe rät die Polizei zu einer frühzeitigen Anreise. Mit Absperrungen und Staus rund ums Stadion ist vor und nach dem Derby zu rechnen.


    SO SPIELEN SIE


    Karlsruher SC: Uphoff - Thiede, Godon, Pisot, Roßbach - Camoglu, Stiefler, Wanitzek, Lorenz - Fink - Pourié

    – Es fehlt: Röser (Rippe angebrochen)


    1. FC Kaiserslautern: Grill - Kraus, Sickinger (Gottwalt), Hainault - Schad, Löhmannsröben, Bergmann, Sternberg - Hemlein, Kühlwetter, Pick


    Ersatz: Hesl, Dick, Fechner, Zuck, Jonjic, Huth


    Es fehlen: Albaek (Muskelfaserriss), Esmel (Kreuzbandriss), Spalvis (Knorpelschaden), Thiele (Bluterguss im Knie)


    Schiedsrichter: Heft (Neuenkirchen)


    Hinrunde: 0:0.

    Kampf um die Lizenz: FCK hat neue Idee

    Der 1. FC Kaiserslautern hat beim Ringen ums wirtschaftliche Überleben eine neue Idee. FCK-Offensivtalent Dylan Esmel (20) bangt nach seinem zweiten Kreuzbandriss um die Fortsetzung seiner Profi-Laufbahn.


    Der 1. FC Kaiserslautern arbeitet intensiv an einer zweigleisigen Neuauflage seiner am 1. August zu 6,7 Millionen Euro fälligen Fan-Anleihe. Das ist ein Teil des Finanzierungsplans zum Schließen der alles in allem etwa zwölf Millionen Euro großen Finanzlücke. Ein schlüssiges Konzept muss der FCK bis 1. März beim DFB einreichen, um eine Drittliga-Lizenz für die Saison 2019/20 zu bekommen. „Dass die Liquidität da ist, müssen wir dann bis Ende Mai nachweisen“, sagte Michael Klatt, der kaufmännische FCK-Geschäftsführer, der RHEINPFALZ.


    "Crowdlending": Übers Internet vermittelte Kredite


    In den vergangenen Tagen hat der FCK die Gläubiger der 2013 aufgelegten Anleihe angeschrieben, die die zu 5 Prozent verzinsten Papiere in einem Bankdepot verwahren. Sie sollen ihre Wertpapiere Ende März, Anfang April in eine neue, ähnlich hoch verzinste Anleihe umtauschen können. „Wir spüren eine große Hilfsbereitschaft unserer Fans, und dem wollen wir Rechnung tragen“, sagte Klatt. Anhänger, die keine Anleihe oder eine Schmuckurkunde haben, sollen sich auf einem zweiten, einem neuen Weg als Kreditgeber einbringen können: Hier plant der FCK ein sogenanntes „Crowdlending“ über das Internet.

    Die Fans, betonte Klatt, wolle man mit ihrem Einsatz auf der sicheren Seite wissen. Und nach Gesprächen auch mit institutionellen Anlegern wie Pensionskassen fühle sich der FCK nun recht sicher, gegen Schuldscheine genug Geld für die Lizenz zu bekommen. Und das laut Klatt viel günstiger als kolportiert: „Der Zinssatz wird keinesfalls zweistellig sein.“


    Fan-Darlehen soll Druck raus nehmen


    Die Fan-Beteiligung sieht der Finanzchef als einen Baustein. Als dessen Laufzeit sind drei Jahre angedacht mit einem vorzeitigen Rückzahlungsrecht für den FCK. Denn mittel- und langfristig bleibt die Finanzierung durch den Verkauf von FCK-Aktien an viele verschiedene Investoren der Plan. Durch die Lizenzsicherung für die kommende Spielzeit mittels Fremdkapital, sprich: Darlehen bei Fans und Pensionskassen, will Klatt Zeit gewinnen und Druck rausnehmen bei der Investorensuche. „Ich möchte weiter Eigenkapital haben, das bleibt unsere Finanzierungsstrategie. Aber wir werden die Anteile am FCK nur zu einem vernünftigen Preis abgeben“, sagte Klatt. Der kaufmännische Geschäftsführer räumte ein, der FCK habe es sich im Frühjahr 2018 vor dem Ausgliederungsbeschluss der Mitglieder einfacher vorgestellt, Investoren zu gewinnen. „Aber es muss ja trotzdem weitergehen“, sagte Klatt am Mittwoch. Und dass es das wird, da sei er nun angesichts der Finanzierungs-Alternativen noch ein Stück optimistischer geworden.


    Für Esmel beginnt der Kampf um die Karriere


    Die befürchtete Diagnose ist Gewissheit: FCK-Offensivtalent Dylan Esmel (20), nach Kreuzbandriss, der konservativ behandelt worden war, wieder fit, erlitt erneut einen Kreuzbandriss und einen Meniskusschaden. Der Ivorer, der ab Montag ins Training der Profis zurückkehren sollte, zog sich die Verletzung im Test der U21 gegen RWO Alzey zu. „Diese Nachricht war für Dylan natürlich ein harter Schlag, und auch für den FCK ist diese wiederholt schwere Verletzung sehr bedauerlich“, sagte Martin Bader, Geschäftsführer Sport. Für Esmel beginnt der Kampf um die Karriere!


    https://www.rheinpfalz.de/arti…b3j6H_kzVrQ2rRCGQJ1kSkpFE

    Diskussionsthema zum Artikel: Mark-Forster-Konzert im Fritz-Walter-Stadion im Gespräch


    Mark-Forster-Konzert im Fritz-Walter-Stadion im Gespräch

    Das wäre ein echter Clou: Popsänger und bekennender Fan der Roten Teufel Mark Forster könnte auf dem Betzenberg auftreten.


    „Wir stehen in regelmäßigem Austausch mit dem Management von Mark Forster, unter anderem auch bezüglich eines möglichen Events auf dem Betzenberg“, antwortet der Pressesprecher des 1. FC Kaiserslautern – abgestimmt mit dem Kaiserslauterer Rathaus – auf eine RHEINPFALZ-Anfrage, ob denn ein Konzert des Popsängers im Fritz-Walter-Stadion eine Option ist, die geprüft wird.


    Kammgarn-Tickets waren in Minuten ausverkauft


    Die Tickets für das Konzert von Mark Forster am vergangenen Wochenende in der Kammgarn waren im vergangenen Jahr innerhalb weniger Minuten ausverkauft, die Nachfrage war riesig. Der Sänger und Songwriter, der aus Winnweiler stammt, ist bekanntermaßen dem Fußballclub vom Betzenberg verbunden und in diesem Jahr auf Tour durch die großen Arenen ist.


    Einige Auflagen sind allerdings zu beachten


    Noch sei nichts Konkretes entschieden, heißt es von der Pressestelle des FCK: „Grundsätzlich gibt es aber einige Auflagen zu beachten, vor allem in den Bereichen Entfluchtung und Lärmschutz, die eine Durchführung von Konzerten im Fritz-Walter-Stadion erschweren.“


    Quelle: Rheinpfalz

    Link: https://www.rheinpfalz.de/loka…ter-stadion-im-gespraech/

    Diskussionsthema zum Artikel: „Andi Buck kennt den FCK besser als ich“


    „Andi Buck kennt den FCK besser als ich“

    FCK-Sportchef Martin Bader schätzt den Ex-Profi, der dem Klub eine eigene DNA verleihen möchte


    Samstags auf dem Betze – das kannte Andreas Buck viele Jahre als Profi und längst auch als Fußball-Pensionär. Diesen Samstag war alles anders. Buck, seit Donnerstag ehrenamtliches Vorstandsmitglied des 1. FC Kaiserslautern, war erstmals in offizieller Funktion beim Spiel. „Ja, klar, ich habe immer mit dem FCK mitgefiebert. Aber diesmal war es noch mal anders. Man hat noch mal einen anderen Blick auf die Mannschaft“, sagt der 51-Jährige nach dem 0:0 gegen den Halleschen FC. Der FCK ist Zehnter. Die Drittliga-Grauzone - gefährliches Terrain. Der erste Abstiegsplatz ist nur fünf Punkte entfernt. Buck hat andere, hat große Zeiten im Dress der Roten Teufel erlebt und mit geprägt. Zurück in die Zukunft – sein Traum.


    „Uns fehlt die Sicherheit und die Leichtigkeit. Kämpferisch war es echt großartig, wie die Mannschaft aufgetreten ist“, analysiert Buck, Mitglied der Lauterer Meistermannschaft von 1998, rückblickend auf die Nullnummer vom Samstag: „Das Selbstvertrauen fehlt. Damit fehlt auch die Ruhe am Ball – und den will dann auch nicht jeder haben.“


    Ein Sonderlob Bucks, der 1992 mit dem VfB Stuttgart deutscher Meister war, erntete der 19 Jahre junge FCK-Joker Toni Jonjic. Der kam nach 53 Minuten für Julius Biada – und spielte am rechten Flügel wirklich gut. Das war früher Bucks Rolle! „Der Junge ist schnell, hat auch mal ein, zwei Mann ausgespielt, das hat mir gefallen … Der traut sich was. Das war erfrischend, das wollen die Leute doch auch sehen.“


    Andreas Buck, von 1997 bis 2002 Profi beim FCK, hat sein Herz, wo immer auch ein Plätzchen für den VfB blieb, an den FCK verloren. Dem will er helfen. Deshalb sagte er auch ja, als die Frage kam, ob er im Vorstand bereit ist, Verantwortung zu übernehmen. „Wir müssen jetzt unsere Hausaufgaben machen, die Lizenz sichern, die Finanzen ordnen, um in Ruhe was aufzubauen. Dann kann hier wieder Großes entstehen“, beschwört der Ex-Profi die Einheit, das Miteinander von Verein und Kapitalgesellschaft. „Nur so kann es gehen“, weiß „Andi“ Buck. Der Zusammenhalt – alternativlos in schwerer See!


    „Ich habe für diesen Verein eine eigene Spielphilosophie vor Augen, über die ich gerne mal mit Martin Bader sprechen möchte. Ich mag das Spiel mit zwei schnellen Außen, die offensiv Lösungen finden. Als Verein brauchst du eine eigene DNA, eine Philosophie, die man dem jeweiligen Trainer vorgibt. Man muss wissen, welchen Fußball die Leute hier im Stadion sehen wollen.“


    Buck findet beim FCK offene Türen - und offene Ohren. „Ich freue mich, dass sich ,Andi’ Buck bei uns engagiert“, sagt Trainer Sascha Hildmann über den einstigen Turbo.


    Martin Bader, Geschäftsführer Sport des FCK, schätzt Buck als Mensch und als Fußball-Fachmann. Bader setzt auf Kommunikation, auf Austausch. „Andi war noch nie Vorstand - ich schon. Da kann ich ihm gerne helfen“, bietet Bader Rat an und freut sich auf einen regen Austausch mit dem Ex-Profi: „Andi kennt den FCK besser als ich. Da wäre es ja unklug, auf seinen Rat zu verzichten“, betont Bader. Zwei Schwaben beim FCK wollen es zusammen anpacken.


    Quelle: Die Rheinpfalz

    Diskussionsthema zum Artikel: Dem Erfolg gnadenlos nachjagen


    Dem Erfolg gnadenlos nachjagen

    FCK heute gegen den Drittliga-Dritten Hallescher FC – Torhüter Jan-Ole Sievers auf Leihbasis nach Japan


    Kein Platz für Alibigekicke! Trainer Sascha Hildmann will die Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern heute (14 Uhr) am 23. Drittliga-Spieltag gegen den Tabellendritten Hallescher FC dem Erfolg „gnadenlos nachjagen“ sehen.


    Nicht mehr zum Kader der Roten Teufel zählt ab sofort der als Nummer 1 in die Saison gestartete Jan-Ole Sievers. Er wechselt auf Leihbasis bis Ende 2019 zum japanischen Zweitligisten FC Gifu, um Spielpraxis zu sammeln. Sievers stand in den ersten sieben Saisonspielen im Tor – RHEINPFALZ-Notenschnitt 3,2 – und erlitt beim 3:3 gegen Fortuna Köln einen Anriss der Bizepssehne im linken Arm. Im neuen Jahr rückte Lennart Grill (20) ins Tor, Wolfgang Hesl (32) ist sein Ersatzmann.


    Nach dem Abschlusstraining gestern Nachmittag war klar, dass Florian Dick, der Kapitän, wie schon in Münster nicht zum Kader zählt. Für die wiedergenesenen Kevin Kraus und Hendrick Zuck mussten Özgür Özdemir und Theo Bergmann Platz im 18-Mann-Kader machen. „Harte Entscheidungen“, hatte der Coach schon vor der letzten Trainingseinheit angekündigt – sowohl für den Kader, als auch für die Startelf.


    „Zuck ist eine Option als linker Pendler“, ließ Hildmann rätseln, wie er die Außenbahn besetzt. Eine Alternative ist naturgemäß auch Janek Sternberg, zumal Florian Pick Linksaußen spielen könnte, falls Christian Kühlwetter in die Spitze rückt und Timmy Thiele die Jokerrolle übernimmt. Auch Julius Biada brennt auf seine Chance. Er spielt auch gerne hinter zwei Spitzen ...


    „Wir wissen, dass wir in der Defensive sehr konzentriert sein müssen“, betont Hildmann. Er kennt die Stärken der Hallenser im Umschaltspiel und weiß um die klasse Standards des Ex-Lauterers Christian Tiffert.


    Des Trainers Losung behagt Christoph Hemlein. „Jedes Spiel wie ein Pokalspiel angehen“, sagt der Rechtsaußen vor der Partie gegen Halle. An der Saale wurden die Lauterer in der Hinrunde von einem Gegner vorgeführt, dem Hemlein „ein sehr gutes Jahr“ attestiert. Das 0:2 der Lauterer in Münster – ein Rückschlag. „Wenn wir so auftreten wie gegen Großaspach, dann habe ich keine Bedenken, dann können wir auch Halle schlagen“, sagt Hemlein, der sich im neuen Jahr mit steigender Formkurve zeigt. Zweimal stand er in der Startelf, zweimal erhielt er die Note 2,5. „Spieler wie ich, die aus der Zweiten Liga kommen, werden an ihrer Vita gemessen. Stand heute bin ich hinter den Erwartungen des Vereins, der Fans und Verantwortlichen zurück geblieben“, bekennt der 28-Jährige selbstkritisch. Er erwartet mehr von sich! Nach der Hinrunde hatte er einen Notenschnitt von 4,0, den er nun auf 3,81 verbessert hat. „Ich habe viel gelesen von Wiedergutmachungstour und so. Ich will nicht groß reden. Nur so viel: Du musst dir den Erfolg erarbeiten“, sagt Hemlein, der zwei Tore und endlich auch eine Torvorlage auf dem Konto weiß. „Schade, dass Christian Kühlwetter die Chancen nicht nutzen konnte“, bedauert Hemlein, dass zwei perfekte Flanken gegen Großaspach und in Münster ungenutzt blieben. Er brennt auf mehr!


    Die blauen Augen funkeln, wenn Hemlein, der emotionale Flügelmann mit der Nummer 17, über seine Mannschaft, sein Spiel, seine Form und seine Ziele mit dem FCK spricht. Er ist noch nicht fertig – und will dem cleveren Gast heute alles andere als blauäugig begegnen.


    So spielen sie


    1. FC Kaiserslautern: Grill - Kraus, Sickinger, Hainault - Schad, Löhmannsröben, Biada, Sternberg - Hemlein, Kühlwetter, Pick


    Ersatz: Hesl, Gottwalt, Fechner, Zuck, Jonjic, Huth, Thiele


    Es fehlen: Albaek (Muskelfaserriss), Esmel (Trainingsrückstand), Spalvis (Knorpelschafen)



    Hallescher FC: Eisele - Landgraf, Heyer, Lindenhahn - Tiffert, Washausen - Ajani, Bahn, Manu - Fetsch, Sohm


    Es fehlen: Hentschel (Sprunggelenksverletzung), Mai (Innenbandriss)


    Schiedsrichter: Kampka (Mainz)


    Hinrunde: 0:2.


    Quelle: Die Rheinpfalz