Beiträge von PFALZADLER

    Wechsel zu Bay. Leverkusen?


    Doch der Klub bemüht sich noch um einen anderen Torhüter, der der potenzielle Kronprinz für den finnischen Nationalkeeper werden könnte, ein junges Toptalent, das man zu einer künftigen Nummer 1 entwickeln möchte.

    Dabei spielt Lennart Grill (20), dessen Vertrag beim Drittligisten 1. FC Kaiserslautern im Sommer 2021 ausläuft, in den Überlegungen eine bedeutende Rolle. Doch dem U-21-Nationalspieler kann Bayer eins nicht bieten: die zur Weiterentwicklung so wichtige Spielpraxis.


    https://www.transfermarkt.de/l…691/page/1#anchor_2582353

    Stadt Kaiserslautern will Aktien des 1. FCK als Wertausgleich für Reduzierung der Stadionmiete

    Die Stadt Kaiserslautern fordert im Gegenzug zu einer möglichen weiteren Pachtreduzierung für das Fritz-Walter-Stadion einen Wertausgleich über Aktien an der Kapitalgesellschaft des 1. FC Kaiserslautern. Das hat der Kaiserslauterer Oberbürgermeister Klaus Weichel (SPD) am Mittwoch den Verantwortlichen des Vereins in einem Gespräch mitgeteilt.(...)


    https://www.rheinpfalz.de/loka…2cwiYZonPM_rXU7T5RWR5nJqo

    Deutscher Ex-Nationalspieler Hans Tilkowski stirbt mit 84 Jahren


    (Foto: dpa)


    Hans Tilkowski ist tot. Der ehemalige Torhüter von Borussia Dortmund und der deutschen Nationalmannschaft galt als einer der weltbesten Torhüter seiner Zeit. Vor allem das legendäre Wembley-Tor im WM-Finale von 1966 sichert ihm einen Platz in der Fußball-Historie. (...)


    https://www.focus.de/sport/fus…HUo_53nSgtkqRrK5mgtE2nCeY

    Diskussionsthema zum Artikel: Abschied des RHEINPFALZ-Sportchefs Konzok: "Habe Traumberuf gehabt"


    Abschied des RHEINPFALZ-Sportchefs Konzok: "Habe Traumberuf gehabt"

    42 Jahre und vier Monate Redaktionsmitglied


    EM und Olympia werde ich anders erleben als in all den Jahren seit 1994: Fußball-Weltmeisterschaften, die EM im Handball oder Fußball, Olympia – da war ich in meiner Aufgabe als Leiter der Sportredaktion als Planer gefordert, in der Organisation gefragt. Eine großartige Herausforderung in wunderbaren Zeiten. 2020 werde ich den Sport als RHEINPFALZ-Leser und Fernsehzuschauer erleben, verfolgen und auch auf den Sportplätzen und in Sporthallen genießen. Gestern war mein letzter Arbeitstag in der Redaktion der RHEINPFALZ, für die ich insgesamt 42 Jahre und vier Monate arbeiten durfte. In den letzten 26 Jahren als Leiter des Sport-Ressorts. Jetzt beginnt die Passivphase der Altersteilzeit. Das Hobby zum Beruf gemacht – ein Traum! Über vier Jahrzehnte – beim Abschied werden viele Erinnerungen wach, zumal das neue Jahr das Fritz-Walter-Jahr ist. Am 31. Oktober ist der 100. Geburtstag des am 17. Juni 2002 gestorbenen Ehrenspielführers der deutschen Nationalmannschaft. Der FCK-Ikone begegnet zu sein, den legendären Namensgeber der Walter-Elf interviewt zu haben – unvergesslich der letzte Besuch kurz vor dem 80. Geburtstag „beim Fritz“ in Alsenborn.


    Kirchheimbolanden – Pirmasens – Ludwigshafen – Kirchheimbolanden – Ludwigshafen: Lokalredaktionen, Lokalsport, Sport – über allem stand und steht: „Pfalz first“. Und: Der Mensch hinter der Leistung. Natürlich irrt auch der, der schreibt, urteilt, kritisiert. Und macht auch Fehler. Natürlich wird der, der kommentiert, auch kritisiert. Und muss mit der Kritik leben. Das Internet hat die „Qualität“ der Kritik allerdings verändert. Da regieren oft, zu oft, Hass und Verunglimpfung, Beschimpfungen. „Es gibt eine Ebene, unter die man nicht schießen kann“, schrieb Kurt Tucholsky. Wie wahr …


    Mit Gorbatschow auf einer Couch


    Sport lebt von Ergebnissen. Sport lebt durch Aktualität. Sport lebt durch die Geschichten, die Sportler schreiben. So viele beschreiben zu dürfen – dafür darf ich dankbar sein. Michail Gorbatschow, einen Fußball-Kenner, auf der Couch im Kanzler-Bungalow in Oggersheim interviewt zu haben. Franz Beckenbauer, Uwe Seeler, Horst Eckel und Ottmar Walter, Bert Trautmann, Hans-Günther Winkler und Ludger Beerbaum, Rudi Völler, Hans-Peter Briegel, Uli Hoeneß, Berti Vogts – große Namen, große Geschichten, Sternstunden. Es waren und sind aber auch die besonderen Macher und Charaktere in unserer Region: Franz Hutter, die Handball-Ikone, Philipp Fürst, der einstige Turn-Bundestrainer, Ringer wie Markus Scherer, die Passarellis, Werner Schröter – und all die stillen Helden hinter den Kulissen. So einer ist Horst Mempel vom BSC Oppau – Benefizaktionen mit ihm veranstalten zu dürfen, war einfach großartig.


    Faszinierend waren auch die wunderbaren Bundesliga-Jahre des SV Waldhof mit Klaus Schlappner. Schon die Anfänge von späteren Weltklassespielern wie Jürgen Kohler in Mannheim oder später Michael Ballack und Miro Klose beim FCK erlebt zu haben, war besonders.


    Fußball ist mehr als ein 1:0 – deshalb war und ist uns unsere 1994 vom damaligen Kollegen Peter Lenk gegründete Aktion „Sportler helfen“ auch eine Herzenssache. Benefizspiele und Benefizaktionen – unter anderem 2015 für Opfer und Geschädigte der Gasexplosion in Ludwigshafen, ein Jahr zuvor für die Hochwasseropfer in Rockenhausen – seien als Beispiele genannt. Mir liegt am Herzen, dass mein Nachfolger Sebastian Stollhof gerade diese sozialen Aspekte weiter verfolgt. Er kommt am 1. April aus Kirchheimbolanden – was auch für mich vor 26 Jahren ein Sprungbrett war.


    Es macht mich stolz, dass meine Kollegen mir ein Abschiedsspiel bescheren: Am 9. Juni spielt eine Lotto-Elf in Oppau gegen eine Mannschaft meiner Wegbegleiter. Der Reinerlös ist für die „Aktion Mama/Papa hat Krebs“ und einen jungen, schwer verletzten Fußballer …


    Es war wichtig, Förderer und Lehrmeister gehabt zu haben wie Paul Kaps, Günter Krall und Gerhard Specht, einen Chefredakteur wie Michael Garthe und einen Verleger wie Dr. Thomas Schaub, der mir die Chance gab, das Hobby zum Beruf zu machen. Es war mir eine Ehre, für die RHEINPFALZ zu arbeiten und für Sie schreiben zu dürfen. Alles Gute!


    Die Rheinpfalz


    https://www.rheinpfalz.de/arti…31yjolUqMkgpV6HY_xm6nVSjs

    Gladbach-Legende Hans-Jörg Criens verstorben




    Hans-Jörg Criens ist tot. Der drittbeste Torschütze in der Bundesliga-Geschichte von Borussia Mönchengladbach wird nur 59 Jahre alt.


    Hans-Jörg Criens ist am 2. Weihnachtsfeiertag im Alter von 59 Jahren nach einem Herzinfarkt gestorben.


    Dies bestätigte das persönliche Umfeld des langjährigen Bundesligaspielers der Bild.

    Criens spielte von 1981 bis 1993 für Borussia Mönchengladbach in der Bundesliga. In dieser Zeit erzielte er in 290 Spielen 92 Tore. Nur Jupp Heynckes (195) und Herbert Laumen (97) erzielten mehr Tore im Trikot der Borussia.


    Der 1,89 Meter große Stürmer machte vor allem wegen seiner zahlreichen Tore als Joker auf sich aufmerksam. "Der Lange" erreichte mit Mönchengladbach 1984 und 1992 das Finale des DFB-Pokals.


    Von 1993 bis 1995 stand er beim 1. FC Nürnberg unter Vertrag. Nach sieben Jahren bei unterklassigen Vereinen beendete er 2002 seine aktive Laufbahn.


    https://www.sport1.de/fussball…3Jr1zQ#Echobox=1577397384



    MARCO REICH: "ICH LIEBE DEN AMATEURFUSSBALL


    Marco Reich war Nationalspieler und Teil jenes Teams des 1. FC Kaiserslautern, das 1998 sensationell als Aufsteiger Deutscher Meister geworden. Reich galt als eines der größten Talente hier zu Lande. Diese Erwartung konnte der Angreifer jedoch nie ganz erfüllen. Heute kickt der 41-Jährige in seiner Heimat bei der SG Schmittweiler/Callbach in Rheinland-Pfalz. Im FUSSBALL.DE-Interview erklärt Reich, warum er den Amateurfußball so liebt und warum seine Frau darüber entscheidet, wie lange er noch mitmachen darf. (...)


    http://www.fussball.de/newsdet…ll/-/article-id/211380#!/


    Liebe FCK Freunde,


    ab sofort neuer Partner für unseren 1. FC Kaiserslautern ist das allseits bekannte Hotel und Restaurant Deidesheimer Hof.


    Mit seiner ruhmreichen Geschichte und seinen prominenten Gästen … man denke an Fritz Walter …Helmut Kohl und Michail Gorbatschow und viele weitere…


    …Pfälzer Geschichte eben..


    Wir sind stolz dies präsentieren zu dürfen, denn man spürt , dass hier etwas zusammen wächst, was zusammen gehört.


    Lieber Deidesheimer Hof, vielen Dank für euer Engagement und die partnerschaftliche Einstellung zu unserem 1. FC Kaiserslautern.


    Deidesheimer Hof

    Am Marktplatz 1

    67146 Deidesheim

    Telefon:+49 6326 96870

    E-Mail: [email protected]

    Webseite: https://www.deidesheimerhof.de/


    Gero Scira für die Zukunftsinitiative FCK


    https://www.fck-partner.de/

    Der „Wünschewagen“ in Rheinland-Pfalz: Ein letztes Mal zum FCK

    Sie war als „Betze-Emma“ bekannt, sogar einmal FCK Fan des Jahres. Vor ein paar Tagen ist sie leider einer schweren Krebserkrankung erlegen. Doch davor konnte sich die 76-Jährige einen letzten großen Wunsch erfüllen: Noch einmal ihre Roten Teufel spielen zu sehen, noch einmal im Fritz-Walter-Stadion zu sein. Möglich gemacht hat das der ASB-Wünschewagen. Und so kann „Betze-Emma“ mit ihrem Sohn und zwei anderen Freunden sowie den beiden unterstützenden Helfern am 7. Dezember beim Drittligaspiel des 1. FC Kaiserslautern gegen den Halleschen FC mit dabei sein. (...)


    https://www.rheinpfalz.de/loka…-ein-letztes-mal-zum-fck/

    Neuer Vereinsvorstand soll noch vor Weihnachten präsentiert werden

    Noch vor Weihnachten soll der neue Vereinsvorstand des 1. FC Kaiserslautern präsentiert werden. Der Aufsichtsrat beschäftigt sich in seiner Sitzung am Samstag mit der Personalie. Das sagte Aufsichtsratssprecher Markus Merk. Am Samstag (14 Uhr) wird es auch auf dem Rasen noch einmal wichtig – beim Drittliga-Spiel des FCK bei der SpVgg Unterhaching.


    Dann wollen die Lauterer, die Mannschaft der Stunde in der Dritten Liga, ihre Serie von fünf Siegen in Folge ausbauen. „Sportlicher Erfolg erleichtert natürlich alles andere, die Menschen, die mit dem FCK zu tun haben, sind ganz anders gestimmt, das spürt man doch tagtäglich“, sagte Merk. „Es geht doch in erster Linie um Fußball. Da ist es wichtig, dass die Mannschaft sich auf ihre Spiele konzentrieren kann. Ruhe ist das oberste Gebot.“


    Nachfolgeregelung wohl am Montag bekannt


    Daher soll die Nachfolgeregelung für den Vereinsvorstand voraussichtlich am Montag verkündet werden, wenn sich die Mannschaft längst auf dem Weg in den Weihnachtsurlaub befindet. Der bisherige Vorstandsvorsitzende Wilfried de Buhr und Stellvertreter Markus Römer sind am Freitag von ihren Ämtern zurückgetreten. Sie hatten zwei Tage nach einer ganz offensichtlich nicht sehr fruchtbaren Sitzung mit dem am 1. Dezember gewählten neuen Aufsichtsrat ihren Rückzug aus privaten Gründen bekanntgegeben.


    Merk: „Weiter alle Türen offen“


    Was Gespräche mit möglichen Investoren angeht, betonte Merk: „Es sind weiter alle Türen offen, es hat uns niemand eine Tür zugeschlagen.“ Unter der Federführung des neuen FCK-Geschäftsführers Soeren Oliver Voigt werde es weitere Gespräche mit allen geben, die ernsthaftes Interesse haben, zu investieren. Die Verhandlungsbasis sei geschaffen; mit einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft habe sich die neue FCK-Führung einen Überblick über die Zahlen verschafft. „Wir kommen schneller voran als gedacht“, sagte Merk.


    Stadionfrage bleibt zentrales Thema


    Zentrales Thema bleibt die Stadionfrage. Am 20. Januar ist dazu eine Sondersitzung des Kaiserslauterer Stadtrates anberaumt. Die neue Führung um Merk, Voigt und den Aufsichtsratsvorsitzender Rainer Keßler haben sich dem Gremium am Montag vorgestellt. Die Pachtreduzierung auf 425.000 Euro pro Drittliga-Saison und 2,4 Millionen Euro in der Zweiten Liga läuft am Ende dieser Spielzeit aus. Der FCK hat beantragt, die Regelung in Kraft zu lassen und die Unterhaltungsinvestitionen auf jährlich 500.000 Euro zu deckeln. Merk betonte: „Wir streben eine mittel- bis langfristige Lösung an.“ Es geht dem gebürtigen Lauterer vor allem auch um den gesellschaftlichen Konsens in Stadt und Region.


    Die Rheinpfalz

    Diskussionsthema zum Artikel: Die Halbjahres-Zeugnisse - Klassenbester Dominik Schad


    Die Halbjahres-Zeugnisse - Klassenbester Dominik Schad

    Der beste FCK-Profi nach RHEINPFALZ-Noten in der Hinrunde 2019/20 ist Dominik Schad mit einem Notenschnitt von 2,77. Lennart Grill (2,78) und Florian Pick (3,0) folgen.


    Torhüter


    Lennart Grill: Ein Rückhalt der Mannschaft, der folgenschwere Fehler beim 2:3 in Münster und beim 1:3 bei den Münchner „Löwen“ beging. Grill besitzt Klasse. Note: 2,78

    Außenverteidiger

    Dominik Schad: Gesetzte Größe rechts in der Abwehrkette. Im Abschluss unglücklich. Guter Vorbereiter, stark im Zweikampf. Note: 2,77

    Janek Sternberg: Blieb bei seinen Einsätzen als Linksverteidiger weit unter seinen Möglichkeiten. Note: -

    Philipp Hercher: Zuletzt zeigte der Linksverteidiger warum ihn Sascha Hildmann wollte. Note: 3,35

    Innenverteidiger:

    Kevin Kraus: Erst in Frage gestellt, dann sehr schwankend. Nach seiner Gelb-Sperre sehr stabil. Note: 3,35

    Joe Matuwila: Startete großartig, wurde mit Sprechchören gefeiert. Slapstick-Leistungen in den Spielen in Meppen und bei 1860 München kosteten den aus Cottbus gekommenen Eisenfuß den Platz. Note: 3,35

    André Hainault: Lange außen vor wurde der Routinier durch seine Zweikampfstärke zu einem Gesicht des Aufschwungs. Note: -

    Lukas Gottwalt: Erst verletzt, stark in der U 21 , zwei unglückliche Startelfeinsätze und wieder raus. Note: -

    Jonas Scholz: Debüt am ersten Spieltag. Mit einem Klops verursacht er das 1:1. Zurück zur U 21 … Note: -


    Zentrales Mittelfeld


    Janik Bachmann: „Ein absoluter Wunschspieler“ von Sascha Hildmann. Nach einer Anlaufzeit zeigt Bachmann konstant als rustikaler Sechser warum! Note: 3,35

    Carlo Sickinger: Anfangs der Saison ein Pendler zwischen Sechs, Acht, Zehn und Vier – derzeit als Partner von Bachmann ein Stratege mit guter Zweikampfführung und Mut zum Risikopass. Note: 3,16

    Gino Fechner: Musterprofi, der nach mehr Spielanteilen dürstet. Wirkungsvoller Zerstörer. Note: -

    Manfred Starke: Der aus Jena gekommen Techniker sucht einen Platz in der Mannschaft. Fünf Torvorlagen zeigen, er kann mehr. Note: 3,65

    Theo Bergmann: Ein kreativer Sechser mit fußballerischer Intelligenz. Zu Saisonbeginn krank, dann lange außen vor. Er braucht Praxis. Note: -

    Offensive Außenbahnen

    Christoph Hemlein: Letztlich war die Kapitänsrolle mehr Fluch als Segen für den Rechtsaußen. „Nicht suspendiert, aber degradiert“, nennt er seine Abschiebung zur U 21. Note: 3,90

    Antonio Jonjic: Der Flügelflitzer träumte vom Stammplatz. Frustriert, als er draußen saß. Blieb unter Form. Neuer Anlauf in der U 21. Note: -

    Hendrick Zuck: Erst Linksdraußen, jetzt ein guter Linksaußen. Note: -

    Christian Kühlwetter: Das „Mentalitätsmonster“, sowohl von Hildmann als auch von Schommers so geadelt, beflügelt die Mannschaft seit Wochen rechts wie links. Note: 3,32

    Simon Skarlatidis: Verletzt in der Vorbereitung, dann ohne Bindung. Der Ex-Würzburger – ein Gesicht der Krise. Jetzt läuft’s. Drei Tore. Darunter das Traumtor von Köln. Note: 3,88

    Mohamed Morabet: Empfahl sich als U21-Torjäger für die Profis. Note: -


    Die Stürmer


    Timmy Thiele: Sieben Tore, vier Vorlagen – es hätte auch ein wenig mehr sein dürfen. Nach der Hinrunde hat er die Torquote der kompletten letzten Saison. Note: 3,38

    Florian Pick: Auf der linken Außenbahn top, als zweite Spitze top. Elf Tore, fünf Vorlagen. Note: 3,0

    Lucas Röser: Kam im Sommerschlussverkauf von Dynamo Dresden. Sucht die Bindung. Note: -

    Andri Bjarnason: Er war als Top-Torjäger eingeplant. Anfangs ein blasser Joker, dann verletzt. Zuletzt Kurzzeit-Joker. Note: -



    Die Rheinpfalz

    Diskussionsthema zum Artikel: Kühlwetter Mann des Tages


    Kühlwetter Mann des Tages

    Fünf Siege in Serie – solche Glücksmomente erlebte der Anhang der Roten Teufel zuletzt 2009 in Liga zwei. Damals gab’s sogar sechs Dreier hintereinander.


    Eine Änderung in der Lauterer Startelf gab’s am Samstag: Nach seiner Gelb-Sperre war Christian Kühlwetter wieder erste Wahl. Simon Skarlatidis, der das vom Coach so hoch geschätzte „Mentalitätsmonster“ beim 1:0 gegen Halle vorzüglich ersetzt hatte, gab am Samstag den perfekten Joker. Kühlwetter dankte für das Vertrauen, sorgte nach Pick-Zuspiel für die 1:0-Führung (19.).


    Sorglosigkeit im Verteidigen

    Die hielt Lennart Grill zunächst fest, der eine Bogenlampe Jannik Rochelts parierte (26.) und den Ball vor Leon Dajaku abgriff (38.). Die Lauterer versäumten aus ihren Großchancen einen zweiten oder dritten Treffer zu machen. So war Timmy Thieles Eingabe auf den völlig freien Hendrick Zuck zu scharf (23.). Nach Philipp Herchers tollem Solo rutschte Kühlwetter knapp am Ball und am 2:0 vorbei (32.). Fünf Minuten vor der Pause rächte sich die Lauterer Sorglosigkeit im Verteidigen. Perfekt bedient von Kapitän Nicolas Feldhahn egalisierte der stark spielende Dajaku. Die Chance zur erneuten Lauterer Führung vermasselte Thiele (42.). Es war nicht sein Tag. „Die Mentalität war top. Das hat uns in so einem kniffligen Spiel den Sieg gebracht“, sagte der Glücklos-Stürmer: „Es war ein schwieriges Spiel, es waren schwierige Verhältnisse, es war sehr windig. Umso schöner, dass die Serie gehalten hat!“


    „Wir machen mit der ersten Torchance das 1:0 und hätten das zweite Tor nachlegen müssen“, monierte FCK-Coach Boris Schommers die Chancenauswertung. Nach der Pause war’s zunächst ein giftiger Abnutzungskampf mit spielerischen Vorteilen der Bayern-Talente. Bezeichnend: Die erste Lauterer Chance nach dem Seitenwechsel vergab Kevin Kraus nach Zuck-Ecke (65.). Die erste Möglichkeit der Bayern im zweiten Spielabschnitt vereitelte der gute Grill gegen Dajaku (72.). „Das ist spielerisch mit die beste Mannschaft der Liga, klar, dass die auch zu Chancen kommen. Aber es waren ja nicht viele“, sagte Grill.


    Joker Skarlatidis sticht

    Mit der Einwechslung von Simon Skarlatidis für Zuck kam nach 73 Minuten neues Feuer. Der Joker stach. Er bereitete das 2:1 vor, das Kühlwetter mit seinem sechsten Saisontor erzielte (81.), und sorgte nach einem tollen Alleingang Kühlwetters für das 3:1 (86.). Bayern-Trainer Sebastian Hoeneß, wie Schommers ein kluger Analytiker, sah vor dem zweiten Gegentor eine Aktion, die mit Hand hätte gesühnt werden können, und vor dem dritten Treffer ein sicheres Handspiel. Umstritten ...


    „Ich habe keine Fresse gezogen, weil ich nicht gespielt habe, ich habe mich dem Teamgedanken untergeordnet“, sagte Skarlatidis nach seiner Gala. Seine Kurzgeschichte – eine Erfolgsgeschichte.


    „Ein gelungener Tag für mich und für das gesamte Team. Fünf Siege in Serie sind etwas ganz Besonderes – egal in welcher Liga“, sagte Kühlwetter nach seinem bislang besten Auftritt für die Männer vom Betzenberg. „Das war schon eine besondere Leistung“, lobte Trainer Schommers.



    FC Bayern München II: Früchtl - Richards, Feldhahn, Senkbeil, Köhn (46. Stanisic) - Will, Welzmüller (84. Kern) - Dajaku, Zylla, Rochelt (69. Nollenberger) - Wriedt


    1. FC Kaiserslautern: Grill - Schad, Kraus, Hainault, Hercher - Kühlwetter, Bachmann, Sickinger, Zuck (73. Skarlatidis) - Thiele (78. Röser), Pick (88. Bjarnason)


    Tore: 0:1 Kühlwetter (19.) , 1:1 Dajaku (40.), 1:2 Kühlwetter (81.), 1:3 Skarlatidis (86.)

    Gelbe Karten: Feldhahn (5), Köhn (5), Früchtl -

    Beste Spieler: Dajaku, Feldhahn, Richards - Kühlwetter, Skarlatidis, Grill, Sickinger -

    Zuschauer: 3811 -

    Schiedsrichterin: Rafalski (Baunatal).


    Rheinpfalz am Sonntag