Beiträge von PFALZADLER

    Dank zweier später Tore von Lukas Gottwalt und Mohamed Morabet konnte die U21 des FCK ihre aktuelle Siegesserie aufrecht erhalten und den TuS Mechtersheim mit 2:0 besiegen. Es war der sechste Sieg zu Null in Folge für die Betze-Buben.


    Statistik:

    1. FC Kaiserslautern II – TuS Mechtersheim 2:0 (0:0)

    FCK II: Weyand – Klein (81. Kajinic), Gottwalt, Scholz – Jensen, Löschner, Bakhat (77. Mäntynen), Botiseriu – Singer (89. Reisinger), Morabet, Gözütok

    Mechtersheim: Seyman – Hartlieb, Ullemeyer, Waack (72. Horntrich), Styblo, Marx, Selzer, Nishinaka, Kuroyanagi (90.+1 Ryunosuke), Bückle, Schwehm

    Tore: 1:0 Gottwalt (74.), 2:0 Morabet (88.)

    Schiedsrichter: Jasmin Sabotic

    Zuschauer: 153


    https://fck.de/de/sechster-sie…ge-u21-marschiert-weiter/

    Ex-Aufsichtsratschef Littig fordert umgehende Jahreshauptversammlung

    Der frühere FCK-Aufsichtsratsvorsitzende Michael Littig, der von dem Luxemburger Unternehmer Flavio Becca zum Rücktritt gezwungen worden war, hat eine umgehende Jahreshauptversammlung des 1. FC Kaiserslautern gefordert. In einer Stellungnahme auf Facebook am Samstag zu den derzeitigen Vorgängen auf dem Betzenberg erklärt Littig, eine Verschiebung der Jahreshauptversammlung in den Dezember sei unerträglich. Jede Terminierung der Versammlung nach dem 10. oder 17. November halte er für grob fahrlässig.


    Littig zum Hin und Her um Becca


    In seiner Stellungnahme äußert sich der frühere FCK-Aufsichtsratschef, der das finanzielle Angebot zweier Kaiserslauterer Unternehmer (Hans Sachs und Klaus Dienes) der Geschäftsführung des Vereins vorgelegt hatte, auch zu dem derzeitigen Hin und Her um den Einstieg von Flavio Becca als Investor in den Verein. Littig nennt es skandalös, dass es wohl immer noch keine verbindliche vertragliche Vereinbarung mit Becca gebe, dass der Unternehmer aber schon lange und aktuell noch mehr Zugänge zu dem Vereinsgeschehen erhalte und Einflüsse wahrnehme, ohne satzungskonforme formale Grundlagen. |rdz


    https://www.rheinpfalz.de/loka…jahreshauptversammlung-1/

    Banf: „Einen guten Weg mit Becca finden“

    Patrick Banf über seinen Rücktritt als FCK-Beiratschef, die JHV, die Krise und die Kritiker. Schmutzige Wäsche waschen will er nicht.


    Erleichtert? Erlöst von der Bürde des Amtes? Wie ist Ihr Befinden nach dem Rücktritt?

    Ich habe vor diesem Amt eine hohe Achtung und Respekt. Ich habe es als Ehre empfunden, für den FCK zu arbeiten, auch wenn dieses Ehrenamt mit enormem Zeitaufwand und nicht mit immer einfachem öffentlichem und medialem Interesse verbunden ist. Ich denke, wir haben als Aufsichtsrat auch unter schwierigen Umständen sehr viel erreichen können. Gerade der Nachweis beim DFB von 12,5 Millionen Euro für die Lizenz sowie die Rückzahlung der Fananleihe waren existenzielle Weichenstellungen für den Verein, die uns geglückt sind. Sportlich haben wir leider noch nicht das erreicht, was wir wollten. Ich bin aber davon überzeugt, dass sich diese Mannschaft weiter entwickeln wird und als junges Team ein spürbares Potenzial für deutlich mehr hat. Trotz diesen hohen Belastungen haben wir es als einziger Drittligist geschafft, ein lizenziertes Nachwuchsleistungszentrum und eine zweite Mannschaft zu halten. Ich habe viele Menschen in der Geschäftsstelle sowie im Umfeld des Vereins kennen gelernt, mit denen ich gerne und sehr gut zusammengearbeitet habe – und die alles für den Verein tun. Und sicherlich gab es auch einige menschliche Enttäuschungen, wie überall im Leben. An einem wird all das nichts ändern: Ich war schon lange vor meiner Amtszeit FCK-Fan und werde es auch in Zukunft sein.


    Wann wird die JHV sein? Werden Sie sprechen? Wollen Sie mit Ihren Kritikern abrechnen?

    Der Termin muss noch genau festgelegt werden, von der Organisation her umsetzbar und natürlich orientiert am Spielplan sein. Selbstverständlich werden wir, meine Kollegen und ich, auch Rede und Antwort stehen. Eine Abrechnung mit Kritikern und das Waschen schmutziger Wäsche können Sie dabei von unserer Seite nicht erwarten. Wir verstehen unseren Rücktritt als einen konstruktiven Schritt im Interesse des Vereins, genauso eine konstruktive Haltung wollen wir auch im Übrigen pflegen. Aber gerade diese Sachlichkeit gebietet es, dass die eine oder andere Falschinformation, die kursiert, richtiggestellt wird. Ich bin angetreten, um Veränderungen einzuläuten. Das haben wir auch mit der Ausgliederung umgesetzt. Es ist nicht einfach, zwei Gesellschaftsformen, die so weit auseinander liegen, wie ein e.V. auf der einen Seite und eine GmbH &Co KG aA auf der anderen, unter einen Hut zu bekommen. Diese Veränderungen haben wahrscheinlich auch den einen oder anderen zumindest zeitweise überfordert. Viel, was wir in den letzten Monaten teilweise von früheren Gremienmitgliedern lesen konnten und was auf sozialen Kanälen an mich adressiert wurde, spricht dafür. All das sind Dinge, die das eine oder andere Ego möglicherweise befriedigt haben, aber nicht auf die Interessen des FCK eingehen. Wir haben uns bewusst dafür entschieden, uns nicht auf dieses Niveau zu begeben. Auch nach der schweren und durchaus emotionalen Entscheidung, die wir mit unserem Rücktritt getroffen haben, werden wir daher alles dafür tun, dass die Kommunikationskultur und der Umgang miteinander beim FCK wieder auf ein angemessenes Niveau zurückfinden. Letztlich war dieses Ziel sogar ein Hauptpunkt, für den wir mit unserem Rücktritt einen Beitrag leisten wollten.

    Ich wünsche dem neuen Aufsichtsrat, dass er es schafft, einen guten gemeinsamen Weg mit Flavio Becca zu finden. Nicht jeder hat hier in der jüngsten Vergangenheit glücklich agiert. Im Miteinander von Vereinen und Investoren gilt es ganz grundsätzlich, unnötige Irritationen auch durch eine angemessene Kommunikation miteinander zu vermeiden. Da ist beim FCK nicht immer geglückt.


    Eine neue Kandidatur – denkbar oder nicht?

    In erster Linie geht es nicht um meine Person, sondern um das Wohl des Vereins. Unser Ziel ist es, durch unseren Rücktritt die Unruhen im Verein abzubauen und schnellst möglichst wieder stabile Verhältnisse zu schaffen, die demokratisch legitimiert und als solche dann auch von allen mitgetragen werden. Wenn das gelingt, ist die Frage, in welcher personellen Aufstellung das geschieht, zweitrangig, wir hätten unser wichtigstes Ziel erreicht.


    Wie überbrücken Sie die Zeit bis zur Neuwahl?

    Wir werden unsere bisherige Arbeit fortsetzen. Wir werden auch alles daran setzen, dass wir unseren sportlichen Zielen näherkommen. Des Weiteren ist es uns ein Anliegen, dass sich die Kandidaten, die sich zur Wahl stellen, bestmöglich bei uns informieren können. Unser Engagement für den FCK ist durch den Rücktritt ungebrochen.


    Der FCK braucht einen Bader-Nachfolger und ist jetzt gelähmt …?

    Zuerst einmal möchte ich betonen, dass Martin Bader seine Aufgaben vollumfänglich wahrnimmt. Somit ist das Tagesgeschäft im sportlichen Bereich mit der Unterstützung des Trainerteams gewährleistet. Wir sollten jetzt alles den sportlichen Aufgaben unterordnen und dabei zusammenstehen. Die Kaderplanung ist abgeschlossen. Für Änderungen des Kaders in der Winterpause müssten zuerst über Investoren Finanzmittel zur Verfügung gestellt werden. Des Weiteren arbeitet Martin Bader gemeinsam mit Michael Klatt an der Nachlizenzierung für die Saison 19/20. All das zeigt, dass es auch beim FCK möglich ist, sich einvernehmlich zu trennen.


    https://www.rheinpfalz.de/arti…ute-weg-mit-becca-finden/

    Kommentar: Rote Teufel – tote Teufel?

    Der FCK braucht Ruhe im Verein, er braucht Persönlichkeiten mit Kompetenz in seinen Gremien. Und er braucht dringend Eigenkapital!


    Alles schon mal gehört. „Es geht nur um den FCK!“ Das sagt Markus Merk. Das sagt Rainer Keßler. Das sagt Fritz Fuchs. Wer wollte an ihrem guten Willen zweifeln? Leider haben wir alle das in den letzen 25 Jahren ungezählte Male gehört, geglaubt – und wurden enttäuscht, getäuscht, ja belogen und betrogen. Was das „Team professionelle Zukunft“ nach dem üblen Sturz des ehrenwerten Norbert Thines 1996 anpackte, brachte zunächst Erfolg. Der Titel 1998 verführte zum Größenwahn. Mit dem WM-Stadion hat sich der FCK grenzenlos übernommen.


    Kontraproduktive Rücktritte


    Die 2014 von Stefan Kuntz angestrebte Ausgliederung wurde bösartig verhindert, der Irrtum erst 2018 korrigiert. Als der Vertrag mit Ankerinvestor Becca jetzt endlich unterschrieben werden sollte, zerbrach der verkrachte Aufsichtsrat. Die Rücktritte von Jürgen Kind und Paul Wüst – kontraproduktiv.

    Der FCK braucht Ruhe – nur so kann die Mannschaft erfolgreich sein. Der FCK braucht Geld. Platzt der Vertrag mit Becca und steht kein Ersatz zur Verfügung, fehlen 2020 neun Millionen Euro. Dann werden aus Roten Teufeln tote Teufel. Dann stirbt ein Mythos.


    https://www.rheinpfalz.de/arti…-rote-teufel-tote-teufel/

    Wolfgang Rotberg rückt in den Aufsichtsrat nach, wenn auch nur kommissarisch

    Der Kaiserslauterer Unternehmer Wolfgang Rotberg rückt in den Aufsichtsrat des Fußball-Drittligisten 1. FC Kaiserslautern nun doch nach. Das erfuhr die RHEINPFALZ am Mittwochabend. Rotberg rückt allerdings nur kommissarisch nach. Der 1. FC Kaiserslautern hat dies nach RHEINPFALZ-Informationen damit begründet, dass Rotberg seinerzeit eine Erklärung abgegeben habe, die Wahl anzunehmen, sollte er gewählt werden. Er werde damit automatisch zum Nachrücker. Wenn er, Rotberg, nunmehr ablehne nachzurücken, so trete er im Grunde von dem Amt, das ihm angetragen werde, wieder zurück. Da es aber keinen weiteren Nachrücker mehr gebe, bleibe er, Rotberg, bis auf weiteres kommissarisch im Amt, bis ein Nachfolger für ihn auf der Jahreshauptversammlung gewählt werde, so der 1. FC Kaiserslautern. Rotberg hatte es abgelehnt, in den Aufsichtsrat des Vereins nachzurücken. Der Kaiserslauterer Unternehmer war der dritte und letzte Nachrücker auf der seinerzeit gewählten Liste. Am Dienstag waren die Aufsichtsratsmitglieder Patrick Banf, Bruno Otter und Jochen Grotepass von ihren Ämtern mit sofortiger Wirkung zurückgetreten.


    Sie bleiben allerdings kommissarisch ebenfalls bis zur Jahreshauptversammlung im Amt. Rotberg hat für kommenden Freitag eine Einladung zu einer Aufsichtsratssitzung erhalten.


    https://www.rheinpfalz.de/loka…n-auch-nur-kommissarisch/


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    Termin für FCK-JHV offen – Aufsichtsrat Fritz Fuchs will Ruhe im Verein schaffen


    Nicht vor Ende November/Anfang Dezember kann die Außerordentliche Jahreshauptversammlung des 1. FC Kaiserslautern e. V. stattfinden. Das erklärte am Mittwoch Wilfried de Buhr, der Vorstandsvorsitzende des Vereins.


    „Von Sieben bis Sieben“ hatte der Aufsichtsrat – identisch mit dem Beirat der FCK-Kapitalgesellschaft – am Dienstag getagt, eine Stunde später wurden die Medien über den Rückzug der verbliebenen Aufsichtsräte Patrick Banf, Jochen Grotepaß und Bruno Otter informiert. Die bleiben – satzungsgemäß – bis zur „Außerordentlichen“ kommissarisch im Amt. Das Mandat des am 29. September zurückgetretenen Paul Wüst übernimmt der frühere Trainer und Fußball-Profi Fritz Fuchs. Am Mittwochabend wurde bekannt, dass der Kaiserslauterer Unternehmer Wolfgang Rotberg nun doch für den zurückgetretenen Jürgen Kind in den Aufsichtsrat eintritt, wenn auch nur kommissarisch. Der FCK hatte ihm nach RHEINPFALZ-Informationen mitgeteilt, dass er bei seiner Wahl seinerzeit erklärt habe, das Mandat anzunehmen, sollte er gewählt werden. Da es keinen weiteren Nachrücker mehr gebe, bleibe er kommissarisch bis zur Jahreshauptversammlung im Amt.


    Fritz Fuchs – Zünglein an der Waage


    Fritz Fuchs hat das Aufsichtsratsmandat zunächst angenommen. Am Freitag wird er an der Sitzung des Kontrollgremiums teilnehmen, sich über den Stand der Dinge informieren und sich zuvor rechtlich kapitelfest machen. Bleibt Fuchs bei seinem Ja, wird es Nachwahlen für vier offene Positionen geben. Die Amtszeit endet dann im Dezember 2020. Tritt Fuchs zurück, wird es Neuwahlen geben. Die Amtszeit läuft dann drei Jahre.


    „Wir sind handlungsfähig. Da brennt nichts an. Es ist aber weiter Unruhe“, beschreibt Michael Klatt, der kaufmännische FCK-Geschäftsführer, die Situation. Dass der unterschriftsreife Vertrag mit dem potenziellen FCK-Partner Flavio Becca nun auf Halde liegt, die Umwandlung von Darlehen und Bürgschaft in Eigenkapital zumindest vertagt ist, kann Klatt nachvollziehen. „Das ist absolut legitim, dass sich Herr Becca ein Bild von den handelnden Personen verschaffen will und wissen will, wie das Konzept des FCK für die Zukunft aussehen soll.“


    Keßlers Mannschaft äußert sich am Freitag

    Am Freitag will sich das Quartett Rainer Keßler, Markus Merk, Martin Weimer und Martin Wagner zu „unsere Strategie und unserem Konzept äußern“, sagte Keßler, der am 22. Dezember 2018 nach nur dreimonatiger Amtszeit als Vorstandsvorsitzender des FCK e. V. vom Aufsichtsrat abgesetzt worden war. Seine Gruppe hatte sich ursprünglich formiert, um den Mitgliedern für den Fall der Nichtentlastung oder Rücktritten von Aufsichtsräten personelle Alternativen zu bieten. „Jetzt heißt es Nachwahl oder Neuwahl“, weiß Keßler. Am Freitag werde sich die Gruppe auch über etwaige Kandidaten für den Aufsichtsrat erklären. „Es soll nur einer sprechen, das Team soll mit einer Stimme sprechen. Wer das sein wird, steht noch nicht fest“, sagte Keßler.


    Markus Merk – ein Mann, der versöhnen kann

    „Wir führen Gespräche in alle Richtungen“, sagte Markus Merk, der dreimalige Weltschiedsrichter. „Es muss allen klar ein: Schluss mit den Eitelkeiten. Es geht nur noch im den FCK“, appelliert Merk. Keßler betonte, gerade ein Mann wir Markus Merk habe das Format, Menschen zu versöhnen. „Wir suchen eine großen gemeinsamen Nenner im Sinne des FCK“, beantwortete Keßler die Frage, ob er und seine Mitstreiter auch den direkten Kontakt zu Flavio Becca suchen. Der Luxemburger Milliardär hatte gegenüber der RHEINPFALZ deutlich gemacht, dass seine Tür grundsätzlich offen stehe.


    Das Angebot möchte auch Fritz Fuchs nutzen, der am Mittwoch das Fördertraining beobachtete, das FCK-Cheftrainer Boris Schommers mit seinem Team auf dem Fröhnerhof leitete. Fuchs, der jedes Wochenende bis zu fünf Fußballspiele verfolgt, kennt die Lauterer Mannschaft sehr gut. „Die Spieler haben alle gutes Drittliga-Niveau! Mit dieser Mannschaft muss man unter den ersten Acht spielen“, sagt der 75-Jährige. Die Mannschaft leide unter der Unruhe im Verein. Fuchs: „Wenn Drumherum so viel Unruhe ist, dann wirkt sich das auf die Mannschaft und den Trainer aus.“ Fuchs sieht seine unmittelbare Aufgabe darin, „Trainer und Spielern den Rücken zu stärken.“

    FCK-Rücktritte: Neuanfang am Rande des Abgrunds

    Tabula rasa – die Führungskrise beim Fußball-Drittligisten 1. FC Kaiserslautern ist eskaliert. Die drei verbliebenen Aufsichtsräte Patrick Banf, Jochen Grotepaß und Bruno Otter haben gestern Abend ihren Rücktritt erklärt. Es gibt nun Wahlen und eine außerordentliche Jahreshauptversammlung. Die ordentliche JHV am 20. Oktober findet nicht statt. ... (...)


    https://www.rheinpfalz.de/arti…1_cqE9wRVRS5RKdoeI5l3QK4U

    Auch die FCK-U21 war heute siegreich. Mit einem 2:0-Sieg bei der @tuskoblenz setzten die Betze-Buben ihre Siegesserie fort. Mit dem fünften Dreier in Folge überholten sie die Koblenzer auch in der Tabelle und springen aktuell auf den zweiten Platz.


    Statistik

    TuS Koblenz – 1. FC Kaiserslautern II 0:2 (0:2)


    TuS Koblenz: Paucken – von der Bracke, Käfferbitz (72. Fuß), Stahl, Rieder, Hadzic, Kabashi, Nonaka (77. Iatrou), Knop (46. Richter), Softic, Waldminghaus

    FCK II: Raab – Klein, Gottwalt, Scholz – Löschner (88. Kajinic), Jensen, Bakhat, Botiseriu – Gözütok, Morabet (90.+3 Mäntynen), Singer (85. Kabuya)

    Tore: 0:1 Stahl (27., ET), 0:2 Morabet (30.)

    Schiedsrichter: Tim Gillen

    Zuschauer: 1.040


    https://fck.de/de/20-auswaerts…lenz-u21-klettert-weiter/

    Diskussionsthema zum Artikel: Rote Teufel wollen den Heimfluch besiegen


    Rote Teufel wollen den Heimfluch besiegen

    Florian Pick erwartet mit seinem 1. FC Kaiserslautern am Samstag (14 Uhr) den FC Carl Zeiss Jena zum Drittliga-Kellerduell.


    Vielen FCK-Fans ist die Lust auf Heimspiele ihrer Roten Teufel vergangen. In der Liga gab’s zu Hause noch keinen Sieg, nur im DFB-Pokal beim 2:0-Erfolg gegen Bundesligist Mainz 05 durften die Lauterer Anhänger feiern. Etwas mehr als 14.000 Karten hat der FCK, der nach gut einem Viertel der Saison als 17. auf einem Abstiegsplatz steht, für die Partie des elften Spieltags gegen Schlusslicht Jena verkauft – für „Betze“-Verhältnisse eine bescheidene Nachfrage. Geht es nach dem Willen der Spieler, soll nun gegen die Thüringer im sechsten Anlauf in dieser Punktrunde der erste Heimsieg her. Sonst wird’s noch trister in diesem grauen Herbst auf dem Betzenberg.


    Turbulente Tage


    Ein Feuerwerk zur Stimmungsaufhellung also würde perfekt passen nach wieder mal turbulenten Tagen. Der Vertrag zum Jahresende auslaufende Vertrag mit Sport-Geschäftsführer Martin Bader wird nicht verlängert, Jürgen Kind und Paul Wüst sind aus dem Aufsichtsrat zurückgetreten. Nun ein neuer Anlauf: Wieder im FCK-Kader steht der zuletzt länger verletzte neue isländische Angreifer Andri Bjarnason. Verzichten muss FCK-Trainer Boris Schommers dagegen auf Timmy Thiele und auf Carlo Sickinger. Thiele hat im Training am Mittwoch einen Nasenbeinbruch erlitten, Sickinger muss wegen muskulärer Probleme passen. Ein Ausfall, der besonders schmerzt. Denn Sickinger war zuletzt ein Lichtblick. Wegen einer Bänderverletzung fehlt Hendrick Zuck.


    Verstecken gilt nicht


    „Viele Gespräche, viele offene Gespräche“ habe er mit seiner neuen Mannschaft geführt, sagt Schommers, der seit gut zwei Wochen im Amt ist. Der 40-Jährige attestiert dem Team mehr Qualität, als es der Blick auf die Tabelle zeigt. „Dieser Kader gehört nicht auf diesen Tabellenplatz“, meint Schommers. Gegner Jena kommt nach der Trennung von Trainer Lukas Kwasniok mit Interimstrainer Christian Fröhlich. „Sie werden eine Idee haben“, sagt Schommers, „wir werden die Gegenidee haben.“ Der neue FCK-Coach erhofft sich Früchte aus der Arbeit in seiner ersten kompletten, nicht von einem Spiel – wie zuletzt im Verbandspokal – unterbrochenen Trainingswoche. Schommers erwartet eine Reaktion der Mannschaft auf das bittere 1:3 bei 1860 München. „Ich fordere bei den Spielern auch eine Entwicklung in der Persönlichkeit ein“, sagt Schommers. Verstecken gilt nicht.


    Pick zeigt Flagge


    Einer, der Flagge zeigt, ist Florian Pick. Er liefert in schöner Regelmäßigkeit den Beweis, dass Linksaußen, wie eine alte Fußballer-Weisheit besagt, und Torhüter verrückt sind. Positiv verrückt, versteht sich. Sieben der 15 Lauterer Tore hat Pick geschossen, im Pokal zudem gegen Mainz und Gonsenheim getroffen. „Der erste Heimsieg muss her! Es ist angerichtet“, sagt Pick, der in München zuletzt die öffnenden Diagonalbälle vermisste. Pick weiß, dass er durchaus nerven kann, wenn er auf Teufel komm raus dribbelt. Da kann Stärke auch zur Schwäche werden. Pick weiß, fast im Stile eines Arjen Robben, in den Strafraum einzubrechen. Er hat Mut und findet immer öfter den richtigen Moment zum Abschluss. Und er liebt den Doppelpass. Speziell mit Christian Kühlwetter klappt das recht gut. Pick will auch gegen Jena wieder Trumpf sein.


    So spielen sie


    1. FC Kaiserslautern: Grill - Schad, Kraus, Matuwila, Sternberg - Starke, Bachmann, Skarlatidis, Pick - Röser, Kühlwetter

    Ersatz: Spahic, Hainault, Fechner, Jonjic, Hemlein, Bergmann, Bjarnason

    Es fehlen: Esmel, Spalvis (beide Reha), Hercher (Trainingsrückstand), Sickinger (muskuläre Probleme), Thiele (Nasenbeinbruch), Zuck (Bänderverletzung)


    FC Carl Zeiss Jena: Coppens - Grösch, Volkmer, Maranda - Eckardt, Hammann - Zejnullahu, Bock, Obermair - Günther-Schmidt, Donkor

    Es fehlen: Kühne (Reha , Kübler (Schulter lädiert), Schau (Jochbeinbruch)


    Schiedsrichter: Reichel (Stuttgart).


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    Ich bin der Meinung, ...


    ... dass die Spieler des FCK jetzt mehr denn je in der Pflicht sind.Sie laufen, sie schießen, sie tun, sie machen. Am Engagement jedes einzelnen Spielers liegt es nicht, dass Fußball-Drittligist 1. FC Kaiserslautern nach zehn von 38 Spieltagen auf einem Abstiegsplatz steht. Es mangelt völlig an effektivem Zusammenwirken – in der Defensive generell, speziell beim Verteidigen von Standards, und auch beim letzten Pass, beim Abschluss vor des Gegners Tor. Der Neue-Besen-Effekt – Boris Schommers hat vor gut zwei Wochen Sascha Hildmann als Trainer abgelöst – hat sich beim FCK noch nicht eingestellt. Die magere Ausbeute bislang: zwei Spiele, ein Punkt, 1:1 gegen Magdeburg, 1:3 bei 1860 München. Schommers ist ein Freund des gepflegten Spielaufbaus, seine Fußballer aber haben sich bislang noch nicht sattelfest gezeigt, was schnelles und präzises Passspiel betrifft. So geht es rasend schnell in die falsche Richtung.


    Für die rund 1500 am vorigen Samstag mit nach München gereisten Fans war die Partie eine Tragikomödie. Die Tore bei der 1:3-Schlappe haben sich die Lauterer fast alle selbst geschossen. So ziemlich alles, was den Roten Teufeln misslingen konnte, misslang ihnen. So flüchteten sich einige Anhänger aus der Pfalz bei der abendlichen Rückfahrt im Zug in Galgenhumor; sie sangen: „Wir fahren weit, wir trinken viel, und wir verlieren jedes Spiel!“


    Die Niederlage im Slapstick-Stil brachte das Fass zum Überlaufen. Der FCK gab bekannt, dass der am 31. Dezember auslaufende Vertrag von Sport-Geschäftsführer Martin Bader nicht verlängert wird. Aus Protest dagegen, dass Bader nicht sofort entlassen worden ist, ist Jürgen Kind aus Beirat und Aufsichtsrat zurückgetreten. Für ihn rückt Fritz Fuchs nach. Paul Wüst ist ebenfalls auf eigenen Wunsch aus den Gremien ausgeschieden – aus gesundheitlichen Gründen und aus Rücksicht auf seine Familie. Der Südpfälzer sah sich „Beschimpfungen, Rücktrittsforderungen und Denunziationen“ ausgesetzt. Die Jahreshauptversammlung am 20. Oktober naht, dort soll es gründliche Aussprachen geben. Themen gibt es reichlich.


    Zunächst aber sind die FCK-Spieler gefordert. Sie müssen ihren Fans zeigen, dass wirklich mehr in ihnen steckt als Rang 17, ein Abstiegsplatz, nach zehn von 38 Spielen. In der Innenverteidigung ist der vor allem zu Saisonbeginn oft ganz starke Joe Matuwila, Neuzugang aus Cottbus, auf der Suche nach Konstanz. Janik Bachmann, von Bader und Hildmann als Schlüsselspieler im defensiven Mittelfeld geholt, ist zweikampfstark, produziert aber ebenso Fehlpässe wie Jan Löhmannsröben, der keinen neuen Vertrag mehr bekam. Auch der Ende August von Zweitligist Dynamo Dresden geholte Angreifer Lucas Röser muss beweisen, dass er das viele Geld wert ist. Führungsfiguren, die ihre Mitspieler aufrichten und mitreißen, sind nicht erkennbar. „Die Hierarchie muss auf dem Platz sichtbar sein“, fordert Schommers. Den Worten sollen Taten folgen. Klar, Drittliga-Spieler sind keine Stars. Aber von ihrem Anspruch und ihrer Bezahlung her gehören sie zum oberen Liga-Drittel.


    Oliver Sperk



    Die Rheinpfalz

    FCK-Stürmer Timmy Thiele erleidet Nasenbruch

    Das ist Pech: Timmy Thiele, Stürmer des Fußball-Drittligisten 1. FC Kaiserslautern, hat am Mittwoch im Vormittagstraining einen Nasenbruch erlitten. Noch ist offen, ob der 28-Jährige operiert werden muss. Unklar, ob der Angreifer am Samstag (14 Uhr) gegen seinen Ex-Klub FC Carl Zeiss Jena stürmen kann, möglicherweise auch mit einer Gesichtsmaske. Thiele hat in dieser Saison bislang vier Tore geschossen.


    https://www.rheinpfalz.de/loka…iele-erleidet-nasenbruch/

    Ex-FCK-Aufsichtsrat Jürgen Kind spricht Klartext


    Jürgen Kind ist als Aufsichtsrat beim 1.FC Kaiserslautern zurückgetreten. Mit SWR Sport hat Kind Klartext geredet: Über die Außendarstellung des FCK, über Aufsichtsratskollege Patrick Banf, über Sportvorstand Martin Bader, über den potenziellen FCK-Investor Flavio Becca und die sportliche Zukunft des 1.FC Kaiserslautern. (...)


    https://www.swr.de/sport/fussb…b5XpiQ3DdywB0Qvjkn20dvbAY

    Diskussionsthema zum Artikel: Neuer Anlauf an alter Kultstätte


    Neuer Anlauf an alter Kultstätte

    Fussball: FCK heute im ersten Drittliga-Auswärtsspiel unter Trainer Schommers bei 1860 München – Stürmer Thiele spielberechtigt


    Weißblau ist der Himmel über München-Giesing zurzeit nicht gerade. Und auch die Gäste, die Roten Teufel vom 1. FC Kaiserslautern, haben schon sonnigere Zeiten erlebt. Heute (14 Uhr) treffen sich der TSV 1860 München und der FCK zum Fußball-Drittliga-Duell im grauen unteren Mittelmaß.


    Das Kultstadion an der Grünwalder Straße ist mit 15.000 Zuschauern ausverkauft. Das FCK-Kontingent von 1500 Tickets war rasend schnell abgesetzt. Es ist Wiesn-Zeit in München. Und natürlich wollen die Lauterer im zweiten Punktspiel unter Trainer Boris Schommers den Gastgebern die ohnehin schlechte Oktoberfest-Laune so richtig verderben.


    Mithelfen, die Münchner miesepetrig zu machen, will unbedingt FCK-Stürmer Timmy Thiele. Allein, um seine eigene Laune zu verbessern. „Die Stimmung im Team ist besser als außenrum“, beteuert FCK-Trainer Schommers. „Außer vielleicht bei Timmy Thiele.“ Der 28-Jährige wurde von seinem neuen Chef nach seiner Roten Karte aus dem mit Hängen und Würgen noch 3:0 gewonnenen Verbandspokal-Achtelfinale von Mittwochabend beim SV Gonsenheim zum kurzen, aber „prägnanten“ Gespräch gebeten. „Wenn dich einer provoziert, dann musst du eine andere Antwort geben“, sagte Schommers, „am besten, indem du beispielsweise ein Kopfballtor erzielst“. Thiele habe sich „sehr einsichtig“ gezeigt. Wie Thiele habe auch sein Gegner in dieser Szene, Gonsenheims Torwart Paul Simon, „einen Kopfstoß angedeutet“, sagte Schommers, der sich Gleichbehandlung gewünscht hätte. Der SVG-Keeper aber durfte weiterspielen.


    „Aber Fakt ist, dass auch ein angedeuteter Kopfstoß laut Strafmaß zu einer Roten Karte führt“, sagte der FCK-Trainer. Nun wurde Thiele vom Südwestdeutschen Fußball-Verband für drei Verbandspokalspiele gesperrt, in der Liga aber darf er ebenso wie im DFB-Pokal ran. So saß Thiele gestern mit im Bus nach München.


    Viel vor hat in Giesing auch FCK-Mittelfeldspieler Simon Skarlatidis. Der aus Würzburg gekommene und zu Saisonbeginn verletzte 28-Jährige hat vorigen Samstag bei Schommers Einstand beim 1:1 gegen Magdeburg sein erstes Drittligaspiel über 90 Minuten für seinen neuen Verein gemacht. Mit viel Luft nach oben.


    Im Verbandspokal erntete der offensive Mittelfeldspieler dann deutlich mehr Lob. „,Skarla’ hat seinen Auftritt mit seinem Tor zum 3:0 gekrönt“, sagte der FCK-Coach. Der in Waiblingen geborene Skarlatidis, eine eloquente schwäbische Frohnatur, weiß, dass in den ersten beiden Partien unter Schommers „im letzten Drittel des Spielfeldes viel Luft nach oben“ war bei den Roten Teufeln.


    Der neue Trainer hat viele Baustellen und noch „einen langen Weg“ vor sich mit der verunsicherten Mannschaft. Hinten die Schießbude schließen, das hat für Schommers Priorität. Und dann sind bislang verhinderte Künstler wie Skarlatidis gefragt. „Wir müssen in die letzte Situation vor dem gegnerischen Tor mehr Qualität, mehr Tempo bringen“, weiß der Schwabe mit griechischen Wurzeln. „Giesing, Kult! Ich freu’ mich sehr auf das Spiel.“


    So spielen sie


    TSV 1860 München: Bonmann - Willsch, Weber, Rieder, Klassen - Wein, Gebhart - Kindsvater, Greilinger - Owusu, Mölders

    Es fehlen: Steinhart (Gelb-Rot-Sperre), Bekiroglu (Muskelfaserriss), Belkahia (Kreuzbandriss), Karger (Sehnenriss), Moll (Reha nach Kreuzbandriss)


    1. FC Kaiserslautern: Grill - Schad, Sickinger, Matuwila, Sternberg - Hemlein, Bachmann, Skarlatidis, Pick - Thiele, Kühlwetter

    Ersatz: Spahic, Kraus, Fechner, Zuck, Starke, Jonjic, Röser

    Es fehlen: Bjarnason (Knöchelverletzung), Hercher (muskuläre Probleme), Esmel, Spalvis (beide Reha), Bergmann (Trainingsrückstand)


    Schiedsrichter: Schröder (Hannover).


    Die Rheinpfalz

    Kevin McKenna über Boris Schommers: Der Spieler- und Spielversteher

    Am Samstag (14 Uhr) gastiert der 1. FC Kaiserslautern bei 1860 München. Timmy Thiele, der im Verbandspokalspiel beim SV Gonsenheim Rot sah, kann wohl stürmen. Seine Sperre muss er vermutlich im Viertelfinale beim FKP absitzen.


    Er ist erst eine Woche da – und wirkt doch irgendwie schon sehr vertraut: Kevin McKenna, 39, der Co-Trainer, den der neue Cheftrainer Boris Schommers, 40, mit zum Drittligisten 1. FC Kaiserslautern brachte. Drei Jahre haben sie im Nachwuchsbereich des 1. FC Köln zusammengearbeitet. „Wir wurden sehr, sehr gute Freunde“, sagt McKenna: „Wir sind eins!“ Dass die Freundschaft „echt“ ist, zeigte sich, als Schommers nach Nürnberg ging.


    McKenna, der Kanadier, Sohn schottischer Eltern, kam 1998 aus Calgary nach Cottbus. Vier Jahre bei Heart of Midlothian in Schottland folgten, drei weitere Jahre bei Energie Cottbus, dann sieben Jahre beim 1. FC Köln. Dort ist der 1,90 Meter-Abwehrturm Kult. Dort arbeitete er nach dem Karriereende 2014 als Co-Trainer der U19 und als Interimscoach der zweiten Mannschaft. Im Sommer ging er – er sah kein Fortkommen.


    Von wegen Laptop-Trainer

    Bei der U19 des FC lernte er auch Schommers kennen. „Ich war nach meiner Karriere Praktikant bei ihm. Ganz ehrlich, ich dachte ja wie viele Profis, Laptop-Trainer und so ...“, gesteht McKenna lächelnd. Er hat Humor, er lacht gerne – seine Worte haben Tiefe. „Ich habe viel von Boris gelernt“, sah sich der Praktikant schnell überrascht von einem Lehrmeister. McKenna hatte in Cottbus einen Schleifer wie Ede Geyer als Trainer, der bei Losungen wie „Belastungssteuerung“ wohl Pickel und Schüttelfrost gleichzeitig bekommen hätte. In Köln war der Motivations-Guru Christoph Daum sein Trainer. „Boris kann das Spiel sehr gut lesen. Er weiß, wie man die Spieler mitnimmt, bei ihm ist Spaß dabei, aber die Intensität kommt nicht zu kurz. Ich habe gesehen – Boris fängt jeden in der Mannschaft, die Pflegefälle und die Mentalitätsspieler“, schwärmt der Co vom Fachwissen, von der Überzeugungskraft des Cheftrainers, den Schlagfertigkeit und Rhetorik auszeichnen.


    Immer Rot-Weiß ...

    „Von den Rot-Weißen zu den Rot-Weißen“, beschreibt McKenna seinen Weg vom FC zum FCK. „Das ist Tradition. Das ist in Kaiserslautern wie beim 1. FC Köln. Das sind Riesenvereine“, schwärmt McKenna. Dass nach jahrelanger Talfahrt, nach Enttäuschungen am laufenden Band die Stimmung im und um den FCK schlecht ist, weiß Mc Kenna. „Du kannst das nur ändern mit gutem Training, mit gutem Fußball. Die Leute müssen sehen, dass die Mannschaft einen Plan hat, dass jeder bereit ist für den Anderen zu arbeiten.“


    Arbeiten – ein Hauptwort für McKenna. Nach dem 1:1 gegen Magdeburg war das Trainergespann noch bis 22 Uhr im Stadion. „Video - wir reden über das Spiel, jeden Spieler, was war gut, was nicht, was braucht er, was kann er verbessern. Was machen wir morgen ...“ Zehn, zwölf Stunden – das ist ihr Traineralltag. Mc Kenna sucht eine möblierte Wohnung. Die Familie – Frau und drei Buben - bleiben in Köln. Der Älteste ist 13, linker Verteidiger in der C-Jugend des 1. FC Köln.


    Traumjobs

    Früher dachte der Profi Kevin McKenna, Trainer ist einfach. „Paar Hütchen aufstellen und so ...“ Heute sieht er das anders. „Da ist eine Menge Druck. Der schönste Job ist Spieler - dann kommt lange nichts ... Dann vielleicht Trainer“


    Wer Mc Kenna auf dem Platz sieht, erlebt einen engagierten, fröhlichen Menschen. „Kompaktheit ist wichtig“, sagt er zum Arbeitschwerpunkt angesichts der Torflut, die zum Trainerwechsel beim FCK führte. Das Verhalten bei Standards gefällt dem Neuen noch längst nicht. Weil das nicht klappte, kassierte der FCK gegen Magdeburg noch den Ausgleich. „Jeder muss sich noch mehr in den Ball reinfeuern.“


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