Beiträge von PFALZADLER

    FCK-Stürmer Bjarnason probiert in der Pause alles, um Versprechen einzulösen


    Fußballprofi Andri Bjarnason vom Drittligisten 1. FC Kaiserslautern absolviert sein Laufprogramm nahezu komplett in den Waldgebieten rund um die Stadt. Der 29 Jahre alte Isländer ist der große Pechvogel in dieser FCK-Saison. Bjarnason sieht die Wochen der Heimarbeit als Chance. Er arbeitet mit allen Tricks.


    Optimistisch bleiben. Es hilft ja alles nichts, gerade in diesen Zeiten voller Einschränkungen und Sorgen ob der kaum absehbaren Folgen der Coronavirus-Pandemie. Für Andri Bjarnason gilt das ganz besonders und unabhängig von der Corona-Krise. Der Stürmer ist selbst alles andere als zufrieden mit den letzten neun Monaten in seinem Beruf als Fußballprofi beim 1. FC Kaiserslautern. Als der dem FCK seit Jahren fehlende Spielertyp „Knipser“ ist der Isländer im Sommer 2019 verpflichtet worden. Er sollte als 1,93 Meter großer, erfahrener Angreifer helfen, das chronische FCK-Problem mangelnder Chancenverwertung zu beheben.


    Die Daten sprachen für den am 12. November 1990 in Bolungarvik geborenen Isländer: Bei seinem damaligen Klub Grindavik war er mit 19 Treffern in 22 Spielen isländischer Torschützenkönig. Im Januar 2018 wechselte der fünfmalige Nationalspieler nach Schweden. Prompt schoss er als Torschützenkönig der zweiten schwedischen Liga (16 Treffer in 28 Spielen) den Traditionsklub Helsingborgs IF wieder ins Oberhaus.


    Mitten in der nach Kalenderjahr ausgespielten schwedischen Erstliga-Runde erfüllte sich der große blonde Isländer mit dem Transfer zum FCK für 190.000 Euro Ablöse plus erfolgsabhängige Zahlungen einen Kindheitstraum. Er wollte schon immer in Deutschland spielen. Der Start in der Sommervorbereitung war passabel, in den Testspielen deutete er Knipserqualitäten an. Im Nachhinein, nun rund neun Monate später, erachtet er den Schritt mitten in der schwedischen Saison hinein in die Sommervorbereitung eines deutschen Drittligisten als „schwierig“. Der Rhythmuswechsel und die beim FCK vor allem in der Vorbereitung viel höhere Trainingsintensität seien für ihn nicht einfach gewesen, erzählt der Isländer jetzt im halb auf Deutsch, halb auf Englisch geführten Telefongespräch mit der RHEINPFALZ.


    Ein Stürmer im Teufelskreis


    Bjarnasons Problem: Nach dem dritten Saisonspiel war er verletzt, Muskelbündelriss. Danach kam er nicht in Tritt. Ein Teufelskreis. „Verletzt, krank, verletzt, krank, drei gute Trainingseinheiten, krank. Das war meine Zeit bisher in Kaiserslautern“, sagt er mit einem großen Bedauern in der Stimme. Acht Kurzeinsätze an den bisher 27 Spieltagen stehen in der Dritten Liga zu Buche. Torlos. Trostlos.


    Nun ruht der Ligabetrieb bis mindestens 30. April, Mannschaftstraining ist nach jetzigem Stand erst etwa zehn Tage vorher wieder geplant. Bjarnason ist fest entschlossen, die Corona-Krise als Chance zu sehen, um sich topfit zu arbeiten. „Fit werden, längere Zeit verletzungs- und krankheitsfrei bleiben und sich so im Training das Selbstbewusstsein zurückholen. Das hat mir auch Trainer Boris Schommers gesagt“, betont Bjarnason mit Blick auf seine Ziele für die kommenden, ohnehin für alle ungewissen Wochen und Monate. „Mit dem Selbstbewusstsein kommen die Tore und umgekehrt“, sagt der fünfmalige isländische Nationalstürmer.


    Mit seiner Frau Helga und dem zehn Monate alten Söhnchen Marinó lebt er in einer Wohnung mit Terrasse und kleinem Garten nicht weit vom Stadion weg. Für das sechsmal pro Woche rund einstündige Laufprogramm, mal eher Dauerlauf, dann mit Sprint-Intervallen, das das Trainerteam den Profis mit in die formell 50-prozentige Kurzarbeit gegeben hat, geht Bjarnason stets in den nahen Wald. „Ich kenne jeden Waldweg hier in der Gegend in- und auswendig. Und ich kenne alle Tiere rund um den Wildpark Betzenberg beim Vornamen“, erzählt der 29-Jährige lachend. Dazu kommt täglich noch mal rund eine Stunde verordnetes Fitnesstraining. Mit diversen zusätzlichen Übungen kommt Bjarnason wie seine Profikollegen vom FCK auf etwa drei Stunden Training täglich in der Corona-Heimarbeit. Zudem setzt Bjarnason auf die Beratung durch den in der Fußball- und E-Sport-Szene bekannten Sportpsychologen Fabian Broich, zurzeit via Internet und Telefon.


    „Ich will stärker zurückkommen“


    „Ich will stärker aus der Krise zurückkommen“, sagt Bjarnason, dessen Eltern, Schwester und Bruder in der Heimat leben. „In Island ist jetzt alles runtergefahren wie hier. Auch Ausgangsbeschränkung.“ Kontakt auf die Insel hält Bjarnason per Telefon und Skype. Und per Playstation. Mit Bruder Ottar (36) kommuniziert Bjarnason über die Spielkonsole via Internet. Andri in Kaiserslautern, Ottar in Island. „Oft spielen wir dann gar nicht richtig, sondern wir nutzen die Chatfunktion der Playstation und reden“, erzählt Andri Bjarnason. Ähnlich sei es mit vielen seiner Freunde aus Island. Über die Headsets, die Mikrofone mit Kopfhörer, sprechen sie dann viel eher, als dass sie eine Spielegruppe im eigentlichen Sinn bilden.


    Das Söhnchen wird ungeduldig


    So hält es der 29-Jährige auch mit Ex-Kollegen in Schweden, wo die Anti-Corona-Maßnahmen längst nicht so streng sind wie in Island oder Deutschland, sondern wo die Krise eher durch Ratschläge gemanagt wird. Es ist ein interessantes Gespräch mit dem großen Pechvogel der nun jäh unterbrochenen FCK-Saison. Das um 18 Uhr begonnene Telefonat mit dem isländischen Stürmer endet um 18.40 Uhr. Jetzt wird Söhnchen Marinó langsam ungeduldig. „Er bekommt Hunger und sieht, dass ich immer noch telefoniere“, sagt der FCK-Profi lachend. Es wird Zeit fürs Abendessen im Hause Bjarnason.


    https://www.rheinpfalz.de/spor…%B6sen-_arid,5051140.html




    Fußball-Weltmeister Horst Eckel „total von der Umwelt abgeschottet“

    Horst Eckel, der letzte lebende Fußball-Weltmeister von 1954, wird von seiner Familie in der aktuellen Corona-Krise besonders geschützt. „Wir haben die Eltern total von der Umwelt abgeschottet“, sagte Eckels Tochter Dagmar der „Bild“-Zeitung. Der 88 Jahre alte Eckel und seine Frau Hannelore leben im pfälzischen Vogelbach. „Der Papa fühlt sich fit, wird langsam ungeduldig. Nur daheim und das ohne Fußball. Aber er akzeptiert, dass es keine Alternative gibt, bis der Spuk vorbei ist“, sagte sie weiter.


    Spaziergänge im Garten


    Das Idol des 1. FC Kaiserslautern absolviert demnach Spaziergänge nur im Garten mit Abstand zur Straße. „Immer wieder wollen ihm Passanten die Hand drücken. Das ist zwar nett gemeint, aber im Moment lebensgefährlich“, sagte Dagmar Eckel. „Jetzt kann er nur noch aus einigen Metern winken.“ Eckel gehörte zu jener legendären Nationalmannschaft um Kapitän Fritz Walter, die 1954 das „Wunder von Bern“ schaffte. Der rechte Außenläufer bestritt 32 Länderspiele.


    https://www.rheinpfalz.de/loka…-gKTqx7A5UpfYx5xCQLhTh_zI

    Leverkusen verhandelt mit Lauterns Torhüter Grill

    Auf der Suche nach einer neuen Nummer 2 im Tor hat Bayer Leverkusen seine Fühler nach Lennart Grill ausgestreckt. Der U-21-Nationaltorhüter ist vertraglich noch bis 2021 an den 1. FC Kaiserslautern gebunden, könnte die Pfälzer aber im Sommer verlassen - auch weil die Roten Teufel mehrere Millionen Euro für die Lizenz aufbringen müssen. Die Gespräche zwischen Leverkusen und Grill sind nach kicker-Informationen bereits weit fortgeschritten.


    https://www.kicker.de/40000000…VpiX9QoX9t5wD9xz6VwM0xTXw

    Wiese attackiert den FCK wegen Ehrmann: "Eine Sauerei!"


    Noch immer sorgt die Entlassung von FCK-Legende Gerry Ehrmann für hohe Wellen rund um den Betzenberg. Nun hat sich auch Tim Wiese zu Wort gemeldet - und wie gewohnt kein Blatt vor den Mund genommen. Wiese attackiert: "Was maßt sich dieser Trainer an? Den hätte ich als Verantwortlicher dreimal hochkantig im Dropkick vom Betze geschossen.


    https://www.90min.de/posts/656…r5bc4Z5L-BceNOLIjafc0m5zE