Beiträge von PFALZADLER

    Heute und morgen sind die Spiele der dritten Runde, Speyer und Fußgönheim sind bereits weiter, ab der nächsten Runde steigen dann wir und die Regional- sowie Oberligisten ein. Laut Durchführungsbestimmung ist die vierte Runde für den 4.9. geplant. Die Auslosung der 4. Runde im Bitburger-Verbandspokal 2019/2020 findet Morgen um 11:00 Uhr statt. Die Auslosung wird über die Facebook-Seite des Südwestdeutschen Fußballverbandes live übertragen.


    http://www.fussball.de/spielta…0000VS5489B3VS3GHJJU-C#!/


    https://www.swfv.de/sites/defa…2020_Stand_25.04.2019.pdf

    Druck auf FCK-Trainer Hildmann wächst

    Fünf von 15 möglichen Punkten geholt zu haben, ist schlecht. FCK-Cheftrainer Sascha Hildmann steht massiv unter Druck.


    Acht beziehungsweise sieben Punkte Rückstand auf die Aufstiegsplätze zu haben ist eine schwere Hypothek für Fußball-Drittligist 1. FC Kaiserslautern. Die Last drückt auf die Stimmung.


    „Wir waren schlecht“


    Mit dem 2:0 gegen Bundesligist 1. FSV Mainz 05 hatten die Roten Teufel vor einer Woche für neue Euphorie gesorgt. Und dann das! „Wir waren schlecht!“ Das ehrliche Eingeständnis Hildmanns nach dem 0:3 gegen Eintracht Braunschweig. Seine Mannschaft ließ dem Gast zu viele Entfaltungsmöglichkeiten. Einmal mehr erwiesen sich die kämpferischen Ansagen als Phrasen. Der Mannschaft fehlte die Leidenschaft, der Mannschaft fehlten Herz und Kopf. Unerklärlich war diese jämmerliche Darbietung auch für Martin Bader, den Geschäftsführer Sport. Für ihn hängt viel ab von diesen Wochen. Sein Vertrag endet in diesem Jahr.


    Becca ist kein Samariter


    Sascha Hildmann ist FCK’ler durch und durch. Er arbeitet mit Hingabe. Konstanz zu erarbeiten, ist ihm aber auch noch nicht gelungen. Eine Woche nach dem größten Sieg seiner Trainerkarriere steht er im Mittelpunkt der Kritik. Am Montag stellte sich der potenzielle Investor Flavio Becca den Vereinsgremien vor. Der Luxemburger ist kein Samariter. Er investiert, um Geld zu verdienen. Das geht in der Dritten Liga nicht. Becca will schnellen Erfolg. Der Druck auf Trainer Hildmann wächst!


    https://www.rheinpfalz.de/arti…trainer-hildmann-waechst/

    Löwenvater gegen ganzes Rudel

    FCK-Stürmer Timmy Thiele ist im Aufwind. In die heutige Drittliga-Partie gegen Eintracht Braunschweig will er den Schwung aus der letzten Woche mitnehmen.


    Einen ganz besonders lieben und liebenswerten Jubelpartner hatte Timmy Thiele nach dem 2:0-Sieg gegen Mainz 05. Nach dem Coup vor acht Tagen in der ersten DFB-Pokalrunde gegen den Bundesligisten hatte der Stürmer des Drittligisten 1. FC Kaiserslautern bei der Feier mit den Fans auf dem Rasen vor der „West“ seinen einjährigen Sohn Lionel auf dem Arm – der trug Schnuller und hatte sichtlich Spaß.


    Vater Thiele, nach dessen körperbetontem Strafraum-Duell mit 05-Innenverteidiger Stefan Bell per Foulelfmeter das 1:0 fiel, denkt gern an den aus FCK-Sicht so schönen „Betze“-Nachmittag vor mehr als 40.000 Zuschauern zurück. „Ich nehme Lionel gerne mit auf den Platz, wenn nach dem Spiel tolle Stimmung herrscht. Das sind für ihn beeindruckende Erlebnisse“, sagt Papa Thiele. Lionel? „Ein Name soll mit etwas Positivem verbunden sein. Da ist natürlich Lionel Messi, aber Lionel bedeutet auch: kleiner Löwe, also auch etwas Positives.“ Heute (13 Uhr) gegen die mit neun Punkten aus vier Spielen stark gestarteten „Braunschweiger Löwen“ wollen die Lauterer (fünf Zähler) an die Leistung aus dem Pokalspiel anknüpfen – mit Thiele in vorderster Linie.


    „Ich würde mich als spielenden Stürmer definieren, nicht als den klassischen Wandspieler“, sagt Thiele. „Trotzdem bist du als Mittelstürmer darauf angewiesen, dass du Futter von deinen Mitspielern bekommst.“ Einer der „Futterlieferanten“ ist Manfred Starke. Den Offensivkollegen, nach seiner Afrika-Cup-Teilnahme mit Namibia als Sommerzugang zum FCK gekommen und dort eine Art hängende Spitze, kennt Thiele vom gemeinsamen Ex-Klub Carl Zeiss Jena. „In Jena habe ich die Rolle als einzige nominelle Spitze auch gespielt und mich wohlgefühlt. Aber es geht auch darum, dass die gesamte Reihe hinter mir Tore schießt. Dann sind wir schwerer auszurechnen.“


    Mit bestem Beispiel voran geht dabei seit dieser Saison Florian Pick. Er erzielte gegen Mainz das 2:0 und leitete mit seinem Pass auf Thiele die Elfmetersituation ein, die Starke zum 1:0 nutzte. Thiele kam im Strafraumduell mit Bell zu Fall. Der hat sich dabei schwer am rechten Sprunggelenk verletzt, als er Thieles Fuß abbekam. Das sei keinesfalls Absicht gewesen, sagt der FCK-Stürmer, es geschah im Laufduell. „Ich bin direkt auf dem Platz hingegangen, als ich gesehen habe, dass er verletzt ist. Ich habe mich sofort entschuldigt“, sagt der 28-Jährige. Bell indes fällt lange aus.


    Für Thiele und Co. geht es heute um wichtige Drittliga-Punkte. Auch „der kleine Löwe“ freut sich schon.


    1. FC Kaiserslautern: Grill - Schad, Sickinger, Matuwila, Hercher - Bachmann - Hemlein, Kühlwetter, Pick - Starke - Thiele

    Ersatz: Spahic, Kraus, Hainault, Fechner, Zuck, Jonjic, Skarlatidis

    Es fehlen: Bergmann (Sportverbot wegen Herzmuskelproblem), Bjarnason (Reha nach Muskelbündelriss im Adduktorenbereich), Gottwalt, Sternberg (beide Trainingsrückstand), Esmel, Spalvis (beide im Reha-Training)

    Eintracht Braunschweig: Fejzic - Kessel, Becker, Ziegele, Kijewski - Pfitzner, Nehrig - Bär, Kobylanski, Schwenk - Proschwitz

    Es fehlen: Burmeister (Reha), Fürstner (Trainingsrückstand), Schlüter (Innenbandriss im Knie)

    Schiedsrichter: Welz (Wiesbaden).


    Rheinpfalz am Sonntag

    EISBACHTAL - FCK II 1:2


    Es war das Spiel von Matheo Raab. Der Torhüter des 1. FC Kaiserslautern II durfte zum ersten Mal in dieser Oberligasaison ran, und das ausgerechnet bei dem Verein, in dem er groß geworden ist, bei den Sportfreunden Eisbachtal. Weil er überragend hielt, feierte der FCK II einen 2:1 (2:1)-Sieg.


    Abgesehen von zwei Hochkarätern, die die Gäste vergaben, und einer hektischen Schlussphase war es ein Spiel auf Augenhöhe. Mohamed Morabet brachte den FCK mit einem Treffer aus spitzem Winkel in Führung (8.). Der Ausgleich fiel nach Abwehrfehlern bei einer Ecke (13.). In der 33. Minute spielten Anas Bakhat und Jonas Singer die Abwehr mit überlegten Pässen aus, und Morabet traf zum 2:1.


    Und es wurde noch mal eng, weil Lautern seine Chancen nicht nutzte. Singer köpfte an den Pfosten (67.), Morabet traf aus vier Metern nicht (68.). Morabet sah in der Nachspielzeit Gelb-Rot, weil er nach Verletzungspause ohne Zustimmung des Schiedsrichters wieder aufs Feld gelaufen war. Doch sein Team durfte trotzdem feiern. Auch dank starker Paraden von Raab, der von der D- bis zur A-Jugend bei den Sportfreunden war und herzlich begrüßt wurde. Er lenkte unter anderem einen scharfen Schuss von Robin Stahlhofen an die Latte (85.). Sein Trainer Hans Werner Moser hätte sich die hektische Schlussphase gern erspart, war aber zumindest mit dem Ergebnis zufrieden – und mit Raab: „Er hat uns den Sieg mit gerettet“, lobte er seinen Torhüter.


    SF Eisbachtal: Kremer (46. Schuhmacher) - Ushiyama, Hundhammer, Kleinmann (83. Quandel), Julian Hannappel - Meuer, Nakai, Jost, Jonas Hannappel, Reitz (63. Stahlhofen), Manchev


    1. FC Kaiserslautern II: Raab - Jensen (73. Held), Kevin Klein, Scholz, Botiseriu - Bakhat (87. Fath), Löschner, Morabet, Gözütok - Justus Klein, Singer (77. Portmann)

    Tore: 0:1 Morabet (8.), 1:1 Meuer (13.), 1:2 Morabet (33.)

    Gelbe Karten: Kleinmann, Jonas Hannappel - Kevin Klein, Fath

    Gelb-Rote Karte: Morabet (90.+2)

    Beste Spieler: Reitz, Meuer, Jonas Hannappel - Morabet, Raab, Löschner

    Zuschauer: 400

    Schiedsrichter: Schiliro (Wadgassen)


    Rheinpfalz am Sonntag


    Jürgen Rische vor FCK gegen Braunschweig

    Jürgen Rische kennt die Höhen und Tiefen des Fußballs gut, erlebte sie sowohl mit Eintracht Braunschweig als auch mit dem 1. FC Kaiserslautern. Mit den „Roten Teufeln“ stieg er 1996 aus der Bundesliga ab, nahm aber noch den DFB-Pokal mit und wurde zwei Jahre später als Aufsteiger sensationell Meister. (...)


    https://www.liga-drei.de/juerg…r-fck-gegen-braunschweig/

    Gute Noten verdient hat sich zuletzt Mittelfeld-Vielzweckarbeiter Gino Fechner. Als Joker hat er das 3:1 in Großaspach vorbereitet, als Joker hat er das 2:0 gegen Mainz mit eingeleitet. In Münster stand er in der Startelf und hat seine Sache gut gemacht.


    „Er traut sich was“, lobt Hildmann den 21-Jährigen. „Auch wenn Gino nicht immer spielt, für mich zählt er zum Stammpersonal. Er reißt in jedem Training die meisten Kilometer runter, er ist ein absoluter Profi!“ Und war zuletzt immer gleich auf Betriebstemperatur. (...)


    https://www.rheinpfalz.de/arti…r-fck-joker-gino-fechner/

    1. FC Kaiserslautern II – FC Arminia 03 Ludwigshafen 0:0

    Die FCK-U21 zeigte am Abend am Betze eine ansprechende Leistung, konnte sich gegen Arminia Ludwigshafen aber nicht mit Toren belohnen. Trotz eines deutlichen Chancenplus‘ und eines Eckenverhältnisses von 10 : 0 blieb es am Ende beim torlosen Remis.


    FCK II: Weyand – Jensen, K. Klein, Scholz, Botiseriu – Bakhat (68. Kabuya), Löschner, Morabet (80. Fath), Gözütok (85. Portmann) – J. Klein, Singer

    Arminia Ludwigshafen: Jäger – Jung, Adragna (77. Mbonisi), Hoti (65. Braun), Mohamed, Herchenhan, Prokop, Pavic (61. Gulde), Evrard, Rostamzada, Ehmann


    https://fck.de/de/u21-torlos-gegen-arminia-ludwigshafen/

    Pyro abgebrannt – vier Mainzer Fans bei Pokalspiel verletzt

    Beim Abbrennen von Pyrotechnik während des Pokal-Derbys beim 1. FC Kaiserslautern sind nach Angaben der Polizei mindestens vier Fans des Fußball-Bundesligisten FSV Mainz 05 leicht verletzt worden. Zudem waren einige FSV-Anhänger nach der 0:2-Niederlage ihrer Mannschaft in den Innenraum gestürmt und hatten den Ordnungsdienst attackiert. Die Polizei leitete mehrere Ermittlungsverfahren ein. „Wir werden die Leute in Regress nehmen, wenn sie ermittelt werden“, kündigte Mainz-Präsident Stefan Hofmann an.


    Leuchtfackel auf den Rasen geworfen


    Schon während des Spiels war im Mainzer Fanblock zweimal Pyrotechnik gezündet worden. Nach dem Gegentor zum 0:2 in der 90. Minute warfen Ultras dann Leuchtfackeln auf den Rasen und brannten dabei fast ihr eigenes Banner ab. Die Partie musste für einige Minuten unterbrochen werden. „Das gehört nicht zum Fußball. Da hätte noch viel mehr passieren können“, kritisierte FSV-Kapitän Danny Latza. Auch Trainer Sandro Schwarz verurteilte die Vorfälle: „Pyrotechnik braucht kein Mensch. Das hat da nichts zu suchen.“


    https://www.rheinpfalz.de/loka…JvGN8xJxXYviTqSsHOpqIOIrA

    Diskussionsthema zum Artikel: FCK träumt gegen Mainz vom Coup im Cup


    FCK träumt gegen Mainz vom Coup im Cup

    Drittligist trifft Erstligist. Der 1. FC Kaiserslautern begegnet am Samstag (15.30 Uhr) im Fritz-Walter-Stadion als erklärter Außenseiter auf den 1. FSV Mainz 05. Über 40.000 Zuschauer sorgen für Bundesliga-Atmosphäre.


    Im Kader des FCK taucht ein Mann auf, der ganz besonders heiß auf das Spiel ist und das hat noch gar nichts mit Pokal oder Mainz zu tun: Simon Skarlatidis, FCK-Neuzugang aus Würzburg, sehnt sein Debüt herbei. Am fünften Trainingstag hat der „Zehner“ im Training einen Haarriss im Knie erlitten – jetzt ist er fit. Endlich fit! „Er ist im Kader“, sagt Trainer Sascha Hildmann. Einen Schreckmoment gab’s am Mittwoch im Training. Skarlatidis, der Spaßfußballer, Typ Straßenkicker mit Junger-Hund-Charakter, hatte einen Schlag abbekommen. „Blut gehört dazu ...“, sagte Skarlatidis nachdem er verarztet war. „Es wäre super, wenn ich spielen würde, wenn ich zum Einsatz kommen würde“, sagt der 28-Jährige. Auf dem Platz ist der gebürtige Waiblinger ein Freigeist. Schnell und kreativ. Einer, den Ball will.


    Heiß aufs Megaspiel

    „Der Betze wird beben“, sagt Skarlatidis in heller Vorfreude auf das Pokalspiel gegen die „Nullfünfer“. „Bei 20.000 Zuschauern gegen Ingolstadt war die Atmosphäre hier so, als wären 40.000 da“, schwärmt der Deutsch-Grieche. Klar – Mainz ist der Favorit. „Aber für uns ist es ein Megaspiel – da können wir uns beweisen“ , sagt Skarlatidis, den Hildmann unbedingt haben wollte. Als einen für die Standards, als einen für Ideen. „Simon kann Spiele lesen“, sagt der Trainer.


    Hildmanns Appell: Bitte fair und friedlich bleiben

    „Der Fokus muss auf das Spiel gelegt werden“, betont Sascha Hildmann vor dem Pokalschlager. „Ich hoffe natürlich, und ich bitte auch darum, dass das alles friedlich bleibt, bei aller Emotionalität, die im Fußball auch dazugehört und ja auch spannend ist. Aber natürlich wollen wir ein friedliches Derby haben mit gut gelaunten Zuschauern, die dann auch gut gelaunt vom Berg runtergehen. Ich hoffe, dass das ohne Pyro abgeht. Das alles muss die Mannschaft ausblenden, die Spieler sollen sich auf sich konzentrieren, auf ihre Leistung, die Eigenverantwortung übernehmen – dann sind wir auf dem richtigen Weg. “


    Dass er selbst eineinhalb Jahre U16-Trainer in Mainz war – eine nette Fußnote. „Ich kenne sehr viele Leute in Mainz, auch einige Spieler. Das ist eine sehr junge Mannschaft, ich freu’ mich für die, die ich als Trainer hatte, dass sie den Sprung in die erste Mannschaft geschafft haben“, sagt Hildmann


    Sportverbot für Theo Bergmann

    Theo Bergmann (22) fehlt im FCK-Kader gegen Mainz. Bei Bergmann, gerade von einer Virusgrippe erholt, wurden Herzmuskelprobleme als Ursache von Müdigkeit und fehlender Frische diagnostiziert, informierte FCK-Chefcoach Sascha Hildmann nach dem Abschlusstraining. „,Berger’ hat absolutes Sportverbot“, sagte der Trainer. Im Aufgebot für die Partie im Fritz-Walter-Stadion steht Hendrick Zuck, der zuletzt nicht nominiert worden war. Die Mannschaft bezog im Homburger „Schlossberg-Hotel“ Quartier.


    So spielen sie

    1. FC Kaiserslautern: Grill - Schad, Sickinger, Matuwila, Hercher - Bachmann - Hemlein, Kühlwetter, Starke, Pick - Thiele

    Ersatz: Spahic, Kraus, Hainault, Fechner, Zuck, Gözütok, Jonjic, Skarlatidis

    Es fehlen: Bergmann (Herzmuskelproblem), Bjarnason (Muskelbündelriss im Adduktorenbereich), Gottwalt (Trainingsrückstand), Esmel, Spalvis, Sternberg (alle Reha)


    1. FSV Mainz 05: Müller - Brosinski, Bell, Niakhaté, Aaron - Latza, Kunde, Baku - Maxim, Boëtius - Onisiwo

    Es fehlen: Mateta (Knie-Operation), Ji (Knie-Operation), Mwene (Trainingsrückstand), Meier (Addkutoren-Probleme)


    Schiedsrichter: Zwayer (Berlin)


    Die Rheinpfalz



    Bergmann fehlt gegen Mainz wegen Herzmuskelproblemen

    Theo Bergmann (22) fehlt im Kader des Fußball-Drittligisten 1. FC Kaiserslautern am Samstag (15.30 Uhr) im DFB-Pokalschlager gegen Bundesligist 1. FSV Mainz 05. Bei Bergmann, gerade von einer Virusgrippe erholt, wurden Herzmuskelprobleme als Ursache von Müdigkeit und fehlender Frische diagnostiziert, informierte FCK-Chefcoach Sascha Hildmann nach dem Abschlusstraining. „,Berger’ hat absolutes Sportverbot“, sagte der Trainer.


    Zuck nominiert (...)


    https://www.rheinpfalz.de/loka…7-q4TukaKOmBUS9LAm5ANdPJE

    Diskussionsthema zum Artikel: Kein Grill-Fest gegen Münster


    Kein Grill-Fest gegen Münster

    Fünf von zwölf möglichen Punkten hat der FCK in der neuen Saison geholt. Zu wenig! Die Roten Teufel spielen besser, aber sie belohnen sich nicht.


    Am Tag danach tat es erst noch so richtig weh: Die Niederlage des 1. FC Kaiserslautern am vierten Drittliga-Spieltag bei Preußen Münster wirkt wie ein Tiefschlag. Besiegelt wurde das 2:3 (1:0) fünf Minuten vor Schluss durch ein Eigentor von Lennart Gill, als er sich einen Freistoß von Seref Özcan quasi selbst über die Linie legte. Der 20-Jährige hatte bis dahin „super gehalten“, befand sein Mentor Gerry Ehrmann.


    Schwierige Leistungsbewertung


    Wie benotet man einen Torhüter, der die Bestnote mit Stern verdient und dann entscheidend patzt? Den Letzten beißen die Hunde ... „Überhaupt kein Vorwurf! ,Lenni’ hat uns vorher mit ein, zwei Paraden im Spiel gehalten“, sagte Manni Starke, der Timmy Thieles Treffer zur 2:1-Führung mit fußgenauem Rückpass von der Grundlinie vorbereitet hatte.


    „Es ist jetzt wichtig, das Spiel ohne Emotionen rational aufzuarbeiten, zu klären, was können, was müssen wir verbessern“, sagte Trainer Sascha Hildmann gestern. Besser als seine Nummer 1 in Münster hielt, kann ein Torwart nicht halten. Sein einziger Fehler kostete wenigstens einen Punkt. Es sah so lange nach einem Grill-Fest aus ...


    Ehrmann fühlt mit


    „Er tut mir leid – weil ich weiß, wie das ist, weil ich das nachfühlen kann, wie es Lennart jetzt geht“, bekannte Torwarttrainer Ehrmann, wohl wissend, dass der Ex-Mainzer nächsten Samstag im DFB-Pokalspiel gegen Bundesligist 1. FSV Mainz 05 wieder ganz „der Alte“ sein wird. Gegen die „Nullfünfer“ wird Simon Skarlatidis, der Zehner, erstmals im Kader sein. Sein Debüt ist zu erwarten.


    „Das Spiel gegen Mainz – ein Bonusspiel“, sagt Neuzugang Starke, der dem FCK mit seinen fußballerischen Qualitäten guttut. Seine fein geschlagenen Ecken aber müssen Janik Bachmann und Kollegen endlich auch mal veredeln.


    Gegentore kritisch analysieren


    „Einstellung, Leidenschaft und Laufbereitschaft stimmen“, sagt der Trainer, der in Bachmann einen weiteren Anführer gewonnen hat. Aber die Art und Weise der Gegentore bedarf kritischer Nachbetrachtung. 16 Sekunden nach Carlo Sickingers verschossenem Foulelfmeter kassierten die Lauterer das 1:1 durch Rufat Dadashov (52.). „Wir sind in Überzahl. Das war naiv“, kritisierte Hildmann. „Carlo ist normalerweise ein sicherer Schütze“, attestierte Kollege Starke. „Es dauerte sehr lange, bis der Elfmeter ausgeführt wurde. Zu lange – ich denke, da ist Carlo nervös geworden“, analysierte sein Trainer.


    Bei Simon Scherders 2:2 nach Özcan-Ecke – 120 Sekunden nach Thieles 2:1 – war die Abwehr nicht wach. „Wir müssen sehen, wie wir es schaffen, dem Gegner nicht so viele freie Chancen zu geben“, nennt der Coach ein Lernziel, das Priorität haben muss.


    „Wir schießen schöne Tore. Wir haben viele Chancen“, lobt der FCK-Trainer. Er weiß aber auch, dass Florian Pick, der sein viertes Saisontor markierte (45.+1), so vieles prima macht, in der 73. Minute hätte treffen müssen. Gleiches gilt für Toni Jonjic in derselben Minute.


    Der FCK spielt nach dem mäßigen Auftakt gegen Unterhaching guten Fußball. Auf dem Punktekonto zahlt sich das aber (noch) nicht aus. „Wir sind auf dem richtigen Weg“, aber versichert Hoffnungsträger Starke.


    Bader: Wir verkaufen ,Kühli’ nicht


    „Wir haben Heidenheim schon vor zwei Wochen gesagt, dass wir Christian Kühlwetter nicht abgeben – und auch erst gar nicht über einen Preis sprechen wollen.“ Martin Bader, Geschäftsführer Sport des FCK, reagiert so auf Meldungen, dass der Zweitligist nach dem Verkauf des Ex-Lauterers Robert Glatzel an FCK-Stürmer Kühlwetter interessiert sei. Bader: „Es zeigt sich, dass es richtig war, ,Kühli’ einen langfristigen Vertrag zu geben. Es ist wie bei ,Lenni’ Grill und Carlo Sickinger – wir wollen keinen unserer jungen Leistungsträger verkaufen“, sagt Bader. Er hatte vor der Saisoneröffnung versichert, das Engagement Flavio Beccas bringe den FCK erstmals wieder in die Lage, keinen Leistungsträger verkaufen zu müssen.


    Die Rheinpfalz


    https://www.rheinpfalz.de/spor…rill-fest-gegen-muenster/


    FCK U21 - SV GONSENHEIM 3:2


    Nichts für FCK-Fans mit schwachen Nerven waren die ersten Minuten der Partie 1. FC Kaiserslautern II gegen SV Gonsenheim. Die junge Elf legte dem Gegner durch unsaubere Pässe in der Abwehr gleich zweimal den Ball vor, zweimal schnappte ihn sich der explosive SVG-Stürmer Khaled Abou Daya, beim ersten Mal rettete Jonas Scholz (1.), beim zweiten Mal landete Abou Dayas Ball am Pfosten und sprang raus. Was die Fans etwas beruhigte: Zu dem Zeitpunkt führte der FCK mit 1:0. Jonas Singer hatte sich die Kugel geschnappt, war aufs Tor zugelaufen und hatte getroffen (13.), in einer Phase, als es hektisch zuging und die Gonsenheimer aggressiv anliefen. In der 41. Minute hatten sie Erfolg. Damir Bektasevic spielte die Abwehr aus, schoss von links und traf zum 1:1.

    Doch kurz nach der Pause legte der FCK nach. Neuzugang Anis Bakhat aus Köln dribbelte sich über rechts bis fast zur Torauslinie durch, versuchte es aus spitzem Winkel, schoss Ferhat Gündüz vom SVG an, und der Ball sprang von dessen Hüfte ins Tor (48.). Der FCK kämpfte weiter. In der 74. Minute setzte sich Justus Klein überragend durch, spielte zwei Gegenspieler aus, visierte das lange Eck an und traf zum 3:1. Nach dem 3:2 nach einem schnellen Angriff von Yubi Sone und Vollstrecker Abou Daya musste der FCK zwar noch mal zittern, es blieb aber bei den verdienten drei Punkten, die der U21 vorübergehend den Spitzenplatz bescherten.


    1. FC Kaiserslautern II: Otto - Justus Klein, Jensen, Scholz, Botiseriu - Held (82. Kajinic), Aydin (80. Mäntynen), Bakhat (53. Fath), Löschner - Singer, Kevin Klein


    SV Gonsenheim: Simon - Canizzo (72. Siegert), Meurer, Gündüz, Juricinec (55. Obas) - Genc, Bektasevic, Mueller (72. Sone), Rimoldi - Abou Daya, Yilmaz


    Tore: 1:0 Singer (13.), 1:1 Bektasevic, 2:1 Gündüz (48., Eigentor), 3:1 Justus Klein (74.), 3:2 Abou Daya (79.)

    Gelbe Karten: Fath, Jensen - Abou Daya, Gündüz

    Beste Spieler: Aydin, Singer, Klein - Abou Daya, Rimoldi

    Zuschauer: 106

    Schiedsrichter: Geraci (Homburg)


    Rheinpfalz am Sonntag

    Diskussionsthema zum Artikel: Teufelskerl im teuflischen Pech


    Teufelskerl im teuflischen Pech

    Lennart Grill hält großartig. Fünf Minuten vor Schluss aber patzt der 20 Jahre junge Lauterer Torhüter entscheidend. Sein Eigentor beschert Preußen Münster einen 3:2 (0:1)-Sieg. „Der Fußballgott trägt momentan kein FCK-Trikot“, sagt Coach Hildmann.


    „Ein Teufelskerl!“ So beschrieb Sascha Hildmann die Leistung von Torhüter Grill bis zu jener schicksalsträchtigen 85. Minute. Einen (unberechtigten) Freistoß Seref Özcans hatte er sich schon gekrallt – und warf sich den Ball ins eigene Tor. Das 2:3. Der 1. FC Kaiserslautern verlor das spektakuläre Drittligaspiel bei Preußen Münster unglücklich, zumal Janik Bachmann und Manni Starke in der Nachspielzeit den Ausgleich auf dem Fuß hatten. Große Einigkeit im Lauterer Tross nach dem 2:3: kein Vorwurf an Lennart Grill! „Lennart hat super gehalten. Wir haben ja nicht wegen ihm verloren, haben regelrecht um das Gegentor gebettelt“, haderte Torwarttrainer Gerry Ehrmann. Dominik Schad, der wieder gut spielte und den FCK beflügelte, sagte: „Lenni hält uns super im Spiel. Wenn man zweimal führt, darf man das Spiel nicht verlieren.“


    Die Pausenführung: Glück


    Florian Pick schoss 2018/19 vier Tore. Nach vier Spieltagen der neuen Spielzeit sind’s auch schon vier. Ein Fortschritt. Gestern versuchte er’s einige Male nach dem Prinzip „Mit dem Kopf durch die Wand“. Die war stärker. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit dann warf der Individualist den Turbo an, zog von links nach innen und traf aus 16 Metern zum 1:0. Eine glückliche Pausenführung, weil die Preußen die größeren Chancen hatten. Ihrem Torerfolg stand Lennart Grill im Weg. Stark, wie er das kurze Eck zumachte, als Luca Schnellbacher Maß nahm (5.). Starkes Fehlpass bügelte Grill gegen Rufat Dadashov aus (36.). Grills Großtat drei Minuten vor der Pause: Seine Vordermänner spannten auf Abseits, Simon Scherder kam völlig frei zum Schuss, aber Grill parierte.


    Verpatzter Elfmeter und Kontertor


    In der 51. Minute die große Chance zum 2:0, doch Carlo Sickinger scheiterte mit dem von Schreder an Pick verursachten Elfmeter an Schulze Niehues. „Das war die Optimalchance zum 2:0“, trauerte Trainer Hildmann hernach. 16 Sekunden nach dem äußerst schwach geschossenen Strafstoß schlug Dadashov auf der Gegenseite zu – 1:1. Und die Lauterer schwammen. Drei Minuten nach dem Ausgleich war Philipp Hoffmann, ein gebürtiger Pfälzer, nah am 2:1, Sickinger rettete zur Ecke. „Nach einem eigenen Elfmeter im Gegenzug das 1:1 zu kassieren, das darf uns nicht passieren“, haderte Torschütze Timmy Thiele. Manni Starke sagte: „Das tut schon weh, das Spiel verloren zu haben. Aber wir sind als Mannschaft auf dem richtigen Weg.“


    Die Lauterer hatten sich nach dem 1:1 wieder befreit, hatten aber auch Glück, dass Mörschel aus der Distanz das Ziel verfehlte (67.). Pick, nach Hemleins Austausch Kapitän, trickste sich vorm Torschuss selbst aus (73.). Nach Pass des gut integrierten Gino Fechner vermasselte Toni Jonjic Sekunden später frei stehend. Großartig das 1:2 durch Timmy Thiele nach Starkes genialem Rückpass (75.). Wenig später war wieder Teufelskerl Grill gegen Mörschel gefragt. Der Reflex – fantastisch!


    Notenspiegel


    Lennart Grill 4

    Dominik Schad 2,5

    Carlo Sickinger 3,5

    José-Junior Matuwila 3

    Philipp Hercher 3,5

    Janik Bachmann3

    Christoph Hemlein 4

    Gino Fechner3

    Manfred Starke2,5

    Florian Pick 2,5

    Timmy Thiele 3

    Auswechslungen

    68. Minute: Antonio Jonjic–

    für Hemlein


    Preußen Münster: Schulze Niehues - Schauerte, Kittner, Scherder, Heidemann - Özcan (86. Cueto), Rodrigues Pires, Wagner - Mörschel (81. Brandenburger), Dadashov, Schnellbacher (46. Hoffmann)


    1. FC Kaiserslautern: Grill - Schad, Sickinger, Matuwila, Hercher - Bachmann - Hemlein (68. Jonjic), Fechner, Starke, Pick - Thiele Tore: 0:1 Pick (45.+1), 1:1 Dadashov (52.), 1:2 Thiele (75.), 2:2 Scherder (77.), 3:2 Grill (85., Eigentor)

    Gelbe Karten: Heidemann (2), Dadashov, Scherder, Schnellbacher - Schad (3), Bachmann (2)

    Beste Spieler: Özcan, Schnellbacher, Mörschel - Pick, Schad

    Zuschauer: 8140

    Schiedsrichter: Heft (Neuenkirchen).


    Rheinpfalz am Sonntag