Beiträge von Sebastian

    Nun, ich sehe den dringendsten Bedarf (aber auch die größte Chance) im mentalen Bereich. Die Konzentration sehe ich als größte Unkonstante in unserem Spiel. In keinem Spiel habe ich den Eindruck, dass alle Spieler 90 Minuten auf dem Platz sind. Das erklärt auch einen Großteil der "individuellen Fehler", die dann oftmals zu Gegentoren führen, uns aber auch schon oft genug Angriffe gekostet haben.


    Dann würde ich zwar die offensive Ausrichtung beibehalten, aber gerade dort das Defensivverhalten im Verbund stärker trainieren. Es geht nicht nur um Pressing und den gegnerischen Angriff im Keim zu ersticken. Ich sehe unser Spiel oftmals mit zu großen Lücken, was aus einer nicht einheitlichen Rückwärtsbewegung aller Spieler resultiert. Diese Lücken laden den Gegner ein und setzen uns gewaltig unter Druck. Leider wirken wir in solchen Situationen dann auch regelrecht überfordert und chaotisch. Würde das konsequent trainiert werden, würden wir dem Gegner mehr Probleme bereiten und sicherer agieren. Natürlich kannst du das nicht von heute auf morgen erreichen und solange wir wie Kraus und Rieder heute beispielweise individuell so ins Klo greifen, ist auch jedes Training wirkungslos.

    Das ist ganz sicher - auch - ein Problem der Umstellungen, die offensivere Ausrichtung nach vorne, aber auch der individuellen Ausfälle innerhalb der Spiele bzw. durch Verletzungen/Sperren. Eine Mannschaft, die das inklusive Vorbereitung etc. längerfristig trainiert, würde da um einiges sicherer agieren.

    Nicht böse sein Sebastian, aber ich kann diese Schirischelte wenns gegen uns läuft einfach nicht mehr hören. Hast Du Dich auch über den Schiri beschwert, als Hlousek seinen Gegenspieler von 1860 am trikot zu Boden zieht und eigentlich einen klaren Elfer verursacht? Genauso wie der Ellbogenschlag von Senger ??? im selben Spiel gegen seinen "Verfolger".

    Bin ich dir ganz sicher nicht. Du wirst mich (noch) nicht sonderlich oft gelesen haben, aber ich gelte unter den Foristen sicher nicht als jemand, der sich ständig über den SR beschwert. Und wenn du schon verschiedene Szenen ansprichst: Hlousek hat aus meiner Sicht ganz klar einen Elfer verursacht. Den Ellenbogenschlag von Senger habe ich gerade nicht auf dem Schirm?


    Sicher waren es keine drei Elfmeter (MA), aber es war nach dem geltenden Regelwerk einer an Götze und einer an Hanslik. Letzterer bekommt einen Arm oder gar Ellenbogen ins Gesicht. Da kann es keine zwei Meinungen geben. Und das darf man auch so ansprechen.

    Wir müssen endlich wieder zu einer guten Leistung finden. Die Mär , dass viele Schiri Entscheidungen gegen uns gepfiffen werden, lähmt doch nur die Suche nach den wirklichen Ursachen der Misere.

    Da bin ich insoweit bei dir, dass wir primär unsere eigenen Leistungen auf ein entsprechendes Niveau heben und halten müssen, völlig unabhängig der Spielleitung. Und da gibt es sehr viel Handlungsbedarf, trotz der Lichtblicke in letzter Zeit.


    Ich bin aber der Ansicht, dass man die Spielleitungen trotzdem ansprechen darf, solange die Kritik daran auch berechtigt ist und man darin nicht die Lösung aller Probleme sieht. Den Anschein erweckt MA meiner Meinung nach auch nicht, denn seine Analysen sind i.d.R. zutreffend und seine Reaktionen während des Spiels (heute beispielsweise der 3-fach Wechsel zur Halbzeit) nachvollziehbar.

    Ich finde die Entscheidung an Kohfeldt festzuhalten richtig, auch wenn am Ende der Abstieg als Ergebnis feststeht. Wenn ich intern zum Ergebnis komme, dass es zwischen Mannschaft und Trainer passt und es keine tiefgründigen Zerwürfnisse gibt (zufrieden sind sowieso nie alle), dann finde ich es konsequent und richtig; inklusive Trennung nach der Saison und Neuanfang, egal in welcher Liga.


    Es gibt keine Garantie, dass es unter einem "Feuerwehrmann" anders gekommen wäre.

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    Sind aus meiner Sicht alles Spiele, die für den jeweiligen Betroffenen machbar sind. Bielefeld besticht durch Kampf und Einsatz, Köln kann daheim alles und selbst Bremen ist gegen Gladbach nicht automatisch ohne Auftrag, auf dem Papier aber sicherlich mit dem vermeintlich schwersten Los. Aber eben auch daheim.

    § 46
    Spielwertung, Sieger- und Meisterermittlung


    1. Spiele der Frauen-Bundesliga, der 2. Frauen-Bundesliga und der 3. Liga
    Die Wettbewerbe der Frauen-Bundesliga, der 2. Frauen-Bundesliga und der 3. Liga werden durch Rundenspiele ausgetragen, bei denen jeder gegen jeden im Hin- und Rückspiel grundsätzlich bei wechselseitigem Platzvorteil anzutreten hat. Für diese und andere Rundenspiele gilt folgende Regelung:


    1.1 Ein gewonnenes Spiel wird für den Sieger mit drei Punkten, ein unentschiedenes Spiel für beide Mannschaften mit je einem Punkt gewertet.
    1.2 Meister der Runde ist, wer nach Durchführung aller Spiele die meisten Gewinnpunkte erzielt hat. Absteiger sind die Mannschaften, die die wenigsten Gewinnpunkte erzielt haben.
    1.3 Bei Punktgleichheit werden nachstehende Kriterien in der aufgeführten Reihenfolge zur Ermittlung der Platzierung herangezogen:
    – die nach dem Subtraktionsverfahren ermittelte Tordifferenz
    – Anzahl der erzielten Tore
    – das Gesamtergebnis aus Hin- und Rückspiel im direkten Vergleich
    – die Anzahl der auswärts erzielten Tore im direkten Vergleich
    – die Anzahl aller auswärts erzielten Tore.
    Ist auch die Anzahl aller auswärts erzielten Tore gleich, findet ein Entscheidungsspiel auf neutralem Platz statt.