Beiträge von Ostalb-Devil

    Jap - ihr beiden. Völlig korrekt - jeder hat sein Päckchen, dass er mit sich rumträgt.


    Um mal den Bogen zurück zu spannen - von Greta und Industrie und Politkeinfluss zu Sars-Cov2 / Corona /Covid19

    das Virus wird uns halt weiter beschäftigen. Allerdings ist es auch ein Beschleuniger von bestehenden offenen oder verdeckten Konflikten geworden -- Arm / Reich-Schere, Generationenvertrag, grds. Frage der Freiheitsrechte, Grenzüberschreitende Zusammenarbeit, etc.

    Mir stinkts da wirklich, dass sich sehr viel nur um die Pandemie an sich und um die Restriktionen daraus dreht - aber der Blick für Schäden aussenrum nur bedingt fokussiert wird. Auch ist es frappierend: kaum gehen die Zahlen hoch, wo ist da Moria geblieben, Weissrussland, Armenien/Aserbaidschan, Syrien-Konflikt, Lybien-Konflikt, ja auch Klima-Frage -- auch z.B. Umgang mit Brasilien, Frage der sozialen Absicherung, etc etc. das ist ja alles nicht weg.

    Was jetzt ? Wurde es nicht durch die Politik vermasselt oder nicht nur ? Also ich kann mich noch ganz genau daran erinnern wie damal die ach so Progressiven, die unfehlbaren linksliberalen Bessermenschen mit Schaum vorm Mund den "dreckigen" Wasserstoff verteufelten um dann auf die achso "sauberen" Elektroantriebe zu setzen und dafür massiv Politik machten. Genauso lief es von diesem progressiven Klientel übrigens auch bei der von dir beschriebenm Kernfusion ab. Verteufelt aus reiner ideologie und ohne Verstand.

    zunächst links-liberal ist so ein "sonderbarer" Ausdruck - frag mal einen FDPler, was er davon hält. - gerne grün-links, aber linksliberal ist es bestimmt nicht gewesen.


    Zu H2:

    Zum anderen: auch damals gab es verschiedene politische Strömungen. Ich kann mich noch gut an die Aussagen erinnern von Daimler: Diesel-hybrid braucht kein Mensch --- und nun sie sind führend in deutschen Firmenflotten mit E-Klasse plug-in Diesel-hybrid. Ähnlich BMW. Und klar - es gab und gibt noch H2 Skeptische politische Vertreter.


    "Nicht bzw nicht nur" zu H2: wenn eine Industrie einen Fortschritt erzielen will, dann kann sie und muss dies auch gegen politische Hürden und Ideologien. Statt den invest zu treiben und auf Dividende zu verzichten hat man halt selbst den Schwanz eingezogen. Und Treiber des "gegen das dreckige H2" war bei weitem nicht nur manche "grüne" Politik - siehe shell, siehe Exxon, siehe BP, siehe Emirate. Es ist aktuell leicht es auf Politiker zu schieben, aber sie sitzen nicht am Hebel der Unternehmen. Du gehst doch selbst gegen den Mainstraim. Das müssen bei Disruption auch erfolgreiche Unternehmen - oder sie werden überholt. Der aktuelle Niedergang von vielen ehemaligen Top Unternehmen wie Thyssen, Siemens oder den Automotives hat wirklich nicht viel mit schlechter Politik zu tun - GE, GM, FORD und Co in USA gehts nicht besser. Es wurden schlicht in der Vergangenheit die falschen Weichen gesetzt. Siehe Zitat des CEO von Daimler von gestern "wir setzen verstärkt auf die Oberklasse" - ja was ist das für eine Strategie. Wenn ich da erfolgreich sein will, muss ich mit H2 oder E-Antrieb in die breite gehen - man könnte ja auch Bündnisse eingehen, und nicht nur zum Schein. Es wurde zu jeder Epoche der technische Fortschritt immer zuerst verteufelt - da muss man durch die Mauer. Früher haben die Kirchen den Fortschritt behindert, jetzt sind es Demos und Bewegungen - am Ende siegt die Vernunft, wenn man bereit ist den harten Weg zu gehen.


    Ja ich bin mit vielen politischen Entscheidungen in den letzten Jahren nicht zufrieden. Aber für Fehl-Entwicklungen in Unternehmen können sie nur bedingt viel - das wurde dort schon selbst verbockt. Ich könnte da aus dem Nähkästchen sprechen, wie ich bei großen dt. Unternehmen mit Projekten abgeblitzt, weil ihnen das Volumen zu gering war --- selbst die Aussicht auf größere Volumina wurde belächelt. Und nun - nun fragt man an, was der Stand von Projekten von vor 6 Jahren ist -- Zug abgefahren.


    Die Auseinandersetzung darüber ist zwar nicht kompliziert, aber doch komplex. Und es ist relativ klar, das es heutzutage mehr Hysterie-Bewegungen gibt, die gegen etwas sind und im Fokus stehen. Dadurch geht der Blick weg von den Machern und denen die zB selbst Hand anlegen um was zu verändern.

    Um jetzt ein Beispiel für einen Antrieb in der Automobilindustrie zu nennen der hier ideologisch zerstört bzw. verzögert wurde. Die deutschen Automobilkonzerne waren führend in der Entwicklung von Wasserstoffmotoren. Politisch war das nicht gewollt, mit panischem Hochdruck wurden die Konzerne in die E Antriebsproduktion gedrängt. Ende vom Lied ? Heute sehen wir Huyndai und andere asiatische Konzerne an der Spitze dieses Antriebes. Wenn sich Politik in Wirtschaft einmischt ....

    Aber da gab es auch ein interessante Lobby von Scheichs, Konzernen wie Shell und co, die dagegen erfolgreich Opposition gemacht haben, was den H2 Antrieb anbelangt.

    Man kann von Musk halten was man will, aber er hat die Eier bei Tesla was gegen alle Industrie-Lobbys durchzuziehen. Diesen Mut hatten dt. Konzernführer bei H2 eben nicht. Denn politisch gewollt ist am Ende auch das, was sich durchsetzt. Also die Anfänge waren da bei H2, noch weit vor E-Antrieb. Und das wurde ehrlicherweise damals nicht durch die Politik vermasselt. Nicht nur.


    Edit: aber noch ist da Potenzial zum überholen: https://www.automobil-produkti…vorreiter-werden-279.html

    Wobei man ja parallelisieren kann und MÜSSTE. Waldrodungen = Politik. Verbrennungsmotor = Industrie.

    Es gibt aber auch - starke Profiteure in der Welt. Z.B. die Halbleiterindustrie.

    Schau nur auf die Zahlen von heute oder gestern: TSMC und ASML N.V. Oder Micron oder Samsung. Und in deren Sog Firmen wie AMAT, KLA, Thermo Fischer, Dialog Semicon, etc. Auch Trumpf in Deutschland. Etc. Ich bin Teil dieser Industrie, Umsatz und Auslastung seit Covid gehen "durch die Decke". Kurzarbeit = Fremdwort // Mehrarbeit die Regel. Klar ist das aktuell nur ein Tropfen Kühlung im Wasser - aber da wird massiv ausgebaut. Auch wenn ich Player in Analyse und Gesundheit nehme: Draeger, Hartmann - dort gehen Auslastung und Umsatz steil.


    Zu Energie und Auto:

    Ein Problem ist ja auch: im Bereich von Energie und Automotive wurde Jahrzehnte lang Gewinne ausgeschüttet und nicht hinreichend in Zukunft investiert - dafür können freilich die Mitarbeiter nichts. Und ich bin freilich kein blinder Befürworter von E-Mobilität. Mein Vater war zeitlebens Bergmann - am Ende Kohleförderung nur durch Subvention und das über viele Jahre // hätte man da nicht schon beginnen müssen in andere Energiesektoren zu investieren. Bsp. nicht blind Atomenergie abschalten sondern Forschung in Richtung Kernfusion betreiben. Bayerische Wissenschaftler haben erfolgreich Methoden entwickelt um Power to Gas sicherzustellen (grüne Energie zu Gas und somit als E-Träger speichern) - Ergebnis sie wurden gefördert in der Forschung, aber nicht im Anwenden, O-Ton des Leiters: wir haben einen Vorsprung, aber wahrscheinlich gehen die großen Erstanwendungen nach China. Und bei Automotive haben sich bestimmte Konzerne mit den Abgasskandalen selbst das Messer an die Venen gesetzt.

    Aus meiner Sicht tragen dort viele Konzernoberen das Büsergewand - aber das brauchen sie nicht für Berlin. Sondern vs. ihren Mitarbeitern. Industrie war schon immer leben im Wandel und die schnellsten und besten überleben am Längsten. Deutschland war ja verdammt lange vorne dabei, wenn es um Disruption ging - siehe Siemens. Ein Paradebeispiel vom Top-Player der Industrie zum Sorgenkind, analog auch Thyssen, etc. Und da finden sich viele Beispiele, bei denen weder Politik noch Aktivisten die Triebfeder für Misserfolg waren.


    Immer zwei Seiten die Medaille, aber ja, ich denke auch das kommende HJ wird heftig in D :(

    Was bleibt bei mir hängen:

    Positiv - ich fand Hanslik, Jensen und Morabet auffallend. Es hat sich niemand verletzt.

    Negativ - auch gg einen 6.Ligisten war die ersten Hz jetzt wirklich alles andere als gut. Klar kann man sagen, dass sich der unterklassige

    Gegner immer zerreißt, aber in Summe war das seit Sommer bei allen Pokalspielen so. Auch das Thema Pässe - diesmal eher Passannahme denn Passspiel - früher sagte man zu mir "du stoppst weiter als du passt" ;)


    Ich finde die RP mit ihrer headline "viel Magerkost" hat vollkommen recht. Bzw. die AZ: " es genügen 5 starke Minuten".


    Sicher war das nicht die erste Elf, aber es offenbart sehr deutlich, wie viel Arbeit noch vor diesem Team steht. Wenn man dagegen die Ansagen von vor der Saison sieht - Aufstieg bzw. Topteam werden - dann ist das schon etwas konsternierend.


    Unterm Strich steht das Ergebnis und ein Weiterkommen. Blick gen München und Hoffnung auf möglich mehr als 40 gute Minuten

    Naja Sessa war jetzt kein Panikkauf - er wurde ja in einer ruhigen Zeit verpflichtet.

    Hanslik machte einen guten Eindruck im ersten Spiel.

    Sessa habe ich persönlich in Aalen erlebt und mehrfach spielen sehen - er ist zwar 24, aber für mich in L3 ein Potenzialträger.


    Das Notzon allerdings während all der letzten Jahre "da war" -SD / GF-Sport übergreifend, dass lässt sich aber nicht bestreiten. Und es ist schwierig alles oder vieles an ihm festzumachen - aber es bleibt eben dabei, dass der Weg von Mittelfeld L2 zu Mittelmaß L3 führte bzw. letzte Saison, dass lange noch schlechter war.

    Zuerst dachte ich gestern, es wäre eine Verletzung, weshalb er ausgewechselt wird. Aber Saibene hat es dann ja klargestellt.

    Huth und Röser gemeinsam vorne - das bringt leider nix, dann fehlen einfach die Zuspiele. Anstelle von ihm hätte man genauso Röser rausnehmen können. Irgendwie schade - entweder passt das System nicht zu ihm, oder er stach in Zwickau einfach unter vielen "schlechteren" heraus....

    So lange es bei Sprüchen bleibt ist alles ok! Ein Blick auf Schalke und Dortmund oder Köln und Gladbach reicht, um zu checken, dass es dort nicht minder deftig hergeht.


    Das positive an den Corona Restriktionen: es bleibt sehr friedlich im und ums Stadion in solchen Spielen.


    Nach 24 Reflektion des Spiels, frage ich mich wirklich, was da wieder in Hz1 los war - den Jungs aufm Platz ist schon klar, dass sie mit Fußball das Geld verdienen? Ich kann da Saibene voll verstehen - das war Pennen pur. Und man kann es auch nicht mehr auf die Zuschauer schieben, die den Druck ausüben - sind ja kaum welche da. Hz2 hat dann gezeigt, dass es auch anders geht und das die Kraft auch dicke ausreicht.


    Nach vorne war das dann auch gefällig. Nur die letzte Entschlossenheit und Glück fehlten. Hintern ist die größte Baustelle, gefolgt von dem Thema Passsicherheit.


    Ich hoffe, das wir bald Pourie und Hanslik vorne gemeinsam sehen. Wenn man aktuell Röser und Thiele vergleicht, dann wissen wir, was wir verloren haben. TT hat zwar nicht oft getroffen, aber den Willen und die Laufbereitschaft, die konnte man ihm nicht absprechen.

    Mit DD und Waldhof sieht man auch, dass das Argument "zu viele neue müssen sich finden" nicht zieht. Dort gab es auch diese Umbrüche.

    Jap - Pk von Saibene muss man voll akzeptieren. Kein schönreden. Klare Ansprache. Das zeigten ja auch seine Wechsel.

    Ich denke er wird allen Spielern eine Chance geben- jedoch siehe Huth, ggf auch schnell wechseln, wenn es anders als besprochen läuft.

    NRW_Teufel

    Seltsame Frage. Wie lange brauchte denn das Team bei den letzten Trainern? .......ganz genau....immer bis zum nächsten Trainer....


    ;)

    Nehmen wir an die These ist richtig:

    Dann ist einfach seit Jahren das Team desolat zusammengestellt.


    Wenn ich dann allerdings zwischenzeitlich sehr gute Phasen im Spiel sehe. Oder wie letzten Herbst sogar in Serie - was läuft dann in Summe falsch? Trainerübergreifend. Und das beginnt bei Basics wie Passspiel und Zuordnung.