Beiträge von Tom

    Diskussionsthema zum Artikel: Erwischt die Paderborner Offensivgewalt nun auch den FCK?


    Erwischt die Paderborner Offensivgewalt nun auch den FCK?

    Zwei Heimspiele, zwei Heimsiege. Am Freitag will der FCK seine gute Heimbilanz ausbauen. Leichter wird es jedoch nicht - mit dem SC Paderborn folgt gleich das nächste Top-Team.


    Mit dieser Punkteausbeute kann sich beim 1. FC Kaiserslautern aktuell jeder zufrieden geben. Auf dem Konto der Roten Teufel stehen sieben Punkte aus drei Spielen und Tabellenplatz zwei - ein überragender Saisonstart. Im dritten Heimspiel in Serie treffen die Pfälzer am 4. Spieltag der 2. Bundesliga mit dem SC Paderborn nun auf eine offensivstarke Mannschaft, die in den bisherigen Partien für reichlich Spektakel sorgte.

    SC Paderborn 07: Kwasniok macht da weiter, wo Baumgart aufgehört hat

    Die Paderborner galten vor Beginn der Saison bei vielen Experten als der Geheimfavorit, der Saisonstart gibt ihnen schonmal recht. Mit sechs Punkten aus den ersten drei Spielen belegt der SCP als direkter Verfolger der Lautrer Tabellenplatz drei. Mit einem Kantersieg gegen den Karlsruher SC und einem torreichen Spektakel gegen Hannover 96 konnte der Sportclub bereits zwei Siege einfahren, einzig beim Aufstiegsaspiranten Fortuna Düsseldorf war nichts zu holen. Beim Blick auf die Seitenlinie der Paderborner muss man womöglich zwei Mal hinschauen. Kulttrainer Steffen Baumgart kehrte dem SCP nach vier turbulenten Jahren im Sommer 2021 den Rücken und wechselte in die Bundesliga zum 1. FC Köln. Sein Nachfolger wurde Lukas Kwasniok.


    Der 41-jährige Fußballlehrer trainierte zuvor den FCK-Rivalen aus Saarbrücken, dort spielte er als Aufsteiger mit gepflegtem Offensivfußball eine starke Drittligasaison. Genau dieser Spielstil ist es, der Kwasniok zum perfekten Nachfolger für Baumgart qualifizierte. Denn ebenso wie sein Vorgänger ist auch er ein großer Verfechter des Offensivspiels. Mit vergleichsweise begrenzten finanziellen Mittel gelingt es den Paderbornern zudem immer wieder im oberen Tabellendrittel mitzumischen - das scheint auch in diesem Jahr möglich zu sein. Nach einem guten siebten Tabellenplatz in der Debüt-Saison von Kwasniok könnten nun höhere Ziele angestrebt werden. Mit zehn Toren aus den ersten drei Ligapartien stellt der SCP bisher ligaweit die beste Offensive. Im Fußball sind Vorhersagen meist schwer zu treffen, doch eins dürfte sicher sein: Der SC Paderborn sorgt mit seiner Art Fußball zu spielen immer für ein Spektakel.

    Kein Grund zur Veränderung

    Nur wenige Tage liegen zwischen der letzten und der bevorstehenden Heimpartie - entsprechend kurz fällt die Regenerationsphase aus. Dennoch ist auch am Freitag damit zu rechnen, dass Trainer Dirk Schuster erneut auf seine vertraute Startelf setzt. Nach den Partien gegen Kiel, Freiburg und St. Pauli könnte nun zum vierten Mal in Folge dieselbe erste Elf an den Start gehen. Verletzungsbedingt weiterhin ausfallen werden nur Avdo Spahic, Angelos Stavridis und Ben Zolinski - der restliche Kader steht dem Trainerteam vollständig zur Verfügung. Im Vorfeld der Begegnung mit dem SCP erwartet Schuster eine erhebliche Leistungssteigerung. Nach dem Heimsieg gegen St. Pauli kritisierte der 54-Jährige vor allem die schnellen und kraftraubenden Ballverluste nach eigenem Ballgewinn.

    Ungebremste Euphorie in Kaiserslautern

    Trotz der eher ungünstigen Anstoßzeit (18:30 Uhr) ist davon auszugehen, dass der Betzenberg auch am Freitagabend gut besucht sein wird - mindestens 30.000 werden Deutschlands höchsten Fußballberg erklimmen. Entsprechend können die Roten Teufel weiterhin auf ihre lautstarken Anhänger zählen. Und wer weiß, vielleicht trägt die entfachte Euphoriewelle die Mannschaft zum nächsten Dreier. Übertragen wird die Partie auf Sky und bei OneFootball im Einzelstream.


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: Kann der FCK auch die Kiezkicker ärgern?


    Kann der FCK auch die Kiezkicker ärgern?

    Foto: Getty Images / Christian Kaspar-Bartke


    Aus der bitteren Pokalniederlage gegen Freiburg kann Lautern jede Menge Mut ziehen und mit dem FC St. Pauli vielleicht einem weiteren Aufstiegskandidaten ein Bein stellen.


    Nach dem DFB-Pokal ist vor dem Ligaalltag. Der 1. FC Kaiserslautern empfängt mit dem FC St. Pauli den nächsten Aufstiegsfavoriten auf dem Betzenberg. Nach zwei Spieltagen sind beide Teams direkte Tabellennachbarn, gehen jedoch mit völlig unterschiedlichen Ambitionen in diese Zweitligasaison.

    FC St. Pauli: Die Kiezkicker wollen wieder oben angreifen

    Seit elf Jahren befindet sich St. Pauli mittlerweile im deutschen Unterhaus. Die meiste Zeit siedelten sich die Hamburger im Tabellenmittelfeld an, doch bereits im letzten Jahr wirbelte das Team von Timo Schultz oben mit. Nach einer hervorragenden Hinrunde inklusive Herbstmeisterschaft folgte eine katastrophale Rückserie. In der Rückrundentabelle landete man auf Platz 13 und insbesondere auswärts hatten die braun-weißen große Probleme. Im Sommertransfenster verloren die Kiezkicker anschließend mit Daniel-Kofi Kyereh (SC Freiburg) und Guido Burgstaller (Rapid Wien) ihre zwei wichtigsten Spieler im Offensivbereich. Die Transfererlöse aus beiden Abgängen von rund fünf Millionen Euro konnten teilweise reinvestiert werden, sodass mit Betim Fazliji (FC St. Gallen), Connor Metcalfe (Melbourne City), Carlo Boukhalfa (SC Freiburg), David Otto (TSG Hoffenheim), Johannes Eggestein (Royal Antwerpen) und Königstransfer David Nemeth (FSV Mainz 05) der Kader verstärkt werden konnte. Den Saisonauftakt haben die Hamburger durchaus erfolgreich gestaltet. Vier Punkte aus den ersten beiden Spielen und das das Einziehen in die zweite Runde des DFB-Pokals stehen auf dem Konto der Kiezkicker. Zwar hatte St. Pauli gegen Regionalligist Straelen lange Zeit Probleme, konnte aber kurz vor Schluss noch den 4:3 Siegtreffer in Unterzahl erzielen und verhinderte damit die Verlängerung.

    Keine Veränderungen zu erwarten - Schuster setzt auf Kontinuität

    Erfahrungsgemäß wird Chefcoach Dirk Schuster auch gegen den FC St. Pauli keine bedeutenden Veränderungen vornehmen. Schon am zweiten Spieltag und im DFB-Pokal vertraute der 54-Jährige auf dieselbe Startelf. Das resultiert auch aus einer entspannten Personalsituation. Nur Angelos Stavridis und Ben Zolinski müssen weiterhin verletzungsbedingt pausieren - der restliche Kader steht dem Trainerteam vollständig zur Verfügung.

    Wer gewinnt das Traditionsduell?

    Nach mehr als vier Jahren treffen beide Mannschaften erstmals wieder aufeinander. Das letzte Aufeinandertreffen fand im März 2018 statt und endete mit einem 1:1 Unentschieden auf dem Betzenberg. In der Gesamtbilanz haben die Roten Teufel jedoch deutlich die Nase vorn. Aus 38 Begegnungen konnte der FCK bisher 21 Mal als Sieger vom Platz gehen, das sollte bestenfalls auch am Sonntag so sein. Alle Daheimgebliebenen können die Partie auf Sky verfolgen. Alternativ lassen sich die Roten Teufel einmalig für 3,99 Euro bei OneFootball als Einzelpartie per Stream anschauen.

    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: Gelingt dem FCK die große Sensation?


    Gelingt dem FCK die große Sensation?

    Nach dem gelungenen Zweitligastart empfangen die Pfälzer nun den letztjährigen DFB-Pokalfinalisten. Kann der FCK in diesem Jahr für die große Überraschung sorgen?


    Den Ligaauftakt konnte der 1. FC Kaiserslautern durchaus positiv gestalten. Nun folgt ein Bonusspiel, bei dem die Roten Teufel fast nur gewinnen können. In der ersten Runde des DFB-Pokals gastiert der SC Freiburg auf dem Betzenberg. Ein extrem schweres, aber nicht unlösbares Los. Der letztjährige Finalist ist trotz aller Umstände der klare Favorit und will auch dieses Jahr wieder weit kommen.

    SC Freiburg: Der Vorzeigeklub des deutschen Profifußballs spielt nun auch international

    Die Freiburger entwickelten sich in den letzten Jahren stetig weiter und liefern inzwischen Jahr für Jahr hervorragende Arbeit ab. Abgänge von Leistungsträgern werden immer wieder adäquat ersetzt und Kulttrainer Christian Streich sitzt mittlerweile seit über zehn Jahren auf der Trainerbank. Folglich belohnten sich die Breisgauer in der abgelaufenen Saison für ihr Bemühen und tüteten die Qualifikation für die Europa-League ein. Somit tanzen die Freiburger nun auf drei Hochzeiten gleichzeitig. Eine Aufgabe, die ohne weitere Verstärkungen nicht zu bewältigen wäre, dementsprechend musste im laufenden Sommer nochmal ordentlich aufgerüstet werden. Der Abgang von Nationalspieler Nico Schlotterbeck wurde mit der spektakulären Rückkehr von Matthias Ginter gleichwertig kompensiert. Außerdem konnten mit Daniel-Kofi Kyereh (FC St. Pauli), Ritsu Doan (PSV Eindhoven) und Michael Gregoritsch drei weitere namenhafte Verstärkungen an Land gezogen werden. Sorgen bereitet Christian Streich allerdings mehrere verletzungsbedingte Ausfälle im Offensivbereich. Mit Schade, Höler, Gregoritsch, Sallai und Kyereh könnten in Kaiserslautern gleich fünf Offensivakteure ausfallen.


    Vor dem Duell mit den Roten Teufeln zollt der langjährige Stürmer Nils Petersen dem FCK im Vorhinein großen Respekt, hofft dennoch auf das Weiterkommen seines Teams: „Es ist eins der schwierigsten Lose, dass man hätte ziehen können, aber wir nehmen die Herausforderung an. Wir freuen uns auf das Spiel, denn wenn man es geschafft hat, kann man sagen: Geil, war ein schönes Erlebnis“, so Petersen gegenüber dem SWR. Auch Mittelfeldspieler Nicolas Höfler schließt sich einer ähnlichen Einschätzung an: „Da wartet eine richtige Aufgabe auf uns, gerade mit den Fans im Rücken. Zudem ist Kaiserslautern jetzt auch schon im Spielrhythmus, da müssen wir voll da sein.“

    Entspannte Personalsituation beim FCK

    Während die Freiburger mit Personalproblemen zu kämpfen haben, sieht die Welt in Lautern deutlich etwas entspannter aus. Einzig Angelos Stavridis und Ben Zolinski fallen verletzungsbedingt aus, der restliche Kader steht vollständig zur Verfügung. Große Veränderungen sind im Team von Dirk Schuster daher nicht zu erwarten.

    Kampf, Leidenschaft und das nötige Glück

    Die Eigenmotivation für solch eine Partie dürfte bei jedem Fußballspieler schon groß genug sein. Einen weiteren Anreiz für den Verein stellen jedoch die diesjährigen Ausschüttungsgelder des DFB-Pokals dar. Diese sind in der Saison 2022/23 nämlich so hoch wie noch nie. Jeder Teilnehmer der ersten Hauptrunde bekommt demnach 209.247 Euro. Beim Erreichen der zweiten Hauptrunde verdoppelt sich diese Summe sogar auf 418.494 Euro. Um aber gegen den letztjährigen Pokalfinalisten eine Chance zu haben, brauchen die Roten Teufel neben einer perfekten Teamleistung auch das nötige Spielglück. So könnte beispielsweise ein frühes Tor den vollen Betzenberg in Ekstase befördern, die es dem SC Freiburg wesentlich erschweren würde. Für diejenigen, die nicht im Stadion dabei sein können, bietet Sky die Möglichkeit, den FCK von Zuhause aus zu verfolgen. Alternativ lassen sich die Roten Teufel auch einmalig für 3,99 Euro bei OneFootball als Einzelpartie per Stream schauen.


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: Ab in den hohen Norden: Störche empfangen Rote Teufel


    Ab in den hohen Norden: Störche empfangen Rote Teufel

    Foto: Getty Images / Alex Grimm


    Der FCK hat nach dem emotionalen Auftaktsieg die nächste Aufgabe vor der Brust. Dirk Schuster kann dabei auf drei Spieler wieder vollständig zurückgreifen.


    Nach dem Gefühlschaos inklusive Last-Minute-Sieg treffen die Roten Teufel am 2. Spieltag auf Holstein Kiel. Ein Verein, dessen Entwicklung in den letzten Jahren steil nach oben ging. In der Abstiegssaison 2017/18 trafen beide Teams das letzte Mal aufeinander. Mit 3:1 konnten sich die Pfälzer auf dem Betzenberg durchsetzen, für den Klassenerhalt reichte es damals dennoch nicht. Die Vorzeichen haben sich in der Zwischenzeit wesentlich verändert.

    Holstein Kiel: Etablierter Zweitligist mit Ambitionen

    Die Kieler legten in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung hin. Vor knapp einem Jahrzehnt kämpften die Störche noch um den Aufstieg in die dritte Liga und den damit verbundenen Schritt zurück in den Profifußball. Nun ist der KSV ein ambitionierter Zweitligist, der im Jahr 2021 nur knapp den Aufstieg in die Bundesliga verpasste. Mit 5:2 musste sich Kiel damals in der Aufstiegsrelegation gegen den 1. FC Köln geschlagen geben. In der vergangenen Spielzeit erwischten die Störche einen echten Horrorstart, nach dem Trainer Ole Werner selbst die Reißleine zog. Werner trat zurück und schaffte sehr überraschend Platz für einen neuen Coach. Mit Marcel Rapp verpflichtete der Verein ein bisher unbeschriebenes Blatt, doch insbesondere in der Rückrunde drehte das Team richtig auf und landete folglich auf dem neunten Platz. Der Kader von Holstein Kiel veränderte sich im Sommer nur an wenigen Stellen - entsprechend ist auch in diesem Jahr mit den Kielern zu rechnen.

    Zolinski muss pausieren - Ciftci, Klingenburg und Hercher sind einsatzfähig

    Beim Saisonauftakt gegen Hannover 96 stand Neuzugang Ben Zolinski gleich in der Startelf, nach einer halben Stunde war für den 30-Jährigen aber schon Schluss. Zolinski hatte einen Schlag des Gegners abbekommen, eine genauere Diagnose steht noch aus. Im Gegenzug kehrten mit Hikmet Ciftci und René Klingenburg zwei Akteure auf den Trainingsplatz zurück. Beide sind für die kommende Partie wieder eine Option. Philipp Hercher stand zwar letzte Woche im Kader, jedoch bremsten ihn anhaltende Leistenprobleme aus. Für Samstag könnte Hercher nun auch wieder eine Option für die erste Elf sein.

    Grenzenlose Euphorie: Großer Ansturm auf Kiel-Tickets

    Der Heimsieg gegen Hannover 96 beflügelte die Lauterer Euphorie noch mal um ein Vielfaches. Das Gästekontingent für die kommende Auswärtspartie war daher nach kurzer Zeit vollständig vergriffen, sodass Holstein Kiel sogar aufstockte und den Gästen weitere 500 Tickets zur Verfügung stellte. Insgesamt werden über 2.000 Lautrer-Anhänger den weiten Weg antreten und im Holstein-Stadion ihr Team unterstützen. Anders als am vergangenen Freitag wird das Spiel nicht im Free-TV gezeigt. Sky bietet eine Möglichkeit den FCK von Zuhause aus zu verfolgen. Alternativ lassen sich die Roten Teufel auch einmalig für 3,99 Euro bei OneFootball als Einzelpartie per Stream verfolgen.


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: Mit Aufstiegseuphorie zum Auftaktsieg?


    Mit Aufstiegseuphorie zum Auftaktsieg?

    Es geht wieder los. Der FCK trifft vor großer Kulisse im ersten Saisonspiel der neuen Zweitligasaison auf Hannover 96. Wer entscheidet das Eröffnungsspiel für sich?


    Auf diesen Moment hat der ganze Verein sehnsüchtig gewartet, nun ist es endlich so weit. Der 1. FC Kaiserslautern eröffnet die neue Zweitligasaison zu Hause mit einem Flutlichtspiel gegen Hannover. Die Vorzeichen dieser Partie sind glasklar. Während Hannover endlich die Bundesliga-Rückkehr anstrebt, geht es für die Roten Teufel nur um den Klassenerhalt.

    Hannover 96: Zwischen Aufstiegshoffnung und internem Zerwürfnis

    Die Niedersachsen gehen nach dem Bundesliga-Abstieg 2019 bereits in ihre vierte Zweitligasaison. Der angepeilte Wiederaufstieg konnte bisher noch nicht realisiert werden, das soll sich jetzt ändern. Dabei helfen soll der Fürther Erfolgscoach Stefan Leitl. Nachdem Leitl das Kleeblatt im Abstiegskampf übernommen hatte, schaffte der 44-Jährige nur zwei Jahre später den Aufstieg in die höchste deutsche Spielklasse. Doch aufgrund mangelnder finanzieller Möglichkeiten war das Abenteuer Bundesliga nach nur einem Jahr wieder vorbei. Seinen auslaufenden Vertrag verlängerte er nicht und wechselte anschließend zum Ligakonkurrenten nach Hannover. Doch nicht nur die Trainerwahl katapultiert die 96er in den Favoritenkreis für den Aufstieg. Auch was die Transfers betrifft, wurde ordentlich zugelegt. Mit Havard Nielsen (Greuther Fürth), Louis Schaub (1. FC Köln) und Fabian Kunze (Arminia Bielefeld) holte Sportdirektor Marcus Mann reichlich Bundesliga-Erfahrung in den Kader. Außerdem wurden neben einigen jungen Talenten mit Phil Neumann (Holstein Kiel), Derrick Köhn (Willem II Tilburg) und Max Besuschkow (Jahn Regensburg) weitere qualitativ hochwertige Spieler verpflichtet.


    In den letzten Jahren lief es für Hannover aber nicht nur sportlich selten richtig rund. Auch neben dem Platz landete der Klub häufig in den Medien. Grund dafür war immer wieder Streitereien mit Funktionären oder Spielern. Zuletzt hatten Ex-Trainer Jan Zimmermann und Ex-Sportchef Gerhard Zuber gegen den Zweitligisten geklagt, nun prüft auch Torhüter Martin Hansen rechtliche Schritte. Der 32-Jährige durfte nicht mit ins Trainingslager reisen und soll stattdessen mit der U23 trainieren. In einem Interview der dänischen Zeitung "Tipsbladet“ äußerte er sein Unmut und kritisierte insbesondere den Umgang mit seiner Personalie. Daraufhin solidarisierten sich einige ehemaligen Teamkollegen mit ihm und zeigten Mitgefühl.

    Personalsorgen vor dem großen Auftaktspiel

    Beim ersten Saisonspiel drohen den Pfälzern einige wichtige Spieler wegzubrechen, darunter auch Philipp Hercher. Dieser musste bei der Generalprobe gegen den belgischen Erstligisten KAS Eupen nach nur zwei Minuten aufgrund von Leistenproblemen wieder runtergenommen werden. Ebenfalls zuletzt angeschlagen waren Neal Gibs, Hikmet Ciftci, René Klingenburg und Neuzugang Ben Zolinski. Ob der ein oder andere noch rechtzeitig fit wird, ist zurzeit noch unklar. Nach Oberschenkelproblemen endlich dabei ist dahingegen Erik Durm. Gegen Eupen konnte der Außenverteidiger wieder für eine halbe Stunde spielen. Inwieweit er über die volle Distanz durchhalten kann, bleibt abzuwarten. In Sachen Startelfformation ist bis Freitag noch alles offen. Gegenüber der Bild-Redaktion äußerte FCK-Cheftrainer Dirk Schuster, dass es in der Innenverteidigung einen Dreikampf zwischen Kevin Kraus, Boris Tomiak und Lars Bünning gebe - auf den Flügelpositionen sieht Schuster vor allem einen Vierkampf zwischen Philipp Hercher, Ben Zolinski, Kenny-Prince Redondo und Daniel Hanslik.

    Gelingt Lautern ein guter Saisonstart?

    Es ist ein leidiges Thema der letzten Jahre, doch Fakt ist: Der FCK vergeigt traditionell den Saisonstart. Selbst in der vergangenen Aufstiegssaison war das der Fall. Jetzt ergibt sich die nächste Chance, diesen Fluch zu brechen. Insgesamt werden rund 40.000 Zuschauer beim Eröffnungsspiel der zweiten Bundesliga erwartet, davon ungefähr 16.500 Dauerkartenbesitzer. Für alle Daheimgebliebenen bietet sich die Möglichkeit, die Partie live im Free-TV bei Sat1 zu verfolgen.


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: Landet "Moneyball" bald auch in Kaiserslautern?


    Landet "Moneyball" bald auch in Kaiserslautern?

    Seit geraumer Zeit benutzt so mancher Verein die "Moneyball-Methode" in Sachen Spielerscouting. Mit Hilfe der Pacific Media Group könnte diese nun auch in Kaiserslautern zum Einsatz kommen.


    Nachdem die Pacific Media Group (PMG) vor einigen Wochen den Einstieg bei den Roten Teufeln verkündete, wurde heiß diskutiert und spekuliert. Wer sind diese neuen Investoren und wieso investieren sie ausgerechnet in den FCK? Im Folgenden thematisieren wir an dieser Stelle einen immer größer werdenden Trend im europäischen Fußball, von dem auch möglicherweise bald schon die Roten Teufel profitieren könnten.

    Was ist „Moneyball“?

    Um zu klären, was sich genau hinter "Moneyball" verbirgt, muss zunächst ein wenig ausgeholt werden. Im Jahre 2002 sorgte Billy Beane für eine regelrechte Revolution im Baseball. Der Manager der Oakland Athletics stand vor einer echten Herkulesaufgabe. Nach den Abgängen einiger Stars sollte das Team neu aufgestellt werden. Das Problem dabei waren jedoch die fehlenden finanziellen Mittel, die es Beane deutlich erschwerten, ein konkurrenzfähiges Team auf die Beine zu stellen. Anschließend stellte er seine neue Mannschaft lediglich auf Basis von Statistiken und Daten-Analysen zusammen. Der US-Amerikaner wertete mehrere ausgiebige Analysen aus und hatte das nötige Händchen dafür, welche Daten überhaupt aussagekräftig und relevant waren. Folglich verpflichtete er Spieler für wenig Geld, die bei großen Klubs durchs Raster gefallen sind. Die Oakland Athletics fuhren aufgrund dieser Personalpolitik beachtliche Ergebnisse ein und hatten mit dieser Strategie Erfolg. Diese ersten Jahre werden in den USA auch als „Moneyball Years“ bezeichnet. Das System wurde in den letzten Jahren schon an mehreren Stellen erfolgreich in den Fußball übertragen und trägt bereits erste Früchte.


    Doch was hat all das nun mit der Pacific Media Group und dem FCK zu tun? PMG-Gründer Conway ist Geschäftspartner von Billy Beane und dadurch hat sich das Investorenkonsortium diese Strategie ebenfalls zu Nutze gemacht.

    Lautern nun Teil einer großen Reihe

    Die PMG besitzt nicht nur Anteile beim 1. FC Kaiserslautern, sondern auch bei zahlreichen anderen Klubs in ganz Europa. So auch beim FC Barnsley (England, 2. Liga), AS Nancy (Frankreich, 2. Liga), KV Oostende (Belgien, 1. Liga), FC Den Bosch (Niederlande, 2. Liga), Esbjerg fB (Dänemark, 1. Liga) und FC Thun (Schweiz, 2. Liga). Die Roten Teufel sind somit also Teil einer Reihe mehrerer Fußballklubs, die allesamt dem Moneyball-Prinzip folgen. Bis vor wenigen Wochen hatte die amerikanisch-chinesische Investorengruppe vergeblich versucht, in Deutschland Fuß zu fassen. Mit dem Einstieg beim pfälzischen Traditionsverein erfolgte nun endlich der Zuschlag. Es lässt sich jedoch davon ausgehen, dass der 1. FC Kaiserslautern mit Sicherheit nicht der letzte Klub sein wird, der sich in dieses Netzwerk einreiht.

    Was kann das für den FCK bedeuten?

    Wie die restlichen Klubs aus der PMG-Reihe werden nun auch die Pfälzer Zugriff auf diese Datenbank erhalten. Die Frage lautet also berechtigterweise: Was kann das für den FCK in der Zukunft bedeuten und auf welche Art und Weise kann der Verein davon profitieren? Grundsätzlich sollte sich an Transfers innerhalb Deutschlands nicht viel ändern. Interessanter könnte dafür aber der ausländische Spielermarkt werden. Die Roten Teufel können nun auf ein umfassenderes Scoutingsystem, welches durchaus helfen könnte, kostengünstige Spieler aus dem Ausland zu finden. Besonders interessant wird es bei einem Aufstieg in die zweite Bundesliga. Während Spieler aus Nicht-EU-Staaten, ausgenommen sind hier die USA, Albanien und Bosnien, keine Arbeitserlaubnis bekommen und somit für die dritte Liga nicht spielberechtigt sind, sieht das in der zweiten Bundesliga schon ganz anders aus. Hier können auch Fußballer aus Nicht-EU-Staaten ihrem Job nachgehen. Es scheint also durchaus realistisch zu sein, dass der FCK in Zukunft ebenfalls das ein oder andere Talent findet und vwomöglich auch gewinnbringend weiterverkaufen kann. Inwieweit dieses System auf dem Betzenberg angewendet wird, ist noch allerdings unklar.

    Scouting nach „Moneyball“- Prinzip immer populärer

    Im internationalen Fußballbusiness wird diese Form der Spielerauswahl immer beliebter. Der Vorzeigeklub schlecht hin ist wahrscheinlich aber der FC Brentford. Mithilfe dieser Strategie konnte der Londoner Klub im vergangenen Jahr den Aufstieg in die Premier League klar machen. Im Herbst 2020 wechselte Vitaly Janelt vom VfL Bochum nach Brentford. Im kicker sprach der deutsche Mittelfeldmann über den Ablauf seines Wechsels: „Mir wurden vor den Gesprächen ein Video, so sieben bis acht Minuten über den Klub und die Historie, und eine PowerPoint-Präsentation, etwa acht Seiten, geschickt. Dort standen unter anderem die Werte, die von mir verlangt wurden. Wie viele Tore ich als Sechser idealerweise erzielen sollte, wie viele als Achter.“ Sein Transfer nach England erwies sich als voller Erfolg. In der Premier League ist er mittlerweile nicht nur Stammspieler, auch Hansi Flick hat Vitaly Janelt bereits auf dem Radar. Doch nicht nur der FC Brentford macht sich diese Art der Datenanalyse zu Nutze. Auch der FC Liverpool, der FC Bayern oder die TSG Hoffenheim benutzen diese Methode bereits.

    Ein Knackpunkt: Nicht alles kann anhand von Daten entschieden werden

    Dass ein Fußballer aus viel mehr als nur seinen fußballerischen Fähigkeiten besteht, ist klar. Die Beurteilung des Charakters, Teamgeist oder auch Anpassungsfähigkeit kann schließlich nicht anhand von Daten ermittelt werden. Daher wird auch in Zukunft kein Weg daran vorbei führen sich ein persönliches Bild der Spieler einzuholen. Trotzdem ist diese Methode mit Sicherheit etwas, was den zukünftigen Transfermarkt prägen wird und möglicherweise ja auch den 1. FC Kaiserslautern.


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: Relegation: Verwirklicht der FCK in Dresden den großen Traum?


    Relegation: Verwirklicht der FCK in Dresden den großen Traum?

    Das wichtigste Spiel der letzten Jahre steht kurz vor der Tür. Lautern ist zu Gast bei Dynamo Dresden und benötigt für die Zweitligarückkehr einen Auswärtssieg.


    Für neutrale Zuschauer gab es mit Sicherheit schon spektakulärere Partien als das Relegationshinspiel auf dem Betzenberg. Geprägt von viel Kampf, Leidenschaft und einer enorm hohen Intensität waren Offensivchancen hier Mangelware. Anders als am Freitagabend muss es im Rudolf-Harbig-Stadion nun einen Sieger geben, das ist sicher.

    Dynamo Dresden: Defensiv stabil, offensiv einfallslos

    Die bereits im Vorfeld bekannten Stärken und Schwächen der Dresdner machten sich auch in der Relegation bemerkbar. Zwar war die Defensive der Schwarz-Gelben über weite Strecken sattelfest, darunter litt jedoch auch die Offensivqualität. Dynamo entwickelte nur eine nennenswerte Torchance und war insbesondere im ersten Durchgang die passivere Mannschaft. Mit dem heimischen Publikum im Rücken könnte sich dies aber ändern. Die meißten Probleme bereiteten den Lauteren die pfeilschnellen Flügelspieler der SGD, die es im zweiten Durchgang geschafft haben immer mal wieder bis zur Grundlinie durchzustarten. Ansonsten hatten auch die Pfälzer im Defensivverbund alles unter Kontrolle. Für das Rückspiel drohen der SGD aber mit Paul Will und Michael Akoto zwei wichtige Stützen auszufallen. Der ehemalige Lauterer Will wurde aufgrund einer Gehirnerschütterung ausgewechselt, sein Mittelfeldpartner Akoto erlitt eine Fußverletzung.

    Kehren Hercher und Ciftci rechtzeitig zurück?

    Im Hinspiel haben Philipp Hercher und Hikmet Ciftci noch gefehlt, doch in Dresden könnten beide wieder eine Option sein. Während Hercher am Freitag wegen muskulärer Probleme aussetzen musste, erwischte Ciftci eine Magen-Darm-Grippe, welche ihn außer Gefecht setzte. Beide sind wieder ins Training eingestiegen und daher eine ernsthafte Alternative für den morgigen Abend. Ansonsten muss Dirk Schuster nur auf den frisch genesenen Lucas Röser verzichten. Zwar ist der 28-Jährige wieder im Mannschaftstraining, für einen Einsatz reicht es aber noch lange nicht.

    „Es ist ein echtes Endspiel“

    Auf der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel in Dresden zeigte sich Schuster durchaus optimistisch und will, wie schon im Hinspiel, mutig auftreten. „Ich kann nur sagen, was wir machen wollen: Und wir werden versuchen, genauso mutig, genauso aggressiv und mit genauso großem Herzen in Dresden aufzuschlagen“, so der 54-Jährige. Auch in Anbetracht der Kulisse im Rudolf-Harbig-Stadion zeigte er sich positiv gestimmt, denn schließlich gäbe es „nichts Schöneres, als wenn man 30.000 Leute im Stadion gegen sich hat und diesen beweisen kann, dass man ihrer Mannschaft auch wehtun kann.“ Nach dem Hinspiel kritisierte Schuster vor allem die zeitweise fehlende spielerische Komponente seines Teams und die ungefährlichen Standardsituationen, das soll sich nun bessern. Das Üben von Elfmeterschießen sei jedoch kein Thema gewesen: „Wenn es so weit kommen sollte, dann muss da auch das Bauchgefühl entscheiden und die Spieler müssen mitsprechen. Das wäre natürlich eine extreme Drucksituation, die man auch nicht vorher im Training simulieren kann.“


    Für alle Lauterer Anhänger, die die Reise nach Dresden nicht mit antreten können, überträgt Sat.1 die Partie erneut live im Free-TV.


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: Relegation: Der FCK als große Wundertüte


    Relegation: Der FCK als große Wundertüte



    Allmählich steigt die Anspannung vor den zwei wichtigsten Spielen des Jahres. Vor dem ersten Aufeinandertreffen zwischen dem FCK und der SGD blicken wir auf die Ausgangssituation.


    Rund eine Woche nach dem überraschenden Trainerwechsel haben sich die Gemüter in Kaiserslautern wieder beruhigt. Nach zuletzt drei Ligapleiten in Serie hat Geschäftsführer Thomas Hengen die Reißleine gezogen und Cheftrainer Marco Antwerpen inklusive Frank Döpper freigestellt. Eine Entscheidung, die in vielen Teilen Deutschlands für Aufruhr gesorgt hatte. Mit Nachfolger Dirk Schuster steht nun ein erfahrener Trainer an der Linie, der den FCK mit neuen Impulsen in beiden Relegationsspielen gegen Dynamo Dresden in die zweite Liga führen soll. Die Ausgangslage beider Clubs könnte nicht unterschiedlicher sein. Wer wird am Ende die Nase vorne haben?

    Dresdens Sieglos-Serie hält weiter an

    Während die Sachsen im vergangenen Jahr noch souverän die Drittligameisterschaft einfuhren, haben die Dresdner in dieser Zweitliga-Spielzeit große Probleme Fuß zu fassen. Dabei fing die Saison gar nicht so schlecht an. Die SGD holte zwei Siege aus den ersten beiden Spielen - eine überragende Ausbeute für einen Aufsteiger. In der Hinrundentabelle belegten die Schwarz-Gelben zudem einen guten elften Platz. Zu diesem Zeitpunkt deutete alles auf einen souveränen Klassenerhalt hin. Doch dann kam die Rückrunde. Nach nur drei Punkten aus fünf Spielen entließ Dynamo Aufstiegstrainer Alexander Schmidt und stellte Guerino Capretti als Nachfolger vor. Doch auch der ehemalige Cheftrainer des SC Verl konnte keinen einzigen Sieg einfahren, die Situation wurde zunehmend bedrohlicher.


    Nachdem die SGD auch noch das richtungsweisende Duell im Abstiegskampf gegen den SV Sandhausen verlor, zeichnete sich bereits früh ab, dass der letztjährige Drittligameister in die Relegation muss. Während die Defensive oftmals stabil stand, haperte es bei den Dresdnern insbesondere in der Offensive. Mit 28 Saisontreffern hat Dynamo den drittschlechtesten Angriff der Liga. Nur die abgeschlagenen Absteiger aus Ingolstadt und Aue sind in dieser Statistik noch schlechter. Folglich kam Capretti mit seinem Team nie über einen Punkt hinaus und musste am letzten Spieltag auch noch eine Derbypleite gegen den Lokalrivalen Erzgebirge Aue hinnehmen. Die kritischen Stimmen wurden zuletzt auch in Dresden lauter. In der Kritik stehen hier vor allem der Geschäftsführer-Sport Ralf Becker und Chefcoach Guerino Capretti.

    Lautern mit voller Kapelle, aber auch vier gelbgefährdeten Spielern

    Für das Relegationshinspiel am Freitag (20. Mai, Anstoß: 20:30 Uhr) steht dem neuen Trainerteam nach aktuellem Stand der gesamte Kader zur Verfügung. Einzig Lucas Röser fehlt nach seinem Kreuzbandriss weiterhin verletzungsbedingt. Kevin Kraus, Philipp Hercher, Jean Zimmer und Hikmet Ciftci haben in der bisherigen Spielzeit vier gelbe Karten kassiert. Alle vier genannten wären im Falle einer weiteren Verwarnung für das Rückspiel gesperrt. Die Aufstellung inklusive der taktischen Ausrichtung gleicht daher einer echten Wundertüte. Zwar gab Dirk Schuster bei seinem ersten öffentlichen Termin bekannt, nicht alles umkrempeln zu wollen, doch inwiefern solche Aussagen taktischer Natur sind, wird sich erst am Freitagabend zeigen. Ähnlich wie beim Gegner aus Dresden zeigte sich die Formkurve der Roten Teufel zuletzt abfallend stark nach unten. Die vorrangige Aufgabe des neuen Trainerteams dürfte deswegen darin bestehen, psychologisch zu wirken und ein Gespür für diejenigen Spieler zu finden, die bereit sind, ihr letztes Hemd für den Verein zu geben.

    Die Veränderungen in der Relegation

    Zum ersten Mal wird ein Spiel mit Lautrer Beteiligung von einem Video-Schiedsrichter begleitet. Anders als in der dritten Liga ist dieser bereits seit längerer Zeit in der ersten und zweiten Bundesliga vertreten. Zudem wurde die Auswärtstorregel im vergangenen Sommer abgeschafft. Diese besagte, dass im Falle eines Gleichstands die erzielten Tore der Auswärtsmannschaften mehr wert waren als die der Heimteams. Bei ausgeglichenem Torverhältnis nach Hin- und Rückspiel geht es bei diesem Duell zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und Dynamo Dresden demnach in die Verlängerung.


    Wie schon in den Heimspielen gegen Saarbrücken und Dortmund wird das Fritz-Walter-Stadion am Freitagabend ausverkauft sein. Dirk Schuster und seine Mannschaft dürfen sich also auf lautstarke Unterstützung einer ganzen Region freuen. Mehr Rückhalt ist wirklich kaum möglich. Für alle Daheimgebliebenen überträgt Sat.1 die Partie live und kostenlos im Free-TV.


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: Trotzt der FCK in Köln allen Widerständen?


    Trotzt der FCK in Köln allen Widerständen?

    Am Wochenende könnten im Kampf um die Tabellenplätze zwei bis vier weitere Entscheidungen fallen. Für einen Lautrer wird es nicht nur aufgrund des Aufstiegskampfs ein ganz besonderes Spiel.


    Gegen Borussia Dortmund II mussten die Roten Teufel die zweite Niederlage in Serie einstecken. Eine Situation, die ziemlich ungewohnt ist. Zuletzt erlebte der FCK eine solche nach dem zweiten und dritten Spieltag dieser Saison (Niederlagen gegen Meppen und Berlin). Trotz allem haben die Pfälzer noch immer eine kleine Chance auf den zweiten Tabellenplatz - zumindest aus eigener Kraft können sie jedoch den Relegationsplatz absichern. Dafür muss das Team von Marco Antwerpen zurück zu seinen alten Stärken finden, denn auch für die Viktoria geht es darum, den Vorsprung zu den Abstiegsplätzen nicht abreißen zu lassen. Dass ein 4:0 Kantersieg wie im Hinspiel wiederholt werden könnte, scheint in der momentanen Lautrer Verfassung aber eher unwahrscheinlich zu sein.

    Offensive mit Ladehemmung bei Viktoria Köln

    Es ist das dritte Jahr in dieser Spielklasse und ebenso wie in den zwei Jahren zuvor findet sich die Viktoria erneut in der unteren Tabellenhälfte wieder. Der Klassenerhalt ist bei den Kölnern das gesteckte Ziel und scheint nach aktuellem Stand auch in dieser Saison zu gelingen. Um es jedoch nicht unnötig spannend zu machen, ist Viktoria Köln dazu verpflichtet noch einmal zu punkten. In der Sommertransferphase mussten die Rheinländer einen schwerwiegenden Abgang kompensieren. Die Vereinslegende Mike Wunderlich verlies nach elf Jahren die Viktoria und wagte im Herbst seiner Karriere ein neues Abenteuer. Mit dem Wechsel zum 1. FC Kaiserslautern überraschte der Routinier alle, schließlich ist Wunderlich in Köln tief verwurzelt.


    Der ehemalige Kölner Kapitän war über ein Jahrzehnt lang Dreh- und Angelpunkt der Offensivabteilung. Dass sein Abgang also tiefe Spuren hinterlassen wird, war abzusehen. Die Offensive ist mit 36 Treffern die viertschlechteste der dritten Liga und damit auch eine der großen Schwächen. Nur selten schießt das Team von Ole Janßen mehr als zwei Tore. Unter der Woche waren die Kölner zusätzlich mit einer weiteren Schlagzeile abseits des Rasens in den Medien präsent. Der Geschäftsführer Andreas Rettig musste seinen Platz aufgrund unterschiedlicher Vorstellungen über die Ausrichtung des Vereins räumen. Rettig, der bereits als sportlicher Leiter für den SC Freiburg, 1. FC Köln oder auch FC Augsburg tätigt war, war knapp ein Jahr für den Drittligisten. Ein Aspekt, der definitiv nicht zur nötigen Ruhe im Abstiegskampf führt.

    Abwehrreihe weiterhin unvollständig: Kraus vor Rückkehr, Winkler fehlt gesperrt

    Sowohl gegen Wiesbaden als auch gegen Dortmund musste Marco Antwerpen die sonst so stabile Defensive auseinanderreißen. Mit Kevin Kraus fehlte der wichtige zentrale Part der Dreierkette mit spürbaren Auswirkungen. Auch wenn das Fehlen von Kraus mit Sicherheit nicht der Hauptgrund für insgesamt fünf Gegentore binnen zwei Spielen ist, wird jeder FCK-Fan froh sein, dass der Abwehrhüne nach seiner Rotsperre zurückkehrt. Komplett vollständig wird das Abwehrtrio bestehend aus Winkler, Kraus und Tomiak aber immer noch nicht sein. Alexander Winkler sah seine fünfte gelbe Karte und wird daher für eine Partie aussetzen müssen. Ebenso ausfallen wird der Langzeitverletzte Lucas Röser, der Rest des Kaders steht nach aktuellem Stand vollkommen zur Verfügung.

    Lauterns Ausgangslage entscheidet sich bereits am Samstag

    Druck oder Gelassenheit? Das ist die große Frage vor dem kommenden Auswärtsspiel, die bereits am am Samstag geklärt sein dürfte. Falls 1860 München beim Drittligameister Magdeburg gewinnt, müssen die Roten Teufel zumindest einen Punkt holen, um den Relegationsplatz zu sichern. Passiert dies nicht und gehen die Münchner Löwen leer aus, hat der FCK Platz drei sicher. Ein psychologischer Aspekt, der durchaus entscheidend sein kann. Schließlich zeigten die Pfälzer in den letzten zwei Partien Nerven. Sogar der zweite Tabellenplatz wäre noch möglich, vorausgesetzt Braunschweig gewinnt keines der letzten beiden Spiele gegen Meppen und Köln. Derzeit sollte der Blick jedoch eher nach hinten gehen als nach vorne gerichtet werden. Wie zu den letzten Auswärtspartien reisen auch diesmal wieder mehrere Tausend Lautrer Anhänger mit zum Sportpark Höhenberg. Das Stadion ist restlos ausverkauft und wird zum wiederholten Male in fester Pfälzer Hand liegen.


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: Noch ein letztes Mal Betzenberg


    Noch ein letztes Mal Betzenberg

    Die Auswärtspleite gegen Wiesbaden ist abgehakt, doch Marco Antwerpen plagen nun vor dem wichtigen Heimspiel gegen Borussia Dortmund II ganz andere Sorgen.


    Die Roten Teufel erlitten in Wiesbaden nach längerer Zeit mal wieder einen Rückschlag (zuletzt Anfang März beim Nachholspiel gegen 1860 München). Mit 2:1 musste sich der FCK am Ende geschlagen geben und gab somit vorerst den möglichen Aufstieg aus der eigenen Hand. Vor heimischer Kulisse können die Pfälzer nun Wiedergutmachung betreiben, müssen aber auch einen Blick auf Aufstiegskonkurrent Braunschweigen richten. Der BTSV spielt am Freitagabend gegen den bereits feststehenden Drittligameister aus Magdeburg.

    Dortmunder Ziel bereits erreicht

    Nach insgesamt sechs Jahren in der Regionalliga West konnte die U23 des BVB im letzten Sommer den Wiederaufstieg in die dritte Liga feiern. Dass dieser Erfolg kein Zufall war, sondern das Ergebnis einer festen Zielsetzung, zeigen gleich mehrere Tatsachen. Zum einen wurde mit Enrico Maaßen im Sommer 2020 ein junger Trainer verpflichtet, welcher bereits gezeigt hat, dass er eine solche Aufgabe meistern kann. In der vorherigen Saison führte der 38-Jährige Fußballlehrer nämlich Rödinghausen zum Titel in der Regionalliga West. Mit der Mischung aus Talenten und erfahrenen Stützen wurde das Ziel Wiederaufstieg somit realisiert. Nach der Ankunft in Liga drei war die Zielsetzung glasklar der Klassenerhalt, welches der BVB souverän meisterte. Mit einem soliden neunten Platz steht das Team von Maaßen voll im Soll und kann komplett befreit aufspielen. Auch wenn die Ergebnisse der letzten Wochen nicht immer erfolgreich waren, sollte diese Mannschaft nicht unterschätzt werden. Zweifelsohne gehört diese Truppe nämlich zu den talentiertesten dieser Liga, jedoch fehlt den meisten auch noch die nötige Erfahrung. Vor fast 50.000 Zuschauern dürften nur die wenigsten von ihnen gespielt - vielleicht ja ein Faktor, der aus Sicht der Hausherren eine Rolle spielen kann.

    Personalsorgen in der Defensive

    Nachdem Kevin Kraus schon bei Wehen Wiesbaden rotgesperrt fehlte, muss der Abwehrhüne auch gegen die jungen Borussen aussetzen. Mit Alexander Winkler, Boris Tomiak und Philipp Hercher fehlten unter der Woche außerdem phasenweise drei weitere Abwehrspieler im Mannschaftstraining. Während Winkler aufgrund von Kopfschmerzen geschont wurde, klagte Hercher zuletzt erneut wieder über muskuläre Probleme. Auch Tomiak wurde letzte Woche wegen einer Muskelverhärtung ausgewechselt und musste ebenso wie seine beiden Teamkollegen in dieser Woche kürzer treten. Für das kommende Wochenende könnten alle drei aber wieder einsatzbereit sein. Weiterhin ,ausfallen werden die verletzten Marvin Senger, Anas Bakhat und Lucas Röser.

    Zwei Mal alles raushauen

    Durch den Rückzug von Türkgücü München hat der FCK nur noch zwei Spiele vor der Brust. Die Niederlage in Wiesbaden war zwar vermeidbar, doch auch solche schlechtere Leistungen sollte man diesem Team zugestehen. Auch wenn Niederlagen besonders in dieser Phase der Saison noch ärgerlicher erscheinen als sonst, hat die Mannschaft vollste Unterstützung verdient. Mit einem Heimsieg könnten die Lautrer zudem den Relegationsplatz sichern und Druck auf Eintracht Braunschweig ausüben. Also gilt jetzt: Alles für den Heimsieg.


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: Heimspiel in der BRITA-Arena


    Heimspiel in der BRITA-Arena

    Der FCK eröffnet mit dem Freitagabendspiel bei Wehen Wiesbaden den 35. Spieltag. Nach dem furiosen Derbysieg können die Roten Teufel nun den nächsten großen Schritt Richtung 2. Liga machen.


    Kaum ist das unglaubliche Saar-Pfalz-Derby zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und dem 1. FC Saarbrücken verarbeitet, geht es im Ligaalltag direkt weiter. Die Pfälzer treffen auf den SV Wehen Wiesbaden. Gelingt dem FCK wie im Hinspiel ein Sieg oder kann Wiesbaden Paroli bieten? An ausreichender Unterstützung wird es den Roten Teufeln dabei jedenfalls nicht mangeln.

    Wehen Wiesbaden: Tabellenniemandsland trotz hohen Ambitionen

    Zu Beginn der Saison gehörte der SV Wehen Wiesbaden definitiv zum erweiterten Favoritenkreis auf den Aufstieg. In den letzten Jahren konnten die Hessen schließlich immer oben mitmischen. 2019 gelang sogar der Aufstieg ins Unterhaus. Nach einem Jahr Zweitklassigkeit kehrte der SVWW jedoch wieder zurück in Liga drei. Folglich waren die Erwartungen enorm hoch und der Kader wurde entsprechend zusammengestellt. Auch in diesem Jahr hatten die Wiesbadener daher den Anspruch, oben dabei zu sein, doch die Abgänge einiger Leistungsträger im Sommer machten diese Aufgabe nicht leichter. Nach 13 Spieltagen und Platz neun musste der langjährige Chefcoach Rüdiger Rehm seinen Trainerstuhl nach über vier Jahren räumen - eine durchaus beachtliche Ära im heutigen Fußballsport. Sein Nachfolger wurde Markus Kauczinski - ein Trainer mit viel Erfahrung, der bei seinem Debüt mit 1:0 auf dem Betzenberg verlor. Der Trainerwechsel zeigte nur bedingt Wirkung, denn mittlerweile steht das Team von Kauczinski auf dem bedeutungslosen achten Tabellenplatz und kann weder absteigen noch ins Aufstiegsrennen eingreifen.

    Wer ersetzt Kraus in der Innenverteidigung?

    Beim Heimspiel gegen den 1. FC Saarbrücken kassierte Kevin Kraus kurz vor der Pause aufgrund gefährlichen Spiels die rote Karte. Kraus traf seinen Gegenspieler mit hohem Bein auf Brusthöhe und wurde nun vom DFB für zwei Spiele gesperrt. Der Innenverteidiger wird sowohl in Wiesbaden als auch Zuhause gegen Dortmund aussetzen müssen. Eine Option als Kraus-Ersatz könnte der wiedergenesene Maximilian Hippe sein, aber auch Julian Niehues begleitete diese Position schon bei der Auswärtspartie in Würzburg - denkbar wäre auch ein Einsatz von Felix Götze auf der zentralen Innenverteidiger-Position. Weiterhin nicht zur Verfügung steht Marvin Senger, welcher in dieser Spielzeit immer wieder mit muskulären Problemen zu kämpfen hat. Dazu fehlen Anas Bakhat und Lucas Röser weiterhin verletzungsbedingt.

    Lautern-Invasion in Wiesbaden

    Die Euphorie in Kaiserslautern ist so groß wie seit Ewigkeiten nicht mehr. Aus diesem Grund sind die Eintrittskarten für alle FCK-Spiele sehr begehrt. In Wiesbaden wird das vermeintliche Auswärtsspiel mal wieder zu einem Heimspiel. Aller Voraussicht nach wird ein sehr großer Teil der Kulisse aus mitgereisten Lautern-Fans bestehen, die ihr Team wie gewohnt nach vorne peitschen werden. Die passenden Rahmenbedingungen für ein erfolgreiches Flutlichtspiel am Freitagabend sind also schon mal geschaffen. Jetzt gilt nur noch ein Heimsieg.


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: Saisonhighlight vor ausverkauftem Haus: FCK trifft auf Saarbrücken


    Saisonhighlight vor ausverkauftem Haus: FCK trifft auf Saarbrücken

    Am Ostersonntag kommt es zum Saar-Pfalz-Derby. Es ist nicht nur aufgrund der geografischen Lage hochexplosiv, auch die Tabellensituation macht dieses Duell so extrem interessant.


    Dass der FCK Derbys kann, ist allgemein bekannt. Im ausverkauftem Fritz-Walter-Stadion können die Roten Teufel nicht nur die Machtverhältnisse im Südwesten beibehalten, sondern auch einen weiteren Riesenschritt in Richtung Zweitliga-Rückkehr machen. Die Vorfreude auf diese Partie ist bei allen Beteiligten unbeschreiblich, für manche Akteure auf dem Platz wird es womöglich auch das bisher größte Spiel ihrer Karriere sein. Wir blicken im Folgenden auf die Ausgangssituationen beider Teams und auch auf die Frage: Wer holt sich den Derbysieg?

    Brechen die Saarbrücker endlich den Derby-Fluch?

    Es ist erst das zweite Jahr Drittliga-Fußball für den 1. FC Saarbrücken, doch die Ambitionen sind bereits enorm hoch. Selbst die eigenen Spieler kritisierten in der Vergangenheit die Erwartungshaltung mancher Fans. Nach dem Aufstieg 2020 hatte der FCS bisher nie etwas mit den unteren Tabellenregionen zu tun. Sowohl letzte als auch diese Saison mischen die Saarländer im Aufstiegsrennen mit. Für Unruhen sorgen aber immer wieder die blamablen Auftritte in den Derbys. Alleine in dieser Spielzeit musste das Team von Uwe Koschinat schon drei Derby-Pleiten hinnehmen. Neben den Niederlagen gegen Mannheim und Lautern mussten sich die Saarbrücker zusätzlich dem saarländischen Konkurrenten aus Homburg geschlagen geben. Durch das Ausscheiden im Viertelfinale des Saarlandpokals steht auch die Teilnahme am DFB-Pokal auf der Kippe. Durch die Punkteteilung beim letztwöchigen Heimspiel gegen Waldhof Mannheim haben die Saarbrücker nur noch bedingte Chancen auf den Aufstieg. Folglich hat Trainer Koschinat im Vorfeld zur Attacke gerufen und will mit offensivem Fußball drei Punkte vom Betzenberg entführen. Dass dieser Plan durchaus aufgehen kann, glaubt auch Kapitän Manuel Zeitz. Aus seiner Sicht spielt der FCK nämlich keinen „Super-Fußball“. „Die stehen hinten, kriegen kein Tor. Und vorne machen sie aus Scheiße Gold“, so der 31-Jährige gegenüber der Bild.

    Optimale Lautrer Voraussetzungen - Klingenburg wieder zurück

    Personell kann Marco Antwerpen beinahe aus dem Vollen schöpfen. Einzig Marvin Senger und Lucas Röser sind derzeit noch nicht einsatzbereit. Kapitän Jean Zimmer wird nach langer Pause aller Voraussicht auch noch keine Option sein. Zwar ist er nach einer gutartigen Darm-Erkrankung wieder ins Mannschaftstraining zurückgekehrt, ein Einsatz käme dennoch zu früh. Im Gegenzug könnte René Klingenburg wieder sein Comeback feiern. Nachdem der 28-Jährige die letzten Wochen aufgrund einer Fußprellung aussetzen musste, ist er nun für das Derby einsatzbereit.

    Der Betze muss brennen

    Seit langer Zeit ist der Betze in einem Pflichtspiel ausverkauft. Da aus Sicherheitsgründen nicht alle Blöcke geöffnet wurden, konnte der FCK insgesamt 46.895 Tickets für diese Partie absetzen. Die Stimmung wird höchstwahrscheinlich so gut sein wie lange nicht mehr. Dieses Derby könnte der Schlüssel für den Saisonendspurt sein - nicht nur tabellarisch, sondern auch mental. Dabei können die Zuschauer definitiv den Unterschied ausmachen. Oftmals wurde in den letzten Jahren davon gesprochen, dass Feuer wieder entfachen zu wollen. So wirklich gelungen ist das nie, jetzt ist es endlich wieder so weit. Der Betzenberg wird wieder brennen.


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: Traditionsduell im Saisonendspurt


    Traditionsduell im Saisonendspurt

    Während Lautern um den Aufstieg kämpft, stecken die Duisburger im unteren Tabellendrittel fest. Bei diesem Spiel steht aber insbesondere Marco Antwerpen vor einer kniffligen Aufgabe.


    Am Samstag geht es endlich wieder weiter mit Vereinsfußball. Nach der Länderspielpause trifft der FCK auf den MSV Duisburg. Vor knapp zwei Wochen mussten sich die Roten Teufel noch mit einem 0:0 bei der zweiten Mannschaft des SC Freiburgs zufriedengeben. Nun soll vor großer heimischer Kulisse wieder dreifach gepunktet werden.

    MSV Duisburg: Der Trend zeigt nach oben

    Bereits in der vergangenen Spielzeit steckte der MSV tief im Abstiegskampf fest, konnte sich aber ebenso wie der FCK noch retten. Doch auch in diesem Jahr hängen die Zebras den Erwartungen meilenweit hinterher. Eigentlich wollten die Meidericher endlich wieder oben angreifen, die bittere Realität heißt aber Platz 15. Aufgrund dessen wurde Coach Pavel Dotchev bereits entlassen und Sportdirektor Ivica Grlic ist freiwillig zurückgetreten. Der Hauptkritikpunkt dabei war die katastrophale Defensive. Insgesamt 55 Gegentore mussten die Zebras bereits schlucken, das sind mehr als dreimal so viel wie der FCK. Zuletzt stabilisierte sich der MSV jedoch zunehmend und konnte aus den letzten fünf Partien drei Siege einfahren. Eine beachtliche Bilanz, die zeigt, dass die Duisburger auch durchaus gefährlich sind. Mit dem Ausfall von Top-Scorer Moritz Stoppelkamp fehlt in Kaiserslautern jedoch eine echte Stütze. Zudem ist es noch fraglich, ob Cheftrainer Hagen Schmidt die Reise in die Pfalz antreten wird, der 52-Jährige ist unter der Woche positiv auf Corona getestet worden.

    Wer ersetzt Hendrick Zuck?

    In Kaiserslautern ist die aktuelle Personalsituation weitestgehend entspannt. Nur Jean Zimmer und Lucas Röser werden am Wochenende krankheits- bzw. verletzungsbedingt ausfallen. Dazu kommt Hendrick Zuck, der sich beim letzten Auswärtsspiel die fünfte gelbe Karte abgeholt hat und damit gelbgesperrt fehlt. Neben Zuck haben die Roten Teufel nur noch Neal Gibs als gelernten Linksverteidiger, doch auch Dominik Schad ist bereits auf dieser Position zum Einsatz gekommen. Wer von den beiden letztendlich den Zuschlag bekommt oder ob Antwerpen eine komplett neue Alternative ins Spiel bringt, wird sich zeigen.

    Hervorragende Betze-Kulisse im Saisonendspurt

    Bereits 25.000 Karten sind für das Heimspiel am Samstag verkauft, darunter 1.000 mitgereiste Fans aus Duisburg. Außerdem kehren nach ungefähr zwei Jahren die Ultras zurück ins Stadion - damit wird es erstmals wieder organisierten Support geben. Umso größer wäre dabei also die Freude über einen Heimsieg und drei wichtige Punkte im Aufstiegskampf. Die Partie wird live im Free-TV gezeigt. Der SWR überträgt wie immer pünktlich zum Anstoß um 14:00 Uhr.


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: Besteht der FCK auch bei formstarken Freiburgern?


    Besteht der FCK auch bei formstarken Freiburgern?

    Der FCK gastiert im Dreisamstadion beim SC Freiburg II, der zurzeit sehr gut drauf ist. Doch mit rund 5.000 Lautrern könnte das vermeintliche Auswärtsspiel zum Heimspiel werden.


    Das Saisonfinale rückt immer näher und das große Ziel ist so nah wie noch nie. Der Kreis der Aufstiegskandidaten verkleinerte sich zwar seit Jahresbeginn, die Roten Teufel sind jedoch weiterhin gut dabei. Der Heimsieg gegen den TSV Havelse sicherte der Pfälzern den zweiten Tabellenplatz und war damit ein weiterer Meilenstein im Aufstiegskampf. In dieser Woche gastiert der FCK allerdings beim Team der Stunde. Bei der zweiten Garde des Sportclubs aus Freiburg gilt es, diese spielerisch und technisch versierte Mannschaft nicht zu unterschätzen.

    Formstarke Freiburger Zweitvertretung

    Als Aufsteiger aus der Regionalliga Südwest war das Saisonziel der jungen Breisgauer schon früh klar. Der Klassenerhalt ist das gesetzte Ziel und derzeit sieht es auch richtig gut aus. Mit 42 Punkten aus 29 Partien ist der SCF voll auf Kurs und sollte unter Normalumständen auch nächstes Jahr in Liga drei spielen. Neben ein paar erfahrenen Profis wie Sandrino Braun-Schuhmacher, Johannes Flum, Patrick Kammerbauer oder auch Vincent Vermeij ist das Team gespickt mit vielen Top-Talenten, die teilweise auch schon Bundesliga-Luft schnuppern durften. Thomas Stamm entwickelte im Laufe dieser Spielzeit eine sehr spielstarke Mannschaft, die zwar gerne den Ball hat, jedoch auch immer wieder durch schnelle Umschaltaktionen mit schnellen Spielern gefährlich werden kann. Im neuen Jahr musste die Zweitvertretung der Freiburger bisher nur eine einzige Niederlage gegen den Tabellenführer aus Magdeburg einstecken. Aus den restlichen acht Partien konnten sie insgesamt vier Siege und vier Remis einfahren. Vergangenes Wochenende hatten die Breisgauer aber spielfrei. Die Begegnung mit dem Halleschen FC wurde abgesagt, Grund dafür war ein Corona-Ausbruch beim HFC.

    Klingenburg schon wieder im Lautrer Training?

    Die Personalsituation in Kaiserslautern könnte bedeutend schlechter sein. Nachdem Maximilian Hippe, Anas Bakhat und Anil Gözütok allesamt von ihren langwierigen Verletzungen zurückgekehrt sind, könnte nun auch René Klingenburg das Mannschaftstraining wieder aufgenommen haben. Klingenburg erlitt beim Auswärtsspiel in Osnabrück Prellungen im Gesicht sowie eine schwere Gehirnerschütterung. Letzte Woche hoffte Marco Antwerpen noch, den 28-Jährigen schon in dieser Woche wieder auf dem Trainingsplatz begrüßen zu dürfen. Gleichzeitig hat der FCK-Coach genügend Alternativen, denn neben 'Klinge' stehen nur noch Jean Zimmer und Lucas Röser auf der Ausfallliste.

    Riesige Unterstützung im Dreisamstadion

    Dass der FCK im Saisonfinale jede Unterstützung braucht, ist klar. Das Gästekontingent für das Auswärtsspiel in Freiburg war nach kurzer Zeit bereits vollkommen vergriffen, nun wurde es sogar weiter aufgestockt. Im altehrwürdigen Dreisamstadion werden höchstwahrscheinlich über 5.000 FCK-Fans anwesend sein und das Auswärtsspiel somit zu einem Heimspiel machen. Damit könnten die Roten Teufel in Sachen Auswärtsfans den Bestwert in dieser Saison aufstellen.


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: Lautern vor Pflichtaufgabe gegen Havelse


    Lautern vor Pflichtaufgabe gegen Havelse

    Der FCK empfängt das Tabellenschlusslicht aus Havelse. Mit beinahe vollem Kader, der Rückkehr von Mike Wunderlich und klar verteilten Rollen gilt es, den nächsten Heimsieg einzufahren.


    In den vergangenen Wochen spielten die Roten Teufel fast ausschließlich gegen Top-Teams. Beim kommenden Gegner aus Niedersachsen wandert der Blick jedoch erstmal an das andere Ende der Tabelle. Mit dem TSV Havelse gastiert das aktuelle Schlusslicht der dritten Liga am Betzenberg. Die Vorzeichen scheinen klar zu sein, die Rollen klar definiert. Hinzu kommt der 6:0 Auswärtssieg aus der Hinrunde, der zusätzlichen Auftrieb geben sollte. Doch der TSV hat bereits gezeigt, dass es ein großer Fehler sein kann, sie zu unterschätzen.

    Havelse gibt sich kämpferisch

    Dass der TSV Havelse das angepeilte Ziel Klassenerhalt in dieser Saison noch erreichen kann, scheint ziemlich unrealistisch. Oftmals sind die Leistungen zu schwankend und besonders in den entscheidenden Spielen patzt der TSV. Zuletzt auch gegen Viktoria Berlin am Montagabend, als die Niedersachsen die große Gelegenheit hatten, an die ebenfalls abstiegsbedrohte Viktoria aus Berlin ranzurücken. Doch die Partie endete mit einer Punkteteilung. Dass man in Havelse aber weiterhin realistisch bleibt, zeigt auch die Position des Trainerpostens. An der Seitenlinie steht zurzeit der ehemalige Lautrer Rüdiger Ziehl, welcher volle Rückendeckung erhält und trotz schlechter Ergebnisse weiterhin seinen Job ausführen darf. Schließlich war bereits zu Beginn der Saison klar, dass es die Havelser aufgrund des sehr engen finanziellen Rahmens mehr als schwer haben werden, in dieser Liga zu bestehen. Unterschätzen darf man sie allerdings mit Sicherheit nicht. Mit Unentschieden in Osnabrück, Saarbrücken oder auch Magdeburg sorgten der Tabellenletzte immer wieder für beachtliche Ergebnisse - möglicherweise nun auch in Kaiserslautern?

    Trainingsplatz füllt sich - Wunderlich nach Gelbsperre wieder dabei

    Nachdem zuletzt schon Anas Bakhat ins Mannschaftstraining einsteigen konnte, sind unter der Woche auch Marvin Senger, Maximilian Hippe und Anil Gözütok nach zum Teil monatelangen Verletzungspausen zurückgekehrt. Alle drei sind für die Partie am Wochenende noch keine Option - ein Einsatz käme zu früh. Neben den weiterhin nicht einsatzfähigen Jean Zimmer und Lucas Röser wird auch René Klingenburg fehlen. Der 28-Jährige erlitt in Osnabrück Prellungen im Gesicht und eine schwere Gehirnerschütterung. Marco Antwerpen hofft auf eine zeitnahe Rückkehr ins Mannschaftstraining bereits nächste Woche. An der Bremer Brücke musste Routinier Mike Wunderlich noch wegen einer Gelbsperre aussetzen, gegen Havelse ist er wieder dabei und wird aller Voraussicht nach auch wieder in die erste Elf rücken. Auch Siegtorschütze Terrence Boyd könnte womöglich wieder von Anfang an starten.

    Startet der FCK die nächste Serie?

    Die Niederlage in München war die erste in diesem Jahr. Der FCK ist gewillt, eine neue Serie zu starten und Tabellenplatz zwei zu halten. Doch wie stehen die Chancen dazu?doch können die Roten Teufel jetzt nochmal eine Serie starten? Der Auswärtssieg in Osnabrück war mit Sicherheit glücklich, am Ende zählt aber trotzdem nur das Ergebnis. Gegen Havelse muss nichtsdestotrotz eine Leistungssteigerung her, denn die letzten Wochen waren auch spielerisch nicht immer die große Feinkost. Vor einer ordentlichen Kulisse ist das Ziel glasklar: Die nächsten drei Punkte im Kampf um den Aufstieg müssen eingefahren werden.


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: Findet Lautern in Osnabrück zur alten Stärke?


    Findet Lautern in Osnabrück zur alten Stärke?

    Der FCK hat in München einen Dämpfer kassiert. Bei aller Emotionalität gilt es aber, diesen nicht überzubewerten. Denn das nächste Topspiel lässt nicht lange auf sich warten.


    Nach ungefähr vier Monaten ohne eine einzige Niederlage mussten sich die Roten Teufel beim Nachholspiel gegen den TSV 1860 München erstmals wieder geschlagen geben. Aufgrund der nachlassenden Leistungen in den letzten Wochen war das absehbar, jedoch definitv kein Weltuntergang. Wichtig wird sein, die richtigen Schlüsse zu ziehen und diese Niederlage als Warnschuss wahrzunehmen. Denn am Wochenende reisen die Pfälzer nämlich direkt zum nächsten Auswärtsspiel - und auch diese Aufgabe wird nicht einfacher werden. Der FCK gastiert an der Bremer Brücke beim VfL Osnabrück.

    Osnabrück in Lauerstellung

    Nach nur zwei Jahren in der zweiten Bundesliga musste der VfL Osnabrück vergangenen Sommer wieder den Gang in die dritte Liga antreten. Mit einem kompletten Kaderumbruch inklusive neuem Trainer und Sportdirektor sind die Niedersachsen in die neue Saison gestartet. Anders als viele anderen Zweitligaabsteiger hat der VfL jedoch kaum Schwierigkeiten gehabt sich in dieser Liga wieder zurechtzufinden. Die Osnabrücker belegen zurzeit den sechsten Tabellenplatz und haben nur drei Punkte Abstand auf den Relegationsplatz inklusive eines ausstehenden Nachholspiels gegen Braunschweig. Das Team von Daniel Scherning befindet sich aktuell also in gefährlicher Lauerstellung und könnte dem FCK im Falle eines Heimsiegs tabellarisch gefährlich nahe kommen. Daher ist die Partie an diesem 29. Spieltag von großer Bedeutung für beide Vereine. Vor wahrscheinlich ausverkauftem Haus an der Bremer Brücke freut sich der VfL auf einen heißen Fight und ein richtiges Fußballfest.

    Wunderlich gelbgesperrt - Boyd könnte wieder ein Thema werden

    Bei einer aufgeheizten Atmosphäre ist es umso ärgerlicher, dass den Roten Teufeln mit Mike Wunderlich ein erfahrener Leitwolf in Osnabrück fehlen wird. Aufgrund seiner fünften gelben Karte ist der 35-jährige für ein Spiel gelbgesperrt. Dafür könnte mit Stürmer Terrence Boyd ein sehr wichtiger Akteur in den Kader zurückkehren. Nachdem Boyd die letzten beiden Partien krankheitsbedingt ausgefallen ist, scheint ein Einsatz am Samstag durchaus realistisch zu sein. Weiter ausfallen werden die langzeitverletzten Hippe, Zimmer, Gözütok und Röser.

    Die richtigen Schlüsse ziehen

    Auch wenn einige FCK-Fans verständlicherweise frustriert sind, diese große Chance in München verpasst zu haben, muss man der Mannschaft jedoch mal eine Niederlage zugestehen können. Schließlich bereitet diese Truppe in dieser Spielzeit allen so viel Spaß, wie es in Kaiserslautern lange nicht mehr der Fall war. Wichtig wird aber definitiv sein, aus den Leistungen der letzten Wochen die richtigen Schlüsse zu ziehen. Auch Marco Antwerpen zeigte sich nach dem Spiel in München absolut nicht einverstanden und will am Samstag Lösungen finden, um in Osnabrück bestehen und drei Punkte entführen zu können.


    Rund 1.500 Fans werden zur Bremer Brücke reisen und den FCK auswärts unterstützen. Alle daheimgebliebenen Fans können die Partie im Free-TV verfolgen. Der SWR überträgt live, Übertragungsbeginn ist wie immer pünktlich zum Anstoß.


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: Die große Chance, sich abzusetzen


    Die große Chance, sich abzusetzen

    Der FCK hat im Nachholspiel gegen 1860 München die große Möglichkeit, der Konkurrenz davonzuziehen. Beim kommenden Gegner läuft nicht alles rund und bereits im Vorfeld sorgte der Münchner Trainer für Verwirrung.


    Durch den Heimsieg gegen den SC Verl konnte der 1. FC Kaiserslautern den zweiten Platz vorerst sichern. Nun haben die Roten Teufel auch noch die Riesengelegenheit, den Abstand auf die direkten Verfolger auszubauen. Im Nachholspiel beim TSV 1860 München visiert das Team von Marco Antwerpen nun den nächsten Dreier an. Eigentlich war 1860 aufgrund der starken letzten Saison einer der Top-Favoriten auf den Aufstieg, doch in der Zwischenzeit ist so einiges passiert.

    Verrückte Saison bei 1860: Zwischen Mölders-Chaos und sportlicher Negativspirale

    Die Sechziger scheiterten in der vergangenen Saison nur ganz knapp am Aufstieg, daher galt der TSV auch in dieser Spielzeit als Aufstiegsfavorit Nummer eins und hatte auch dementsprechend hohe Ambitionen. Im Sommer wurden nur drei externe Neuzugänge geholt, ansonsten blieb der Kader weitestgehend gleich. Der Saisonstart war jedoch alles andere als ansprechend. Die Löwen befanden sich von Beginn an nur im Mittelmaß der dritten Liga, zu wenig für einen Klub mit solchen Ambitionen. Folglich wurden Entscheidungen gefällt, die für alle extrem überraschend kamen. Mannschaftskapitän und amtierender Torschützenkönig Sascha Mölders wurde aus dem Mannschaftstraining verbannt und sollte vorerst individuell trainieren. Rund um seine Personalie herrschte deutschlandweites Chaos und es gab haufenweise Spekulationen über die Beweggründe bei dieser Entscheidung. Letztlich wurde der Vertrag mit dem 36-jährigen Kultspieler nach insgesamt fünfeinhalb Jahren aufgelöst und die Wege trennten sich. Zwar startete das Team von Michael Köllner danach eine Siegesserie von drei Spielen, jedoch verpuffte diese Euphorie genauso schnell wieder. Zuletzt stimmten die Ergebnisse erneut nicht und dabei geriet auch Chefcoach Köllner immer wieder in die Kritik.

    „Haben gegen Lautern keine Chance“

    Nachdem die Sechziger einen 1:3 Auswärtssieg beim FSV Zwickau eingefahren haben, konnte sich Trainer Michael Köllner ein paar mehr oder weniger ironische Sätze Richtung Kaiserslautern nicht verkneifen: „Am Dienstag haben wir unter normalen Voraussetzungen keine Chance - das muss man so ehrlich sagen.“ Auch aufgrund des Wintertransfers von Terrence Boyd sieht Köllner die Rollen schon im Vorhinein klar verteilt. „Wer im Winter mit einem riesigen Paket Terrence Boyd holen kann, der zeigt seine Ambitionen“, so der 52-jährige Fußballlehrer. Ähnliche Worte fand er auch schon nach der Planinsolvenz der Roten Teufel: „Ich habe immer gelernt: Wenn man kein Geld hat, kriegt man auch keins. Die können sich jetzt den Rieder leisten, holen vielleicht noch Pourié und, und, und …“.

    Tomiak wieder dabei - Boyd fehlt weiterhin

    Nachdem Terrence Boyd am Samstag kurzfristig wegen einer Corona-Infektion ausfiel, wird er auch im Stadion an der Grünwalder Straße nicht mitwirken können. Im Gegensatz hat Boris Tomiak seine Gelbsperre erfolgreich abgesessen und wird somit beim Flutlichtspiel in München auch dabei sein. Weiterhin ausfallen werden nach wie vor Marvin Senger, Maximilian Hippe, Jean Zimmer, Anil Gözütok und Lucas Röser. Aufgrund der höheren Belastung während der englischen Woche schließt Marco Antwerpen Rotationen und personelle Änderungen nicht aus.


    Im Überblick: Teamstatus, Sperren und Verletzungen


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: Lautern empfängt angeschlagene Verler vor großer Kulisse


    Lautern empfängt angeschlagene Verler vor großer Kulisse

    Wieder ein Trainerdebüt. Der FCK steht nach dem Südwestderby in Mannheim vor der nächsten Aufgabe. Diesmal gastiert der abstiegsbedrohte SC Verl auf dem Betzenberg.


    Das Derby ist abgehakt und ein Auswärtspunkt eingepackt. Es war gewiss nicht die beste Saisonleistung, die der 1. FC Kaiserslautern am vergangenen Sonntag in Mannheim ablieferte. Doch aktuell verlieren die Roten Teufel selbst die schlechteren Spiele einfach nicht. Am kommenden Spieltag steht nun der Sportclub aus Verl auf dem Programm. Trotz des Abstiegsplatzes gehören die Ostwestfalen zu den spielerisch versierteren Mannschaft in Liga drei - den FCK erwartet also aller Voraussicht nach eine komplett andere Partie als zuletzt gegen den Waldhof.

    SC Verl: Das verfluchte zweite Jahr

    Obwohl der Sportclub 2020 den Aufstieg aus der Regionalliga West in die dritte Liga feiern konnte, dürfte der Club aus Verl den meisten Fußballanhängern höchstwahrscheinlich kein Begriff gewesen sein. Die Ostwestfalen agierten schließlich die Jahre davor immer als eine Mannschaft im bedeutungslosen Mittelfeld der Viertklassigkeit. Doch im ersten Drittliga-Jahr zeigte das Team hervorragende Leistungen und landete auf einem guten siebten Tabellenplatz. Im Sommer verloren die Verler daraufhin einige wichtige Stützen im Team - kein neues Phänomen bei einem überperformenden Aufsteiger. Wie so häufig erlebt nun auch der SC Verl ein verflixtes zweites Jahr, in dem absolut nichts rund läuft. Der Sportclub steht zurzeit unter dem Strich und ist abstiegsgefährdet, in Folge dessen wurde auch der Trainer gewechselt. Aufstiegscoach Guerino Capretti hätte den SCV sowieso zum Saisonende verlassen, jetzt zog der Verein die Reißleine schon früher. Übernommen hat der 36-jährige Michael Kinat, der am Betzenberg auch gleichzeitig sein Debüt feiern wird.

    Götzes Einsatz fraglich, Klingenburg wieder dabei - Bakhat feiert Comeback

    Personell wird sich bei den Pfälzern wenig ändern. Wie gewohnt fallen die langzeitverletzten Hippe, Zimmer, Gözütok und Röser aus. Dazu wird nun auch Boris Tomiak aufgrund seiner fünften gelben Karte fehlen. Im Gegenzug hat René Klingenburg seine Gelbsperre abgesessen und steht somit erneut zur Verfügung. Noch fraglich ist dahingegen der Einsatz von Felix Götze. Dieser musste nach nur einer Viertelstunde in Mannheim verletzt ausgewechselt werden. Unter der Woche gab es dann aber die Entwarnung, dass es nicht so schlimm sei wie zunächst befürchtet. Möglicherweise wird Götze bereits am Donnerstag ins Training zurückkehren können, dann sei ein Einsatz im Spiel gegen Verl laut Antwerpen nicht ausgeschlossen. Am heutigen Mittwoch gab es außerdem eine äußerst erfreuliche Nachricht. Anas Bakhat ist nach knapp achtmonatiger Verletzungspause wieder auf den Trainingsplatz zurückkehrt. Der 21-jährige Mittelfeldmann zog sich im Sommer eine schwere Knieverletzung zu, nun folgt das Comeback. Aufgrund der langen Ausfallzeit wird Bakhat allerdings noch ein paar Wochen brauchen, um wieder einsatzfähig zu sein.

    Endlich wieder Betze-Kulisse

    Aufgrund einer Ausnahmegenehmigung dürfen insgesamt 20.000 Zuschauer am Wochenende ins Fritz-Walter-Stadion pilgern, jedoch gilt weiterhin die 2G-Plus-Regel inklusive Maskenpflicht im ganzen Stadionbereich. Falls diese Partie ausverkauft sein wird, wäre es die größte Drittliga-Kulisse seit November. Allmählich kehren Fans aufgrund zahlreicher Lockerungen wieder ins Stadion und könnten in den verbleibenden Heimspielen einen extrem wichtigen Faktor darstellen. Doch bereits am Samstag könnte eine gute Kulisse die entscheidenden Prozente zum Heimsieg einbringen.


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: Hochbrisantes Spiel in Mannheim: Zwischen Derby und Aufstiegskampf


    Hochbrisantes Spiel in Mannheim: Zwischen Derby und Aufstiegskampf

    Es geht in die spannende Phase. Der FCK ist wieder im Derbymodus, doch dieses Mal geht es nicht nur um die Vorherrschaft im Südwesten, sondern zusätzlich auch um den Aufstiegskampf.


    Nach dem Topspiel gegen den 1. FC Magdeburg folgt für die Roten Teufel gleich direkt ein weiteres Saisonhighlight. Im Südwest-Derby gegen Waldhof Mannheim will der FCK die unheimlich starke Derbybilanz weiter ausbauen und den SVW vorerst aus dem Aufstiegsrennen ausschalten. Für Marco Antwerpen schließt sich in Mannheim zudem ein Kreis. Seine Amtszeit in Lautern begann vor ungefähr einem Jahr mit einem Auswärtssieg beim Waldhof. Ob es auch in diesem Jahr wieder so sein wird?

    Mannheim rüstet ordentlich auf, schwächelt aber zuletzt

    Zu Beginn der Saison verkündete der SV Waldhof Mannheim große Pläne. Mit einem „kalkulierten Risiko“ wolle der Verein voll in die Offensive gehen und spätestens 2023 den Aufstieg in die zweite Liga perfekt machen. Im Sommer holte der Waldhof dementsprechend auch viele namhafte Spieler, darunter auch Marc Schnatterer oder Marco Höger. Zudem lief auch der Saisonstart wie geschmiert und Waldhof Mannheim setzte sich so in der oberen Tabellenhälfte fest. Doch trotz einiger Winterneuzugänge war der Start ins neue Jahr eher bescheiden. Nur zwei Siege aus zuletzt sechs Partien stehen auf dem Konto. Zu wenig, um weiter oben dabeizubleiben. Die große Schwäche zurzeit ist die Chancenverwertung. Beim letzten Auswärtsspiel scheiterte Mannheim immer wieder am überragenden Torhüter von Türkgücü München und ließ so einige Hochkaräter liegen. Auch bei der Heimpleite gegen die Zweitvertretung von Borussia Dortmund war die Chancenverwertung ein großes Thema. Nach dem verpatzten Jahresauftakt ist es jetzt umso wichtiger, drei Punkte gegen den FCK einzufahren. Eine Derbyniederlage wäre für den Waldhof wahrscheinlich auch das vorzeitige Aus im Aufstiegsrennen.

    Kaum Personaländerungen - Winkler und Hanslik könnten zurückkehren

    Nachdem es beim FCK lange Zeit größere Personalsorgen zu beklagen gab, hat sich die Lage zuletzt entspannt. Bereits gegen den Tabellenführer aus Magdeburg fehlten neben den langzeitverletzten Hippe, Zimmer, Bakhat, Gözütok und Röser mit Alexander Winkler und Daniel Hanslik nur zwei kurzfristig erkrankte Stammkräfte. Beide könnten aber wieder ein Thema für den kommenden Sonntag werden. Ansonsten kann Marco Antwerpen nach aktuellem Stand mit Ausnahme des gelbgesperrten René Klingenburg aus dem Vollen schöpfen.

    Die Bilanz spricht für den FCK

    Der 1. FC Kaiserslautern und Waldhof Mannheim trafen in der dritten Liga bisher insgesamt fünf Mal aufeinander. Die Kurpfälzer konnten davon keine einzige Partie gewinnen, vier Mal gab es eine Punkteteilung und beim Einstand von Marco Antwerpen konnte der FCK im Februar 2021 den bisher einzigen Sieg einfahren.


    Für das Spiel sind insgesamt 10.000 Zuschauer zugelassen, davon insgesamt 500 Gästefans. Aufgrund der sehr begrenzten Ticketanzahl entschied sich der ein oder andere Lautrer Anhänger für den Kauf einer Mannheimer Rückrunden-Dauerkarte, um seinen FCK vor Ort unterstützen zu können.


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: Mehr Topspiel geht nicht


    Mehr Topspiel geht nicht

    Es ist angerichtet. Am Samstag trifft der FCK auf Spitzenreiter Magdeburg. Die beste Offensive gegen die beste Defensive. Ein Duell zweier Schwergewichte.


    Am Samstag ist es so weit. Platz eins gegen zwei, beste Offensive gegen beste Defensive. Am Wochenende treffen mit dem 1. FC Kaiserslautern und dem 1. FC Magdeburg die zwei Schwergewichte der Liga zu einem wichtigen und wegweisenden Spiel aufeinander. Wer entscheidet das direkte Duell für sich? Mit heimischer Kulisse im Rücken wollen die Pfälzer auch dieses Spitzenspiel gewinnen. Eine extrem schwierige, aber nicht unlösbare Aufgabe.

    Überragende Magdeburger dominieren die Liga

    Dass der FCM in dieser Spielzeit oben mitspielen wird, war abzusehen. Jedoch hätten wohl die Wenigsten damit gerechnet, dass die Magdeburger die dritte Liga auf diese Weise dominieren. Mit zwölf Punkten Vorsprung auf die Pfälzer haben die Blau-Weißen inzwischen ein ordentliches Polster aufgebaut und thronen von der Tabellenspitze. Das sah in der vergangenen Saison noch ganz anders aus. Zusammen mit dem FCK steckten die Magdeburger tief im Abstiegskampf fest. Die Situation war bedrohlich, doch dann kam der Trainerwechsel. Christian Titz übernahm das Geschehen in Sachsen-Anhalt und führte das Team extrem schnell wieder in ruhiges Fahrwasser und feierte anschließend den souveränen Klassenerhalt. Im Sommer rüstete der FCM personell ordentlich auf und Shootingstar Baris Atik konnte gehalten werden. Seitdem scheint der Magdeburger Zug keine Bremse mehr zu haben und rauscht durch die gesamte Liga. Doch unschlagbar ist auch der FCM nicht. Tabellenschlusslicht Havelse konnte kürzlich einen Punkt in Magdeburg entführen. Auch gegen den 1. FC Saarbrücken hatte das Team von Christian Titz phasenweise große Probleme, setzte sich letztendlich doch noch durch.

    Pünktlich zum Topspiel: Fans und mehrere Stammkräfte kehren zurück

    Dass die FCK-Fans im Stadion immer wieder die letzten Prozente aus den Spielern auf dem Platz rauskitzeln können, ist bereits oft genug bewiesen worden. Auch Philipp Hercher untermalte kürzlich die Bedeutung der Zuschauer auf dem heimischen Betzenberg. "Wenn du da auf die Westkurve spielst, schreien die den Ball nach einer Ecke selbst ins Tor, da musst du als Spieler gar nicht mehr viel machen", so der fünffache Torschütze. Und pünktlich zum kommenden Wochenende sind nun auch endlich wieder Zuschauer erlaubt. Insgesamt 10.000 Fans werden in Fritz-Walter-Stadion strömen. Es gilt jedoch weiterhin die 2G-plus-Regel und Maskenpflicht im gesamten Stadionbereich.


    Auch was die personelle Situation der Pfälzer betrifft, gibt es positive Neuigkeiten. Mit Raab, Kraus und Götze sind drei Stammkräfte wieder ins Mannschaftstraining zurückgekehrt und somit auch für Samstag eine Option. Ansonsten muss Marco Antwerpen nur auf die langwierigen Ausfälle von Hippe, Zimmer, Bakhat, Gözütok und Röser verzichten. Der restliche Kader steht dem 50-Jährigen vollständig zur Verfügung.

    Niemand ist unschlagbar

    Besonders wichtig gegen den FCM wird sein, den offensiven und schnellen Ballbesitzfußball zu unterbinden, Topscorer Baris Atik aus dem Spiel zu nehmen und die eigenen Stärken im Umschaltspiel effektiv zu nutzen. Der FCK wird sich gegen die zweitbeste Defensive der Liga gedulden müssen und darf sich von nichts aus der Ruhe bringen lassen. Auch wenn Magdeburg bisher mit Sicherheit eine extrem starke Runde gespielt hat, müssen sich die Roten Teufel auch nicht vor dem Spitzenreiter verstecken - vor allem nicht mit vier Siegen in Folgen im Rücken. Dass der FCK nach dem verpatzten Saisonstart überhaupt so weit oben steht, zeigt die große Qualität und gute Moral, die in dieser Mannschaft steckt.


    All diejenigen, die nicht die Möglichkeit haben, das Spiel auf dem Betze live zu verfolgen, können auch an diesem Wochenende auf die Übertragung im Free-TV zählen. Der SWR überträgt die Partie kostenlos, Übertragungsbeginn ist wie gewohnt pünktlich zum Anstoß.


    Quelle: Treffpunkt Betze