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    Diskussionsthema zum Artikel: Richtungsweisendes Spiel zum Jahresauftakt


    Richtungsweisendes Spiel zum Jahresauftakt

    Der FCK startet gegen Meppen mit einer immens wichtigen Partie ins neue Jahr 2022. Doch im Vorhinein haben beide Teams mit einigen Personalsorgen zu kämpfen.


    Nach einer kurzen Winterpause ist es wieder so weit. Die Roten Teufel starten ins neue Jahr und das direkt auch mit einem echten Top-Spiel. Zu Gast auf dem Betzenberg ist der SV Meppen, welcher aktuell vor dem FCK auf einem Relegationsplatz steht. Das Hinspiel bei den Emsländern ging noch mit 1:0 verloren. Trotz schwieriger Umstände soll es diesmal aber in die richtige Richtung gehen.

    Führt Meppen eine Tradition weiter fort?

    In der vergangenen Saison sind die Meppener sportlich eigentlich abgestiegen, doch durch den Lizenzentzug des KFC Uerdingen konnten sich die Emsländer letztendlich doch noch den Klassenerhalt sichern. In der bisherigen Spielzeit läuft es für den SVM dahingegen umso besser. Mit 36 Punkten aus 20 Partien steht Meppen zurzeit auf dem Relegationsplatz. Eine ziemlich verrückte Saison mit vielen Siegen, aber auch schon zwei heftigen Niederlagen in Mannheim und Braunschweig. Doch dieses Phänomen, welches die Emsländer gerade durchleben, ist kein neues. Der SV Darmstadt 98 profitierte 2013 davon, dass die Offenbacher Kickers keine Lizenz für die dritte Liga bekamen. Ein Jahr später folgte der Aufstieg. Auch der SC Paderborn konnte sich durch den Lizenzentzug des TSV 1860 München im Jahre 2017 retten und den Klassenerhalt damit sichern. Daraufhin marschierte der SCP komplett durch bis hin zur Bundesliga. Diese Tradition könnten die Meppener nun fortführen. Der Grundstein dafür ist jedenfalls gelegt - mehr als das, aktuell übertrumpft der SVM gar alle Erwartungen. Das Spitzenspiel in Lautern ist auch für die Niedersachsen daher von besonderer Bedeutung. Eine personelle Schwächung könnte Meppen wohl aber besonders hart treffen. Top-Scorer Luka Tankulic droht am Wochenende auszufallen. Mit insgesamt 15 Scorer-Punkten ist der 30-jährige aktuell einer der besten Offensivspieler der Liga sowie Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Emsländer.

    Große Ungewissheit in Kaiserslautern

    Nachdem das Training zu Beginn des Jahres wieder aufgenommen wurde, vermeldete der FCK gleich mehrere positive Coronafälle. Insgesamt vier Spieler sind davon betroffen. Ob diese am Wochenende schon wieder auf dem Platz stehen werden, ist derzeit noch nicht absehbar. Ebenso fraglich sind die Einsätze von Marlon Ritter, René Klingenburg und Nicolas Sessa. Alle hatten zuletzt mit muskulären Problemen zu kämpfen und standen im Testspiel beim belgischen KAS Eupen nicht zur Verfügung. Nach aktuellem Stand könnte es bei den drei genantnen jedoch für ein Einsatz am Wochenende reichen. Mit Anas Bakhat, Anil Gözütok und Lucas Röser sfallen zudem drei Langzeitverletzte weiterhin aus.


    Erfreuliche Nachrichten gibt es dafür von Simon Stehle. Seine Zeit in Kaiserslautern ist bisher alles andere als optimal gelaufen. Im vergangenen Jahr zog er sich zudem einen Innenbandanriss zu. Doch jetzt steht der 20-jährige Außenbahnspieler wieder auf dem Platz. Bei der Generalprobe gegen die KAS Eupen sorgte er außerdem nach seiner Einwechslung für mächtig Betrieb. Somit ist auch er wieder eine Option für das Heimspiel am Samstag.

    Ein richtungsweisendes Spiel gleich zu Beginn

    Aus Lautrer Sicht ist das Heimspiel gegen den SV Meppen von großer Bedeutung und es könnte einen ersten Hinweis darauf geben, in welche in Richtung es in dieser Saison noch gehen könnte. Nicht wenige Teams konnten in der Vergangenheit der dritten Liga bereits die gute Form der Hinrunde nicht bestätigen und rutschten ab ins Tabellenmittelfeld. Auch wenn die Umstände alles andere als optimal sind, darf das keine Ausrede sein. Schließlich haben auch die Meppener ebenso mit Personalsorgen zu kämpfen. Was dahingegen auf alle Fälle fehlen wird sind die Fans des 1. FC Kaiserslautern. Diese sorgten in der Hinserie mit Sicherheit für den ein oder anderen Prozentpunkt mehr bei der Mannschaft. In Zeiten von Geisterspielen ist das gegenwärtig nicht mehr möglich. Alternativ überträgt der SWR das Spiel live im Free-TV. Übertragungsbeginn ist wie immer pünktlich zum Spielbeginn.


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: Das Topspiel ist angerichtet


    Das Topspiel ist angerichtet

    Im letzten Spiel des Jahres trifft der 1. FC Kaiserlautern auf Eintracht Braunschweig. Es ist ein richtungsweisendes Duell zweier formstarker Teams.


    Nach einem zuletzt eher glücklichen Sieg gegen Türkgücü München reisen die Roten Teufel zum Jahresabschluss noch einmal zu einem Auswärtsspiel. Diesmal geht es zum Tabellenzweiten Eintracht Braunschweig. Anders als vergangene Woche in Bayern sind hier auch wieder Fans im Stadion zugelassen. Ganze 5.000 Zuschauer, inklusive 250 Gästefans dürfen ins Eintracht-Stadion pilgern und das Spiel live verfolgen. Wer diese Möglichkeit nicht ergreifen konnte, kann die Partie auch kostenlos live im SWR verfolgen. Bei diesem Duell beider Mannschaften lässt sich von einem echten Topspiel sprechen. Nur drei Punkte trennen beide Vereine - der FCK hat die große Gelegenheit mit einem Auswärtserfolg am BTSV vorbeizuziehen.

    Eintracht Braunschweig: Trotz Umbruch voll auf Kurs

    Der Zweitligaabsteiger Eintracht Braunschweig kehrte nach dem Aufstieg 2020 mit Marco Antwerpen nach nur einem Jahr zweite Bundesliga wieder in die Drittklassigkeit zurück. Mit dem neuen Coach Michael Schiele und einem Kaderumbruch im Sommer peilen die Löwen in dieser Spielzeit den direkten Wiederaufstieg an. Doch mit einer 0:4 Heimklatsche am zweiten Spieltag gegen Aufsteiger Viktoria Berlin ist auch der BTSV alles andere als gut in die Saison reingekommen. Dieses Bild kennt man auf Lautrer Seite nur zu gut, doch anders als beim FCK konnten sich die Niedersachsen deutlich schneller fangen und stellten ihre Qualitäten immer wieder eindrucksvoll unter Beweis. Mit 35 Toren verfügen die Braunschweiger nach Magdeburg über den zweitbesten Sturm der Liga - eine echte Wucht, die auch zuletzt der SV Meppen zu spüren bekam. Mit 5:0 gingen die Emsländer am 18. Spieltag in Braunschweig unter. Ein Spiel welches definitiv zeigt, dass das kein einfacher Samstagnachmittag wird. Mit insgesamt 35 Punkten steht der BTSV aktuell auf Platz zwei und damit auch voll im Soll. Auf Seiten der Gastgeber werden am Samstag mehrere Spieler pausieren müssen: Betroffen sind die Stammkräfte Danilo Wiebe, Maurice Multhaup (beide verletzt) sowie Bryan Henning (Gelbsperre).

    Antwerpen wieder an der Seitenlinie - vier Leistungsträger sind fraglich

    Nachdem Marco Antwerpen gegen Türkgücü München seine Gelbsperre abgesessen hat, darf er bei seinem Ex-Klub nun auch wieder an den Spielfeldrand. In der letzten Woche musste mit Daniel Hanslik ein Spieler das Feld vorzeitig verletzt verlassen. Nach einem Ellenbogenschlag ins Gesicht ging er zu Boden und musste behandelt werden. Ob er rechtzeitig für das Topspiel einsatzbereit sein wird, ist aktuell noch fraglich. Das gleiche gilt auch für die angeschlagenen Felix Götze (Rückenprobleme), René Klingenburg (grippaler Infekt) und Philipp Hercher (Adduktorenprobleme). Änderungen in der Startformation scheinen daher alles andere als unrealistisch zu sein.

    Nur nicht in Rückstand geraten

    Um bei der Eintracht einen Dreier zu landen, muss der FCK eine gute Leistung hinlegen, das sollte klar sein. Ein Spiel wie gegen Türkgücü wird bei solchen Kalibern schließlich nicht mehr reichen, auch wenn die reduzierte Zuschaueranzahl den Pfälzern sogar entgegenkommen könnte. Aufgrund dessen muss das gesamte Team noch mal eine Schippe drauflegen. Wichtig wird auch sein, dass die Lautrer ihre Defensivqualitäten wieder unter Beweis stellen können und die Null halten. Fünf Mal gingen die Roten Teufel in dieser Spielzeit bereits in Rückstand und konnten daraufhin keinen einzigen Punkt mehr einfahren. Der BTSV wiederum gewann in 10 Spielen nach eigener Führung mit Ausnahme eines Remis jede einzelne Partie.


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: Lautern trifft auf Chaos-Klub Türkgücü München


    Lautern trifft auf Chaos-Klub Türkgücü München

    Beim Hinrunden-Abschluss trifft der FCK, der seit Wochen auf der Erfolgswelle reitet, im Münchner Olympiastadion auf den krisengebeutelten Gegner Türkgücü München.


    Es ist das vorletzte Spiel dieses Jahr und gleichzeitig die letzte Partie der Hinrunde - zudem nach langer Zeit mal wieder ein Geisterspiel. Die Roten Teufel treffen nach dem fulminanten Heimsieg gegen Viktoria Köln auf Türkgücü München. Auch nach den Nachholspielen der Konkurrenz haben die Pfälzer den Abstand auf die oberen Tabellenplätze verkürzen können und sind somit in Schlagdistanz. Beim bayrischen Gegner herrschen dabei ganz spezielle Umstände, die teilweise sogar Erinnerungen an den „alten FCK“ wecken.

    Türkgücü München: Hohe Ambitionen, aber kein sportliches Konzept

    Bereits als die Münchner im Sommer 2020 den Aufstieg aus der Regionalliga Bayern in die dritte Liga feiern konnten war klar, dass dies nur eine Zwischenstation sein soll. Insgesamt mehr als 20 Neuzugänge präsentierte Türkgücü in seiner Debüt-Saison. Trotz gutem Start belegten sie am Ende nur den dreizehnten Tabellenplatz. Doch die Ambitionen waren auch in diesem Jahr sehr hoch. Der Durchmarsch in die zweite Bundesliga sollte erzwungen werden, egal was es kostet. Somit wurde mit Peter Ruman wieder ein neuer Trainer verpflichtet und 17 neue Spieler vorgestellt. Darunter auch der letztjährige FCK-Profi Tim Rieder. Nach einem katastrophalen Start musste auch Ruman wieder gehen. Sein Nachfolger Peter Hyballa hatte eine noch kürzere Amtszeit vorzuweisen. Nach nur acht Pflichtspielen als Cheftrainer war für Hyballa ebenfalls Schluss.


    Nun soll der nächste Coach das Ruder irgendwie rumreißen. Während der Suche nach einem neuen Fußballtrainer steht der 36-Jährige Alper Kayabunar vorübergehend an der Seitenlinie. Gesucht wird ein erfahrener Drittligacoach, der kurzfristigen Erfolg bringen soll. Doch ob es immer wirklich am Trainer lag, darf stark bezweifelt werden. Schließlich liefert Türkgücü neben den jährlichen Kaderumbrüchen auch neben den Platz immer wieder Schlagzeilen. Ein möglicher Rückzug des Investors und Präsidenten Hassan Kivran stand zu Beginn des Jahres im Raum. Auch Kapitän Sercan Sararer zog aufgrund einer Vertragsoption mit seinem Berater vor das Amtsgericht in München. Sein Arbeitspapier verlängerte er jedoch kurioserweise kurz darauf bis 2024. Aktuell besitzt Türkgücü auch kein drittligataugliches Stadion, weshalb sie momentan ihre Heimspiele im Münchner Olympiastadion austragen. Alles in allem bleibt also festzuhalten, dass dieser Klub ohne jegliches sportliches Konzept oder erkennbare Strukturen vergeblich versucht, den Erfolg zu erzwingen.

    Antwerpen fehlt an der Seitenlinie - Tomiak wieder dabei

    Beim FCK entspannt sich die personelle Lage zunehmend. Nur die verletzten Bakhat, Gözütok, Röser und Stehle werden nicht zur Verfügung stehen. Zurückkehren wird dahingegen der gegen Köln gelbgesperrte Abwehrrecke Boris Tomiak. Felix Götze, der bereits am vergangenen Wochenende angeschlagen aussetzen musste, konnte in dieser Trainingswoche aufgrund von Rückenprobleme noch nicht trainieren, sein Einsatz ist dementsprechend fraglich. Die größte Personaländerung wird es aber an der Seitenlinie der Roten Teufel geben. Da Marco Antwerpen im Heimspiel gegen Viktoria Köln seine vierte Gelbe Karte sah, muss er nun für ein Spiel das Geschehen von der Tribüne aus betrachten. Sein Vertreter wird Co-Trainer Frank Döpper sein.

    Ab in den Schlussspurt

    In Kaiserslautern könnten die starken letzten Wochen nun vergoldet werden. Nach dem miserablen Start hat die Mannschaft in einen Flow gefunden, aus dem sie aktuell keiner mehr so schnell rausholen kann. Selten war der FCK so stabil wie in der momentanen Verfassung. Das gilt es nun auch gegen einen angeschlagenen Gegner zu beweisen. Trotz des Fehlens von Antwerpen und zahlreichen FCK-Fans wird dieses Team voller Selbstbewusstsein in die Partie gehen und hoffentlich auch den nächsten Dreier einfahren.


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: Heimspiel gegen Köln: Noch einmal Vollgas


    Heimspiel gegen Köln: Noch einmal Vollgas

    Am Samstag findet das letzte Heimspiel dieses Jahres statt. Gegen Viktoria Köln kann der FCK auf einige Rückkehrer zurückgreifen. Ein Leistungsträger wird dahingegen fehlen.


    Das Unentschieden gegen die Zweitvertretung von Borussia Dortmund war für alle Beteiligten am Ende zu wenig. Die riesigen Gelegenheiten ließ der FCK aus und verpasste so den Sprung in die Spitzengruppe. Im vorletzten Spiel der Hinrunde heißt der Gegner nun Viktoria Köln. Es ist für die Lautrer das letzte Heimspiel im Jahr 2021 und es könnte womöglich auch das vorerst letzte mit Zuschauern sein. In anderen Bundesländern wurden Geisterspiele bereits wieder eingeführt. Ob und wann das auch beim FCK der Fall sein wird, bleibt erst einmal abzuwarten. Sicher ist hingegen aber, dass Marco Antwerpen und sein Team unbedingt den wichtigen Heimdreier landen wollen, um weiter in Schlagdistanz zu den oberen Teams zu bleiben.

    Kölner Aufschwung nach Katastrophenstart

    Für einige war Viktoria Köln zu Beginn der Saison definitiv ein Kandidat für die oberen Ränge. So manche namhaften Verpflichtungen schnürrten schnell hohe Ansprüche, doch diesen konnten sie bisher überhaupt nicht gerecht werden. Nach einem katastrophalen Start konnte sich die Viktoria mittlerweile stabilisieren und landete zuletzt auch einen beachtlichen Dreier gegen den Tabellenführer aus Magdeburg. Der Verlust des jahrelangen Kapitäns und Spielmachers Mike Wunderlich scheint trotz allem zu schmerzen. Der 36-Jährige ging nach elf Jahren im Sommer nach Kaiserslautern. Er war nicht nur Leistungsträger, sondern auch das Gesicht dieses Vereins. Nun gibt es für ihn das Wiedersehen mit seinem Ex-Klub und Vater Franz Wunderlich, welcher bei der Viktoria als Sport-Vorstand agiert. Zu der ganzen Wahrheit, warum die Rheinländer zu Beginn so schlecht performten, gehört aber auch, dass sie seit Anfang dieser Spielzeit enormes Verletzungspech einstecken müssen. Immer wieder fehlen wichtige Stammkräfte, so auch der ehemalige Lautrer Timmy Thiele. Rechtzeitig für die Partie gegen den FCK wurde der schnelle Offensivmann aber wieder fit. Mit 13 Punkten aus den vergangenen sechs Spielen haben die Kölner trotz allem zuletzt eine richtig starke Punkteausbeute vorzuweisen, weshalb auch sie mit breiter Brust auf den Betzenberg kommen werden.

    Raab und Co. sind wieder dabei - Tomiak fehlt

    Bei den Roten Teufeln hat sich die Personallage wieder entspannt. Mit Matheo Raab, Kevin Kraus, Jean Zimmer und Marius Kleinsorge sind gleich mehrere Akteure, die zuletzt krankheitsbedingt ausgefallen sind, wieder ins Mannschaftstraining zurückgekehrt. Einen heftigen Rückschlag gab es hingegen für den Pechvogel der Saison: Simon Stehle. Die Leihgabe aus Hannover zog sich eine Innenband-Teilruptur im Sprunggelenk zu und muss so bis Jahresende pausieren. Ebenfalls nicht dabei sein wird Abwehrhüne Boris Tomiak. Dieser muss aufgrund seiner fünften gelben Karte nun ein Spiel von der Tribüne aus verfolgen. Für ihn wird Kraus aller Voraussicht nach neben Winkler und Hippe in die Dreierkette zurückkehren. Der restliche Kader steht dem Trainerteam mit Ausnahme der langzeitverletzten Spieler vollständig zur Verfügung.

    Einfach so weitermachen

    Die Mannschaft befindet sich aktuell in einem richtigen Lauf und ist anders als in den letzten Jahren extrem konstant. Auch der Auftritt beim BVB war gut, nur die Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig. Daher können die Roten Teufel definitiv positiv auf das kommende Heimspiel gegen Viktoria Köln blicken, sollten jedoch wie immer Demut und Respekt vor dem Gegner wahren.


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: Euphorisierte Lauterer gegen junge Borussen


    Euphorisierte Lauterer gegen junge Borussen

    Am Samstag erwartet der FCK ein "Heimspiel in Dortmund". Die talentierten Borussen zu unterschätzen wäre jedoch schwerwiegend. Eine schwere, aber auch machbare Aufgabe.


    Trotz einer erdrückenden Personalsituation haben die Lautrer am vergangenen Wochenende gegen Wehen Wiesbaden eine starke Leistung hingelegt. Diese drei Punkte gegen einen direkten Konkurrenten waren enorm wichtig, denn neben dem psychologischen Effekt mit wiedrigen Umständen umgehen zu können, setzten sich die Pfälzer zusätzlich auch noch in der oberen Tabellenhälfte fest. Doch der kommende Gegner wird definitiv nicht leichter zu bespielen sein. In Dortmund müssen Marco Antwerpen und seine Roten Teufel erneut eine gute Leistung bringen, um dort bestehen zu können. Unterstützt werden der FCK dabei von über 1.600 Gästefans. Binnen wenigen Minuten waren alle Karten für den Gästeblock restlos ausverkauft. Im Stadion Rote Erde ist daher auch wieder mit lautstarkem Support zu rechnen.

    Hochtalentierte Dortmunder Zweitvertretung

    Nach insgesamt sechs Jahren in der Regionalliga West konnte die U23 des BVB im vergangenen Sommer den Wiederaufstieg in die dritte Liga feiern. Dass dieser Erfolg kein Zufall war, sondern das Ergebnis einer festen Zielsetzung, zeigen gleich mehrere Tatsachen. Zum einen wurde mit Enrico Maaßen im Sommer 2020 ein junger Trainer verpflichtet, welcher bereits gezeigt hat, dass er eine solche Aufgabe meistern kann. In der vorherigen Saison führte der 37-Jährige Fußballlehrer nämlich Rödinghausen zum Titel in der Regionalliga West. Mit der Mischung aus Talenten und erfahrenen Stützen wurde somit das Ziel Wiederaufstieg realisiert. Übrigens ebenfalls Teil des Teams: Der ehemalige Dortmunder und aktuelle FCK-Profi Maximilian Hippe. In der dritten Liga lieferte die Zweitvertretung des BVB auch schon ordentliche Leistungen ab und stand zu Beginn dieser Spielzeit bereits mehrere Spieltage auf einem Aufstiegsplatz. Daher gilt alle Achtung vor dieser Truppe. Sie sind zwar jung, jedoch technisch hoch veranlagt und alles andere als ungefährlich.

    Mehrere FCK-Spieler könnten zurückkehren

    Am vergangenen Wochenende mussten die Roten Teufel auf zahlreiches Personal verzichten. Gleich fünf Spieler wurden aufgrund einer Corona-Infektion zum Aussetzen verdammt - hinzu kamen weitere krankheitsbedingte Ausfälle. Beim Auswärtsspiel in Dortmund wird sich die Liste der Ausfälle jedoch glücklicherweise verkürzen. So konnten in dieser Woche bereits mit Jean Zimmer, Philipp Hercher, Muhammed Kiprit und René Klingenburg vier Stammkräfte am Trainingsbetrieb teilnehmen. Matheo Raab, Lorenz Otto und Kevin Kraus werden voraussichtlich weiterhin fehlen. Aufgrund langwieriger Verletzungen und Sperren werden weiterhin Anas Bakhat, Anil Gözütok, Lucas Röser und der gesperrte Simon Stehle fehlen.

    Euphorie zum Jahresendspurt mitnehmen

    Allmählich geht es in der dritten Liga Richtung Winterpause. Um sich eine richtig gute Ausgangsposition für die Rückrunde zu verschaffen, müssen die Pfälzer weiter Vollgas geben, konstant gute Leistungen abrufen und ihr defensives Bollwerk beibehalten. Die aktuell herrschende Euphorie sollte trotz der immer schwieriger werdenden Corona-Situation mitgenommen werden und somit auch beflügeln. Die Partie gegen Wehen Wiesbaden zeigte nämlich auch: Egal wer auf dem Platz steht oder wie viele Ausfälle es zu verkraften gilt - der FCK ist in dieser Verfassung brandgefährlich und hat definitiv das Zeug, um oben mitzuspielen.


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: Ungewöhnliche Umstände im Nachbarschaftsduell


    Ungewöhnliche Umstände im Nachbarschaftsduell

    Das Heimspiel gegen den Tabellennachbarn Wehen Wiesbaden klingt vielversprechend, die Rahmenbedingungen beim FCK sind allerdings denkbar schlecht.


    Der Derbysieg gegen Saarbrücken wurde auf Pfälzer Seite zurecht ausgiebig gefeiert. Zwei Wochen später muss der Fokus jedoch wieder auf dem Liga-Alltag und dementsprechend der nächsten Partie liegen. In der Länderspielpause nutzten die Roten Teufel das spielfreie Wochenende und absolvierten ein Testspiel gegen den französischen Erstligisten FC Metz. Trotz 2:1-Niederlage lobte Marco Antwerpen die Leistung seiner Mannschaft und konnte einige Erkenntnisse daraus gewinnen. Nun steht mit dem SVWW der nächste schwierige Gegner vor der Tür. Erschwert wird diese Aufgabe aber insbesonders noch von außergewöhnlichen Umständen.

    SV Wehen Wiesbaden: Neuausrichtung unter Kauczinski

    Nachdem 2019 über Umwege der Aufstieg in die 2. Bundesliga klar gemacht werden konnte, mussten die Hessen nach nur einer Saison wieder den Gang in Liga drei antreten. Letzte Saison verfehlte der SVWW daraufhin den direkten Wiederaufstieg und landete nur auf Platz sechs. Auch in dieser Spielzeit sind die Wiesbadener wieder nur im Mittelmaß aufzufinden. Aufgrund dessen musste der langjährige Cheftrainer Rüdiger Rehm nach knapp vier Jahren seinen Trainerstuhl räumen. Sein Nachfolger ist der drittliga-erfahrene Markus Kauczinski, welcher unter anderem den Karlsruher SC zurück in Liga zwei führte. Bei seiner letzten Tätigkeit in Dresden wurde Kauczinski im Schlussspurt der Saison zwar entlassen, doch auch hier legte er den Grundstein für den anschließenden Aufstieg. Der Start bei seinem neuen Arbeitgeber hat aber auch er sich definitiv anders vorgestellt. Mit einem 1:0 unterlag Wiesbaden am Ende Türkgücü Friedberg im Landespokal Hessen. Nun folgt das Liga-Debüt auf dem Betzenberg.

    Corona-Chaos im Lauterer Kader

    Wie der FCK heute mitteilte, gab es innerhalb der Mannschaft gleich mehrere positive Coronafälle. Das Training musste deswegen bereits am Dienstags abgesagt werden, am Mittwoch wurde allerdings schon wieder trainiert. Aufmerksame Beobachter stellten jedoch fest, dass einige Profis nicht mit dabei waren. Mit Matheo Raab, Lorenz Otto, Hendrick Zuck, Neal Gibs, Kevin Kraus, Philipp Hercher, Jean Zimmer, Felix Götze, Marius Kleinsorge und Muhammed Kiprit sind gleich elf Lauterer Akteure nicht auf dem Platz gewesen. Zwar sind nicht alle Genannten von Corona betroffen, jedoch bleibt ziemlich unklar, welchen 18-köpfigen Kader FCK-Cheftrainer Marco Antwerpen am Samstag aufbieten wird können. Sicher ist jedoch zumindest, dass René Klingenburg und Simon Stehle nicht dabei sein werden. Während Klingenburg sich einen Muskelfaserriss zuzog, fehlt Stehle weiterhin aufgrund einer Rotsperre. Zudem soll laut „Der Betze brennt“ der Ausfall von Kraus und Hercher schon so gut wie sicher sein. Damit müsste Cheftrainer Marco Antwerpen den zuletzt so starken Defensivverbund gezwungenermaßen auseinanderreißen.

    Die große Chance für die zweite Reihe

    Im Verbandspokal gegen Mechtersheim hatte die zweite Reihe der Roten Teufel ihre Chance sich zu zeigen kläglich vergeigt. Doch nun könnte es genau der Moment sein, indem sie sich wieder präsentieren kann, präsentieren muss. Wie viele Spieler aus der Stammelf letztendlich wegbrechen ist noch unklar - doch sicher scheint zu sein, dass es nicht wenige sein werden. In letzter Zeit war der FCK fast unaufhaltsam. Jetzt ist die Zeit gekommen, um zu zeigen, dass daran auch diese schwierigen Umstände nichts ändern können.


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: Vollgas im Saar-Pfalz-Derby


    Vollgas im Saar-Pfalz-Derby

    Trotz der verlorenen Punkte am Wochenende steigt die Vorfreude im FCK-Fanlager immer weiter an. Grund dafür ist der anstehende Südwest-Kracher gegen den FCS.


    Nach sechs Spielen in Serie ohne Niederlage mussten die Lauterer vergangenen Sonntag erstmals wieder als Verlierer vom Platz gehen. Die 0:2 Heimpleite gegen die Würzburger Kickers ist mittlerweile aber schon wieder abgehakt. Der Fokus liegt nämlich jetzt voll und ganz auf einem richtigen Saisonhighlight. Zu Gast sind die Roten Teufel im neuen Ludwigsparkstadion, Gegner dabei ist der 1. FC Saarbrücken.

    Hohe Ambitionen beim FCS

    Obwohl die Saarbrücker nach dem Aufstieg 2020 erst das zweite Jahr drittklassig spielen, sind die Ambitionen schon ganz hoch. Das Ziel soll auch hier mittelfristig die zweite Bundesliga sein. Dementsprechend mächtig investierten die Saarländer im vergangenen Transfersommer in ihren Kader. Neben dem erfahrenen Drittliga-Coach Uwe Koschinat konnten die blau-schwarzen auch einige namenhafte Neuzugänge verzeichnen. Dennis Erdmann, Dave Gnaase, Robin Scheu oder auch Top-Torschütze Adriano Grimaldi spielten in ihrer Karriere bereits allesamt höherklassig. In der aktuellen Saison steht der FCS mit 21 Punkten aus 13 Partien und den damit verbundenen sechsten Platz voll im Soll. Mit nur drei Zählern Abstand auf einen direkten Aufstiegsplatz sind die Saarländer in Schlagdistanz zu den Aufstiegsrängen. Bereits letzten Spieltag hatte der FCS ein Derby gegen Waldhof Mannheim. Dieses ging jedoch mit 1:0 an den SVW, nun folgt direkt das nächste heiße Duell.

    Götze fehlt weiterhin - Hanslik wieder da

    Durch die personellen Ausfälle von Felix Götze und Daniel Hanslik musste Marco Antwerpen in der letzten Partie gezwungenermaßen zwei Änderungen vornehmen. Während Götze aufgrund seiner Gehirnerschütterung wahrscheinlich weiterhin nicht zur Verfügung stehen wird, ist Hanslik nach abgesessener gelb-rot Sperre wieder einsatzbereit. Aller Voraussicht nach wird er damit auch wieder in die Startformation zurückkehren. Innenverteidiger Kevin Kraus, der gegen Würzburg noch verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste, zog sich lediglich eine leichte Reizung des Kniegelenks zu und soll am Donnerstag wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Weitere Ausfälle gibt es neben den langzeitverletzten Anas Bakhat, Anil Gözütok und Lucas Röser nicht zu beklagen.

    Der FCK als Partycrasher?

    Die Vorfreude der Saarbrücker auf dieses Spiel ist riesig, schließlich gab es so ein Duell mit Zuschauern schon lange nicht mehr. Der Ludwigspark ist dementsprechend restlos ausverkauft, dazugehörig auch der Gästeblock mit 2.000 mitreisenden Gästefans. Fans, die keine Karten mehr bekommen haben, können das Spiel live im Free-TV verfolgen. Sowohl der SR als auch der SWR übertragen die Partie am Samstag kostenlos. Dass die Roten Teufel viele Anhänger aus dem Saarland haben, macht diese Partie natürlich auch nochmal brisanter als sie sowieso schon ist. Mit einem Derbysieg könnten die Pfälzer nicht nur am FCS vorbeiziehen, sondern auch die Saarbrücker Euphorie bremsen und den Partycrasher spielen.


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: Premierenduell auf dem Betzenberg


    Premierenduell auf dem Betzenberg

    Nach dem Aus im Verbandspokal und dem Duell gegen Mainz 05 ist der FCK wieder im Liga-Alltag gefordert. Der Gegner diesmal: Die zweite Mannschaft von Bundesligist Freiburg.


    Nach zuletzt drei Siegen in Serie gehen die Pfälzer mit ordentlich Rückenwind in das bevorstehende Heimspiel gegen die zweite Mannschaft des SC Freiburg. Daran sollte auch das Aus im Verbandspokal gegen Mechtersheim nichts ändern. Dennoch könnte die Niederlage gegen den Oberligisten ein Dämpfer zur richtigen Zeit gewesen sein, denn mit der Zweitvertretung des SC Freiburg geht es gegen einen weiteren Aufsteiger, den es definitiv nicht zu unterschätzen gilt. Beide Mannschaften begegneten sich vorher noch nie in einem Pflichtspiel.

    Junge und unerfahrene Breisgauer

    Der SC Freiburg stellt mit einem Altersschnitt von 21,4 Jahren den jüngsten Kader der dritten Liga. Im Vergleich zur vergangenen Aufstiegssaison veränderte sich das Team jedoch nur teilweise. Neben mehreren jungen Talenten konnte der SCF im Sommer auch den erfahrenen Drittliga-Stürmer Vincent Vermeij an Bord holen. Auch wenn dieser aktuell noch nicht komplett in Form ist, kann er im Verlauf der Saison noch enorm wichtig für die Freiburger werden. Die wohl größte Veränderung wurde aber am Trainerposten vorgenommen. Während der letztjährige Coach Christian Preußer nun Fortuna Düsseldorf in der zweiten Bundesliga trainiert, steht aktuell Thomas Stamm, welcher zuvor die U19 coachte, an der Seitenlinie. Mit dreizehn Punkten aus elf Partien sind die Breisgauer aktuell auf Platz fünfzehn der dritten Liga und damit hinter den Roten Teufeln. Das Ziel der Freiburger sollte jedoch ganz klar der Klassenerhalt sein. Damit stehen die Breisgauer aktuell vollkommen im Soll.

    Das Lazarett lichtet sich

    Nachdem den FCK zu Beginn der Saison noch einige Verletzungssorgen plagten, könnte Marco Antwerpen nun sogar ein Luxusproblem bekommen. Mit Kapitän Jean Zimmer und Maximilian Hippe kehren zwei weitere Spieler von ihren Verletzungen zurück. Nachdem René Klingenburg sowohl im Verbandspokal als auch im Benefizspiel gegen Mainz nicht mitwirken konnte, scheint nun auch er für das kommende Wochenende einsatzbereit zu sein. Das gleiche gilt für Felix Götze, welcher bei der Partie gegen den FSV nach 30 Minuten angeschlagen ausgewechselt werden musste. Weiterhin nicht mit dabei sind neben den langzeitverletzten Anas Bakhat und Lucas Röser Hikmet Ciftci und Nicolas Sessa. Während Ciftci weiterhin mit einer Muskelverletzung zu kämpfen hat, setzte Nicolas Sessa aufgrund eines grippalen Infekts in dieser Woche weiter aus.

    Der FCK muss an das Havelse-Spiel anknüpfen

    Der 0:6 Auswärtssieg gegen den TSV Havelse war definitiv ein echtes Highlight. Doch das Pokalaus im Verbandspokal hat auch gezeigt, dass man trotz eigener Siegesserien keinen vermeintlich einfachen Gegner auf die leichte Schulter nehmen sollte. Daher gilt es jetzt auch mit den entsprechenden Tugenden das Heimspiel gegen die Freiburger anzugehen. Aufgrund der Unerfahrenheit der Gäste und einer für Drittligaverhältnisse großen Kulisse wäre ein früher Führungstreffer womöglich enorm wichtig, um dieses Spiel direkt in die richtige Richtung zu lenken. Zusammen mit den Fans im Rücken sind die Roten Teufel dann nämlich nur noch schwer zu halten.


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: Kommentar: "Zerlegt und filetiert"


    Kommentar: "Zerlegt und filetiert"

    Der 1. FC Kaiserslautern hat gegen den Tabellenletzten ein echtes Feuerwerk abgefackelt. Dabei präsentierten die Lauterer ihre zahlreichen neuen Stärken.


    "Oh wie ist das schön", sang der Lautrer Anhang nach Spielende. Und tatsächlich "hat man so etwas lang nicht mehr gesehen". Den letzten 6:0 Erfolg feierte der FCK am 17. November 2008 gegen Hansa Rostock.


    War der 1. FC Kaiserslautern tatsächlich so gut - oder hatte der TSV Havelse lediglich einen rabenschwarzen Tag erwischt? Der 6:0 Auswärtserfolg in der HDI-Arena war alles andere als ein selbstverständlicher Pflichtspielsieg gegen das Tabellenschlusslicht. Die Pfälzer Gäste fertigten Havelse förmlich ab. Auf die Sekunde genau präsentierten sich die Roten Teufel über 90 Minuten in bester körperlicher Verfassung, zeigten eine konstant hervorragende Leistung und eine spielerische Leichtigkeit, die seinesgleichen sucht. Mit dem dritten Sieg in Folge führen die Roten Teufel ihre Siegesserie weiter fort. Und in dieser Form besitzt der FCK definitiv das Potenzial, sich auch langfristig im oberen Tabellendrittel festzuspielen.

    Gnadenlose Lauterer Effektivität

    Obwohl das Ergebnis am Ende sehr deutlich ausfiel, muss man zugeben, dass die Gastgeber zu Beginn nicht mal so schlecht gestartet sind. Bereits kurz nach Anpfiff hatten die Niedersachsen eine gefährliche Torchance, welche sie jedoch ungenutzt ließen. Auch im weiteren Spielverlauf war der TSV alles andere als schwach. Als in der elften Minute dann plötzlich ein langer Befreiungsschlag von Klingenburg bei Ritter landete, ging es ganz schnell. Der 26-Jährige nahm nach einer sensationellen Ballannahme Tempo auf und ging mit Zug in Richtung Tor. Ritter behielt gegen zwei Verteidiger und den gegnerischen Torhüter die Übersicht und netzte schwungvoll ein zur Führung. Erste Chance, erster Treffer. Auch für die weiteren Tore brauchten die Roten Teufel nur wenige Chancen. Ein sehr ungewohntes Bild, schließlich war die Chancenverwertung in der Vergangenheit häufig eines der größten Probleme.

    Brandgefährliche Standards

    Doch der FCK hat in den vergangenen Wochen nicht nur an der Effizienz und seiner Chancenverwertung gearbeitet. Gegen tiefstehende und mauernde Gegner gibt es in Liga drei eigentlich nur eine Lösung: Gekonnt gute Standards. Und diese hatten es beim Auswärtsspiel gegen Havelse wirklich in sich. Sowohl das 0:2 als auch das 0:4 fielen nach einem ruhenden Ball. Erst war es Kevin Kraus, dann Philipp Hercher - wieder einmal zwei Verteidiger, die sich in die Torschützenliste eintragen durften. In den vergangenen Jahren gehörte die Torgefahr nach ruhenden Bällen zu einer der größten Schwäche im Spiel des 1. FC Kaiserslautern. Doch allmählich scheint es, als sei in dieser Saison so einiges anders. Grund für diese neue Stärke ist unter anderem auch Mike Wunderlich. Der 35-Jährige Routinier bringt messerscharfe Freistöße und Eckbälle mit Zug zum Tor. Nach einem ernüchternden Saisonbeginn, vergebenen Torchancen und einen verschossenen Elfmeter hat sich vor allem auch durch Wunderlich einiges deutlich verbessert.

    So ist der FCK nur schwer zu stoppen

    Nach dem verpatzten Saisonstart, den die Anhänger der Roten Teufel mit jeder Menge Frust und geringen Zuschauerzahlen quittierten, haben die Pfälzer zum Turnaround angesetzt und in den letzten Spielen mächtig Gas gegeben. Mit zehn Punkten aus vier Partien hat sich die Mannschaft von FCK-Cheftrainer Marco Antwerpen nach vorne gekämpft und belegt gegenwärtig den zehnten Tabellenrang. Seit dem Südwestderby gegen Waldhof Mannheim liefert dieses Team wirklich hervorragende Partien ab. Nun gilt es wie so oft, diese Formkurve zu halten und solche Leistungen konstant auf den Rasen zu bringen. Dann gibt es trotz aller Ausgeglichenheit in Liga drei wohl nur wenige Mannschaften, die dagegenhalten können. Doch trotz aller Euphorie darf nicht vergessen werden, dass auch die Abstiegszone mit nur drei Punkten Abstand alles andere als weit weg ist.

    Zufriedenheit bei allen Beteiligten

    Nach dem Spiel gab es logischerweise für jeden auf Lauterer Seite nichts zu kritisieren. Schließlich fährt man solch ein Ergebnis auswärts nicht alle Tage ein. Doch Cheftrainer Antwerpen legte weniger Wert auf die sechs erzielten Treffer, sondern im Besonderen auf die Defensive: „Für mich ist das Allerwichtigste, dass wir heute auch wieder ohne Gegentor rausgegangen sind. Dann kannst du auch 1:0 gewinnen. Wichtig ist, dass du die Null hälst". Diese steht im Übrigen beim FCK seit über 440 Spielminuten. Während Antwerpen seinen Fokus also auf die Hintermannschaft setzte, erklärte Stürmer Daniel Hanslik - der mit seinen ersten beiden Saisonstreffern endlich seine Durststrecke beenden konnte - die neu entfachte Offensivpower. „Was uns gerade ausmacht ist, dass wir auf jeder Position gefährlich sind. Von der Abwehr, über das Mittelfeld bis zum Stürmer hat jeder getroffen“.


    Gegen Schlusslichter offenbarten die Roten Teufel in der Vergangenheit durchaus andere und teilweise sogar miserable Leistungen. In solchen Partien war eine Überheblichkeit deutlich zu spüren. Doch inzwischen scheint, dass diese Mannschaft endlich verstanden hat, worauf es in Liga drei ankommt. Sie begegnet ihren Gegnern mit Ernsthaftigkeit und Respekt, ohne dabei ihre eigenen Stärken in der Kabine zu lassen. Hier wächst ohne Frage etwas Neues zusammen.


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: Mit Demut gegen den Tabellenletzten


    Mit Demut gegen den Tabellenletzten

    Nach langer Zeit konnte der 1. FC Kaiserslautern mal wieder zwei Dreier in Serie einfahren. Der nächste Gegner ist nun Schlusslicht Havelse.


    Vergangenes Wochenende gab es für alle FCK-Fans einiges zu bejubeln. Durch eine hervorragende erste Halbzeit gegen Zweitligaabsteiger VfL Osnabrück sicherten sich die Pfälzer am Ende drei Punkte. Damit ist der FCK aktuell gut in Form und das soll am besten auch so bleiben. Kommender Gegner ist der Aufsteiger aus Havelse, doch unterschätzen darf man sie keinesfalls. Gespielt wird dabei nicht in der Heimspielstätte der Gastgeber, sondern in der benachbarten HDI-Arena.

    TSV Havelse: Mächtig Aufwind nach Katastrophenstart

    Bereits vor Beginn der Saison galten die Niedersachsen als Abstiegskandidat Nummer eins. Grund dafür sind einerseits die spät ausgetragenen Relegationsspiele, die der TSV bestreiten musste. Mit zwei 1:0 Erfolgen setzten sich die Havelser gegen Schweinfurt durch. Damit war erst am 19. Juni klar, in welcher Liga der Aufsteiger in der kommenden Saison antreten wird. Zusätzlich verloren sie mit Jan Zimmermann den wahrscheinlich wichtigsten Mann für diesen Erfolg an Zweitligist Hannover 96. Er war nicht nur sportlicher Trainer, sondern auch Trainer. In die Suche für einen Nachfolger seines Postens war er jedoch noch integriert. Die Wahl fiel dabei auf den gebürtigen Pfälzer und ehemaligen FCK-Profi Rüdiger Ziehl. Nachdem das Team des 43-Jährigen Fußballlehrers die ersten sieben Partien allesamt verlor, konnten sie wie die Roten Teufel nun zwei Dreier in Folge einfahren, unter anderem auch gegen Top-Team Viktoria Berlin. Das sollte ein Warnschuss sein, denn diese Jungs darf man trotz aller Umstände nicht unterschätzen.

    Nur Senger und Redondo kehren zurück - Hippe trainiert individuell

    Was die Personalsituation betrifft, gibt es auch hier kaum Veränderungen im Gegensatz zum letzten Pflichtspiel. Einzig und alleine Marvin Senger und Kenny-Prince Redondo werden nach abgesessener Rotsperre wieder zur Verfügung stehen. Mit Jean Zimmer ist wegen anhaltender Rückenprobleme weiterhin nicht zu rechnen, das gleiche gilt für Hikmet Ciftci und seine Muskelverletzung. Anil Gözütok zog sich bei einem Einsatz bei der U21 der Roten Teufel eine Bänderverletzung zu und wird wie schon gegen Osnabrück nicht mit dabei sein. Bei Neuzugang Maximilian Hippe gibt es dahingegen erfreuliche Nachrichten. Nach seiner Fußverletzung trainiert der 23-Jährige wieder individuell, eine Option gegen Havelse ist er aber noch nicht.

    Alle guten Dinge sind drei

    In Kaiserslautern herrscht endlich wieder gute Stimmung und genau diese soll jetzt auch mitgenommen werden. Gegen Osnabrück zeigten die Lauterer attraktiven Power-Fußball im ersten Durchgang und legten einen insgesamt sehr souveränen Auftritt hin. Auch wenn am Samstag in der HDI-Arena mit einem ganz anderen Spiel zu rechnen ist, sind das definitiv die selben Anlagen, die auch gegen Havelse gefordert sein werden um den dritten Dreier zu landen. Denn in der Vergangenheit vergeigte der FCK oftmals genau jene Partien, in denen die Rollenverteilung im Vorhinein klar für sich sprach.


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: Die Trendwende gegen Osnabrück fortsetzen


    Die Trendwende gegen Osnabrück fortsetzen

    Der 1. FC Kaiserslautern hat endlich wieder ein Lebenszeichen gesetzt. Im nächsten Heimspiel gegen Zweitligaabsteiger Osnabrück geht es nun gegen ein Top-Team.


    Vergangenen Sonntag war es endlich so weit. Die Roten Teufel haben mit dem 0:2 Auswärtssieg gegen Verl nach über sieben Monaten mal wieder einen Dreier in der Fremde landen können. Zwar macht das die Gesamtsituation aktuell nicht bedeutend besser, doch es ist schon mal ein Anfang. Mit nur neun Zählern nach neun Spieltagen steht der FCK knapp über dem Strich. Daher ist es jetzt umso wichtiger im Traditionsduell gegen den VfL Osnabrück weiter nachzulegen.

    Geglückte Osnabrücker Neuausrichtung

    Der VfL ist nach nur zwei Jahren zweite Liga wieder zurück in der dritthöchsten deutschen Spielklasse. Dabei schafften sie in der letzten Zeit genau das, was in Kaiserslautern nach dem Abstieg 2018 verpasst wurde. Im Sommer wurden bei den Niedersachsen alle Strukturen aufgebrochen. Mit Daniel Scherning als Trainer und Amir Shapourzadeh als Sportdirektor holten sich die Osnabrücker junge und unbeschriebene Personalien ins Boot, wie sich aktuell herausstellt mit Erfolg. Mit 17 Punkten steht der VfL momentan auf Rang drei der dritten Liga. Ein ganz besonderes Augenmerk liegt dabei definitiv auf der Hintermannschaft. Mit nur sieben Gegentreffern stellen die Osnabrücker zurzeit die beste Defensive der Liga. Es wird also alles andere als leicht, diese zu knacken.

    Personalsituation weiter angespannt - Fragezeichen hinter Zimmer und Klingenburg

    In Sachen Personal ist aktuell kaum Besserung in Sicht. Bereits gegen Verl konnte Marco Antwerpen nicht mal die volle Kapazität der Auswechselbank ausreizen. Nur sieben Auswechselspieler statt den erlaubten neun hatten auf der Bank Platz genommen. Gegen den Sportclub musste Kapitän Jean Zimmer wegen Rückenproblemen aussetzen, ob es aber für das Wochenende reicht, ist noch nicht bekannt. Letzten Sonntag musste zudem nach einer knappen Stunde mit René Klingenburg der nächste Leistungsträger verletzt ausgewechselt werden. Laut Antwerpen hatte bei ihm der Muskel zu gemacht, eine genaue Diagnose steht aber noch aus.

    Den Schwung mitnehmen

    Der Auswärtssieg tat allen Beteiligten sichtlich gut. Doch der FCK hat keine Zeit, sich darauf auszuruhen und muss mit der gleichen Intensität und Entschlossenheit nun auch auf dem beheimateten Betzenberg antreten, schließlich sind die Osnabrücker auch alles andere als eine Laufkundschaft. Zwei Siege in Serie gab es zuletzt im Dezember 2019, schon etwas her. Daran gilt es jetzt anzusetzen und den nächsten Dreier einzufahren.


    Unterstützt werden die Roten Teufel dabei von bis zu 25.000 Fans, die aufgrund der neu eingeführten 2G-Regel nun zugelassen sind. Nach langer Zeit gibt es keine Abstandsregeln mehr, Dauerkarten können erstmals wieder benutzt werden und die Ticket-Personalisierung entfällt. Gute Vorraussetzungen also für einen Heimsieg.


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: Antwerpen: "Wir müssen uns auch auswärts anders präsentieren"


    Antwerpen: "Wir müssen uns auch auswärts anders präsentieren"

    Vor der Auswärtspartie gegen Verl stellte sich Antwerpen wie gewohnt den Fragen der Pressevertreter. Trotz schwierigen Umständen soll der erste Auswärtsdreier her.


    Nach einem hart erkämpften Punkt im Südwestderby wollen die Roten Teufel nun endlich auch den ersten Dreier in der Fremde einfahren. Begleitet wird der FCK dabei von ungefähr 500 Lauterer im Sportpark am Lotter Kreuz. Sorgen macht dabei aber insbesondere die erneut angespannte Personalsituation

    Senger, Redondo und Zimmer nicht dabei - Huth noch fraglich

    Wie bereits im Vorfeld bekannt war, werden Marvin Senger und Kenny Prince Redondo aufgrund ihrer Rotsperre nicht mit dabei sein. Hinzu kommt auch Kapitän Jean Zimmer, welcher mit Rückenproblemen zu kämpfen hat und somit nicht einsatzfähig ist. Ein Einsatz von Elias Huth steht dahingegen wegen anhaltender Knieprobleme noch nicht fest. Ob es für ihn noch bis Sonntag reicht, ist noch unklar. Alles in allem also mal wieder eine extrem angespannte Personaldecke, die es für den Lauterer Chefcoach nicht einfacher macht: „Die Verletztensituation lässt aktuell wenig Konstanz zu. Das sind Herausforderungen, die wir meistern müssen.“

    Personalie Klingenburg: Mittelfeld oder doch wieder Sturm?

    Bereits letzte Woche überraschte Marco Antwerpen einige mit der Startaufstellung. Dabei agierte René Klingenburg zu Beginn als Sturmspitze, aufgrund des Spielverlaufs musste diese Idee jedoch schnell wieder abgebrochen werden. Ob „Klinge“ diese Position ebenfalls im Sportpark am Lotter Kreuz einnehmen wird, ließ er offen. Als Experiment wollte er es aber nicht betiteln: „Er hat es auch schon mal in Münster gespielt. Von daher war es kein Experiment.“ Eine weitere Option für den Sturm sollte eigentlich auch Simon Stehle aus Hannover sein. Die Leihgabe aus Hannover wurde im Sommer geholt um die Offensivabteilung zu verstärken, aktuell steht jedoch nur ein unglücklicher Kurzeinsatz auf dem Konto des Neuzugangs. „Er muss erst mal ankommen. Manche Dinge brauchen eben Zeit, der Junge braucht diese auch noch“, so der 49-Jährige Fußballlehrer.

    Erster Auswärtserfolg soll endlich her

    Insbesondere auf fremden Boden sind die Pfälzer in dieser Saison erschreckend schwach. Mit Tabellenplatz sechzehn und der aktuellen Situation sei auch aktuell keiner zufrieden. In Verl fordert Antwerpen daher einen anderen Auftritt als in den bisherigen Auswärtsspielen: „Wir müssen uns auch auswärts anders präsentieren.“ Dass mittlerweile auch der Chefcoach selbst in die Kritik gerät und somit immer mehr unter Druck kommt, macht ihm nicht viel aus. „Damit kann ich gut umgehen“, so Antwerpen.


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: Wird der Auswärtsfluch gegen Verl endlich gebrochen?


    Wird der Auswärtsfluch gegen Verl endlich gebrochen?

    Der 1. FC Kaiserslautern steckt schon wieder früh in der Saison unten fest. Besondere Sorgen macht die schlechte Auswärtsbilanz. Diese gilt es endlich zu verbessern.


    Die Roten Teufel sind nach dem Spektakel im Südwestderby nun wieder am Wochenende gefordert, dieses Mal auswärts beim Sportclub Verl. Gespielt wird allerdings nicht in der Verler Heimspielstätte, sondern im Sportpark am Lotter Kreuz. An diesen Ort sollten die meisten FCK-Fans auch noch gute Erinnerungen haben. In der ersten Drittligasaison der Vereinsgeschichte holten die Pfälzer dort einen 0:2 Auswärtssieg gegen die Sportfreunde Lotte. Vielleicht ja ein gutes Omen, denn ein Erfolg wäre wichtiger denn je. Auswärts ist der FCK aktuell nämlich noch punkt- und torlos.

    SC Verl: Offensiv stark, defensiv schwach

    Die Kontraste könnten in den einzelnen Mannschaftsteilen kaum größer sein als bei den Ostwestfalen. Mit vierzehn Treffern kann der Sportclub zusammen mit der Zweitvertretung von Borussia Dortmund die drittbeste Offensive aufweisen. Doch so gut die Offensive auch sein mag, genauso schwach ist auch die Hintermannschaft. Bisher hat das Team von Guerino Capretti auch schon vierzehn Gegentreffer hinnehmen müssen, damit sind es übrigens genauso viele wie beim Tabellenletzten aus Havelse. Die nackten Zahlen versprechen also ein spannendes und torreiches Spiel, auch wenn der FCK bisher insbesondere in der Offensive Ladehemmungen hat.

    Senger und Redondo gesperrt - Dick mit Innenraumverbot

    Dass auf Seiten des FCK die Partie gegen Waldhof Mannheim am Ende nur mit neun Männern beendet werden konnte, wird auch auf die kommenden Spiele Auswirkungen haben. Die zwei Rotsünder Marvin Senger und Kenny Prince Redondo wurden beide für zwei Meisterschaftsspiele gesperrt. Auch der vom Platz verwiesene Teammanager Florian Dick wurde vom DFB mit einem Innenraumverbot für das dieswöchige Spiel belegt. Cheftrainer Marco Antwerpen muss also nun einmal mehr wieder am Kader basteln. Eine zusätzliche Option könnte dafür aber erneut Felix Götze darstellen. Der 23-Jährige stieg bereits letzte Woche wieder ins Mannschaftstraining ein. Ob ein Einsatz tatsächlich infrage kommt, wird sich erst am Wochenende zeigen. Nicht dabei gegen den SVW waren ebenfalls Elias Huth und Simon Stehle. Beide durften ihre Fähigkeiten vergangene Woche bei der U21 der Roten Teufel unter Beweis stellen. Sowohl Huth als auch Stehle trugen dabei beide jeweils mit einem Treffer zum 0:3 Auswärtserfolg der jungen Betze-Buben bei. Dass Antwerpen solche Leistungen durchaus honoriert, zeigte bereits die Vergangenheit.

    Mit Kampfgeist und Leidenschaft ist einiges möglich

    Wenn man eins vom vergangenen Samstag mitnehmen kann, dann ist es definitiv die Moral und Einsatzbereitschaft, welche im zweiten Durchgang an den Tag gelegt wurde. Mit Mann und Maus verteidigte das Team das eigene Tor bis zum bitteren Ende. Genau diese Tugenden sind in der dritten Liga bekanntermaßen wichtig. Das gilt es nun auch gegen Verl zu zeigen. Irgendwann endet schließlich jede Serie, in diesem Fall hoffentlich schon an diesem Wochenende.


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: Kommentar: Not gegen Elend auf dem Betzenberg


    Kommentar: Not gegen Elend auf dem Betzenberg

    Der FCK vergeigt es den Sack zuzumachen und nimmt selbst die größten Geschenke nicht an. Das Unentschieden gegen Zwickau fühlt sich an wie eine Niederlage.


    Dass das Spiel zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und dem FSV Zwickau kein fußballerischer Leckerbissen wird, war schon im Vorfeld des Spiels zu erwarten. Doch eine so schlechte Partie hatten wohl die wenigsten erwartet. Mit einem Eigentor gingen die Pfälzer bereits nach nur 19 Minuten in Führung. Die Hereingabe von Redondo landete auf dem Kopf von FSV-Verteidiger Nkansah, welcher den Ball bei einem Klärungsversuch ins eigene Tor köpft.


    Etwas glücklich, aber zu diesem Zeitpunkt auch nicht ganz unverdient. Mit Glanzfußball hatte das Ganze trotz allem auf beiden Seiten wenig zu tun. Viele Fehlpässe und individuelle Fehler prägten das Spiel bei beiden Teams. Im ersten Durchgang hatte der FCK trotz allem noch die leichte Überhand, von den Gästen war bis dato nur wenig zu sehen. Das drehte sich jedoch in Halbzeit zwei. Passive Rote Teufel lassen Zwickau zurück ins Spiel finden und die Schlussphase endete in einem Drama.

    Wilde Schlussphase: Stehle bekommt Höchststrafe, Wunderlich vergibt Elfmeter

    Einen ganz bitteren Tag erlebte auch ein Neuzugang der Roten Teufel. Der 19-Jährige Simon Stehle wurde im Laufe des Spiels für Kapitän Zimmer eingewechselt und kam zu seinem zweiten Einsatz im Lauterer Dress. Nur 22 Minuten später wurde er jedoch postwendend wieder ausgewechselt. Ein bitterer Schlag für einen so jungen Spieler. Trotz schlechter Leistung der Leihgabe aus Hannover ist es zumindest umstritten, ob man das als Trainer einem noch so jungen Akteur fünf Minuten vor Ende der regulären Spielzeit antun sollte. Schließlich kann so etwas nicht ganz ohne Folge sein, insbesondere für den mentalen Bereich. Doch nicht nur Stehle war neben der Spur, auch die gesamte restliche Mannschaft konnte sich kaum noch aus der eigenen Hälfte befreien.


    Kurz vor Schluss bekamen die Hausherren trotzdem noch mal die riesige Gelegenheit, das Spiel für sich zu entscheiden. Redondo wird im Sechzehner von seinem Gegenspieler zu Boden gerissen, es gibt Elfmeter. Der Elfmeterschütze Wunderlich tritt an und haut das Spielgerät gegen den Querbalken. Selbst geschenkte drei Punkte nimmt der FCK zurzeit einfach nicht ein. Das macht dieses Unentschieden einfach zu einer gefühlten Niederlage, zumal sich von Glück sprechen lässt, diese Partie nicht sogar noch verloren zu haben. Bei der letzten Aktion des Spiels rettet nämlich der Lauterer Schlussmann Matheo Raab mit einer Glanzparade den einen Punkt.

    Zwei Lichtblicke: Sessa und Redondo

    Wenn man wenigstens ein paar positive Erkenntnisse aus diesem Spiel ziehen möchte, dann kommt man an Nicolas Sessa und Kenny Prince Redondo nur schwer vorbei. Während Sessa zuletzt eigentlich kaum eine Rolle mehr spielte, kam ihm persönlich die lange Verletztenliste auf der zentralen Mittelfeldposition entgegen. Dadurch rückte der 25-Jährige Wirbelwind wieder in den Fokus und nutzte seine Chance. Ob vorne oder hinten, ob im Spielaufbau oder in Offensivaktionen, er war fast immer präsent. Gepaart mit seinem starken Einsatz und einem hohen Laufpensum machte er wieder auf sich aufmerksam und ist für die Zukunft mit Sicherheit ebenfalls eine Option.


    Ein weiterer auffälliger Offensivakteur war Flügelflitzer Redondo. Unter Antwerpen war er vergangene Saison nur selten zum Zug gekommen, nun hat er sich wieder zurückgekämpft. Mit seinem enormen Tempo und Einsatzbereitschaft gehört auch er zu den eher mageren Positiverkenntnissen aus diesem Spiel. Seine Flanke führte nicht nur zum Führungstreffer, auch der Elfmeter kurz vor Schluss wurde durch den Deutsch-Spanier provoziert.

    „Ich weiß nicht, ob wir uns zu sehr in die Hose scheißen“

    Ein sehr passendes Fazit zog René Klingenburg nach dem Spiel. Während es für ihn persönlich unter der Woche mit der Geburt seines zweiten Kindes etwas Erfreuliches gab, kritisierte er insbesondere den Angsthasenfußball in Halbzeit zwei: „Ich weiß nicht, ob wir uns zu sehr in die Hose scheißen, aber für die Leistung in der zweiten Halbzeit fehlen mir die Worte“. Genauso ratlos war auch Matheo Raab, welcher mit einigen Paraden einen noch schlimmeren Ausgang verhinderte. „Wir kommen überhaupt nicht in die Partie, machen glücklich das 1:0. Wir fragen uns teilweise selbst, was wir hier veranstalten“, so der 22-Jährige Torwart. Nach Abpfiff blickte man in viele ratlose Gesichter, mit entsprechend lauten Pfiffen wurde das Team dann auch noch verabschiedet.

    Nächste Station: Magdeburg

    Im Hinblick auf die kommende Aufgabe werden die meisten FCK-Fans vermutlich auch keine Freudensprünge machen. Die Roten Teufel gastieren auswärts beim Tabellenzweiten 1. FC Magdeburg. Die Auswärtsbilanz der Pfälzer ist so oder so schon katastrophal, dazu kommt mit Magdeburg ein Verein der sich aktuell unter der Führung von Christian Titz im Aufwind befindet. Gepaart mit einer guten Kulisse wird das also eine extrem schwere Aufgabe für Marco Antwerpen und sein Team. Der FCK wäre aber nicht der FCK, wenn er in solchen Spielen in denen er die vermeintlich schlechteren Karten hat, plötzlich wieder gut performt.


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: Wiedergutmachung gegen 1860?


    Wiedergutmachung gegen 1860?

    Keine einfachen Entscheidungen für Antwerpen: Neben personellen Änderungen wird es im Duell gegen die Sechziger auf die richtige Moral und den nötigen Kampfgeist ankommen.


    Nach der enttäuschenden 0:4 Auswärtspleite bei Aufsteiger Viktoria Berlin ist der FCK nun gefordert. Im Traditionsduell auf dem heimischen Betzenberg geht es gegen den TSV 1860 München. In der vergangenen Spielzeit sind die Löwen noch knapp an den ersten drei Plätzen vorbeigeschrammt, folgerichtig gilt man in dieser Saison als einer der Favoriten auf den Aufstieg. Unter Coach Michael Köllner entwickelten sich die Sechziger mit der Zeit zu einer absoluten Top-Mannschaft. Mit Sascha Mölders stellte man in der vergangenen Spielzeit dazu auch den Torschützenkönig der 3. Liga. Es wartet also das nächste schwere Brett auf die Roten Teufel. Verdeutlicht wird das insbesondere nochmal, wenn man sich die Bilanz der bisherigen Duelle in der 3. Liga anschaut. Ein Sieg, ein Unentschieden und vier Niederlagen. Diese gilt es jetzt endlich zu verbessern.

    Noch genügend Betze-Lust vorhanden?

    Für die Partie am Wochenende wurden insgesamt 20.000 Zuschauer zugelassen, darunter auch 1.000 Gästefans. Doch aufgrund der zuletzt sehr schwachen Leistungen ist davon auszugehen, dass nur ein Bruchteil der Plätze gefüllt sein wird. Die Zuschaueranzahl ist dieses Mal im Gegensatz zum DFB-Pokalspiel auch unabhängig vom Inzidenzwert. Wer es nicht schafft ins Stadion zu gehen, kann das Spiel aber ebenso live im Free-TV verfolgen. Der SWR überträgt das Duell mit den Sechzigern ab 14:00 Uhr.

    Antwerpen und sein Team sind nun gefordert

    Die blamable Leistung im Jahn-Sportpark muss ein frühzeitiges Warnsignal für alle Beteiligten sein. Nach dem Spiel gegen die Viktoria stellte Antwerpen den eigenen Weg infrage, betonte jedoch, dass man „Lösungen finden“ wird. Ob diese Lösungen auch mit einigen Personalwechseln verbunden sind, wird sich noch zeigen. Doch nicht nur Antwerpen ist jetzt gefordert, sondern genauso die gesamte Mannschaft. Die Moral der Truppe wurde bereits am zweiten Spieltag kritisiert, wie sich herausstellte nicht ganz zu Unrecht. Genau das war jedoch die große Stärke in der Rückrunde der letzten Saison. Die hervorragende Moral, der Kampfgeist und der unbedingte Wille machten diese Mannschaft extrem unangenehm zu bespielen. Das gilt es jetzt wieder zu zeigen.

    Klingenburg verletzt - Götze aus Krankenhaus entlassen

    Bereits für Berlin außer Gefecht gesetzt war René Klingenburg. Der zentrale Mittelfeldspieler zog sich im Abschlusstraining einen Außenbandriss zu und wird auf unbestimmte Zeit ausfallen. Ebenfalls nicht einsatzbereit ist Felix Götze. Dieser ging letzten Sonntag nach einem Kopfballduell bewusstlos zu Boden und wurde unmittelbar ins Krankenhaus eingeliefert. Auch er wird mit einem Haarriss im Schädel vorerst nicht zur Verfügung stehen. Mittlerweile durfte er jedoch das Krankenhaus wieder verlassen und erholt sich aktuell bei seiner Familie. Kenny Prince Redondo verletzte sich beim Aufwärmen und musste ebenso in Berlin aussetzen. Bisher ist jedoch nicht bekannt, ob seine Verletzung auch Auswirkungen auf einen Einsatz gegen die Löwen hat.


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: Antwerpen: "Es kann nicht immer nur um einen Spieler gehen"


    Antwerpen: "Es kann nicht immer nur um einen Spieler gehen"

    Der FCK muss nach dem Aus im DFB-Pokal wieder in den Liga-Alltag zurückkehren. Trotz starker Leistung gegen die Fohlen will man nicht wieder in alte Muster verfallen.


    Am kommenden Spieltag kommt es zu einer Premiere. Die Roten Teufel und der aktuelle Spitzenreiter Viktoria Berlin treffen erstmals in der Vereinsgeschichte aufeinander. Begleitet wird das Team von über 1.500 Gästefans im Jahn-Sportpark.


    Während man in Kaiserslautern den Start bisher ein wenig verschlafen hat, sind die Berliner aktuell das Überraschungsteam der Liga. Mit zwei Siegen aus den ersten beiden Spieltagen und sechs geschossenen Toren führen sie die Tabelle an. In Sachen selbst erzielte Tore sind sie dem FCK damit schonmal einen Schritt voraus. Aktuell ist das Team von Marco Antwerpen nämlich noch torlos, daher zweifeln einige Anhänger an den Stürmern der Pfälzer. Antwerpen sieht jedoch die ganze Mannschaft in der Pflicht und ist zuversichtlich, dass der Knoten bald platzt: „Es kann nicht immer nur um einen Spieler gehen. Natürlich müssen wir an unserer Effektivität arbeiten, dafür trainieren wir. Die Torchancen sind da, es fehlt nur noch der finale Torerfolg."

    Hercher und Schad sind wieder dabei - Ritter verletzt, Kraus fraglich


    Personell kann Antwerpen wieder auf die Dienste von den Außenverteidigern Philipp Hercher und Dominik Schad setzen. Die beiden sind nach überstandenen Verletzungen wieder voll einsatzbereit. Ebenfalls diese Woche ins Training eingestiegen ist Neuzugang Simon Stehle. Alle drei könnten somit ernsthafte Alternativen für das Wochenende darstellen. Neben den langzeitverletzten Lucas Röser und Anas Bakhat muss auch Marlon Ritter aussetzen. Der 26-Jährige ist aufgrund seiner Muskelquetschung weiterhin nicht spielfähig. Ein Einsatz von Kevin Kraus steht zusätzlich auch noch in den Sternen. Nach einem Schlag aufs Knie musste er bereits im Pokal ausgewechselt werden. Ob es für die Partie am Sonntag reicht, entscheidet sich erst kurzfristig.

    Antwerpen zeigt Verständnis für die Fans

    Der schlechte Saisonstart weckt bei vielen Anhängern wieder Erinnerungen an die vergangene Saison. Ein besonderes Phänomen in der Vergangenheit war, dass nach Spielen mit guter Leistung oftmals direkt ein herber Dämpfer folgte. Konstanz ist beim FCK schon seit einiger Zeit ein absolutes Unwort. Das gilt es jetzt zu verhindern. „Ich habe Verständnis dafür, dass die Fans hier oft in die Vergangenheit schauen, wenn es nicht gut läuft. Wir versuchen das in Gesprächen mit Spielern in deren Köpfe zu bekommen, aber man muss es dann auch auf den Platz bringen.“, so der FCK-Coach.


    Quelle: Treffpunkt Betze

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    Kommentar: Kurz davor - aber noch nicht im Ziel

    Der FCK ist auf dem Weg eine weitere Horrosaison doch noch irgendwie zu retten. Dafür müssen die Pfälzer jedoch ihre defensive Standardschwäche ablegen. Ein Kommentar.


    Der FCK hat es mal wieder gegen seinen Lieblingsgegner krachen lassen. Und zwar so richtig. Mit 4:1 schickten die Lauterer Jungs den KFC wieder zurück nach Krefeld. Nach kurzem Schock gleich zu Beginn hatte die Mannschaft ein weiteres Mal ihre hervorragende aktuelle Form unterstrichen. Dem Klassenerhalt ist man mit diesem Sieg im Sechs-Punkte-Spiel deutlich näher gekommen. Trotz allem darf man nicht den Fokus verlieren. Gerettet ist der 1. FC Kaiserslautern schließlich noch lange nicht.

    Flanken und Standards bereiten dem FCK wie gewohnt große Probleme

    Dass die Roten Teufel bei Flanken und Standards anfällig sind, ist bei Weitem kein neues Phänomen. Insbesondere die Schwäche bei ruhenden Bällen verfolgt den FCK schon sehr lange, sowohl vorne als auch hinten. Auch hohe Hereingaben außerhalb der Box stellen die ansonsten meist stabile FCK-Defensive häufiger vor Probleme. Diese Angelegenheit wurde den Pfälzern auch diesmal zum Verhängnis, denn die Gäste brachten gleich zu Beginn mit einer scharfen Flanke Unruhe in den Strafraum der Gastgeber. Kraus konnte nicht richtig klären und der Ball kam postwendend zurück. Die Kugel landete letztendlich über Umwege im Netz und das Ping-Pong-Tor war geschaffen. Eine der harmlosesten Offensivabteilungen der Liga konnte dem FCK spielerisch im gesamten Spiel überhaupt keine Paroli bieten. Mit ein wenig mehr Glück hätte der KFC die Anfälligkeit des FCK bei Standards besser ausnutzen und mehr als ein Tor erzielen können. Wenn es aktuell etwas zu kritisieren gibt, dann ist es wohl genau das.

    Kämpfertruppe Kaiserslautern schlägt wieder zu

    An manchen Tagen ist es schwer zu glauben, dass das Team der Hin- und Rückrunde mit wenigen Änderungen dasselbe ist. Vor noch nicht allzu langer Zeit hingen die Köpfe der Pfälzer nach dem ersten Rückschlag bereits sehr weit unten. Das hat sich mittlerweile komplett verändert. Unter Antwerpen gab es, den Aspekt der Körpersprache betreffend, eine 180-Grad-Wendung. In den letzten Wochen entwickelte sich die Mannschaft zu einer richtigen Kämpfertruppe. Sie stecken jeden noch so schweren Nackenschlag weg und beweisen immer wieder ihre unglaubliche Moral. Auch dieses Mal hat man die Nerven behalten und nur acht Minuten später zurückgeschlagen. Götze erobert, Hanslik leitet weiter und Hercher vollstreckt. Die Tore zwei und drei folgten noch vor der Pause. An allen drei Treffern beteiligt war jemand, der in den letzten Wochen so richtig aufgedreht und eine alte Leidenschaft entdeckt hat.

    Der Mann der Stunde: Philipp Hercher

    Es klingt komisch, aber es ist Realität: Außenverteidiger Hercher und Mittelstürmer Pourié stehen zusammen mit jeweils 12 Scorer-Punkten an der Spitze der teaminternen Tabelle. Dass ein Abwehrspieler so torgefährlich ist, sieht man nicht allzu häufig. Insbesondere diejenigen, die nicht für Strafstöße verantwortlich sind. Dabei kommt die Torgefährlichkeit des 25-Jährigen nicht von ungefähr. Besonders deutlich wird sie, wenn man sich intensiver mit Herchers Vergangenheit beschäftigt. „Hecke“ spielte seine gesamte Jugend beim 1. FC Nürnberg und ist eigentlich gelernter Offensivspieler. In der Zweitvertretung des FCN kam er sowohl als Mittelstürmer als auch als Außenbahnspieler zum Einsatz. Den endgültigen Sprung zu den Profis konnte er dort zwar nicht schaffen, jedoch landete er letztendlich über die Stationen Aalen und Großaspach auf dem Betzenberg. Während er in Aspach immer noch als Flügelspieler eingesetzt wurde, verpasste ihm der damalige FCK-Coach Sascha Hildmann im Sommer eine neue Rolle. Diesmal sollte er die Position des Linksverteidigers ausfüllen. Dieses Projekt hatte nach kleinen Startschwierigkeiten aber sofort funktioniert. Mittlerweile ist Philipp Hercher nicht mehr wegzudenken.

    Das war es noch lange nicht

    Den gestrigen Sieg gegen Uerdingen darf man auch nicht all zu hoch hängen, schließlich arbeiten die Gäste seit geraumer Zeit nicht mehr unter gängigen Profibedingungen. Beim KFC fehlen neben dem sportlichen Erfolg auch noch ganz andere Dinge. Wie der vor Kurzem erst gefeuerte KFC-Trainer Stefan Krämer einmal durchblicken ließ, fängt es bei ganz banalen Sachen wie Wasser für die Spieler, einem geeigneten Trainingsplatz, Massageöl für die Physios oder auch einem Schnittprogramm für den Videoanalysten an. Dinge, die man bei einem Profiklub eigentlich voraussetzen sollte. Dazu kommt dann noch enormes Verletzungspech. Auf dem Betzenberg ist man mit insgesamt 14 Feldspielern angetreten, die Bank blieb dahingehend größtenteils leer. FCK-Fans sind eine teilweise katastrophale Außendarstellung ihres Vereins durchaus gewohnt. Doch das Motto „Schlimmer geht immer“ bewahrheitet sich hier ein weiteres Mal.


    Trotz aller Freude über diesen wichtigen Sieg gilt es jetzt den Fokus weiterhin hochzuhalten. Der FCK ist wieder einen Schritt weiter gekommen, aber noch lange nicht im Ziel. Daher gilt der Blick auf das Auswärtsspiel am kommenden Wochenende bei Viktoria Köln, um dort den Sack bestenfalls schon zuzumachen. Eine Zitterpartie am letzten Spieltag gegen Verl möchte niemand freiwillig durchleben.


    Beim Fritz-Walter-Klub könnte man eine Horrorsaison letztendlich doch noch irgendwie retten. Es lässt sich nur hoffen, dass es nicht auf die dramatischste Art und Weise am letzten Spieltag entschieden wird. In Kaiserslautern hat man diese Saison nämlich schon genug gelitten.


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: Kommentar: Das Zittern auf dem Betzenberg geht weiter


    Kommentar: Das Zittern auf dem Betzenberg geht weiter

    Der FCK hat wieder einmal drei sicher geglaubte Punkte verschenkt. Vieles im Spiel der Roten Teufel macht Hoffnung, doch allmählich läuft die Zeit davon.


    Zwei Saisonsiege in Folge bleiben beim 1. FC Kaiserslautern weiterhin eine Seltenheit. Daran wird sich vorerst auch nichts ändern, denn die Roten Teufel geben die so sicher geglaubte Führung im Auswärtsspiel beim MSV Duisburg ein weiteres Mal in der allerletzten Sekunde aus der Hand. Man könnte meinen, dieses Team - oder besser gesagt dieser Verein - sei verflucht.

    Hanslik krönt hervorragenden Beginn

    Dabei fing alles so gut an. Aggressivität, Galligkeit und eine enorme Spielfreude ließen sich in der Anfangsphase erkennen. Nach dem Derbysieg gegen den 1. FC Saarbrücken sah man den Männern in Rot die breite Brust sichtlich an. Nach nur zehn Minuten resultierte daraus auch die Führung. Torschütze war einmal mehr Daniel Hanslik. Nach seinen nun vier Treffern aus drei Spielen ist er damit aktuell der Mann der Stunde beim FCK. In der so wichtigen Schlussphase der Saison scheint der 24-jährige endlich angekommen zu sein. Zuvor lief es für die Leihgabe von Holstein Kiel überhaupt nicht. Unter Antwerpen konnte Hanslik zu Beginn kaum Spielpraxis sammeln und schaffte es teilweise nicht einmal mehr in den Kader. Umso erfreulicher, dass er in dieser wichtigen Phase jetzt endlich da ist.

    Gefühlschaos beim FCK: Pech, Jubel und Frust liegen nah beieinander

    In der zweiten Halbzeit nahm die Partie dann einen turbulenten Verlauf. Die Gäste aus der Pfalz erwischten keinen guten Start und wirkten müde. Folglich dauerte es auch nicht lange, bis die Zebras den Ausgleichstreffer durch das Eigentor von Felix Götze erzielen konnten. Nach einem Kopfball des MSV-Stürmers Bouhaddouz parierte Spahic den Ball erst Weltklasse, lenkte ihn jedoch so zur Seite ab, dass er gegen Götze prallte und somit ins Tor befördert wurde. In der Entstehung hätte der Ausgleichstreffer kaum ärgerlicher sein können - eine Schuldzuweisung scheint nicht nur schwer, sondern auch deplatziert zu sein. Der FCK brauchte sichtlich mehrere Minuten, dazu taktische und personelle Veränderungen, um sich neu zu sortieren. Erst in der Schlussviertelstunde richtete sich der Blick wieder in Richtung gegnerisches Tor. Die erneute Führung und gleichzeitig sein erstes Profitor erzielte daraufhin Marvin Senger, welcher nach einem verunglückten Klärungsversuch des Duisburger Keepers abstaubte und aus der Drehung einnetzen konnte.


    Kurz vor Schluss durchlebte jeder Lauterer dann ein alt bekanntes Déjà-vu. Nach einem unnötigen Ballverlust von Huth an der Straufraumkante kommen die Zebras noch einmal zu einer Torchance. Und wie es in dieser Spielzeit auch nicht anders sein soll, sitzt diese natürlich. An Kamavuakas wuchtigem Kopfball ins lange Eck kann auch der gut parierende Spahic nichts mehr ändern. Vor rund zwei Wochen gab es ein ähnliches Szenario, bei dem der FCK ebenfalls eine 2:1 Führung nicht über die Zeit bringen konnte. In der Nachspielzeit beim Nachholspiel gegen den FSV Zwickau kassierten die Roten Teufel wie auch gestern den Ausgleichstreffer in der allerletzten Sekunde. Daher sitzt der Stachel bei allen Beteiligten aus Kaiserslautern dementsprechend sehr tief.

    Optimismus trotz Rückschlag

    Insbesondere Marco Antwerpen war kurz nach dem Match sichtlich angefressen und emotional geladen. Dabei haderte er vor allem mit den Entscheidungen des Unparteiischen: "Wenn man auch heute wieder einige Entscheidungen gegen uns sieht. Mit dem nicht gegebenen Elfmeter kurz vor der Halbzeit, wo wir 2:0 in Führung hätten gehen können. Ich glaube, das wär ein wichtiger Schritt gewesen". Trotzdem gibt sich der Cheftrainer weiterhin optimistisch, denn sein Team lieferte eine "richtig gute Partie" ab. Daher hakt Antwerpen dieses Spiel schnell und richtet den Blick direkt wieder nach vorne. Der Chefcoach fordert für die Zukunft jedoch nicht nur eine gute Leistung seiner eigenen Mannschaft, sondern auch eine von den Schiedsrichtern: "Zum einen müssen wir uns selbst belohnen und zum anderen müssen wir vielleicht auch mal von irgendjemanden belohnt werden". Optimistisch zeigte sich auch Spielmacher Ouahim, der aufgrund seiner fünften gelben Karte das nächste Heimspiel gegen das Tabellenschlusslicht aus Haching verpassen wird. "Dennoch muss man das große Ganze sehen. Unser Trend zeigt nach oben und wir hoffen, dass es so weitergeht", so Anas Ouahim.

    Moral und Mentalität: Das sind die großen Stärken

    Wenn dieses Team in den letzten Wochen eines unter Beweis stellen konnte, dann war es ihre unbedingte Willenskraft jeden Nackenschlag wegzustecken und zurückzukommen. Alleine in dieser Saison wurde der FCK bereits mehrere Male für tot erklärt, kämpfte sich aber in jeder Situation wieder zurück. Genau das ist mittlerweile die größte Stärke dieser Mannschaft. Antwerpen hat es geschafft, aus Angsthasen eine Kämpfertruppe zu bilden, die sich nicht nur voll reinhaut, sondern dazu auch noch guten Fußball spielt. Daher kann man sich sicher sein, dass am Wochenende gegen Unterhaching das nächste Feuerwerk auf dem Betze abgefackelt wird. Hoffentlich mit einem positiven Ergebnis und der Erkenntnis, dass sich dieses Team auch selbst belohnen kann.


    Fünf Spieltage vor Ende der Saison ist weiterhin alles möglich. Kaiserslautern hat das Ziel Klassenerhalt noch selbst in der Hand. Ironischerweise dürfen sich die Lautrer beim FSV Zwickau für einen Last-Minute-Ausgleich gegen Bayern München bedanken. Durch die Punkteteilung ist der Abstand auf einen Nichtabstiegsplatz an diesem Spieltag vorerst nicht angestiegen. Als in der Länderspielpause der Abstand auf das rettende Ufer hingegen noch deutlich größer war, gab Marco Antwerpen ein bemerkenswertes Zitat von sich. Obwohl der 49-jährige Cheftrainer noch nicht allzu lange da ist, hatte er die Lauterer Mentalität schon schnell verinnerlicht: „Lauterer kämpfen immer! Und wir hören nicht auf zu kämpfen".


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: Kommentar: Das Zittern auf dem Betzenberg geht weiter


    Kommentar: Das Zittern auf dem Betzenberg geht weiter

    Der FCK hat wieder einmal drei sicher geglaubte Punkte verschenkt. Vieles im Spiel der Roten Teufel macht Hoffnung, doch allmählich läuft die Zeit davon.


    Zwei Saisonsiege in Folge bleiben beim 1. FC Kaiserslautern weiterhin eine Seltenheit. Daran wird sich vorerst auch nichts ändern, denn die Roten Teufel geben die so sicher geglaubte Führung im Auswärtsspiel beim MSV Duisburg ein weiteres Mal in der allerletzten Sekunde aus der Hand. Man könnte meinen, dieses Team - oder besser gesagt dieser Verein - sei verflucht.

    Hanslik krönt hervorragenden Beginn

    Dabei fing alles so gut an. Aggressivität, Galligkeit und eine enorme Spielfreude ließen sich in der Anfangsphase erkennen. Nach dem Derbysieg gegen den 1. FC Saarbrücken sah man den Männern in Rot die breite Brust sichtlich an. Nach nur zehn Minuten resultierte daraus auch die Führung. Torschütze war einmal mehr Daniel Hanslik. Nach seinen nun vier Treffern aus drei Spielen ist er damit aktuell der Mann der Stunde beim FCK. In der so wichtigen Schlussphase der Saison scheint der 24-jährige endlich angekommen zu sein. Zuvor lief es für die Leihgabe von Holstein Kiel überhaupt nicht. Unter Antwerpen konnte Hanslik zu Beginn kaum Spielpraxis sammeln und schaffte es teilweise nicht einmal mehr in den Kader. Umso erfreulicher, dass er in dieser wichtigen Phase jetzt endlich da ist.

    Gefühlschaos beim FCK: Pech, Jubel und Frust liegen nah beieinander

    In der zweiten Halbzeit nahm die Partie dann einen turbulenten Verlauf. Die Gäste aus der Pfalz erwischten keinen guten Start und wirkten müde. Folglich dauerte es auch nicht lange, bis die Zebras den Ausgleichstreffer durch das Eigentor von Felix Götze erzielen konnten. Nach einem Kopfball des MSV-Stürmers Bouhaddouz parierte Spahic den Ball erst Weltklasse, lenkte ihn jedoch so zur Seite ab, dass er gegen Götze prallte und somit ins Tor befördert wurde. In der Entstehung hätte der Ausgleichstreffer kaum ärgerlicher sein können - eine Schuldzuweisung scheint nicht nur schwer, sondern auch deplatziert zu sein. Der FCK brauchte sichtlich mehrere Minuten, dazu taktische und personelle Veränderungen, um sich neu zu sortieren. Erst in der Schlussviertelstunde richtete sich der Blick wieder in Richtung gegnerisches Tor. Die erneute Führung und gleichzeitig sein erstes Profitor erzielte daraufhin Marvin Senger, welcher nach einem verunglückten Klärungsversuch des Duisburger Keepers abstaubte und aus der Drehung einnetzen konnte.


    Kurz vor Schluss durchlebte jeder Lauterer dann ein alt bekanntes Déjà-vu. Nach einem unnötigen Ballverlust von Huth an der Straufraumkante kommen die Zebras noch einmal zu einer Torchance. Und wie es in dieser Spielzeit auch nicht anders sein soll, sitzt diese natürlich. An Kamavuakas wuchtigem Kopfball ins lange Eck kann auch der gut parierende Spahic nichts mehr ändern. Vor rund zwei Wochen gab es ein ähnliches Szenario, bei dem der FCK ebenfalls eine 2:1 Führung nicht über die Zeit bringen konnte. In der Nachspielzeit beim Nachholspiel gegen den FSV Zwickau kassierten die Roten Teufel wie auch gestern den Ausgleichstreffer in der allerletzten Sekunde. Daher sitzt der Stachel bei allen Beteiligten aus Kaiserslautern dementsprechend sehr tief.

    Optimismus trotz Rückschlag

    Insbesondere Marco Antwerpen war kurz nach dem Match sichtlich angefressen und emotional geladen. Dabei haderte er vor allem mit den Entscheidungen des Unparteiischen: "Wenn man auch heute wieder einige Entscheidungen gegen uns sieht. Mit dem nicht gegebenen Elfmeter kurz vor der Halbzeit, wo wir 2:0 in Führung hätten gehen können. Ich glaube, das wär ein wichtiger Schritt gewesen". Trotzdem gibt sich der Cheftrainer weiterhin optimistisch, denn sein Team lieferte eine "richtig gute Partie" ab. Daher hakt Antwerpen dieses Spiel schnell und richtet den Blick direkt wieder nach vorne. Der Chefcoach fordert für die Zukunft jedoch nicht nur eine gute Leistung seiner eigenen Mannschaft, sondern auch eine von den Schiedsrichtern: "Zum einen müssen wir uns selbst belohnen und zum anderen müssen wir vielleicht auch mal von irgendjemanden belohnt werden". Optimistisch zeigte sich auch Spielmacher Ouahim, der aufgrund seiner fünften gelben Karte das nächste Heimspiel gegen das Tabellenschlusslicht aus Haching verpassen wird. "Dennoch muss man das große Ganze sehen. Unser Trend zeigt nach oben und wir hoffen, dass es so weitergeht", so Anas Ouahim.

    Moral und Mentalität: Das sind die großen Stärken

    Wenn dieses Team in den letzten Wochen eines unter Beweis stellen konnte, dann war es ihre unbedingte Willenskraft jeden Nackenschlag wegzustecken und zurückzukommen. Alleine in dieser Saison wurde der FCK bereits mehrere Male für tot erklärt, kämpfte sich aber in jeder Situation wieder zurück. Genau das ist mittlerweile die größte Stärke dieser Mannschaft. Antwerpen hat es geschafft, aus Angsthasen eine Kämpfertruppe zu bilden, die sich nicht nur voll reinhaut, sondern dazu auch noch guten Fußball spielt. Daher kann man sich sicher sein, dass am Wochenende gegen Unterhaching das nächste Feuerwerk auf dem Betze abgefackelt wird. Hoffentlich mit einem positiven Ergebnis und der Erkenntnis, dass sich dieses Team auch selbst belohnen kann.


    Fünf Spieltage vor Ende der Saison ist weiterhin alles möglich. Kaiserslautern hat das Ziel Klassenerhalt noch selbst in der Hand. Ironischerweise dürfen sich die Lautrer beim FSV Zwickau für einen Last-Minute-Ausgleich gegen Bayern München bedanken. Durch die Punkteteilung ist der Abstand auf einen Nichtabstiegsplatz an diesem Spieltag vorerst nicht angestiegen. Als in der Länderspielpause der Abstand auf das rettende Ufer hingegen noch deutlich größer war, gab Marco Antwerpen ein bemerkenswertes Zitat von sich. Obwohl der 49-jährige Cheftrainer noch nicht allzu lange da ist, hatte er die Lauterer Mentalität schon schnell verinnerlicht: „Lauterer kämpfen immer! Und wir hören nicht auf zu kämpfen".


    Quelle: Treffpunkt Betze

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    Der FCK und seine erfolgreichen Derby-Statistiken

    Es gibt Spiele, da geht es um mehr als Punkte. Oder gefühlt um alles. Der FCK empfängt Saarbrücken zu einem sportlich ungleichen, aber brisanten Derby-Duell.


    Es gibt Spiele gegen Haching, Aue oder Wolfsburg, dort geht es um Punkte. An manchen Tagen geht es aber um mehr, oder gefühlt um alles. Am Samstag empfängt der 1. FC Kaiserslautern Saarbrücken zu einem sportlich ungleichen, aber auch brisanten und traditionsreichen Derbyduell. Im siebtletzten Spiel im Kampf gegen den Abstieg muss der FCK fußballerisch und körperlich auftreten, als wäre es die letzte Chance. Oder wie Bill Shankly es einst formulierte: "Einige Leute halten Fußball für einen Kampf auf Leben und Tod. Ich mag diese Einstellung nicht. Ich versichere Ihnen, dass es weit ernster ist".


    Es ist trotz Zuschauerausschluss eines der Saison-Highlights. Das Saar-Pfalz Derby zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und dem 1. FC Saarbrücken steht vor der Tür - und allmählich steigt auch die Vorfreude in beiden Fanlagern. Es gibt jedoch auch genügend Lauterer, die sich vor diesem Spiel fürchten. Eine Niederlage im Derby würde den FCK gleich doppelt zurückwerfen. Zudem werden die Abergläubischen innerhalb der Fangemeinde mit genauso viel Skepsis auf diese Partie blicken, denn schließlich haben gleich fünf Spieler des FCS eine FCK-Vergangenheit. Und ausgerechnet dieser Spieler-Typus trifft in dieser Saison bekannterweise besonders gern seinen Ex-Club. Hinzu kommt die ewig lange Liste der Verletzten oder Gesperrten auf Seiten der Roten Teufel. Alles in allem also alles andere als gute Voraussetzungen. Doch trotzdem behaupte ich: Wir holen uns den nächsten Derbysieg!

    Derby-Spezialist FCK

    Sei es Mainz, Karlsruhe oder Mannheim, die Roten Teufel können Derbys. In den letzten Jahren gab es - abgesehen von der treuen Fanbase - sehr wenige Konstanten in diesem Verein. Doch müsste man eine Weitere aufzählen, dann wären es die stetig guten Ergebnisse gegen direkte Konkurrenten aus der näheren Umgebung. Gegen alle bereits genannten Clubs konnten die Pfälzer ihr jeweils letztes Duell in einem Pflichtspiel gewinnen. Doch einer fehlt noch. Mit einem Heimsieg gegen die Saarländer ließe sich diese Statistik vervollständigen. Symbolisch dafür, was in einem Derby möglich ist, steht der Auswärtssieg im Südwestderby gegen den Karlsruher SC vor mehr als zwei Jahren. Der KSC war elf Spiele lang ungeschlagen und auf Kurs Richtung zweite Liga. Viele hatten nicht daran geglaubt, aber durch den Treffer von Dominik Schad avancierte der FCK zum Derbysieger. Daher sollte der 1. FCK in solchen Partien - damals wie heute - erfahrungsgemäß nicht unterschätzt werden.

    Kein Grund, sich zu verstecken

    Obwohl die Saarbrücker als Aufsteiger eine hervorragende Saison spielen, muss man sich in Kaiserslautern vor niemandem verstecken. Bereits im Hinspiel hatten die Roten Teufel den FCS am Rande einer Niederlage. Generell tut sich der FCK gegen vermeintlich schlechtere Gegner oftmals schwerer als gegen Top-Teams. Ob gegen Dresden, Rostock oder Ingolstadt, die Pfälzer waren immer mindestens auf Augenhöhe.

    Antwerpen weiß, wie es geht

    An den Traumeinstand von Marco Antwerpen wird sich mit Sicherheit jeder Lauterer gerne zurückerinnern. Das erste Spiel für den neuen Coach nach seinem Amtsantritt war auswärts in Mannheim. Alles andere als einfach, aber dieses Match kam ihm gerade recht. Das Team wirkte wie ausgewechselt und legte eine bärenstarke Leistung auf den Rasen. Antwerpen hatte es geschafft, an den richtigen Stellschrauben zu drehen und die Mannschaft mitzureißen. Er weiß eben, wie es geht.


    In Saarbrücken würde man sich mit Sicherheit darüber freuen, den FCK einen Schritt näher Richtung Regionalliga zu bringen. Und genau dagegen gilt es sich jetzt zu wehren. Viele Anhänger der Roten Teufel kommen außerdem aus dem Saarland und haben den ein oder anderen Bekannten, der sich letztendlich für die falsche Seite entschieden hat. Für diese Fans hat dieses Derby nochmal einen besonderen Stellenwert. Generell kann ein Heimsieg im Derby auch nochmal den entscheidenden Schub mit Blick auf den Kampf um den Klassenerhalt geben. Daher gilt: Gegen alle Widerstände - auf zum Derbysieg!


    Quelle: Treffpunkt Betze