Wird der FCK nochmal auf dem Transfermarkt aktiv?

Marco Antwerpen will gegen 1860 Lösungen präsentieren

Das Verletzungspech der Roten Teufel hält weiterhin an. Mit Lucas Röser und Anas Bakhat fehlen mindestens bis zum Rückrundenstart zwei offensive Spieler in den Reihen des 1. FC Kaiserslautern. Marlon Ritter, für den Cheftrainer Marco Antwerpen eigentlich eine zentrale Rolle eingeplant hatte, fehlt bereits seit mehreren Wochen aufgrund einer Muskelquetschung. Mit Kevin Kraus und Felix Götze fehlen dem Trainerteam zudem zwei defensive Säulen.

Antwerpen: Kein Bedarf im Sturm

"Anhand der Verletztenliste sieht man, auf welchen Positionen Bedarf besteht", so FCK-Cheftrainer Marco Antwerpen, der den Bedarf nicht zwingend im Sturm sieht. "Gut ist es, dass wir endlich Tore geschossen haben, sonst hätten wir diese Endlosdiskussion um neue Stürmer gehabt. Wir haben drei Stürmer, die alle schon nachgewiesen haben, dass sie Tore erzielen können". In der Gesamtheit sieht Antwerpen "einen Prozess, den die Mannschaft durchläuft". Seine Forderung dahingehend ist eindeutig. "Alle müssen Tore erzielen", das betrifft die Innenverteidiger bei offensiven Standards und die Flügelspieler bei Umschaltsituationen. "Wir werden jetzt nicht einen Spieler haben, der komplett für uns netzt.

Neuzugänge sind nicht ausgeschlossen

Gleichzeitig erlaubt die finanzielle Situation des Vereins keine großen Sprünge. Neuzugänge dürften im Regelfall nur dann möglich sein, wenn es dem FCK gelingt, vertraglich gebundene Spieler abzugeben. "Wir haben im Moment personell schon ein bisschen Druck auf dem Kessel. Wir müssen den Markt beobachten, wir müssen schauen, ob wir noch was machen müssen. Klar ist, dass der Kader im Moment sehr zusammengeschmolzen ist", so Geschäftsführer Sport Thomas Hengen im Gespräch mit dem SWR.


Die Roten Teufel stecken in einem Dilemma. Die Verletztenmisere macht es kaum möglich, Spieler abzugeben und dadurch finanziellen Raum für Neuzugänge zu schaffen. Gleichzeitig braucht der FCK unbedingt Verstärkung in der Defensive. Klar ist, dass Hengen und Antwerpen den Transfermarkt sehr genau beobachten und in einem engen Austausch stehen. Mehr ist ihnen derzeit nicht zu entlocken.


Quelle: Treffpunkt Betze