• Drohendes Olympia-Aus schockt Schifferstädter


    Zitat

    Frühere Weltklasse-Athleten aus der Ringer-Hochburg Schifferstadt haben schockiert auf das drohende Olympia-Aus reagiert. "Das ist eine Katastrophe - ich kann das einfach nicht verstehen", sagte Willi Heckmann, Olympia-Teilnehmer von 1976 und heutiger Leiter des Olympiastützpunkts.


    SWR

    „Plane nichts ! Es kommt eh anders …“

  • Tja, sie wollen halt modernisieren und dazu braucht man Ringen nicht mehr, sondern nur noch Tennis, Beach Volleyball, Mountainbike und solchen M.....! Ich versteh's nicht. :weiseropa:

  • Ist ein Generationenproblem. Einigen klassischen Sportarten geht der Nachwuchs aus und das Interesse sinkt. Natürlich ist das zuallererst schlecht fürs Geldverdienen, aber richtigerweise wird damit auch die Existenz als aktuelle olympische Disziplin hinterfragt. Was bringt es Wettkampfstätten zu bauen wenn am Ende die Tickets nicht weggehen und die Fernsehanstalten ein paar Minuten Gnadenbrot an Sendezeit einrichten. Die jüngeren Jahrgänge haben ebenso ein Recht darauf die Sportarten ihrer Generation im oplympischen Glanz zu sehen wie unsereiner die Klassiker wie den Zahnkampf der Männer oder auch den Modernen Fünfkampf. Aber ganz ehrlich:
    Welche Sportarten hat man in London gesehen und sie sich rausgepickt? Ich bin ehrlich: Ringen und Taekwondo waren es nicht. Ich fand das Mountainbikecrossrennen dafür echt gut. Sportarten im Wandel der Zeit. Auch das tennis musste das erfahren und war zwischenzeitlich weg vom Fenster.

    So schön wie früher wirds nie werden, das gibt die Zukunft so nicht her...

  • Es geht hier glaube ich weniger ums modernisieren sondern wie immer um den schnöden Mammon. Der Geist der olympischen Spielen ist doch schon lange tot. Ist halt net anders wie bei sämtlichen anderen Sportveranstaltungen auch mit denen es Geld zu verdienen gibt. Solange wir als Melkkuh (Zuschauer) da mit machen bleibt der Trent so wie er ist.

  • Und der Mammon folgt dem Zuschauerinteresse. Heisst also: was die meisten interessiert ist olympisch. Dabeisein ist alles rund um die Kontinente und Sportarten wie Klettern finden sich in breiten Teilen der Bevölkerung wieder und finden auch in der Jugend Zuspruch.

    So schön wie früher wirds nie werden, das gibt die Zukunft so nicht her...

  • Der olympische Geist? Also die Idee des friedlichen Wettkamps Sportler aller Nationen?
    Der ist doch nicht an Sportarten gebunden. Neue Sportarten wie dieses Wakeboarden, Klettern etc trifft doch Geist der zeit. Die jungen Gnerationen können damit was anfangen, betreiben es selbst. Warum nur die alten Sportarten die zunehmend mit geringerem Interesse verfolgt werden beibehalten? Dann dürfte man dem geist der Zeit ja nie Rechnung tragen und das Programm der Sportarten verändern.

    So schön wie früher wirds nie werden, das gibt die Zukunft so nicht her...

  • Schönes Argument gegen das Ringen oder?
    Zuschauer und Interesse sind nunmal Ausdruck inwieweit ein Sport in der Gesellschaft betrieben und beachtet wird. Das Ringen ist eine klassische Olympia Disziplin. Nur leitet sich daraus ja nicht der Anspruch ab imme dazuzugehören.

    So schön wie früher wirds nie werden, das gibt die Zukunft so nicht her...

  • Ich war am Samstag mal Ringen gucken, ASV Hüttigweiler gegen RC Merken (2. BuLi).
    Meine Schwester hat mich mitgeschleppt, die durch ihren Freund was mit den Hüttigweilern zu tun hat, sonst wäre ich nie auf die Idee gekommen, mir mal einen Kampf live anzusehen.
    Und ich muss sagen, das war witzig bis interessant.
    Zwar hab ich außer den beiden Stilarten keine Ahnung davon; wie da Punkte gezählt werden, ist mir nach wie vor ein Rätsel; selbst machen möchte ichs auch nie, weil ich das so eklig finde, von Fremden (überall) angefasst zu werden, aber der Abend war äußerst unterhaltsam.
    Wurde quasi schon verpflichtet, am 29.10. zum "Derby" gegen Riegelsberg wieder (mit) zu kommen. Bin dann auch im Saarland, würde passen. ;)

    Alles nur subjektive Wahrnehmungsdefizite! :kritisch: