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    Diskussionsthema zum Artikel: Teufels Werk und Marcos Beitrag


    Teufels Werk und Marcos Beitrag

    Mit 1900 Pferdestärken mischt der FCK die dritte Liga auf. Die Gründe liegen vor allem in taktischen Anpassungen und der systemischen Ausrichtung. Eine Analyse.


    Fünf Spiele in Folge nicht verloren - vier Siege, ein Unentschieden, 13 Tore, kein Gegentor. Die Leistungen des 1. FC Kaiserslautern seit der letzten Saisonniederlage gegen Magdeburg am 04. September lesen sich wie die Bilanz eines klaren Aufstiegskandidatens. Dazu kommt die „Schlacht zu Neunt“ gegen Waldhof Mannheim, die die vermeintliche Trendwende in den Köpfen der Spieler bewirkt hat und bereits jetzt zum magischen Mythos jüngerer Betze-Geschichte stilisiert werden kann. Auch wenn der Fußball, besonders in Kaiserslautern, von Helden- und Versagern-Narrativen lebt, liegen die Hauptgründe für den jüngsten Erfolg der Mannschaft in eher unromantischen taktischen Anpassungen auf dem Spielfeld. Eine Analyse.

    Die Ausgangslage: Antwerpens grundlegende Veränderungen

    Ein derzeit erfolgreicher Trainer in der ersten Bundesliga sagte jüngst sinngemäß: "Je größer die individuelle Qualität der Spieler einer Mannschaft, je höher die Liga, umso mehr wird Fußball ein „Players-Game". Das heißt, der Einfluss des Trainers auf das Spielgeschehen wird geringer, je besser seine Spieler sind. Diese Erkenntnis bedeutet im Umkehrschluss, dass die Auswirkungen taktischer Entscheidungen durch den Trainer in der 3. Liga von spielentscheidender Bedeutung sind. Der Erfolg einer Mannschaft in den unteren Spielklassen hängt davon ab, wie gut ein Trainingsleiter seine Spielidee einer Mannschaft vermitteln kann - durch Training, Vorbereitung, Aufstellung und taktischen Anweisungen. Marco Antwerpen hat seit dem Waldhof-Spiel nicht nur die Aufstellung, sondern auch den Spielaufbau sowie die Arbeit gegen den Ball grundlegend verändert.

    Die Kettenreaktion

    Die augenscheinlichste Änderung seit Mannheim ist die Umstellung von 4er-Kette auf 5er-Kette. Wobei hier noch angemerkt werden muss, dass Lautern im Spielaufbau eine 3er-Kette mit einem zentralem Kevin Kraus und hochstehenden „Schienenspielern“ (Hercher und Zuck) ins Feld führt. Was bedeutet diese Umstellung für das Spiel mit Ball, also die Offensive? Die Mannschaft zeigt durch sie im Spielaufbau größere Variabilität. Ritter, Sessa oder Götze in der Mittelfeldzentrale können sich am Spielaufbau durchs Zentrum beteiligen, häufiger wird jedoch der lange Ball auf die Flügel gesucht. Während zu Saisonbeginn mit Zimmer und Redondo zwei Flügelspieler in offensiver Reihe platziert wurden, die sich mit hohen Zuspielen häufig schwer taten, ist das aktuelle System mit einer situativen Überzahl durch die hochstehenden Außenverteidiger und das offensive Duo Hanslik und Klingenburg deutlich häufiger von Erfolg gekrönt. Die Spieleröffnung mit hohen Bällen erfolgt jetzt nämlich nicht mehr über die tiefstehenden Außenverteidiger Hercher und Zuck, sondern meist über die breiter stehenden Innenverteidiger Tomiak und Winkler.


    Während im Spielaufbau in der 4er-Kette somit vier Defensivspieler in letzter Reihe standen, sind es nunmehr nur noch drei, was in den offensiven Räumen des Spielfelds die Kräfteverhältnisse zugunsten des FCK verschiebt. Der FCK kommt nun häufiger in Situationen, in denen die Außenspieler bis zur Grundlinie durchstoßen können. Und durch die nachschiebenden zentralen Spieler mit Torgefahr - wie Klingenburg, Wunderlich oder jüngst Felix Götze - kommen die Roten Teufel zu aussichtsreichen Abschlüssen und Toren. Es werden so auch deutlich mehr Ecken und tornahe Standards provoziert, die häufiger von Erfolg gekrönt sind als zu Saisonbeginn. Offensiv hat Antwerpen die Stärken der Mannschaft so besser zur Geltung gebracht: Körperlich durchsetzungsstarke Spieler wie Klingenburg, Götze, Hanslik, Hercher, Kraus, Winkler oder Tomiak bringen den FCK bei Standards oder aus dem Spiel heraus in aussichtsreiche Abschlusssituationen.

    Zentrumsplätze müssen verdichtet sein!

    In der Defensive zeigt die Mannschaft besonders in den zentralen Räumen eine beeindruckende Stabilität. Durch deutlich tieferes Pressing, meist etwa ab der Spielfeldmitte und eine tiefer stehender Abwehrreihe, unterbindet man erfolgreich die hohe Anfälligkeit bei Bällen hinter die letzte Reihe oder in die Schnittstellen der weniger kompakten 4er-Kette. Hercher und Zuck kommen defensiv seltener in gefährliche eins-gegen-eins Situationen, sondern werden meist durch entweder Tomiak oder Winkler zusätzlich abgesichert. Da bei beiden Außenverteidigern die Stärken klar in der Offensive liegen, war dies neben einem sich aktuell in Topform befindlichen Torhüter ein entscheidender Faktor für die Stabilisierung der Defensive. Das größte Defizit der Mannschaft ist die fehlende Geschwindigkeit, besonders in der Zentrale. Durch die Verdichtung werden die Wege sowohl zum Gegner als auch zum eigenen Tor kürzer und dieser Nachteil somit kleiner. Marco Antwerpen ist es gelungen, die Stärken der individuellen Spieler durch taktische Änderungen in Defensive und Offensive besser zur Geltung zu bringen, das macht den aktuellen Erfolg aus.

    Der Umgang mit Rückständen

    Nach einem Rückstand holte der FCK in der bisherigen Spielzeit noch keinen einzigen Punkt. Spannend zu beobachten wird es deswegen wohl sein, wenn der FCK in den nächsten Spielen doch einmal in Rückstand geraten sollte und der Gegner danach den vielzitierten Beton anrührt. Dann wird sich zeigen, ob die Mannschaft auch ohne die Option der vertikalen langen Bälle genug Lösungen finden wird, um Torchancen zu produzieren. Dann wird es auch darauf ankommen, die zentralen Spieler Ritter, Sessa, Götze oder Wunderlich intensiver in einen flachen Spielaufbau mit einzubeziehen, oder etwas mehr Diagonalität ins Spiel einzubauen, um Abwehrketten auseinanderzuziehen und offensive Räume zu schaffen.


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Autor: Sebastian

    Diskussionsthema zum Artikel: Wunderlich: "Der Fußball braucht Typen, die auch mal anecken!"


    Wunderlich: "Der Fußball braucht Typen, die auch mal anecken!"

    Routinier Mike Wunderlich gehört zu den absoluten Führungsspielern beim FCK. Im SWR Sport Podcast "Nur der FCK" spricht er über den Lauf der Roten Teufel.


    Chancen erspielten sich die Männer in rot zu dem Zeitpunkt mal wieder genug, doch zu selten klingelte es im Kasten des Gegners. Auch der sonst so souveräne und drittliga-erfahrene Mike Wunderlich versiebte einige Chancen. Die Stimmung bei den Fans war, wieder einmal, im Keller. Doch fünf Spieltage später sieht die Welt auf dem Betzenberg ganz anders aus - und das liegt auch an Mike Wunderlich. "Die Stimmung ist deutlich besser als noch vor einigen Wochen. Ich glaube, dass die Siege sehr gut getan haben", sagt Wunderlich in SWR Sport Podcast "Nur der FCK".


    Mike Wunderlich im SWR Podcast "Nur der FCK"

    Karriereende noch nicht in Sicht

    Jede Fußballer-Karriere geht irgendwann zu Ende. Im kommenden März wird Mike Wunderlich 36 Jahre alt, ist also im fortgeschrittenen Fußballer-Alter. Doch wann genau er die Schuhe an den Nagel hängt, steht für ihn noch nicht fest: "So lange meine Füße mich tragen, will ich Fußball spielen." Sein Vertrag in Kaiserslautern gilt für ein Jahr, mit der Option auf eine Verlängerung. Wenn es so weiterläuft, hätten Wunderlich und die FCK-Fans sicher nichts dagegen, wenn der gemeinsame Weg noch eine Weile dauert.


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    Quelle: https://www.swr.de/sport/fussb…ypen-die-anecken-100.html

    Diskussionsthema zum Artikel: Saar-Pfalz-Derby: Entscheidung über Verlegung bis Freitag


    Saar-Pfalz-Derby: Entscheidung über Verlegung bis Freitag

    Wird das bevorstehende Derby zwischen dem 1. FC Saarbrücken und dem 1. FC Kaiserslautern verlegt? Eine Entscheidung soll bis zum Ende der Woche fallen.


    Der 1. FC Saarbrücken hat beim Deutschen Fußball-Bund bis dato keinen Antrag auf eine Verlegung des für den 6. November terminierten Drittliga-Derbys gegen den 1. FC Kaiserslautern gestellt. Das erklärte Peter Müller, der Pressesprecher des FCS, am Mittwochmittag auf Anfrage der RHEINPFALZ.


    „Wir bereiten uns auf die Austragung des Spieles vor. Und wir haben den Behörden klar signalisiert, dass wir willens sind, das Spiel stattfinden zu lassen“, sagte Müller. Allerdings liege die Entscheidung darüber nicht beim FCS. Problematisch sind die direkt nebenan in der Saarlandhalle stattfindenden SaarLorLux Open im Badminton, mit 2000 Zuschauern und dem Umstand, dass das hochkarätig besetzte Turnier noch unter Corona-Bedingungen stattfinden muss, während im Saarland an sich am 29. Oktober die Beschränkungen aufgehoben werden.


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    Quelle: https://www.rheinpfalz.de/loka…ntragt-_arid,5268005.html

    Diskussionsthema zum Artikel: FCK-Fans kündigen Mitgliedschaft wegen 2G-Regel


    FCK-Fans kündigen Mitgliedschaft wegen 2G-Regel

    Der FCK setzt bei seinen Heimspielen zum Schutz vor Corona auf die 2G-Regel. Einige FCK-Fans quittieren die Entscheidung mit einem Vereinsaustritt.


    Seit der Verein angekündigt hat, dass zunächst gegen den SC Freiburg II und die Würzburger Kickers die 2G-Regelung umgesetzt wird, hätten einige Mitglieder ihre Verträge gekündigt, berichtet FCK-Pressesprecher Stefan Roßkopf. "Da wurde klipp und klar dazu geschrieben, dass das wegen 2G ist", so Roßkopf. Gleiches gelte für ein paar Dauerkarten-Besitzer, die ihre Abos ebenfalls gekündigt hätten.


    Dass die 2G-Regelung dazu führt, dass dem Verein die Mitglieder weglaufen, schließt Roßkopf aus. Die Zahl der neuen Mitgliedsverträge übersteige die, die gekündigt würden deutlich. "Wir bewegen uns im unteren zweistelligen Bereich", so der Vereinssprecher. Der Großteil der Fans stehe hinter der Entscheidung.


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    Quelle: https://www.swr.de/sport/fussb…t-wegen-2g-regel-100.html

    Diskussionsthema zum Artikel: Künstlerische Neugestaltung am Fröhnerhof


    Künstlerische Neugestaltung am Fröhnerhof

    Graffiti-Kunst am Betzenberg gehört schon länger dazu. Nun erstrahlen auch die beiden Fritzplätze am Nachwuchsleistungszentrum in einem neuen Design.


    Seit 2012 verfügt das Nachwuchsleistungszentrum am Fröhnerhof über zwei von FCK-Techniktrainer Andy Reisinger entwickelte "Fritzplätze". Fritzplätze wurden in erster Linie entwickelt, um die Technik eines Fußballers zu verbessern. Die Besonderheit besteht darin, dass der Platz von Betonwänden in verschiedenen Höhen umgeben ist und auf diese Weise Pass- als auch Schusstraining eingeübt werden können. Im Einzel- oder Gruppentraining werden in kürzester Zeit Abläufe und Spielsituationen verfeinert und durch Wiederholungen automatisiert. Ballsicherheit, Passspiel, Schnelligkeit und Ballannahme werden auf diese Weise optimiert.

    Streetart gibt es nun auch am Fröhnerhof

    Nun wurden die eher tristen und grauen Betonblöcke neu gestaltet und erstrahlen dank der Graffiti-Kunst von Maltag (Daniel Ferino) in neuen und kräftigen Farben. Zu sehen ist das FCK-Vereinslogo und der Schriftzug "Fritzplatz", beide werden umrahmt vom Betzefeuer und jubelnden Anhängern.



    Weitere Bilder gibt es im Twitter-Feed des 1. FC Kaiserslautern.


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: Wunderlich: "Nicht anfangen, vom Aufstieg zu träumen"


    Wunderlich: "Nicht anfangen, vom Aufstieg zu träumen"

    Im Interview mit liga3-online.de spricht Mike Wunderlich über den aktuellen Erfolgskurs und das Verhältnis zu seinem Vater, der auch Sportvorstand seines Ex-Klubs Viktoria Köln ist.


    liga3-online.de: Über drei Monate sind mittlerweile vergangen seitdem Sie beim 1. FC Kaiserslautern am Ball sind. Haben Sie sich bei den Roten Teufeln eingelebt, Herr Wunderlich?


    Mike Wunderlich: Von Anfang habe ich mich in Kaiserslautern wohl gefühlt. Ich wurde mit offenen Armen empfangen. Sportlich war die Stimmung wegen der schlechten Ergebnisse zu Beginn etwas getrübt, aber jetzt sorgt auch unser Aufwind für ein besseres Klima.


    Besonders Ihr Vater Franz Wunderlich, der auch Sportvorstand Ihres Ex-Klubs Klub Viktoria Köln ist, musste Ihren Wechsel erst einmal verdauen. Ist mittlerweile Gras darüber gewachsen oder hängt der Haussegen noch schief?


    Für ihn war es sicherlich nicht einfach, als ich ihn über meinen Wechselwunsch informiert habe. Wir haben aber ein zu gutes Verhältnis, als dass wegen so einer Sache der Haussegen schief hängen würde. In seiner Rolle als Familienvater konnte er meine Beweggründe durchaus nachvollziehen. Als Sportvorstand versucht er natürlich immer die beste Lösung für den Verein zu finden. Aber dadurch, dass er in dieser Doppelfunktion gefangen war, hatte er sich bei den Verhandlungsgesprächen ziemlich schnell zurückgezogen.


    Aus den ersten elf Spielen mit Kaiserslautern stehen 15 Punkte zu Buche. Zuletzt gab es in der Liga sogar vier Spiele in Folge keine Niederlage, davon sogar drei Siege am Stück. Sind Sie mit der bisherigen Bilanz zufrieden?


    So langsam liest sich die Tabelle deutlich besser. Der gesamte Verein hatte sich den Start in dieser Saison ein wenig anders vorgestellt. In den ersten Partien haben wir keine guten Leistungen gezeigt. Knackpunkt war vor allem das Derby gegen den SV Waldhof Mannheim, als wir uns mit neun Mann gegen die Niederlage gestemmt haben und ein 0:0 über die Bühne gebracht haben. Das hat uns allen deutlich gemacht, wozu wir in der Lage sind. Seitdem war der Aufschwung innerhalb der Mannschaft deutlich zu spüren.


    (...)


    Quelle: https://www.liga3-online.de/wu…vom-aufstieg-zu-traeumen/

    Diskussionsthema zum Artikel: Nardi: Wir wollen den Aufstieg schon zügig anpacken


    Nardi: Wir wollen den Aufstieg schon zügig anpacken

    Die regionalen Investoren wollen ihr Investment in die Roten Teufel deutlich erhöhen und möglichst bald aufsteigen. Darüber spricht Giuseppe Nardi im SWR-Podcast.


    "Ich kann es kaum glauben, dass es so eine überzeugende Wende im sportlichen Bereich gab. Bei den Investoren und dem ganzen Umfeld ist die Freude sehr groß. Es ist auch Erleichterung dabei, dass man doch nicht alles falsch gemacht hat in den letzten Monaten", sagt der sichtlich gut gelaunte FCK-Investor Giuseppe Nardi in der neuen Folge des SWR Sport Podcasts "Nur der FCK".


    Nur der FCK: Regionalinvestor Giuseppe Nardi im Gespräch

    FCK soll möglichst bald aufsteigen

    Kein Geheimnis macht der Sprecher der Investoren daraus, dass die 3. Liga für einen Verein mit einer Kostenstruktur wie dem FCK auf Dauer keine besonders attraktive Liga ist. Dementsprechend soll der sportliche Erfolg auch bald folgen: "Wir wollen den Aufstieg schon zügig anpacken, auch aus kaufmännischen Gründen. Deshalb sind wir so mutig vorgeprescht und haben den bereits sehr großen Kader zum Beispiel um die Spieler Zimmer, Senger und Götze erweitert. Wir möchten den Aufstieg schon möglichst in dieser Saison schaffen, vielleicht auch in der nächsten Saison. Aber ich habe schon einmal von Aufstieg geredet und es ging unglaublich in die Hose."


    (...)


    Quelle: https://www.swr.de/sport/fussb…-bald-aufsteigen-100.html

    In den vier Spielen im September holten die Roten Teufel sieben von möglichen 12 Punkten. Damit ist der FCK noch längst nicht da, wo er eigentlich sein möchte. Doch nach dem verpatzten Saisonstart machen die Leistungen aus den Spielen gegen Mannheim, Verl und Osnabrück durchaus Hoffnung auf einen sportlichen Aufschwung. Und deswegen möchten wir auch diesmal den "Spieler des Monats" küren.


    Welcher Rote Teufel hat dich durch seine Leistungen und seine Einsatzbereitschaft überzeugt? Wer hat besonders herausstechen können? Wer hat die Mannschaft angetrieben, wer Tore geschossen oder vorbereitet? Bei welchem Spieler lässt sich am Ende des Monats September sagen: Dieser Spieler hat die Erwartungen erfüllt!


    Um es euch nicht all zu schwer zu machen, hat die Treffpunkt Betze Redaktion wieder eine Vorauswahl getroffen. Mit im Rennen sind: Matheo Raab, Boris Tomiak, Philipp Hercher, Marlon Ritter und René Klingenburg. Wer hat dich am meisten begeistert? Stimme jetzt ab für deinen Favoriten.




    Zum zweiten Mal dabei: Torhüter Matheo Raab. Der 22-jährige ist nicht nur nach Kicker-Noten (2.61) der derzeit stärkste Torhüter in Liga drei. Raab überzeugt trotz seines jungen Alters durch seine ruhige und sichere Ausstrahlung. Sowohl auf der Linie als auch im Strafraum selbst beherrscht die neue Nummer 1 im Lautrer Tor das Geschehen. Mit seinen starken Paraden hat Raab großen Anteil daran, dass der FCK nicht nur seit über 350 Minuten keinen Gegentreffer mehr kassiert hat, sondern auch mit lediglich acht Gegentreffern die ligabeste Abwehr darstellt. Chapeau!






    Ebenfalls zum zweiten Mal in Folge in der Verlosung zum Spieler des Monats: Neuzugang Boris Tomiak. Neben Raab ist Tomiak der einzige Spieler im Kader der Roten Teufel, der in allen zehn Spielen über die volle Distanz auf dem Platz stand. Der 23-jährige ist schnell, körperlich robust und eiskalt im Zweikampf. Ohne groß aufzufallen, räumt der ehemalige Düsseldorfer Woche für Woche alles ab, was sich ihm den Weg stellt. Wahrlich eine Bereicherung in der sonst so anfälligen Lautrer Defensive. Einzig in seinem Spielaufbau hat Tomiak noch Potenzial nach oben.






    Da ist er wieder, Philipp Hercher. Der rechte Außenbahn- und Schienenspieler hatte wahrlich einen schlechten Saisonstart erwischt. Kläglich vermisst wurden seine temporeichen Läufe, seine gefährlichen Pässe und seine Torgefahr. Doch das Derby gegen Mannheim bewirkte auch beim 25-jährigen einen Turnaround. Seit der Umstellung auf die Fünferkette beackert Hercher die rechte Außenbahn wie kaum ein anderer. Und er zahlte es prompt mit zwei Toren und eine Vorlage in zwei Spielen zurück. Ein Hercher in dieser Verfassung ist sowohl schwer zu verteidigen als auch nicht mehr aus der Startelf wegzudenken.






    Absolut verdient hat sich die Teilnahme an der Wahl zum Spieler des Monats Marlon Ritter. Der gelernte Offensivmann agiert unter Marco Antwerpen als alleiniger Sechser - und das macht er seit kurzem auf eine ungewohnt solide Art und Weise. Der 26-jährige gilt als intelligenter und technisch versierter Spieler, der Bälle gut verteilen und in die Schnittstellen spielen kann. Ritter hat im Sommer das ein oder andere Kilogramm abgeworfen und glänzt seitdem mit neuer Fitness. Er macht die wichtigen Meter nach hinten und ist gegenwärtig das lang vermisste fehlende Bindeglied zwischen Defensive und Offensive.






    Und zu guter Letzt. René Klingenburg aka Mr. Luca Toni. In den vergangenen Spielen erwachte Klingenburg nach anfänglichen Schwierigkeiten zu einem torgefährlichen und unverzichtbaren Führungsspieler. Nicht nur mit seinen Worten "Arschlecken, Derbysieg" machte der 27-jährige seine Mannschaftskollegen mächtig Feuer unterm Hintern, auch im Spiel gibt Klinge die wichtigen Kommandos, geht voran und haut sich in die Zweikämpfe. Antwerpens Entscheidung, Klingenburg als Sturmspitze einzusetzen, sorgte in Fankreisen für Heiterkeit. Doch Klinge kam, sah und siegte.






    Welcher der fünf genannten Spieler ist dein Favorit? Die Ergebnisse der Umfrage veröffentlichen wir kommenden Donnerstag auf unseren social media Kanälen.

    Diskussionsthema zum Artikel: Felix Götze ist nach schwerer Kopfverletzung zurück


    Felix Götze ist nach schwerer Kopfverletzung zurück

    Wochenlang musste Felix Götze auf sein Comeback warten. Beim FCK-Sieg gegen Osnabrück war es dann endlich soweit. Ein Gänsehaut-Moment für den 23-Jährigen.


    In der 86. Minute hatte die lange Leidenszeit von Felix Götze endlich ein Ende. Der Mittelfeldspieler des 1. FC Kaiserslautern wartete an der Seitenlinie auf sein Comeback nach wochenlanger Verletzungspause. Das Spiel war entschieden, der FCK führte 2:0 gegen den VfL Osnabrück. Die Arbeit war bereits getan, als Mike Wunderlich für den lange vermissten Mittelfeldspieler vom Platz ging. Und Götze konnte den Moment genießen - seinen Moment.

    Götzes langer Weg zurück

    Die Rückkehr auf den Fußballplatz verlangte von Götze ebenfalls eine Menge Geduld. Die ersten zwei Wochen nach der Verletzung war an Training überhaupt nicht zu denken - zu groß das Risiko, dauerhaften Schaden anzurichten.


    (...)


    Quelle: https://www.swr.de/sport/fussb…ins-team-zurueck-100.html

    Diskussionsthema zum Artikel: FCK-Keeper Raab: "Ich habe die Welt nicht mehr verstanden"


    FCK-Keeper Raab: "Ich habe die Welt nicht mehr verstanden"

    Über die ersten Schritte in der Pfalz, den langen Weg zum Comeback und die Krise beim FCK erzählt der 22-Jährige Matheo Raab im kicker-Interview.


    Drei Nominierungen für die Elf des Tages - nach erst acht Spielen. Nicht nur beim hitzigen Duell gegen Waldhof Mannhein avancierte der Schlussmann zum Matchwinner. Trotz erst zwölf Drittliga-Einsätzen gibt Raab routiniert den sicheren Rückhalt und ist mit einem kicker-Notenschnitt von 2,56 bisher der beste Keeper der Liga.


    Herr Raab, im Derby gegen Mannheim verteidigten mehr als eine Halbzeit lang nur noch acht Feldspieler. Gefällt es Ihnen, als Torhüter durchgehend gefordert zu sein?


    Das kommt ganz darauf an, wie es am Ende ausgeht (lacht). Na klar ist es eine reizvolle Aufgabe, 45 Minuten voll unter Spannung zu stehen und jederzeit mit einem Schuss rechnen zu müssen. Aber natürlich spielt man lieber Elf gegen Elf. Denn mit zwei Mann weniger kann es ganz schnell auch böse enden.


    In diesem Fall ging es bekanntermaßen gut aus. Was ging ihnen nach der zweiten Roten Karte durch den Kopf?


    Es war klar, dass es eigentlich nur noch darum ging, sich in die Pause zu retten und danach so lange wie möglich die Null zu halten. In der Halbzeitpause war eine besondere Stimmung in der Kabine. Jeder von uns war davon überzeugt, dass wir erfolgreich zusammen fighten und uns mindestens den Punkt verdienen werden. Das hat man denke ich auch gesehen.


    (...)


    Quelle: https://www.kicker.de/fck-keep…verstanden-871680/artikel

    Diskussionsthema zum Artikel: Götze zum Saisonstart: "Klar, nicht gut"


    Götze zum Saisonstart: "Klar, nicht gut"

    Im SWR Sport Podcast "Nur der FCK" verrät Felix Götze, wie es ihm geht und wie er den schlechten Saisonstart seiner Mannschaft beurteilt.


    Felix Götze ist einer der Hoffnungsträger beim 1. FC Kaiserslautern. Umso größer war der Schock bei den Fans, als sich der Mittelfeldspieler beim Auswärtsspiel bei Viktoria Berlin schwer am Kopf verletzte. In unserem SWR Sport Podcast "Nur der FCK" verrät Götze, wie es ihm geht und wie er den schlechten Saisonstart seiner Mannschaft beurteilt.


    "Es geht mir soweit ganz gut. Nach so einem Schädelhirntrauma spricht man ja immer davon, dass die Regeneration etwa zwei Wochen dauert. Da bin ich jetzt drüber. Mir geht es schon viel besser. Ich kann mich schon wieder locker bewegen", beantwortet Felix Götze gleich zu Beginn der neuen Folge "Nur der FCK" die wichtigste Frage. (...)


    Zum 25-minütigen Audio-Podcast mit Felix Götze


    Quelle: SWR

    Nein, wahrlich nicht. Der Monat August und der damit verbundene desolate Saisonstart des 1. FC Kaiserslautern lässt Fanherzen gewiss nicht höher schwingen - und er lädt auch nicht dazu ein, einen Spieler des Monats zu küren.


    Trotzdem werden wir ab sofort jeden Monat danach fragen: Welcher Spieler hat im August trotz der mehrfach schlechten Mannschaftsleistungen herausstechen können? Wer hat die Mannschaft angetrieben, wer Tore geschossen oder vorbereitet? Bei welchem Spieler lässt sich am Ende des Monats August sagen: Dieser Spieler hat die Erwartungen erfüllt!


    Um es euch nicht all zu schwer zu machen, hat die Treffpunkt Betze Redaktion eine Vorauswahl getroffen. Los geht es mit der ersten Wahl zum "Spieler des Monats" August.


    Mit im Rennen sind: Matheo Raab, Boris Tomiak, René Klingenburg, Kenny-Prince Redondo, Jean Zimmer. Wer hat dich am meisten begeistert? Stimme jetzt ab für deinen Favoriten.



    Die Entscheidung Marco Antwerpens, Matheo Raab zur neuen Nummer 1 zu machen, wurde in Fankreisen durchaus kritisch debattiert. Doch bisher zahlt der 22-jährige das Vertrauen zurück. Raabs Leistung wurde von Spiel zu Spiel und von Einsatz zu Einsatz immer besser. Nach den ersten Pflichtspielen gilt der junge Torhüter als sicherer und verlässlicher Rückhalt. Sowohl in der Strafraumbeherrschung als auch auf der Linie.







    Der Neuzugang aus Düsseldorf ist neben Matheo Raab und Mike Wunderlich der Spieler im Kader des 1. FC Kaiserslautern, der in allen Pflichtspielen über die volle Distanz ging. Boris Tomiak agiert bisweilen eher unauffällig, dafür jedoch grundsolide. Zweikämpfe sowohl in der Luft als auch am Boden pflückt der großgewachsene Innenverteidiger locker weg. Tomiak kam bisher fehlerfrei durch die Saison. Sein einziges Manko: Bisher strahlte er trotz seiner Körpergröße wenig Gefahr bei offensiven Standards aus.






    René Klingenburg wurde vom Ligakonkurrenten Viktoria Köln als "agressiver Leader" verpflichtet. Und diese Rolle weiß der 27-jährige durchaus zu erfüllen. Mit seiner läuferischen Stärke ist 'Klinge' überall auf dem Platz zu finden. Und mit seiner Zweikampfhärte ist er sich bisweilen für keinen Zweikampf zu schade. Beim Heimspiel gegen München gelang ihm dann auch endlich der erste Saisontreffer der Lautrer. 'Klinge' müsste allerdings noch ein wenig mehr Konstanz in seine Leistungen bringen.







    Kenny-Prince Redondo in der Auswahl zum Spieler des Monats? Ernsthaft jetzt? Ja. Redondo wirkt in seiner Spielweise wie jemand, der zu häufig in den richtigen Momenten die falsche Entscheidung trifft. Der 27-jährige brauchte ein wenig, um in dieser Spielzeit anzukommen. Seit dem 4. Spieltag beackert Redondo jedoch den linken Flügel wie kaum ein anderer, er wirkt in manchen Situationen gar übermotiviert. Mit seiner Lauffreude verkörpert der Linksfuß aber die nötige Siegermentalität. An Redondo liegt es gewiss nicht.






    Jean Zimmer ist nicht nur als Kapitän kaum aus der Startelf wegzudenken. Der quirlige Rechtsfuß galt noch nie als torgefährlicher Spieler, was er bisher auch mehrfach unter Beweis stellte. Doch seine Gier, seine FCK-DNA, seine Lauffreude und Giftigkeit auf dem Platz sind auch in dieser schwierigen Zeit zu Saisonbeginn unermesslich wichtig. Und wenn es der Flügelzange Zimmer & Hercher gelingt aufzudrehen, dann ist kein Halten mehr.







    Welcher der fünf genannten Spieler ist dein Favorit? Die Ergebnisse der Umfrage veröffentlichen wir kommenden Freitag auf unseren social media Kanälen.

    Diskussionsthema zum Artikel: FCK verstärkt sich mit BVB-Verteidiger Hippe


    FCK verstärkt sich mit BVB-Verteidiger Hippe

    Nach dem Fehlstart mit nur fünf Punkten aus sechs Spielen legt der FCK personell noch einmal nach und verstärkt sich mit Maximilian Hippe aus der U23 von Borussia Dortmund.


    Eine offizielle Bestätigung des 1. FC Kaiserslautern steht zwar noch aus, der BVB meldet den Wechsel auf seiner Homepage aber bereits als fix. Zuvor war der 23-Jährige beim Heimspiel der Borussia gegen den MSV Duisburg am Sonntagmittag (4:1) offiziell verabschiedet worden. (...)

    Innenverteidiger Nummer 5

    Beim FCK soll der 1,94 Meter-Mann nun die wacklige Defensive stabilisieren, die zuletzt immer wieder patzte. Neben Marvin Senger, Kevin Kraus, Alexander Winkler und Boris Tomiak wird Hippe, der auf insgesamt 75 Regionalliga-Partien zurückblickt, Innenverteidiger Nummer fünf im Kader sein. Ob es darüber hinaus noch Last-Minute-Zugänge geben wird, ist offen. Möglich, dass noch Spieler den Klub verlassen werden – Winkler und Hikmet Ciftci gelten als Kandidaten.


    (...)


    Quelle: https://www.liga3-online.de/fc…eidiger-maximilian-hippe/

    Diskussionsthema zum Artikel: Offiziell: Verteidiger Max Hippe wechselt vom BVB zum FCK


    Offiziell: Verteidiger Max Hippe wechselt vom BVB zum FCK

    Kurz vor Transferende verstärken sich die Roten Teufel noch einmal im defensiven Bereich. Mit Maximilian Hippe wechselt ein Innenverteidiger zum FCK.


    Was gestern bereits fest stand, wurde heute durch den 1. FC Kaiserslautern offiziell bestätigt. Max Hippe wechselt vom Ligakonkurrenten Borussia Dortmund II zum Betzenberg. Die Pressemeldung des Vereins im Wortlaut:


    Der 1. FC Kaiserslautern kann kurz vor Ende der Transferfrist einen Neuzugang vorstellen. Innenverteidiger Maximilian Hippe wechselt von Borussia Dortmund II auf den Betzenberg.


    Der 23-Jährige wurde in Bielefeld geboren und begann dort beim VfL Theesen mit dem Fußballspielen, eher er im Jahr 2015 in die A-Jugend des ambitionierten Regionalligisten SV Rödinghausen wechselte. Dort schaffte er in der Folge den Sprung in die erste Mannschaft, für die er im April 2017 im Alter von 18 Jahren debütierte. Durch starke Leistungen in der Regionalliga wurde Borussia Dortmund auf den 1,94 Meter großen Defensivspezialisten aufmerksam und verpflichtete ihn im Sommer 2019. In der zweiten Mannschaft des BVB entwickelte sich Max Hippe zum Leistungsträger und absolvierte nach der aufgrund der Coronapandemie vorzeitig abgebrochenen Regionalligasaison 2019/20 im Sommer 2020 auch das Trainingslager der Dortmunder Profis unter Trainer Lucien Favre im schweizerischen Bad Ragaz.


    Auch in der zurückliegenden Regionalligasaison, die für den BVB II mit der Meisterschaft und dem Aufstieg in die Dritte Liga endete, gehörte Hippe zu den absoluten Stammspielern, ehe er sich im März einen Bänderriss zuzog und den Rest der Saison verletzungsbedingt verpasste. In der aktuellen Saison kam der Innenverteidiger an den ersten sechs Spieltagen – auch bedingt durch die Tatsache, dass bei der Zweiten Mannschaft der Borussia nur drei Spieler über 23 gleichzeitig eingesetzt werden dürfen – einmal in der 3. Liga zum Einsatz. In der Regionalliga kam Maximilian Hippe zuvor für Rödinghausen und den BVB insgesamt 75-mal zum Einsatz (vier Tore).


    „Max überzeugt als Defensivspieler nicht nur mit seiner Körpergröße, sondern auch mit seinem Zweikampfverhalten. Er ist ein polyvalenter Spieler, der im Defensivverbund variabel einsetzbar ist und unseren Kader in der Tiefe nochmals verstärkt“, beschreibt FCK-Sportdirektor Thomas Hengen den Neuzugang.


    „Ich bin sehr glücklich, hier beim FCK zu sein, einem großen Verein mit viel Tradition. Ich freue mich auf die anstehenden Aufgaben. Wenn ich auf dem Platz stehe, gebe ich immer Vollgas und alles für den Erfolg“, so Max Hippe zu seinem Wechsel an den Betzenberg.


    Spielerdaten


    Name: Maximilian Hippe

    Position: Abwehr

    Geboren: 06.05.1998 in Bielefeld

    Nationalität: Deutsch

    Größe: 1,94 m

    Beim FCK ab: 30. August 2021

    Frühere Vereine: Borussia Dortmund II, SV Rödinghausen, VfL Theesen


    Quelle: 1. FC Kaiserslautern

    Diskussionsthema zum Artikel: Analyse: Woran der FCK immer wieder scheitert


    Analyse: Woran der FCK immer wieder scheitert

    Der FCK hat wieder einmal einen schlechten Saisonstart hingelegt. An der Einstellung liegt es nicht. Eine Antwort lässt sich im taktischem Verständnis finden.


    Nach dem wenig überzeugendem Saisonauftakt gegen Braunschweig und den beiden schmerzhaften und zeitgleich verdienten Niederlagen gegen Meppen und Viktoria Berlin fuhr die Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern im vierten Saisonspiel den herbeigesehnten ersten Saisonsieg ein. Und doch wird spätestens nach der 0:1 Niederlage in Halle in der nunmehr dritten Saison trister Drittklassigkeit wieder frühzeitig über die Frage nach den Gründen für den schlechten Start diskutiert: Schlägt „Einstellung“ malwieder die „Aufstellung“? Hat der FCK im Spiel gegen 1860 endlich die guten alten „Betze-Tugenden“ wiederentdeckt, wie man es allenthalben unken hört? Dreck fressen, kämpfen bis zum Umfallen, dann kommen die Ergebnisse ganz von selbst!?

    Raum, Ball, Gegner und Mitspieler: So einfach kann es sein. Danke nochmal, Arrigo!

    Um es kurz zu fassen: Wenn man verstehen will, warum der FCK aus taktischer Sicht in den ersten drei Partien der Saison nur wenig Zählbares und Mut-machendes mitnehmen konnte, sollte man einen Schritt zurücktreten und nicht über 4-er oder 5er Kette oder den abknickenden 6er diskutieren. Aber auch schlicht die fehlende Einstellung anzuprangern greift zu kurz. Voller Einsatz und körperliches Grenzgängertum sind im Profisport Grundvoraussetzung für Erfolg und werden in dieser Analyse ganz frech von jedem Einzelnen in der Ausübung seines Broterwerbs vorausgesetzt. Die Probleme des FCK liegen meiner Einschätzung nach auf einem viel basalerem Level, welches der fleischgewordenen Trainer-Mythos Arrigo Sacchi, heute als einer der Urväter des modernen Fußballs gekennzeichnet, seinerzeit als Symbiose aus Raumdeckung und Viererkette ersann:


    Die vier Grundelemente des Fußball-Sports, die jeder Spieler im Umgang mit Situationen auf dem Feld berücksichtigen muss: Raum, Ball, Gegner und Mitspieler. Ein damals revolutionärer Ansatz, die Komplexität des Spielgeschehens auf einfache Ordnungsprinzipien zu reduzieren, der durch seine faszinierende Schlichtheit einen Orientierungspunkt für verunsicherte Einzelspieler darstellen möchte. Und das Beste: Man kann es trainieren! In vielen Aktionen auf dem Feld, ob mit oder gegen den Ball, zeigte die Mannschaft des FCK das häufig eines der vier Elemente nicht präsent genug war.

    Zahlreichen Lautrern fehlt das taktische Verständnis

    So sah man bei Ballbesitz häufig Szenen, in denen klar wurde, dass Laufwege und somit die Raumaufteilung der Mitspieler noch nicht verinnerlicht waren. Wenn der FCK Ballgewinne im Mittelfeld durch erfolgreiches Pressing verbuchen konnte, waren die Spieler situativ oft sehr hilflos, oder zögerten. Was folgte waren dann Ballverluste oder ungenaue vertikale Abspiele ohne Abnehmer. Bestes Beispiel dafür war der Ballverlust von Felix Götze vor dem 2:0 gegen Viktoria Berlin, der sich offensichtlich nicht im Klaren über die Position seiner Mitspieler und Gegner, sowie der eigenen Anordnung im Raum war.


    Wie man es besser machen kann, zeigte die Viktoria, die ab dem zweiten Drittel des Platzes konsequent die Zweikämpfe bei neuralgischen Ballannahmesituation der Lautrer suchten und nach Ballgewinn ohne Verzögerung den (in den meisten Fällen) tiefen Diagonalball spielten, der die Ordnung der Pfälzer Abwehr ein ums andere Mal in Schwimmen brachte. Ein klar vorgegebener Auftrag und damit einhergehend ein antizipiertes Verständnis für Ball, Raum, Gegner und Mitspieler. Und ein denkbar einfaches Umschaltprinzip, das von Erfolg gekrönt war.

    Auch gegen 1860 München zeigten sich diese Situationen gerade zu Beginn sehr deutlich: Wegen schlechter Raumaufteilung und zu großen Lücken zwischen Abwehr und Mittelfeldkette durchlief der Ball in der Anfangsphase die zentrale Schnittstelle, wurde einfach hinter die sich nach hinten orientierende Abwehrkette (Gegner) gespielt. Im Nachhinein können Trainerteam und Mannschaft froh sein, dass es nicht schon früh 2:0 für 1860 stand.

    Die Last der richtigen und vorausschauenden Entscheidungen

    Dies sind jetzt nur zwei exemplarische Situationen, in denen die Überforderung des FCK nach der ersten erfolgreichen Situation auf dem Feld deutlich wurde. Eine der größten Herausforderungen des temporeichen Profi-Fußballs ist es, dass die Spieler in jeder Aktion bereits die nächste Aktion direkt präsent haben müssen und am besten so wenig wie möglich darüber nachdenken sollten, was zu tun ist. Egal ob mit oder gegen den Ball. Diese Vorgaben zum taktischen Verhalten kann der Trainer definieren und somit den Spielern die „Last der richtigen Entscheidung“ unter Druck abnehmen. Besonders bei verunsicherten oder neu zusammengestellten Teams ist dies eine wichtige Aufgabe des Trainingsleiters. Die konsequenten offensiven und defensiven Abläufe werden von Spielbeobachtern auch häufig als „Automatismen“ bezeichnet. Fehlen sie, wird Einsatzmangel oder nicht vorhandener Teamgeist unterstellt. Dies greift jedoch meist zu kurz. Denn oftmals entscheidet ein eingeübter Laufweg, ein Ballgewinn mit gelungener Anschlussaktion, ein einstudierter Ball in den Rückraum auf den sich fallenlassenden Mitspieler über Sieg und Niederlage und damit auch über das Gesamtfazit der Leistung der Mannschaft.

    Lange Bälle: Nur selten ein probates Mittel

    Gegen 1860 hatten die Roten Teufel den langen Ball als zusätzliche Variante auserkoren, um das verletzungsgeplagte Mittelfeld schnell zu überbrücken - was gegen eine „mitspielende“ Mannschaft wie die Münchner ein gutes Mittel sein kann. Das Ziel dabei ist: Rasch hinter die letzte, meist höher stehende Verteidigungsreihe zu kommen. Gegen den HFC hatte der FCK am Dienstag dann die Möglichkeit an das gute Ergebnis und die gute Leistung der letzten Partie anzuknüpfen. Und scheiterte erneut. In Halle war der lang geschlagene Ball den Großteil des Spiels das einzige Mittel der Wahl und erinnerte somit phasenweise an den Spielstil unter Ex-Trainer Jeff Saibene. Weder Kiprit, noch Huth oder Hanslik sind die richtigen Abnehmer für hohe Bälle, mit dem Rücken zum Tor gegen eine solide Abwehr, womit auch jeglicher Effekt der Umstellung auf zwei Stürmer wirkungslos verpuffte. Und ausgerechnet bei einem der wenigen Versuche, spielerisch den Gegenzug einzuleiten, spielt Klingenburg den gefürchteten Querpass vorm eigenen Sechzehner.


    In der zweiten Halbzeit waren einige Aktionen zu sehen, die meist durch Sessa flach und schnell eingeleitet wurden. Die Stärken der FCK-Offensive kamen durch die kompakte Struktur der hallensischen Zentrale jedoch nicht zur Entfaltung. Kurzum: Der FCK ist in Halle mit der falschen Taktik ins Spiel gegangen und gegen tiefstehende Mannschaften im Spielaufbau bisher weitestgehend hilflos.

    Die Tücken der 3. Liga: Einfache Entscheidungen reichen aus

    Gegen Zwickau sollte der FCK mit einer ähnlichen Kompaktheit rechnen und Wege finden, Lösungen im letzten Drittel zu finden. Der lange vertikale Ball wird da nicht reichen. Etwas mehr Diagonalität im Angriffsspiel über die nominell stark besetzten Außenpositionen könnte ein probates Mittel sein, hinter die Abwehrreihe zu gelangen. Denn die Verletzungsmisere im zentralen Mittelfeld spricht eher gegen den abknickenden Sechser, der das Spiel aus der Tiefe heraus antreibt. Götze, Ritter und Ciftci, die in der Frühphase der Saison diese Rolle einnahmen, sind allesamt verletzt, Klingenburg und Wunderlich offensiver ausgerichtet. Außerdem werden auch Standardsituationen eine entscheidende Rolle spielen. Dabei sollte der FCK in dieser Trainingswoche noch einmal die Raumaufteilung bei Standards vor allem in der Offensive anpassen, um mehr Gefahr vor dem gegnerischen Tor zu entfalten und gleichzeitig nicht zu anfällig für direkte Gegenangriffe zu sein. Die Zeit dafür bis Samstag ist allerdings denkbar kurz.


    Dennoch hat der 1. FC Kaiserslautern immer noch eine veritable Drittligamannschaft auf dem Feld, die ohne Angst ins Spiel gehen sollte. Wenn die richtigen Erkenntnisse aus den letzten Spielen gezogen wurden, wenn es dem Trainerteam gelingt den Spielern die nötige Sicherheit zu vermitteln, auf dem Platz einfache Entscheidungen zu treffen und wenn die Mannschaft mit einem klaren Plan ausgestattet auf den Platz geschickt wird, dann besteht noch Hoffnung, aus diesem verkorksten Saisonstart heraus doch noch einen Aufwärtstrend zu initiieren.


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Autor: Sebastian

    Diskussionsthema zum Artikel: Erster Profivertrag: Neal Gibs unterschreibt beim FCK


    Erster Profivertrag: Neal Gibs unterschreibt beim FCK

    Außenverteidiger Neal Gibs unterschreibt seinen ersten Profivertrag bei den Roten Teufeln und bleibt somit bei seinem Heimatverein.


    Neuzugang für die FCK-Profis aus der eigenen U19: Außenverteidiger Neal Gibs unterschreibt seinen ersten Profivertrag bei den Roten Teufeln und bleibt somit auch über die Nachwuchsmannschaften hinaus bei seinem Heimatverein.


    Der Außenverteidiger wechselte im Jahr 2013 im Alter von elf Jahren zum 1. FC Kaiserslautern und durchlief seitdem alle Jugendmannschaften am Betzenberg. Nach 23 Einsätzen in der A-Junioren-Bundesliga Süd/Südwest in den beiden jeweils vorzeitig abgebrochenen Spielzeiten 2019/20 und 2020/21 trainierte der auf beiden defensiven Außenpositionen einsetzbare Pfälzer in der abgelaufenen Drittligasaison bereits regelmäßig bei den Profis mit. Beim Heimspiel gegen den FSV Zwickau Anfang April wurde er von FCK-Cheftrainer Marco Antwerpen erstmals in den Profikader berufen.


    „Wir freuen uns, dass Neal Gibs seinen ersten Profivertrag bei uns unterschreibt und die nächsten Schritte seiner Entwicklung gemeinsam mit uns gehen möchten. Wir werden ihn auf diesem Weg bestmöglich begleiten“, kommentiert FCK-Sportgeschäftsführer Thomas Hengen die Vertragsunterschrift.


    „Ich freue mich, bei einem so großen und traditionsreichen Verein wie dem FCK meinen ersten Profivertrag unterschrieben zu haben. Ich freue mich auf die Aufgabe und hoffe, meinen Teil zum Erfolg des Vereins beitragen zu können“, erklärt Neal Gibs.


    Spielerdaten
    Name: Neal Gibs
    Position: Abwehr
    Geboren: 01.01.2002 in Landstuhl
    Nationalität: Deutsch
    Größe: 1,80 m
    Beim FCK seit: 01. Juli 2013
    Frühere Vereine: VfB Reichenbach


    Quelle: 1. FC Kaiserslautern

    Diskussionsthema zum Artikel: Aktion "10 für 3": FCK-Fans spenden 350 Euro für den guten Zweck


    Aktion "10 für 3": FCK-Fans spenden 350 Euro für den guten Zweck

    Fans des 1. FC Kaiserslautern sind bekannterweise leidensfähig, aber zugleich auch kreativ. Und sie halten zusammen, wenn es drauf ankommt.


    Dass Videos in diesen Zeiten viral gehen, ist wahrlich keine Nennung wert. Wenn Videos und Aufrufe unter Anhängern der Roten Teufel allerdings dazu dienen, soziale und karitative Zwecke zu unterstützen, dann erscheint es als notwendig, im Kollektiv aufzutreten.


    So erging es FCK-Fan Tom, der nach der 0:1 Niederlage in Magdeburg zum Smartphone griff und mit Unterstützung von Treffpunkt Betze einen Aufruf startete. Tom wollte ein positives Signal senden und die Mannschaft zum Kampf gegen den Abstieg animieren. "Lasst uns gemeinsam den Kampfgeist beschwören", lautete das Motto seiner Nachricht.

    "10 für 3" bringt 350 Euro ein

    Teil seines Aufrufs war jedoch auch die Aktion „10 für 3“. Mit Beginn des Spiels gegen den Halleschen FC rief er Fans des 1. FC Kaiserslautern auf, pro Sieg, der zum Klassenerhalt reicht, zehn Euro für soziale Zwecke zu spenden. Wochen später ist der Klassenerhalt gelungen – und die Aktion brachte 350,- Euro für den guten Zweck ein. Für Michael, Gründer von Treffpunkt Betze war schnell klar, dass diese Aktion Unterstützung verdient: „Ich kenne Tom seit vielen Jahren persönlich. Als er mir berichtete, dass er sich dem möglichen Abstieg in die Regionalliga nicht wehrlos ergeben will, steckten wir die Köpfe zusammen und heraus kam '10 für 3'. Ich möchte mich bei all denen bedanken, die Geld gespendet haben. Es ist immer toll zu sehen, dass wenn es drauf ankommt, Betze-Fans einfach zusammenstehen“.


    Die Hälfte der gesammelten 350,- Euro wurden bereits an das Nachwuchsleistungszentrum am Fröhnerhof gespendet, die andere Hälfte ging zugunsten der Betze-Engel. Tom, der diese Aktion initiierte, freut sich über die eingegangenen Spendengelder. "Das Ziel war, ein positives Zeichen zu setzen. Ob es die Profis erreicht hat, weiß ich nicht. Aber einige Fans hat es erreicht. Und das ist einfach eine ganz tolle Sache".


    Gero Scira, Vorstandsmitglied des 1. FC Kaiserslautern e.V. bedankt sich ebenfalls bei allen beteiligten Fans. "Ein klasse Initiative des Magazins Treffpunkt Betze! Ich freue mich persönlich sehr über den Einsatz und das Engagement unserer Mitglieder und Fans zugunsten unseres Nachwuchsleistungszentrums & der Betze Engel. Im Namen des 1. FC Kaiserslautern e.V einen herzlichen Dank an alle Spender und Organisatoren".


    Ein Dank gebührt an dieser Stelle natürlich den Spendern und Spenderinnen: Philipp, Johannes, Johanna, Helmut, Tim, Steffen, Heike, Tino und natürlich Tom.


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: Scherr: "Philosophie des Trainers umsetzen"


    Scherr: "Philosophie des Trainers umsetzen"

    Uwe Scherr, Leiter des FCK-Nachwuchsleistungszentrum im Gespräch mit dem Stadtecho darüber, wie es der Arbeit auf dem Fröhnerhof während der Pandemie ergangen ist.


    Eine turbulente Saison in der dritten Liga hatte für den 1. FC Kaiserslautern einen doch noch glücklichen Ausgang. Viel wurde und wird jetzt noch diskutiert. Welche Spiele gehen, welche kommen und wie wird sich das Team für die neue Saison gestalten. Was aber passiert bzw. passierte in dieser Situation mit dem Nachwuchs? Das Stadtecho besuchte das Nachwuchsleistungszentrum um vom Leiter des NLZ, Uwe Scherr, die derzeitige Lage zu erfahren. Mit dabei war auch der organisatorische Leiter des NLZ, Dirk Walter.


    Stadtecho: Uwe Scherr, seit dem August 2020 bist Du (wir kennen uns persönlich) jetzt in Kaiserslautern beim Nachwuchsleistungszentrum des 1. FC Kaiserslautern. Wie fühlst Du dich? Unabhängig der derzeitigen Pandemie.


    Uwe Scherr: Ich wurde ganz hervorragend aufgenommen. Mir wurde es auch sehr einfach gemacht und ich bin auf ein funktionierendes Team gestoßen. Ich bin sehr glücklich diesen Schritt gemacht zu haben. Eine richtige Entscheidung da ich sehe, dass hier etwas entsteht.


    Stadtecho: Waren viele Änderungen notwendig oder fandest Du ein gut geführtes NLZ vor?


    Uwe Scherr: Da muss ich gleich alle Kollegen loben. Der organisatorische Leiter Dirk Walter leistet hervorragende Arbeit. Alle Strukturen stimmen, das zeigen auch die Ergebnisse bei den Zertifizierungen der letzten Jahre. Meine ersten Aufgaben bestanden darin das sportliche zu optimieren. Dies ist ein längerer Prozess daher sind wir hier tag täglich dran. Den Trainern auch hier ein riesiges Lob die in dieser schwierigen Situation sich sehr engagieren.


    Stadtecho: Bei den Profis gibt es ja jetzt schon den dritten Trainer. Wirkt sich das auch auf die Arbeit im NLZ und auch im Training aus?


    (...)


    Quelle: https://stadtecho.de/2021/05/2…ng-es-aber-dem-nachwuchs/

    Diskussionsthema zum Artikel: Vor 25 Jahren: Erst Abstieg, dann Pokalsieg


    Vor 25 Jahren: Erst Abstieg, dann Pokalsieg

    Ein beispielloses Gefühlschaos des FCK jährt sich zum 25. Mal. Erst der Abstieg, dann eine Woche später in Berlin der Pokalsieg. Die Geschichte von vorne erzählt.


    18. Mai 1996: Endspiel um den Bundesliga-Klassenerhalt

    Vor dem letzten Spieltag der Bundesliga-Saison 1995/1996 steht der 1. FC Kaiserslautern mit dem Rücken zur Wand. Konnte der FCK noch fünf Jahre zuvor den Meistertitel auf dem Betzenberg feiern, taumelt er in dieser Saison vor sich hin. Bis zum 33. Spieltag sammelt der UEFA-Cup-Teilnehmer nur 35 Punkte und steht einen Spieltag vor Saisonende auf Tabellenplatz 16, der den direkten Gang in die 2. Liga bedeuten würde.

    25. Mai 1996: Als Absteiger zum Pokalfinale

    Genau eine Woche später, am 25. Mai 1996, bietet sich für den FCK die Chance, den historischen Abstieg aus der Bundesliga versöhnlich zu gestalten. Nachdem man im Halbfinale ausgerechnet Bayer 04 Leverkusen geschlagen hat, trifft die Mannschaft im DFB-Pokalfinale im Olympiastadion Berlin auf den Karlsruher SC.


    In der Partie gehen die Lauterer durch ein direktes Freistoßtor von Martin Wagner kurz vor der Halbzeit mit 1:0 in Führung. Wieder in den Mittelpunkt tritt dann einmal mehr Andreas Brehme, der mit einer Gelb-Roten Karte in der 72. Minute seine Mannschaft noch einmal unter Druck setzt. Zehn Lauterer verteidigen die knappe Führung leidenschaftlich und krönen den FCK nach 1990 zum zweiten Mal zum Pokalsieger.


    (...)


    Video: Der FCK feiert den Pokalsieg


    Quelle: https://www.swr.de/sport/fussb…c-kaiserslautern-100.html

    Diskussionsthema zum Artikel: Kaiserlautern im Abstiegskampf: Es kann so einfach sein


    Kaiserlautern im Abstiegskampf: Es kann so einfach sein

    Einen Tag nach dem Sieg gegen den KFC Uerdingen ahnt FCK-Trainer Marco Antwerpen am Sonntagmorgen noch nicht, dass nicht nur das Wetter mitspielen wird.


    "Entspannt" ist mithin kein Wort, mit dem Marco Antwerpen beschrieben wird. Doch am Sonntagmorgen - einen Tag nach dem wichtigen Sieg gegen den KFC Uerdingen - greift der Coach zum Basketball und wirft entspannt ein paar Körbe, während seine Mannschaft beim Auslauftraining in der Pfälzer Sonne schwitzt, nicht ahnend, was der Tag noch mit sich bringen wird.

    Die Konkurrenz spielt mit

    Am Mittag verliert Bayern II gegen die bereits abgestiegenen Hachinger mit 1:2. Dem letztjährigen Drittliga-Meister, der als zweite Mannschaft des neunmaligen Deutschen Meisters nicht aufsteigen durfte, droht nun der Abstieg. Doch es kommt noch besser für die Mannschaft vom Betzenberg. Abstiegskandidat Lübeck schlägt Meppen, die ihrerseits auf dem rettenden Platz 16 direkt hinter dem FCK stehen. Lautern hat damit drei Punkte Vorsprung auf seinen direkten Verfolger und noch wichtiger: vier Punkte Abstand auf den ersten Abstiegsplatz, auf dem die geschlagenen Uerdinger stehen. Und das bei nur noch zwei ausstehenden Spielen. Lautern ist am rettenden Ufer angekommen, doch wenn es nach dem Trainer geht, werden nicht die Badehandtücher ausgepackt.


    Zum Video: Alte Weggefährten motivieren die Roten Teufel


    (...)


    Quelle: https://www.swr.de/sport/fussb…ch-sein-beim-fck-100.html