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    Diskussionsthema zum Artikel: Durm: FCK "mit der Grund, warum ich Fußballer geworden bin"


    Durm: FCK "mit der Grund, warum ich Fußballer geworden bin"

    Erik Durm im Interview mit Spox über Jürgen Klopp, den Weltmeistertitel, seine letzten Monate in Frankfurt und die Gründe für den Wechsel zum 1. FC Kaiserslautern.


    FCK-Neuzugang Erik Durm hat in seiner bisherigen Laufbahn einiges erlebt. Neue Position unter Jürgen Klopp, Weltmeister mit 22, DFB-Pokalsieger, Premier-League-Erfahrung und Europa-League-Sieger mit Frankfurt. Im Interview mit SPOX und GOAL blickt er darauf zurück.


    Durm erklärt, warum vor allem Klopp einen ganz besonderen Stellenwert in seiner Karriere einnimmt und erzählt eine lustige Anekdote. Außerdem blickt er auf ein verrücktes Spiel zwischen Dortmund und Bayern zurück, in dem sich Thomas Tuchel und Pep Guardiola gegenseitig übertrumpfen wollten. Weiterhin berichtet der gebürtige Pfälzer von seiner Station in England, die "vielleicht ein Fehler" war und zeigt wenig Verständnis dafür, dass er bei Eintracht Frankfurt acht Monate ohne eine einzige Spielminute blieb.


    Im Juni haben Sie nun beim Zweitligaaufsteiger in Kaiserslautern unterschrieben. Wie kam es für Sie als gebürtigem Pfälzer zu dem Schritt?


    Durm: Als die Anfrage kam, war relativ schnell klar, dass der Wechsel zustande kommt. So schnell hatte ich noch nie einen Vertrag unterschrieben. Es wurde nicht groß gefeilscht, beide Seiten wollten es. Knapp eine Woche vor der Unterschrift gab es den ersten Kontakt. Zu dem Zeitpunkt gab es noch ein paar andere Anfragen, aber als der FCK angeklopft hat, stand direkt fest: Ich will nach Hause. Ich will das Gefühl haben, das ich als Kind auf der Tribüne hatte.


    Waren Sie in Ihrer Jugend eingefleischter Fan?


    Durm: Natürlich. Ich hatte ein Trikot mit Sponsor Crunchips und Ciriaco Sforza auf dem Rücken und die Bälle mit Maskottchen Betzi drauf. Für die Westkurve war ich noch zu klein, aber für fast jeden in der Gegend ist es aufgrund der Strahlkraft der Verein schlechthin. Das merkt man auch im Moment wieder, welche Euphorie hier herrscht. Und der FCK war mit der Grund, warum ich Fußballer geworden bin.


    In der Vorbereitung litten Sie auch wieder unter muskulären Problemen. Wie fit sind Sie zum Start der Saison?


    (...)


    Quelle: https://www.spox.com/de/sport/…kbar-bvb-sge-fck-itw.html

    Diskussionsthema zum Artikel: Hengen: "Wir haben noch 37 Punkte zu holen"


    Hengen: "Wir haben noch 37 Punkte zu holen"

    FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen im Gespräch mit dem SWR über den Saisonauftakt gegen Hannover, das Saisonziel und mögliche Weiterverpflichtungen.


    Thomas Hengen, Geschäftsführer Sport des 1. FC Kaiserslautern, spricht bei SWR Sport über die Euphorie im Klub und mögliche Transfers. Die wichtigsten Aussagen:

    Über die Euphorie der FCK-Fans:

    "Optimismus ist ja immer schön. Unsere Fans sind euphorisch, das sollen sie auch bleiben. Wir wissen, was wir können und was wir nicht können. Wir wissen, wie taff die Liga sein wird dieses Jahr. Sie ist sehr ausgeglichen. Alles, was wir zu den 40 Punkten on top holen können, wäre schön. Aber wir haben jetzt noch 37 Punkte zu holen."

    Über mögliche Transfers:

    "Wir müssen den einen oder anderen Spieler noch abgeben, der kaum Einsatzzeit bekommen wird. Wir haben auch gesagt, dass wir die Achse verstärken wollen, also im Innenverteidiger-Bereich, auf der Sechs eventuell und vorne noch was machen wollen. Der Markt ist im Moment verhalten, weil die Bundesligisten noch im Trainingslager sind. Die kommen langsam zurück und dann wird Bewegung reinkommen."

    "Ich fände es fairer, wenn alle drei Profi-Ligen ungefähr den gleichen Transferzeitrahmen zur Verfügung hätten. Dann kann es auch nicht so viele Verschiebungen geben. Der eine oder andere Kader kann sich bis zum Transferschluss noch erheblich ändern."


    (...)


    Quelle: https://www.swr.de/sport/fussb…en-bei-swr-sport-100.html

    Diskussionsthema zum Artikel: Des Teufels neue Kleider: Neue Trikots ab sofort erhältlich


    Des Teufels neue Kleider: Neue Trikots ab sofort erhältlich

    Pünktlich zum Start in die Zweitligasaison hat der FCK die neuen Trikots vorgestellt! Demnach gehen die Betze-Buben in diesem Jahr in Rot, Weiß oder Blau auf Punktejagd.


    Es ist in jedem Jahr wieder eines der Highlights für alle Anhänger des 1. FC Kaiserslautern: Die Präsentation der Trikots für die neue Saison! Nach Wochen der Spekulation über das neue Design und dem Versuch, vorab möglichst einen Blick auf die neuen Arbeitsshirts der FCK-Spieler zu erhaschen, hat der FCK in einem kleinen Video am Samstag, 9. Juli 2022, bereits einen Vorgeschmack auf die Jerseys für die Saison 2022/23 gegeben.

    Verkauf der neuen Trikots gestartet

    Passend zum Zweitligaauftakt auf dem heimischen Betzenberg startet der 1. FC Kaiserslautern am Freitagmorgen, 15. Juli 2022, den Verkauf der neuen Trikots! Diese sind im FCK-Fanshop am Stadion, dem FCK-Fanshop Westkurve in der Lautrer Innenstadt und in unserem Onlineshop erhältlich. Wir haben Euch zusammengefasst, auf welche Textilien ihr Euch freuen dürft:

    1. Das Heimtrikot ist, wie sollte es auch anders sein, in den Vereinsfarben Rot und Weiß gehalten. Die Brust ziert der gestickte weiße Nike-Swoosh, das rote FCK-Logo sowie das Logo unseres Hauptsponsors Allgäuer Latschenkiefer. Besondere Highlights sind der geprägte Teufelskopf sowie der Spruch „Geh mer nuff“ in der Innenseite des Nackens. Auf der Außenseite ist der Schriftzug „Kaiserslautern“ zu finden. Am Saum des Trikots befindet sich ein Hologramm, welches einerseits das FCK-Logo und andererseits das Gründungsjahr „seit 1900“ zeigt.
    2. Das Auswärtstrikot kommt klassisch in Weiß mit schwarzen Akzenten daher. Auch hier ziert die Brust der gestickte weiße Nike-Swoosh, das rote FCK-Logo sowie das Logo unseres Hauptsponsors. Die liebevoll angebrachten Highlights sind die Gleichen wie die des Heimtrikots.
    3. Das Ausweichtrikot sorgt unter den Anhängern der Roten Teufel häufig für hitzige Diskussionen – Grund dafür ist die Farbwahl. In der Saison 2022/23 ist das dritte Trikot ganz in Blau gehalten. Damit drückt der FCK eine ganz besondere Nähe zu der Stadt, in der er beheimatet ist aus: Auch im Stadtwappen von Kaiserslautern ist die Farbe Blau zu finden, und zwar am Fisch, der das Wappentier der Barbarossastadt ist. Veredelt wird das Trikot mit dem gestickten weißen Nike-Swoosh, dem in schwarz gehaltenen FCK-Logo, sowie dem Schriftzug unseres Hauptsponsors. Besondere Highlights sind der geprägte Teufelskopf sowie der Spruch „Uff die Bääm die Pälzer kummen“ in der Innenseite des Nackens. Auf der Außenseite des Nackens ist, wie beim Heim- und Auswärtstrikot, der Schriftzug „Kaiserslautern“ zu finden. Am Saum des Trikots befindet sich ein Hologramm, welches einerseits das FCK-Logo und andererseits das Gründungsjahr „seit 1900“ zeigt.
    4. Die Torwarttrikots der Saison 2022/23 bestechen in den knalligen Farben Gelb und Orange. Die Brust ziert ebenfalls der gestickte Nike-Swoosh, das FCK-Logo sowie das Logo „Allgäuer Latschenkiefer Mobil Gel“. Unverkennbar ist auch hier das Logo am Saum, welches einerseits das FCK-Logo und andererseits das Gründungsjahr „seit 1900“ zeigt.

    Noch nicht alle Variationen beim Verkaufsstart erhältlich

    Preislich liegen die Trikots für Erwachsene bei 74,95€ und für Kinder bei 69,95€. Die Trikots für Erwachsene sind in den Größen S bis 2XL, die Torwarttrikots in S bis XL erhältlich. Die Kindertrikots gibt es in den Größen XS bis L. Das entspricht den folgenden Größen: XS (122-128); S (128-137); M (137-147); L (147-158).


    Das Heim-, Auswärts- und Ausweichtrikot gibt es auch als Mini-Kit Set für unsere kleinsten Fans mit Hosen und Stutzen in folgenden Größen: Größen: XS (96-104); S (104-110); M (110-116); L (116-122). Bitte beachtet, dass zum Verkaufsstart am Freitag, 15. Juli 2022, zunächst folgende Trikots erhältlich sind:

    • Heimtrikot Erwachsene + Kids
    • Ausweichtrikot Erwachsene + Kids
    • Torwarttrikot Gelb Erwachsene + Kids
    • Torwarttrikot Orange Erwachsene + Kids
    • Mini-Kit Heim-, Auswärts- und Ausweichtrikot

    Den Verkaufsstart des weißen Auswärtstrikots geben wir über unsere Vereinskanäle bekannt. Bitte beachtet auch, dass die Nachlieferung der Trikots bereits in den Startlöchern steht – solltet ihr Eure Größe also nicht direkt am ersten Verkaufstag erhalten, wird diese zeitnah in unseren FCK-Fanshops und im Onlineshop verfügbar sein.


    Quelle: 1. FC Kaiserslautern

    Diskussionsthema zum Artikel: Zwischen Abstiegsangst und Durchmarsch im Schuster-Style


    Zwischen Abstiegsangst und Durchmarsch im Schuster-Style

    Neue Runde, neues Glück. Wo landet der FCK am Ende dieser neuen Zweitliga-Saison? Tipps, Einschätzungen und Prognosen aus der 'Treffpunkt Betze Redaktion'.


    Es ist angerichtet. Selten passten Motto und Zeitpunkt besser zusammen. Wenn der 1. FC Kaiserslautern am Freitagabend Hannover 96 auf dem Betzenberg empfangen wird, werden rund 40.000 Zuschauer ins Fritz-Walter-Stadion pilgern und die Rückkehr der Roten Teufel ins Fußball-Unterhaus feiern. So euphorisch und gelassen war die Stimmung rund um den FCK lange nicht mehr. Die Rückkehr in die zweite Liga hat Kräfte freigesetzt und neues Interesse am Verein geweckt: 17.000 verkaufte Dauerkarten und rund 21.000 Vereinsmitglieder. Tendenz steigend. Doch statistisch betrachtet haben es Aufsteiger in der zweiten Liga schwer. Welchen Weg schlagen die Lautrer ein? Sicheres Mittelfeld oder Abstiegskampf? Wo landet der FCK am Ende dieser Zweitliga-Saison? Unser Redaktionsteam hat den Blick in die Glaskugel gewagt und kurz vor Beginn der neuen Runde eine Prognose abgegeben.

    Matthias: “Die Angst kickt mit”


    Die Saison 22/23 wird in jedem Fall weniger Spaß machen als die letzte. Die Gegner in der zweiten Liga sind zwar um einiges prestigeträchtiger, jedoch auch wesentlich besser besetzt. Mannschaften wie Havelse, die der FCK 6:0 besiegen wird, gibt es nicht mehr. Zudem wird die Mannschaft um Boyd, Wunderlich und Klingenburg auf Gegner treffen, denen sie womöglich nicht gewachsen ist deswegen einige herbe Niederlagen einstecken könnte. Mit genügend Euphorie und etwas Glück auf dem Transfermarkt kann die Saison trotzdem was werden. Sofern die ersten Spiele gut laufen. Aber an eine Spielzeit ohne Abstiegskampf ist nicht zu denken. Prognose: Tabellenplatz 14-18.

    David: „Die Euphorie auf den grünen Rasen übertragen“


    Betzenberg, zweite Liga und dazu die besten Fans der Welt. Mit diesen drei Elementen im Rücken kann es für den FCK in der kommenden Spielzeit eigentlich nur in eine Richtung gehen. Hinzu kommt, dass der Kader mit bislang sechs Neuzugängen nicht komplett erneuert werden musste, sondern nahezu alle Leistungsträger gehalten wurden. Dirk Schuster kann also auf eine eingeschworene Truppe zählen, da ein stabiles Grundgerüst steht. Ob der Cheftrainer mit seiner Spielphilosophie auf dem Betze Erfolg haben wird, wird sich erst langfristig zeigen. Allerdings haben die Roten Teufel in der Vorbereitung hart an sich gearbeitet, weshalb der Mannschaft für die anstehende Saison durchaus einiges zugetraut werden darf. Prognose: Tabellenplatz 10-13.

    Dominik "Nur gemeinsam erfolgreich"


    Für den FCK kann es in der kommenden Saison nur um den Klassenerhalt gehen. Mit einem relativ schweren Auftaktprogramm dürften die Roten Teufel zu Beginn einige Schwierigkeiten haben, sich an die zweite Liga zu gewöhnen. Schließlich fehlt bis auf wenige Ausnahmen jedwede Zweitliga-Erfahrung. Immerhin ist die Mannschaft nahezu eingespielt und wurde zudem sinnvoll und punktuell verstärkt. Zwar könnten noch zwei bis drei qualitativ hochwertige und erfahrene Spieler nicht schaden, doch gerade der Teamgeist und die Fans im Rücken dürften die größten Pluspunkte - besonders im vom Papier her schweren Saisonendspurt - sein. Auch wenn es mal nicht so läuft, sollten Fans geschlossen hinter der Mannschaft stehen. Prognose: Tabellenplatz 11-13.

    Michael: "So schnell wie möglich 40 Punkte"


    Da schlagen definitiv zwei Herzen in meiner Brust. Der - der letzten FCK-Dekade geschuldete - erfahrenheitsbasierte Pessimismus versus Lautrer Kampfgeist und Underdog-Mentalität. Möge der bessere gewinnen. Obwohl rund drei Viertel der Drittligisten die Relegation für sich entscheiden, werden sie in Liga zwei mit enormen Schnelligkeitsdefiziten konfrontiert und finden sich daher schnell im Abstiegskampf wieder. Trotzdem wird der FCK die 40-Punkte-Marke knacken und die Liga mit frechem und erfrischendem Fußball aufmischen. Zudem wird der Betze mal wieder ein paar 'Paul-Breitner-Gedenkminuten' feiern, wenn der Gegner nach 90 Minuten denkt: Hätten wir die Punkte doch mal mit der Post geschickt. Prognose: Tabellenplatz 12-14.

    Leonard: “Durchmarsch im Schuster-Style”


    Ja ich weiß, das Saisonziel ist der Klassenerhalt. Doch ich würde lügen, wenn mein Finger nicht schon über dem Champions-League GIF schweben würde, um dieses nach jedem Sieg in die Twitter-Timeline zu feuern. Und auch wenn Sky wieder mit "der besten 2. Liga" werben wird, sie ist es nicht. Schwache Absteiger, starke Aufsteiger. In jedem Spiel ist alles möglich. Vor allem mit einem Trainer, der die Liga kennt wie kein anderer. Dirk Schuster schaffte mit Darmstadt den Durchmarsch von Liga drei in die Bundesliga. Wiederholungsbedarf! Der FCK wird wahrscheinlich nicht den schönsten Fußball der Liga spielen, doch mit einer Abwehr aus Granit, dem Betzenberg als Festung und dem nötigen Spielglück traue ich der Mannschaft viel zu. Prognose: Tabellenplatz 3-6.

    Dirk: „Irgendjemand muss ja der Außenseiter sein!“


    Ganz oben steht natürlich das Ziel Klassenerhalt. Aber wenn uns die zweite Liga in den vergangenen Jahren eines gezeigt hat, dann ist es die Tatsache, dass fast immer ein Außenseiterteam am Start war. Außer dem HSV sehe ich keine Mannschaft, die sich deutlich vom Rest abhebt. Wenn Dirk Schuster und sein Team die Euphorie des Aufstiegs mitnehmen können, ein guter Start in die Saison gelingt und Thomas Hengen bis zum Ende der Transferperiode nochmal gezielt nachlegen kann, gibt es für mich keinen Grund, warum nicht der FCK der große Außenseiter sein könnte. Wenn irgendwo Wunder möglich sind, dann auf dem Betzenberg! Prognose: Tabellenplatz: 3-8.

    Thomas: "Spektakel vor allem auf den Rängen"


    Die Vorfreude im Umfeld ist unermesslich, einige Fans träumen schon vom Durchmarsch. Als Aufsteiger kann es aber, vor allem nach vierjähriger Abstinenz, nur ein Ziel geben: Den Klassenerhalt. Dafür hat der FCK mit Dirk Schuster, der die 2. Liga und auch generell Abstiegskampf aus dem 'Effeff' kennt, den richtigen Trainer an der Seitenlinie. Er wird der Mannschaft die nötige Stabilität verleihen, die es braucht, um die Klasse halten zu können. Dabei werden die Roten Teufel allerdings nicht immer spektakuläre Auftritte hinlegen und sich auch mal mit einem torlosen Unentschieden zufrieden geben müssen. Wenn bis zum Ende der Transferphase die Qualität im defensiven Zentrum und auf dem offensiven Flügel noch erhöht wird, sollte es dem Team gelingen, konstant eine ordentliche Rolle in der Liga zu spielen. Prognose: Tabellenplatz: 11-14.

    Armin: “Spannende, aber sorgenfreie Saison”


    In den letzten drei Jahren taten sich die Aufsteiger in der 2. Liga schwer: Fünf von acht Aufsteigern stiegen direkt wieder ab, nur drei schafften den Klassenerhalt - wobei kein Neuling mehr als Platz 13 erreichte. Die Mannschaft der Roten Teufel ist eingespielt und der Teamgeist stimmt. Das sind schon mal sehr gute Vorzeichen für eine erfolgreiche Saison. Auf keiner Position ist das Team schwächer besetzt als in der Vorsaison. Allerdings fehlt definitiv noch ein schneller Abwehrchef mit guter Spieleröffnung. Gehen wir davon aus, dass Thomas Hengen den gewünschten Innenverteidiger bald präsentiert, dann sollte es eine spannende und relativ sorgenfreie FCK-Saison werden. Wann gab es das zuletzt? Prognose: Tabellenplatz 9-13.

    Tom: “Endlich zurück in der Underdog-Rolle”


    Nach vier Jahren Drittklassigkeit spielt der FCK endlich wieder in der zweiten Bundesliga. Der Kern der Aufstiegsmannschaft ist geblieben und Thomas Hengen konnte den Kader qualitativ verstärken. Dementsprechend bin ich auch der festen Überzeugung, dass die Roten Teufel sich vor niemanden in dieser Liga verstecken müssen. Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren ist der FCK endlich wieder zurück in der Rolle des Underdogs, diese hat den Pfälzern bekanntlich bisher immer am besten gelegen. Zusammen mit Trainer Dirk Schuster, der genau diese Werte auch vermitteln kann, werden insbesondere auf dem Betzenberg einige wichtige Punkte gesammelt. Nach einem guten Saisonstart brechen die Lautrer zwar ein wenig ein, halten aber dennoch souverän die Klasse. Prognose: Tabellenplatz: 12-14.


    Quelle: Treffpunkt Betze


    Findet sich der FCK im Abstiegskampf oder im sicheren Mittelfeld wieder? Wie lautet Deine Prognose für die kommende Saison? Wir freuen uns auf Eure Rückmeldungen.

    Wer steigt auf, wer steigt ab?

    Es gibt die Favoriten auf den Aufstieg und es gibt die potenziellen Kandidaten für den Abstieg. Wie bewertet ihr Lauterns Gegner in der kommenden Saison? Wer hat sich am besten verstärkt? Wer hat noch Luft nach oben? Welche Vereine werden sich im oberen Tabellendrittel festsetzen, welche werden bis zum Schluss gegen den Abstieg kämpfen? Und wo landet eigentlich der 1. FC Kaiserslautern am Ende der Spielzeit?


    Wir sind gespannt auf eure Antworten!

    Diskussionsthema zum Artikel: Pyrotechnik: 52.425 Euro Geldstrafe für Kaiserslautern


    Pyrotechnik: 52.425 Euro Geldstrafe für Kaiserslautern

    Saftige Geldstrafe für den FCK. Der DFB hat sechs Fälle unsportlichen Verhaltens von FCK-Fans bei den Relegationsspielen gegen Dynamo Dresden geahndet.


    Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den 1. FC Kaiserslautern im Einzelrichterverfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss wegen sechs Fällen eines unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger mit zwei Geldstrafen in Gesamthöhe von 52.425 Euro belegt. Davon kann der Verein bis zu 17.400 Euro für sicherheitstechnische oder infrastrukturelle Maßnahmen verwenden, was dem DFB bis zum 31. Dezember 2022 nachzuweisen wäre.

    Pyrotechnik in 38 Fällen

    Vor und während des Relegationshinspiels gegen die SG Dynamo Dresden am 20. Mai 2022 zündeten Kaiserslauterer Zuschauer mindestens 38 pyrotechnische Gegenstände und schossen eine Leuchtspur ab. Zudem formten sie aus den für eine Choreografie verwendeten Papierbögen teilweise Kugeln und warfen sie auf den Rasen, so dass sich der Anpfiff um eine halbe Minute verzögerte, weil der Ordnungsdienst erst die Kugeln wieder wegräumen musste. Darüber hinaus wurde in der 57. Minute aus dem Kaiserslauterer Zuschauerblock eine Plastik-Colaflasche in Richtung des Schiedsrichterassistenten geworfen, welcher vom Inhalt der Flasche getroffen wurde.

    Zuschauervorkommnisse auch im Rückspiel

    Auch im Relegationsrückspiel bei der SG Dynamo Dresden am 24. Mai 2022 gab es Pyrotechnik im Kaiserslauterer Zuschauerbereich. Vor Spielbeginn flog zunächst eine Leuchtkugel in einen benachbarten Block mit Dresdner Zuschauern und verzögerte sich der Anpfiff um zwei Minuten, weil Böller in den Innenraum geworfen wurden. Insgesamt zündeten Kaiserslauterer Zuschauer im Rahmen der Partie mehr als 70 pyrotechnische Gegenstände. In der 68. Spielminute wurden außerdem mindestens zwei Becher auf einen Dresdener Spieler geworfen.


    Quelle: Deutscher Fußball Bund

    Diskussionsthema zum Artikel: Der Betze-Faktor: Wie Lautern die Spieler in die Pfalz lockt


    Der Betze-Faktor: Wie Lautern die Spieler in die Pfalz lockt

    Mit Erik Durm und Andreas Luthe hat der FCK zwei prominente Spieler verpflichtet. Das Transferkonzept erinnert an das Erfolgsmodell eines Bundesligisten.


    Wie schnell sich das Blatt im Fußball manchmal wenden kann, dafür ist der 1. FC Kaiserslautern das beste Beispiel. Im Frühjahr 2021 hingen die Lauterer im Tabellenkeller der 3. Liga fest, dem verschuldeten Traditionsverein drohte der Abstieg in die Regionalliga und damit die fußballerische Bedeutungslosigkeit. (...)

    Schusters Überzeugungskraft hilfreich

    Das will nun auch der FCK schaffen. Eine entscheidende Rolle für dieses Konzept spielt Trainer Dirk Schuster, dem ähnliches bereits bei Darmstadt 98 gelang. Trotz ebenfalls geringer finanzieller Mittel führte er die Lilien von der 3. Liga in die Bundesliga. Schuster brachte außerdem die Karriere von Spielern wie Sandro Wagner wieder zum Laufen. Der Mittelstürmer schaffte es so über die Zwischenstation Hoffenheim sogar noch zum FC Bayern.


    Mit seiner Begeisterungsfähigkeit passt Schuster hervorragend in die fußballverrückte Pfalz. Eine Begeisterungsfähigkeit, die er auch im direkten Gespräch auf die Spieler übertragen und mit der er sicher auch noch weitere Spieler von einem Wechsel zum 1. FC Kaiserslautern überzeugen kann. (...)


    Quelle: https://sport.sky.de/fussball/…t-auf-fans/12638529/34942

    Diskussionsthema zum Artikel: Tobias Sippel: Das spricht für und gegen eine Rückkehr zum FCK


    Tobias Sippel: Das spricht für und gegen eine Rückkehr zum FCK

    Wenn ehemalige Spieler zum FCK zurückkehren, dann hat dies nicht immer nur Vorteile. Auch im Falle Tobias Sippels gibt es zahlreiche Pro- und Kontra-Argumente.


    Wenn beim 1. FC Kaiserslautern in den letzten Jahrzehnten auf eine Sache Verlass war, dann war es die Besetzung der Torhüter-Position. Kaum ein anderer Verein in Deutschland hat so viele junge Talente gefördert und auch bei Transfers so häufig ein richtiges Händchen bewiesen wie der FCK. Nun allerdings haben mit Matheo Raab (Hamburger Sportverein) und Lorenz Otto (SSV UIm) bereits zwei Torhüter den Verein verlassen - Avdo Spahic wird zudem mit dem MSV Duisburg in Verbindung gebracht. Eine solch große Veränderung hat es bei den Pfälzern zwischen den Pfosten lange nicht mehr gegeben. Neu im Kader sind nun der junge Julian Krahl, den Thomas Hengen von Absteiger Viktoria Berlin loseisen konnte, sowie der routinierte Andreas Luthe, der vom Bundesligisten Union Berlin in die Pfalz wechselt.

    Sippel: "Das Herz sagt ja"


    Damit scheint sich auch eine mögliche Rückkehr von Tobias Sippel zu den Roten Teufeln erledigt zu haben. Die langjährige Nummer zwei der Gladbacher wurde vergangene Woche mit den Lautrern in Verbindung gebracht. Obwohl ein konkretes Angebot noch nicht vorlag, war es der in Bad Dürkheim geborene Torhüter selbst, der seinen Wunsch bekräftigte, zurückkehren zu wollen. "Das Herz sagt auf jeden Fall ja. Das wäre eine Riesen-Geschichte und ich könnte etwas zu Ende bringen, was unterbrochen wurde. Ich habe immer gesagt, dass ich zurückkommen möchte“, so Sippel gegenüber Sport1. Auf Seiten der FCK-Anhänger wurde die Meldung divers und emotional diskutiert. Würde eine Rückkehr Sippels zum FCK überhaupt Sinn machen? Welche Argumente sprechen dafür, welche dagegen? Unsere beiden Redakteure Armin und Dirk sind den Pro- und Kontra-Argumenten auf die Spur gegangen.

    Pro Sippel: Vor allem Emotion und Identifikation


    Tobias Sippel hat nie vergessen, wo er herkommt - diese Verbundenheit zum 1. FC Kaiserslautern hat er seit seinem Weggang stets betont. Selbst als ihm im Wintertrainingslager 2015 mit gerade einmal 26 Jahren mitgeteilt wurde, dass er altersbedingt keine Rolle mehr in den Planungen des Vereins spielen würde, war es ihm wichtig, keine Türen zuzuschlagen und sich im Guten von „seinem“ FCK zu trennen. Nach dem Abgang von Matheo Raab könnte der ehemalige Lautrer dementsprechend nicht nur eine Lücke zuverlässig schließen, sondern vor allem jede Menge „Stallgeruch“ zurück auf den Betzenberg bringen.


    Sportlich betrachtet wird dem 34-Jährigen fehlende Spiel- und Wettkampfpraxis vorgeworfen. Vergessen wird dabei, dass Sippel seit nun sieben Jahren bei der Borussia aus Mönchengladbach tagtäglich mit einem der besten Bundesliga-Torhüter, Yann Sommer, zusammenarbeitet. Nur bei wenigen anderen Erstligisten dürfte das Trainingsniveau ähnlich hoch sein wie am Niederrhein. Dass die Gladbacher den ursprünglich bis 2018 datierten Vertrag mit Sippel zwischenzeitlich schon drei Mal verlängerten, spricht zudem für eine große Überzeugung der sportlich Verantwortlichen hinsichtlich der Fähigkeiten ihres Ersatzkeepers. Als Dauergast im Europapokal setzt man sich schließlich keinen Fliegenfänger auf die Bank. „Entscheidend ist, der Charakter muss in die Mannschaft passen. Es muss ein Spieler sein, der sich voll mit dem Verein auseinandersetzt und das Drumherum auch mitlebt", beschrieb FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen kürzlich die notwendigen Voraussetzungen, die ein Neuzugang mitbringen muss. Tobias Sippel erfüllt genau diese Anforderungen.

    Kontra Sippel: Kein moderner Torhüter


    FCK-Fans sind treue Seelen - besonders dann, wenn es verdiente ehemalige Lautrer Spieler betrifft. Dann wird oftmals „Sympathie“ mit „sportlicher Leistung“ gleichgesetzt. Zweifelsohne ist Tobias Sippel ein echter Lautrer und ein guter Torwart. Die Frage, was man sich von einer möglichen Rückkehr verspricht, sollte trotzdem erlaubt sein. Wäre der 34-Jährige für ein bis zwei Jahre als Nummer eins eingeplant, damit ein junger Torwart in Ruhe aufgebaut werden kann? Für die beiden unerfahrenen Nachwuchskeeper Jonas Weyand und Elija Wohlgemuth würde das durchaus Sinn ergeben. Allerdings hat Julian Krahl gerade am Betzenberg unterschrieben. Der ehemalige Junioren-Nationalspieler verdrängte letzte Saison Stammtorhüter Philip Sprint bei Viktoria Berlin und absolvierte 28 Saisonspiele. Tobias Sippel bestritt für Borussia Mönchengladbach insgesamt 18 Spiele in den letzten sieben Jahren.


    In der Fast-Abstiegssaison 2020/21 flogen die Flanken und Eckbälle reihenweise durch den Lautrer Strafraum und bescherten dem FCK und seinem Torhüter Avdo Spahic zahlreiche Gegentore. Das änderte sich, als Matheo Raab zwischen den Pfosten stand. Auch fußballerisch war der Neu-Hamburger seinem Kontrahenten Spahic überlegen. Genau einen solchen Torwarttypus benötigt der neue Zweitligist aus der Pfalz auch jetzt wieder - Tobias Sippel hat jedoch andere Stärken. Zwar verfügt er neben seiner Erfahrung auch über hervorragende Reflexe auf der Linie, weist allerdings die gleichen Schwächen wie Spahic auf. Die fehlende Strafraumbeherrschung und das Spiel mit dem Ball am Fuß. Es sind jene Fähigkeiten, die im modernen Fußball extrem wichtig geworden sind.

    Fazit: Ja. Nein. Ich mein jein.


    Zweifelsohne würde eine Rückkehr Tobi Sippels zum FCK die eh schon vorhandene Euphorie rund um den Betzenberg nochmal deutlich ansteigen lassen. Sippel kommt aus der Pfalz, wurde bei den Lautrern durch Torwartikone Gerry Ehrmann ausgebildet und trug 17 Jahre das Trikot des 1. FC Kaiserslautern. Natürlich würde dieser Transfer viele Herzen höher schlagen lassen. Gleichzeitig stellt sich die Frage, ob der FCK nach dem Aufstieg und dem Verbleib zahlreicher Stammkräfte eigentlich noch mehr Stallgeruch und Identifikation braucht? Sportlich betrachtet hat sich Sippel in Mönchengladbach gewiss weiterentwickelt, seine Stärken ausgebaut und seine Schwächen minimiert - unter Wettkampfbedingungen konnte er dies in den letzten sieben Jahren allerdings kaum unter Beweis stellen. Nun haben die Pfälzer mit Andreas Luthe einen anderen routinierten und erfahrenen Bundesliga-Torhüter verpflichtet, womit die Chancen auf eine Rückkehr Sippels - zumindest als aktiver Torhüter - maximal gesunken sind. Vielleicht ist es sogar die richtige Entscheidung.


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Redaktion: Armin, Dirk

    Diskussionsthema zum Artikel: Hans-Peter Briegel wird Aufsichtsratsmitglied


    Hans-Peter Briegel wird Aufsichtsratsmitglied

    Hans-Peter Briegel ist zurück beim 1. FC Kaiserslautern. Der ehemalige Lautrer Spieler gehört ab sofort zum fünfköpfigen Aufsichtsratsgremium.


    Durch Beschluss des Aufsichtsrats vom 08.06.2022 wurde Hans-Peter Briegel gemäß Satzung als weiteres Mitglied in den Aufsichtsrat des 1. FC Kaiserslautern e.V. bestellt. Der Aufsichtsrat besteht somit aus Rainer Keßler (Vorsitzender), Ben Remy (stellv. Vorsitzender), Valentin Helou, Daniel Stich und Hans-Peter Briegel.

    Briegel auch neues Beiratsmitglied

    In einem weiteren Beschluss des Aufsichtsrats wurde Hans-Peter Briegel darüber hinaus gemäß Satzung in den Beirat der 1. FC Kaiserslautern Management GmbH entsandt. Dem Beirat gehören somit Rainer Keßler (Vorsitzender), Valentin Helou, Hans-Peter Briegel, Giuseppe Nardi und Klaus Dienes an.

    Briegel agiert als wichtiger Botschafter

    „Wir sind dankbar, dass wir Hans-Peter Briegel wieder für eine Mitarbeit in den Gremien des FCK gewinnen konnten. Als ehemaliger Spieler, Trainer, Sportdirektor und Aufsichtsrat verfügt er über eine umfassende Kompetenz im sportlichen Bereich und ergänzt somit ideal die Qualität des Aufsichtsrats und des Beirats. Durch seine überragenden Erfolge genießt er nationale und internationale Anerkennung und ist einer der prominentesten Botschafter unseres FCK“, äußert sich der Aufsichtsratsvorsitzende Rainer Keßler.


    Quelle: 1. FC Kaiserslautern

    Diskussionsthema zum Artikel: Stürmer Ben Zolinski wechselt aus Aue zum FCK


    Stürmer Ben Zolinski wechselt aus Aue zum FCK

    Der 1. FC Kaiserslautern verstärkt sich zur neuen Saison mit Angreifer Ben Zolinski. Der 30-Jährige war zuletzt für den Zweitligisten Erzgebirge Aue im Einsatz.


    Nach Abwehrspieler Lars Bünning (SV Meppen) und Torhüter Julian Krahl (Viktoria Berlin) hat sich der 1. FC Kaiserslautern nun auch erstmalig in der Offensive verstärkt und den 30-jährigen Ben Zolinski verpflichtet. Der Stürmer spielte zuletzt für Erzgebirge Aue und arbeitete dort auch schon mit FCK-Cheftrainer Dirk Schuster zusammen. Zolinski Vertrag endet zum Ende der Saison, weswegen der gebürtige Berliner ablösefrei zum Betzenberg wechselt.


    Die Pressemeldung des 1. FC Kaiserslautern:


    Der in Berlin geborene Offensivspieler wechselte, nachdem er unter anderem für den F.C. Hansa Rostock und Union Berlin II auflief, im Jahr 2016 zum SC Paderborn, mit dem er in den darauffolgenden Jahren an der Seite von Marlon Ritter den Durchmarsch bis in die Bundesliga feiern konnte. In den vergangenen beiden Jahren lief der vielseitig einsetzbare Rechtsfuß für den Zweitligisten FC Erzgebirge Aue auf, bei dem er u.a. auch mit Trainer Dirk Schuster zusammenarbeitete. Insgesamt kann er in seiner bisherigen Profikarriere auf 27 Bundesligaspiele (drei Tore, zwei Vorlagen), 85 Zweitligaspiele (elf Tore, zehn Vorlagen) und 76 Drittligaspiele (15 Tore, vier Vorlagen) zurückblicken.


    FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen: „Ben Zolinski ist ein Offensiv-Allrounder, der viel Erfahrung, eine hohe Leistungsbereitschaft und die passende Mentalität für den FCK mitbringt. Zudem kennt er die Zweite Liga. Wir sind froh, dass wir ihn für uns gewinnen konnten.“


    Ich freue mich auf eine neue Herausforderung, auf den Verein, die geilen Fans und das Stadion. Ich werde alles für den FCK geben und hoffe, dass ich mit meinen Fähigkeiten auf dem Platz der Mannschaft helfen kann, unsere Ziele zu erreichen“, so Ben Zolinski zum Wechsel in die Pfalz.


    Spielerdaten

    Name: Ben Zolinski

    Position: Angriff

    Geboren: 03.05.1992 in Berlin

    Nationalität: Deutsch

    Größe: 1,81 m

    Frühere Vereine: FC Erzgebirge Aue, SC Paderborn, TSG Neustrelitz, 1. FC Union Berlin II, F.C. Hansa Rostock, FC Carl Zeiss Jena, 1. FC Neubrandenburg 04, SV Möllenhagen/Bocksee

    Diskussionsthema zum Artikel: Jetzt abstimmen: "FCK-Spieler des Jahres" (Saison 2021/22)


    Jetzt abstimmen: "FCK-Spieler des Jahres" (Saison 2021/22)

    Wer wird FCK-Spieler der Saison 2021/22? Welcher Rote Teufel hat besonders herausstechen können? Entscheide auch du und stimme ab für deinen Favoriten.


    Endlich raus! Nach vier Jahren Drittliga-Zugehörigkeit ist der 1. FC Kaiserslautern endlich zurück im Fußball-Unterhaus. Und dabei fing die Saison alles andere als berauschend an - nach nur sieben Spieltagen fanden sich die Pfälzer wieder einmal im unteren Tabellendrittel wieder. Die Stimmung war im Keller, am Trainerstuhl wurde gesägt. Doch dann setzten die Roten Teufel zu einer schier unglaublichen Aufholjagd an und kletterten von Spieltag zu Spieltag immer höher. Doch der Betze kann nicht ohne Gewitter. Drei Niederlagen zum Abschluss der Saison kosteten den FCK nicht nur beinahe den möglichen Aufstieg, sondern das Trainerduo Antwerpen und Döpper auch ihren Job. Am Ende ist es aber doch noch gut gegangen. Der FCK ist wieder da.


    Hier geht es zur Umfrage: "Spieler der Saison" 2021/22

    Stimme ab für deinen Favoriten

    Und was passt an dieser Stelle des Aufstiegs und der damit entstandenen Euphorie besser, als nun den "Spieler des Jahres" zu küren? Nach insgesamt neun Umfragen zum "Spieler des Monats" (Gewinner: 2* Raab, 3* Hercher, 1* Tomiak, 1* Hanslik, 2* Ciftci) möchten wir mit allen Leserinnen und Lesern nun denjenigen Spieler wählen, der auf eine besondere Art und Weise heraustechen konnte. Welcher Rote Teufel hat dich durch seine Leistungen und seine Einsatzbereitschaft überzeugt? Wer hat die Mannschaft angetrieben? Bei welchem Spieler lässt sich am Ende dieser abgelaufenen Saison sagen: Dieser Lautrer hat alle Erwartungen erfüllt?


    Zur Auswahl stehen alle Roten Teufel, die mindestens über 500 gespielte Minuten auf dem Platz standen. Wer hat dich am meisten begeistert? Stimme jetzt ab für deinen Favoriten! Die Umfrage endet am Dienstag, 14. Juni.


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    Quelle: Treffpunk Betze

    Der FCK ist wieder da!

    Endlich raus! Nach vier Jahren Drittliga-Zugehörigkeit ist der 1. FC Kaiserslautern endlich zurück im Fußball-Unterhaus. Und dabei fing die Saison alles andere als berauschend an - nach nur sieben Spieltagen fanden sich die Pfälzer wieder einmal im unteren Tabellendrittel wieder. Die Stimmung war im Keller, am Trainerstuhl wurde gesägt. Doch dann setzten die Roten Teufel zu einer schier unglaublichen Aufholjagd an und kletterten von Spieltag zu Spieltag immer höher. Doch der Betze kann nicht ohne Gewitter. Drei Niederlagen zum Abschluss der Saison kosteten den FCK nicht nur beinahe den möglichen Aufstieg, sondern das Trainerduo Antwerpen und Döpper auch ihren Job. Am Ende ist es aber doch noch gut gegangen. Der FCK ist wieder da.

    Voting zum "Spieler des Jahres"

    Und was passt an dieser Stelle des Aufstiegs und der damit entstandenen Euphorie besser, als nun den "Spieler des Jahres" zu küren? Nach insgesamt neun Umfragen zum "Spieler des Monats" (Gewinner: 2* Raab, 3* Hercher, 1* Tomiak, 1* Hanslik, 2* Ciftci) möchten wir mit allen Leserinnen und Lesern nun denjenigen Spieler wählen, der auf eine besondere Art und Weise heraustechen konnte. Welcher Rote Teufel hat dich durch seine Leistungen und seine Einsatzbereitschaft überzeugt? Wer hat die Mannschaft angetrieben? Bei welchem Spieler lässt sich am Ende dieser abgelaufenen Saison sagen: Dieser Lautrer hat alle Erwartungen erfüllt?


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    Diskussionsthema zum Artikel: Zweiter Neuzugang: FCK holt Torhüter Julian Krahl


    Zweiter Neuzugang: FCK holt Torhüter Julian Krahl

    Der 1. FC Kaiserslautern hat Torhüter Julian Krahl unter Vertrag genommen. Der 22-Jährige kommt von Viktoria Berlin an den Betzenberg.


    Nach den Abgängen von Matheo Raab (Hamburger Sportverein) und Lorenz Otto (SSV Ulm) müssen sich die Roten Teufel auf der Torhüterposition neu aufstellen. Eine erste Hürde hat Geschäftsführer Thomas Hengen dabei nun genommen und den 22-jährigen Julian Krahl verpflichten können. Krahl stand in der abgelaufenen Spielzeit 26 Mal zwischen den Pfosten beim Drittliga-Absteiger Viktoria Berlin.


    Die Pressemeldung des 1. FC Kaiserslautern:


    Julian Krahl wurde in Forst an der Lausitz geboren und begann beim SV Leuthen/Oßnig mit dem Fußballspielen, ehe er bereits als Neunjähriger ins Nachwuchsleistungszentrum von Energie Cottbus wechselte. Fünf Jahre später wechselte er nach Leipzig, wo er alle weiteren Nachwuchsmannschaften durchlief und seinen ersten Profivertrag unterschrieb. 2019 wurde er dritter Torhüter beim 1. FC Köln, für den er zwei Jahre lang in der Regionalligamannschaft zwischen den Pfosten stand. In der vergangenen Spielzeit gab der 1,94 Meter große Schlussmann dann sein Debüt in einer deutschen Profiliga, als er 26-mal das Tor von Viktoria Berlin in der 3. Liga hütete. Für den DFB stehen insgesamt vier Einsätze von der U17- bis zur U19-Nationalmannschaft zu Buche.


    Wir sind froh, dass wir mit Julian ein großes Torwarttalent ablösefrei an den Betzenberg holen konnten und freuen uns, dass er den nächsten Schritt in seiner Entwicklung bei uns gehen möchte. Mit dieser Verpflichtung wollen wir die Konkurrenzsituation auf der Torwartposition nochmals erhöhen und das Niveau auch im täglichen Trainingsbetrieb weiter hochhalten“, erklärt FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen den Wechsel.


    Julian Krahl: „Der FCK hat eine brutale Strahlkraft, von der viele andere Vereine nur träumen können. Seit dem ersten Kontakt mit den FCK-Verantwortlichen war ich von diesem Wechsel völlig überzeugt und wollte unbedingt nach Kaiserslautern. Ich freue mich auf den Verein, das Stadion und vor allem die Fans.“


    Spielerdaten

    Name: Julian Krahl

    Position: Torwart

    Geboren: 22.01.2000 in Forst (Lausitz)

    Nationalität: Deutsch

    Größe: 1,94 m

    Frühere Vereine: FC Viktoria 1889 Berlin, 1. FC Köln, Rasenballsport Leipzig, Energie Cottbus, SV Leuthen/Oßnig

    Diskussionsthema zum Artikel: FCK verzeichnet deutlichen Mitgliederzuwachs


    FCK verzeichnet deutlichen Mitgliederzuwachs

    Immer mehr Menschen wollen ein Teil des FCK werden. In den vergangenen Wochenhat der Verein fast 3.000 neue Mitglieder dazugewonnen.


    Die Homepage des 1. FC Kaiserslautern spricht derzeit noch von rund 17.000 Mitgliedern. Die Zahl dürfte bald aktualisiert werden, denn mit den fast 3.000 neuen Mitgliedsanträgen kommt der FCK ziemlich nahe an die Marke von 20.000 Vereinsmitgliedern heran. Wie FCK-Pressesprecher Stefan Roßkopf mitteilt, bearbeiten die Mitarbeiter in der Geschäftsstelle derzeit im Akkord die vielen neuen Anträge. Dafür bräuchten sie aber noch einige Tage Zeit. Der Verein bittet daher alle Fans, die auf eine Antwort warten, um Geduld.

    FCK einer der mitgliederstärksten Vereine in Deutschland

    Der Mitgliedsbeitrag für eine Mitgliedschaft beim 1. FC Kaiserslautern e.V. beträgt derzeit 96 Euro im Jahr, für Kinder oder Rentner sind es ermäßigt 48 Euro. Der FCK ist nicht nur im Fußball, sondern unter anderem auch im Basketball, Boxen, Hockey, Laufsport oder Handball aktiv. Bereits mit 17.000 Mitgliedern war der FCK der mitgliederstärkste Verein in Rheinland-Pfalz und gehört damit auch zu den 50 Vereinen mit den meisten Mitgliedern in ganz Deutschland.


    (...)


    Quelle: https://www.swr.de/swraktuell/…er-boom-beim-fck-100.html

    Diskussionsthema zum Artikel: Antwerpen und Döpper entlassen - Dirk Schuster wird Nachfolger


    Antwerpen und Döpper entlassen - Dirk Schuster wird Nachfolger

    Dirk Schuster wird neuer FCK-Trainer und folgt damit auf Marco Antwerpen Foto: Getty Images / Sebastian Widmann


    Der 1. FC Kaiserslautern hat sich nach übereinstimmenden Medienberichten von Cheftrainer Marco Antwerpen und Co-Trainer Frank Döpper getrennt. Nachfolger wird Dirk Schuster.


    Nach der 0:2 Niederlage gegen Viktoria Köln überschlagen sich nicht nur die Gerüchte, sondern auch die Ereignisse auf dem Lautrer Betzenberg. Nachdem der Beirat der GmbH & Co. KGaA des 1. FC Kaiserslautern heute tagte, hat sich der Verein nach übereinstimmenden Medienberichten vom Trainerteam Marco Antwerpen und Frank Döpper getrennt. Die Nachfolge wird Dirk Schuster übernehmen und den FCK in den beiden Relegationsspielen gegen Dynamo Dresden coachen.

    "Bin geschockt"


    Ich bin geschockt und traurig über diese Entscheidung", äußert der freigestellte Marco Antwerpen gegenüber der Sport1 Redaktion und fügt an: „Ich wollte mit diesem Klub unbedingt aufsteigen, habe alles dafür gegeben und nun diese wahnsinnige Entscheidung“. Zugleich hat Antwerpen wenig Verständnis und kritisiert Geschäftsführer Thomas Hengen: „Warum diese Person das macht, weiß ich nicht. Die Mannschaft steht hinter uns als Trainerteam und das muss ich jetzt erstmal sacken lassen. Ich bedanke mich bei den Jungs und diesen fantastischen Fans. Ich hoffe, dass der Aufstieg gelingen wird.“


    Marco Antwerpen hatte das Traineramt am Betzenberg am 01. Februar 2021 übernommen und in der Folge mit den Roten Teufeln den Klassenerhalt in der Dritten Liga geschafft. Insgesamt stand der 50-Jährige in der 3. Liga 52-mal an der Seitenlinie des 1. FC Kaiserslautern. Auch Co-Trainer Frank Döpper verlässt den FCK mit sofortiger Wirkung.

    Dirk Schuster wird Nachfolger


    In seiner Pressemitteilung bestätigt der 1. FC Kaiserslautern, dass der Verein und das Trainerteam Antwerpen und Döpper mit sofortiger Wirkung getrennte Wege" gehen. „Zu dieser Entscheidung kamen die FCK-Verantwortlichen nach einer intensiven Analyse der aktuellen Situation. Nachfolger als FCK-Cheftrainer wird Dirk Schuster, der am Mittwoch, 11. Mai 2022, seinen Dienst am Betzenberg antreten wird." Dirk Schuster arbeitete in seiner bisherigen Trainerkarriere bei den Stuttgarter Kickers, Darmstadt 98, dem FC Augsburg und zuletzt beim FC Erzgebirge Aue. Mit dem SV Darmstadt 98 schaffte Dirk Schuster unter anderem den Aufstieg aus der 3. Liga bis in die Bundesliga. Gemeinsam mit dem 54-Jährigen wird Co-Trainer Sascha Franz an den Betzenberg kommen.


    Quelle: Treffpunkt Betze

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    Diskussionsthema zum Artikel: Chaoslautern kann immer noch aufsteigen


    Chaoslautern kann immer noch aufsteigen

    Foto: Imago Images / Eibner


    Zum Entsetzen seiner Anhänger hat der 1. FC Kaiserslautern Trainer Marco Antwerpen entlassen. Und das kurz vor den Relegationspielen gegen Dynamo Dresden. Ein Kommentar.


    Nur drei Wochen nach dem spektakulären Derbysieg gegen Saarbrücken ist der alte Chaosclub vom Betzenberg zurück. Der Stimmung in den (sozialen) Medien nach zu urteilen, scheint der FCK dem Abstieg entgegenzutrudeln. Dabei kann der Verein - trotz der aktuellen sportlichen Misere und des öffentlichen Rückfalls in alte Zeiten - den Aufstieg in die 2. Liga noch immer eintüten. Einfluss darauf nehmen wird das Trainergespann Antwerpen/Döpperdann jedoch nicht mehr.

    Fanliebling, Retter, Derbysieger


    In den letzten zehn Jahren gab es keinen Trainer, der am Betzenberg ähnlich beliebt und geschätzt war wie Marco Antwerpen. Für seine offene und mitunter impulsive Art liebte ihn der Pfälzer Anhang, der ja bekanntlich mit feingeistigen Typen und detailfokussierten Taktiknerds grundsätzlich fremdelt. Das lauf- und kampfbetonte Spiel, welches „Ante“ seiner Mannschaft einimpfte, war genau das, was in der Pfalz als „Betze-Fußball“ bezeichnet wird. In der letzten Saison rettete er den Verein aus schier aussichtsloser Position und schenkte dem Anhang seitdem eine makellose Derbybilanz. Immer wieder musste und konnte das Trainerteam Ausfälle erfolgreich kompensieren – stets ohne zu jammern. Die Spieler schienen in der Lage, Spielsysteme auch im laufenden Spielgeschehen umzustellen. Überhaupt wurden die meisten Akteure in der 'Ära Antwerpen' zu besseren Spielern.


    Nun wäre Antwerpen in dieser Spielzeit beinahe auch noch mit dem Verein aufgestiegen. Klingt eigentlich zu schön um wahr zu sein? Das war es dann wohl auch. Sympathisch, offen und geradeaus präsentierte sich der Trainer in den Pressekonferenzen vor den Spielen. Aber es gab auch den anderen Marco Antwerpen, der regelmäßig während eines Spiels mit gegnerischen Trainerbänken in den Clinch geriet und seinen Trainerkollegen nach den Partien den Handschlag verwehrte. Auch vereinsintern war der 'Junge aus dem Ruhrgebiet' nie unumstritten und sollte - nach Informationen unserer Redaktion - bereits nach dem Hinspiel gegen den SV Waldhof entlassen werden. Das sensationelle torlose Remis von neun Lautrern gegen elf Mannheimer und die anschließende Erfolgsserie sicherten dem Trainer nicht nur die Herzen der Fans, sondern zunächst auch den Job. Die Skepsis im FCK-Beirat blieb. Eine vom Trainer und seinem Berater selbst vorgeschlagene vorzeitige Vertragsverlängerung wurde von Vereinsseite abgelehnt. Es ist anzunehmen, dass Antwerpen unabhängig des Saisonausgangs den Verein hätte verlassen müssen.


    Überraschend an der Demission des Trainers ist letztlich der Zeitpunkt, nicht aber die Tatsache selbst. Schließlich klang die Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel in Köln bereits wie eine persönliche Abschiedsrede. Dort resümierte Antwerpen in einem Monolog ungefragt sämtliche Verdienste seines Trainerteams aus den letzten 15 Monaten und dankte noch einmal ausführlich den Fans für ihre Unterstützung.

    Sportlicher Abwärtstrend unübersehbar


    So beeindruckend die Saison der Roten Teufel zeitweise auch war, betrachtet man die letzten zehn FCK-Spiele, dann kommt der sportliche Einbruch nicht von ungefähr. Auf der Habenseite stehen lediglich zwei klare Siege gegen die schwachen Abstiegskandidaten Duisburg und Havelse sowie der spektakuläre Derbysieg gegen Saarbrücken. Auch der am Ende glückliche 2:1 Auwärtssieg in Würzburg ging noch in Ordnung. Bei der Niederlage im Grünwalder Stadion und dem glücklichen Unentschieden in Freiburg präsentierten sich die Lautrer wiederum erschreckend blutleer. Der Auswärtssieg in Osnabrück lässt sich auch heute noch getrost als 'unverdient' bezeichnen. Das war zum jeweiligen Zeitpunkt soweit noch akzeptabel - schließlich gilt die 3. Liga als unberechenbar. Und auch für schmutzige Siege gibt es drei Punkte. Allerdings fallen die letzten drei Partien in die Kategorie 'unerklärlich schwach': In allen drei Spielen fehlte schlichtweg die richtige Einstellung. Im Heimspiel gegen die Borussia Dortmund II wurden doe Roten Teufel zudem regelrecht vorgeführt.


    Hinzu kommt, dass es immer wieder Klagen über die Umgangsweisen Antwerpens gegenüber seinen Spielern gab. Solange sich der Erfolg einstellte, dürfte darüber hinweg gesehen worden sein. Zuletzt wurden dann auch Spieler wie Felix Götze und vor allem Maximilian Hippe aus dem Kader gestrichen - der kampfstarke Kapitän Jean Zimmer wurde trotz seiner Rückkehr in den Kader meist ignoriert. Eigentliche Leistungsträger wie Boris Tomiak, Philipp Hercher und Mike Wunderlich mutierten dagegen unerklärlicherweise zu Totalausfällen. Die letzten drei Spiele haben nicht erkennen lassen, was auf einen positiven Ausgang der Relegation schließen könnte. So gesehen ist die Entscheidung, das Trainergespann kurz vor den beiden Entscheidungsspielen zu wechseln, durchaus nachvollziehbar, wenn nicht sogar überfällig. Am Ende geht es vor allem um das harte 'Fußball-Business' - ein Aufstieg in Liga zwei würde dem FCK neue finanzielle Möglichkeiten eröffnen.

    Kann Aufstieg, kann Relegation: Dirk Schuster


    In Situationen wie diesen werden in der Regel Trainer gehandelt, die zunächst einmal verfügbar sind, da sie erst kürzlich in einer der ersten drei Ligen ihren Job verloren haben. Entschieden haben sich die FCK-Verantwortlichen letztlich überraschend für Dirk Schuster, der bereits seit rund einem Jahr vereinslos ist.


    Als Trainer des SV Darmstadt 98 schrieb der gebürtige Chemnitzer in den Jahren 2012 bis 2016 eine sagenhafte Erfolgsgeschichte. Mit seinem Team schaffte er nicht nur den Durchmarsch von der 3. Liga in die Bundesliga, sondern dort auch noch den sensationellen Klassenerhalt. In Erinnerung bleiben dabei das wohl dramatischste Relegationsduell der Drittligageschichte sowie der Aufstieg in die Bundesliga im Jahr 2015, als die Lilien den 1. FC Kaiserslautern quasi auf der Zielgeraden noch überholten. Bei seiner anschließenden Station, dem FC Augsburg, hatte Schuster keinen Erfolg und auch die Rückkehr ans Böllenfalltor war eher als durchwachsen zu bewerten. Zuletzt trainerte er den FC Erzgebirge Aue in der 2. Liga. Dort gelang es ihm zwei Jahre lang, den Verein fern jedweder Abstiegssorgen auf einen sicheren siebten und elf Tabellenplatz zu bringen. Das war für Auer Verhältnisse sicherlich nah am Optimum.

    Licht am Fahrrad bzw. am Ende des Tunnels


    Nun stehen die Relegationsduelle mit Dynamo Dresden an, dem einzigen deutschen Proficlub, der im Jahr 2022 noch sieglos ist. Die Sachsen werden sich nach dem Lautrer Trainerwechsel fragen, was genau und welche spielerische Idee sie nun vom FCK erwarten dürfen. Entscheidend für einen Erfolg der Roten Teufel dürfte die Mentalität sein. Zunächst muss Schuster das Vertrauen der Spieler gewinnen und ihnen im zweiten Schritt die Leidenschaft und das Selbstvertrauen zurückgeben, welches sie bis vor kurzem noch auszeichnete. Er muss Antwerpens Vertraute wie Mike Wunderlich und René Klingenburg auf seine Seite bekommen oder aussortieren. Gleichzeitig werden Spieler wie Jean Zimmer, Max Hippe, Nicolas Sessa oder Dominik Schad garantiert heiß darauf sein, wieder eine Chance erhalten zu dürfen.


    Aller medialen Endzeitstimmung zum Trotz: Der FCK kann noch immer aufsteigen. Auch nach drei Niederlagen in Folge kann der Verein das perfekte Saisonergebnis erzielen. Dafür braucht er allerdings die volle Unterstützung des Publikums.


    Quelle: Treffpunkt Betze

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    Diskussionsthema zum Artikel: Hengen: „Ich kann den Shitstorm aushalten“


    Hengen: „Ich kann den Shitstorm aushalten“



    Noch 10 Tage hat das neue Trainergespann um Dirk Schuster Zeit, die Mannschaft auf die Relegation vorzubereiten. Indes äußert sich Hengen zu seiner unpopulären Entscheidung.


    Das Chaos am Betzenberg ist perfekt. Nachdem in den vergangenen Tagen etliche Gerüchte rund um die Person Marco Antwerpen und dessen Zukunft beim FCK die Runde machten, zog die Führungsebene am Dienstag Nachmittag endgültig die Reißleine. Thomas Hengen beendete die Zusammenarbeit mit dem Cheftrainer sowie mit Co-Trainer Frank Döpper. Grund dafür scheinen neben der Talfahrt der vergangenen drei Niederlagen in Folge auch wochenlange interne Diskrepanzen gewesen zu sein. Antwerpen selbst ging noch am Morgen von einem Verbleib bei den Roten Teufeln aus. Zeitgleich mit der Entlassung gab der 1. FC Kaiserslautern mit Dirk Schuster den direkten Nachfolger bekannt. Schuster übernimmt das Team anderthalb Wochen vor dem so wichtigen ersten Relegationsspiel gegen Dynamo Dresden. Auch bei einem Verbleib in der 3. Liga soll Schuster Trainer der Roten Teufel bleiben. Heute Mittag leitete er erstmals ein Training auf dem grünen Rasen im Fritz-Walter-Stadion. Bei der anschließenden Pressekonfernz standen Schuster sowie der in den sozialen Medien stark in der Kritik stehende Thomas Hengen Rede und Antwort.

    Erstes Training unter Dirk Schuster


    Es ist nicht alles Gold was glänzt,“ analysiert Schuster seine Eindrücke nach der ersten Einheit auf dem Trainingsplatz. Das jedoch sei für eine erste Trainingseinheit durchaus normal. Dennoch habe der neue Cheftrainer eine Mannschaft vorgefunden, die mit sehr viel Eifer, Elan und Enthusiasmus auf dem Platz stand. „Am Anfang war es ein bisschen zäh und sehr ruhig. Wir haben eingefordert, dass die Mannschaft laut sein muss, dass sie sich gegenseitig helfen und unterstützen muss.“ Bei einem Trainerwechsel gehe immer ein gewisser Ruck durch die Mannschaft. Jeder könne sich zeigen, jeder bekäme eine Chance und keiner werde ausgegrenzt, so der neue Cheftrainer.

    Relegation gegen Dynamo Dresden – „Wir wissen, was uns erwartet“


    Im Hinblick auf die beiden anstehenden Relegationsspiele äußert sich Schuster sehr selbstbewusst und verweist in Sachen 'Aufstiege' auf seine eigenen gesammelten Erfahrungen. „Sascha Franz und ich haben das schonmal geschafft, damals gegen Arminia Bielefeld mit Darmstadt 98. Wir wissen was uns erwartet. Wir wissen, dass 50.000 hier sein werden. Wir wissen aber genauso, dass in Dresden die Fans und die Mannschaft alles geben werden“, äußert Schuster. Die Relegation sieht der neue Chefcoach als Chance und Möglichkeit, die man positiv einschätzen und angehen sollte. „Man muss positiv nach vorne denken und sich auf diese zwei überragenden Spiele freuen und darauf, dass man jetzt nach wie vor alles selber in der Hand hat,“ so Schuster.

    Thomas Hengen über die Gründe der Entlassung


    Geschäftsführer Thomas Hengen skizzierte zunächst die Geschehnisse bezugnehmend zum Auftreten der Mannschaft im Spiel gegen Viktoria Köln und dem generellen „extremen Leistungsabfall“ der letzten Wochen. Mit Blick auf die Partie in Köln kritisiert Hengen die Spielweise und die Art und Weise, wie man sich gegen den Abstiegskandidaten präsentierte. „Wir reißen uns den Arsch nicht auf, wir haben keinen Mut und haben schon fast Angst gegen einen Abstiegskandidaten. Eine indiskutable Leistung.“ Ein Punkt, der Hengen nach der Niederlage in Köln ganz besonders störte, waren die zahlreichen Gerüchte um einen möglichen Trainerwechsel, die schon kurz nach Spielende gestreut wurden.


    Ausschlaggebend für den letztendlichen Trainerwechsel war dann eine Beiratssitzung, bei der laut Hengen alles abgelaufen sei, wie sich das gehöre. „Von fünf Stimmen gab es nur eine Enthaltung und der Rest war dafür, dass wir einen Impuls brauchen, einen extremen Impuls, um den Turnaround zu kriegen.“ Hengen ergänzt aber auch, dass es eine verdammt unpopuläre Entscheidung gewesen sei und er sich das auch nicht leicht gemacht habe. Er betont zudem, dass es bei dieser Entscheidung nicht um einzelne Personen gehe, sondern um den Erfolg des Vereins. Hengen weiß um das Unverständnis vieler im Anbetracht der Entscheidung, mit der Kritik könne er aber umgehen. „Ich kann den Shitstorm aushalten, ich habe ein breites Kreuz. Aber wenn es um die Familie geht, wenn es meine Kinder betrifft, dann fasst mich das sehr an. Das gehört sich nicht, dass man dann eine Familie angreift.“

    Hengen über die letzte Chance aufzusteigen


    Die erste Kontaktaufnahme zu Dirk Schuster und Co-Trainer Sascha Franz gab es nach Aussage Hengens erst am Montag. Am selbigen Tag traf man sich kurzfristig, um über die Trainer-Thematik zu beraten. „Es freut mich riesig, dass wir ein erfahrenes Trainerteam gewinnen konnten, die vom ersten Eindruck sofort Feuer und Flamme waren, die sofort die Bereitschaft gezeigt haben." Beide Trainer haben eine solche Situation schon selbst erlebt und mitgemacht. "Jetzt geht es darum, diesen Impuls auch wirklich umzusetzen, um positive Gefühle - darum, den ganzen Verein zu einen, zu stärken und jeden zu unterstützen. Hier geht es wirklich um die Zukunft des Vereins. Da muss ich jedes Prozent aus den Spielern herauskitzeln, was wir in den letzten drei Wochen leider nicht geschafft haben", so Thomas Hengen.


    Quelle: Treffpunkt Betze


    Die Pressekonferenz im Videstream:


    Umfragen und ihre Ergebnisse dürften sehr wahrscheinlich stark von Stimmungen und Emotionen gesteuert sein. Es stellt sich also die Frage, wie viel Sinn diese letzte Umfrage zum „Spieler des Monats“ nach den beiden Niederlagen in Wiesbaden und gegen Dortmund und der verpatzten Chance auf einen direkten Aufstiegsplatz eigentlich macht? Nicht zu vergessen sei trotzdem, dass die Roten Teufel im April auch drei Siege eingefahren haben. Zwei fulminante Heimsiege gegen Duisburg und Saarbrücken und einen verdienten Arbeitssieg in Würzburg. Es war also nicht alles schlecht im vergangenen Monat.


    Deswegen wie immer an dieser Stelle unsere Umfrage zum "Spieler des Monats", und zwar die letzte in dieser Saison. Welcher Rote Teufel hat dich durch seine Leistungen und seine Einsatzbereitschaft überzeugt? Wer hat besonders herausstechen können? Wer hat die Mannschaft angetrieben, wer Tore geschossen oder vorbereitet? Um es euch nicht allzu schwer zu machen, hat die Treffpunkt Betze Redaktion eine Vorauswahl getroffen. Mit im Rennen sind diesmal: Hikmet Ciftci, Marlon Ritter, Philipp Hercher, Mike Wunderlich und Terrence Boyd. Wer hat dich am meisten begeistert? Stimme jetzt ab für deinen Favoriten.


    Hikmet Ciftci schafft es nun zweiten Mal in Folge in die Wahl zum Spieler des Monats. Dem 24-Jährigen gelingt es nach einer schwierigen Hinrunde endlich sein fußballerisches Potenzial abzurufen. Er ist zweikampfstark, verfügt über eine gute Übersicht und bringt die nötige Aggressivität mit. Mit seinen konstanten Leistungen trug er einen großen Anteil an den drei Siegen im April bei.






    Philipp Hercher dürfte ohne Frage zu den stärksten Flügelspielern in Liga drei gehören. Mit seiner Dynamik und seiner Präsenz gewinnt er Laufduelle und verloren geglaubte Bälle. Und weil es im April mit dem Torriecher nicht so gut klappen wollte, steuerte er drei direkten Torvorlagen bei.






    Marlon Ritter wird von Cheftrainer Antwerpen als der "Motor im FCK-Spiel" bezeichnet. Was Ritter neben seinen fußballerischen Fähigkeiten mit dem Ball am Fuß in dieser Spielzeit auszeichnet, ist seine schier unglaubliche Laufleistung. Wie ein Motor rattert er von Spiel zu Spiel Kilometer ab und ist sich selbst in der 90. Minute für einen Sprint vom gegnerischen in den eigenen 16 nicht zu schade.






    Mike Wunderlich drehte in den ersten drei Spielen im April nochmal so richtig auf. Ein Tor sowie drei direkte Torvorlagen konnte der Routinier in den Spielen gegen Duisburg, Würzburg und Saarbrücken verbuchen. Mit seiner Erfahrung aber auch mit seiner Gier, alles aus sich rausholen zu wollen, ist Wunderlich ein wichtiger Faktor für den Erfolg der Roten Teufel.






    Terrence Boyd ist nicht nur unglaublich sympathisch, er ist auch ein verdammt guter Wandstürmer. Im April traf der Neuzugang aus Halle gleich fünf Mal und bereite ein Tor direkt vor. Mit seiner körperlichen Robustheit erzwingt er Zweikämpfe und generiert Torchancen wie kaum ein anderen Stürmer in Liga drei.







    Welcher der fünf genannten Spieler ist dein Favorit?

    Diskussionsthema zum Artikel: Boris Notzon: "Es gab keinen Tag ohne den FCK"


    Boris Notzon: "Es gab keinen Tag ohne den FCK"

    Kaiserslauterns ehemaliger Sportdirektor Boris Notzon über eigene Fehler, ein wirtschaftliches Fass ohne Boden und seinen Glauben an die Rückkehr in Liga zwei.


    Von 2014 bis 2021 erlebte Boris Notzon die volle Bandbreite beim 1. FC Kaiserslautern: Abstieg in die 3. Liga, Planinsolvenz, ständige Unruhen und Kompetenzgerangel – die Pfälzer ließen kaum ein Fettnäpfchen aus. Im Transfermarkt-Interview spricht der ehemalige Sportdirektor über seine Sicht auf das Geschehene, die Chance des Traditionsklubs auf die 2. Liga, Spielvorbereitungen bei der dänischen und kamerunischen Nationalmannschaft, zentrale Elemente beim Spielerscouting und sein Image.


    Transfermarkt: Stichwort 1. FC Kaiserslautern. Einer ohnehin geplanten Trennung im Sommer 2021 wurde damals vorgegriffen. Mit einem Jahr Abstand und viel Zeit zur Selbstreflexion: Mit welchen Emotionen blicken Sie heute auf diese rund sieben Jahre?


    Notzon: Mittlerweile schaue ich sehr gern zurück, habe auch noch mit vielen Personen aus dem Verein Kontakt. Man merkt an allen Ecken und Enden, dass der FCK etwas Besonderes ist. Wie immer im Leben muss man aber auch selbstkritisch sein und feststellen, dass man nicht alles richtig gemacht hat – aber auch nicht alles falsch. Besonders herausfordernd war die wirtschaftliche Situation des Klubs, das ging schon vor vielen Jahren los.


    Transfermarkt: Wie heikel war die Lage?


    Notzon: Es waren unterschiedliche Geschäftsführer im Verein tätig, die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit war immer wieder ein Problem. Wir haben gute Transferüberschüsse erzielt und über 20 Millionen Euro Plus in fünf Jahren gemacht. Das ist für einen Zweit- oder Drittligisten bemerkenswert. Von den Einnahmen konnten wir aber nur sehr wenig in Ablösen reinvestieren. Und wenn am Ende eine Insolvenz mit 25 Mio. Euro Schulden zu Buche steht, zeigt es das wahre Ausmaß der Situation, einen Fehler im System. Für alle im Verein war das ein Fass ohne Boden. Dann kam auch noch die Corona-Pandemie hinzu, die Insolvenz war unausweichlich. Wirtschaftlich betrachtet war es eine extrem schwierige Zeit.


    Transfermarkt: Wie fällt Ihre Rückschau aus?


    (...)


    Quelle: https://www.transfermarkt.de/n…n-ldquo-/view/news/402795

    Diskussionsthema zum Artikel: Ritter: "Kann mir kaum etwas Schöneres vorstellen"


    Ritter: "Kann mir kaum etwas Schöneres vorstellen"

    Marlon Ritter spielt für den FCK seit dieser Saison im defensiven Mittelfeld. Im DFB.de-Interview spricht der 27-Jährige über seine neue Rolle und den Endspurt.


    DFB.de: 5:1 im Traditionsduell gegen den MSV Duisburg: War das eine deutliche Ansage an die Konkurrenz im Aufstiegsrennen, Herr Ritter?


    Marlon Ritter: Die anderen Mannschaften werden das Ergebnis mit Sicherheit registriert haben. Viel wichtiger als die Außenwirkung war der Sieg aber für uns und unsere Fans. Es war ein rundum gelungener Auftritt.


    DFB.de: Was war aus Ihrer Sicht entscheidend?


    Ritter: Wir haben schon gut ins Spiel gefunden, waren in den Zweikämpfen sofort voll da. Die Unterstützung der Fans haben wir direkt gespürt. In der zweiten Halbzeit waren wir bei unseren Chancen sehr konsequent. Auch in der Höhe ging das 5:1 daher in Ordnung.


    DFB.de: Die Partie haben insgesamt 28.000 Zuschauer*innen im Stadion verfolgt. Wie war es, erstmals seit langer Zeit wieder vor solch einer Kulisse zu spielen?


    Ritter: Ich kann mir aktuell kaum etwas Schöneres vorstellen, als Heimspiele mit dem FCK zu bestreiten. Die Unterstützung der Fans ist etwas Besonderes. Das Zusammenspiel lässt sich schwer in Worte fassen. Zum Derby am 34. Spieltag gegen den 1. FC Saarbrücken werden voraussichtlich noch deutlich mehr Fans dabei sein. Die Tabellensituation sorgt für zusätzliche Euphorie. Am Freitag wollen wir mit einem erfolgreichen Spiel in Würzburg dafür sorgen, dass die Ausgangslage mindestens so gut wie jetzt bleibt.


    (...)


    Quelle: https://www.dfb.de/news/detail…eneres-vorstellen-238819/

    Diskussionsthema zum Artikel: Aufstiegsrennen: Yes, we can?!


    Aufstiegsrennen: Yes, we can?!

    Sechs Spiele bleiben dem FCK noch im Kampf um den Aufstieg. Das heißt: Sechs Mal zittern, sechs Mal Daumen drücken. Doch wo landen die Roten Teufel am Ende der Saison?


    Duisburg, Würzburg, Saarbrücken, Wehen Wiesbaden, Dortmund, Köln. Das sind die letzten sechs Stationen des 1. FC Kaiserslautern am Ende dieser langen und kräftezerrenden Saison. Doch wo landen die Pfälzer am Ende dieser Spielzeit? Gelingt dem FCK der direkte Aufstieg? Stand heute können es die Roten Teufel aus eigener Kraft schaffen. Unser Redaktionsteam nimmt vor dem Duisburg-Spiel eine letzte Prognose vor.

    Armins Prognose:

    Auf das Restprogramm einzugehen, macht keinen Sinn. Ab jetzt ist der FCK in jedem Spiel der Favorit - und keines davon verspricht eine leichte Aufgabe zu werden. In der Länderspielpause bekamen körperlich stark belastete Spieler ein wenig Regeneration, während zuletzt verletze Akteure etwas aufholen konnten. Bis auf Kapitän Jean Zimmer und den gelb-gesperrten Hendrick Zuck sollten Trainer Marco Antwerpen gegen Duisburg alle Spieler zur Verfügung stehen. Die Kadergröße und -qualität könnten im Saisonendspurt ein entscheidender Vorteil für die Roten Teufel sein. Mit dem Auswärtsspiel bei Viktoria Köln endet für die Lautrer am 37. Spieltag die Saison, während die Konkurrenz eine Woche später noch einmal punkten kann. Meine Prognose: Der FCK hat vor dem 38. Spieltag mindestens vier Zähler Vorsprung auf Eintracht Braunschweig. Dank der Tordifferenz reichen auf alle anderen Teams drei Punkte Vorsprung zum sicheren und direkten Aufstieg aus. Aufstiegswahrscheinlichkeit: 75%.

    Davids Prognose:

    Nach dem sichtlich vermasselten Saisonstart und der krachenden 4:0 Auswärtsniederlage in Berlin, hatte ich das Gefühl, dass den FCK diese Saison wieder das gleiche „Schicksal“ wie in der vorausgegangenen Spielzeit ereilen würde. Abstiegskampf pur. Doch diese Haltung änderte sich nach dem hart erkämpften Unentschieden im Südwestderby, in dessen Nachgang die Mannschaft wieder Überzeugung und vor allem Siege auf den Platz brachte. Die Sorge nach einem plötzlichen Leistungsabfall behielt ich dennoch immer im Hinterkopf. Einen solchen hatte man nun in den letzten Spielen immer wieder gesehen - mir wurde einmal mehr bewusst, dass so sehr man sich an Siegesserien „gewöhnt“ hatte, das Team auch im Saisonendspurt nicht unschlagbar ist. Gleichzeitig habe ich das Gefühl, dass die Roten Teufel sich ein ums andere Mal selbst im Weg stehen, was uns Fans auf der Zielgeraden manchmal etwas nervös werden lässt. Meine Prognose: Der FCK macht es spannend und steht am 38. Spieltag mindestens auf dem Relegationsplatz. Aufstiegswahrscheinlichkeit: 60%.

    Dirks Prognose:

    In Anbetracht des Saisonendspurts war ich mir vor Saisonbeginn sicher, dass die Roten Teufel zum Ende dieser Spielzeit von ganz oben grüßen würden. Mit Marco Antwerpen und Frank Döpper wurden zwei echte Typen verpflichtet, die mich auch heute noch begeistern. Ich war mehr oder weniger von einem Durchmarsch überzeugt, muss jedoch zugeben, dass ich den FCK zu jeder neuen Saison unter den Favoriten sehe. Vermutlich sollte ich die rot-weiße Brille etwas öfter putzen. Der Auftakt sorgte dann für eine schnelle Erdung. Wie Mannschaft und Trainerteam das Ruder herumgerissen haben, nötigt Respekt ab. Nun gilt es, dem nicht geringer werdenden Druck standzuhalten. Meine Prognose: Türkgücü hin oder her, die Lautrer schauen am letzten Spieltag mit dem ein oder anderen hopfenhaltigen Kaltgetränk in der Hand ganz genüsslich zu, wer sich Platz drei erobert. Aufstiegswahrscheinlichkeit: 90%.

    Dominiks Prognose:

    Der nervenaufreibende Schlussspurt vergangene Saison kostete einiges an Nerven. Mein Wunsch für die neue Runde war demnach schnell formuliert: Eine ruhige und sorgenfreie Saison. Doch nach den ersten Spielen schien sich alles zu wiederholen, kaum kam ein wenig Euphorie auf, folgte sogleich der nächste Dämpfer. Was unsere Mannschaft aber in den darauffolgenden Wochen und Monaten leistete, ist nicht hoch genug anzurechnen. Aus einem absoluten Tiefpunkt befreite sich der FCK mit einem unglaublichen Willen und entwickelte sich kontinuierlich zu einer Spitzenmannschaft. Endlich wird das ohne Frage vorhandene Potenzial abgerufen. Mit dem einzigartigen Mannschaftsgefüge ist das große Ziel nach all den Jahren der Niederschläge zum Greifen nah. Meine Prognose: Trotz der etwas schwächeren Phase darf nicht vergessen werden, dass der FCK nach Punkten noch immer die stärkste Mannschaft in diesem Jahr ist. Der Betze wird auch ohne finales Heimspiel und ohne Nervenkitzel am letzten Spieltag beben. Aufstiegswahrscheinlichkeit: 70%.

    Leos Prognose:

    Wer hätte das vor der Saison gedacht? Der 32. Spieltag steht an und der FCK mischt im Saisonfinale kräftig um den Aufstieg mit. Trainer Antwerpen und Sportchef Hengen haben innerhalb eines Jahres das geschafft, woran viele ihrer Vorgänger krachend gescheitert sind: Eine Mannschaft zusammenzustellen, die dem großen Druck in Kaiserslautern standhalten kann und erfolgreichen Fußball spielt. Seit dem Südwest-Derby gegen Mannheim holte der FCK bis zum jetzigen Zeitpunkt 51 von möglichen 69 Punkten und kam auch nach Rückschlägen wie der 1:2-Niederlage bei 1860 München wieder in die Spur zurück. Gerade diese Comeback-Qualitäten sind es, die mich für die verbleibenden sechs Spiele zuversichtlich stimmen. Trainer Antwerpen wirkt genau wie seine Spieler zielstrebig und ordnet dem sportlichen Erfolg alles unter. Meine Prognose: Sollten die Roten Teufel das Derby gegen Saarbrücken gewinnen, wird der FCK in den dann verbleibenden Spielen auf einer Welle getragen werden und am Ende der Saison vor Braunschweig als Zweiter aufsteigen. Aufstiegswahrscheinlichkeit: 80%,

    Leonards Prognose:

    Zum ersten Mal erlebe ich als Fan des FCK, dass eine Saison besser läuft als die Vorsaison. Meine Zeitrechnung beginnt mit der Bundesliga-Saison 2010 und endet mit der letzten Saison und dem Fast-Abstieg in die Regionalliga. Und auch in dieser Saison rechnete ich spätestens nach der 0:4 Niederlage gegen Viktoria Berlin mit dem Abstieg. Doch das Blatt wendete sich und nun steht der FCK - sechs Spiele vor Schluss - auf Platz zwei und kann den Aufstieg aus eigener Kraft schaffen. Genau das macht mir Angst. Zu oft hat es dieser Verein schon geschafft, sich selbst alles hart erarbeitete kaputt zu machen. Nun ist das letzte Spiel in Köln - der Stadt, in der ich studiere. Einen Aufstieg dort zu feiern wäre das Nonplusultra. Wenn nicht, heißt es am letzten Spieltag der Konkurrenz zu zuschauen und auf Fehler zu hoffen. Meine Prognose: All das und eine anschließende Relegation würden meine Nerven definitiv nicht mitmachen. Mit diesem Horrorszenario im Hinterkopf und mit all meinem Optimismus sage ich, dass die Jungs den Aufstieg irgendwie nach Hause schaukeln werden. Aufstiegswahrscheinlichkeit: 75%.

    Marcus‘ Prognose:

    Ich begleite den FCK bereits zum dritten Mal in Liga 3 als Fan und Fotograf für Treffpunkt Betze. Ich habe in dieser Zeit viele packende Ligaspiele, aber auch einige Enttäuschungen erlebt. Gerade die in den letzten Jahren stets negativen Entwicklungen haben bei mir viele Zweifel bezüglich eines baldigen Aufstiegs in Liga zwei hinterlassen. Dennoch ist in dieser Saison vieles anders. Dieses Team hat in dieser Spielzeit bereits mehrfach bewiesen, dass es durch kontinuierliche harte Arbeit, eine gute Portion Selbstbewusstsein und Siegeswille auch Erfolge einfahren kann. Dies ist zweifelsohne Marco Antwerpen und Thomas Hengen zu verdanken, die dem Verein richtig guttun. Sie haben genau an den richtigen Stellschrauben gedreht und eine geschlossene Mannschaft mit alten Betze-Tugenden auf den Platz geschickt. Meine Prognose: Es wird eine richtig enge Kiste! Da die Konkurrenz im Gleichschritt punktet, wird die Entscheidung erst am letzten Spieltag fallen. Aufstiegswahrscheinlichkeit: 65%.

    Matthias‘ Prognose:

    Zur Winterpause schrieb ich in meinen „Steilen Thesen“, der FCK würde in der Rückrunde nur drei Gegentore kassieren. Jetzt sind es schon fünf. Ich bin nicht wütend, ich bin enttäuscht. Aber mal im Ernst: Was diese Mannschaft - besonders in der Defensive - in dieser Saison abreißt, ist fantastisch. Sie hat Stand jetzt den Aufstieg in der eigenen Hand. Doch wer geht schon von sechs Siegen in den letzten Spielen aus. Als Zweckpessimist hoffe ich das Beste, befürchte aber das Schlimmste. Nichtsdestotrotz danke ich dieser Mannschaft jetzt schon für diese Saison, denn noch vor Saisonbeginn wäre ich froh gewesen, wenn sich der FCK zum ersten Mal seit 2011 besser positionieren würde als in der jeweiligen Vorsaison. Ein 8. Platz ohne Stress. Damit wäre ich zufrieden gewesen. Jetzt, da aber der Aufstieg so nah ist, wäre Platz vier eine Enttäuschung. Und wie ich selbst damit umginge, weiß ich auch noch nicht so ganz. Meine Prognose: Der dritte Platz und zwei öde Niederlagen gegen Sandhausen. Mit dieser Prognose kann ich nur positiv überrascht werden. Aufstiegswahrscheinlichkeit: 10%.

    Michaels Prognose:

    Vor der Saison habe ich scherzhaft gesagt: „Es wird die Saison sein, in der der FCK aufsteigen wird.“ Anfang Februar, als die Mannschaft erstmalig auf Platz zwei vorrückte, habe ich mir verwundert die Augen gerieben. Thomas Hengen und Marco Antwerpen haben eine Mannschaft zusammengestellt, die so viel Freude bereitet wie schon lange nicht mehr. Sie hat sich ins Geschehen zurück katapultiert, sie ist gallig und voller Spielfreude. Gleichzeitig erlebe ich seit Anfang Februar etwas, was mich angesichts der kommenden sechs Finalspiele pessimistisch reinblicken lässt. Vielleicht ist es der spürbare Druck, diese seltene Chance auf den Aufstieg doch noch verspielen zu können; vielleicht ist es die Überheblichkeit, die in den letzten Drittliga-Jahren dazu führte, sicher gewonnene Spiele doch noch abzugeben; oder es ist einfach nur die persönliche Erfahrung als Fan dieses Clubs, der in den vergangenen zehn Jahren fast alles falsch gemacht hat. Meine Prognose: Lauterns Tabellenplatz wird am 38. Spieltag auf dem Sofa sitzend entschieden. Aufstiegswahrscheinlichkeit: 50%.

    Thomas‘ Prognose:

    Vor dieser Spielzeit war ich aufgrund der positiven Entwicklung am Ende der Vorsaison optimistisch, dass der FCK im Aufstiegskampf ein Wörtchen mitreden kann. Als die Roten Teufel dann aber nach acht Spieltagen lediglich mit sechs Punkten dastanden, hätte ich es trotz des emotionalen Derbys nicht für möglich gehalten, dass die Mannschaft das Ruder nochmal derart herumreißen und oben angreifen könnte. Doch dem Trainerteam um Marco Antwerpen ist es gelungen, die Defensive zu stabilisieren, ein funktionierendes Offensivkonzept zu entwickeln und die vielen Einzelspieler zu einer Einheit mit Siegermentalität zu formen. Und auch wenn bei vielen Fans Erinnerungen an die Saison 2014/15 aufkommen: Diese Mannschaft ist, im Gegensatz zur damaligen, erfahren genug, um mit der Drucksituation in den letzten Spielen umgehen zu können. Meine Prognose: Der FCK gewinnt am 37. Spieltag das "Heimspiel in Köln" und steht mit vier Punkten Vorsprung auf dem 2. Platz, sodass schon eine Woche vor dem regulären Saisonende gefeiert werden kann. Aufstiegswahrscheinlichkeit: 80%.

    Toms Prognose:

    Nachdem der FCK zu Beginn dieser Saison mal wieder einen katastrophalen Start hinlegte, befürchtete ich, dass die typischen Vorgänge der letzten Jahre wieder ihren Lauf nehmen. Doch Thomas Hengen bewahrte Ruhe und gab Marco Antwerpen die Zeit, die er mit seinem neuen Team gebraucht hat. Diese Mannschaft entwickelte sich anschließend rasant zu einem echten Top-Team und spielte phasenweise echten Spitzenfußball. Zugegebenermaßen traute ich dieser neuen Erfolgsserie lange nicht und befürchtete vor jedem Spiel einen Dämpfer. Doch selbst wenn die Roten Teufel mal einen Rückschlag einstecken mussten, warf sie das einfach nicht aus der Bahn. In den vergangenen Wochen ist der FCK leistungstechnisch zwar ein wenig eingebrochen, die Ergebnisse stimmten aber meistens weiterhin. Meine Prognose: Das Saisonfinale wird ein echtes Nervenspiel, aber dieses Team hat sich das Vertrauen und die Unterstützung aller hart erarbeitet. Daher wird der FCK am Ende in einer echten Zitterpartie die Rückkehr in Liga zwei schaffen. Aufstiegswahrscheinlichkeit: 60%.


    Quelle: Treffpunkt Betze


    Wie lautet deine Prognose für den Saisonendspurt? Schafft der FCK den direkten Aufstieg? Geht der Weg über die Relegation? Oder reicht es am Ende weder für Platz zwei noch für Platz drei? Mach mit bei unserer Umfrage und hinterlasse im Forum deinen Kommentar. Wir freuen uns auf eure Einschätzungen, Argumente und Prognosen.

    Diskussionsthema zum Artikel: Neuer Investor: Pacific Media Group investiert beim FCK


    Neuer Investor: Pacific Media Group investiert beim FCK

    Der 1. FC Kaiserslautern meldet den Einstieg eines weiteren Investors: Mit der Pacific Media Group (PMG) gewinnt der FCK eine neue Investorengruppe.


    Wie die Roten Teufel heute bekannt gaben, wird die Pacific Media Group (PMG), die bereits bei mehreren unterschiedlichen internationalen Vereinen als Investor fungiert, als weiterer Investor Anteile an der GmbH & Co. KGaA erwerben. "Darauf verständigten sich die Verantwortlichen des 1. FC Kaiserslautern, die Mehrheitsaktionäre 1. FC Kaiserslautern e.V. und Saar-Pfalz-Invest GmbH, sowie die einzelnen regionalen Investoren", heißt es in der Pressemitteilung des Vereins. Die PMG beteiligt sich mit einem Anteil von knapp unter 10 Prozent.

    Regionale und internationale Partnerschaft

    Nachdem es in der Vergangenheit mit der Saar-Pfalz-Invest GmbH bereits gelungen ist, "ein Bündnis finanzstarker, regionaler Investoren mit einer hohen Identifikation zum FCK" zu binden und damit auch "den Profifußball in Kaiserslautern nachhaltig zu stärken", verweist der Club nun auch die Zusammenarbeit mit einem internationalen Partner. Mit dem Einstieg der US-Investoren ist es gelungen, "einen weiteren wichtigen, strategischen, internationalen Partner für den 1. FC Kaiserslautern zu gewinnen."


    Quelle: Treffpunkt Betze