„Die Dritte Liga wäre der Tod des FCK“

  • Aus welchem Grund sollte der Verein an Basler herantreten? Außer als Balljunge ist der doch nirgends zu gebrauchen, und dafür ist er schon zu alt. Vor allem als ehemaliger FCK-Spieler ist er mehr durch Saufgelagen aufgefallen, als durch fußballerische Glanzleistungen. Da ist mir ein Altintop wesentlich lieber, der in seinem Karriere-Abend noch mal zum FCK zurückkommt, und versucht, ihm in den dunkelsten Zeiten der Vereinsgeschichte zu helfen.


    Basler ist ein Schwätzer vor dem Herrn. Und was er da sagt, das weiß doch jedes Kind. Oder war es für irgendeinen was Neues, dass in den vergangenen Jahren beim FCK vieles falsch lief. Was wir brauchen, sind keine Leute, die die Vergangenheit bejammern, sondern Leute die die Zukunft gestalten. Ein Mario Basler ist der denkbarste schlechteste Kandidat dafür.

    Wer die Menschlichkeit vergisst, weil man anderer Meinung ist, der schlägt der Freiheit ins Gesicht.

  • Genau das ist der Grund für den Niedergang, die alten Spieler werden nicht gebunden sondern Leute mit wenig Know-How kommen. Das ist der Punkt: Der Verein ist zu blöde. Er redet tacheles.

  • Und welche Kompetenzen haben alte (verdiente) Spieler, um einen Verein zu führen? Es wird noch lange nicht aus jedem guten Fußballer ein guter Trainer, Finanzchef, Sportlicher Leiter oder Präsident. Zur Personalie Basler: Als Trainer noch nichts gerissen und auch sonst sehe ich bei ihm keine Qualifikation, die den FCK deutlich stärker aufstellen würde.

  • Wie zu lesen ist gibt man Ihnen ja noch nicht mal die Gelegenheit. Schau dir einfach die Verantwortlichen in den erfolgreichen Clubs an, angefangen bei Bayern.
    Eberl
    Zorc
    Völler
    Preetz
    Bobic
    Reuter
    Baumann / Bode
    Hoeness/Rummenigge


    Und wo sind sie beim FCK? Außer Ehrmann seh ich hier nichts, und das ist seit 20 Jahren die beste Abteilung beim FCK.


    Erfolgreiche Spieler haben viele Kontakte, haben Charisma und Aura und daran fehlt es hier an allen ecken und enden. Stattdessen werden Kuntz, Briegel und Basler zerhackt. Also die Basis ist einfach auch zu blöde, wer wählt denn die ganzen Blödmänner, die keine Ahnung haben? Ich schau mir das ja auch seit gut 20 Jahren an das Trauerspiel. Diese Mentaliät von wegen "Traditionsclub" usw. das ist schon lange kein Konzept mehr.


    Heute gehts nur noch um Geld und irgendwie hat man hier den Absprung verpasst. Jetzt kann man zusehen dass irgendein INvestor hier noch Potential sieht im tiefen Wald. Ist halt leider kein Status.

    5 Mal editiert, zuletzt von WhiteViolet5189 ()

  • Ich habe auch nicht behauptet, dass es das nicht gibt. Und dennoch, der Schrei nach Altgedienten ist so pauschal und daher schlecht. Welche ehemaligen Spieler sind denn heute eine große bzw. für den FCK vielversprechende Nummer und auf welcher Position?


    Man betrachte sich auch die Heerschar an ehemaligen Spielern, die mit dem Profi-Fussball nichts mehr zu tun haben. Das was du aufzeigst, ist doch die Spitze der Pyramide, die große Masse an Ehemaligen spielt doch im großen Zirkus gar keine Rolle mehr.


    Bleibt also weiter die Frage, welcher von unseren Ehemaligen überhaupt über das notwendige Know-how auf der jeweiligen Position im Verein verfügt und somit eine echte, nicht romantisierte Alternative darstellt.

  • Foda Briegel und Basler werden es wohl nicht für Sforza und Klose gibts hier nicht genug Millionen zu verdienen. Vor allem von letzterem bin ich hochgradig enttäuscht. Hier gehts sowieso nur mit Investorengeld weiter. Wie will man hier junge talentierte Spieler verpflichten? Der Mythos Betze ist tot, das ist vergangenheit, damit kann man auch nicht mehr wuchern.


    Immerhin scoutet Marschall :D
    Harry Koch macht wohl gar nichts mehr in der Richtung.
    Wagner macht nix.
    Sforza hat nix zu tun.
    Brehme... Berater in Serbien.


    Ich würde Youri Djorkaeff ein Angebot machen :ironie:

    4 Mal editiert, zuletzt von WhiteViolet5189 ()

  • Schobbeschorle, ich finde Deine Ansätze richtig gut! Denn Deine Pauschalierungen sind so unheimlich zielführend.


    Und wenn einer - hier canelon - konkret wird, geht es an die nächste Pauschalierung.

  • Wobei ja in der Tiefe ein sehr wichtiger Punkt adressiert wird:
    der FCK verbrennt sehr viele seiner Ehemaligen bzw. diese lassen sich verbrennen.
    Gerry ist sicher die Vorzeigeausnahme.
    Aber viele scheiterten entweder an sich oder auch an den Erwartungen von "uns" dass sie abseits des Platz so gut sind wie als Spieler.
    Und dieses Thema muss angegangen werden. Wir sind ein regionaler Verein - schon immer gewesen - und wirken auf Profis von Außen nur bedingt attraktiv.
    Pauschal heißt ja Stallgeruch keinesfalls Erfolg und die Frage ist, wo kann man die Leute einsetzen. Muss ja nicht immer Linie 1 sein, sondern ggf. auch in der zweiten Reihe und im Jugendbereich. Die Frage ist halt: wollen die Ehemaligen dass. Und: gestehen wir ihnen Fehler zu bzw. verzeihen wir mal Fehler der Vergangenheit?
    Ich finde es zB gut, dass der AR wieder von einem Mann aus der Pfalz geführt wird, dem man das auch ansieht und der trotzdem auch eine wirtschaftliche Kompetenz mitbringt. Das ist im übrigen bei sehr vielen Vereinen so, die uns überholt haben.
    Wir hätten halt den Vorteil, dass wir ehemalige 1a Spieler einbinden könnten.
    Aber dafür braucht man eine Strategie. Und ich finde zuerst muss der Plan für L3 stehen und dann für Ausgliederung, dann müssen Partner und Investoren her und irgendwo zwischen Ausgliederung und Investor muss man die innerbetriebliche Struktur anpassen.
    Viele Aufgaben, die zu lange nicht angegangen wurden.


    Und btw: es gibt auch die Negativbeispiele, wo "Ehemalige" nicht die Erwartungen erfüllt haben AUCH bei anderen Vereinen.

    "Die Menschen wissen im Moment nicht wohin mit ihrer Liebe. Sie möchten dafür wenigstens ab und zu ein Fußballküsschen bekommen. Dafür werden sie den Klub weiterhin unterstützen müssen, auch in holprigen Zeiten" !! (Marcel Reif, kicker, 10.10.16)