Avdo Spahic [22] (07/2019 - 06/2021)

  • Avdo Spahic wird ein Roter Teufel


    Der 1. FC Kaiserslautern hat Torhüter Avdo Spahic unter Vertrag genommen. Der 22-Jährige kommt vom FC Energie Cottbus auf den Betzenberg und unterschreibt einen Zweijahresvertrag in der Pfalz.


    Der 1,90 Meter große Schlussmann, der künftig die Nummer 30 bei den Roten Teufeln tragen wird, wurde in Berlin geboren und begann dort beim SFC Stern 1900 in Berlin-Steglitz mit dem Fußballspielen. Nach zwei Jahren in der Jugend von Tennis Borussia Berlin wechselte er mit 17 Jahren ins Nachwuchsleistungszentrum des FC Energie Cottbus und erarbeitete sich bereits in seiner Premierensaison in der Lausitz an den letzten fünf Spieltagen der Drittligasaison 2014/15 den Platz des Ersatztorhüters im Kader. Diesen behielt er auch in der Saison 2015/16 bei, während er gleichzeitig Spielpraxis in der U19 und der U23 sammelte. In der darauffolgenden Saison debütierte er dann in der Regionalliga Nordost für die Profis des FC Energie, für die er als Stammkeeper in den vergangenen drei Spielzeiten in 46 Regionalligaspielen und 30 Drittliga-Partien auflief.


    „Wir mussten nach dem Weggang von Wolfgang Hesl auf der Torhüterposition reagieren. Mit Avdo Spahic haben wir uns schon seit längerem intensiv beschäftigt, auch in enger Abstimmung mit Gerry Ehrmann. Er ist ein junger und entwicklungsfähiger Torwart, der aber auch schon über die Erfahrung von 30 Drittligaspielen verfügt. Wir freuen uns, dass wir mit seiner Verpflichtung als Nummer zwei nun all unsere Torhüterpositionen, sowohl für die Profis, als auch die U21 und die U19, abgedeckt haben“, erklärt Sport-Geschäftsführer Martin Bader.


    „An erster Stelle freue ich mich sehr, Teil eines solchen Traditionsklubs mit erfolgreicher Historie und herausragenden Spielern zu sein. Besonders freue ich mich über das Training mit Gerry Ehrmann, der ein Idol für jeden Torwart ist. Die Chemie stimmte von Anfang an, so dass meine Entscheidung hierher zu kommen eine einfache war. Ich danke den FCK-Verantwortlichen für den warmen Empfang und freue mich darauf, endlich loslegen zu können“, so Avdo Spahic.


    Spielerdaten:

    Name: Avdo Spahic

    Position: Torhüter

    Geboren: 12.02.1997 in Berlin

    Nationalität: Bosnisch/Deutsch

    Größe: 1,90 m

    Gewicht: 77 kg

    Beim FCK ab: 05. Juli 2019

    Vertrag bis: 30. Juni 2021

    Frühere Vereine: FC Energie Cottbus, Tennis Borussia Berlin, SFC Stern 1900

    Florian Dick: "Der 1. FC Kaiserslautern ist der englischste Klub in Deutschland."

    Hans Sarpei auf Twitter: Relegation 2013: Der Moment, wo ganz Deutschland zum Fan des 1. FC Kaiserslautern wird.

  • Hat er eigentlich Ablöse gekostet?

    Oder hab ich was überlesen. 🤓

    Der große Sport fängt da an, wo er längst aufgehört hat, gesund zu sein.
    Bertolt Brecht

  • Willkommen auf dem höchsten und geilsten Fußballberg den es gibt

    :schild: Eine Liebe ein Leben lang :schal:
    „Großer FCK deine Lieder singen wir voller Liebe wieder, wir stehen zu dir bis zum Tod, unsere Farben sind Weiß und Rot.“

  • Der Schattenmann

    Avdo Spahic ist in der Torhüter-Hierarchie der Roten Teufel als Ersatz für Lennart Grill vorgesehen. Beim FC Energie Cottbus hat der 22-Jährige gezeigt, dass er das Zeug zur Nummer 1 besitzt. Gerry Ehrmann ist ein Grund, warum der gebürtige Berliner Ja zu seinem Engagement in der Pfalz sagte. Spahic kennt seine Rolle. Und will mehr. (...)


    https://www.rheinpfalz.de/spor…-spahic-der-schattenmann/

    „Plane nichts ! Es kommt eh anders …“

  • Der Traum von der Nummer 1

    Noch trägt er die 30 auf dem Rücken, zur neuen Saison will er aber die Nummer 1 der Roten Teufel werden. Vor der Spielzeit von Energie Cottbus gekommen, fühlt sich Avdo Spahic wohl beim Fußball-Drittligisten 1. FC Kaiserslautern. Der 23-Jährige hat sich Respekt erarbeitet – ohne dabei ein Mensch der großen Töne zu sein.

    Die Laune war bestens dieser Tage nach dem Training bei Avdo Spahic. Aus gutem Grund: Auf dem Programm stand Torschuss. In normalen Zeiten eigentlich nichts Außergewöhnliches – während Corona ist es das dagegen schon. Schritt für Schritt hat der Drittligist das Training nach der fünfwöchigen Zwangspause wieder aufgenommen, die Belastung gesteigert. „Es ist schön, mal wieder einen Ball zu halten, einen aus dem Winkel zu kratzen“, sagte der 23-Jährige mit einem Lächeln.


    Die Rolle angenommen


    Die Pause hatte der Bosnier in der Heimat Berlin bei seiner Familie verbracht. „Ich hatte sie schon vermisst“, gesteht er. Was nicht heißt, dass er sich in Kaiserslautern nicht wohlfühlt. Im Gegenteil: „Ich habe eine schöne, kleine Wohnung in der Innenstadt. Mit dem Auto brauche ich drei, vier Minuten bis zum Stadion.“ Überhaupt hat es ihm nicht nur der Verein, sondern generell die neue Heimat angetan. „Die Stadt ist sehr schön, man kann gut spazieren gehen und nach Corona auch wieder mit den Spielern ein Käffchen trinken. Das wird man dann sicher noch viel mehr zu schätzen wissen.“


    Als der 1,90 Meter große Spahic im Sommer vom Drittliga-Absteiger Energie Cottbus kam, waren die Rollen im Prinzip verteilt: Lennart Grill ist die Nummer 1, Spahic muss sich hinten anstellen. Das nahm er an, hat sich durch sein Auftreten großen Respekt bei den Kollegen und Trainern erarbeitet. „Ich habe mein Bestes gegeben, versucht mich weiterzuentwickeln.“ Dabei auch Druck auf Grill aufgebaut. „Das macht den anderen stärker.“ So sieht es auch die Nummer 1 der Roten Teufel. Die beiden Schlussmänner verstehen sich gut, sitzen in der Kabine nebeneinander.


    „Wenn ich die Nummer 1 sein will, muss ich hart arbeiten“


    Im Sommer werden die Vorzeichen andere sein. Lennart Grill wechselt bekanntlich zu Bayer 04 Leverkusen in die Bundesliga. Avdo Spahic gönnt seinem Kollegen diesen Schritt, drückt ihm die Daumen. Sein großes Ziel ist es, dann die Nummer 1 der Roten Teufel zu beerben. „Ich kann es kaum erwarten, im Fritz-Walter-Stadion vor den Fans zu spielen.“ Mit Cottbus stand er dort in einem Ligaspiel schon einmal zwischen den Pfosten. „Da haben mich die Fans nicht unbedingt so gemocht. Ich hoffe, dass das nun anders ist“, erzählt der 23-Jährige schmunzelnd. Und betont aber auch: „Wenn ich die Nummer 1 sein will, muss ich dafür hart arbeiten, muss mich noch verbessern.“ Bescheidenheit statt großer Töne. „Mein linker Fuß ist noch zu schwach. Ich will links genauso gut wie rechts werden. Auch die Muskulatur und die Orientierung kann man sicher noch verbessern.“


    Spahic wollte unter anderem auch wegen Torwarttrainer Gerry Ehrmann nach Kaiserslautern. Dass dieser vor wenigen Wochen fristlos gekündigt bekam, hat den Schlussmann beschäftigt. „Ich habe mich gut mit Gerry verstanden. Aber das ist Profifußball. Wir müssen weitermachen, müssen nach vorne schauen.“ Vom Training des neuen Torwarttrainers Sven Höh ist er angetan. „Jeder Torwarttrainer hat seine eigene Schule. Er macht ein sehr gutes Training. Ich kann mir da vieles abschauen.“


    Über Vertragsverlängerung nicht lange nachgedacht


    Cheftrainer Boris Schommers traut Spahic zu, dass er im Sommer die Nummer 1 werden kann. Der Schlussmann hat seinen Vertrag jüngst vorzeitig bis 30. Juni 2023 verlängert. „Das Vertrauen des Vereins hat mich sehr gefreut. Ich musste nicht lange darüber nachdenken. Das hat mir noch einmal Selbstbewusstsein gegeben.“

    Ob es diese Saison noch zu einer Fortsetzung der Dritten Liga kommt – wie von einer knappen Mehrheit der Vereine gewünscht –, weiß Avdo Spahic nicht. „Klar wird in der Mannschaft darüber geredet. Wir wollen natürlich wieder spielen.“ Wie es dann sein wird ohne Zuschauer? „Sicher erst einmal ungewohnt. Die Fans werden uns fehlen. Das wird eine Kopfsache sein.“


    Aus Rückschlag gelernt


    Kopfsache, das war auch die vergangene Saison für ihn. Im Abstiegskampf saß Spahic, die eigentliche Nummer 1, plötzlich auf der Cottbuser Bank. Später revidierte Trainer Claus-Dieter Wollitz seine Entscheidung wieder. Im Nachhinein, sagt der Torwart, hatte auch solch eine Erfahrung etwas Gutes. „Ich hatte diese Phase genutzt, um an mir zu arbeiten.“ Die Zeit in Cottbus möchte er dennoch nicht missen. Aufstieg und Pokalfinale mit der U19, Aufstieg in die Dritte Liga mit den Profis. „Wir hatten eine super Mannschaft. Ich werde Cottbus nicht vergessen.“


    In dieser Saison ging es für ihn in der Regel darum, von außen das Team zu unterstützen. „Dennoch muss man bereit sein. Es kann immer was passieren.“ In Tests und Pokalspielen zeigte er sich als sicherer Rückhalt. Ein solcher würde er gerne auch als Nummer 1 bei den Roten Teufeln sein. „Der Verein hat mir in diesem einen Jahr schon sehr viel gegeben. Ich durfte vieles erleben, was ich so noch nicht kannte. Der Verein, die Fans, das Umfeld, das ist großartig. Ich durfte sehr viele nette Leute kennenlernen.“ Sein Traum: Mit diesen einmal einen Aufstieg in die Zweite Liga feiern ...


    https://www.rheinpfalz.de/spor…mmer-1-_arid,5060398.html

    „Plane nichts ! Es kommt eh anders …“

  • Denke ich auch. Seine Strafraumbeherrschung bei hohen Bällen ist großartig und ein Segen. Man hat keine Angst mehr bei einer gegnerischen Flanke. Und auf der Linie scheint er auch gut zu sein. Denke nicht, dass man sich durch Grills Wechsel verschlechtert.

    16.05.2019 - R.I.P 1.FC Kaiserslautern - R.I.P Anstand, Werte und Moral


    01.09.2019 - Der Tag, an dem ich mein Fantum aufgegeben habe