Beiträge von Maggo

    Es sind einfach Dinge die gerade den Erfolg ausmachen können. Laufarbeit, stabiles stehen und Gegenpressing, Standards.

    Bereit sein im Kopf.


    Das spielerische wird die Ligen am Ende am wenigsten entscheiden. Diese Eindrücke kann man derzeit gut sammeln bei der betrachtung der Übertragungen.

    Es gibt weder viele vergleichbare Szenarien noch Vertragsgestaltungen.

    Generell wird der Sport, egal welche Liga, Land oder Sportart nach Corona ein anderes Vertragswesen haben. Laufzeiten werden beim Enddatum an das Ende der Saison angepasst werden und die Leistungsbezogene Komponente wird sich stärker finden während das Fixum sinkt.

    Andere Lehren wären betriebswirtschaftlich fahrlässig.

    Und schon das nächste Konfliktpotential. Angenommen man kann die Saison erst in der Rückrunde vor Zuschauern spielen und ein der Derbyparteien hätte alle Derbies als Heimspiel aber in der Hinrunde. Das wird noch Gerichte beschäftigen und nicht wenig......


    Unter normalen Umständen und bei Ansetzung an einem Samstag oder Sonntag:

    Mannheim

    Saarbrücken

    Karlsruhe

    1860


    In den 4 Partien wäre ein Schnitt von 35000 Zuschauern denkbar....

    Bedauerlich dass trotz Videobeweis gerade Bremen und Dortmund benachteiligt werden. In beiden Fällen wäre für mich ein Elfer die einzig richtige Entscheidung gewesen. In Bremen glasklar. In Dortmund auch da du als Abwehrspieler mit gewinkeltem Arm klar den Schussweg potentiell zumachst und das in Kauf nimmst.


    Der Elfer an Lewa wäre auch fällig gewesen doch zu der Situation wäre es bei nem potentiellen 1:1 eben auch nicht gekommen. Schade, serh viele Entscheidungen die die Qualität der Pfeifen in Deutschland immer mehr untermauern.

    Nicht falsch verstehen. Ungeachtet dessen dass ich sie persönlich als wenig effektiv ansehe sind sie beim Einkauf und in geschlossenen Räumen mit Kontakt zu Mitmenschen keine Diskussion. Doch wenn ich durch die Stadt laufe suche ich lieber den Weg mit Abstand von zwei Metern statt näher an Menschen vorbeizulaufen und eine Maske anzuziehen.

    In Fällen mit genug Abstand um sich herum, egal welches Szenario zugrunde liegt, finde ich sie sinnfrei.

    Ich bin immer für ein Unterbrechen der Saison oder Fortsetzen mit dem Konzept der DFL gewesen.


    Nach Beobachtung des Szenario und bei Betrachtung vielfältiger Quellen dazu hoffe ich darauf dass der DFB die Saison mit einer Quotientenregel ähnlich dem Handball abschließe wird.

    Da Relegationsspiele dann flach fallen sollte es allerdings nur zwei Auftsteiger geben und da der Waldhof und Haching punktgleich sind muss das einzige Ergebnis herangezogen werden das zur Verfügung steht. Haching gewann in Mannheim mit 3-0.


    Ansonsten: Die Telekom und Sponsoren zahlen für den Teil der Saison der gespielt wurde. Wer das nicht überlebt: No Mercy, es gab eine Alternative.


    Meinen FCK kann ich auch in einem Amateurbereich verfolgen. Aber den Aufschrei aus dem Osten wenn Ihr Fußball in Schutt und Asche liegt den mag ich dann nicht hören. Den aus Mannheim auch nicht.

    Und da unterscheiden wir uns. Ich halte mehr davon vernunftbegabte Wesen zur Vernunft mittels Information und Sachlichkeit zu bringen.

    Masken sind nicht normal und in einem Szenario das, nach allen bekannten Erkenntnissen, keiner Maske bedarf lehne ich sie auch ab.


    Solche Gebote und Vorgaben müssen immer dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit folgen und es hat leider einen Grund warum sich damit mittlerweile Dutzende Gerichte beschäftigen. Und da bin ich bei Dirt, Verunsicherung führt zu Ablehnung weil man dasselbe Szenario zweimal unterschiedlich gelebt, irgendwann als Witz empfindet.

    Elfer haben auch zwei Kollegen so gesehen. Ich tue mir schwer damit. Sie sagen aber zu Recht dass es im Mittelfeld dafür immer ein Foul geben würde wenn kein Vorteil entsteht. Nur: Der Stürmer kann abschliessen und mehr Vorteil geht eben nicht weil die Aktion damit klar beendet ist.


    Was mir auch auffällt ist:

    Reporter die ohne eine Menschenseele um sich rum zwanghaft bemüht sind eine Maske aufzuhaben. Mikrofone die eingeschweisst sind. Ich verstehe vollkommen dass jeder gerade penibel auf die Einhaltung des Konzepts achtet aber doch bitte dabei nicht unfreiwillig komisch werden. Wenn ich dieser Tage durch die Fernsehsender zappe sind die wenigsten Mikros eingeschweisst und dort wo genug Abstand besteht, zumal im Freien, wird auch keine Makse aufgezogen.

    Ich bin gespalten ob zweier Szenen gestern die der Videobeweis filetiert und damit sehr verfälscht hat:

    1.

    Der Elfer für Leverkusen in Gladbach. Der Verteidiger geht zu viel Risiko, trifft den Stürmer nach Abschluss, zieht aber die Beine auch an als er merkt er blockt den Ball nicht. Bellarabi schliesst ab, ist in der Bewegung nach innen wird dann hart getroffen.

    Ja, wenn das Ding im Mittelfeld passiert gibts ein Abwarten ob ein Vorteil entsteht und dann ggfs den Pfiff und vielleicht sogar ne Karte. Doch was außer einem sauberen Abschluss kann denn mehr als Vorteil entstehen. Mehr geht doch da gar nicht als Vorteil denn der Kontakt ist klar danach.

    Nimmt man so nicht jedem Abwehrspieler die Option in den raum zu grätschen weil der Verteidiger so nach Abschluss nur den Kontakt nach innen suchen muss für nen Elfer? Ich bin da gespalten und fände eine Schiedsrichtersicht ganz interessant.


    2. Die rote Karte gegen Klaus in Wolfsburg

    Der Spieler will zum Ball, sieht den Dortmunder nicht voll und trifft ihn in der Bewegung unglücklich. Auch ist die Bewegung von Klaus eine normale Bewegung und keine riskante über Hüfthöhe oder gar mehr.

    Da sehen stark verlangsamte und aus dem Kontext gerissene TV Bilder hochbrutal aus und verzerren stark. Hier hätte ich keine rote Karte gezogen.

    Sorry, beide Antworten zeigen dass ihr meinen Post einfach nur oberflächlich gelesen habt.

    Weder habe ich emotional und sachlich kalt gleichgestellt noch habe ich das was Rita mit vielen Worten ausdrückt angezweifelt. Für solche Beißreflexe ist mir die Zeit zu schade. Ich glaube auch kaum dass diese Diskussion um meine Ausgangsfrage, die ich nicht wiederholen werde da sie zweimal zu lesen ist, an Inhalt gewinnt denn dazu wurde bisher nicht ein Wort verloren.

    Führt man solche Diskussionen mit internationalen Kollegen kommen da jedenfalls viele interessante Ansichten zusammen.

    Ich hab jetzt zwei Posts mit Vorwürfen gelesen (emotional nachvollziehbar, sachlich kalt ohne Mehrwert), die leider nichts aber auch gar nichts zur Frage beinhalten. Das wiederum finde ich bedauerlich denn sie besteht:

    Wo ist das Grundprinzip um das alles vergleichbar zu machen?


    P.S. Nein ich möchte nicht in Dutzenden Berufen (es sind zu viele deswegen nehme ich mir auch keinen exemplarisch heraus) tätig sein. Und ja ich bin mir sehr bewusst dass die Tatsache meiner Bildungsmöglichkeiten, meines Geburtsortes und Landes, meiner Erziehung ein Geschenk waren für das ich nichts kann außer dankbar sein!

    Genau das vergessen aber viele im Hochmut einer Gesellschaft die die sozialen Standards und wirtschaftlichen Möglichkeiten Deutschlands hat. Für seinen Geburtsort und den Zugang zu Bildung, sozialen Systemen etc. kann KEINER etwas. Man wird dort hineingeboren. Aber das ist nochmal ein anderes Thema.

    Jedesmal wenn ich in den USA oder Kanada bin ist das eine Zeit in der "Neid", sozialer wie sonstiger, eine geringere Rolle spielen. In Deutschland ist Neid eine Art Hobby bei dem viele nicht einmal versachlichen können was denn "gerecht" wäre.


    Im Endeffekt ist doch aber ganz einfach: Niemand hat etwas zu verschenken einfach so. Also kommt eine wie auch immer geartete Entlohnung über die Wiederverkäuflichkeit einer Dienstleistung, eines Gewerks, einer Sachleistung oder einer intelektuellen Leistung zustande.


    Sprich:

    Hast Du das Talent die Charts rückwärts zu rülpsen und wollen sich das 10.000 anhören die dafür nen 10er zahlen dann bist du 100.000 abzüglich der Erstellungskosten wert.


    Aber auch dann gäbe es Lästerbacken und Neidhammel. Nur: Wer verbietet dass man etwas tut das genug Kohle einbringt. Und wenn man es so vehement beneidet: Wo ist das Grundprinzip um das alles vergleichbar zu machen?

    Laufbänder kann jeder Club stellen Fitness auch. Taktik ohne Probleme per Videoschulung. Traiing ausserhalb des Bundeslandes organisieren und Hotel dazu war zwingend ein Fallball den man hätte vorbereitet haben müssen.


    Ausreden gibts mehr als Ärmel die hochgekrempelt werden.

    Schau dir mal die Belastung eines N11 Spielers im Vergleich zu einem Spieler ohne internationales Geschäft und recht frühem Ausscheiden im Pokal an. Auch weit vor Corona hat es hier massiv unterschiedliche Belastungen gegeben. So ist das Business, ein verein muss drauf reagieren und Lösungen finden.

    Der HSV hat Amateurspieler hochgezogen die in einer separaten Gruppe aber nach gleichen Trainingsplänen arbeiten. So sorgen sie dafür dass sie frische Spieler haben die zudem auch noch von der Infektionsgefahr getrennt sind.

    Du hast es selbst geschrieben: DU musst ein neues IST managen. Das erwartet man gerade von jedem, auch von Profivereinen.

    Maggo, Hab ich dich jemals diskreditiert mit einer abwertenden Meinung? Stichwort Mimimi.

    Also, ich halte das auch weiter so.

    Das ist das zweite Mal dass Du Dir einen Schuh anziehst der gar nicht in Deine Richtung geworfen wurde.

    Mimimi, ist auch keine Diskreditierung unbehalten der Tatsache dass Dresden der Adressat ist.

    Mimimi,

    was in CORONA Zeiten ist NICHT heftig.


    Irgendwann muss man doch wirklich mal begreifen dass jeder einzelne, jedes Unternehmen und Individuum sich gerade verändern müssen. Wer dafür nicht offen ist bleibt auf der Strecke und das zurecht. Denn die Annahme des IST Zustandes und die Entwicklung von Strategien dazu ist eine Qualität und Qualität setzt sich durch.


    In anderen Sportarten gehört eine dichtere Taktung zur Tagesordnung. Nur nimmt man diese Herausforderungen dort an und stellt sich mit den Trainingsplänen und der Belastungssteuerung drauf ein. Der Verein dessen Spieler rechtzeitig Kondition gebolzt und im Kraftraum in Kleingruppen gearbeitet haben ist physisch gut aufgestellt. Das war immer möglich, notfalls mit Laufband zu Hause und Kraftraum.


    Die "Stille" der Stadien birgt auch Optionen. Kommandos sind lauter zu hören, der Heimvorteil über den Impuls von außen schwindet. Wer jetzt als verschworene Truppe auftritt hat Chancen.


    Union konnte die Bayern bis auf zwei individuelle Fehler auch ohne die Stimme der alten Försterei gut weghalten. Das zeigt: Es geht! Spielerische Einzelklasse ist immer noch von einem guten TEAM zu bekämpfen.

    Hör doch auf das zu versachlichen. Das passt nicht ins "Gefühlsbild". Zahlen müsste man ja statistisch annehmen wie sie sind....


    Und wer derzeit Informationen zu den Testkapazitäten der Labore SUCHT wird auch wieder ernüchtert feststellen dass die Kapazitäten da sind. Wohin dann mit der dummen Wut, das ist natürlich ein Problem.