Beiträge von Trekkie00

    antwerpen muss weg, und spieler geholt werden, die nicht aus irgendwelchen regionalligen oder von anderen absteigern kommen - so steigt man nämlich nicht auf, aber das scheint bis zum betzenberg noch nicht vorgedrungen zu sein. hengen darf übrigens gleich mitgehen

    Dann hast du ja bestimmt auch schon Namen im Hinterkopf, wer deren Nachfolge antreten soll, die Qualität auf diesen Positionen anhebt und auch bezahlbar ist (auch wenn Geld den Erfolg nicht garantiert). Für mich ist Antwerpen momentan der Richtige. Erst recht, wenn man bedenkt, dass einige der momentanen Leistungsträger ohne ihn gar nicht erst hier wären.

    Dieses gejammere mit den Schiedsrichtern ist echt nervtötend.

    Das hat nichts mit Jammern zu tun. Das ist eine Feststellung von Tatsachen. Wenn man das eigene Team kritisieren will, was durchaus legitim ist, dann muss es auch erlaubt sein, andere Protagonisten im Spiel zu kritisieren. Die verdienen ihr Geld genauso mit diesem Sport, wie die Spieler in Rot. Wenn man vom eigenen Team verlangt, dass es für die Entlohnung entsprechend liefert, dann muss man diesen Anspruch auch an die Schiedsrichter haben.

    Ich kann mich nur wiederholen. Schau dir das Torverhältnis an. Zu denken ein Stürmer löst alle restlichen Probleme, ist Wunschdenken. Am Anfang der Saison hiess es, die Mannschaft steigt ab, wenn sie so weiterspielt. Jetzt hatte man eine kleine Serie und denkt ein Stürmer wäre die Aufstiegsgarantie. Ich kanns nicht nachvollziehen. Wenn wir am Saisonende unter den ersten 4 sein sollten (DFB Pokal), dann war das eine gute Saison. Was dabei rauskommt, wenn man den Aufstieg als alleinigen positiven Saisonausgang definiert, haben wir in der Vergangenheit gesehen. Laut unseren Grosssponsoren, ist der auch dieses Jahr noch nicht zwingend notwendig. Da gibt's wohl finanziell noch Luft.

    man dann die Investoren fragen, ob sie bereit sind im Winter nochmal richtig nachzulegen und einen echten Knipser zu holen

    Wäre meiner Meinung nach nicht zielführend. Die Erfahrung zeigt, dass alles, was im Winter auf dem Markt ist, nicht unbedingt das beste Spielermarterial ist. Ich glaub auch nicht, dass man jetzt unbedingt einen Stürmer holen muss, nur damit man einen hat. Trifft der dann auch nicht sofort (der muss ja stante pede weiterhelfen), ist das Gemecker wieder gross und bringt Unruhe rein. So schlecht war die Torquote in den letzten Spielen wirklich nicht, so dass man da jetzt was übers Knie brechen muss. Ich würde die Saison mit diesem Kader durchziehen und dann schauen, wie man nächste Saison aufstellt.

    Ich hab das Spiel so schlecht nicht gesehen. Das Ergebnis passt halt nicht. Den Tag musst du abhaken. Ich mache das auch nicht alleine von der Schiedsrichterleistung abhängig. Würzburg hat wirklich stark verteidigt und der Torwart stark gehalten. Ich habe nichtsdestotrotz einige positive Dinge gesehen. Das Spiel heute als Rückfall zu bezeichnen, finde ich extrem übertrieben. Da werden in den nächsten Spielen noch einige Punkte auf unser Punktekonto kommen.

    Wieso bist du denn im Krankenhaus?

    Rückenprobleme. Extrem schmerzhaft. Durch Schonhaltung alles verzogen und verhärtet. Gab's wohl früher einen Bruch eines Rückenwirbels, von dem ich nichts gemerkt habe. Jetzt drückt eine abgenutzte Bandscheibe auf den Nerv. Wird aber wieder. Mittwoch kann ich wieder raus. Viel Bewegung und Physiotherapie. Bin in Kusel. Haben guten Ruf und soweit passt auch alles


    Beginn des Spiels war gut. Dann allerdings viel zu passiv. Da muss jetzt mindestens ein Gang zugelegt werden.

    Ev. fangen dann so manche hier im Land mal wieder an zu DENKEN

    Damit alleine ist es leider nicht getan. Wir müssen zurück zu einer sachlichen und offenen Diskussionskultur. Was heute stattfindet, ist ein Beharren auf eigenen Standpunkten, die man bis aufs Blut verteidigt. Dabei ist es egal, wie stabil die Basis der eigenen Argumentation ist. Wir haben einen Grad der Spaltung erreicht, der schwer zu überbrücken sein wird. Es wird essenziell sein, dass alle Diskussionsteilnehmer wieder bereit sind den eigenen Standpunkt zu hinterfragen und gegebenenfalls auch anzupassen. Diskussionen sind viel zu emotional, zu wenig von Fakten geleitet und beherrscht von Bullshit, der in diversen Medien und sozialen Netzwerken verbreitet wird. Die Informationsflut ist äusserst komplex geworden und es ist zugegebenermassen schwierig das Alles zu filtern und Fakten zu extrahieren. Ohne dies wird sich hier aber leider nicht viel ändern. Leider sehe ich die Bereitschaft diese Anstrengungen zu unternehmen in der Masse nicht. Es ist wesentlich einfacher, irgendwelchen indoktrinierten Dummfug, der in das eigene Weltbild passt und/oder den eigenen Interessen dient, zu verbreiten.

    Das ist für mich eine untaugliche Verteidigung. Er hat seinen Profivertrag im Sommer 2020 unterschrieben. Einem so jungen Torhüter, der sich erst noch entwickeln muss, nur einen Einjahresvertrag zu geben, macht keinen Sinn. Schon gar nicht, wenn man eigentlich keinen hat, der nach einem eventuellen Abgang von einem der beiden (Spahic, Raab) die Lücke füllen könnte.

    Auch ist es die Aufgabe des sportlichen Leiters zusammen mit dem Trainer (in diesem Fall Clauß und Antwerpen) den Spieler zu bewerten und dann dementsprechend zu verhandeln oder eben auch nicht. Die Kompetenz so etwas beurteilen zu können, steht bei diesen Positionen im Verein in der Stellenausschreibung.

    und man hätte sich geärgert, ihn nicht loszuwerden

    Wen hätte man dann geholt? Den nächsten Jungen, bei dem man wieder nicht weiss, wie er sich entwickelt?

    Sowas kannst du dir vielleicht bei dem ein oder anderen Feldspieler erlauben, aber nicht bei der Position des Torwarts. Wenn man mittelfristig planen will, muss man auch mal Risiko gehen. Mit der Möglichkeit auf die Schnauze zu fallen.

    Die Umkehr der Beweislast ist nachvollziehbar, aber keinesfalls zu tolerieren. Man will sich den Vorwurf nicht gefallen lassen müssen, dass man solche Vorkommnisse nicht mit aller Macht verfolgt. Daraus resultieren dann solche Verhandlungen. Die gleiche Herangehensweise kann man auch stellenweise in Medien oder an Stammtischen beobachten. In der Vergangenheit war diese "Überreaktion" schon des Öfteren zu beobachten, wenn es um Fragen ging, die besonders im Blickpunkt standen (auch politisch oder sozial im Allgemeinen). Hier bedarf es dann einer gesunden Selbstreflexion. Die Unschuldsvermutung ist nicht ohne Grund, und auch völlig zu Recht, Teil unserer Rechtsprechung. So dringlich auch gewisse Fragen/Probleme sind, so muss doch die Form gewahrt bleiben. Solchen Entgleisungen muss sofort und entschieden entgegengetreten werden. Wehret den Anfängen. Solche Unterminierungen sind meist schleichende Prozesse, die aber leider sehr schnell zur täglichen Praxis werden.