Beiträge von Michael

    Hanslik für Klement

    Hanslik könnte auch im linken Mittelfeld spielen und Ritter stattdessen Klements Rolle übernehmen. Das wäre dann ein klassisches 4-2-3-1.


    Es könnte aber auch ein 5-3-2 sein, wie Schuster es bspw. schon in Hamburg praktiziert hat. Mit Bormuth, Tomiak, Kraus in der Zentrale - Zimmer und Durm auf der Schiene. Rapp, Ritter und Hanslik in der Zentrale und Boyd und Opoku irgendwo vorne drin lauernd.

    Diskussionsthema zum Artikel: FCK-Lage vor Heidenheim: Ohne Redondo, dafür mit 40.000 Fans


    FCK-Lage vor Heidenheim: Ohne Redondo, dafür mit 40.000 Fans

    Samstagabend, Flutlicht, Betzenberg: Mit über 40.000 im Rücken erwartet der FCK formstarke Heidenheimer. Eine alles andere als einfache Aufgabe.


    Die zweite Liga geht nach der Länderspielpause in das letzte Saisondrittel. Während es im Aufstiegs- und Abstiegskampf heiß her geht, kann der 1. FC Kaiserslautern mit fabelhaften 39 Punkten und einem gesicherten Platz im Tabellenmittelfeld in diese letzten Spiele gehen. Der nächste Gegner ist der Aufstiegsaspirant aus Heidenheim. Eine Aufgabe, die gewiss nicht einfach wird. Doch was könnte es schöneres geben, als einer Top-Mannschaft vor eigenem Publikum ein Bein zu stellen.

    "Wollen unser Heimspiel positiv gestalten"


    Jede Zweitliga-Mannschaft dürfte vor dem FC Heidenheim gehörigen Respekt haben, kommentiert FCK-Cheftrainer Dirk Schuster die Stärken des kommenden Gegners im Vorfeld der Partie am Samstag (20:30 Uhr, Fritz-Walter-Stadion). Schuster attestiert dem FCH, sich zuletzt in einen Flow gespielt haben. 27 Tore in zehn Spielen und ein erfolgreicher Start in die Rückrunde belegen diese aktuelle Formkurve. Doch damit nicht genug: Der FC Heidenheim stellt die laufstärkste Mannschaft der zweiten Liga dar - sie agieren sehr robust, zweikampfstark und attackieren ihre Gegner so früh, dass diese kaum zum Spielaufbau kommen. Trainer Frank Schmidt agiert mit einer taktischen Flexibilität, die seinesgleichen sucht. Zudem hat der FCH mit Tim Kleindienst (19 Treffer) einen Unterschiedsspieler in seinem Kader.


    Dem gegenüber stehen natürlich die eigenen Stärken der Roten Teufel. Das Trainerteam hat nach Aussage Schusters in der Länderspielpause "die Zügel angezogen und sehr intensiv trainieren" lassen. Zudem hat die Pause geholfen, die vorherigen Krankheitswelle vollständig auszukurieren und die Spieler zurück an ihr komplettes Leistungsvolumen zu bringen. Dirk Schuster äußert sich entsprechend optimistisch, "Heidenheim weh tun zu können". Doch damit das gelingt, müssen die Lautrer "zielstrebig nach vorne spielen und die Lücken, durch klares und sauberes Passspiel ausnutzen", um in ernsthafte Torgefahr zu kommen. Laut Schuster müssen vor allem die Passgenauigikeit und die Passschärfe bedeutend gesteigert werden.

    Redondo fehlt - Hercher mehr als fraglich


    Fehlen wird beim 1. FC Kaiserslautern definitiv Kenny Prince Redondo. Der Flügelspieler zog sich zuletzt einen leichten Faserriss zu. Ebenfalls fraglich ist der Einsatz von Philipp Hercher, der in dieser Woche lediglich einmal trainieren konnte. Hercher plagte zuletzt eine Zerrung in der Gesäßmuskulatur. Gute Nachrichten hingegen gab es bei Nicolas de Preville, der seit Wochenbeginn am Mannschaftstraininig teilnehmen konnte. Der Winter-Neuzugang wird am Samstag definitiv wieder zum Kader gehören.


    Beflügelt und unterstützt werden die Roten Teufel am Samtag von über 40.000 Zuschauern. "Jedes Heimspiel ist ein Erlebnis, die Fans stehen wie der 12. Mann", so der Cheftrainer über das Lautrer Publikum, der in der Begeisterung und dem wieder entfachten Interesse am Verein jedoch auch eine "riesige Verpflichtung" sieht. Denn "selbstverständlich sind diese Zuschauerzahlen nicht".


    Quelle: Treffpunkt Betze


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    Diskussionsthema zum Artikel: Aaron Opoku zum FCK-Spieler des Monats gewählt


    Aaron Opoku zum FCK-Spieler des Monats gewählt

    Wir haben gefragt und ihr habt entschieden: Flügelflitzer und Straßenfußballer Aaron Opoku erhält die meisten Stimmen und wird FCK-Spieler des Monats März.


    Aaron Opoku ist noch nicht lange beim 1. FC Kaiserslautern. Für den gebürtigen Hamburger war der Start auf dem Betzenberg aufgrund einer sechswöchigen Rotsperre zudem nicht einfach. Auch wenn Opoku von Monat zu Monat besser anzukommen scheint, mit seiner Bilanz von sechs Startelfeinsätzen und neun Einwechslungen kann und will sich Opku nicht zufrieden sein. Und doch wird schnell erkennbar, wie wichtig die Stärken des Straßenfußballers für den FCK sein können. Besonders mit seiner Schnelligkeit und dem Tempodribbling, ob auf der rechten oder linken Seite, kann der Rechtsfuß mehrere Verteidiger an sich binden und somit für Freiräume sorgen.

    Spieler des Monats: Aaron Opoku


    In unserer Umfrage zum Spieler des Monats März hielten sich die Leserinnen und Leser mit ihrer Bewertung deutlich zurück. Das ist bei den sportlichen Leistungen aus den drei Spielen gegen Magdeburg, Sandhausen und Darmstadt auch weniger verwunderlich. Dennoch, und damit sticht Opoku mit seinem Einsatz auch deutlich hervor, erhielt der Flügelstürmer 234 (26%) der insgesamt 888 abgegebenen Stimmen. Der 23-Jährige setzte sich damit gegen Andreas Luthe (15%, 136 Stimmen) an zweiter Stelle durch. Den dritten Rang belegt Boris Tomiak mit 110 Stimmen (12%).


    Glückwunsch Aaron!


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: Kommentar: Thomas Hengen hat all das kommen sehen


    Kommentar: Thomas Hengen hat all das kommen sehen

    Einige Fans beklagen den derzeitigen sportlichen Abschwung. Doch beim näheren Hinsehen zeigt sich, dass es in dieser Saison um mehr als nur den Klassenerhalt geht.


    Die Roten Teufel durchleben gegenwärtig eine richtig tiefe Talsohle. Nach zwei Siegen zu Rückrundenbeginn und dem Ausbruch völliger Euphorie, herrscht beim FCK aktuell sportlicher Stillstand. Nicht nur die Auswärtsstärke ist dahin. Die Pfälzer holten aus den letzten sechs Partien lediglich vier Punkte. Doch spricht all das bereits für eine Entwicklung in die falsche Richtung?

    Auf die stete Einordnung kommt es an!


    Eine kleine Rückblende: Im Mai 2018 steigt der 1. FC Kaiserslautern erstmals in seiner Vereinsgeschichte in die dritte Liga ab. Beflügelt von einer „Jetzt-erst-recht“ Mentalität streben Fans und Verein natürlich die sofortige Rückkehr in Deutschlands zweithöchste Spielklasse an. Doch aus dem kleinen Betriebsunfall entwickelt sich eine vierjährige Drittliga-Zugehörigkeit. Auf Michael Frontzeck folgt Sascha Hildmann, auf Hildmann folgt Boris Schommers, auf Schommers folgt Jeff Saibene, auf Saibene folgt Marco Antwerpen. Auf die dritte Liga folgt der Beinahe-Abstieg in die Regionalliga. Dann die Corona-Pandemie und die daraus resultierende Chance auf Insolvenz. Was zunächst positiv klingt, war die finanzielle Bankrott-Erklärung des Fritz-Walter-Clubs. Aus dem einst ehrwürdigen 1. FC Kaiserslautern wurde der klamme Club aus der Pfalz, der sich gezwungen sah, alle Strukturen auf ein Mindestmaß runterzufahren. Die Gegner hießen nicht mehr Bayern München, Borussia Dortmund oder Eintracht Frankfurt, sondern SV Meppen, Viktoria Köln oder SC Verl. Und als dann auch noch im vierten Anlauf der Saisonbeginn vergeigt wurde, glaubte in der Pfalz eigentlich niemand mehr so richtig daran, den FCK jemals wieder in höheren Gefilden zu finden.

    Die 40-Punkte-Marke hemmt


    Zurück in die Gegenwart: Noch hat die zweite Liga neun Spieltage vor der Brust. Exakt 27 Punkte können noch vergeben werden. Mit dem Abstieg werden die Roten Teufel aufgrund der bisherigen Punkteausbeute nichts zu tun haben. Was gegenwärtig richtig hemmt, ist die 40-Punkte-Marke. Aaron Opoku ist laut eigener Aussage genervt davon, und Andi Luthe auch. Denn Fakt ist: Seitdem sich der FCK dem selbst ernannten Ziel ‚Klassenerhalt‘ rasant nähert, umso geringer wird das Selbstverständnis und umso kleiner werden die Schritte zum Erfolg. Die 40-Punkte-Marke wirkt beinahe wie eine Hürde, die die Mannschaft darin hemmt, an ihre Leistungsgrenze zu gehen. Viele Spieler agieren aktuell verkrampft und fehleranfällig, Galligkeit und Mentalität sind längst nicht mehr so stark spürbar wie noch in der Hinrunde. Gleichzeitig scheint auch Schusters System an Berechenbarkeit zugenommen zu haben. Die Devise, Boyd aus dem Spiel zu nehmen, gelingt den Lautrer Gegnern zunehmend besser. Wird Boyd aus dem Spiel genommen, verliert der FCK jedwede Offensivoptionen.

    Es ging beim FCK einzig um den Klassenerhalt


    Thomas Hengen ist zu gut in seinem Beruf, um all das nicht vorher gewusst zu haben. Für den Kaderplaner dürfte von Beginn an klar gewesen sein, dass diese Mannschaft nur um Platz 15 kämpft und eigentlich nicht das Potenzial besitzt, um in der ersten Tabellenhälfte mitspielen zu können – und genau dieses Leistungsvermögen zeigt sich jetzt. Und wenn man ehrlich ist, waren viele gewonnene Spiele in der Hinrunde auch nicht herausragend herausgespielt. Die Mannschaft hat mehrfach aus keiner Chance ein Tor gemacht und vor allem aufgrund der körperlichen Fitness manchen Gegner in der Schlussviertelstunde überrannt. Dass das nicht 34 Spieltage lang funktioniert, dürfte jedem klar sein.


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    Dass alles dem Ziel Klassenerhalt untergeordnet wurde, zeigt sich auch in Schusters Spielweise, die zwar teilweise sehr bieder wirkt, punktemäßig aber den gewünschten Erfolg brachte. So nervig das permanente Ausrufen um das Ziel ‚Klassenerhalt‘ am Ende der Hinrunde (der FCK hatte zu diesem Zeitpunkt bereits 29 Punkte) auch war, so sehr zeigt sich jetzt, wie richtig das Festhalten Hengens an diesem Ziel war. Viele Fandebatten, die sich aktuell um die falsche Einstellung, die falsche Taktik oder die falschen Spieler drehen, vergessen die Einordnung in die faktischen Gegebenheiten des Vereins. Viele haben nicht verstanden, auf welchem Leistungsstand sich diese Mannschaft befindet. Das kommt natürlich daher, dass die Roten Teufel zum Ende der Hinrunde einen fantastischen vierten Tabellenplatz belegten und somit auch Träumereien und überhöhte Erwartungen erst möglich machten.

    Neue Planungssicherheit: Welche außergewöhnliche Chance


    Dass jetzt vieles im letzten Saisondrittel nicht gelingt, spielt in der Gesamtbetrachtung also eigentlich eine untergeordnete Rolle. Viel wichtiger sind die Dinge, die im Hintergrund nach vier Jahren der Drittklassigkeit entwickelt werden müssen. Dazu gehört die äußere Wahrnehmung der Marke ‚FCK‘ als solider und wirtschaftlich stabiler Verein, in dem sich Investitionen in die Zukunft lohnen. „Der Name erscheint wieder in einem schöneren Licht als zuletzt. Das merkt man in Gesprächen mit Sponsoren und auch bei Angeboten. Dafür ist es wichtig, Ziele auszugeben, die erreichbar sind, und keine Luftschlösser zu bauen“, so Hengen gegenüber dem SWR.


    Mögliche Investitionen erlauben dem Verein zudem, sich weiter professionell aufzustellen und beispielsweise personelle Strukturen weiter auszubauen. "Wir haben derzeit ein sehr kleines Team, das alles stemmen muss. Wir müssen an den Strukturen arbeiten und aufbauen, aber auch nicht zu stark aufsatteln", weiß Hengen um die Notwendigkeit des langsamen und stetigen Aufbaus. Ein positives Beispiel bietet derzeit der FC Heidenheim. Mit Beständigkeit wurde über Jahre hinweg kontant gut gearbeitet. Die Voraussetzung dafür sind der sportliche Erfolg und Kontinuität. An beidem arbeitet Hengen gegenwärtig.


    Ebenfalls wahnsinnig positiv und ungewöhnlich ist die jetzt schon vorhandene Planungsmöglichkeit für die nächste Saison. Die Zeit, die der 1. FC Kaiserslautern in der vergangenen Sommerpause aufgrund der Relegation und der ungewissen Situation nicht hatte, hat er jetzt. Magdeburg und Braunschweig wissen heute noch nicht, in welcher Liga sie im kommenden Jahr spielen werden. Das erlaubt jetzt schon strukturelle Anpassungen, Vertrags- und Transfergespräche. Ein Beispiel dafür ist die Neubesetzung mehrerer Stellen auf der Geschäftsstelle.

    Alles in Butter beim FCK!


    An diesen Aspekten zeigt sich, dass in dieser Saison nicht nur der Klassenerhalt im Vordergrund stand. Er war vielmehr Mittel zum Zweck, um den Verein strukturell weiterzuentwickeln, um daraus wieder neue Ziele ableiten zu können. Stand heute ist das Hengen und Schuster gelungen.


    Unbestritten haben Experten im Vorfeld der Saison den FCK neben Regensburg, Sandhausen und den beiden Mitaufsteigern Magdeburg und Braunschweig zu den Top-Abstiegskandidaten gezählt. Fußball ist trotz aller Ästhetik ein Ergebnissport - mit Blick auf die Tabelle heißt das: Bester Aufsteiger und meilenweit von den Abstiegsplätzen entfernt.


    Trotzdem wäre es nicht klug, die sportliche Situation schleifen zu lassen. Denn zum einen bringt den FCK jeder Tabellenplatz in der Fünf-Jahres-Wertung nach vorne und hat damit positiven Auswirkungen auf die finanzielle Situation. Zum anderen braucht auch Dirk Schuster Erfolgserlebnisse, weil es auf dem Betzenberg kaum etwas problematischeres gibt, als mit einem angezählten Trainer und mit einer abfallenden Formkurve in die neue Saison zu gehen. Dem gegenüber steht, dass man in Lautern das Selbstverständnis besitzt, dass Niederlagen so lange okay sind, solange die Einsatzbereitschaft stimmt. Genau diese Haltung müssen Fans jetzt auf die Tribüne und in die Stammtische bringen - denn die Stimmung im Umfeld hängt nicht nur von den wöchentlichen Ergebnissen ab.


    Quelle: Treffpunkt Betze


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    Also verdient ist Darmstadts Führung ja wohl überhaupt nicht. Die haben pures Matchglück, vielleicht mehr Cleverness. Ärgerlich, dass so ein Nobody heute seinen Glückstadt hat.

    Ein schlechtes Auswärtsspiel ist das nicht. Geht Ritters Kopfball rein, führen wir zur HZ.

    Verdient ist sie schon, denn Darmstadt spielt nun mal wie eine Topmannschaft, die unbedingt aufsteigen will. Die haben unsere Fehler brutal und wahnsinnig effektiv ausgenutzt - und dass das Matchglück zwei Mal auf deren Seite lag, ist halt unser derzeitiges Pech. Aber ich bin bei dir, dass das insgesamt kein schlechtes Auswärtsspiel ist. Ein Problem im Aufbau liegt m.E. darin, dass wir die Bälle zu unsauber spielen und daher zu schnell den Ball verlieren. Durch Redondos Verletzung kann der Matchplan natürlich nicht mehr aufgehen - Zolinski ist leider kein aäquater Ersatz.