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Beiträge von Michael
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Auswertung schon gemacht? Hab ich sie übersehen?
Scheinbar.
Hier findest du die Auswertung und den entsprechenden Artikel: Streitpunkt Pyrotechnik: Die Kurve muss brennen – aber sicher!
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Ich drücke dem S04 beide Daumen. Abstiegskampf auf alle Fälle angenommen. Hoffentlich klappt's mit dem Klassenerhalt. Obowhl ich natürlich nichts gegen ein Auswärtsspiel auf Schalke hätte.
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Diskussionsthema zum Artikel: "Alle sind heiß": FCK empfängt HSV vor ausverkauftem Haus
"Alle sind heiß": FCK empfängt HSV vor ausverkauftem Haus
49.327 Zuschauer, davon rund 5.000 aus Hamburg. Das Traditionsduell scheint angerichtet. Den FCK und Dirk Schuster plagen allerdings Verletzungssorgen.
Zuletzt traf der Hamburger SV in der Saison 2011/2012 im Fritz-Walter-Stadion auf den 1. FC Kaiserslautern. Die Roten Teufel unterlagen dem HSV mit 0:1 und stiegen am Ende der Saison aus der Bundesliga ab. Rund elf Jahre später stehen die Vorzeichen anders: Während sich der FCK in kleinen Schritten von vier Jahren Drittklassigkeit erholt, versuchen die Hamburger im fünften Anlauf die Rückkehr ins Oberhaus. Eine ganze Stadt fiebert einem ausverkauften Betzenberg entgegen. Diese Partie am 28. Spieltag scheint zum Saison-Highlight zu werden - hoffentlich auch in sportlicher Hinsicht.
"Die Mannschaft brennt und ist heiß"
"Wir haben eine große Vorfreude auf dieses Spiel. Es ist außergewöhnlich, wenn ein gefühlter Bundesligist ins Fritz-Walter-Stadion kommt, dann noch an einem Samstagabend zur Primetime, 20:30 Uhr und ausverkaufte Hütte", äußert Cheftrainer Dirk Schuster seine Begeisterung im Vorfeld der Partie gegen den HSV. Die wird sportlich betrachtet aber ein echtes Pfund. Denn der HSV, der Auswärtsspiele aufgrund der unglaublichen Unterstützung seiner Fans regelrecht zu Heimspielen macht, reist als zweitbestes Auswärtsteam zum Betzenberg. Zudem hat der Sportverein mit Robert Glatzel den zweitbesten Torschützen der zweiten Liga in seinen Reihen. Glatzel ist brandgefährlich und ein Ausnahmestürmer, der sich auch aktiv am Spielgeschehen beteiligt, äußert Schuster über den ehemaligen Lautrer Stürmer. Seine extremen Stärken in der Box lassen sich nur dann unterbinden, wenn Glatzel direkt bei der Ballannahme gestört wird, um überhaupt nicht in Einschuss-Positionen zu kommen.
Von seiner eigenen Mannschaft erwartet Schuster, "100-prozentig auf Sendung zu sein und alles Physische in die Waagschale zu werfen. Wir müssen sauber verteidigen und mit Mut nach vorne spielen". Schuster will nach dem zuletzt schwächeren Auftritt in Braunschweig das Anlaufverhalten verbessern. "Entscheidend ist, wie wir gegen den HSV mit dem Ball aber auch bei gegnerischem Ballbesitz agieren wollen."
Schuster plagen Verletzungssorgen
Definitiv verletzungsbedingt ausfallen werden Aaron Basenach (Knieprobleme) und Nicolai Rapp (Muskelfaserriss). Für Rapp dürfte trotz aller personellen und taktischen Überlegungen der in Braunschweig sehr stark agierende Julian Niehues in die Startelf rücken. Ob es für den ehemaligen Hamburger Aaron Opoku reicht, ist derzeit fraglich. Seit seiner Verletzung konnte er noch nicht am Mannschaftstraining teilnehmen, in dieser Woche reichte es lediglich für erste Laufeinheiten. In der Pressekonferenz vor dem Spiel sprach Schuster zudem weiteren Spielern, die aktuell nicht bei 100 Prozent sind - konkrete Namen wurden nicht genannt. Hingegen fit, einsatzbereit und theoretisch in der Startelf denkbar ist Flügelstürmer Kenny Redondo.
Quelle: Treffpunkt Betze
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Hier geht es weiter mit euren Analysen und Kommentaren: Unerklärlicher Leistungsabfall: Auswärts stockt der FCK-Motor
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Diskussionsthema zum Artikel: Noch acht Spiele: FCK will die maximale Punktausbeute
Noch acht Spiele: FCK will die maximale Punktausbeute
Am Samstag gastiert der FCK in Braunschweig. Während Hercher und de Préville in die Startelf drängen, sind die Einsätze von Redondo und Opoku fraglich.
Der Klassenerhalt ist gesichert. Mannschaft und Trainerteam haben bereits während der Länderspielpause intern neue Ziele vereinbart, die allerdings nicht nach außen kommuniziert werden sollen. Und obwohl eine konkrete Punktemarke nicht gesetzt wurde, wollen die Roten Teufel in den verbleibenden acht Spielen die bestmögliche Ausbeute holen. Den Anfang macht der FCK am Wochenende mit der Auswärtspartie bei den abstiegsbedrohten Braunschweigern. Unterstützt wird der 1. FC Kaiserslautern von mindestens 2.500 Fans.
Schuster will Braunschweig nicht unterschätzen
Dirk Schuster erwartet trotz des Abstiegskampfs auf Seiten Braunschweigs eine gefestigte Mannschaft, die vor allem in der Offensive personell sehr stark und variabel besetzt ist. Gleichzeitig attestiert der Lautrer Trainer dem BTSV einen "Spielstil, der auf einfachen Mitteln beruht". Das bedeutet in erster Linie: Kompakt stehen, wenig Ballbesitz, viele lange Bälle und ein schnelles Umschalten. Damit trifft der FCK auf eine Mannschaft, die eine Spielanlage pflegt, die der eigenen stark ähnelt.
Entsprechend ist ein Spiel zu erwarten, indem Zweikämpfe und der zweite Ball eine immens wichtige Rolle spielen werden. Es wird vermutlich nicht die spielerisch bessere Mannschaft als Gewinner vom Feld gehen, sondern die, die bereit ist den Kampf anzunehmen. Schuster sieht der Auswärtspartie optimistisch entgegen und glaubt, dass seine Mannschaft besonders nach dem Punktgewinn gegen Heidenheim mit einer noch breiteren Brust als zuvor auftreten wird.
Redondo und Opoku fraglich
Fraglich sind im Spiel gegen Braunschweig die Einsätze der beiden Flügelspieler Kenny Redondo und Aaron Opoku. Redondo konnte in dieser Woche nur Teilbereiche des Trainings absolvieren - Opoku plagen muskuläre Probleme. Bei beiden ist es ein Wettlauf mit der Zeit. Eine Alternative für die Außenbahn könnte Philipp Hercher sein, der nach seiner Einwechslung gegen Heidenheim erneut eine sehr starke Leistung zeigte. Eine stichhaltige Bewerbung um einen Platz in der Startelf gab auch Nicolas de Préville gegen den FCH ab. "Beide haben einen sehr guten Job gemacht", so Schuster. Ob sie von Beginn an ran dürfen, hängt nicht zuletzt vom System und den möglichen Ausfällen ab.
Quelle: Treffpunkt Betze
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warum nicht beide zusammen, das könnte passen ?
Weil das in Schusters favorisiertem 4-2-3-1 System bedeuten würde, dass er einen der beiden Sechser opfern muss - ergo wäre es dann ein 4-1-3-2 System. Und wenn du jetzt noch Schuster defensive Grundausrichtung mit geringem Ballbesitz und den Fokus auf die schnelle Umschaltbewegung berücksichtigst, wird schnell klar, dass das recht unwahrscheinlich ist.
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Hier geht es mit euren Analysen und Kommentaren zum Punktgewinn gegen Heidenheim weiter: Leg dich niemals mit dem (Roten) Teufel an!
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Diskussionsthema zum Artikel: Leg dich niemals mit dem (Roten) Teufel an!
Leg dich niemals mit dem (Roten) Teufel an!
Der FCK dreht ein sicher verloren geglaubtes Spiel und lässt den Betze explodieren. Ein fast magischer Punktgewinn, der die Gegner wieder das Fürchten lehrt.
Inhaltsverzeichnis [VerbergenAnzeigen]
- Teuflischer Befreiungsschlag
- Schusters taktische Meisterleistung
- Ein Manko gibt’s
- Was für ein Finish
Im Spitzenspiel der zweiten Bundesliga am Samstagabend agierte der Gast aus Heidenheim im Stile einer Spitzenmannschaft. Schlecht gespielt und aus einer halben Chance zwei Tore gemacht. Trotz einer leidenschaftlichen Leistung mussten sich die Roten Teufel geschlagen geben. Eine solche Zusammenfassung des Heimspiels zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und dem Tabellenzweiten von der Ostalb hätten wohl die meisten unterschrieben. Doch es kam anders. Der Betzenberg spie Feuer wie ein Drache. Das Stimmungsbeben, das um 22.20 Uhr Ortszeit mit dem Giebel-Treffer von de Préville seinen Anfang nahm, wummert noch heute. Magie pur eben.
Teuflischer Befreiungsschlag
Die wichtigste Erkenntnis aus der Partie gegen den 1. FC Heidenheim: Die Mannschaft lebt wieder. Während die abfallende Formkurve der vergangenen Wochen und der Drang, endlich die 40-Punkte-Marke zu knacken, wie ein schwer bepackter Esel wirkte, agierte der FCK im Spiel gegen den Tabellenzweiten mit sehr viel mehr Power, Aggressivität und Selbstverständnis als zuletzt. Die Länderspielpause hat der Mannschaftlich nach herausfordernden letzten Wochen sichtlich gut getan. Und mehr als das. Diesen gefühlten Last-Minute-Sieg - diese Energie, die in der 95. Minute freigesetzt wurde, haben einfach mal wieder alle gebraucht und sich redlich verdient. Die Fans, das Trainerteam, die Mannschaft. Zudem haben die Roten Teufel wieder eindrucksvoll bewiesen, dass die Comeback-Qualitäten aus der Hinrunde längst nicht verstaubt im Keller liegen. Ein solcher Befreiungsschlag kann das Selbstvertrauen für das letzte Saisondrittel nur stärken.
Schusters taktische Meisterleistung
Voraussetzung dafür war eine vom Trainergespann vorbildlich eingestellte Mannschaft, der es gelang, sämtliche Stärken der Gäste zu unterbinden. Die beste Offensive und die laufstärkste Mannschaft der Liga über weite Strecken der Partie so kalt zu stellen, grenzte entsprechend an eine taktische Meisterleistung, die sich zudem in Schusters personellen Entscheidungen widerspiegelte. Erik Durm für Linksverteidiger Hendrick Zuck, der erst vor wenigen Tagen seinen Vertrag verlängerte, zu bringen, um den schnellen Flügelspieler Florian Pick aus dem Spiel zu nehmen, ist nur ein Beispiel.
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Der FCK gewann so gut wie alle entscheidenden Zweikämpfe im Mittelfeld - die Heidenheimer sahen sich in der Offensive immer wieder zu langen Bällen auf Tim Kleindienst gezwungen, weil die Lautrer sowohl die Außenbahnen als auch das Zentrum zustellten, als gäbe es kein Morgen mehr. Besonders die Körpersprache der Männer in Rot imponierte den Gästen, weil diese keinen Ball, keinen Zweikampf und kein Luftduell verloren geben wollten. Diese Aggressivität, diese Galligkeit hatten die Roten Teufeln zuletzt vermissen lassen. Dass Heidenheim den FCK durch zwei Sonntagsschüsse an den Rand der ersten Heimniederlage nach 167 Tagen brachte, unterstreicht, wie stark und diszipliniert die Hausherren verteidigten.
Ein Manko gibt’s
Das disziplinierte und sehr stabile Auftreten im Defensivverbund hat zum Nachteil, dass der FCK offensiv kaum stattfindet. Mit Ritter, Opoku, Hanslik und Boyd standen nur vier Offensivspieler in der Startelf. In der Offensive ist merklich zu spüren, dass viele Angriffe zwar erzwungen, jedoch nicht erspielt werden. Den Roten Teufeln fehlen neben dem Mut zum Risiko auch die Qualität, Angriffe konsequent und sauber auszuspielen. Es fehlen aber auch die Unterschiedsspieler. Hinzu kommt das Formtief von Terrence Boyd. Dem wuchtigen Stürmer gelang zuletzt kaum etwas. Fairerweise sollte festgehalten werden, dass die ständig lang geschlagenen Bälle auf Boyd ermüdend und häufig auch frustrierend sind. Zu oft fehlen dem 32-Jährigen die nötigen Anspielstationen, weil die Offensive kaum besetzt ist. Wenn die Roten Teufel dann nicht wie in der Hinrunde mit höchster Effizienz vor dem Tor agieren, bleibt der Torjubel entsprechend aus.
Was für ein Finish
Mario Basler hatte es kommen sehen. Ab der 80. Minute mahnte der Sport1 Co-Moderator mehrfach, den Betzenberg vor allem in den Schlussminuten nicht zu unterschätzen. Was dann folgte, ist kaum in Worten zu beschreiben. In der 92. Minute führen die Gäste trotz des verschossenen Foulelfmeters immer noch mit 2:0. Drei Minuten später explodiert der Betze nach zwei eigenen Treffern innerhalb 120 Sekunden. Ekstase pur. 41.543 glückliche Zuschauer und eine Mannschaft, die sich in den Armen liegt. „Das ist einfach Betze. Das gibt es kein zweites Mal in Deutschland“, kommentierte Torschütze Philipp Hercher nach der Partie.
Unterm Strich bleibt eine großartige, kämpferische und zufriedenstellende Reaktion der Mannschaft, die sich mit allem, was ihr zur Verfügung stand gegen diese Niederlage gewehrt hat. Was trotz der magischen Nachspielzeit nicht verloren gehen darf ist die Tatsache, dass der 1. FC Kaiserslautern mit diesem Punktgewinn nun endlich und offiziell den vorzeitigen Klassenerhalt eingetütet hat. Jetzt heißt es, die letzten acht Spiele einfach zu genießen, sich in Ruhe auf die nächste Saison vorzubereiten und sich daran zu erfreuen, dass der FCK in Fußball-Deutschland wieder ernst genommen und gefürchtet wird.
Quelle: Treffpunkt Betze
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Wir werden es nach dem Spiel sehen wer vlt besser aufgestellt hätte.
Das ist faktisch leider nicht möglich. Denn niemand wird wissen, wie das Spiel ausgegangen wäre, hätte Klement in der Startelf gestanden.