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    Diskussionsthema zum Artikel: "Definitiv ein Rückschlag" - FCK erwischt rabenschwarzen Tag


    "Definitiv ein Rückschlag" - FCK erwischt rabenschwarzen Tag

    Der FCK wollte die englische Woche mit einem Heimsieg krönen, musste sich aber gegen gut aufgelegte Fürther mit 0:2 geschlagen geben. Hier die Stimmen zum Spiel.


    Der 1. FC Kaiserslautern wollte das dritte Heimspiel der englischen Woche mit einem Sieg krönen, doch zu viele individuelle Fehler und ein starker Gast aus Fürth machten dieses Vorhaben zunichte. Gideon Jung eröffnete die Torejagd mit einem unhaltbaren Kopfball, ehe Julian Green per Elfmeter auf 0:2 erhöhte und damit für die Vorentscheidung sorgte. Boris Tomiak sah nach einer Tätlichkeit gegen Hrgota zudem die Rote Karte. Hier die Stimmen zum Spiel.

    Klement: "Müssen immer 100 Prozent geben"


    Mittelfeldspieler Philipp Klement, der mit seinem Pfostenkracher die wohl größte FCK-Chance im Spiel gegen Fürth hatte, stand nach der Partie Rede und Antwort: "Es war ärgerlich, dass mein Pfostenschuss nicht reinging. Ich hatte das Gefühl, dass wir nach der Halbzeit eigentlich ganz gut im Spiel waren und uns ein bis zwei gute Möglichkeiten herausgespielt haben. Direkt im Gegenzug bekommst du dann das 0:2 und danach noch die Rote Karte, was es dann am Ende sehr schwierig gemacht hat. Man hat auch heute gesehen, dass Fürth, obwohl man sie gerne mal kleinredet, einfach eine gute Mannschaft ist. Das die sich die ein oder andere Chance erspielen ist klar." Den Zweikampf zwischen Boris Tomiak und Branimir Hrgota hatte der 31-Jährige nicht wahrgenommen: "Ich habe die Situation von Boris Tomiak und Branimir Hrgota nicht gesehen. Ich habe nach vorne geschaut und die Szene hat in meinem Rücken stattgefunden".


    "Bei der körperliche Belastung in der englischen Woche wird meiner Meinung nach etwas zu viel hineininterpretiert. Wenn wir in der ersten Halbzeit in Führung gehen, schöpfst du auch wieder neue Energie. Im Vergleich zu den letzten Spielen sind wir in Rückstand geraten und dann können die Beine auch mal schwer werden. Wie ich bereits gesagt habe, in der zweiten Liga gibt es viele gute Teams und jedes Spiel ist eng und über Sieg oder Niederlage entscheiden am Ende Kleinigkeiten. Um positive Ergebnisse zu erzielen müssen wir immer 100 Prozent geben", lautete Klements Fazit nach der vierten Saisonniederlage.


    Auch zu seiner aktuellen sportlichen Situation gab "Pipo" einen kleinen Einblick: "Ich war froh, heute mal wieder länger spielen zu dürfen, habe mich aber auch nicht durch die letzten Woche entmutigen lassen. Klar habe ich mich darüber gefreut, am Ende bringt es mir aber nicht viel, wenn du 2:0 verlierst."

    Raschl: "Habe noch Luft nach oben"


    "Die Belastung darf keine Ausrede sein, Fürth hatte nämlich genau die gleiche englische Woche. Wir müssen fokussiert sein und diesen Kampf annehmen. Wir wussten, dass das Spiel so ablaufen kann, waren aber trotzdem nicht wirklich da. Gerade gegen Fürth wollte ich unbedingt einen Sieg holen, das ist uns aber am Ende nicht gelungen. Das Spiel ist meiner Meinung nach definitiv ein Rückschlag gewesen. Wir wollten die Punkte hierbehalten, dass wir die englische Woche gut abschließen und in die richtige Richtung gehen. Am Ende ist es ein gebrauchter Tag, der uns gar nicht hilft", fasste der Ex-Fürther seine Eindrücke zusammen.


    Alles andere als zufrieden war der 23-Jährige mit seinen bisherigen sportlichen Leistungen in Kaiserslautern: "Mit meiner Scorerausbeute bin ich nicht ganz zufrieden, ich würde gerne noch mehr Tore vorlegen und torgefährlicher sein. Da ist mein Anspruch höher und ich möchte natürlich auch dem Verein gerecht werden, deswegen ist da noch Luft nach oben", gab sich Raschl selbstkritisch.

    Krahl: "Chapeau an die Jungs"


    "Wir haben viele Dinge nicht optimal gemacht, was nach so einer anstrengenden Woche auch normal ist, aber das wird in dieser Liga einfach bestraft. Uns hat der letzte Biss gefehlt, die richtige Zweikampfführung, wir sind nicht alle Wege gegangen. Die letzten Prozente die fehlen, um dem Gegner weh zu tun, haben besonders in der ersten Halbzeit gefehlt. In der zweiten Halbzeit waren wir besser im Spiel und hatten selbst mit acht Spielern unsere Möglichkeiten. Chapeau an die Jungs, die haben genau so wie die Fans alles rausgehauen", analysierte der Torhüter die Partie.


    Zudem beschrieb die neue Nummer eins der Lautrer die Szene, die zum Elfmeter für die Kleeblätter führte: "In der Liga laufen einige Spieler mit Qualität herum. Für mich was es schwierig, ein langer Ball auf Hrgota, doch gerade bei diesem Tempo ist es schwierig und ich musste mich entscheiden, ob ich den Block mache, oder mit ihm mitgehe. Er hat es am Ende gut gemacht und wurde deswegen mit dem Elfmeter belohnt."


    Lobende Worte fand der Schlussmann für die Mannschaft und das Trainerteam, die ihn nach seinem Fehler im Spiel gegen den HSV nicht fallengelassen haben: "Ich habe mich gerade am Anfang sehr darüber gefreut und auch heute ist es noch etwas besonderes, weil ich sehr lange darauf hingearbeitet habe. Klar, die letzten beiden Spiele waren nicht leicht für mich, aber das ist ganz normal, dass du mal eine schwierige Phase durchlebst. Die ganze Mannschaft und das Trainerteam haben mich währenddessen sehr gut unterstützt."

    Schuster: "Haben den Anfang verschlafen"


    "Das Spiel ist nicht so gelaufen, wie wir es uns vorgestellt und vorgenommen haben. Wir wollten an die letzten Spiele anknüpfen, voll auf Sendung sein. In der ersten Halbzeit hat uns die Passgenauigkeit und Passschärfe gefehlt, deswegen konnten wir den Gegner nicht richtig vor Probleme stellen. Wir haben unsere Chancen nicht genutzt und vor dem 0:1 eine Fehlerkette produziert. Wir schlagen über die Flanke drüber und die Ecke verteidigen wir schlecht. Nach den Wechseln waren wir gut im Spiel, doch nach einem Fehlpass im Mittelfeld kam es zum Elfmeter. Danach war bei uns ein wenig den Stecker gezogen. Mit der Roten Karte haben wir uns ein wenig selbst geschlagen. Wir haben in diesem Spiel nicht daran anknüpfen können, was uns in den letzten Wochen so stark gemacht hat. weil wir vor allem die Anfangsphase etwas verschlafen haben", bilanzierte Dirk Schuster in der Pressekonferenz nach der Partie.


    Quelle: Treffpunkt Betze


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    Diskussionsthema zum Artikel: "Können stolz sein" - FCK zittert sich in die nächste Pokalrunde


    "Können stolz sein" - FCK zittert sich in die nächste Pokalrunde

    Mit dem Heimsieg gegen den 1. FC Köln steht der FCK im Achtelfinale des DFB-Pokals. Kraus, Zimmer, Ritter, Redondo und Schuster mit den Stimmen zum Spiel.


    Der ausverkaufte Betzenberg erlebte nur wenige Tage nach dem nervenaufreibenden Heimspiel gegen den Hamburger SV das nächste Spektakel. Nach rund sechzig Spielminuten führten die Lautrer mit 3:0 gegen den 1. FC Köln, doch wieder einmal kamen die Roten Teufel trotz einer klaren Führung ins Straucheln. Am Ende zitterte sich de FCK mit einem 3:2-Sieg in die dritte Runde des DFB-Pokals. Hier die Stimmen zum Spiel.

    Kraus: "Wollten Betzetugenden auf den Platz bringen"


    "Wir wollten die Betzetugenden auf den Platz bringen, wollten unangenehm spielen, was uns über 90 Minuten gut gelungen ist. Wir waren gut in den Zweikämpfen und wollten offensiv Akzente setzen. Wir wollten eine Runde weiterkommen und das haben wir geschafft", freute sich Abwehrchef Kevin Kraus im Anschluss an die Partie.


    Trotz der zwischenzeitlichen 3:0-Führung waren sich die Lautrer über die Qualitäten des Bundesligisten bewusst. Gerade der eingewechselte Mark Uth, der den 3:2-Anschlusstreffer erzielte, stellte die Abwehr der Pfälzer vor große Probleme: "Während des Spiels hatten wir keine Zweifel daran, dass wir das Spiel noch aus den Händen geben. Mit der Einwechslung von Uth kam nochmal Qualität ins Spiel und den Unterschied konnte man spüren. Wir haben es gerade in der ersten Halbzeit gut gemacht, alles wegverteidigt und zu den richtigen Zeitpunkten die Tore gemacht. Nichtsdestotrotz ärgern wir uns über die beiden Gegentore. Man muss aber auch anerkennen, das Köln gerade in der Offensive Qualitäten hat und eine Bundesligamannschaft ist", so Kraus nach der Partie.

    Zimmer: "Jeder Einzelne kann stolz sein"


    "Es war uns klar, dass Köln irgendwann mit einer Druckphase auf uns zukommen wird. In der ersten Halbzeit haben wir bis auf einen Standard nahezu alles wegverteidigt. Nach dem 3:0 bekommen wir ein Standardgegentor, das wir so nicht bekommen dürfen. Das Mark Uth unter Bedrängnis das Ding dann in den Winkel köpft, spricht für seine Qualität. Das du gegen so eine Mannschaft nicht alles verteidigen kannst ist klar, aber jeder von uns hat alles auf dem Platz gelassen und am Ende haben wir dann auch verdient gewonnen", äußerte Kapitän Jean Zimmer.


    Der 29-Jährige fand dabei nur lobende Worte für seine Mannschaft, die nach den schweren letzten Spielen gegen Fortuna Düsseldorf und den Hamburger SV die richtige Reaktion gezeigt hat: "Auch wenn Köln nicht das größte Selbstvertrauen hat, wussten wir welche Qualität sie mitbringen. Wir können sehr stolz auf uns sein, dass wir nach dem harten Spiel gegen den HSV heute wieder so eine Leistung abliefern und einen Bundesligisten schlagen konnten, da kann jeder einzelne Stolz sein".

    Ritter: "Haben ein gutes Verhältnis"


    Im Vorfeld der Partie sprach FC-Trainer Steffen Baumgart über die gemeinsame Vergangenheit und die fußballerischen Qualitäten von Mittelfeldspieler Marlon Ritter, der ein gutes Verhältnis mit seinem ehemaligen Coach pflegt: "Steffen Baumgart und ich haben ein gutes Verhältnis, weil wir drei Jahre lang zusammen erfolgreich in Paderborn zusammengearbeitet haben. Ich habe zwar ein Tor gemacht und zwei vorgelegt, trotzdem hatte ich nicht sehr viele Aktionen nach vorne. Wir hatten insgesamt Probleme, das Spiel zu beruhigen und haben die Bälle viel zu schnell verloren. Ich habe in meiner Karriere bestimmt schon bessere Spiele gemacht, heute habe ich vielleicht mein effektivstes Spiel gemacht", zeigte sich der 'man-of-the-match' selbstkritisch.


    "Wir hatten vor dem Spiel eine breite Brust, obwohl wir in den Spielen davor nicht so gepunktet haben, wie wir uns das vorgestellt hatten. Wir wollten direkt die schlechte Phase von Köln ausnutzen, Gas geben und das Stadion auf unsere Seite ziehen. In der ersten Halbzeit haben wir nur ein bis zwei Chancen zugelassen, doch nach dem 3:0 sind wir ein wenig in unsere alten Muster verfallen", kommentierte Ritter den Spielverlauf.

    Redondo: "Müssen aus Fehlern lernen"


    Obwohl der 1. FC Kaiserslautern beinahe wieder eine deutliche Führung aus der Hand gab, sah der Torschütze des 2:0 Kenny Prince Redondo einen ersten Schritt in die richtige Richtung: "Es wäre schön, auch mal ohne zu zittern ein Spiel zu gewinnen, aber das können wir nicht mehr ändern. Wir müssen aus den Fehlern lernen und müssen in Zukunft richtig mit Führungen umgehen und ich glaube, dass das heute ein guter Anfang war. Ich fühle mich als Linksverteidiger wohl, weil ich der Mannschaft sowohl vorne als auch hinten helfen kann. Ich wusste, dass ich auf meiner Seite sehr viel Platz habe. Wenn ich mich dazu entscheide mit nach vorne zu gehen und die Jungs mich sehen, dann mache ich auch das Tor", beschrieb der Flügelflitzer sein Tor zum zwischenzeitlichen 2:0.

    Schuster: "Haben Herz auf dem Platz gelassen"


    Auch Cheftrainer Dirk Schuster fand während der anschließenden Pressekonferenz nur lobende Worte für die disziplinierte und kämpferische Leistung seiner Mannschaft: "Wir haben die ersten siebzig Minuten ein sehr gutes Spiel gemacht, waren Defensiv sehr diszipliniert und haben Köln kaum die Möglichkeit zur Entfaltung gegeben. Wir konnten die Kölner mit sehr viel Herz, Laufarbeit und Leidenschaft von unserem Tor fernhalten. Nach dem 3:1 fängt es dann wieder an im Kopf zu rattern, deswegen freut es mich umso mehr, dass wir am Ende mit Mann und Maus in die nächste Runde einziehen konnten."


    Quelle: Treffpunkt Betze


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    Diskussionsthema zum Artikel: "Kein Vorwurf an Krahl" - FCK schenkt wieder Punkte her


    "Kein Vorwurf an Krahl" - FCK schenkt wieder Punkte her

    Wie schon gegen Düsseldorf verspielt der FCK auch gegen den HSV eine klare Führung und kassiert in den letzten beiden Ligaspielen sieben Gegentore. Die Stimmen zum 3:3-Unentschieden.


    Der ausverkaufte Betzenberg bestaunte am Samstagabend ein spektakuläres 3:3-Unentschieden zwischen dem Hamburger SV und dem 1. FC Kaiserslautern. Zuerst brachte Ex-Lautrer Robert Glatzel die Gäste aus dem Norden in Führung, doch Boris Tomiak und Marlon Ritter sorgten kurze Zeit später mit ihren Treffern zum 2:1-Halbzeitstand. Kurz nach der Pause baute Terrence Boyd die Führung sogar noch aus, doch wieder einmal verspielten die Roten Teufel eine klare Führung. Hamburgschreck Aaron Opoku traf kurz vor Schluss nur Aluminium. Hier die Stimmen zum Spiel.

    Schuster: „Das ist kein Beinbruch“


    Dirk Schuster sah ein „spektakuläres und wildes Spiel“, bei dem der FCK „in der Nachspielzeit noch zwei Riesenbretter“ hatte, dafür zu Beginn aber auch eine bessere Hamburger Mannschaft, mit der der FCK sichtliche Probleme in der Abwehr hatte. „Die linke Seite war anfangs unsere Problemseite, wir haben uns mit viel Kampf besser darauf eingestellt und auch mit der Wucht des Stadions den Ausgleich und die Führung erzwungen.“ Am Ende kommen „dann halt noch zwei Sachen“.


    Seinem Torhüter Krahl wollte Schuster keinen Vorwurf machen. „So ein Ding passiert, kein Vorwurf, auch nicht von der Mannschaft. Überhaupt nicht schlimm, er hat uns in anderen Spielen schon einige Punkte festgehalten. Jeder macht Fehler und das muss man ihm auch zugestehen. Bisher spielt er eine tolle Runde.“ Auch für Terrende Boyd fand der Cheftrainer nur lobende Worte: „Er hat sich das heut erarbeitet, er ist für seine Verhältnisse weite Wege gegangen, hat defensiv sehr gut gearbeitet. Das 3:1 tat zu diesem Zeitpunkt richtig gut und wir freuen uns alle riesig für Terrence, dass er sich für seine tolle Leistung mit einem Tor belohnen konnte."

    "Elvedi: "Sind verdient in Führung gegangen"


    Auch Jan Elvedi war mit der Leistung zu Beginn des Spiels nicht einverstanden. „Ich glaube, dass wir die ersten fünfzehn Minuten verschlafen haben, weil wir nicht bissig und nah genug dran waren", äußerte der Innenverteidiger nach dem Spiel. Nach dem Rückstand habe sich die Mannschaft jedoch "richtig gesteigert" und war "die restlichen dreißig Minuten der ersten Halbzeit richtig gut im Spiel. Dann sind wir auch verdient in Führung gegangen", zeigte sich der Neuzugang zunächst zufrieden. Doch mit dem Anschlusstreffer zu 3:2 kam die Wende. Robert Glatzel "ist ein sehr guter Spieler, sehr kopfballstark und schwer zugreifen. Dazu hat er noch eine gute Technik, weswegen es schwer ist. Nichtsdestotrotz müssen wir ihn besser verteidigen", kommentierte Jan Elvedi den Gegentreffer durch Glatzel.


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    Krahl: „Solche Fehler passieren“


    Unglücksrabe Julian Krahl konnte einen langgeschlagenen und insgesamt harmlosen Flankenball nach individuellem Fehler nicht mehr verhindern. „Vergessen werde ich es nicht. Ich unterschätze den Ball einfach, lauf unten durch, er geht über mich, geht ins Tor. Einfach eine bittere Situation. Solche Fehler passieren, aber es ist ungünstig und das tut mir für die Mannschaft leid, die sich heute den Arsch aufgerissen hat“, zeigte sich der junge Torhüter selbstkritisch. Auch für den Pfälzer Anhang fand Krahl nur positive Worte. „Das ganze Stadion ist heute wieder explodiert, Riesenkompliment an die Fans, die uns über 90 Minuten getragen haben.“


    Wenn Kralle den Fehler nicht macht, gewinnen wir hier vielleicht, aber Fehler passieren und wir werden ihm jetzt keine Vorwürfe machen. Jeder macht Fehler und Fußball ist auch weiterhin ein Mannschaftssport und am Dienstag hat er wieder die Chance, seinen Kasten sauberzuhalten, damit wir in die nächste Runde einziehen können", nahm auch Mittelfeldspieler Marlon Ritter seinen Schlussmann in Schutz.

    Boyd: „Haben geiles Spiel abgeliefert“


    Wir haben es ihm [Anm. d. Red.: Julian Krahl] schon im Kreis gesagt. ‚Alles cool, das passiert‘. Ich habe ihm auch gesagt, du bist noch jung, die Welt ist heute nicht untergegangen. Es ist besser, dass es heute passiert ist und nicht irgendwann in einem Finalspiel. Jeder junge Spieler muss diese Erfahrung durchmachen. Er rettet uns aber auch den Arsch in so vielen anderen Situationen", bewertete Terrence Boyd den Patzer seines Kollegen Julian Krahl. Nach seiner eigenen Leistung gefragt wirkte der Stürmer deutlich erleichtert, stellte mit seiner bodenständigen Art dennoch die Mannschaft in den Vordergrund. „Es geht heute nicht um mich, es geht darum, dass wir heute ein geiles Spiel abgeliefert haben.“ Zum zweiten verspielten Sieg in Folge hatte der Lautrer Stürmer auch eine klare Meinung: „Wir spielen ja nicht gegen irgendjemand. Es ist schade und klar, Tore passieren durch Fehler. Wir gehen alle ins Spiel und wollen die Null halten, aber es ist schwer. Wir müssen künftig als Gesamtkonstrukt kompakter verteidigen.“

    Beinahe noch der erhoffte Sieg


    Kurz vor Spielende hatte der 1. FC Kaiserslautern gleich zweimal die Chance nochmals in Führung zu gehen. Aaron Opokus Schuss traf nur den Pfosten und Philipp Klement verpasste den Ball im Fünf-Meter-Raum nur knapp: Das „aktivere Verteidigen“ war laut Cheftrainer Schuster eines der Probleme in der Defensive. „Wir standen vor allem in der zweiten Halbzeit zu tief für meine Verhältnisse, dann muss man auch mal mit dem Gegner nachrücken", kritisierte Schuster das Abwehrverhalten seiner Mannschaft. Eine mögliche Ursache darin sah Schuster im leicht veränderten Spielstil. „Klar richten wir uns immer noch ein wenig nach dem Gegner, aber wir wollen auch selber mutig nach vorne spielen und auch in der Umschaltbewegung weiter gefährlich bleiben“. Am Ende war aber auch beim Cheftrainer eine gewisse Enttäuschung zu spüren. „Wenn man in zwei Spielen gegen Hamburg und Düsseldorf sechs Tore schießt, müsste normal mehr als ein Punkt rauskommen."


    Quelle: Treffpunkt Betze


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    Diskussionsthema zum Artikel: "Einfach geil" - FCK baut Serie gegen Hannover aus


    "Einfach geil" - FCK baut Serie gegen Hannover aus

    Durch den 3:1-Heimsieg gegen Hannover 96 bleibt der FCK weiterhin ungeschlagen und springt vorerst auf Tabellenplatz eins. Nur die Verletzung von Puchacz trübt die Stimmung.


    Die rund 43.000 Zuschauer im Fritz-Walter-Stadion erlebten einen ereignisreichen Fußballabend, den der 1. FC Kaiserslautern sogar als vorzeitiger Tabellenführer beendete. Nach einem individuellen Fehler in der Lautrer Verteidigung erzielte Havard Nielsen die 0:1-Führung, ehe Boris Tomiak noch vor der Pause per Foulelfmeter ausgleichen konnte. Im letzten Spieldrittel belohnten sich die Pfälzer für ihren engagierten Auftritt durch Aaron Opoku, der nach einem sagenhaften Sololauf und einer Kombination mit Richmond Tachie das 2:1 markierte. In der Nachspielzeit wurde es dann nochmal turbulent. Erst sah Hannovers Torschütze Havard Nielsen die Rote Karte, dann traf Boris Tomiak kurz vor dem Abpfiff durch einen weiteren Strafstoß den 3:1-Endstand. Hier die Stimmen zum Spiel.

    "Das 0:1 geht auf meine Kappe"


    Die Gäste aus Niedersachsen hatten zu Spielbeginn sehr viel Ballbesitz, doch der 1. FC Kaiserslautern lauerte wie schon so oft auf mögliche Kontersituationen. Nach nur wenigen Minuten waren die Roten Teufel durch zwei gelbe Karten für Julian Niehues und Tymo Puchacz früh vorbelastet. "Wir haben nach sieben Minuten schon zwei gelbe Karten und Hannover nach achtzig noch keine einzige. Vom Gefühl her haben die mehr Foul gespielt als wir, aber das ist mir heute relativ egal. Wir haben 3:1 gewonnen und darauf kommt es an. Mir sind die drei Punkte wichtiger als der Tabellenplatz", äußerte Kapitän Jean Zimmer nach dem Heimsieg.


    Nach rund 20 Minuten verlor Innenverteidiger Boris Tomiak einen entscheidenden Zweikampf gegen 96-Stürmer Andreas Voglsammer, der ungehindert Richtung Grundlinie laufen und den Ball in Richtung Fünfmeterraum passen konnte. Torhüter Julian Krahl eilte aus seinem Tor und machte es Stürmer Havard Nielsen so leicht, den Ball zum 0:1 zu versenken: "Wir stehen hinten eins gegen eins, dann kommt ein langer Ball. Der Voglsammer legt seinen Körper in mich rein, macht's auf jeden Fall clever und dreht sich ein. Das ist schwer zu verteidigen, Das Ding geht auf jeden Fall auf meine Kappe. Deswegen bin ich froh, dass wir zurückgekommen sind, ich mich selber vom Punkt belohnen und das Gegentor vielleicht wieder gutmachen konnte", gab sich Tomiak nach Spielende selbstkritisch.


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    "Das Thema Elfmeter können wir abhaken"


    Kurz vor dem Pausenpfiff ging es nochmal hochher. Zunächst wurde den Niedersachsen nach einem Freistoß ein Tor wegen Abseits aberkannt, kurz darauf bekamen die Pfälzer ebenfalls nach einem Freistoß ihren dritten Elfmeter im zweiten Ligaspiel zugesprochen. Boris Tomiak verwandelte sicher und eiskalt zum 1:1-Pausenstand: "Wir haben letzte Woche zwei Elfmeter verschossen, da dürfen wir auch mal zwei reinschießen (lacht). Damit können wir und Boris Tomiak sehr zufrieden sein. Das Thema Elfmeter können wir abhaken und da brauchen wir in Zukunft auch nicht mehr drüber sprechen", resümierte Jean Zimmer.


    Auch Doppeltorschütze Tomiak äußerte sich zu den Elfmeterentscheidungen: "Wenn ich Hannoveraner wäre, hätte ich mich wahrscheinlich auch aufgeregt, aber er trifft ihn halt schon mit dem Ellbogen im Gesicht. So habe ich es auch im Spiel wahrgenommen und ich denke, man kann ihn schon geben. Ich verstehe aber auch, wenn man sich darüber aufregt." Die beiden Cheftrainer Dirk Schuster und Stefan Leitl wollten sich in der anschließenden Pressekonferenz nicht zur Leistung des Schiedsrichters äußern.

    "Hoffen, dass Pucha nicht schwer verletzt ist"


    Dann ein Schockmoment für jeden FCK-Fan: Tymo Puchacz, der erst kurz zuvor wieder für die polnische Nationalmannschaft nominiert wurde, musste den Platz verletzungsbedingt und unter Tränen verlassen. Für ihn kam Hendrick Zuck neu ins Spiel. FCK-Cheftrainer Dirk Schuster gab auf Nachfrage eine erste Einschätzung zum Zustand von Puchacz ab: "Pucha hat aller Voraussicht nach einen Faserriss im Adduktorenbereich. Wir hoffen, dass es nicht so schlimm ist und er uns im nächsten Pflichtspiel wieder zur Verfügung stehen wird."


    Zehn Minuten vor Spielende belohnten sich die Pfälzer mit dem verdienten 2:1 Führungstreffer. Der zuvor eingewechselte Aaron Opoku zündete während eines Konters den Turbo, spielte einen Doppelpass mit Richmond Tachie und ließ Zieler diesmal keine Chance. Hannover 96 rannte weiter an und drängte die Pfälzer in die eigene Hälfte, doch in der Nachspielzeit versagten Havard Nielsen die Nerven. Der Norweger trat Jan Elvedi nach einem Zweikampf in die Wade und sah sofort die Rote Karte. "Verdient war der Sieg nicht unbedingt, dennoch freuen wir uns darüber und gehen mit einem positiven Fazit in die Länderspielpause", zeigte sich Dirk Schuster zufrieden.


    Quelle: Treffpunkt Betze


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    Diskussionsthema zum Artikel: "Macht Bock auf mehr" - FCK lässt Hansa-Kogge sinken


    "Macht Bock auf mehr" - FCK lässt Hansa-Kogge sinken

    Der FCK gewinnt zu Hause gegen den Tabellennachbarn aus Rostock und bleibt damit auch im sechsten Pflichtspiel in Folge ungeschlagen. Die Stimmen zum Spiel.


    Die 40.415 Zuschauer im Fritz-Walter-Stadion sahen ein unterhaltsames und temporeiches Spiel, das der 1. FC Kaiserslautern für sich entscheiden konnte. Die Männer in Rot kamen gut ins Spiel und gingen früh durch Tobias Raschl früh in Führung, Kevin Kraus erhöhte wenig später auf 2:0. Der FCK verpasste es nachzulegen und wurde noch vor der Pause mit dem 2:1-Anschlusstreffer durch Junior Brumado bestraft. Nach der Pause erhöhte Hansa Rostock den Druck und übernahm die Spielkontrolle, doch genau in dieser Phase erzielte Ragnar Ache den wichtigen 3:1-Siegtreffer. Hier die Stimmen zum Spiel.

    "So haben wir uns das vorgestellt"


    Wie schon im Auswärtsspiel beim Karlsruher SC kamen die Roten Teufel gut in die Partie: "Wir haben sehr gut angefangen, waren sehr gut im Spiel und haben uns direkt viele Chancen herausgespielt. In den ersten dreißig Minuten waren wir auch sehr griffig und genau so haben wir uns das vorgestellt", beschrieb Torschütze Kevin Kraus das erste Drittel der Partie. Nach rund drei Minuten schlug ein Distanzschuss von Mittelfeldspieler Tobias Raschl im Kasten der Kogge ein und brachte die Roten Teufel in Führung: "Das fühlt sich mega an und macht Bock auf mehr", freute sich der Innenverteidiger anschließend. Die Pfälzer blieben das spielbestimmende Team, doch im Passspiel fehlte es oft an Präzision.


    Nach einer Viertelstunde konnte sich FCH-Keeper Markus Kolke auszeichnen, als er zunächst einen direkten Freistoß von Marlon Ritter parierte. Die anschließende Ecke von Flügelflitzer Tymo Puchacz fand den Kopf des freistehenden Kevin Kraus, der den FCK mit 2:0 in Führung köpfte: "Wir üben im Training immer mal wieder Standards (lacht). Es ist natürlich schön, wenn wir dann ein Tor schießen. Wir haben kopfballstarke Spieler in unseren Reihen und wollen das natürlich nutzen."


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    "In Zukunft schlage ich den Ball lang"

    In der Folge verpasste es der FCK einen weiteren Treffer nachzulegen. Zunächst scheiterte Topstürmer Ragnar Ache am Pfosten, den Nachschuss verteidigte die Rostocker Hintermannschaft. Nach einer halben Stunde tauchten die Gäste erstmals gefährlich vor dem FCK-Tor auf. Tobias Raschl vertändelte den Ball am eigenen Strafraum, die anschließende Flanke fand Jr. Brumado, der zum schmeichelhaften Ausgleich traf: "Das 2:1 ist ein gefährliches Ergebnis. Wir wussten, dass wir so schnell wie möglich ein Tor nachlegen mussten, um für Ruhe zu sorgen. Das 3:1 ist dann ziemlich spät gefallen, aber der Zeitpunkt war trotzdem sehr wichtig", resümierte Stürmer Richmond Tachie, der zu den besten Akteuren auf dem Feld gehörte. Auch Tobias Raschl war sich seines Fehlers bewusst: "Ich habe die Situation gleich danach analysiert und verstanden, dass ich den Ball lang hätte schlagen müssen. Ich lerne aus solchen Situationen und werde in Zukunft den Ball auf die Tribüne schlagen." Vor allem gegen Ende der ersten Halbzeit offenbarte die Defensive der Roten Teufel große Probleme, wodurch die Norddeutschen immer besser ins Spiel kamen.


    In der Pause reagierte Dirk Schuster und brachte Kenny Prince Redondo für den gelbvorbelasteten Tobias Raschl. Diesmal kamen die blau-weißen Gäste besser ins Spiel, doch der 1. FC Kaiserslautern hatte durch Ragnar Ache die nächste Großchance. Der Ball fand den Weg aber nicht ins Tor. Die zweite Halbzeit begann mit deutlich weniger Torchancen, dafür wurden die Zweikämpfe giftiger und intensiver.

    "Julian Krahl hat uns im Spiel gehalten"


    Nach rund einer Stunde klatschte Torhüter Markus Kolke einen Schuss nach vorne vor die Füße von Kenny Redondo, doch erneut verhinderte ein Rostocker die 3:1-Führung. Kurz darauf köpfte Stürmer Juan Jose Perea völlig frei auf das Tor von Julian Krahl, der mit einem starken Reflex den Ausgleich verhinderte: "Julian Krahl hat uns beim Stand von 2:1 mit einem tollen Reflex die Führung erhalten", lobte Cheftrainer Dirk Schuster seine neue Nummer eins auf der Pressekonferenz. Mit jeder weiteren Spielminute wurde der FC Hansa Rostock stärker und die Lautrer Abwehr verteidigte zunehmend vogelwilder.


    Zehn Minuten vor dem Ende sorgten die Pfälzer mit einem Konter und einer anschließenden Ecke für Entlastung, doch das Tor der Kogge schien wie vernagelt. Erst wenige Augenblicke später erlöste Ragnar Ache den FCK und erzielte das wichtige 3:1 und damit den Endstand. Auch Dirk Schuster zog auf der Pressekonferenz nach dem Heimsieg ein positives Fazit: "Wir waren von der ersten Sekunde an sehr präsent im Spiel und haben mit dem ersten Torschuss direkt das 1:0 gemacht. Wir sind dran geblieben und haben uns für unsere Verhältnisse viele Torchancen herausgespielt. Dann haben wir den Gegner durch einen Fehlpass an der Grundlinie wieder ins Spiel gebracht, aber nach dem 3:1 ist uns ein Stein vom Herzen gefallen. Unterm Strich haben wir ein sehr gutes Heimspiel gemacht, auch wenn es zwischendurch etwas wackelig war."


    Quelle: Treffpunkt Betze


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    Diskussionsthema zum Artikel: "Ein geiles Gefühl" - FCK feiert dritten Sieg in Folge


    "Ein geiles Gefühl" - FCK feiert dritten Sieg in Folge

    Der FCK schlägt starke Nürnberger spektakulär mit 3:1. Die 43.000 Fans im Fritz-Walter-Stadion erlebten eine starke Offensive, aber auch eine wacklige Defensive.


    Samstagabend, Topspiel, Flutlicht und Betze-Atmosphäre. Beste Voraussetzungen für einen tollen Fußballlabend, an dem die Gäste aus Nürnberg einen besseren Start erwischten und mit viel Ballbesitz das Spiel bestimmten. Die Roten Teufel agierten zunächst ähnlich passiv wie beim Auswärtsspiel in Paderborn, doch in der 20. Minute schlugen die Pfälzer eiskalt zu. Nach einem Eckball konnte der Club den Ball nur halbherzig aus dem Strafraum klären, so dass Richmond Tachie aus rund 25 Metern abziehen konnte.

    "Hatte ein gutes Gefühl"


    Der Torschütze zum 1:0 Führungstreffer zeigte sich nach dem Spiel sichtlich zufrieden mit der Partie und seiner bisherigen Zeit beim FCK: "Ich hatte direkt nachdem ich den Ball getroffen habe ein gutes Gefühl. Entweder fliegt er übers Stadion oder er schlägt eben ein wie heute. Wir wussten von Anfang an, dass die Nürnberger gut Fußball spielen können und da haben uns die Tore natürlich in die Karten gespielt. Aktuell stehen wir gut da und gehen mit gutem Gefühl in die Länderspielpause. Ich bin aktuell glücklicher als in Paderborn letzte Saison, da ich hier Spielzeit bekomme und meine Qualitäten unter Beweis stellen kann."


    Die 1:0-Führung war die Initialzündung für den FCK, der fortan das Spiel dominierte. Nach einer halben Stunde erhöhte das Team von Cheftrainer Dirk Schuster innerhalb von zwei Minuten auf 3:0. Zunächst erzielte Linksverteidiger Tymo Puchacz mit einem weiteren Traumtor das 2:0, kurz darauf fand seine Flanke den Kopf von Stürmer Ragnar Ache, der Torhüter Christian Mathenia keine Chance ließ: "Es ist super, dass wir so schnell 3 Tore gemacht haben, danach waren wir aber zu passiv und wurden mit dem 3:1 bestraft. In der zweiten Halbzeit ist es dann besser gelaufen, aber mit den zwei Abseitstoren hatten wir auch ein wenig Glück", äußerte der Topstürmer der zweiten Bundesliga.


    Von da an überließen die Hausherren den Franken das Spielgeschehen, die noch vor der Pause durch Lukas Schleimer auf 3:1 verkürzten. Julian Krahl und der Pfosten verhinderten nur kurz danach das 3:2. Der 1. FC Nürnberg kam sehr gut aus der Kabine und stellte die FCK-Abwehr vor Probleme. Nach einem Missverständnis in der Nürnberger Abwehr war Ragnar Ache frei durch und scheiterte ebenfalls am Aluminium. In der 60. Spielminute gab Afeez Aremu sein Debüt für die Lautrer. Wenige Augenblicke später gab es eine Schrecksekunde für Kaiserslautern. Okunuki erzielte freistehend den 3:2-Anschlusstreffer, doch nach Überprüfung durch den VAR wurde das Tor wegen Abseits aberkannt. Auch in den Schlussminuten sah die FCK-Abwehr alles andere als gut aus und der Druck der Nürnberger wurde immer größer. In der 80. Spielminute netzte Christoph Daferner ein, doch auch dieser Treffer wurde wegen einer erneuten Abseitsstellung nicht anerkannt.

    "Hatten die Qual der Wahl"


    Nach dem Spiel erklärte Dirk Schuster die Entscheidung, Julian Krahl den Vorzug vor Andreas Luthe gegeben zu haben. "Julian Krahl hat drei sehr gute Spiele gemacht und wir hatten deswegen die Qual der Wahl. Wir haben mit Andi Luthe gesprochen, der das volles Rohr mitgetragen hat. Wir werden in den nächsten 14 Tagen genau draufschauen und dann gemeinsam mit Andy Clauß erneut eine Entscheidung treffen."


    Julian Krahl selbst hatte von seinem Startelfeinsatz erst morgens erfahren. "Ich habe es am Samstagmorgen gesagt bekommen. Für uns war es anfangs schwer, Zugriff zu bekommen. Dann machst du drei unfassbare Tore und bist gut im Spiel, machst dir dann aber das Leben unnötig durch das 3:1 schwer. In der zweiten Halbzeit haben wir es dann besser verteidigt, aber insgesamt darfst du einfach nicht so viele Chancen zulassen. Nürnberg war aber auch ein starker Gegner mit einer guten Mannschaft und keine Laufkundschaft."


    Kurz vor Schluss verstoppte FCN-Torhüter Christian Mathenia den Ball und foulte den heranstürmenden Terrence Boyd. Schiedsrichter Arne Aarnink hatte keine andere Wahl, als die Rote Karte zu zeigen. Da der Club nicht mehr wechseln konnte, musste der eingewechselte Feldspieler Tim Handwerker ins Tor.

    "Viel Arbeit liegt vor uns"


    "Nürnberg hat ein sehr gutes Auswärtsspiel gemacht und wir hätten uns nicht wundern dürfen mit 0:2 in Rückstand zu gehen. Uns hat die letzte Konsequenz und die Liebe zum Verteidigen gefehlt, doch nach der Umstellung auf ein 4-2-3-1 in der Halbzeit wurde es besser. Nürnberg spielte mit einer fußballerisch feinen Klinge und am Ende lag das Glück ein wenig auf unserer Seite. Wir hatten Probleme mit den tiefen Läufen und waren nicht nah genug am Mann. In der Länderspielpause liegt viel Arbeit vor uns, insbesondere im taktischen und konditionellen Bereich einiger Spieler", äußerte Dirk Schuster nach dem zweiten Heimsieg in Folge.


    Quelle: Treffpunkt Betze


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    Diskussionsthema zum Artikel: Vor Nürnberg: Zwei wichtige Entscheidungen stehen bevor


    Vor Nürnberg: Zwei wichtige Entscheidungen stehen bevor

    Der FCK geht mit breiter Brust in die nächste Partie. Im Spitzenspiel gegen den Nürnberg wollen die Lautrer vor heimischer Kulisse den nächsten Heimsieg einfahren.


    Erstmals seit fast zehn Monaten konnte der 1. FC Kaiserslautern wieder zwei Spiele in Folge gewinnen. Durch die Tore von Marlon Ritter und Neuzugang Ragnar Ache konnten die Pfälzer das Auswärtsspiel in Paderborn mit 2:1 für sich entscheiden. Ersatztorhüter Julian Krahl zeigte erneut eine fehlerfreie Partie und erhöhte damit den Druck auf Routinier Andreas Luthe. Mittelfeldspieler Philipp Klement suchte man auf dem Spielberichtsbogen vergeblich, da er aus rein sportlichen Gründen nicht für den Kader nominiert wurde. Dabei könnten die Roten Teufel seine fußballerischen Qualitäten gegen seinen Ex-Klub gut gebrauchen. Unter dem neuen Trainer Christian Fiel haben die Franken nach einer katastrophalen letzten Saison wieder in die Spur gefunden. Mit sieben Punkten aus den ersten vier Spielen rangiert der Club vor dem FCK auf Platz acht und hat mit dem 17-jährigen Can Uzun ein hochtalentiertes Eigengewächs in seinen Reihen. Den dritten Sieg in Folge werden sich die Roten Teufel also hart erarbeiten müssen, aber Topspiele liegen den Lautrern bekanntlich.

    Wollen im Flow bleiben


    Auf der Spieltagspressekonferenz vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg zeigte sich Dirk Schuster mit dem bisherigen Saisonverlauf und den jüngsten Ergebnissen zufrieden: "Die letzten drei Spiele haben uns viel Selbstvertrauen gegeben. Gegen die SV Elversberg wirkte die eine oder andere Aktion noch etwas wackelig, weil das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten fehlte." Mit dem letzten Spiel gegen den SC Paderborn war Schuster hingegen nicht ganz zufrieden: "In den ersten zwanzig Minuten haben wir nicht gut gespielt, sind nicht richtig in die Zweikämpfe gekommen. Ab der zweiten Halbzeit haben wir ein gutes Spiel gemacht und daran wollen wir für das Spiel am Samstag anknüpfen." Der Cheftrainer erwartet eine junge und schnelle Nürnberger Mannschaft, die vor allem in der Defensive auf viel Erfahrung zurückgreifen kann.


    Die Youngster Can Uzun und Taylan Duman zeichnen sich durch eine gewisse Unbekümmertheit und Unberechenbarkeit aus, weshalb man die Mannschaft optimal auf den Gegner vorbereiten möchte. "Die Aufstellung und der Kader werden abhängig vom Gegner zusammengestellt, ob wir mit einem, zwei oder drei Stürmern spielen, kann und werde ich noch nicht verraten."

    Durm verletzt, Tendenz zu Luthe


    Rechtsverteidiger Erik Durm steht wegen anhaltender Hüft- und Leistenprobleme weiterhin nicht zur Verfügung. Die Entscheidung. wer nach der abgesessenen Rotsperre von Andreas Luthe gegen den Club zwischen den Pfosten stehen wird, ist laut Dirk Schuster noch nicht beantwortet worden. Offen ist auch, ob Philipp Klement, der in der vergangenen Saison an allen drei Toren gegen den FCN beteiligt war, diesmal den Sprung in den Spieltagskader schafft. Schuster attestierte dem Spielmacher "in dieser Trainingswoche richtig Gas gegeben und sich für den Kader empfohlen" zu haben. Neuzugang Afeez Aremu könnte am Samstagabend sein Debüt für den 1. FC Kaiserslautern geben und Julian Niehues aus der Startelf verdrängen.


    Quelle: Treffpunkt Betze


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    Diskussionsthema zum Artikel: Ragnar Ache: „Krasses Gefühl, vor der West zu treffen“


    Ragnar Ache: „Krasses Gefühl, vor der West zu treffen“

    FCK-Stürmer Ragnar Ache im Gespräch mit Treffpunkt Betze über seine ersten Wochen in der Pfalz, den Start in die neue Saison und seinen aktuellen Fitnesszustand.


    Inhaltsverzeichnis [VerbergenAnzeigen]

    1. „So schnell wie möglich fit werden"
    2. "Am Ende mit dem Sieg belohnt"
    3. Kämpfermentalität als Stärke

    Mit Ragnar Ache wechselte vor wenigen Wochen die lang ersehnte Verstärkung im Sturmzentrum auf den Betzenberg. Zwar kam der 25-Jährige aufgrund von Fitnessproblemen bisher nur zu drei Kurzeinsätzen, konnte aber bereits zwei Tore erzielen und sein Können unter Beweis stellen. Aufgrund seiner Sprungkraft gilt er trotz seiner vergleichsweise geringen Körpergröße von 1,83 Meter als sehr kopfballstark und robust im Zweikampf. Zudem zählt er zu den schnellsten Spielern der Liga und ist damit ein ernstzunehmender Konkurrent für Publikumsliebling Terrence Boyd. Im Vorfeld einer öffentlichen Trainingseinheit nahm sich der Olympiateilnehmer von 2021 Zeit, um über den Saisonstart, seine persönlichen Stärken und den bisherigen Saisonverlauf zu sprechen.

    „So schnell wie möglich fit werden"


    Treffpunkt Betze: Hallo Ragnar. Du bist noch nicht allzu lange beim FCK. Wie waren die ersten Wochen für dich - auch abseits des Platzes? Hast du den Eindruck, mit dem Wechsel zum Betzenberg die richtige Entscheidung getroffen zu haben?


    Ragnar Ache: Auf jeden Fall. Die ersten Wochen waren ereignisreich und ich wurde gut von der Mannschaft aufgenommen. Ich kannte Erik Durm und Tobias Raschl schon vorher, aber auch der Rest des Teams hat es mir leicht gemacht mich zu integrieren. Aktuell gefällt es mir hier sehr gut.


    Treffpunkt Betze: Du kennst Erik Durm aus deiner Zeit bei Eintracht Frankfurt, mit Tobias Raschl hast du in der vergangenen Saison gemeinsam bei Greuther Fürth gespielt. Konnten die Beiden dir beim Eingewöhnen helfen?


    Ragnar Ache: Es ist immer einfacher anzukommen, wenn du schon mehrere Spieler kennst. Gerade anfangs, wenn man selbst noch etwas unsicher ist und die eine oder andere Frage hat, konnte ich mich an Erik und Tobi wenden.


    Treffpunkt Betze: Du bist mit etwas Trainingsrückstand zum FCK gekommen, hattest nun auch mit ersten kleineren Verletzungen zu kämpfen und Dirk Schuster sagte, dass du aktuell noch nicht ganz bei 100% bist. Wie steht es um deine Fitness und ab wann können wir uns auf Ragnar Ache in Topform freuen?


    Ragnar Ache: Ich selbst würde meinen Fitnesslevel nicht in Prozent beschreiben, da ich meistens erst während des Spiels spüre, für wie viele Minuten die Kraft reicht. Mein Ziel ist es, so schnell wie möglich 90 Minuten absolvieren zu können, doch im Moment reicht es dafür noch nicht. Ich schaue von Spiel zu Spiel, wie lange ich spielen kann.

    "Am Ende mit dem Sieg belohnt"


    Treffpunkt Betze: Zwei Tore sind dir bisher gelungen. Beide Male hast du auf das Tor vor der Westkurve getroffen und den Jubel und den Moment mit den Fans sichtlich genossen. Einen besseren Start beim neuen Verein kann man als Stürmer doch gar nicht haben, oder?


    Ragnar Ache: Tore zu schießen fühlt sich immer geil an, doch gerade nach einer Einwechslung vor der Westkurve und vor unseren Fans zu treffen, löst nochmals ein krasses Gefühl aus.


    Treffpunkt Betze: Beim Heimspiel gegen die SV Elversberg konntet ihr euren ersten Saisonsieg feiern, dennoch habt ihr beim Verteidigen größere Probleme gehabt. Wie fällt dein Fazit zum Spiel aus?


    Ragnar Ache: Ich finde, dass Elversberg ein richtig gutes Spiel abgeliefert hat. Wir hatten gerade in der ersten Halbzeit Probleme, doch nach einer Systemumstellung kamen wir besser in die Partie. Bei den gegnerischen Eckbällen sahen wir nicht gut aus, weil wir nicht nahe genug am Gegenspieler waren. Das wir sehr früh in der zweiten Hälfte den Ausgleich kassieren, lag vielleicht an der fehlenden Schärfe nach der Halbzeitpause. Doch selbst nach dem 1:2 hat man gesehen, wie wir uns zurückgekämpft und alles reingeworfen haben und am Ende wurden wir dafür mit dem Sieg belohnt.


    Treffpunkt Betze: Nun hattet ihr mit St. Pauli, Schalke und Elversberg wahrlich keinen leichten Saisonauftakt erwischt. Wie beurteilst du euren Start in diese Spielzeit?


    Ragnar Ache: Ich finde unseren Saisonstart okay. Natürlich war nicht alles perfekt, doch wenn du in den ersten drei Spielen dreimal Unentschieden spielst, wird der Start direkt anders wahrgenommen, weil du ungeschlagen bist. Jetzt haben wir zwei Partien verloren und nur einmal gewonnen und auch drei Punkte. Auch wenn es nur eine Momentaufnahme ist, müssen wir Dinge verbessern und daran arbeiten wir auch aktuell.

    Kämpfermentalität als Stärke


    Treffpunkt Betze: Dass du zu den schnellsten Spielern im deutschen Profifußball gehörst, ist bekannt. Dein Spitzname „Ache Airlines“ bezieht sich aber eigentlich auf deine Sprungkraft. Welche Superlative stecken sonst noch im Stürmer Ragnar Ache?


    Ragnar Ache: Neben meiner Sprungkraft auf jeden Fall meine Geschwindigkeit und meine Kämpfermentalität.


    Treffpunkt Betze: Woher stammt dein besonderer Jubel nach deinem Treffer gegen Elversberg?


    Ragnar Ache: Aus dem American Football von Jaire Alexander, einem Spieler der Green Bay Packers.


    Quelle: Treffpunkt Betze


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    Diskussionsthema zum Artikel: Mit Tomiak, aber ohne Durm: FCK reist selbstbewusst zum SCP


    Mit Tomiak, aber ohne Durm: FCK reist selbstbewusst zum SCP

    Mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen reisen die Roten Teufel am 4. Spieltag nach Paderborn. Begleitet werden die Pfälzer von rund 2300 Fans.


    Nach dem souveränen Sieg in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals gegen den FC Rot-Weiß-Koblenz konnte der 1. FC Kaiserslautern auch das Heimspiel gegen die SV Elversberg für sich entscheiden. In einer umkämpften und temporeichen Partie setzten sich die Pfälzer mit 3:2 durch und gabendie rote Laterne damit an Bundesliga-Absteiger Hertha BSC ab. Vor allem in der Defensive offenbarte die Mannschaft von Cheftrainer Dirk Schuster jedoch große Probleme, die es in der kommenden Partie beim SC Paderborn unbedingt in den Griff zu bekommen gilt. Zwar müssen die Ostwestfalen auf den ehemaligen Nationalspieler Max Kruse verzichten, dennoch stehen Lukas Kwasniok unter anderem mit Florent Muslija und Robert Leipertz gute Optionen für die Offensive zur Verfügung. In der vergangenen Saison konnte der SC Paderborn beide Partien mit 1:0 für sich entscheiden - die Roten Teufel haben also noch eine Rechnung offen.

    Mit breiter Brust nach Paderborn


    „Wir wollten gegen Elversberg mutig nach vorne spielen, haben aber auch gemerkt, dass wir nicht die abgeklärteste Mannschaft waren und den Druck, gewinnen zu müssen, gespürt haben. Wir konnten die tiefen Läufe des Gegners nicht immer konsequent verteidigen, darauf haben wir die Mannschaft in der Analyse hingewiesen“, beschreibt Dirk Schuster die Erkenntnisse aus dem vergangenen Heimspiel auf der Spieltagspressekonferenz vor dem Auswärtsspiel in Paderborn. Deshalb lag der Fokus im Vorfeld der Auswärtspartie auf dem Zweikampf- und Defensivverhalten, um die individuelle Qualität der Ostwestfalen zu unterbinden. "Paderborn hat in der Vergangenheit immer brutal nach vorne gespielt und die Defensive etwas vernachlässigt, aber im Spiel gegen Düsseldorf haben sie auch die Liebe zum Verteidigen gefunden." Trotz der schwierigen Aufgabe sieht der Cheftrainer seine Mannschaft sehr gut vorbereitet und kann aufgrund der letzten Ergebnisse mit breiter Brust nach Paderborn fahren.

    Durm fällt aus, Hercher wieder fit


    Innenverteidiger Boris Tomiak steht nach seiner Rotsperre wieder zur Verfügung und könnte in die Startelf rücken. Torhüter Andreas Luthe muss nach seinem Platzverweis gegen Schalke 04 noch ein weiteres Spiel aussetzen - für ihn wird Julian Krahl wie schon beim Heimsieg gegen Elversberg zwischen den Pfosten stehen. Der zuletzt angeschlagene Philipp Hercher steht nach Hüftproblemen grundsätzlich wieder zur Verfügung, Rechtsverteidiger Erik Durm fällt wegen Hüft- und Leistenproblemen aus. Neuzugang Afeez Aremu konnte noch kein Mannschaftstraining absolvieren, weshalb seine Reise nach Paderborn derzeit noch fraglich ist.

    „Keine Abgänge geplant“


    Auf der Spieltagspressekonferenz fand Dirk Schuster nur lobende Worte für Neuzugang Afeez Aremu: „Wir sind froh, dass der Wechsel geklappt hat. Er ist ein junger und sehr talentierter Spieler, der in der vergangenen Saison bei St. Pauli gute Leistungen gezeigt hat. Er ist ein Balleroberer, der sich aber auch aktiv am Spielaufbau beteiligt und den Konkurrenzkampf weiter verschärfen wird." Vorerst ist der Cheftrainer mit seinem kleinen, aber feinen Kader zufrieden", hält aber bis zuletzt „die Augen und Ohren nach weiteren Neuzugängen offen". Dass Spieler wie Philipp Klement oder Ben Zolinski den Verein noch in diesem Sommer verlassen, hält Schuster für unwahrscheinlich.


    Quelle: Treffpunkt Betze


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    Diskussionsthema zum Artikel: "Kralle hat uns den Arsch gerettet": FCK schlägt die Elv


    "Kralle hat uns den Arsch gerettet": FCK schlägt die Elv

    Mit dem 3:2-Sieg im Heimspiel gegen die SV Elversberg konnte der 1. FC Kaiserslautern endlich die ersten Punkte einfahren. Hier die Stimmen zum Spiel.


    Inhaltsverzeichnis [VerbergenAnzeigen]

    1. "Kann die Ruhe behalten"
    2. "Müssen das Positive mitnehmen"
    3. "Wir glauben zu jeder Sekunde dran"
    4. "Haben unser Herz auf dem Platz gelassen"

    Die über 42.000 Fans im Fritz-Walter-Stadion sahen am Freitagabend erneut eine über weite Strecken schlecht organisierte Abwehr, eine undurchsichtige Entscheidung des VAR und eine spektakuläre zweite Halbzeit. In einer hart umkämpften Partie kamen die Gäste aus Elversberg zunächst besser in die Partie, doch Innenverteidiger Kevin Kraus brachte die Roten Teufel nach knapp 20 Minuten gleich doppelt in Führung.

    "Kann die Ruhe behalten"


    Zunächst erzielte der Lautrer Innenverteidiger nach einem Eckball das Führungstor, das jedoch nicht anerkannt wurde. Anschließend entschied Schiedsrichter Patrick Ittrich auf Elfmeter für den FCK. Grund dafür war eine Abseitsstellung von Kraus, doch zuvor hatte ein Elversberger Spieler den Ball mit der Hand berührt. "Ich habe die Situation nach dem Tor erst gar nicht verstanden, dann wurde klar, dass es um Handspiel und Abseits geht. Aktuell kann ich es noch nicht beurteilen, aber am Ende ist ja alles gut gegangen", so der 31-Jährige. Den fälligen Strafstoß verwandelte Krausi eiskalt: "Ich weiß, dass ich gute Elfmeter schießen und gerade in solchen Situationen die Ruhe behalten kann".

    "Müssen das Positive mitnehmen"


    Im Anschluss an die schweißtreibende und nervenaufreibende Partie blickte Abwehrhüne Kevin Kraus mit gemischten Gefühlen zurück: "Wir wissen, dass wir heute einiges falsch gemacht haben, wir hatten viele Ballverluste in der Offensive und defensiv haben wir heute nicht so gut gearbeitet. Trotzdem hat auch Elversberg bewiesen, dass sie eine spielerisch starke Mannschaft sind und sich gut durchkombinieren können. Zwar hat uns Kralle am Ende den Arsch gerettet, trotzdem glaube ich das wir heute einen großen Kampf abgeliefert haben. Uns wäre zwar lieber gewesen, wenn wir die Führung direkt ausgebaut hätten, dennoch fühlt sich so eine Aufholjagd gut an. Wir müssen das Positive mitnehmen und aus dem Negativen unsere Lehren ziehen".


    Nur wenige Sekunden nach der Pause erzielten die Saarländer den Ausgleich, nachdem die FCK-Abwehr erneut nicht gut aussah. Auch in den folgenden Minuten offenbarte die Mannschaft von Dirk Schuster immer wieder Probleme in der Defensive: "Man hat nach zwei Niederlagen der Mannschaft schon den Druck angemerkt, einen Sieg zu holen. Wir hatten teilweise große Probleme mit den tiefen Läufen von Elversberg, was wir in der Halbzeit thematisiert haben, doch das ging in die Hose. Der Gegner konnte problemlos in unseren Strafraum kombinieren, ohne dass wir aktiv nach vorne verteidigt haben", so der Cheftrainer.

    "Wir glauben zu jeder Sekunde dran"


    Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit dem vorerst besseren Ende für die "Elv". In der 60. Spielminute brachte Semih Sahin die Mannschaft von Horst Steffen in Führung. Doch wieder einmal zeigte der 1. FC Kaiserslautern, dass er trotz Rückstand nicht aufgibt. In der 70. Spielminute erzielte der eingewechselte Ragnar Ache nach einer butterweichen Flanke von Kapitän Jean Zimmer den 2:2-Ausgleich: "Die Comeback -ualitäten hat die Mannschaft in sich. Wir glauben zu jeder Sekunde dran, ein Ligaspiel gewinnen zu können und das haben wir auch schon oft bewiesen", äußerte Daniel Hanslik nach dem ersten Heimsieg der Saison.


    Danach wurde es hitzig auf und neben dem Platz. Die Lautrer rannten unermüdlich an und belohnten sich zehn Minuten vor dem Abpfiff. Daniel Hanslik flankte den Ball von der linken Seite an den langen Pfosten, wo Jean Zimmer komplett freistehend den Ball volley in die Maschen jagte. Traumtor. Vorlagengeber Daniel Hanslik verriet, dass diese Variante einstudiert und kein Zufall gewesen war: "Der Spielzug ist einstudiert. Wenn ich auf der Grundlinie bin spiele ich den Ball entweder flach in den Rückraum oder chippe ihn auf den langen Pfosten, wie damals bei Terrence in Osnabrück. Heute habe ich mich wieder für den Chipball entschieden und es ist wieder gut gegangen".


    Der erneute Führungstreffer weckte auch die Gäste aus dem Saarland wieder auf, doch Torhüter Julian Krahl, der den gesperrten Andreas Luthe vertrat, konnte sich heute mehrfach auszeichnen:: "Klar haben wir Fehler gemacht, doch Elversberg hat es auch gut gemacht. Ich war zu Spielbeginn recht schnell drin, da ich am Anfang direkt zweimal zugreifen musste. Ich habe versucht hochkonzentriert in das Spiel zu gehen und das ist mir glaube ich ganz gut gelungen". Die Roten Teufel warfen alles in die Waagschale, um die drei Punkte zu Hause zu behalten und wurden mit dem Schlusspfiff und dem 3:2-Heimsieg belohnt. In der Nachspielzeit hielt Julian Krahl den Sieg mit einer Glanzparade fest, als er den Ball gerade noch von der Linie kratzen konnte.

    "Haben unser Herz auf dem Platz gelassen"


    Kapitän und Siegtorschütze Jean Zimmer betrat sichtlich erschöpft aber auch zufrieden als letzter Spieler den Stadioninnenraum und nahm sich Zeit für ein Interview: "In den ersten beiden Spielen haben wir eine ordentliche Leistung gezeigt, dass heute war sicher unsere schlechteste, doch wenn ich in solchen Spielen treffe und wir gewinnen, spiele ich gerne immer schlecht (lacht). Elversberg ist brutal gut eingespielt und die haben in der letzten Saison gefühlt 150 Tore geschossen. Man hat gesehen, dass die Abläufe bei ihnen stimmen. Trotzdem haben wir gerade mit unseren drei vorne drin regelmäßig für Druck gesorgt und jeder lange Ball war gefährlich. Wir haben viele Chancen auch nicht gut ausgespielt und gerade die Probleme in der Defensive müssen wir aufarbeiten. Der Sieg gibt auf jeden Fall Selbstvertrauen für die kommenden Spiele und jeder von uns hat sein Herz auf dem Platz gelassen."


    Quelle: Treffpunkt Betze


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