Rund um die 1. Bundesliga

  • Wir wissen das nicht genau, weil die Öffentlichkeit normal nicht in den Findungs- und Entscheidungsprozess eingeweiht ist. Lediglich über eine Person sind immer wieder vermeintliche Details an die Öffentlichkeit gelangt, ohne dabei das tatsächliche Engagement offenzulegen. Ich vermag nicht zu beurteilen, ob es eine Option war oder nicht; es verwundert nur, dass ein solch fragwürdiges Vorgehen dafür sorgt, dass der ein oder andere diesen Zug gewählt hätte. Vor dem Hintergrund der SPI, bei dem allerdings auch weder die Details noch tatsächliches Geschäftsgebaren bekannt sind und insoweit auch hier nur gerüchteweise geurteilt wird, ist zwar nachvollziehbar, dass man ggf. in Dubai eine bessere Option sieht - stand vermutetes Wissen heute. In der Summe aber empfinde ich es fraglich, sich mangels belastbarer Informationen hierzu überhaupt eine Meinung bilden zu können.


    Der FCK hat Dubai abgelehnt und ohne nähere Informationen und Details zum etwaigen Engagement ist die Entscheidung im Grunde einfach nur hinzunehmen.

  • Und ich bin der Meinung, wenn ich als Investor in den Sport will, dann muss ich selbst Gesicht zeigen. Geschah nicht.

    Das tat man doch. Es muss ja nicht zwangsläufig der Investor selbst ins Rampenlicht. Er hatte doch seinen Vertreter in Form von Gregorius.


    Dubai war keine Option-- die wollten was machen, wollten aber auch nicht preisgeben, woher das Geld kommt, dass eingesetzt werden sollte..

    Das ist doch die Argumentation der Leute, die unbedingt die Lokalen im Boot wollten. Genausowenig, wie sich ein Investor in die sportlichen Kompetenzen des Vereins einmischen sollte (ausser man hat sich eben beiderseitig auf Installation eines Kompetenzteams geeinigt), genausowenig sollte sich der Verein in das Geschäft des Investors einmischen. Die damaligen Gerüchte, womit Petersen sein Geld zumindest teilweise verdienen soll, waren doch der ideale Aufhänger für die Lokalfetischisten. Meines Wissens wurde da nie was Belastbares vorgelegt.

    Es war auf jeden Fall EINE, wenn nicht sogar DIE Option.

    Optimismus ist ein Schlüsselfaktor der Resilienz

  • Das tat man doch. Es muss ja nicht zwangsläufig der Investor selbst ins Rampenlicht. Er hatte doch seinen Vertreter in Form von Gregorius.


    Das ist doch die Argumentation der Leute, die unbedingt die Lokalen im Boot wollten. Genausowenig, wie sich ein Investor in die sportlichen Kompetrenzen des Vereins einmischen sollte (ausser man hat sich eben beiderseitig auf Installation eines Kompetenzteams geeinigt), genausowenig sollte sich der Verein in das Geschäft des Investors einmischen. Die damaligen Gerüchte, womit Petersen sein Geld zumindest teilweise verdienen soll, waren doch der ideale Aufhänger für die Lokalfetischisten. Meines Wissens wurde da nie was Belastbares vorgelegt.

    Es war auf jeden Fall EINE, wenn nicht sogar DIE Option.

    Becca zeigte Gesicht, Gregorius war Stadthalter von Becca

    Wir sprechen aber nicht über das Gesicht aus Luxemburg, sondern das aus Dubai!

    Und da gab es nur Herr Wilhelm, der wiederum unser AR war. Ich habe kein Gesicht aus Dubai vernommen

    "Die Menschen wissen im Moment nicht wohin mit ihrer Liebe. Sie möchten dafür wenigstens ab und zu ein Fußballküsschen bekommen. Dafür werden sie den Klub weiterhin unterstützen müssen, auch in holprigen Zeiten" !! (Marcel Reif, kicker, 10.10.16)

  • und ohne nähere Informationen und Details zum etwaigen Engagement ist die Entscheidung im Grunde einfach nur hinzunehmen.

    Ich gebe dir recht. Man muss das so akzeptieren. Das schliesst aber nicht aus, dass man anhand der, zugegebenermassen spärlichen Informationen, Ansichten austauscht und Diskussionen führt.

    Zum Glück haben wir ja mittlerweile eine Führungsriege, die Transparenz implementiert hat. In Zukunft können wir ja dann anhand von fundierten Informationen Streitgespräche und Diskussionen führen.

    Optimismus ist ein Schlüsselfaktor der Resilienz

    Einmal editiert, zuletzt von Trekkie00 ()

  • Becca zeigte Gesicht, Gregorius war Stadthalter von Becca

    Ups. Hab das tatsächlich durcheinandergebracht.


    Wären die Verhandlungen positiv verlaufen, wäre Petersen vielleicht in Erscheinung getreten, oder Wilhelm wäre dann sein Mann für die Öffentlichkeit geworden. Ist natürlich Spekulation. Ich habe es damals schon verstanden, warum er sich zurückhielt.

    Optimismus ist ein Schlüsselfaktor der Resilienz

  • Verstehen konnte ich es auch,

    Aber es ist nun mal so: Man bringt nur pro Fraktionen zusammen, wenn man sich zeigt und seine Vision offenlegt.

    Dann erzeugt man den Druck in der Diskussion. Fußball ist nun mal emotional- mit Unsichtbarkeit erreicht man die Menschen nicht.

    Und egal wo - es ist auch eine Korrektur der Erwartungen im Umfeld nötig: den edlen weißen Ritter gibt es nicht. Es stehen immer Absichten dahinter und manchmal auch die Suche nach direkter Einflussnahme.

    Sieht man ja bei RB und Hoffenheim, 1860, Saarbrücken, HSV etc

    "Die Menschen wissen im Moment nicht wohin mit ihrer Liebe. Sie möchten dafür wenigstens ab und zu ein Fußballküsschen bekommen. Dafür werden sie den Klub weiterhin unterstützen müssen, auch in holprigen Zeiten" !! (Marcel Reif, kicker, 10.10.16)

  • Ups. Hab das tatsächlich durcheinandergebracht.


    Wären die Verhandlungen positiv verlaufen, wäre Petersen vielleicht in Erscheinung getreten, oder Wilhelm wäre dann sein Mann für die Öffentlichkeit geworden. Ist natürlich Spekulation. Ich habe es damals schon verstanden, warum er sich zurückhielt.

    Petersen hatte seine Anonymität ja damit begründet, dass er am Schluß nicht als abgelehnter Investor öffentlich (dumm) dastehen wollte; ein Vorgehen, welches bei Investments alles andere als ungewöhnlich ist.

    "Verhandlungen" hat`s ja mit dem Dubai nicht wirklich gegeben, er hatte seinen Vertrag vorgelegt, der FCK hat ihn abgelehnt, und das wars dann. Ich denke, die wahren Hintergründe für die Entscheidung werden wir nie erfahren, genauso wenig, wie es mit einer anderen Entscheidung pro Petersen gelaufen wäre. Das ganze wäre ja auch schon längst kein Thema mehr, wenn die jetzige Situation nicht so wäre, wie sie ist, finanziell und sportlich beschissen halt!

    "Find what you love and let it kill you!"


    Charles Bukowski

  • Verstehen konnte ich es auch,

    Aber es ist nun mal so: Man bringt nur pro Fraktionen zusammen, wenn man sich zeigt und seine Vision offenlegt.

    Welche "Vision" haben denn die Regionalen offen gelegt, und warum haben sie sich erst gezeigt, als das Petersen-Angebot auf dem Tisch lag?

    "Find what you love and let it kill you!"


    Charles Bukowski

  • Welche "Vision" haben denn die Regionalen offen gelegt, und warum haben sie sich erst gezeigt, als das Petersen-Angebot auf dem Tisch lag?

    Das sehr leicht:

    Bei ihnen reicht schon, das sie regional bekannt sind und entsprechend über Support bei Mitgliedern verfügen. Sie hatten den direkten Zugang zum AR.

    Hat man den nicht, muss man anders agieren. Ja die Welt ist nicht fair!

    "Die Menschen wissen im Moment nicht wohin mit ihrer Liebe. Sie möchten dafür wenigstens ab und zu ein Fußballküsschen bekommen. Dafür werden sie den Klub weiterhin unterstützen müssen, auch in holprigen Zeiten" !! (Marcel Reif, kicker, 10.10.16)

  • Das sehr leicht:

    Bei ihnen reicht schon, das sie regional bekannt sind und entsprechend über Support bei Mitgliedern verfügen. Sie hatten den direkten Zugang zum AR.

    Hat man den nicht, muss man anders agieren. Ja die Welt ist nicht fair!

    Da bin ich zum ersten Mal beim Thema Investorenentscheidung voll bei Dir! :bier:

    "Find what you love and let it kill you!"


    Charles Bukowski

  • Da viele über die Verletzungen von unseren Spielern klagen. es scheint nicht nur uns so gehen. Der BVB hat aktuell 12 verletzungsbedingte Ausfälle zu beklagen.

    Allein der Ausfall von Haaland wird wohl nicht so einfach zu kompensieren sein.

    Mitleid habe ich aber aus gewissen Gründen nicht für den BVB.Man wird wissen warum.

    Wer die Schorle nicht ehrt,ist des Rausches nicht wert!

  • Da viele über die Verletzungen von unseren Spielern klagen. es scheint nicht nur uns so gehen. Der BVB hat aktuell 12 verletzungsbedingte Ausfälle zu beklagen.

    Allein der Ausfall von Haaland wird wohl nicht so einfach zu kompensieren sein.

    Mitleid habe ich aber aus gewissen Gründen nicht für den BVB.Man wird wissen warum.

    Nur die spielen in 3 Wettbewerben + viele Nationalspieler und wir spielen nur 3. Liga. Dein ist jetzt nicht gerade ein optimaler Vergleich

    Einmal editiert, zuletzt von TuxRacer ()

  • Wäre gut gewesen, wenn sie den FC Hollywood besiegt hätten. So darf man wieder von einem Alleingang ausgehen.


    Nicht Leverkusen hat sich damals

    unsportlich verhalten, sondern der Ex-Bayern Spieler Sergio.


    Aber im Endeffekt kann es mir auch egal sein. Zwei Vereine, die man nicht mögen muss. Und da gibt's noch ein paar mehr in dieser Liga. <X

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