Beiträge von Max

    es gibt mehr positive Beispiele als negative. Aber am Ende ist es egal.


    Ja, wo sind denn die positiven Beispiele?

    Vielleicht RB , Hoffenheim oder Leverkusen?

    Niemals könnte ich Fan von einem dieser Vereine sein.

    Genau so wenig wie von Chelsea, ManU… oder wie sie alle heißen.

    Dann tatsächlich lieber Amateurfußball.

    Championsleague schaue ich mir grundsätzlich nicht an.


    Sponsoren - die natürlich auch Interessen haben - finde ich noch in Ordnung.

    Aber das Sagen im Verein muss bei den Fans und Mitgliedern bleiben, sonst ist der Vereinsgedanke ad absurbum geführt.


    Ich weiß, dass ich mit meiner Meinung eine absolute Minderheit vertrete, aber so ist es nun mal.

    So viele Foristen haben das Modell von RB und Hoffenheim in Grund und Boden geschrieben.

    Ein richtiger Hass war damals aus den Beiträgen herauszulesen.

    Und jetzt machen sie den Wendehals.

    Schon bei der Ausgliederung plötzlich ein totaler Stimmungsumschwung.

    Nur weil es der FCK ist, ist es plötzlich in Ordnung, wenn ein Mann wie Becca den Verein an sich reißen will?

    Ich bleibe dabei - weil ich solche Modelle im Fußball von Anfang an und grundsätzlich verurteile:

    Keine Auslieferung an einen sogen. Investor, egal was dann passieren soll

    Hat man denn aus den Beispielen von 1860 und Uerdingen gar nichts gelernt?

    Wie gern würden die 60er ihren Hasan loswerden - und glaubt ihr, dass Becca besser ist ?


    Dann lieber ganz kleine Brötchen backen mit einem totalen Neuanfang.

    Denn auch wenn der Verein unter Becca erfolgreich sein würde, könnte ich daran keinerlei Freude haben.

    NRW Teufel,

    das, was du zu Mateschitz und Hopp schreibst, kann ich nachvollziehen.

    Genau so denke ich auch.

    Deshalb kann ich mir nicht vorstellen, dass ein knallhart kalkulierender Geschäftsmann wie Becca erwarten könnte, mit dem FCK tatsächlich Geld zu verdienen.

    Das wäre mir zu blauäugig. Und so schätze ich ihn nicht ein.

    Ich habe mal versucht, mich in die Lage unseres neuen Investors zu versetzen:

    So wie ich ihn aufgrund seiner Vita einschätze, tritt er nicht beim FCK ein, weil er ein Herz für den Verein hat, sondern will mit seinem Invest Geld verdienen.

    Ich denke, es geht ihm weniger um Fußball, sondern um Immobiliengewinne.

    Somit wäre das Stadion nur ein Klotz am Bein, das er mit übernehmen muss, weil die Stadt sonst nicht bereit ist, ihm die Baugründe zu verkaufen.

    Die Stadt besteht darauf, weil sie ein Fass ohne Boden los werden will.

    Aus ihrer Sicht eine richtige Entscheidung.

    Aber jetzt kommt die große Frage:

    Nimmt Becca das Stadion nur gezwungenermaßen, steckt gezwungenermaßen Geld hinein, um bei mangelnden Gewinnaussichten den Bau vergammeln zu lassen?

    Oder ist er bereit, wie RB oder Hopp so viele Zig-Millionen zu investieren, dass später in der 1. Bundesliga ein Gewinn abfallen könnte?

    Mit 20 Miillionen in den nächsten 5 Jahren schafft er höchstens den Aufstieg in Liga 2 - und hier ist das Stadion immer noch unrentabel.

    Strebt er Weg 2 an, müsste es wirklich in die Vollen gehen. 100 Millionen vielleicht, da ja die Schulden auch getilgt werden müssen.


    Ich kann mich jetzt nicht wirklich in seine Gedankengänge einklicken.