„Das selbe wie damals 1996“

  • „Es ist noch keiner vom Ball erschossen worden!"

    - Gerry Ehrmann -

  • Ich kann nichts unter den Tisch kehren. Das will ich auch nicht. Es muss aber in einer fairen und anständigen Art und Weise wieder versucht werden, zusammenzukommen und die Dinge ins Lot zu bringen. Die Frage ist: Kann man sich versöhnen oder kann man es nicht? Daran muss man arbeiten. Es ist leichter, wieder Öl ins Feuer zu gießen, als das Feuer wieder


    Ich möchte mich dieser Bitte von Herzen anschließen.

  • Dito.
    Ich hab Norbert am Samstag weggehen sehen, er stand noch kurz bei uns am Tisch, da stand auch Demir Hotic.
    Da hat er kurz was gesagt in der Richtung.
    Die Auseinandersetzung hat ihn sichtlich mitgenommen, da sind Erinnerungen an damals hochgekommen.
    Er lief völlig selbstständig, von körperlichen Beschwerden war da wenig zu sehen auf den ersten Blick. Zumindest keine Symptome der von ihm beschriebenen Gebrechen. Er wurde auch begleitet, ich nehm an, selbst gefahren ist er nicht.


    Norbert hat das belastet.


    Er sieht dies aber in beide Seiten, so meine Überzeugung.
    Nicht von unten nach oben, nicht von oben nach unten:


    Gemeinsam, aufeinander zugehen, Gräben zuschütten, die Spaltung des Vereins rückgängig machen.


    Die Zeiten werden noch hart genug.

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  • Tja man kann ihn verstehen ....
    Und man muss ja auch ernsthaft sagen nach 1996 wurde alles besser :ironie:
    Da hatten wir Vorstände wie Hubert Keßler und Jürgen Friedrich die erst dafür sorgten das 2002 ein gewisser Retter :ironie:
    R.C. Jäggi am Betze das sagen hatte und den Verein erst da hingebracht hat wo er jetzt steht.
    Aus den Fehlern 1996 sollte man eigentlich gelernt haben.

  • Jetzt sollte man aber tunlichst nicht den Fehler begehen, und Norbert mit Rombach verwechseln.
    Die Positionen sind etwas anders gelagert.


    Und wenn wir etwas gelernt haben sollen, dann die Lektion, die danach kam, nicht nur die von 1996.
    Nämlich blinder Glaube an die Führung.
    Dass der schadet.


    Nicht die Tatsache, dass man Funktionären, die ihren Job nicht machen, den Stuhl vor die Tür setzt.
    DAS war ein lauter Warnschuss.
    Für die Funktionäre.
    Und deshalb ein guter.

  • Ich war, bin und bleibe ein Freund von N. Thines, mit ihm schwand damals die Menschlichkeit im Verein So jedenfalls ist mein Eindruck.
    Thines musste den "Profis" weichen. Und zu Anfang sag es ja auch wirklich gut aus. Wir hatten damals eine Mannschaft für FCK Verhältnisse, die wir so in dieser Qualität vorher und nachher nie wieder hatten.
    Es wäre meiner Meinung nach auch nie zu dem Finanziellen Desaster gekommen wenn man nicht unbedingt aus Kaiserslautern einen WM Standort hätte machen wollen.
    Dann kam Jäggi und verscherbelte das Tafelsilber, der Anfang vom großen Abstieg des FCK, leider haben wir da heute und noch eine ganze Zeit lang dran zu knabbern.
    Auch, weil die Profis längst wieder weitergezogen sind und wir wieder von Amateuren verwaltet werden.
    So sehe ich das jedenfalls.

    Wir kommen wieder!
    :schild:

  • So sehe ich das auch. Aber es musste ja unbedingt ein professionelles Umfeld und eine Konkurrenzfähigkeit auf internationalem Niveau her. Selten behindert, da der FCK schon immer von seiner gallisches Dorf Mentalität gelebt hat. Als wir diesen Pfad verließen war unser Schicksal besiegelt.


    Ich frag mich heute noch wie man solche Transfers zulassen konnte... Taribo West, Djorkaeff und Co.

    Einmal editiert, zuletzt von RedShark ()

  • Norbert ist Mensch geblieben.Genauso wie du und ich.Überhaupt nicht arrogant oder eingebildet.Habe mit ihm schon so einige Bier gezischt,ein richtiger Kumpeltyp.

    Ich bin gläubig!
    Ich glaube,daß 4 Pfund Ochsenschwanz eine gute Suppe gibt
    :biggrin:


    Die Herstellung eines Ofenrohres ist ganz einfach:Man nimmt ein langes Loch und wickelt Blech drumherum! :D

  • Ich sehe Norbert Thines als ein Vorbild in allen Bereichen des 1. FC Kaiserslautern. An ihm sollte man sich in Bezug auf Umgang, Respekt und Hilfsbereitschaft gegenüber anderen orientieren. Dazu gehört selbstverständlich auch der Umgang hier im Forum!

  • Das selbe wie damals 1996?
    so sollte ein Professioneller Fußballverein nicht mehr funktionieren.


    Ich frage mich wie wird der FCK funktionieren soll ohne Zentralvermarktung?

  • Das Ganze Gelaber mit Marketing und Co. kam doch erst in den 90ern. Vorher hat man normal gewirtschaftet. Dann aber bekam man den Hals nicht voll bzw. wollte mit den Großen bzw. Bayern pinkeln bekam aber das Bein nicht hoch.


    Am Besten fährt man immer noch mit Erfolg. Wir waren über 40 Jahre lang mehr oder weniger erfolgreich in der Bundesliga. Das hat aufgrund wundervoller Marketing Experten und Möchtegern Profis sein Ende gefunden.


    Thines hatte Recht. Und lieber hätte ich heute noch die kleine Blechbude da oben stehen anstatt diesen überdimensionalen Betonsarg. Dafür keine "professionellen Strukturen" sondern gute deutsche Wertarbeit wie sie am Betze ein halbes Jahrhundert lange funktioniert hat. Dann ständen wir heute noch in der Bundesliga weil wir den Blick aufs Wesentliche bewahrt hätten.


    Nach der Meisterschaft 98 sind sie abgedreht am Berg. Und deswegen stehen wir heute da wo wir stehen. Dankbar können wir sein das wir nicht ganz vom Fenster weg sind.


    Damals wie heute gilt: Man muss tun worin man ein Meister ist. Wenn man diesen Pfad verlässt sieht man was dabei heraus kommt.

  • Wir sind zum sportlichen Erfolg verdammt.
    Wir haben 17 Mio Euro Verbindlichkeiten.


    Alles andere ist völliger Nonsense.

  • Vor Norbert Thines hatte und habe ich großen Respekt! Bei den Gelegenheiten, bei denen ich mich mit ihm unterhalten habe, war er stets Mensch - ohne Wen und Aber. Auch mein Sohn, der bei Norbert schon auf dem Arm war und auf den Knien saß, spricht auch heute noch nur mit großen Respekt von ihm.


    An Norbert Thines können sich viele (auch auf dem Berg) eine Scheibe abschneiden, denn in seine Schuhe passen sie nicht - die sind denen ein paar Nummern zu groß.

    .

    FCK


    Chance gehabt - Chance vertan!


    Wieder eine neue Chance!

  • Allerdings muss man auch sehen das sich die Zeiten sehr verändert haben. So wie damals zur Zeit von Thines kann man heute keinen Proficlub mehr führen.
    Bei allem Respekt vor N. Thines, er hatte aber auch das Glück das er einen Rainer Geye zur Seite hatte der in Sachen Spielereinkäufe das Beste war was der FCK jemals zu bieten hatte, verpflichten konnte. Unvergesslich als er seinerzeit in der Winterpause einen Kadlic, Goldbaek und Hotic zum FCK lotste. Drei Einkäufe, drei Volltreffer! Von so etwas kann man heute nur träumen.
    Natürlich war auch bei Geye nicht alles Gold was glänzt aber was er tat machte er mit Herz und Verstand.
    Leider ist er viel zu früh von uns gegangen.
    Ich glaube, korrigiert mich wenn ich falsch liege, das er es auch war der einen genialen Fußballer wie Wuttke für relativ kleines Geld auf den Betze holte.
    Alles in allem war die Zeit um Thines und Geye die schönste, seit ich mich für den FCK interessiere.
    Aber wie gesagt, in der heutigen Zeit würde das so nicht funktionieren. Heute sind Fernsehgelder und Merchandising von den Einnahmequellen wichtiger wie die Zuschauereinnahmen. Die Riege um Friedrich hat viele Fehler gemacht, ich unterstelle ihnen aber keine Absicht, sie wussten es nicht besser. Der wahre Totengräber des FCK war in meinen Augen Jäggi, er kam mit großen Worten und verlies uns in der größten sportlichen Krise, die der FCK bis zu diesem Zeitpunkt hatte.
    Die WM in Kaiserslautern war im Grunde für alle FCK Fans, im nachhinein betrachtet, wie eine Bombe die unsere Träume zerstört hat.

    Wir kommen wieder!
    :schild:

    Einmal editiert, zuletzt von Ronnie Wendt ()

  • Wir sind zum sportlichen Erfolg verdammt.
    Wir haben 17 Mio Euro Verbindlichkeiten.


    Alles andere ist völliger Nonsense.


    Ahjo sag ja nix anderes. Aber jetzt haben wir eine viel zu große hässliche Betonburg und die 2. Liga am Hals. Rosige Aussichten für einen Provinzverein der schon immer durch seine Provinzmentalität stark war und hoch hinaus wollte - zu hoch

  • Wir hätten erstmal die sportlichen Voraussetzungen schaffen müssen bevor wir uns ne WM Arena in eine überschuldete Stadt in einer pfälzischen Provinz stellen - das mit der Provinz ist positiv gemeint, als wirs noch richtig machten war diese Provinz als gallisches Dorf weltweit gefürchtet. Das würde heute noch klappen wenn wirs korrekt in die Neuzeit transportiert hätten - jetzt ist der Zug abgefahren und wir hecheln einem Standard hinterher der so gut wie unerfüllbar für Kaiserslautern und den FCK ist.

    2 Mal editiert, zuletzt von RedShark ()

  • Tja, der Totsanierer aus der Schweiz wollte soooooooooviel machen, doch außer kräftig abkassieren kam partout nix von ihm. Ihr hättet mal seinen Vertrag sehen sollen, denn was dieser feine Herr an Salär eingestrichen hat, entsprach absolut nicht seinen mageren Leistungen! Wie sagte er öffentlich:" Ich bin eigentlich viel zu teuer für den FCK"! Er war noch viel schlechter als Atze und der war schon extrem mies! :thumbdown:

  • Tja, der Totsanierer aus der Schweiz wollte soooooooooviel machen, doch außer kräftig abkassieren kam partout nix von ihm. Ihr hättet mal seinen Vertrag sehen sollen, denn was dieser feine Herr an Salär eingestrichen hat, entsprach absolut nicht seinen mageren Leistungen! Wie sagte er öffentlich:" Ich bin eigentlich viel zu teuer für den FCK"! Er war noch viel schlechter als Atze und der war schon extrem mies! :thumbdown:


    ja der Schwätzer aus Basel, machte alles um seine 2,35 Millionen auch ja einstreichen zu können pro Jahr. Leider wollte ja niemand hören als man gewarnt hatte.

    :schild: Eine Liebe ein Leben lang :schal:
    „Großer FCK deine Lieder singen wir voller Liebe wieder, wir stehen zu dir bis zum Tod, unsere Farben sind Weiß und Rot.“