Das KaiserKarree – Ein Gewinn für alle

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    Das KaiserKarree – Ein Gewinn für alle

    Bei einer heutigen Stadtratsondersitzung hat Kaiserslauterns Oberbürgermeister Klaus Weichel ein neues Konzept für das "Betzenberg-Areal" präsentiert.


    Oberbürgermeister Klaus Weichel hat auf der heutigen Stadtratssondersitzung zum Thema FCK und Fritz-Walter-Stadion ein Konzept zur Quartiersentwicklung auf dem Betzenberg vorgestellt.


    Das Konzept wurde zusammen mit dem renommierten Beratungs- und Planungsunternehmen Drees & Sommer entwickelt. Es sieht eine nachhaltige, städtebaulich verträgliche Entwicklung auf dem Betzenberg-Areal und eine intensivere Nutzung des Fritz-Walter-Stadions bei fortlaufendem Spielbetrieb vor, das Fundament einer langfristigen Rentabilität sein kann und einen Gewinn für alle Stakeholder verspricht.


    286,5 m hoch über der Stadt, sichtbar von weit her, am Ort historischer Erfolge könnte das KaiserKarree entstehen. Ausgehend vom Fritz-Walter-Stadion würde es ein neues Zentrum bilden, das dem Anspruch der Stadt Kaiserslautern als Innovations- und Entwicklungsstandort gerecht wird. Das vorgestellte Konzept sieht eine Mischnutzung vor, die verschiedenste Cluster unter einem Dach vereint:


    Ein „Haus des Sports“ soll Raum für Physiotherapie, Senso-Zone, Bistro, Verbände & Vereine, Sportschulen, Sport-Akademie und Veranstaltungen bieten. Durch die unmittelbare Nähe zu einem „Haus sportnaher Gesundheitsdienstleistungen“ sollen kurze Wege zu Synergieeffekten führen.


    Die Ansiedlung von Wohnbebauung kann ebenfalls helfen, den Betzenberg wieder stärker zu beleben und zugleich die wirtschaftliche Überlebensfähigkeit der potenziellen Nutzungen sicher zu stellen. Flächen für Geschosswohnungsbau als auch für Stadtvillen tragen dem Rechnung. Seniorengerechtes Wohnen und eine KiTa runden das Cluster „Wohnen“ im neuen Quartier ab. Die Flächen befinden sich im Eigentum der Stadt Kaiserslautern und der Stadiongesellschaft.


    Um die Verweilqualität und Nutzungsvielfalt in und um die Arena zu steigern und das Areal für eine weitere Nutzung attraktiv zu machen, werden gastronomische Möglichkeiten für viele der potenziellen Nutzungen von Interesse sein. Gegenüber des Stadions soll deshalb ein Areal mit Veranstaltungsflächen, Hotel und Spa entstehen, das auch eine Gastronomie mit Außenbestuhlung beinhaltet.


    Nicht zuletzt kann das Fritz-Walter-Stadion für UnternehmerInnen vielfältige Möglichkeiten für exponierte Büroflächen, z. B. im Logenturm oder in Teilen der Tribünen, bieten. Die Kaiserslauterer Gründerszene wächst seit Jahren. Damit dieser Prozess nicht am knappen Angebot von Büroflächen scheitert, könnten etwa in der Südtribüne moderne und kreative Co-Working-Spaces realisiert werden, ohne den Spielbetrieb zu beeinflussen oder einzuschränken. Mithilfe von Containermodulen können diese auch kurzfristiger und kostengünstiger angeboten werden.


    Durch das Zusammenspiel unterschiedlicher Nutzungen kann so auf dem Betzenberg ein funktionierender Stadtteil in bester Lage entstehen, der das Stadion umrahmt und ergänzt, ohne dass es seine Funktion und Anziehungskraft innerhalb Kaiserslauterns verliert.

    „Wir brauchen eine Strategie, die den Betzenberg wieder zu dem macht, was er ist und immer war: Ein unzerstörbarer Mythos. Deshalb wollen wir ihn nicht nur erhalten, sondern mit dem KaiserKarre aus dem Stadtteil Betzenberg ein Areal für alle machen. Das Fritz-Walter-Stadion selbst wird dabei Mittelpunkt einer lebendigen Stadtteilentwicklung, die weit über den Fußball hinaus reicht, ohne dessen starke Wurzeln zu vergessen“, so Oberbürgermeister Klaus Weichel.


    „Tradition braucht Zukunft. Mit dem KaiserKarree könnten wir einen Platz schaffen, an dem nicht nur der FCK sondern auch das Leben spielt und wir Potentiale unserer Stadt mit einem Zentrum der Innovation und Entwicklung mit überregionaler Strahlkraft heben. Die Einnahmen über vermietbare Flächen und Pachterlöse stehen in einem gesunden Verhältnis zu den Ausgaben für Umbau, Vermarktung und Finanzierung. Dies schafft uns finanzielle Möglichkeiten und Freiräume, die wir in der aktuellen Situation weder als Stadt, noch als Stadiongesellschaft besitzen um den 1. FC Kaiserslautern bei der Konsolidierung des Vereins und seiner sportlichen Zukunft zu unterstützen.“


    Weitere Infos auf: http://www.kaiserkarree.de/


    Quelle Text und Bild: Pressestelle der Stadtverwaltung Kaiserslautern

    Florian Dick: "Der 1. FC Kaiserslautern ist der englischste Klub in Deutschland."

    Hans Sarpei auf Twitter: Relegation 2013: Der Moment, wo ganz Deutschland zum Fan des 1. FC Kaiserslautern wird.

  • LOL. Ein Projekt mit Defizit an Durchblick.

    Respekt, dass du das Projekt so schnell bewerten kannst. Ich kann es nicht, möchte Weichel dennoch deswegen verurteilen, weil das Projekt nicht auf seinem Mist gewachsen ist.


    Positiv finde ich aber, dass ALLE Beteiligten, auch der FCK, profitieren sollen. Der - für mich seltsam anmutende - Verdacht, wonach Becca das Stadion abreißen und dort Eigentumswohnung bauen will, dürfte damit vom Tisch sein.


    Und die Kritik des AR richtet sich eher gegen das Vorpreschen Weichels bezüglich der Gegenleistung für eine weitere Mietminderung.

    Das Geheimnis des Fußballs ist der Ball (Fußballweisheit von Uwe S.)

  • ich verurteile den OB nicht, das ist mehr, als sein gutes Recht ! Der 1.FCK ist hier seinen Verpflichtungen nicht nachgekommen, vereinbarte Mietzahlung ! Wer kann dies akzeptieren ?

    Die Stadt verlor dadurch Millionen, ohne wenn und aber ! Dieses Geld fehlt an allen Ecken und Enden ! Der OB versucht durch seine Forderung, in Zukunft einen Ausgleich dafür zu erhalten !


    Wenn man sieht, wieviele Millionen der 1.FCK durch Mißwirtschaft in den Sand gesetzt hat, kann kein Erbarmen haben! Ob uns das passt oder nicht !

  • Dann zieht man als FCK eben aus oder geht insolvent. Dann man sich die stadt ihr scheiss Stadion sonstwohin schieben

    16.05.2019 - R.I.P 1.FC Kaiserslautern - R.I.P Anstand, Werte und Moral


    01.09.2019 - Der Tag, an dem ich mein Fantum aufgegeben habe

  • es wird keinen Vermieter geben, der sich vom Mieter auf der Nase herumtanzen lässt und von ihm diktieren lässt, wann und was er zahlt und wieviel in Zukunft !

    Wer einen Vertrag eingeht, muss auch für die Folgen haften.

    koha

  • es wird keinen Vermieter geben, der sich vom Mieter auf der Nase herumtanzen lässt und von ihm diktieren lässt, wann und was er zahlt und wieviel in Zukunft !

    Wer einen Vertrag eingeht, muss auch für die Folgen haften.

    Genau, und wenn der FCK pleite ist, hat die Stadt einen Koloss am Hals, mit dem sie nichts anfangen kann, dafür aber noch reichlich Zinsen zahlen muss.

    Manchmal schadet es auch einem Stadtoberhaupt nicht, über die Folgen des Handelns mal nachzudenken.

    Das Geheimnis des Fußballs ist der Ball (Fußballweisheit von Uwe S.)

  • Ein Vermieter mit freier Marktwahl kann vielleicht so agieren. Kann oder will der FCK nicht mehr zahlen, steht das Stadion leer. Wer soll denn Nachmieter sein?? Morlautern? Pirmasens? Der Waldhof?

    16.05.2019 - R.I.P 1.FC Kaiserslautern - R.I.P Anstand, Werte und Moral


    01.09.2019 - Der Tag, an dem ich mein Fantum aufgegeben habe

  • es wird keinen Vermieter geben, der sich vom Mieter auf der Nase herumtanzen lässt und von ihm diktieren lässt, wann und was er zahlt und wieviel in Zukunft !

    Wer einen Vertrag eingeht, muss auch für die Folgen haften.

    naja, wenn ich eine Schrottimmobilie vermiete ( ganz so krass ist es nicht, ich übertreibe jetzt bewusst, aber der Putz bröckelt schon an der einen oder anderen Stelle) für die es keinen Bedarf und somit keine potentiellen alternativen Mieter gibt muss ich froh sein wenn mir jemand den realistischen Preis zahlt.

    Gibt es den FCK nicht, gibt es gar keine Einnahmen.


    Es ist eine schwierige Diskussion in einer der höchst verschuldeten Städte , aber Geld wird an anderer Stelle genauso raus geschmissen

  • Es ist wie mit dem Pfeifen im Wald.

    Aus Angst vor der Zukunft versucht man sich selbst Mut zu machen.

    Die Pläne sind ja gut und schön - aber was wird man realistisch verwirklichen können?

  • In Münster würde so ein Projekt mit Sicherheit einschlagen wie eine Bombe, in Kaiserslautern weiß ich nicht ob ein Markt dafür vorhanden ist, da kenne ich mich in der Stadt nicht so aus.

  • Wie es vorgestellt worden ist, hörte sich nicht mal so schlecht an. Es hieß ja auch, das man noch an den Feinheiten arbeiten kann.. aber die Grundbasis sieht eben so aus.

    :schild: Eine Liebe ein Leben lang :schal:
    „Großer FCK deine Lieder singen wir voller Liebe wieder, wir stehen zu dir bis zum Tod, unsere Farben sind Weiß und Rot.“