Tja mittlerweile zeigt sich bei der Euro Krise das ich doch nicht so falsch lag. Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt sauber zur Mark zurück zu kehren... aber naja... Merkel soll es richten
Denkst du wirklich das eine Rückkehr zur DM richtig wäre?
Tja mittlerweile zeigt sich bei der Euro Krise das ich doch nicht so falsch lag. Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt sauber zur Mark zurück zu kehren... aber naja... Merkel soll es richten
Denkst du wirklich das eine Rückkehr zur DM richtig wäre?
Denkst du wirklich das eine Rückkehr zur DM richtig wäre?
Ach naja ich denke eher der Euro hätte nie kommen dürfen. Es gibt Reformen für die die Zeit nicht reif ist. Für ne einheitliche Währung war es auf diesem Planeten leider noch viel zu früh. Eigentlich ist der Euro ja nur der Vorläufer zu einer geplanten europäischen "Blockwährung" und später zu ner Weltwährung. Es gibt Pläne das ganze System zu vereinheitlichen und zu zentralisieren. Aber wie soll das bitteschön funktionieren wenn alles nur auf Lug und Trug basiert.
Der Euro hätte kommen dürfen. Nur eben ohne Griechenland. Aber es ist auch verständlich (aus Sicht der damaligen Regierung): Wenn meine eigene Währung dramatisch an Wert verliert, weil ich meine Schulden ums "verrecken" einfach nicht in den Grif bekomme, dann hilft mir eine stabile und sichere Währung, geschützt von mitunter den größten Industrienationen der Welt. Besser kann es doch nicht laufen. Man muss sich eher die Frage stellen, warum die EU sich so über den Leisten ziehen lässt.
So einfach ist das.
Ohne den Euro wären wohl schon einige Nationen Europas den Bach runtergegangen. Als Staat, der fast ausschließlich vom Export lebt, wäre das auch für uns katastrophal gewesen. Das werden die Euro-Skeptiker aber wohl nie kapieren, stattdessen wird einer Währung hinterhergetrauert, die es seit fats einem Jahrzehnt nicht mehr gibt.
Ohne den Euro wären wohl schon einige Nationen Europas den Bach runtergegangen. Als Staat, der fast ausschließlich vom Export lebt, wäre das auch für uns katastrophal gewesen.
Warum?
Ohne eine gemeinsame Wirtschafts - und Sozialpolitik ist eine gemeinsame Währung immer ein Tanz auf der Rasierklinge, das wollen die Eurobefürworter nicht sehen.
Warum?
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Weil viele von den Währungen, die es vor dem Euro in den heutigen Problem-Staaten gegeben hat (Lire, Pesete, Drachme) nicht annähernd so stabil waren, wie es der Euro heute trotz aller Krisen ist (nicht mal die D-Mark war das). Nach so einer Wirtschaftskirse wie letztes Jahr wäre in diesen Ländern eine Inflation wohl ziemlich wahrscheinlich gewesen. Wenn das nicht von selbst passiert wäre, hätten Spekulanten eben nachgeholfen, da das bei einzelnen Staaten sehr viel einfacher ist als bei einer großen Währungsunion. Dagegen konnte sich in den Neunzigenr nichtmal eine Wirtschaftsmacht wie Großbritannien wehren.
ZitatDie Statistik bringt es an den Tag: Eine Rangliste zeigt, in welchen deutschen Großstädten die Menschen am meisten Geld zur Verfügung haben und in welchen Städten sie mit wenig Geld auskommen müssen. An der Spitze der Tabelle stehen die Hamburger, die mehr als 20.000 Euro jährlich zur Verfügung haben.
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ZitatGegen den früheren rheinland-pfälzischen CDU-Partei- und Fraktionsvorsitzenden Christoph Böhr und den Hamburger Finanzsenator Carsten Frigge (CDU) sowie weitere CDU-Politiker ermittelt die Staatsanwaltschaft. Hintergrund ist die Finanz-Affäre der Mainzer CDU-Fraktion.
Quelle : http://SWR
ZitatAlles anzeigenSteuerzahlerbund Saar kritisiert Schuldenexplosion im gestern beschlossenen Landeshaushalt 2010
Gegen die Stimmen der Oppositionsparteien SPD und Linke hat der saarländische Landtag gestern den ersten Haushalt der seit einem halben Jahr regierenden Jamaika-Koalition aus CDU, FDP und Grünen verabschiedet. Die beschlossene Rekord-Neuverschuldung von 1,1 Milliarden Euro - fast ein Drittel des Haushaltsvolumens von 3,56 Milliarden - verteidigten die Koalitionäre als alternativlos.
Vor zwei Jahren kam das Saarland noch mit 400 Millionen Euro neuer Schulden aus. Die inflationäre Erhöhung auf 1,09 Milliarden begründete Ministerpräsident Peter Müller (CDU) mit den Erfordernissen, durch Konjunkturprogramme Arbeitsplätze in der Wirtschaftkrise zu stützen. Die Wirtschaftsleistung war 2009 mit 7,9 Prozent im Saarland stärker eingebrochen als im Bund und Rheinland-Pfalz (jeweils 5,0). „Wir bauen, wie es aussieht, erfolgreich eine Brücke", setzt Müller auf wieder einsetzendes Wachstum, kündigte aber an, noch in dieser Woche beim Bund vorstellig zu werden: Die über zehn Jahre gestreckten Hilfen zum Schuldenabbau - 2,3 Milliarden Euro - reichten nicht aus, weil nach den Beschlüssen der Föderalismuskommission II neue Lasten auf das Saarland zugekommen seien. Es gehe nun darum, nachzuverhandeln.
SPD und Linke warfen Finanzminister Jacoby (CDU) Bilanztrickserei vor. Mit der Ausweisung von zwei Sondervermögen - dem Konjunkturstabilisierungsfonds und der Zukunftsinitiative II - verschleiere man das wahre Ausmaß der Verschuldung: Die Programme bedeuten eine zusätzliche Kreditaufnahme von 318 Millionen Euro in 2010. „Wir stehen am Abgrund", formulierte SPD-Haushälter Reinhold Jost. Linken-Fraktionsvorsitzender Oskar Lafontaine sprach der Regierung die Fähigkeit, den Haushalt noch einmal in den Griff zu bekommen, rundweg ab. Nur eine in Berlin zu beschließende Stärkung der Einnahmeseite könne das Saarland retten.
Die Jamaika-Fraktionen verteidigten die im Saldo 156 zusätzlichen Stellen im Landesdienst mit der Schwerpunktsetzung bei der Bildung und Nachholbedarf bei der Polizei. Die 78 neuen Lehrerstellen sollen durch Pensionierungen bis 2014 wieder eingespart werden. Investieren will man unter anderen in den Ausbau der Uniklink Homburg. Für landeseigene Bauten sind 91 Millionen Euro veranschlagt - eine Steigerung um 27 Prozent.
Der Bund der Steuerzahler Saarland kritisierte die gegenüber 2008 um 100 Millionen Euro höheren Personalkosten im Etat 2010. „Dass sich die Jamaika-Regierung 50 neue Stellen in den Ministerien genehmigte, ist das grundfalsche Signal", sagte der Vorsitzende Christoph Walter der RHEINPFALZ. Zwei Siebtel des Haushaltes seien kreditfinanziert, also Schulden. „Wie soll das gehen?", fragt Walter. Die Politik habe noch längstens zwei Wahlperioden Zeit, Lösungen zu finden. Ein „weiter so" münde nach Ansicht des Steuerzahlerbundes zwangsläufig in einer Fusion mit Rheinland-Pfalz. Drauf müssten sich die Saarländer einstellen.
Quelle: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Ludwigshafener Rundschau