Beiträge von mbit

    Düsseldorf hat seit dem Abstieg scheiße gespielt, ja. Aber sie haben es dennoch immer geschafft, grundsätzlich interessante SPieler aus Liga 1 und 2 zu verpflichten. Auf dem Papier ist diese Mannschaft deutlich stärker, als ihr Tabellenplatz. Keine AHnung wieso es da nicht läuft. Da sie (noch) über mehr Kohle verfügen, können sie interessantere Spieler holen und haben somit meiner Meinung nach die bessere Perspektive. WIr schaffen es ja nichtmal, unsere Stammspieler zu halten die nicht in die Kategorie junges aufstrebendes Talent passen...siehe Löwe und Jenssen. Als ob Huddersfield zB ne gute Adresse in England wäre..


    Im letzten Sommer haben sich augenscheinlich mehrere Spieler gegen den FCK entschieden, obwohl wir nur knapp gescheitert waren. Bestes Beispiel: Berisha. Oder: Wood. Oder Behrens. Auch ein Demirbay ist uns nicht erhalten geblieben. Ebenso Stöger


    Da muss ich nach langer Zeit auch mal wieder was ins Forum schreiben. Genau diese Attitüde, wie sie auch Herr Kuntz immer vorgelebt hat ("wir sind nur ein kleiner Dorfverein, die anderen sind größer als wir, da können wir nicht mithalten") ist doch der Grund, warum keiner hierherkommt. Interessierst du dich für einen Arbeitgeber der sich selbst so präsentiert? Würdest du ein Unternehmen finanziell unterstützen das sich selbst bei jeder Gelegenheit klein macht?


    Mit diesem Gerede schaufeln wir uns unser eigenes Grab. Damit das jetzt nicht wieder missverstanden wird: Natürlich sind wir sportlich weit weg von den alten Zeiten und möglicherweise bleibt das auch so. Trotzdem ist der FCK eine starke Marke im deutschen Fußball - mit einem tollen Stadion, gewachsener Fankultur, einer riesigen, in ganz Deutschland verbreiteten Anhängerschaft, tiefer Verwurzelung mit seiner Herkunft, guter Jugendförderung - all das sind Werte, auf die (wieder) mehr Wert gelegt wird und so muss man den FCK auch verkaufen - gegenüber Spielern, Trainern und Sponsoren. Wenn wir schon so weit sind, dass wir glauben ein Etepeteteverein wie Düsseldorf hätte größere Strahlkraft als der FCK, dann brauchen wir nächste Saison in der zweiten Liga gar nicht antreten.


    Ich hoffe, der neue Marketingvorstand sieht das auch so und startet endlich mal wieder einen selbstbewussten Markenauftritt - das und eine insgesamt kompetente Vereinsführung wären die ersten Schritte dazu, dass sich ein Spieler eben nicht für Heidenheim oder Union Berlin entscheidet.

    @ BetzeFenzi


    Es entspricht eben nicht den Tatsachen, wenn Du schreibst, dass es Personen wären, die "in der Mitte der Gesellschaft stehen"! Weiter, zumindest einer der Attentäter ist erst Ende Oktober als Flüchtling über Griechenland eingereist! Das sind Fakten! Die sollten einfach zur Kenntnis genommen werden!
    Der Terror kommt nicht aus der Mitte der Gesellschaft - er kommt von außen!


    Das was du da behauptest, ist eben noch kein Fakt! Fakt ist, dass der Pass eines Menschen bei dem Attentäter gefunden wurde, der diese Route begangen hat. Aber frag dich doch lieber mal, warum ein Selbstmordattentäter einen Pass mit sich herumträgt. Du kannst davon ausgehen, dass alles, was diese Typen an so einem Tag bei sich tragen, einen Zweck erfüllt. Vielleicht will der IS genau das erreichen, was du proklamierst: Im Westen Hass auf die Flüchtlinge säen, damit der Exodus der syrischen Menschen aus dem IS-Gebiet gestoppt wird. Für den IS ist der Verlust der Bevölkerung auf seinem "Staatsgebiet" ein großes Problem, das er mit allen Mitteln zu verhindern versucht.


    Selbstverständlich ist die unübersichtliche Situation aktuell nicht optimal, aber erkläre doch mal ganz konkret, wie du die Grenzen in der derzeitigen Situation sichern willst. Die Menschen auf der Flucht werden immer eine Lösung finden, schon jetzt reisen sie teilweise über die Russisch-Norwegische Grenze ein, und kaum wird eine Möglichkeit gefunden, einen spezifischen Grenzübergang zu schließen, öffnet sich woanders ein neuer.

    Ich finde, das sollte allein die Mannschaft und der Trainerstab entscheiden, die am Freitag im Stadion waren. Wer anderes als diese Leute kann schon sagen, ob er mental dazu in der Lage ist, bei einem solchen Spiel anzutreten.


    Nachdem ja jetzt bekannt wurde, dass die Attentäter Tickets für das Spiel hatten und versucht haben, Zugang ins Stadion zu erhalten, kann ich mir durchaus vorstellen, dass einige Spieler und Mitarbeiter des Trainerstabs erst mal ein bisschen Abstand benötigen.

    So grausam die Anschläge auch sind, umso wichtiger ist es sich immer wieder bewusst zu machen, dass durch Terrorismus in Europa dieses Jahr weniger als 200 Menschen gestorben sind- während im gleichen Zeitraum allein im Straßenverkehr über 25.000 Menschen ihr Leben verloren haben.
    Das soll die Bedrohung durch den Terrorismus nicht kleinreden, zeigt aber, dass es irrational wäre, seinen Lebensstil aufgrund einer solchen Attacke völlig zu verändern. Letztlich ist es genau das, was die Terroristen erreichen wollen - uns die von ihnen so verhasste Freiheit durch Angst zu nehmen.
    Die Befürchtungen, die sich jetzt in den Köpfen festsetzen, lassen sich aufgrund der medialen Präsenz des Terrors kaum abschütteln - aber das Risiko, Opfer eines Terroranschlags zu werden, ist rein rational betrachtet extrem gering - selbst wenn man sich an potentiellen Zielorten aufhält. Darüber hinaus ist es ohnehin unmöglich zu unterscheiden, welche Orte oder Veranstaltungen im kranken Denken dieser Fanatiker als Ziele in Frage kommen. Während einer der größten Exzesse der westlichen Kultur, das Oktoberfest, noch nie Opfer eines islamistischen Angriffs wurde, hätte wohl im Vorhinein keiner damit gerechnet, dass ein Konzert einer Classic-Rock Band zur Zielscheibe wird.
    Wenn man hier also jegliche Risiken ausschließen will, bleibt einem nur, das eigene Haus nicht mehr zu verlassen - das kann wohl keine Lösung sein.


    Was bleibt, ist dennoch die Frage, wie Staaten und Behörden gegen die Extremisten vorgehen können. Es ist wohl klar, dass sich der Terror nicht durch das Einfärben des eigenen Profilbilds oder Hashtags in sozialen Netzwerken besiegen lässt. Im Endeffekt wird es auf ein militärisches Einschreiten im Nahen Osten hinauslaufen, ähnlich, wie das nach dem 11. September der Fall war. Das wird unpopulär sein, wenn deutsche Truppen wieder ihr Leben riskieren müssen, und es wird wahrscheinlich auch wieder deutsche Verluste zu beklagen geben. Man darf gespannt sein, ob die Solidarität mit Frankreich dann immer noch so groß ist wie in diesen Tagen.
    Fakt ist, dass sich weder die Flüchtlingskrise noch die Existenz des Islamischen Staates durch Worte verhindern lassen wird - so lange Syrien, Libyen, der Irak und selbst Ägypten als Staaten de fakto nicht mehr existieren, wird es dort für die Zivilbevölkerung keine Sicherheit und für Fanatiker eine endlose Versorgung an Kämpfern geben. Der Westen hat sich leider selbst in diese Situation gebracht, im naiven Glauben, durch das Entfernen autokratischer Staatsführer (Gaddafi, Hussein, Assad, Mubarak) würde sich dort so etwas wie eine friedliche Demokratie etablieren. Heute sieht man, dass diese Länder im absoluten Chaos geendet sind, während sie früher für den internationalen Terrorismus keine Rolle gespielt haben und zumindest dem Großteil ihrer Bevölkerung eine gewisse Sicherheit geboten haben. Dafür muss der Westen, ob er will oder nicht, jetzt die Verantwortung übernehmen und es irgendwie schaffen, diese Region zu stabilisieren - so lange aber die USA, Europa und Russland so fundamental gegenläufige Interessen haben, sehe ich da aber schwarz.

    Genau so ist es. Er bringt sich eigentlich immer wieder in gute Positionen, er arbeitet sehr viel. Aber wenn es drauf ankommt, trifft er jedes Mal die falsche Entscheidung. Wenn er das bald abstellt, wird er seine Buden machen.
    Fünfstück wird so oder so nicht so schnell auf ihn verzichten. Er ist der einzige da vorne, der mit hohen Bällen anspielbar ist, und da diese fest zu Fünfstücks taktischer Ausrichtung gehören, wird er ihn auch weiter bringen.

    jetzt mal ehrlich,hast du dir diese frage auch schon gestellt,bevor die ausgliederung ein thema wurde.


    während der ära friedrich,hätte man besser auf die warnenden stimmen hören und ihm das vertrauen
    entziehen sollen.damit wäre uns einiges erspart geblieben.


    Na aber genau da hast du ja ein Beispiel, wo die viel beschworene Kontrolle durch die Mitglieder eben nicht funktioniert hat. Der FCK wäre beinahe dabei draufgegangen. Wer sagt dir, dass die Mitglieder in Zukunft weitsichtiger entscheiden?

    Ich werde das jetzt gar nicht alles so ausführlich beantworten, da sich die Diskussion ohnehin im Kreis dreht. Es soll hier auch niemanden das Wort verboten werden, jeder darf seine Meinung äußern, wer bin ich, dass ich das unterbinden möchte.


    Allein aber die Tatsache, dass beispielsweise diese Bordell-Eskapade nach so vielen Jahren immer wieder ausgegraben wird und anhand dessen ausführlich über Sippels Charakter diskutiert wird, halte ich für unsäglich. Gleiches gilt für Spekulationen, ob er wohl einen leistungsbezogenen Vertrag abgelehnt hat, sich wohl für unantastbar hielt und ähnliches. Das alles sind wilde Vermutungen, ohne jegliche Grundlage. Meiner Meinung nach hat niemand verdient, solche Sachen über sich öffentlich lesen zu müssen - unabhängig von Gehalt, Beruf oder was auch immer.
    Ja, Sippel hat selbst den Weg in de Öffentlichkeit gesucht - was soll er auch sonst tun? Nach der Entscheidung des Vereins steht fest, dass er sich um seine Zukunft kümmern muss. Was wäre wohl passiert, hätte er sich nicht an die Fans gewandt, und in 2,3 Monaten kommt mitten im Aufstiegskampf heraus, dass er in Verhandlungen mit anderen Vereinen steht....man hätte ihn hier als Verräter, Judas und schlimmeres beschimpft.


    Was das Forenklima angeht, werden sicher auch die Moderatoren gemerkt haben, dass die Besucherzahlen in den letzten Jahren merklich gesunken sind - da sollte man vielleicht doch mal hinterfragen, warum sich so viele, früher mal aktive Schreiber, kaum noch zu Wort melden. Es sind leider immer wieder die selben Personen in persönliche Streitereien verwickelt, die gerne endlos und offen ausgetragen werden, das kann und will man ehrlich gesagt gar nicht mehr alles lesen.


    Ich persönlich sehe die Vereinsentscheidung durchaus gespalten. Wie bereits erwähnt glaube ich auch, dass man aus sportlicher Sicht aufgrund der letzten Spiele über einen anderen Torwart nachdenken kann. Dann verstehe ich aber nicht, warum man noch im November dem kicker gegenüber andere Aussagen tätigt. (siehe hier: http://www.kicker.de/news/fuss…en---sippel-gefaellt.html )
    Andererseits vergeht kein Tag, wo sich im Forum nicht über Söldner aufgeregt wird - gleichzeitig feiern dieselben Leute, wenn einer, der seit vielen Jahren für den FCK steht, den Verein verlassen muss.
    Zu guter Letzt muss ich auch sagen, dass ich es durchaus unterstütze, wenn bei uns auf die Jugend gesetzt wird. Aber jeder, der schon lange Fußball verfolgt, weiß, dass eine junge Mannschaft auch den ein oder anderen Erfahrenen braucht. Wir sind gerade dabei, all diese Erfahrung abzuschaffen oder zu verunsichern (Torrejon, Sippel, Lakic, Matmour....). Ich glaube nicht, dass uns das nach vorne bringt.

    Ich wiederhole es gerne noch einmal, weil es wohl untergegangen ist: Wie wird man reagieren, wenn Zellner (seit 9 Jahren im Verein) keinen neuen Vertrag bekommt? Linsmayer war ebenfalls 9 Jahre beim FCK, bevor er verkauft wurde, Derstroff sogar 11 Jahre. So ist das Geschäft. Die Jungs haben sich auch nicht öffentlich beschwert, dass sie nicht bei ihrem FCK bleiben dürfen. Und das waren/sind nunmal allesamt Spieler, die keine Bäume ausreissen, soll man sie also nur wegen ihrer Identifikationswerte behalten?


    Dass der Vergleich hinkt, merkste aber schon selber, oder?


    Man kann sportlich von Sippel halten, was man will. Fakt ist, dass er seit Jahren Torwart des FCK war. Er war dabei als es gegen den Abstieg in Liga 3 ging, er stand beim 2:0 gegen die Bayern und beim 5:0 gegen Schalke auf dem Platz. Er spielte für uns in der Relegation und er stand auch noch vor der Winterpause bei uns im Kasten. Das sind jetzt fast 8 Jahre, in denen dieser Mann bei uns meist als Nummer 1 die Kiste gehütet hat. Ich kenne keinen anderen aktuellen Spieler im Kader, der auch nur annähernd so viel als Profispieler des FCK miterlebt hat.


    Die Herren Linsmeyer, Derstroff und Zellner mögen zwar lange hier im Verein gewesen sein, haben aber bis auf wenige Spiele nie eine Rolle bei den Profis gespielt. Daher haben diese Namen in diesem Thread, in dem es um Sippel geht, nichts verloren.


    Ohnehin ist diese komplette Diskussion hier für einen verdienten Spieler absolut unwürdig. Leider gehts in diesem Forum nur noch um die Rechthaberei einiger weniger, was auch unschwer daran zu erkennen ist, dass kaum noch jemand anders zum Forum beiträgt. Meiner Meinung nach könnte man Sippel jetzt einfach eine gute Rückrunde wünschen (das wäre wohl in unser aller Sinne), und des weiteren viel Erfolg bei seiner weiteren Karriere, die, da bin ich sicher, noch lange nicht beendet sein wird. Wer das aufgrund seiner Antipathie nicht kann, der möge den Rest der Saison doch einfach noch abwarten, denn die Sippel-Gegner haben ja nun bekommen, was sie schon so lange fordern. Mal sehen, wer danach der nächste Prügelknabe sein darf.


    P.S. bevor mir jetzt wieder eine übermäßige Sympathie unterstellt wird: Rein sportlich hätte ich Sippel mittlerweile auch gerne auf der Bank gesehen, da er in der Hinrunde doch etwas zu oft daneben griff. Aber das heißt noch lange nicht, dass jemand auf diese Art und Weise abserviert werden muss.

    Hört mir doch auf mit dieser Schönrederei! Wenn sich von unserer Seite da jetzt eine schützende Menschenkette gebildet hätte, um den KSC Mob zu stoppen, würde ich das vielleicht noch jemanden abnehmen. Aber auf den Videos ist doch klar zu sehen, wie unsere schwarze Fraktion sich über die Situation freut wie Schnitzel.


    Es mag zwar ehrenhaft sein, wenn einzelne da tatsächlich vor hatten, irgendwas zu schlichten, aber wer ernsthaft glaubt, mit Vernunft gegen so einen gewaltbereiten Mob anreden zu können, dem ist wohl auch nicht mehr zu helfen. Das einzig Richtige wäre gewesen Abstand zwischen sich und die Angreifer zu bringen und die Polizei zu holen, denn niemand außer der ist in der Lage und dafür verantwortlich gegen solche Randalierer vorzugehen.


    Dieses ganze Gelaber von wegen Selbstverteidigung und Beschützen der eigenen Fans spielt doch nur den Krawallmachern in die Hände.

    Ich denke auch, dass der momentane Fokus, auch wenn das nicht so offen kommuniziert wird, ganz klar darin liegt, möglichst bald wieder in die erste Liga zu kommen, da der FCK in Liga zwei finanziell immer weiter abrutscht. Selbst wenn es nur für ein Jahr in Liga 1 reichen sollte, weil es wirklich so einen krassen Umbruch geben sollte, ist das finanziell für den Verein immer noch besser, als ein weiteres Jahr in Liga zwei. Auch das kann man unter NAchhaltigkeit verstehen, nämlich wenn es darum geht, unsere Zahlungsfähigkeit in der Zukunft zu sichern. Die Leihspieler öffnen eine relativ kostengünstige und finanziell risikolose Möglichkeit, sich sportlich sehr schnell zu verbessern.


    Davon abgesehen: Einen Umbruch wird es so oder so geben. Bei einem Aufstieg werden uns sicher einige der herausragendsten Spieler verlassen, ob sie nun geliehen oder gekauft sind, spielt keine Rolle (Wobei ich z.B. nicht glaube, dass Lakic zweimal den gleichen Fehler machen würde). Verpassen wir den Aufstieg, wird es ebenfalls einen Umbruch geben, weil es auch in diesem Fall Spieler mit Erstligaambitionen geben wird, die beim erstbesten Angebot den Verein verlassen. Das gilt auch für Spieler, die noch Vertragslaufzeit haben, wie man bei Zoller und Torrejon gesehen hat. Wieder andere Spieler werden wahrscheinlich gehen müssen, weil sie eben nicht gut genug waren, um uns zum Aufstieg zu schießen, sie zu alt geworden sind, oder einfach nicht mehr in die angestrebte Philosophie passen.


    Fazit: Einen Umbruch gibt es so oder so, aber bei einem Aufstieg hätten wir einerseits einen finanziellen Vorteil, und zweitens stehen dann meiner Meinung nach die Chancen höher, den Kader doch größtenteils beisammen zu halten. Der ein oder andere Leihspieler mag in so einem Fall vielleicht doch plötzlich die sportlich bessere Perspektive bei uns sehen, oder ein verleihender Verein merkt eventuell, dass er den zurückkehrenden Spieler gar nicht gebrauchen kann. Wenn uns also Leihspieler dabei helfen, irgendwie wieder aufzusteigen, hat der Verein dafür meine volle Unterstützung.

    Grundsätzlich ist das Risiko bei Leihen deutlich niedriger, als wenn man so einem Spieler gleich einem 3-Jahres-Vertrag anbietet. Da hatten wir jetzt auch genug von, und auf einigen dieser tollen Transfers sind wir noch ganz schön lange sitzen geblieben.


    Wenn man sich mal zurückerinnert, haben wir mit Leihspielern auch durchaus gute Erfahrungen gemacht - beim damaligen Aufstieg haben diese Spieler eine große Rolle gespielt. Und trotz deren Weggang haben wir im Jahr darauf die Klasse gehalten.
    Davon abgesehen werden uns Leistungsträger immer verlassen, egal ob sie geliehen sind oder nicht. Siehe Lakic, Ilicevic, Torrejon, Zoller...Klar, für gekaufte Spieler bekommt man manchmal noch eine Ablöse, aber einen Umbruch in der Mannschaft wird es sowieso jedes Jahr geben, ob wir aufsteigen oder nicht.


    Davon mal abgesehen: Wer sagt denn, dass im konkreten Fall die sportliche Perspektive für den Leihspieler nächstes Jahr bei uns nicht sogar besser ist als beim HSV? So wie der in die Saison gestartet ist wirds auch dieses Jahr nur gegen den Abstieg gehen. Am Ende spielen wir nächstes Jahr erstklassig, während der HSV runter muss. Und dann sieht die Geschichte schon wieder ganz anders aus.
    Bei Younes z. B. wäre ich mir auch nicht so sicher, ob er nicht noch erhalten bleiben kann. Gladbach hat mittlerweile Europapokal-Ambitionen und investiert enorme Summen in seinen Kader. Ob da für einen Younes noch Platz ist wird man erstmal abwarten müssen. Wenn es tatsächlich gelingt aufzusteigen, halte ich es zumindest für nicht ausgeschlossen, dass uns der ein oder andere Leihspieler erhalten bleibt.