Beiträge von Equinox

    Bisher immerhin 11 mal kurz vor Schluss eingewechselt worden in Liga 2, in drei Jahren insgesamt, wohlgemerkt. Ansonsten Regionalliga. Damit so traurig es klingt, wohl einer der "gestandesten" Spieler im Kader für nächste Saison...


    Bitte, bitte, bitte - nicht wieder gegen den Abstieg...

    Das Problem ist halt, dass es mittlerweile keine ablösefreien Innenverteidiger aus Liga 2 oder 3 mehr auf dem Markt gibt. Also wird man entweder Geld in die Hand nehmen müssen, weitere Wundertüten aus irgendeiner Timbuktu-Liga holen oder mit Jugendspielern / Amateuren antreten müssen.


    Die Aufstellung sieht für mich bisher nicht wirklich überzeugend aus. Die Abwehr ist zu schwach besetzt, das Mittelfeld mit Fechner und Albaek kann ich nicht einschätzen, da beide bisher kaum gespielt haben und wenn, dann eher mäßig. Biada ist eine Wundertüte, Zuck - ich weiß nicht, Hemlein kenne ich nicht. Spalvis ist ganz gut für die dritte Liga, aber ein adequater Ersatz wäre nicht schlecht gewesen, falls er sich verletzt oder mal eine Formkrise hat.


    Alles in Allem für mich kein Aufstiegskader, aber man ist ja laut Klatt auf weitere Jahre in Liga 3 vorbereitet. Wäre mit diesem Kader mit einem sicheren Klassenerhalt zufrieden.

    Sind ja immer dieselben, von daher weiß man ja aus welcher dunklen Ecke es kommt. Und was soll man auf solch "niveauvolle" Beiträge wie die von diablo noch antworten? Ich bin leider nicht so gut in Ghetto-Sprache...

    Das wage ich mich nicht zu beurteilen. Wie gesagt, mir sagt der Spieler nix. Aber auch wenn seine Leistungsdaten möglicherweise nicht komplett überzeugen, so bleibt doch nix, wie Bader da einen Vertrauensvorschuss zu geben. Den hatten seine Vorgänger auch, selbst wenn das Ergebnis teilweise als Argument gegen Vertrauen herhalten könnte. Aber das wird ja auch nix ändern. Bader wurde als Verantwortlicher ausgesucht und daran wird sich so schnell auch nix ändern. Was ich persönlich auch befürworte, weil wir da Kontinuität brauchen, selbst wenn der Wiederaufstieg knapp verfehlt werden würde (sähe natürlich anders aus, wenn man dann nur mit Ach und Krach die 3. Liga hält). Wenn die Überzeugung besteht, der Spieler passt in das neue Mannscahftskonstrukt, dann soll es so sein. Es ist halt irgendwie die Zeit, wo man Verantwortliche auch liefern lassen muss. Deswegen schau ich mir die Transfers entspannt an und warte ab, wie man sich präsentiert, wenns dann wieder um die Wurscht geht.


    Mir wärs ja im Prinzip egal, wenn man sagt, wir machen einen Neuaufbau - Bader traue ich wie auch Kuntz grundsätzlich zu, das Potential eines Spielers einschätzen zu können und nicht einfach blind alles an den Betze zu holen was möglichst nichts kostet und nicht bei drei auf den Bäumen ist, wie die bisherige Führung.


    Dann sollen sich die Herren aber nicht hinstellen und vom Ziel Wiederaufstieg reden, denn Potential schießt keine Tore. Und dann sollen sie im zweiten Schritt erklären, wie der Verein zu finanzieren sein soll, wenn man nicht in der nächsten Saison wieder aufsteigt.

    Kann zum Spieler nix sagen. Aber vielleicht startet er hier ja auch total durch. Sowas gibts ja manchmal, dass bestimmte Spieler beim passenden Verein aufblühen. Hoffen kann man ja. Aber selbst wenn nicht, seh ich es nicht zwingend als verschwendeten Kaderplatz. Immerhin geht ja Correia. Also sicher einen Kaderplatz gewonnen. Und mehr wie 3mal 15 Minuten pro Saison wird er hoffentlich schaffen. ;)


    Grundsätzlich richtig, aber dass die Strategie "Wir kaufen 100 Überraschungseier, vielleicht steckt in einem ja der nächste Miro Klose drin" schon in den letzten beiden Jahren nicht funktioniert hat, ich denke da sind wir uns einig. Das sind alles so Blindschüsse, ich vermisse da auch weiterhin die sportliche Kompetenz.

    Ich weiß nicht, in bin da skeptisch. Es wird bestimmt Geld rein kommen, aber lange nicht in dem Ausmaß (50-60 Millionen). Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Großinvestor Millionen in den Verein pumpt, um dann im entscheidenden Gremium mit garantierter Minderheit den Grüßonkel zu spielen.


    Ich sehe das eher als Chance noch etwas Geld von den Fans einzusammeln, die sich jetzt in größerer Zahl ein Stück FCK kaufen wollen. Nicht schlecht, aber viel mehr als die Größenordnung Fananleihe wird dabei meinem Gefühl nach nicht rum kommen.


    Großinvestoren können dasselbe Geld auch in einen Bundesligisten stecken, wo sie zudem noch mehr Mitspracherecht erwerben, da spricht nicht viel für den FCK. Es sei denn natürlich, es findet sich ein Milliardär, der glühender Lautern-Fan ist, aber die scheinen in der Pfalz eher rar gesät.

    Gut, dass es geklappt hat. Ändern tut sich dadurch aber erstmal garnichts, deswegen kann ich die ganze Euphorie noch nicht so ganz nachvollziehen. Und wer sich jetzt schon hier wieder mit Bundesligisten vergleicht, der hat den Schuss auch nicht gehört.


    Es bleibt jetzt abzuwarten, ob dieses "Lauterer Modell" für größere Investoren ausreichend interessant ist und ob wirklich investiert wird. Es muss auch klar sein, dass das jetzt die letzte Reserve ist. Es gäbe nichts Schlimmeres, als jetzt die Hälfte des Vereins an Anleger zu verkaufen und in 1-2 Jahren wieder blank da zu stehen. Wenn der Aufstieg nicht klappt nächstes Jahr, werden alle bis dahin eingegangenen Investitionen einfach durch die laufenden Kosten verpuffen - und nochmal ausgliedern geht dann nicht mehr.


    Es bleibt spannend...

    Letzte Saison 3 Spiele über 45 Minuten und 7 Spiele zwischen 1 und 20 Minuten auf dem Platz. Bei einem Mitabsteiger.
    Mir wird langsam Angst und Bange...


    Man sollte sich mal klar machen, dass man, wenn man Aufstiegskandidat sein will, auch Spieler braucht, die zu den Besten in Liga 3 gehören müssen.

    So oder so ist es momentan doch mehr als fragwürdig, ob es den FCK noch lange geben wird. Selbst wenn die Ausgliederung durch gehen sollte - ich befürchte nach wie vor das Gegenteil - dann hat man erstmal nur die Grundvoraussetzung für eine Weiterexistenz geschaffen, das bedeutet aber noch lange nicht, dass dann sofort innerhalb von ein paar Monaten die Investoren Schlange stehen. Ob man dann genug einstiegswillige Unternehmen und Privatinvestoren findet, um knapp 7 Millionen rechtzeitig zusammen zu kriegen - ich würde da ein großes Fragezeichen setzen.


    Dann haben wir auch stand jetzt einen Kader, der in Liga 3 nie und nimmer um den Aufstieg spielen können wird. Übersteht der FCK wirklich ein weiteres Jahr in Liga 3? Werden durch einen nicht erreichten Aufstieg noch mehr potentielle Investoren eher abgeschreckt? Was passiert, wenn es in der kommenden Saison wieder gegen den Abstieg geht?


    Die Ausgliederung ist aus meiner Sicht die Grundvoraussetzung, dass man überhaupt eine kleine Chance hat, wieder aus diesem Desaster raus zu kommen. Gerettet ist der Verein damit aber noch lange nicht.

    man sieht bei dir klar,es brennt oben zwar licht,es ist aber niemand zuhause


    gehts dir nur ums provozieren,oder bist du wirklich so schlecht informiert


    Für jemanden, der offenbar schon sehr lange Anhänger des Vereins ist, bin ich bei Dir wirklich immer wieder überrascht, wie wenig Ahnung Du von dem hast, über das Du redest. Willst Du leugnen, dass der FCK 2007/2008 einen Fehlbetrag von ca. 4 Mio. Euro auf dem Konto hatte? Vielleicht hilft Dir dieser Artikel nochmal, Dein Gedächtnis etwas aufzufrischen:


    https://www.n-tv.de/sport/Laut…zkniff-article282610.html


    Warnung: In dem Artikel werden Leute wie Bauckhagen zitiert - nur für den Fall, dass jemand leicht zu Wutausbrüchen neigt...


    Klar hat er recht! Aber mal ehrlich - meinst Du, dass der Grossteil das Ganze versteht? Ich glaube es nicht!


    Das ist eben das Problem, dass beim FCK immer Leute mitentscheiden, die nicht wissen, um was es eigentlich geht. Um solche Sachverhalte objektiv beurteilen zu können, braucht man ein gewisses kaufmännisches Grundverständnis, was - und das ist nicht böse gemeint - Einigen hier völlig fremd ist.


    Daher wird es auch bei dieser Abstimmung nicht um Inhalte, Fakten oder Zahlen gehen, sondern nur darum, ob die Vortragenden einen überzeugenden Eindruck machen. Und genau deswegen habe ich auch meine Zweifel, dass das gut ausgeht.

    Bankrott und zahlungsunfähig zu einem Zeitpunkt X versus ausgewiesenem Verlust in einer Bilanz sind zwei paar Schuhe.
    Dass eine Bilanz einen Sachverhalt x zeigt beweist nicht das Gegenteil einer drohenden Zahlungsunfähigkeit.


    Is ja quasi wie erklären wollen dass man einem verdursteten Mensch das Leben nachträglich bewiesen retten kann wenn er zum Zeitpunkt der Bilanz nur leicht durstig ist.


    Es geht mir nur darum zu zeigen, dass der Verein unter Kuntz finanziell nicht schlecht dagestanden ist. Es gibt ja immer die Behauptung, die Nachfolger wären nur so jämmerlich und kläglich gescheitert, weil Kuntz einen Scherbenhaufen hinterlassen hätte. Der Scherbenhaufen, den Kuntz 2008 auffand, war 100 Mal größer. Und daran ändert auch die Frage nichts, ob man jetzt den Überziehungszins zahlt und die feststehenden Einnahmen aus dem nächsten Monat abwartet, oder ob man einen Transfer um einen Monat vorzieht, um sich eben diese Zinsen zu sparen.

    1860 ist auch eine KGaA, die auch kein Oligarch "übernehmen" kann. Trotzdem hat der Verein sich bei Ismaik so viel Geld geliehen, dass der dort im Prinzip die Bedingungen frei diktieren kann, da er ansonsten die Rückzahlung nicht mehr stundet und der Verein sofort insolvent ist.


    Will sagen: Die Ausgliederung an sich oder welches "Modell" einer Ausgliederung man umsetzt, hat überhaupt garnichts mit der Abhängigkeit von einem Großinvestor zu tun und verhindern lässt sich eine solche Abhängigkeit auch nicht, es sei denn man nimmt nirgendwo jemals Schulden auf.

    Finanzvorstand Michael Klatt sagte, der FCK sei auch auf eine zweite und dritte Saison in der 3. Liga vorbereitet.


    Vor dem Hintergrund dieser Aussage machen die bisherigen Spielerverpflichtungen dann allerdings wieder Sinn. Ich hoffe nur, der Schuss mit Nonames und Fußball-Opas geht nicht wieder nach hinten los und man landet gleich in der Regionalliga...