FCK-Vorstand Klatt: "3. Liga wäre Herausforderung"

  • @ freak


    Deine Beiträge treffen alle den Kern. Sollte kein frisches Geld von irgend wo herkommen, ist ein Abstieg gleichbedeutend mit einer Insolvenz - spätestens nach einem Jahr 3. Liga!

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    FCK


    Chance gehabt - Chance vertan!

  • @ NRW_Teufel
    So ist es und jeder der Herrn Klatt aufmerksam zugehört hat dürfte sich auch darüber im Klaren sein, dass überhaupt die Realisierung eines Jahres in der dritten Liga eine fast nicht zu stemmende Aufgabe darstellt.


    Insofern landen wir wieder bei der Ausgliederung die uns im Fall der Fälle in mehrfacher Hinsicht von großem Nutzen sein kann.
    Zum einen kann aufgrund des Vier-Säulen-Models auch ohne Ankerinvestor frisches Geld über die anderen drei Säulen generiert werden. Das sind sicher nicht die größten Summen, diese würden aber etwas Luft zum Atmen geben.
    Im Worst-Case-Szenario, also einer Insolvenz der GmbH & Co. KGaA wäre man durch die angedachte Gründung einer dritten Mannschaft die im e.V. verbleibt insofern abgesichert, dass der FCK nicht komplett verschwindet.

  • @ freak


    Das Problem ist, dass viele das Ganze nicht verstehen oder einfach nicht wahrnehmen wollen.


    Da wird dann lieber irgend welchen geglaubt, die erzählen aus Wasser Wein zu machen.


    Die Situation ist mehr als schwierig, sie ist bedrohlich. Und dann wird gerne denen die Schuld gegeben, die versuchen zu retten was zu retten ist.


    Nichts desto trotz - müssen wir runter und es ist kein frisches Geld in Sicht, dann ist eine geplante Insolvenz das einzig Richtige. Mit allen oder trotz aller Konsequenzen.

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    FCK


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  • @ NRW_Teufel
    Die Planinsolvenz wäre in dem Fall tatsächlich der einzige Weg der noch bleibt.


    @ Exil Wingerter
    Auf Sicht brauchen wir den Investor, aber wie gesagt ohne Ausgliederung, kein Investor und dann gehen die Lichter früher (bei Abstieg) oder später (bei Klassenerhalt) aus. In der aktuellen Lage gibt es keine Alternative außer darauf zu hoffen, dass wir die Klasse halten, nächstes Jahr aufsteigen und uns dann in der Bundesliga etablieren. Aber ich denke es gibt niemanden der das für realistisch hält. Und selbst in der Bundesliga wird auf absehbare Zeit ohne externe Geldgeber nichts mehr gehen. Freiburg und Mainz werden früher oder später auch nicht mehr da herum kommen.


    Wenn wir eine im e.V. verankerte dritte Mannschaft haben, kann diese später, sofern die Rechte für Logo etc. auch im e.V. verbleiben, später mit bekanntem Logo an den Start gehen. Aber auch das muss erstmal gelöst werden. Denkbar wäre beispielsweise, dass die GmbH & Co. KGaA einen Obulus für die Nutzung des im e.V. verbliebenen Logos zahlt. Sollte so eine Lösung nicht möglich sein, könnte man auch beispielsweise das vor einigen Jahren genutzte Traditionslogo im e.V. belassen und für diese dritte Mannschaft nutzen.

  • e Insolvenz wäre der ultimative Todesstoß für unseren Verein. An dem Tag an dem der FCK Insolvenz anmelden muss, ist er wirklich nur noch ein Stück untergegangene deutsche Fußballgeschichte.


    zumal das auch mal gar keine garantie ist, wieder auf die beine zu kommen. im gegenteil, viele versauern ewig in der regionalliga. Beispiele: Offenbach, Essen, Aachen
    jüngstes beispiel der fsv frankfurt, lange 2.ligist gewesen nun auf einem möglichen abstiegsplatz in der RL Südwest. dazu kommen noch die relegationsspiele untereinander wenn es um den aufstieg geht. glaube in zukunft gibt´s da eine änderung (übergangslösung). wobei man da sogar in der RL Süwest am besten aufgehoben ist, da diese direkt aufsteigen.
    1860 steht zwar aktuell relativ klar oben genau wie cottbus in ihrer liga. wenns schlecht läuft bekommen die cottbus zugelost und das wars vielleicht dann mit aufstieg.


    ich glaube auch, dass ein abstieg in die RL auch ein dauerhaftes Verweilen dort beinhalten wird.

    Jeder Traum geht mal zu Ende,
    nur WIR warten auf die Wende....

  • Gehen wir runter, bleiben wir unten! Das ist für mich recht sicher.


    Helfen würde eventuell eine möglichst schnelle (wobei ich da von langen Monaten schreibe) Ausgliederung und in der Folge davon rasch ein Investor.


    Klappt es dann nicht mit dem Verbleib in der 2. Liga bestünde trotzdem die Möglichkeit wieder auf zu steigen.


    Aber ohne Ausgliederung ...

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    Einmal editiert, zuletzt von NRW_Teufel ()

  • Die ganze Diskussion über Insolvenz und dritte Liga ist so überflüssig wie ein drittes Ei.Warum?
    Ganz einfach weil der FCK nicht absteigt.Fertig aus.
    Herrmanns Optimismus hat mich angesteckt. ;)

    Ich bin gläubig!
    Ich glaube,daß 4 Pfund Ochsenschwanz eine gute Suppe gibt
    :biggrin:


    Die Herstellung eines Ofenrohres ist ganz einfach:Man nimmt ein langes Loch und wickelt Blech drumherum! :D

  • Auch wenn wir - und sei es nur wegen Eurem Optimismus - dieses Jahr nicht absteigen sollten, brauchen wir trotzdem die Ausgliederung.


    Ohne frisches Geld ist auch der Verbleib in der 2. Liga nicht mehr lange machbar. Wen sollen wir nach dieser Saison verkaufen? Wer soll uns die notwendigen Millionen bringen?

    .

    FCK


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  • Aber selbst wenn die Ausgliederung von den Mitgliedern beschlossen wird dauert es noch, bis diese rechtlich vollzogen ist.


    Danach, selbst wenn ein Investor bereit steht, dauert es nochmal, bis dieser Geld in den Verein stecken kann. Ich weiß nicht, wie lange sich so etwas hinzieht, aber ich befürchte, dass es zu spät ist. Selbst wenn wir die Klasse halten haben wir kein Geld für neue, bessere Spieler. Ich möchte momentan kein Entscheider beim FCK sein, wahrlich nicht.

    "Wo Licht ist ist auch Schatten.
    Auf die Sonne folgt der Regen, mein Leben ist ein Fluch und Segen.
    Du darfst auf die Fresse fallen, Gewinner stehen wieder auf nur Verlierer bleiben liegen.
    Mund abwischen weiter gehen, ihr werdet mich von hinten sehen!"

  • Selten passte der Spruch besser als heuer:
    Mit dem Arsch voll an der Wand


    bitte lass uns das überstehen Fußballgott

    "Die Menschen wissen im Moment nicht wohin mit ihrer Liebe. Sie möchten dafür wenigstens ab und zu ein Fußballküsschen bekommen. Dafür werden sie den Klub weiterhin unterstützen müssen, auch in holprigen Zeiten" !! (Marcel Reif, kicker, 10.10.16)

  • Auch wenn wir - und sei es nur wegen Eurem Optimismus - dieses Jahr nicht absteigen sollten, brauchen wir trotzdem die Ausgliederung.


    Ohne frisches Geld ist auch der Verbleib in der 2. Liga nicht mehr lange machbar. Wen sollen wir nach dieser Saison verkaufen? Wer soll uns die notwendigen Millionen bringen?


    Der fett gedruckte Satz ist treffend ! Da kann mal sehen, was hier in den letzten 20 Jahren an Mißwirtschaft betrieben wurde. Dorfvereine wie Heidenheim & Sandhausen oder Zuschauermagneten wie Bochum, Regensburg oder Fürth haben uns so was von überholt.... ! Und das Schlimme, die können vor nur 1000 Zuschauern spielen und haben trotzdem keinerlei finanzielle Sorgen..........

  • Und das Schlimme, die können vor nur 1000 Zuschauern spielen und haben trotzdem keinerlei finanzielle Sorgen..........


    Das ist in keiner Weise zutreffend:
    - alle haben Sponsoren, die sie über Wasser halten.
    - keiner von ihnen hat ein so kostenintensives Stadion.
    - und Schulden haben sie trotzdem.

    Einmal editiert, zuletzt von Max ()

  • Schulden? Wohl ehr Verbindlichkeiten.


    Verbindlichkeiten sind für mich auch Schulden.


    Nur 2 Beispiele, wie Städte und Privatpersonen die Vereinen unterstützen:


    Heidenheim: Zuerst investierte der Unternehmer Voith kräftig in das neue städtische Stadion,
    letztes Jahr verkaufte die Stadt Heidenheim das Stadion für 1 Euro an den Verein. Ein Stadion, dessen Größe für den Verein ideal ist.


    Regensburg: Der Jahn stand vor der finanziellen Pleite. Mehrere Millionen Schulden. Der Immobilienguru Tretzel stieg mit ein paar Millionen ein. Dafür bekam er von der Stadt Baugebiete zugeschachert,. Der OB Wolbergs ist deshalb wegen Bestechlichkeit suspendiert und war längere Zeit in Untersuchungshaft.
    Nutznießer dieser Sache war der Jahn.
    Die Conti-Arena wurde weitgehend von Continental errichtet.


    Das sind nur 2 Beispiele. Bei anderen Vereinen läuft es doch ähnlich.


    Kein Verein ist in der 2. Liga ohne finanziellen Rückhalt auf Dauer konkurrenzfähig.
    Ein vollkommen bescheuertes System.
    Profiteure dieses Systems sind Spieler, Spielerberater und Funktionäre.
    Leidtragende sind Vereine und Fans.

    2 Mal editiert, zuletzt von Max ()

  • Heidenheim: Zuerst investierte der Unternehmer Voith kräftig in das neue städtische Stadion,
    letztes Jahr verkaufte die Stadt Heidenheim das Stadion für 1 Euro an den Verein. Ein Stadion, dessen Größe für den Verein ideal ist.


    Falsch



    Ferner spielt der FCH vor Konstant >10000 Zuschauern. Was für die Region schon bemerkenswert viel ist.


    Und ja der FCH hat Verbindlichkeiten, ~13 Mio€ aber auch 20 Mio€ Vermögen.


    Der FCK hat Verbindlichkeiten über ~14 Mio€ und Vermögen von 17 Mio€


    Im Gegensatz zu uns ins bei Heidenheim also finanziell alles sehr Lot.
    Dann schau dir bitte mal die Anzahl der Sponsoren von diesem Verein an. Und neben Voith ist Hartmann (Pflaster, Med-Produkte) Ankersponsor.
    Man muss fair sagen: die haben alles richtig gemacht in den letzten Jahren. Alles.


    Wenn man vergleicht, dann bitte fair.

    "Die Menschen wissen im Moment nicht wohin mit ihrer Liebe. Sie möchten dafür wenigstens ab und zu ein Fußballküsschen bekommen. Dafür werden sie den Klub weiterhin unterstützen müssen, auch in holprigen Zeiten" !! (Marcel Reif, kicker, 10.10.16)

    Einmal editiert, zuletzt von Ostalb-Devil ()

  • Ostalb, natürlich hast Du recht! Aber ist es nicht egal, was HdH, der Jahn oder sonst wer machen? Bei uns ist es eben nicht so!


    Und Max hat recht - das Stadion von HdH ist von der Grösse bestimmt okay - unser Beton-Sarg ist zig Nummern zu gross! Selbst für die erste Liga viel zu gross!


    Und diese Grossmannssucht war der erste Nagel zum Sarg!

    .

    FCK


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    Einmal editiert, zuletzt von NRW_Teufel ()

  • Ostalb-Devil,
    Respekt, du hast gründlicher recherchiert als ich. Bzw. ich habe gar nicht recherchiert, sondern nur dargestellt, was ich in Erinnerung hatte.


    Es ging mir aber auch gar nicht um genaue Zahlen, sondern ich wollte nur darstellen, dass Vereine ohne das Engagement von Sponsoren nicht konkurrenzfähig sind.
    Dass es Profiteure dieses Systems und Leidtragende gibt.
    Natürlich spielt es auch eine Rolle, wie sich ein Verein sportlich aufstellt. Hier kann er vor allem durch Fernsehgelder und Zuschauerzahlen etwas herausholen.
    Und trotzdem sind Liga 3 und Liga 2 im Grunde wirtschaftlich ungesund und hängen am Tropf der Wirtschaft.
    Auch Heidenheim.

  • Und das Dorf Heidenheim hat immerhin 50 Tausend Einwohner.
    Zwar nur 50% von Kl, aber da ist durchaus ein feines Fanaufkommen

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