FCK schließt Vertrag mit regionalen Investoren ab

  • Ersetze "kaufen" durch "verpflichten".

    Die Kritik kommt ja auch von einigen Konkurrenten - einen Rieder, Pourie, Kleinsorge, Winkler, Hlousek, denen müssen ja auch Gehälter gezahlt werden und nicht gerade kleine Gehälter für L3. Ferner sind ja noch die lieben Berater im Spiel, die ihren Check haben wollen.

    Ja, dafür wurde mit Pick und Kühlwetter ja auch "verkauft". Und die ganz Kaderplanung läuft im Einvernehmen mit dem Gläubigerausschuss, also mit den "Geschädigten" selber. Wenn einer das Recht hat, sich zu beschweren dann eher die Gläubiger als der 1. FC Saarbrücken, der auch von Geldern von Stadt und Land lebt, und von seinem Gönner Ostermann. Was die Gehälter betrifft und wie viel die lieben Berater bekommen, haben wir hier keine Zahlen, über die wir diskutieren könnten.


    Dass der FCK straffrei bleibt, liegt am DFB.

    Wer die Menschlichkeit vergisst, weil man anderer Meinung ist, der schlägt der Freiheit ins Gesicht.

  • CMotsch82man

    ist ja alles richtig - aber siehe auch Jena und Sonnenhof die auch nun Geld abschreiben dürfen - und das sind nicht die großen Gläubiger, die im Ausschuss sitzen.


    Das die genannten Spieler keine low Budget Leute sind und auch Berater ihren Obolus bekommen, darüber brauchen wir wirklich nicht diskutieren, darauf werden die auch beim insolventen FCK nicht verzichten


    Auch das der FCS stark von und zu Lasten von Außen lebt, ist absolut klar. Aber klar ist auch, der FCK nutzt die Möglichkeit der Straffreiheit aus und konsolidiert sich, und stellt gleichzeitig aus Sicht der anderen - und auch aus Sicht des eigenen Trainers - eine verbesserte Mannschaft zusammen. Da kann man für den Missmut wirklich Verständnis haben. Nichts anderes wollte ich damit sagen.

    Andererseits brauchen unsere "Konkurrenten" die Hosen auch nicht all zu voll zu haben, den rein aus der Vergangenheit, hat der FCK noch immer schlecht mit dem gewonnen Geld gearbeitet - Stichwort Mannschaftsqualität.

    "Die Menschen wissen im Moment nicht wohin mit ihrer Liebe. Sie möchten dafür wenigstens ab und zu ein Fußballküsschen bekommen. Dafür werden sie den Klub weiterhin unterstützen müssen, auch in holprigen Zeiten" !! (Marcel Reif, kicker, 10.10.16)

    Einmal editiert, zuletzt von Ostalb-Devil ()

  • Ich habe mit den Verpflichtungen für die kommende Saison ein gutes Gefühl und glaube ( auch wenn ihr jetzt lacht) das wir den Aufstieg schaffen.

    Es wurden ja durch den Verkauf von Grill, Kühlwetter und Pick weit mehr Einnahmen als Ausgaben getätigt. Für die Finanzierung der Spieler steht ja auch das Kapital der Investoren zur Verfügung.

    Auch wenn es naiv ist, glaube ich an einen Neustart mit besseren Bedingungen als vorher.

    Es wurde dieses Mal auch nicht kopflos sondern gezielt eingekauft, so dass alle Positionen, bis auf den Sturm, aber da soll ja noch was kommen, besser besetzt sind als letzte Saison.

    Wir dürfen, müssen und wollen hoffen das es nun endlich aufwärts geht.

    Ist dies nicht der Fall, kann man das Buch FCK sicher bald für immer schließen.

    Drum: lets get ready to rumble...

    Wir kommen wieder!
    :schild:

  • Ronnie Wendt

    ja da hast du voll und ganz recht, mit dem Hoffen :)

    "Die Menschen wissen im Moment nicht wohin mit ihrer Liebe. Sie möchten dafür wenigstens ab und zu ein Fußballküsschen bekommen. Dafür werden sie den Klub weiterhin unterstützen müssen, auch in holprigen Zeiten" !! (Marcel Reif, kicker, 10.10.16)

  • ber klar ist auch, der FCK nutzt die Möglichkeit der Straffreiheit aus und konsolidiert sich, und stellt gleichzeitig aus Sicht der anderen - und auch aus Sicht des eigenen Trainers - eine verbesserte Mannschaft zusammen

    Und was macht das jetzt für einen großen Unterschied? Selbst mit 9 Punkten Abzug hätte der FCK den Klassenerhalt erreicht.


    Und auch der FCS hat von Corona "profitiert". Denn so souverän war die Tabellenführung bei 11 ausgefallenen Spielen nicht, dass man sagen könnte, die wären sowieso aufgestiegen.

    Wer die Menschlichkeit vergisst, weil man anderer Meinung ist, der schlägt der Freiheit ins Gesicht.

  • Zum Zeitpunkt, als der FCK die Insolvenz angemeldet bzw. die Öffentlichkeit informiert hat, hatte man gerade mal 7 Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Wären zu dem Zeitpunkt also die üblichen 9-Punkte-Abzug fällig geworden, wäre man wieder mitten im Abstiegskampf gelandet. Die Situation wäre plötzlich eine ganz andere geworden und keiner weiß, ob man unter diesem Druck dann auch so locker den Klassenerhalt geschafft hätte. Wenn ich mir die FCK-Teams der letzten Jahre ansehe und wie sie mit Drucksituationen umgegangen sind, habe ich da so meine Zweifel. Aber gut, das ist letztlich alles Spekulation.


    Dass die Konkurrenz sich jetzt natürlich auskotzt, war irgendwo klar. Vor allem sind wir jetzt wohl die Buhmänner, weil wir tatsächlich die Einzigen sind, die aufgrund von Corona diesen Schritt gemacht haben. Ich würde mal behaupten, dass man auch beim DFB damit gerechnet hatte, dass noch mehr Vereine den Gang zum Amtsgericht machen werden, denn sonst hätte man wohl kaum diese Sonderregelungen eingeführt.


    Letztlich zeigt es aber auch nochmal wunderbar, wie hier unter Banf, Bader und Klatt gewirtschaftet wurde, wenn man jetzt die ausstehenden Zahlungen an Jena und Großaspach sieht. Man hat mit geliehenem Geld alles auf eine Karte gesetzt, sich verzockt und die Nachfolger müssen versuchen es wieder halbwegs zu richten. Auch irgendwie nix neues beim FCK.


    Was ich ganz klar sagen muss: Ich kann den Unmut von Teilen der Konkurrenz durchaus verstehen. Nur zwei Dinge muss man auch bedenken. Erstens: Alle Transfers, die der FCK tätigt, sind vom Gläubigerausschuss abgesegnet. Da passiert nix ohne deren Zustimmung, solange das Verfahren läuft. Und zweitens: Jeder andere Klub hätte die Situation auch ausgenutzt, wenn ihnen das Wasser bis zum Hals gestanden hätte. Wenn es um den eigenen Vorteil geht, wird im Profifußball mit allen Mitteln gearbeitet.

    Ich erinnere in dem Zusammenhang nur mal an die monatelange Debatte um die Fortsetzung der dritten Liga. Da gab es eine ganze Menge Vereine, die ganz vorn dabei waren, als es ums Thema Abbruch ging, um teils den Aufstieg und Klassenerhalt am grünen Tisch zu sichern. Also gilt hier auch mal ganz dezent: Erst mal vor der eigenen Haustür kehren.


    Naja gut, letztlich gibt es jetzt wohl eh nur noch die eine Chance für den FCK: Endlich sportlich liefern oder es ist halt nächsten Sommer wohl endgültig Feierabend. Zumindest sehe ich das so.

  • Und was macht das jetzt für einen großen Unterschied? Selbst mit 9 Punkten Abzug hätte der FCK den Klassenerhalt erreicht.


    Und auch der FCS hat von Corona "profitiert". Denn so souverän war die Tabellenführung bei 11 ausgefallenen Spielen nicht, dass man sagen könnte, die wären sowieso aufgestiegen.

    der Aussenposten hat es schon geantwortet - wenn die 9Pkt in der Saison weg gehen, dann entwickelt sich eine neue Dynamik.


    Ich mag auch nicht auf die anderen zeigen, mit was wäre wenn - aber ich kann ihren Stunk verstehen. Der FCK nutzt in der Krise die Möglichkeit. Ich hoffe nur, dass dies auch der Umschwung wird und nicht, wie sonstwo schon gesehen, in 2 Jahren der Schlamassel der selbe ist.

    "Die Menschen wissen im Moment nicht wohin mit ihrer Liebe. Sie möchten dafür wenigstens ab und zu ein Fußballküsschen bekommen. Dafür werden sie den Klub weiterhin unterstützen müssen, auch in holprigen Zeiten" !! (Marcel Reif, kicker, 10.10.16)

  • Dafür, dass es in der Bild steht, macht ihr hier aber ein riesen Fass auf.

    Keine liest sie, keiner mag sie, aber für Diskussionen sorgt sie immer und überall.

    Es reicht doch, wenn nur einer sie liest und es hier dann breit kloppft! Ich hatte in meinem ehemaligen Geschäft auch viele Zeitungen und beim morgendlichen Einäumen in's Regal, musste ich die Blöd ja in die Hand nehmen. Dadurch sah ich zwangsläufig die Titelseite, die dann für den ganzen Tag völlig ausreichend war. Propaganda und Polemik pur! :karte:

    Schaffen wir es etwa doch noch ? :hm:

  • Ist klar. Von denen, die jetzt meckern, würde keiner die Möglichkeit beim Schopfe packen, wenn sie sich denn böte. Die können sich alle nichts Schöneres vorstellen, als dritte Liga zu spielen.

    Immer das alte Spiel. Hat man selbst die Möglichkeiten nicht, sorgt man dafür, dass andere schlecht dastehen. Zumindest versucht man das. Einfach ignorieren und weiter daran arbeiten, dass es wieder nach oben geht.

    Optimismus ist ein Schlüsselfaktor der Resilienz

  • der Aussenposten hat es schon geantwortet - wenn die 9Pkt in der Saison weg gehen, dann entwickelt sich eine neue Dynamik.

    Das ist ein Argument, das niemand widersprechen kann, weil aber keiner weiß, was wann gewesen wäre. Die Geisterspiele waren jedenfalls sehr steril.


    Was man aber geschafft hat, ist, den vereinspolitischen Tamtam so gut wie möglich von der Mannschaft fernzuhalten.

    Wer die Menschlichkeit vergisst, weil man anderer Meinung ist, der schlägt der Freiheit ins Gesicht.