Rund um die 3. Liga

  • Zur Persona Notzon: von vorschnell kann aufgrund der Dauer seiner Arbeit beim FCK sicherlich keine Rede sein. Wie gesagt, reicht bis zu SK zurück. Und in den letzten Monaten, da hat man ihn trotz Demission von Bader kaum wahrgenommen - Stichwort Strategiediskussion etc. Er tat sich ja mal sehr schwer dieses Amt überhaupt anzunehmen und sah sich ja immer in einer anderen Rolle. Ggf. ist das auch der Grund, warum er kaum in Erscheinung tritt. Letzen endlich, ist seine Position, sofern es weiter geht, sportlich gesehen mit Schommers die Wichtigste.


    Wie gesagt, klarer Plan nach vorne, und gesund kritischer Umgang auch mit sich selbst als FCK.

    "Die Menschen wissen im Moment nicht wohin mit ihrer Liebe. Sie möchten dafür wenigstens ab und zu ein Fußballküsschen bekommen. Dafür werden sie den Klub weiterhin unterstützen müssen, auch in holprigen Zeiten" !! (Marcel Reif, kicker, 10.10.16)

  • leider ist er kein lautsprecher und dass muss man ihm auch vorwerfen.wenn ich in

    seiner position bemerke,dass ich mit meiner arbeit als scout immer wieder auf

    wiederstände treffe,dann schmeiße ich den bettel hin.

    warum muss er denn unbedingt ein "Lautsprecher" sein. Warum soll er im Hintergrund nicht einfach seine Arbeit tun dürfen. Es klappt doch unter den gegebenen Voraussetzungen nicht schlecht wie ich finde.

  • Das macht ja nichts. Ist mir lieber als jemand der vor jede Kamera springt aber sonst nix kann. Als sportlicher Verantwortlicher kann er ja mit den Leuten reden und ich habe so das Gefühl da haben wir in den Jahren davor einen Mangel gehabt. Ich denke das er es wirklich gut macht und das wir an ihm noch Freude haben werden. Sonst wäre er auch unter der neuen Führung schon aussortiert. Merk und Voigt haben ja wie wir wissen ihre Vorstellungen. Ich teile sicher nicht alle aber da scheint ein Plan zu sein der uns weiter bringen könnte.

  • leider ist er kein lautsprecher und dass muss man ihm auch vorwerfen.wenn ich in

    seiner position bemerke,dass ich mit meiner arbeit als scout immer wieder auf

    wiederstände treffe,dann schmeiße ich den bettel hin.

    Das ist ja nicht unbedingt eine Frage der Persönlichkeit. Gerade in solchen Unternehmen ist es vor allem auch eine Frage der Hierarchie. Notzon war zunächst Leiter der Scouting-Abteilung, nach Stövers Abgang war er in der Saison 2017-18 Teil eines Gremiums, welches die sportlichen Geschicke leiten sollte. Für mich heißt das, dass BN rund vier Jahre lang in keiner Position war, in der er hätte "lauter" werden können. Erst ab der Saison 2018-19 war er als alleinverantwortlicher Sportdirektor tätig. Wobei, Martin Bader kam im Februar 2018 und war sein unmittelbarer Vorgesetzter. Notzon war beim FCK ergo noch nie in einer alleinverantwortlichen Position. Das macht die Sache wahrscheinlich nicht zwingend einfacher.

    Florian Dick: "Der 1. FC Kaiserslautern ist der englischste Klub in Deutschland."

    Hans Sarpei auf Twitter: Relegation 2013: Der Moment, wo ganz Deutschland zum Fan des 1. FC Kaiserslautern wird.

  • Zitat

    STRUKTUR ERHALTEN: 3. LIGA BEKENNT SICH ZU GEMEINSAMEM ZIEL

    Der DFB, der Ausschuss 3. Liga und die Führungen der 20 Klubs haben sich in einer weiteren Sitzung zur aktuellen Situation der 3. Liga und dem weiteren Vorgehen ausgetauscht


    https://www.dfb.de/news/detail…-gemeinsamem-ziel-215022/

    "Die Menschen wissen im Moment nicht wohin mit ihrer Liebe. Sie möchten dafür wenigstens ab und zu ein Fußballküsschen bekommen. Dafür werden sie den Klub weiterhin unterstützen müssen, auch in holprigen Zeiten" !! (Marcel Reif, kicker, 10.10.16)

  • Notzon war beim FCK ergo noch nie in einer alleinverantwortlichen Position. Das macht die Sache wahrscheinlich nicht zwingend einfacher.

    als scout bekommt er die anweisung vom sd,wir brauchen einen linken verteidiger und einen stürmer.


    jetzt bemüht er seine datenbank und sucht brauch und bezahlbare kandidaten heraus.seine liste legt er

    dem sd vor und der hebt oder senkt den daumen,wenn er keine zustimmung des ar benötigt.


    notzon hat seine arbeit erledigt und andere entschieden über eine mögliche verpflichtung.ich denke man

    hat dann nicht mal eine zustimmung von ihm erwartet.waren in den augen seiner vorgesetzten keine

    wirklichen verstärkungen dabei,hat man als sd das ganze selbst in die hand genommen.röser war z.b.ein

    alleingang von bader.


    natürlich war die arbeit von notzon nicht einfach unter diesen voraussetzungen und darum ist es auch

    schwierig ihm da eine schuld bei den ganzen fehlverpflichtungen zu geben.keiner kann sagen ob es unter

    einer alleinverantwortung von ihm,nicht eine bessere kaderstruktur gegeben hätte.

  • zum Thema Lautsprecher : es kommt auf die Kompetenz an ! Bader war auch kein Lautsprecher, eher sogar rhetorisch gewandt, aber es kam nichts zählbares dabei raus.


    Effenberg z-B. hält seine Klappe in jede Kamera, heraus kam als Trainer auch nichts. Hoeneß scheute keine Konfrontation, im Gegensatz zu Effenberg stimmte auch der IQ, heraus kam der führende Verein Deutschlands.


    Mir ist eine ruhige , sachliche Art, gepaart mit Kompetenz, sehr recht. Vielleicht wird es ja besser wenn er alleine entscheiden kann.

  • Niemand beim FCK entscheidet alleine. Ich möchte hier vorgreifen bevor wieder Missverständnisse entstehen. Im Verein werden sämtliche Entscheidungen dieser Dimension in Abstimmung mit der sportlichen Führung und den Beratern abgestimmt.

  • Niemand beim FCK entscheidet alleine. Ich möchte hier vorgreifen bevor wieder Missverständnisse entstehen. Im Verein werden sämtliche Entscheidungen dieser Dimension in Abstimmung mit der sportlichen Führung und den Beratern abgestimmt.

    Was ggf auch Teil des Problems ist. Stichwort Köche und Brei verderben

    "Die Menschen wissen im Moment nicht wohin mit ihrer Liebe. Sie möchten dafür wenigstens ab und zu ein Fußballküsschen bekommen. Dafür werden sie den Klub weiterhin unterstützen müssen, auch in holprigen Zeiten" !! (Marcel Reif, kicker, 10.10.16)

  • Das war ja das Problem, inkompetente oder keine sportliche Führung, so dass Typen wie Riesenkamff meinten sich in die Geschicke einmischen zu .

    Berater mit Sport und Transferverstand , wer soll das gewesen sein bzw wer ist das heute? Professionelle Scoutingstrukturen kann ich keine benennen

  • Strukturen sind wichtig, keine Frage.

    Aber welche sind für wen die richtigen Strukturen?

    Letztlich zählt nur der Erfolg.

    Kein Mensch hat sich in den 90er Jahren für irgendwelche Lautsprecher, introvertiere Vorstände oder Einzelgänger beim FCK interessiert. 2 Meisterschaften, 2 Pokalsiege haben sich wie eine Decke über alles gelegt.

    Keiner hatte Bedarf irgendwas zu hinterfragen.

    Der damaligen Abstieg wurde als Betriebsunfall bezeichnet, ein Jahr später perfekt kompensiert.

    Das alles und jeden hinterfragen, findet nur in schlechten Zeiten statt.

  • Das sehe ich genauso. Die Fehler werden sehr oft in guten Zeiten gemacht.


    In schlechten Zeiten dagegen bräuchte man die Ruhe aus den guten Zeiten. Die dann meistens fehlt.


    Wir hatten schon gute Leute für unsere Verhältnisse. Leider oft zu spät oder falsch erkannt /bewertet. Es wurde leider zu wenig analysiert und zu viel gehandelt. Manchmal auch zu spät und oft auch dann unüberlegt gehandelt.


    Ich fühle mich an die Schatzinsel erinnert als der kleine Jim Hawkins sagt, nachdem sie sich im Ruderboot bei Nebel "verrudert" hatten: "Nachdem wir die Richtung verloren hatten, verdoppelten wir unsere Anstrengungen"


    Aber das geht ja sehr, sehr vielen Unternehmen so, das sie wenn es mal schlecht läuft doppelt so schnell in die falsche Richtung rudern.


    Eine gute Analyse ist noch wichtiger als hektisches handeln.

  • Und hektisches Handeln war mit ein großer Hauptbaustein zur langen Krise des FCK. Man hat die Warnungen stets ignoriert und sich größer gesehen als man war. Die Provinz war immer unsere Stärke. Dieser Zusammenhalt wie in einer Familie. Das ist uns schon längst abgegangen. Es geht nur noch drum wer sich jetzt besser darstellt. Ich möchte das es wieder um das geht was wichtig ist. Um den FCK und seine Fans.

  • Das, Westkurvler, wird wohl nicht mehr kommen. Leider.

    Die Zeiten selbst, haben sich geändert.

    Das Miteinander ist ein anderes geworden.

    Die Möglichkeit heute, sind vielfältiger, wie früher. Fußball ist für die breite Masse nur noch eine Nebensache. Das verändert das Bewusstsein. Die 3. Liga tut ihr übrigens dazu.

  • ...

    Die Zeiten selbst, haben sich geändert.

    Das Miteinander ist ein anderes geworden.

    Die Möglichkeit heute, sind vielfältiger, wie früher. Fußball ist für die breite Masse nur noch eine Nebensache. Das verändert das Bewusstsein. Die 3. Liga tut ihr übrigens dazu.

    Damit hast Du recht. Die Zeiten in denen ich wegen dem FCK durch die Gegend gefahren bin sind auch vorbei. Da ist nichts mehr, das mich reizt ein Spiel live zu sehen und dafür Aufwand zu betreiben.


    Die Zeiten haben sich geändert, die Menschen haben sich geändert, ich habe mich geändert - die Wahrnehmungen haben sich geändert. Und vielleicht hat auch das Alter etwas verändert!

    .

    FCK


    Chance gehabt - Chance vertan!

    Einmal editiert, zuletzt von NRW_Teufel ()

  • Sollten wir die "Sanierung" erfolgreich abschließen, wäre auch wieder Nachwuchs für die die aus fallenden Opi's da

    :D