Beiträge von lookaround

    Ich denke wir statt gegenseitige Zerfleischung pro und Kontra Toppmöller, Rekdal, Schjönberg, Göbel usw. sollten wir einfach mal überlegen was dem Verein helfen kann.


    Status Quo:


    - Finanziell schlechte Situation (wenig Sponsoreneinnahmen?, hohe Stadionmiete, ständig sinkende TV-Einnahmen)


    - Kader ist verunsichert. Insbesondere viele junge Spieler sind dem Druck nicht gewachsten und können Ihr Leistungsvermögen nicht ausschöpfen


    - Unruhe in um und um die Führungsgremien, viele Aktionen wirken wie ein reagieren und nicht wie ein agieren; Handlungsweise erscheint von kurzfristigem Denken geprägt. Mögliche sportliche Führungspersonen (z. B. Willmots, Kuntz) lehnen wegen fehlender finanzieller Perspektive den Job des Sportdirektors ab.


    - sportliche Talfahrt mit Abstiegsrisiko bei anspruchsvollem Restprogramm in der Vorrunde


    Wer hat Ideen, was man tun könnte?


    Ich denke man braucht zwei Szenarien:


    Im ersten, muß man kurzfristig für den Klassenerhalt in der 2. Liga sorgen und im zweiten muß man mittelfristig etwas aufbauen. Die Mannschaft hat in den letzten Jahren soviel Qualität und der Verein finanzielle Substanz verloren, dass ich nicht mehr davon ausgehe, dass der Aufstieg im nächsten oder übernächsten Jahr geschafft werden kann. Hier muß etwas Neues aufgebaut werden. Karlsruhe hat gezeigt, dass es lange dauern kann, dann aber erfolgreich ist.


    Da kurzfristige Änderungen kaum zu realisieren sind (nur "Arbeitslose" auf dem Transfermarkt) und schnelle Entlassungen sicher nicht mehr Ruhe bringen, schlage ich vor, Entscheidungen erst in der Winterpause zu treffen, allerdings die Zeit bis dahin konstruktiv zu nutzen.


    Wie wäre es, zwei der jungen Talente für ein halbes bis ein Jahr auszuleihen, damit diese in "ruhigerem Fahrwasser" Erfahrungen sammeln?


    Mit dem eingesparten Geld könnte man einen erfahrenen Spieler für den Rest der Saison holen (leihen). Ich denke bis zur Winterpause werden sich einige Bundesligamannschaften aus den internationalen Wettbewerben verabschieden und dadurch einen zu großen Kader haben. Das Ausleihen gilt auf für Spieler, wie Lexa, bei denen sich der Trainer ja festgelegt hat, dass er nicht mehr mit ihnen plant. Selbst wenn der Verein hier Geld zuschießt, ist eine kleine Einnahme immer noch eine Kostenreduzierung.


    Ich weiß nicht, ob bei der Stadionmiete seitens der Stadt noch ein Entgegenkommen möglich ist, da der jetzige Betrag anscheinend ohnehin keine Tilgung beinhaltet.


    Ich schlage vor, dass man sich um zwei oder drei attraktive Freundschaftsspiele für die Winterpause kümmert, die ein volles Stadion mit sich bringen. Vielleicht ist auch ein Live-Ausstrahlung im Dritten möglich. Hier muß man auch einmal über seinen Schatten springen. Die Bayern haben seinerseits z. B. St. Pauli vor dem finanziellen Aus gerettet. Und zu Bremen gibt es auch gute Kontakte.


    In der mittelfristigen Planung muß es darum gehen, die Einnahmeseite zu verbessern. Hier müssen alle Möglichkeiten, die die "Seele des Vereins" nicht schädigen (z.B. Hoppenheim oder Britta Wiesbaden) geprüft werden. Auch ein Sponsor für den Stadionname (insofern "Fritz Walter" Namensbestandteil bleibt). Ebenso sollte man sich über eine IPTV-Eigenvermarktung (wie von anderen Vereinen praktiziert) kümmern. Es ist Kreativität zum Verbessern der Einnahmen gefragt!


    Vielleicht könnte man im Stadion auch die eine oder andere Aktivität (Open Air Festival, Springreiten oder was auch immer) durchführen und die Einnahmen kostensenkend auf die Stadionmiete anrechnen.


    Was meint ihr dazu?

    Der Nebeneffekt von der ganzen Schlammschlacht ist (außer dem allgemeinen "Kräfteverschleiß"), dass der Verein so ein lächerliches Bild in der Öffentlichkeit abgibt, dass wir nicht mit dem Gewinnen neuer Sponsoren rechnen können.


    Oder was könnte sonst Geld in die Kasse bringen?

    Wolfgang Wolf ist ein echter FCK-Getreuer.
    Das Offenbacher Angebot ist wirtschaftlich nicht interessant, da er ja mit dem noch laufenden Gehalt vom FCK auf Rosen gebettet ist.
    Fair wäre es gewesen, mit dem FCK über einen Aufhebungsvertrag zu verhandeln, der ihm die Differenz zu dem Offenbach-Engagement gesichert hätte. So wäre beiden geholfen gewesen.


    Ich hoffe dieses Verhalten von Wolf würdigen alle Vereine, bei ihrer Trainersuche

    Die ganze Diskussion hier wird sehr emotional und wenig sachlich geführt.
    Ein Versuch einer möglichst objektiven Zusammenfassung.


    Toppmöller
    - bringt sich ins Gespräch und pressetechnisch nach vorne
    - riskiert Negativschlagzeilen, wenn er einen Job annimmt und scheitert
    - kommuniziert über die Presse (indirekt) - zumindest in initialen und entscheidenden Punkten und soweit man dies (unwidersprochen von ihm) wahrnimmt
    - will ehrenamtlich helfen
    - will eine umfassende Machtfülle
    - hat mit öffentlichen Äußerungen Trainer, Sportdirektor, Spieler und Vorstand demontiert
    - will neue Spieler holen


    Vorstand/Aufsichtsrat
    - in der Presse von Toppmöller vor sich hergetrieben
    - unsicheres Auftreten in den Medien ohne klare Stellungnahme
    - brüskiert Trainer, Spieler, Sportdirektor, da er keine klare Position bezieht
    - Erweckt den Eindruck auf Zeit zu spielen
    - macht damit den Eindruck selbst nicht mehr weiter zu wissen


    Mannschaft/Trainer/Sportdirektor
    - Opfer der Situation (dies gilt NUR in Bezug auf die Unruhe, die hier hervorgerufen wird - eine Diskussion über die Leistung/Fähigkeit ist etwas anderes)


    Was mir aber zu denken gibt, ist dass Topmöller mit falschen Karten zu spielen scheint.
    Er sagt heute im SWR (Flutlicht) er weiß nichts von dem Termin am Mittwocht.
    Demselben SWR sagte er am letzten Donnerstag:
    "Klaus Toppmöller hat der Führung des 1. FC Kaiserslautern ein Ultimatum gestellt. "Wir haben uns auf Anfang nächster Woche vertagt. Das wird dann aber auch der letzte Termin für mich sein, denn so ein Hinhalte-Ding ist überhaupt nicht meine Sache", sagte der 56-Jährige." (siehe 02. November 2007 - SWR.de : Toppmöller stellt dem FCK ein Ultimatum).


    Ohne beurteilen zu können, ob Toppmöllers Engagement eine Verbesserung für den FCK bringt (ich bin bei der Verteilung dieser seherischen Fähingkeiten hier außen vor gelassen worden), lassen mich solche widersprüchlichen Äußerungen an der Aufrichtigkeit des Hilfsangebots zweifeln.

    Man sollte Wikipedia-Zitate nicht an der entscheidenden Stelle abschneiden.
    Der Rest lautet:
    "Nachdem Leverkusen in der folgenden Saison in akute Abstiegsgefahr geriet, wurde er am 16. Februar 2003 entlassen. Vom 23. Oktober 2003 bis zum 17. Oktober 2004 war er als Nachfolger von Kurt Jara Trainer des Hamburger SV. Auch dort wurde er entlassen, als sich der Verein auf dem letzten Tabellenplatz wiederfand und die Mannschaft teilweise von Toppmöller kurios aufgestellt worden war, so setzte er beispielsweise Stürmer Sergej Barbarez in der Innenverteidigung ein."

    @Teufel007
    dann sag doch bitte mal, wie's praktisch weitergehen soll! ich les von dir ständig kernige einzeiler wie "Her mit Toppmöller - weg mir Rekdal und Schjönberg !", "Rekdal raus!" etc. aber keinen plan! wenn du forderst, dass Rekdal und Schjönberg morgen entlassen werden, wer soll dann übermorgen die mannschaft trainieren und aufstellen? oder geht das von selbst, wenn dein held Toppi gelandet ist?

    ich muß Dir leider zustimmen.
    Hier herrscht bei einigen dieses blinde "Heilandsvertrauen".
    Pikanterweise fordern diejenigen, genau das was sie kritisieren:
    Wieder einen neuen Trainer, Sportchef, Spieler .... Zum großen Teil sind das dieselben Leute, die vorher sagten, dass der Verein aufgrund mangelnder Kontinuität und ständig wechselndem Personal in diese Situation gekommen.


    Das blinde Vertrauen (wenn Toppmöller hier ist, dann geht es von selbst aufwärts) erinnert mich fatal an einige orthodoxe Glaubensgruppen, die darauf warten, dass ihr Heiland die Erde betritt und alles wird gut.


    Ich versuche Fakten zu bewerten. Bisher habe ich von Toppmöller noch kein Konzept gehört. Stattdessen nur Forderungen, Bedingungen und Ultimaten.


    Liebe Toppmöller-Fans, könnt ihr einer kleinen ungläubigen Seele bitte erklären, wo ich das Positive übersehe?
    Erklärt es mir bitte

    Toppmöller gegenüber SWR:


    " Dem Aufsichtsrat und Vorstand des Traditionsclubs sprach er die Kompetenz ab, sportliche Entscheidungen zugunsten des FCK zu treffen."


    Welcher Chef einer Firma würde einen Mitarbeiter der sich um eine ehrenamtliche Tätigkeiten bewirbt einstellen, wenn dieser solche Mitteilungen vor der Entscheidung über sein Engagement in der Presse veröffentlicht?


    Topmöller entscheidet auch bereits jetzt über Trainer und Sportdirektor:


    "Nach Toppmöllers Vorstellungen soll Kjetil André Rekdal Trainer bleiben: "Er soll als Trainer seine Arbeit machen.Wenn ein Trainer unten steht, dann wird er in Frage gestellt und auch der Sportdirektor, wenn er ein falsches Händchen hat, was die Spielerverstärkungen angeht." ..."


    Ja was denn nun? Zuletzt hat er gesagt, dass er den Sportdirektor nicht ersetzen will.


    Vielleicht sollte man Herrn Toppmöller einmal über Verantwortlichkeiten und Entscheidungswege in Profivereinen unterrichten.


    Personalentscheidungen trifft der Vorstand unter Abstimmung mit dem Aufsichtsrat.



    Der sportliche Aspekt über Sinn und Unsinn eines Engagements Toppmöllers ist spekulativ und subjektiv.


    Die Art und Weise wie er vorgeht und über die Presse kommuniziert ist für mich inakzeptabel. Er zerschlägt sämtliches Porzellan bereits im Vorfeld.


    Toppmöller sorgt gerade dafür, dass der FCK wieder wochenlang als Chaosverein in der Presse ist und verspottet wird.


    Aufrichtig wirkt das alles nicht.


    /subjektiv an/ Auf mich macht es eher den Eindruck, dass der Mann Selbstbestätigung braucht. Soweit ist es mit dem Ruhm der geoorgischen Nationalmannschaft - bis auf den Sieg gegen Schottland - mit Niederlagen gegen Litauen und die Ukraine nämlich auch nicht her. /subjektiv aus/

    Können wir vielleicht alle mal die Brille ablegen die Toppmöller als Heilsbringer oder Teufel stilisieren ablegen?


    Wenn ich die Leute außer acht lasse, die ihre Fahneje nach Spielergebnis von Wind zu Wind schwenken sehe ich eine Menge irrationaler Erwartungen. Ich will nicht in die Diskussion einsteigen was ein ehemlaiges Idol als Spieler für den Verein getan hat und wie dessen Leistungen als Trainer ohne diese Brille zu bewerten sind.
    Wenn ich die Überschrift dieses Fred richtig verstanden habm, dann geht es darum was Toppmöller mit seinem Angebot für den FCK bringt.
    Ich bitte um Sachlichkeit in der Diskussion und nicht um die 98ste Äußerung der Abneigung oder des blinden Vertrauens.



    Was sind objektive Kriterien?


    Wie ist das Verhalten/VorgehenToppmüllers und der Verantwortlichen (Toppmöller,Vorstand, Verein) bisher in Bezug auf Nutzen (Hilfe, Unruhe, Hoffnung) für den Verein zu bewerten?


    Wie ist die Art und Weise der Kommunikation seitens des Vereins und seitens Toppmöllers un Bezug auf Nutzen oder Schaden für den Verein zu bewerten?


    Welches Konzept für den FCK hat Toppmöller konkret? Ein Konzept bedeutet konkrete Aussagen, die unter den aktuellen Rahmenbedingungen realisierbar sind.


    Welche Position will Topmöller und welche Konsequenzen hat das?
    Diese Frage bedeutet auch, dass man sich damit auseinandersetzt, was welche Kompetenz bedeutet - wen man entmachtet und wie man dies tut.
    Wenn man mit dem Sportdirektor und/oder Trainer nich zufrieden ist und jemanden in dieser Kompetenz installieren will, dann ist es das Grundgebot der Fairness und des Rückgrates diese zu entlassen und nicht ein Szenario zu schaffen, das diese demontiert - dies ist keine Wertung über Arbeit und Qualität von Schjönberg und Rekdal sondern eine Klarstellung dessen, was diese Diskussion kausal bedeutet.


    Wie führt der Vorstand das Gespräch mit Toppmöller, der sich anscheinend nur über die Medien indirekt äußert. Welchen Nutzen/Schaden hat dies für den Verein und zu welchem Medienspektakel lassen wir uns hier einbinden?


    Nur ein paar Fragen - die Antworten muß jeder für sich finden.
    Ich bitte dafür alle die Brille nach der Hoffnung des Heilsbringers abzunehmen.


    Ich lasse meine Meinung mal außen vor. Aber...
    wennn man/frau der Meinung ist, dass der jetzige Vorstand für den Niedergang verantwortlich ist, dann sollte man/frau auf der Vollversammlung aktiv werden und sich um einen konstruktiven Gegenvorschlag kümmern.
    wenn man/frau denkt, dass man es mit Kontinuität versuchen sollte und/oder den Weg jetzt weitergeht, dann sollte man Schjönberg und/oder Rekdal stützen.
    wenn man/frau in Idolen aus alter Zeit schwebt (ich vermeide den Namen Toppmöller, weil erfahrungsgemäß vor der Vollversammlung noch andere Altverdiente aus den Höhlen gekrochen kommen und ich keine Wertung vornehmen möchte) auch objektiv prüft, welche positive Wirkung außerhalb von Mythenbildung dies in der aktuellen Situation hat


    Oder mal anders gefragt: Dem FCK fehlt Kohle. Macht der momentane Machtkampf den Verein für potenzielle Sponsoren attraktiver???


    Dies sind nur subjektive Gedanken und Fragen. Die Antworten muß sich jeder selbst geben,der hier voller Zorn und Wut über den anderen Fan her zieht, der eigentlich nur das selbe will - das beste für den FCK

    So lange Toppmöller nur indirekt, über die Presse, mit dem Verein kommuniziert stellt sich für mich nicht die Frage nach einem eventuellen Nutzen, da der Schaden den er hierdurch bereits angerichtet hat und anrichtet größer ist, als sein Nutzen sien könnte.
    Der ist momentan doch pressegeiler als Verona Feldbusch in ihren besten Zeiten.


    Ich denke neue Spieler hängen nicht von den Eingebungen eines Herrn Toppmöllers ab, sondern von der Kassenlage.
    Somit kommt es darauf an,
    - wieweit die Mannschaft im Pokal kommt
    - ob man einen Ersatztorwart holt oder Risiko geht und in einen anderen Spieler investiert
    - ob man neue Einnahmen generiert (z. B. Sponsoren, eigenes Internet TV, Stadionname, usw.)
    - ob man Spieler verkauft und damit Mittel freischaufelt

    Was ist der Unterschied zwischen Sportchef und Sportdirektor?


    Ist unser Vorstandsvorsitzender momentan eigentlich in Urlaub? Normalerweise sollte der für das operative Geschäft Verantwortliche in so einer Situation gestaltend und mit klare n Vorstellungen in die Öffentlichkeit gehen.


    Wenn der Aufsichtsrat es sich bieten läßt, sich durch die Zeitung von Topmöller die Personalpolitik diktieren, dann ist das eine Armut. Wenn man nur ein wenig Rückgrat hat, muß man solche Aktionen ohne Rücksicht auf die Person die dies macht ablehnen. Ansonsten demontiert man sich selbst und verliert jegliche Reputation.


    Wenn man - ganz neutral gesprochen - Schjönberg lsowerden will, dann muß man ihn entlassen. Anschließend kann man sich nach einem Ersatz umschauen. Das ist der einzig seriöse und legitime Weg.
    Alles andere ist armselig und eine Aufforderung an alle Oppositionsgruppen wie die Ratten aus den Löchern zu kommen und die Messer zu wetzen.


    Sollte der Aufsichtsrat darauf eingehen, dann werden in den nächsten Monaten Briegel, Basler, Sforza & Co auf der Matte stehen und wir bleiben ein provinzielles Possentheater.


    Ich hoffe man hat noch soviel Rest an Rückgrat, dass der Aufsichtsrat dies nicht zuläßt

    Wir spielen momentan Kasperltheater.
    Toppmöller führt für sein Ego den Verein und den Vorstand vor.
    Das Schlimme ist, dass dieser den Ball annimmt.


    Eine professionelle Haltung wäre in der Art gewesen, dass man sagt, "wir wissen nur aus den Medien davon. Eine Antwort können wir dann geben, wenn Herr Toppmöller uns persönlich kontaktiert. Wir regeln diese Dinge nicht über die Presse. Wenn Herr Toppmöller der Heilsbringer ist und die Lösung unserer Probleme hat, soll er sie vorstellen. Solange dies nicht der Fall ist, gibt es keinen Grund dies zu diskutieren"


    Stattdessen macht der Vorstand dieses Spiel mit.
    Jede Woche wird eine andere Sau durchs Dorf getrieben.
    Nach der nächsten Niederlage geht es wieder los
    Und das macht mir Sorge


    Ich verurteile nich Toppmöller, dass er sein Ego befriedigt.
    Das schlimme ist der Diletamntismus, dass hier keiner vom Vorstand oder Aufsichtsrat soweit den Arsch in den Hosen hat um Stellung zu beziehen.


    Solange das nicht geändert wird ist der Verein und die Mannschaft ein Blatt im Wind und es ist an Aufruf an alle Egomanen, die sich profilieren wollen ein Spielfeld zu bereiten.

    Die Ausweicherei und das Rumeiern ist mir bei Hr. Buchholz in Flutlicht auch negativ aufgefallen.
    Es hinterließ bei mir den Eindruck, dass es da überhaupt keinen Plan gibt.
    Mein subjektiver Eindruck ist, dass man zwischen der Angst in der Öffentlichkeit als diejenigen dazustehen, die kostenlose Hilfe eines Getreuen ausschlagen und dem Verlust der kompletten Kontrolle über die sportliche Seite einen Königsweg sucht.


    Ein gutes Bild gibt das nicht ab. Wenn ich mir vorstelle, dass ich in der Rolle des Trainers oder Sportdirektors wäre, würde ich in dieser Konstellation so langsam die innere Kündigung aussprechen.


    Beide Seiten sollen endlich aufhören über die Medien zu kommunizieren, ausschließlich das direkte Gespräch suchen und dann an die Öffentlichkeit gehen, wenn es etwas zu verkünden gibt.


    Für den Aufsichtsrat ist es auch nur eine mäßige Entschuldigung, dass sie sich von Toppmöller (pressemäßig) vor sich hertreiben lassen.

    Ich stelle eine "Toppmöller-neutrale" Frage:


    Welche Hilfe kann es momentan geben?


    - Die finanziellen Mittel sind sehr begrenzt. (So klagte Schönberg, dass ihm noch nicht einmal das Geld aus den Transfer-Erlösen komplett für Neueinkäufe zur Verfügung stand).


    - Dies bedeutet, dass Neuzugänge auch anderweitige Abgänge bedingen würden. Wer nimmt die Spieler die man abgeben würde? Wollen wir dieses Personalkarussel, das in den letzten Jahren nichts nach vorne gebracht hat, immer weiterdrehen?


    Die Frage ist auch, ob man Rekdal und Schönberg nun rausekeln will - wieder einen neuen Trainer? Wieder von vorne anfangen?
    Wahrscheinlich könnte man eh nur Wolf wieder holen, weil der noch bezahlt wird und nichts kostet.


    Und eine Frage zu Toppmöller:
    WAS ist sein Konzept.
    Ich will dem FCK auch helfen und mache es ehrenamtlich.
    Solange Toppmöller mit nichts Konkretem kommt, schafft er Unruhe - und die hilft nicht.
    Ich frage mich, ob Toppmöller überhaupt einen Plan hat.


    Der Verein braucht Sponsorengelder, denn eine Stundung der Stadionmiete ist wohl nicht machbar, da sie kaum die Zinzen deckt (siehe Kaiserslautern -> Beteiligungsgesellschaften im Internet)

    Ich schaue mir lieber mal die Fakten an, als die Emotionen - guter Fupballer hin; Stationen als Trainer können kritisch beurteilt werden.


    Ich hörte von dem "Angebot" von Topmöller zum ersten Mal im Fernsehen in Flutlicht.
    Das Interview hinterließ bei mir folgenden Eindruck:
    Toppmöller sagte, dass der Verein am Ende ist und er könne ihn retten.


    Mißfallen hat mir Folgendes:


    1. Wenn ich in dieser Situation nur den Verein und die Hilfe sehe, dann nehme ich den Kontakt nicht theatralisch über die Presse auf. Anscheinend wußte der Verein zu diesem Zeitpunkt noch nichts davon.


    2. Auf mich wirkte dies Selbstdarstellung Toppmöllers wie der Versuch sich selbst ein Denkmal zu bauen, dass andere ihm für seine Trainerkarriere verweigerten.


    3. Toppmöller hat nachgetreten und sich als schlechter Verlierer gezeigt: Die Verbitterung darüber, dass seinerzeit Wolf geholt wurde und nicht er war unüberhörbar. Sich derart über einen Trainerkollegen zu äußern ist nicht nur schlechter Stil, sondern es zeigt auch die Verletztheit desjenigen, der dies tut.


    4. Toppmöller gab zu dass er die finanziellen Rahmenbedingungen nicht kennt, aber er hätte bessere Spieler eingekauft. Wieder ein Nachtraten - diesmal gegen den Sportdirektor.


    Fazit: Ich hatte ein schlechtes Gefühl nach diesem Interview.


    Toppmöller wurde ein Platz im Aufsichtsrat angeboten.
    Heute war er noch nicht einmal im Stadion um sich das Spiel anzuschauen.
    Den angebotenen Posten lehnt ab:
    "Klaus Toppmöller fordert für ein Engagement beim Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern die alleinige sportliche Verantwortung. Sollte er diese nicht bekommen, werde er auf eine Mitarbeit in den Gremien der Pfälzer verzichten, sagte der 56-Jährige dem Südwestrundfunk."
    (Quelle: ARD - http://www.swr.de/sport/-/id=1…727580/1yddhqz/index.html)


    Was will der Mann denn? Ein Konzept oder etwas Vergleichbares habe ich von Ihm bisher nicht gehört. Er macht einen riesen Wirbel in der Presse und bisher kommt nur heiße Luft.


    Welche Hilfe will er denn anbieten? Will er kommissarisch und ehrenamtlicher Sportdirektor und Trainer in einer Person werden? Ich glaube man nennt das Magath-Virus.
    Wenn er das will, soll er es sagen!
    Diese Dampfplauderei schadet nur und bringt Unruhe.


    Meine persönliche Meinung:
    Hier möchte sich jemand ins Rampenlicht stellen und seine kleinen Kränkungen zurückzahlen.


    Toppmöller war ein guter Fußballspieler - ich persönlich halte ihn für keinen guten Trainer.


    Die Frage an all diejenigen hier, die ihn als Heilsbringer herbeisehenen:
    Was erwartet ihr Euch von Ihm? Welche Eigenschaften bringt er mit sich, die plötzlich alles besser machen?


    Die sehr sonderbare und unklare Haltung unseres Herrn Buchholz (heute in Flutlicht) läßt befürchten, dass der Eiertanz noch eine Weile weitergeht und man Toppmöller diese Plattform bietet.


    Ich fürchte jetzt meldet sich auch noch Briegel zum Helfen

    Die Berichterstattung wundert nicht:
    SAP ist ein wichtiger Konzern, der mit direkter oder indirekter TV Werbung und ganzseitigen Stellenanzeigen in den Zeitungen Geld in die Kassen dieser Medien spült.


    Wessen Brot ich esse dessen Lied ich singe.


    Im Übrigen haben die Artikel - z. B. in Sport1 (u. a. DSF), sport.de (RTL), Spox (Premiere) u.a. - exakt denselben Wortlaut. Entweder hat man das dpa so diktiert oder ne gute PR-Abteilung bemüht. Die hat der FCK leider nicht in der Qualität sonst würde man sich um Gegenöffentlichkeit bemühen.


    Ich denke das wäre auch nicht so hochgespielt worden, wenn Hoppelchen es nicht für seinen kleinen Privatkrieg mit Heidel als Munition benötigen würde.


    Wieso allerdings ein heruntergerissenes Tornetz und ein paar Transparente den Besuch Hoppelchens in fremden Stadien gefährden soll kann ich nicht nachvollziehen.


    Wenn die Bayern so dünnhäutig wären, dann wären die Verantwortlichen seit 20 Jahren bei keinem Spiel auf dem Betze gewesen.

    Herr Seifert ist seinem EX-Arbeitgeber eben noch treu. Es ist unglaublich wie sich die versammelte Schar der Ligapräsidenten mit Taschenspielertricks überrumpeln läßt.
    Es lohnt sich das zu lesen:
    http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/artikel/837/137560/


    Mit einem eher vorgetäuschten Tageordnungspunkt "Mediale Weiterentwicklung" und der Drohung, dass Kirch abspringt hat die DFL-Bande die Liga über den Tisch gezogen.
    Enttäuschend daran ist es, dass Vorstände, die über jährlich über Millionenbeträge entscheiden, so kindlich naiv handeln und sich erpressen lassen.
    Auch die Zahlenspiele sind eine einzige Trickserei.
    Hier mal die echten Zahlen:
    Inlandserlöse 2006 440 Mio € (wg. Nachzahlung aufgrund Prem. Deal)
    garantierte Erlöse 2015 500 Mio €


    das deckt gerade mal die Inflationsrate, wenn es gut geht!


    Aufwand
    2006: DFL liefert das nackte Signal der aus dem Stadion (m. W. von jeweils 6 Kameras)
    ab 2009: DFL/Kirch liefern eine Programmkonserve - geschätzte Kosgte laut Süddeutsche 80 Mio € pro Jahr (wer auch immer die zahlt)


    viel schlimmer: die DFL entscheidet, welcher Reporter (wie?) über die Speile berichtet, hat Einfluß auf die Konferenzschaltung und macht soggar die Interviews.


    Kritik und freier Journalismus ADE - das ist die Entmündigung der kritischen Sportjournalisten und des Zuschauers