33. Spieltag - 13. April: Energie Cottbus - 1. FC Kaiserslautern

  • Manchmal denke ich, dass ich hier im Kindergarten bin...wenn ich z. B. Lese" Die Spieler sollten sich mit dem Verein identifizieren "....dann muss ich mich fragen ob hier einige noch in den 50igern des letzten Jahrhunderts leben. Fußball ist moderner Menschenhandel.....Spielerberater entscheiden wo der Spieler anheuert, Finanzen entscheiden ob Spieler verpflichtet werden....wer nicht passt wird verkauft, wer mehr bietet bekommt die besseren Spieler.....das sind Söldner .....der Verein interessiert einen Scheissdreck. Glaubt hier wirklich noch jemand, dass bei Bayern oder Dortmund irgendeiner spielt weil er sich mit dem Verein identifiziert?....Wer loyal ist, dem würde nur noch nicht mehr von einem anderen Verein geboten, das sich ein Wechsel rentiert hätte.

    :bier:Kingloius

  • Sorry da muss ich Dir sagen dass Du nur teilweise Recht hast. Es gibt auch einige Beispiele von Spielern und auch Trainern die sich mit ihren Vereinen voll und ganz identifizieren (z.B. Schnatterer, Klos, Streich, Schmidt). Es gibt viele Söldner, sind jedoch nicht alle so.

  • es gibt noch wenige die es für den Verein machen. Im gesamten hast du recht. Der Verein an sich ist nur der Geldgeber.

    Und vor allem ist er Arbeitgeber, mehr jedoch nicht! Die Zeiten haben sich diesbezüglich halt mal extrem geändert! 8)

    Sorry da muss ich Dir sagen dass Du nur teilweise Recht hast. Es gibt auch einige Beispiele von Spielern und auch Trainern die sich mit ihren Vereinen voll und ganz identifizieren (z.B. Schnatterer, Klos, Streich, Schmidt). Es gibt viele Söldner, sind jedoch nicht alle so.

    Diese Beispiele kann man an einer Hand abzählen, denn die Zeiten von Ronnie Hellström oder Charly Körbel sind Geschichte. Der Verein, der mehr Öcken bietet, ist der neue Herzensverein aller heutigen Spieler. Bestes Beispiel ist Herr Zoller! Als er bei uns war, klopfte er seine Hand auf's FCK-Wappen. Danach ging er zum FC, celebrierte da die gleiche Procedur und pimpert dort auch mittlerweile die Laura Wontorra, seine Herzensfrau, man weiß aber nicht wie lange! 8)

  • Leute, Leute, ihr solltet einmal einschlägige Studien zu Thema "Identifikation" lesen.


    Es ist bekannt, dass MA, die sich mit ihrem Arbeitgeber identifizieren, bessere Leistung erbringen.


    Warum geben Firmen Millionen aus, um dies bei ihren MA zu fördern?

    .

    R.I.P.

    Der 1. FCK - von gewählten Vertretern verraten für ein paar Euro!


    16. Mai 2019

    Einmal editiert, zuletzt von NRW_Teufel ()

  • Leute, Leute, ihr solltet einmal einschlägige Studien zu Thema "Identifikation" lesen.


    Es ist bekannt, dass MA, die sich mit ihrem Arbeitgeber identifizieren, bessere Leistung erbringen.


    Warum geben Firmen Millionen aus, um dies bei ihren MA zu fördern?

    Und meist ist das Geld in großen Unternehmen weggeworfen ,


    Bisher konnte ich die Art und Stärke der Identifikation von MA in kleinen Unternehmen noch in kaum einem großen spüren.


    Ähnlich geht es mittlerweile im Fußball zu.

    "Die Menschen wissen im Moment nicht wohin mit ihrer Liebe. Sie möchten dafür wenigstens ab und zu ein Fußballküsschen bekommen. Dafür werden sie den Klub weiterhin unterstützen müssen, auch in holprigen Zeiten" !! (Marcel Reif, kicker, 10.10.16)

  • Genauso ist es in der Realität! Jeder streckt sich nach der Decke, weil er es einfach tun MUSS und da beist die Maus nicht den kleinsten Faden ab! Fußballprofis sind nur Arbeitnehmer bei ihren Vereinen und möchten so viel wie möglich Gehalt abfassen, so wie es ihre Berater aushandeln, aber dass sie deshalb eine besondere Beziehung zu ihrem Verein aufbauen, ist längst Geschichte, mehr leider nicht mehr! PUNKT! 8)

  • Und meist ist das Geld in großen Unternehmen weggeworfen ,


    Bisher konnte ich die Art und Stärke der Identifikation von MA in kleinen Unternehmen noch in kaum einem großen spüren.


    Ähnlich geht es mittlerweile im Fußball zu.

    Nochmal kurz OT: In meiner ehemaligen Firma gab es nur eine einzige Person, den produktionsleiter, die gemerkt hat, wer sich mit der Firma identifizierte und das dann auch würdigte. Allen anderen Vorgesetzten sahen nur die kleinen Fehler, die manchmal gemacht wurden und nur das haben sie sich gemerkt! So wird es wohl auch im Profifußball sein, doch dort gibt mMn keine Spieler mehr, die wirklich an ihrem Verein hängen!

  • ... keine Spieler mehr, die wirklich an ihrem Verein hängen!

    Es gibt einen Unterschied zwischen "hängen" und identifizieren!


    Und im Gegensatz zu Ostalb denke ich schon, bzw. weiß ich, dass es "identifikation" sehr wohl auch in großen Unternehmen gibt. Dort darf man nur nicht das Unternehmen per sé betrachten, sondern die Einheiten einzeln.

    .

    R.I.P.

    Der 1. FCK - von gewählten Vertretern verraten für ein paar Euro!


    16. Mai 2019

  • Also ich kann von den Spielern nicht verlangen, dass sie sich mit dem Verein identifizieren. Schaffe ich ja selbst nicht mehr. Davon abgesehn gibt es auch gar keinen Grund sich zb. mit den zündelnden Bauern zu identifizieren. Und was dabei rauskommt, wenn man vor allem auf Identifikation schaut, hat man letzte Saison gut sehn können. Ich wär ja dafür, es mit Qualität statt Identifikation zu probieren. Auf die Identifikation mach ich höchstens noch nen :GriffinsKlo:

  • tja-heinz

    Meinst Du nicht, dass sich Bader und Notzon vor der Saison sicher waren, Qualität verpflichtet zu haben?

    Du machst ja gerade so, als ob die beiden absichtlich nur ,,Gurken" verpflichtet hätten.

    Der große Sport fängt da an, wo er längst aufgehört hat, gesund zu sein.
    Bertolt Brecht

  • Es gibt einen Unterschied zwischen "hängen" und identifizieren!


    Und im Gegensatz zu Ostalb denke ich schon, bzw. weiß ich, dass es "identifikation" sehr wohl auch in großen Unternehmen gibt. Dort darf man nur nicht das Unternehmen per sé betrachten, sondern die Einheiten einzeln.

    Obacht ;)


    Ich habe geschrieben, dass ich die Identifikation in großen Unternehmen in anderen Ausmaß erlebe als in kleinen und mittleren Unternehmen.


    Klar gibt es überall Menschen die sich mit „ihrer“ Sache identifizieren, aber gerade die Mio die da rein gesteckt werden , sind mA oft useless. Das kann man nicht herbeikaufen oder trainieren. Das muss aus einem inneren Wertegerüst kommen! Und das schaffen nicht viele Unternehmen in der Breite.


    Im Fußball sind sicherlich Freiburg und Heidenheim gute Bsp dafür.

    Aber auch bei Bayern ... lange Lahm, aktuell Müller, Robben, Robbery.... in Dortmund ein Weidenfeller (leider aus FCK Sicht), Kehl,... und das kann man leicht weiterführen. Auch international... Ramos, Xavi, und und und


    Beim FCK hat die Unstetigkeit auf und neben dem Platz, die Verkäufe aus finanziellen Nöten vieles zerstört. Wie will man Identifikation aufbauen, wenn eher klar ist, dass man nach 12-18 Monaten verkauft werden muss, wenn man gut ist. Ich habe jedenfalls einem Heintz, Mwene, Orban, Müller, Sippel usw 100% Identifikation abgekauft


    Ohne finanzielle Sicherheit, die in einer FCK Philosophie mündet, wird das schwer werden.

    "Die Menschen wissen im Moment nicht wohin mit ihrer Liebe. Sie möchten dafür wenigstens ab und zu ein Fußballküsschen bekommen. Dafür werden sie den Klub weiterhin unterstützen müssen, auch in holprigen Zeiten" !! (Marcel Reif, kicker, 10.10.16)

    Einmal editiert, zuletzt von Ostalb-Devil ()

  • @ Ostalb


    Mit diesen Ausführungen bin ich vollständig bei Dir!


    Meine Ausführungen galten auch nicht dem FCK, sie waren allgemeiner Natur. Aber Du hast das wunderbar auf den Punkt gebracht!

    .

    R.I.P.

    Der 1. FCK - von gewählten Vertretern verraten für ein paar Euro!


    16. Mai 2019

  • tja-heinz

    Meinst Du nicht, dass sich Bader und Notzon vor der Saison sicher waren, Qualität verpflichtet zu haben?

    Du machst ja gerade so, als ob die beiden absichtlich nur ,,Gurken" verpflichtet hätten.

    Doch bei Bader glaub ich an den Willen. Bei Notzon weiss ich es nicht. Ich muss sagen, ich würd an seiner Stelle stark an mir zweifeln und mir echt Gedanken machen, ob ich nicht nur an meinem Sessel klebe, weil ich damit halt meinen Lebensunterhalt bestreite. Aber nein, auch da glaub ich nicht an bösen Willen zumindest.


    Ansonsten bezog sich mein Post halt auch darauf, dass man ja letzte Saison schon mit der Identifikationskeule um die Ecke kam und man hat sich damit in die 3. Liga identifiziert. Ein Kessel war da sicher ein gutes Beispiel. Ich glaub dem sogar, dass er am liebsten seinen Teil dazu beigetragen hätte, den FCK in eine gute Zukunft zu führen. Gibt ja auch keinen Grund, etwas anderes zu glauben. Aber qualitativ war früh abzusehen, dass es nicht reicht. Das hätte man auch vor Verpflichtung möglicherweise erkennen können. Was dann zurück zu Notzon führt. Aber ums nochmal zu unterstreichen, ich unterstelle keinem Absicht oder Böswilligkeit. Dennoch muss die Frage erlaubt sein und auch gestellt werden, ob Aufwand (Entscheidungen) und Ertrag im richtigen Verhältnis stehen.

  • Ohne finanzielle Sicherheit, die in einer FCK Philosophie mündet, wird das schwer werden.

    Jeder Spieler, der zu uns kommt, manche vermutlich nur noch wegen unserer großen Tradition und des großen Namens in Fußball-Deutschland, unterschreibt einen Vertag und hat somit einen Arbeitsplatz für eine gewisse Zeit. Wenn er sich reinhängt und gute Leistungen abliefert, wird er für andere Vereine interessant und erhält vielleicht Angebote für höhere Ligen, die ihn bestimmt dann nicht davon abhalten, den Verein zu wechseln. Bei uns haben sie nur eine Zukunft, wenn wir oben mitspielen und die Chance besteht, nächste Saison in eine höhere Liga zu kommen. Diese Philosophie werden die Herren Bader und Notzon diesen Spielern vor Vertragsunterzeichnung wohl offerieren müssen, denn etwas anderes wird wohl kaum dazu führen, dass sie einen Vertrag unterschreiben, es sei denn, es handelt sich um abgehalfterte "Altstars", die auf dem Abstellgleis stehen und froh sind, wenn sie noch jemand verpflichtet. Magic lässt grüßen und er ist und war bei uns weit aus kein Einzelfall! :wacko: