Das richtige Derby: Die Roten Teufel gegen Waldhof Mannheim

  • #FCKSVW: Dein Tipp für's Spiel? 34

    1. Heimsieg (17) 50%
    2. Remis (7) 21%
    3. Niederlage (10) 29%

    Nach dem bereits erfolgreichen Duell gegen Mainz 05 steht für den FCK am Wochenende nun das richtige Derby bevor. Am Sonntag (13 Uhr) empfangen die Roten Teufel Waldhof Mannheim. Für die Polizei steht ein Hochrisikospiel bevor, aus Mannheim werden bis zu 6.000 Fans erwartet. Beide Vereine standen sich viele Jahre in einem Pflichtspiel nicht mehr gegenüber (letztmalig: 2001). Zum Spiel am Sonntag werden bis zu 35.000 Zuschauern auf den höchsten Fußballberg Deutschlands erwartet.


    Ort: Betzenberg

    Anpfiff: 13 Uhr

    Im Überblick: Der aktuelle Teamstatus



    Das Derbyfieber steigt: Offener Brief an alle Fans



    Der 1. FC Kaiserslautern und der SV Waldhof Mannheim wenden sich vor dem Derby am Sonntag, 1. September 2019, mit einem offenen Brief an ihre Fans.


    Liebe Fans des FCK und SVW,

    am kommenden Sonntag ist es soweit: Zum ersten Mal seit 22 Jahren stehen sich die ersten Mannschaften des 1. FC Kaiserslautern und des SV Waldhof Mannheim wieder in einem Ligaspiel gegenüber. Und gar keine Frage, dieses Derby ruft auf allen Seiten große Emotionen hervor. Und das ist auch gut so. Denn es sind ja genau diese Emotionen, die den Fußball für alle Fans so einzigartig machen. Ob in der Pfalz oder in der Kurpfalz, jeder fiebert diesem Spiel entgegen, jeder möchte seine Mannschaft gewinnen sehen. Ob bei den Rot-Weißen oder den Blau-Schwarzen, bei jedem kribbelt es vor diesem Spiel etwas mehr als sonst. Und genau das ist ein echtes Derby – und genau so soll es auch sein.

    Daher wünschen sich die Verantwortlichen beider Clubs auch, dass an diesem Sonntag die großen Emotionen auf beiden Seiten ausgelebt werden. Auf und auch neben dem Platz. Bei einem solchen Spiel gehört es dazu, dass sich nicht nur die Mannschaften auf dem Platz, sondern auch die Fans auf den Tribünen miteinander messen. Wir wünschen uns daher lautstarke Gesänge aus den Kurven, ohrenbetäubende Anfeuerungen und kreative Fanaktionen. Und auch die ein oder andere kleine Stichelei gegen den Konkurrenten gehört für uns zu einem Derby dazu. Was für uns jedoch nicht zu einem Fußballspiel gehört, ist jegliche Form von Hass und Gewalt. Ob im Vorfeld oder am Spieltag, Gewalt hat beim Fußball wie auch sonst überall nichts zu suchen. Nicht im Vorfeld, nicht auf der Anreise, nicht im Stadion oder nach dem Spiel. Daher appellieren wir an alle Fans, diesen Spieltag zu einem stimmungstechnischen Höhepunkt zu machen. Zu einem Tag, an dem die Fans beider Vereine einmal mehr zeigen, dass man die ganz großen Emotionen nicht in der Bundesliga suchen muss. Zu einem Tag, an dem von Mannheim bis Kaiserslautern echtes Derbyfeeling aufkommt. Zu einem Tag, den alle Fans genießen können. Für Ausschreitungen und Straftaten ist da definitiv kein Platz. Hass und Gewalt grenzen aus – der Fußball aber verbindet!

    In diesem Sinne, auf in ein emotionales und lautstarkes Derby. Mit viel Stimmung – aber ohne negative Begleiterscheinungen!

    Die Verantwortlichen des 1. FC Kaiserslautern und SV Waldhof Mannheim


    Quelle: 1. FC Kaiserslautern

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    "Jeder Spieler weiß, was dieses Derby bedeutet"




    Nach dem Auswärtssieg in Zwickau steht für den FCK nach 18 Jahren wieder einmal das Südwestderby gegen Waldhof Mannheim an. Und jeder will dieses Spiel gewinnen.


    Am Sonntag (Anstoß: 13 Uhr) steht das Südwest-Derby gegen Waldhof Mannheim auf dem Programm. Abgesetzt wurden bis heute 34.000 Tickets, darunter auch 4.500 an die Gäste aus Mannheim. Auf der heutigen Pressekonferenz äußerte sich FCK-Trainer Sascha Hildmann zur Personalsituation und zur Bedeutung des Derbys.

    Über die Bedeutung dieses Derbys

    Der gebürtige Lautrer Sascha Hildmann hat solche Duelle wie am Sonntag gegen Mannheim „natürlich auch als Jugendlicher erlebt“. Es waren besondere Tage, an denen Hildmann als 15-jähriger mit dem Zug nach Ludwigshafen fuhr, um sich solche Spiele anzuschauen. Heute als Trainer trägt er jedoch die Verantwortung für seine Mannschaft und die Vorbereitung auf den Gegner.


    Aber auch die Spieler wissen um die Bedeutung dieses Ausnahmespiels. „Ihr könnt euch sicher sein, jeder Spieler dieser Mannschaft weiß genau, was passiert, wer da kommt, welche Bedeutung das Derby für die Fans hat“, beteuert Hildmann und fügt an, dass am Sonntag niemand wie zuletzt bei der Heimniederlage gegen Braunschweig in „seine Komfortzone rutschen wird“. Gleichzeitig dürfe aber nicht der Fehler gemacht werden, „die Mannschaft so unter Druck zu setzen, dass sie verkrampft. Es ist immer noch ein Spiel, bei dem es um drei Punkte geht“.

    Zweikämpfe gewinnen, Zweikämpfe gewinnen und nochmals Zweikämpfe gewinnen

    Mit Waldhof Mannheim erwarten die Roten Teufel die Mannschaft der Stunde, saisonübergreifend sind die Waldhöfer seit 27 Spielen ungeschlagen. „Dort wird gute Arbeit geleistet, das muss man schon anerkennen“, so Hildmann. Besonders gefährlich ist das Umschaltspiel der Mannheimer in Kombination mit Angreifer Sulejmani. Stoppen will das der Lautrer Trainer mit eigenem gut forcierten Ballbesitz, sodass die Mannheimer „gar nicht erst ins Umschaltspiel kommen können“. Natürlich ist aber auch die eigene Zweikampfstärke und Härte gefragt, um gegen die Offensivkraft gegen zuhalten und „sie nicht zur Entfaltung kommen zu lassen“.

    Neue Alternativen in der Offensive - Skarlatidis ist wieder spielbereit

    Mit Neuzugang Lucas Röser stehen dem Trainer zukünftig vor allem neue Optionen zur Verfügung. So wird es auch am Sonntag denkbar sein mit Timmy Thiele im 4-1-4-1 System zu agieren oder zu einem System mit zwei Stürmern zurück zu kehren. Röser machte zudem einen sehr guten ersten Eindruck auf den Trainer und wird am Sonntag im Kader stehen: „Lucas hat sich direkt gut in die Mannschaft integriert. Ich bin froh, dass wir in haben“, so der Trainer über seinen achten Neuzugang.


    Zum Abschluss wies der Trainer wieder einmal auf die Entwicklung seiner Mannschaft hin. "Wir hatten in Zwickau wieder mal mit die jüngste Mannschaft der ganzen Liga auf dem Platz stehen. Einen 20-jährigen Torwart, einen 22-jährigen Schad, einen 23-jährigen Kühlwetter und Bachmann. Es ist Wahnsinn welche Perspektive wir hier haben. Und das sind keine abgezockten und abgewichsten alten Haudegen, die dann immer die richtigen Entscheidungen treffen. Wir sind sehr froh darüber und die Fans honorieren das zu 1000 Prozent", zeigte sich Sascha Hildmann am Ende nochmal sehr emotional.


    Quelle: Treffpunkt Betze

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    #FCKSVW: Der Sport steht im Vordergrund



    Am Sonntag steht das mit Spannung erwartete Südwest-Derby gegen Waldhof Mannheim an. Das Prestigeduell wird vermutlich zeigen, in welche Richtung es für die Roten Teufel endgültig geht.


    Das Derby gegen Mannheim wirft schon lange seine Schatten voraus. Schon Wochen zuvor wurde über diese mit Spannung erwartete Partie berichtet und diskutiert. Selten ging es dabei aber um das Wesentliche: Fußball. Und gerade um diesen sollte es doch auch gehen. Dabei waren gerade die Duelle aus der Vergangenheit - bei aller Rivalität - besonders auf sportlicher Eben immer wieder für ein Spektakel gut.


    Apropos "sportlich". Für den FCK steht einiges auf dem Spiel. Besonders wenn man den Blick auf die Tabelle richtet, ist es für die Roten Teufel wichtig nicht den Anschluss zu verpassen, damit man nicht vorzeitig im Niemandsland der Liga versackt. Auch für die Fans wäre ein positives Ergebnis im Derby goldwert und könnte womöglich erneut Euphorie im Umfeld des Betzenbergs entfachen.

    Die Lage vor dem Spiel

    Mit dem furiosen 5:3 Sieg gegen Zwickau am vergangenen Spieltag zeigte der FCK was möglich ist, wenn man das vorhandene Potential nutzen kann. Lediglich die Kaltschnäuzigkeit und die Erfahrung fehlte noch der jungen Elf von Sascha Hildmann, um solch ein Spiel souverän über die Zeit zu bringen. Dennoch dürfte die Mannschaft mit dem Sieg einiges an Selbstvertrauen getankt haben.


    Nun steht das Heimspiel gegen die noch ungeschlagenen Mannheimer an. Ein erneuter Härtetest für die Roten Teufel, die aufgrund des Derbys voll motiviert in die Begegnung gehen werden. Mit einem Sieg könnte der FCK vorerst an die oberen Tabellenregionen anklopfen.

    Unsere Roten Teufel

    Personell steht Sascha Hildmann fast der komplette Kader zur Verfügung. Simon Skarlatidis ist nach seinem Ausfall in Zwickau wieder an Bord. Mit dabei ist auch erstmals Neuzugang Lucas Röser und bietet seinem Trainer gerade in der Offensive neue Alternativen. Weiterhin fehlt Theodor Bergmann, der mit den Folgen einer Viruserkrankung zu kämpfen hat. Neben den langzeitverletzten Spalvis und Esmel fehlt auch weiterhin Andri Bjanarson, der sich nach seinem Muskelbündelriss im Aufbautraining befindet und kommende Woche ins Mannschaftstraining einsteigen soll.

    Unser Gegner

    Nach 16 Jahren kehrten die Mannheimer zurück in den deutschen Profifußball. Getragen von der Aufstiegseuphorie erwischten die Mannheimer einen optimalen Start und sind nach 6 Spielen noch ungeschlagen und haben bereits 12 Punkte auf dem Konto. Damit befinden sie sich aktuell auf dem 4. Tabellenplatz. Die Mannschaft von Trainer Bernhard Trares konnte in den ersten Spielen vor allem mit ihrer Mentalität und Einsatzbereitschaft überzeugen. Am vergangenen Spieltag bezwang man zuhause den Aufstiegsfavoriten MSV Duisburg fulminant mit 4:3.


    Mit Valmir Sulejmani hat der SVW einen der treffsichersten Stürmer der bisherigen Saison in ihren Reihen. Ein weiterer Fixpunkt in der Offensive ist der Ex-FCKler Maurice Deville, der fest zum Stammpersonal zählt. Trainer Bernhard Trares vertraut bisher vorwiegend seinen Spielern aus der Aufstiegssaison. Dennoch verstärkte sich der SVW punktuell und konnte seine sieben Abgänge mit neun Neuzugängen adäquat ersetzen.

    Daten, Fakten und Statistiken

    • Lediglich 18 Mal fand das Südwestderby zwischen dem FCK und dem SVW statt, darunter 14 Mal in der 1. Liga, 2 Mal traf man sich jeweils in der 2. Liga und im Pokal
    • Die Bilanz spricht dabei leicht für den FCK: 7 Mal gingen die Roten Teufel als Sieger vom Platz, 5 Mal endeten die Partien Unentschieden. Mannheim konnte 6 Mal das Spiel für sich entscheiden
    • In 9 Heimspielen verlor der FCK erst zweimal gegen Mannheim
    • Das letzte Aufeinandertreffen beider ersten Mannschaften in einem Pflichtspiel fand in der Saison 2000/2001 im DFB Pokal statt, damals gewann der FCK auswärts mit 2:3.

    Stimmen zum Spiel

    FCK-Trainer Sascha Hildmann: „Mannheim ist im Moment vielleicht die Mannschaft der Stunde. Ihr könnt euch sicher sein, jeder Spieler unserer Mannschaft weiß genau, was passiert, wer da kommt, welche Bedeutung das Derby für die Fans hat. Wir dürfen Mannheim erst gar nicht ins Umschaltspiel kommen lassen. Natürlich ist aber auch die eigene Zweikampfstärke und Härte gefragt, um sie nicht zur Entfaltung kommen zu lassen".


    SVW-Stürmer Maurice Deville: Die Vorfreude ist natürlich sehr groß, das Team freut sich auf das Spiel. Die Luft wird brennen, aber wir werden vorbereitet sein. Der Gegner wird versuchen uns im eigenen Stadion zu beeindrucken".

    Faninfos

    Bis heute wurden knapp 34.000 Karten verkauft, darunter etwa 4.500 Gäste aus Mannheim. Geleitet wird die Partie vom Unparteiischen Robert Hartmann. Spielbeginn ist um 13:00 Uhr. Die Stadiontore öffnen bereits zwei Stunden vor Spielbeginn, also um 11:00 Uhr. Rund um das Stadion wird zudem ein Alkoholverbot herrschen. Außerdem wird es eine strikte Fantrennung geben.


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Florian Dick: "Der 1. FC Kaiserslautern ist der englischste Klub in Deutschland."

    Hans Sarpei auf Twitter: Relegation 2013: Der Moment, wo ganz Deutschland zum Fan des 1. FC Kaiserslautern wird.

  • :schild:HEIMSIEG:party::Juhuu: Was denn sonst

    :schild: Eine Liebe ein Leben lang :schal:
    „Großer FCK deine Lieder singen wir voller Liebe wieder, wir stehen zu dir bis zum Tod, unsere Farben sind Weiß und Rot.“

  • Da gibt es nur eines: Sieg.


    Ich will ein geiles Derby sehen, mit einer mords Stimmung, viel Kampf und einem Sieg für die roten Teufel.

    Es wird Zeit für die erste Niederlage von Mannheim.

  • Dieses Spiel wird eine sehr entscheidende Rolle haben wie es in der Saison weiterläuft.Bei einer Niederlage wird die Stimmung extrem kippen da bin ich mir sicher.Also hoffen wir mal auf einen überzeugenden Sieg.

  • Das Gesetz der Serie lautet derzeit „auf ein Gutes folgt ein Schlechtes“

    Zuhause sind mir die Jungs zu nervös und die Barrackler können das derzeit sehr effektiv ausnutzen. Daher glaube ich dass es leider wieder einen Dämpfer geben wird.

  • Ich hoffe, dass es um das Stadium herum vor und nach dem Spiel ruhig bleibt. Während dem Spiel dann eine lautstarke Atmosphäre mit einem guten Spiel, welches hoffentlich positiv für uns ausgeht. Ich befürchte aber, dass genau das Gegenteil eintreten wird.

    Moderator a.D. - Nervt die Anderen :)


    Ihr seid laut, doch wir sind Lautrer !

  • Als Nichtpfälzer habe ich mich nach dem Lesen der Überschrift gefragt, wieso dieses Spiel gegen Mannheim das "richtige" Derby ist. Ich persönlich erinnere mich in meinem Fandasein an ein einziges Spiel unserer 1. Mannschaft gegen den Waldhof. Und ich bin 33 Jahre alt. Das war das Pokalspiel 2001 (?).


    Dann habe ich recherchiert und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass wir ganze 18 Pflichtspiele gegen Mannheim hatten. Demgegenüber stehen zB 24 SPiele gegen Mainz.


    Mannheim ist in der Kurpfalz. SInd also auch Pfälzer. Beide hassen die Bandenser aus Karlsruhe....


    Ganz ehrlich: Ich verstehe 0,0 wieso man sich so hasst. Meine Generation kennt überhaupt keine SPiele gegen Mannheim. Das ist einfach alles mehr als lächerlich.


    Ganz besonders, wenn der Inhalt folgenden Berichtes stimmt, der den Grund der Rivalität erklären will. Vorsicht! Es ist ein Waldhof-Blog!!!


    Klick

    16.05.2019 - R.I.P 1.FC Kaiserslautern - R.I.P Anstand, Werte und Moral


    01.09.2019 - Der Tag, an dem ich mein Fantum aufgegeben habe

  • "Mannheim ist in der Kurpfalz. SInd also auch Pfälzer."

    Wie kann man so etwas nur sagen? ;(

    Ich selbst war auch viel öfter bei Derbys gegen den KSC, Mainz oder von mir aus noch Stuttgart und Hoffenheim. Glaub nicht das ich gegen Waldhof mal ein Spiel gesehen habe.

  • Ich kann nur empfehlen, den verlinkten Blog Eintrag mal zu lesen.


    Eigentlich müsste der Autor ein Update schreiben, den seit dem Erstellen des Eintrages im März 2015 sind wir ebenfalls durch ein "Tiefes Tal der Tränen" gewandert und wandern dort leider immer noch. Trotzdem stehen wir zu unseren Farben.

    Den es gibt nur einen Verein, wenn man hier aus der Region komm, ohne wenn und aber.

    Was das angeht sind wir dann wohl mit den Waldhöfern gleichgezogen.

  • Ich hab den gelesen. Das Ende ist auch Quatsch. Aber den Beginn find ich schon interessant und bestätigt irgendwie meine Auffassung, die bldöe diese Rivalität ist

    16.05.2019 - R.I.P 1.FC Kaiserslautern - R.I.P Anstand, Werte und Moral


    01.09.2019 - Der Tag, an dem ich mein Fantum aufgegeben habe

  • Diskussionsthema zum Artikel: Das Derbyfieber steigt: Offener Brief an alle Fans


    Das Derbyfieber steigt: Offener Brief an alle Fans

    Der 1. FC Kaiserslautern und der SV Waldhof Mannheim wenden sich vor dem Derby am Sonntag, 1. September 2019, mit einem offenen Brief an ihre Fans.


    Liebe Fans des FCK und SVW,


    am kommenden Sonntag ist es soweit: Zum ersten Mal seit 22 Jahren stehen sich die ersten Mannschaften des 1. FC Kaiserslautern und des SV Waldhof Mannheim wieder in einem Ligaspiel gegenüber. Und gar keine Frage, dieses Derby ruft auf allen Seiten große Emotionen hervor. Und das ist auch gut so. Denn es sind ja genau diese Emotionen, die den Fußball für alle Fans so einzigartig machen. Ob in der Pfalz oder in der Kurpfalz, jeder fiebert diesem Spiel entgegen, jeder möchte seine Mannschaft gewinnen sehen. Ob bei den Rot-Weißen oder den Blau-Schwarzen, bei jedem kribbelt es vor diesem Spiel etwas mehr als sonst. Und genau das ist ein echtes Derby – und genau so soll es auch sein.


    Daher wünschen sich die Verantwortlichen beider Clubs auch, dass an diesem Sonntag die großen Emotionen auf beiden Seiten ausgelebt werden. Auf und auch neben dem Platz. Bei einem solchen Spiel gehört es dazu, dass sich nicht nur die Mannschaften auf dem Platz, sondern auch die Fans auf den Tribünen miteinander messen. Wir wünschen uns daher lautstarke Gesänge aus den Kurven, ohrenbetäubende Anfeuerungen und kreative Fanaktionen. Und auch die ein oder andere kleine Stichelei gegen den Konkurrenten gehört für uns zu einem Derby dazu. Was für uns jedoch nicht zu einem Fußballspiel gehört, ist jegliche Form von Hass und Gewalt. Ob im Vorfeld oder am Spieltag, Gewalt hat beim Fußball wie auch sonst überall nichts zu suchen. Nicht im Vorfeld, nicht auf der Anreise, nicht im Stadion oder nach dem Spiel. Daher appellieren wir an alle Fans, diesen Spieltag zu einem stimmungstechnischen Höhepunkt zu machen. Zu einem Tag, an dem die Fans beider Vereine einmal mehr zeigen, dass man die ganz großen Emotionen nicht in der Bundesliga suchen muss. Zu einem Tag, an dem von Mannheim bis Kaiserslautern echtes Derbyfeeling aufkommt. Zu einem Tag, den alle Fans genießen können. Für Ausschreitungen und Straftaten ist da definitiv kein Platz. Hass und Gewalt grenzen aus – der Fußball aber verbindet!


    In diesem Sinne, auf in ein emotionales und lautstarkes Derby. Mit viel Stimmung – aber ohne negative Begleiterscheinungen!


    Die Verantwortlichen des 1. FC Kaiserslautern und SV Waldhof Mannheim


    Quelle: 1. FC Kaiserslautern

    Florian Dick: "Der 1. FC Kaiserslautern ist der englischste Klub in Deutschland."

    Hans Sarpei auf Twitter: Relegation 2013: Der Moment, wo ganz Deutschland zum Fan des 1. FC Kaiserslautern wird.

  • Macht man ja heutzutage. Vielleicht muss man es auch amchen, um die Strafe durch den DfB zumildern. Aber WANN hat jemals so ein offener Brief auch nur irgendetwas bewegt?? Als ob diese AMöben, die meinen sich gegenseitig eins auf die Mütze geben zu müssen, sich von diesen zeilen davon abhalten lassen...verschwendete Ressourcen

    16.05.2019 - R.I.P 1.FC Kaiserslautern - R.I.P Anstand, Werte und Moral


    01.09.2019 - Der Tag, an dem ich mein Fantum aufgegeben habe

  • Ende der Achtziger spielte der Waldhof in der Bundesliga, da gab es ein paar Spiele gegeneinander.

    Das krasseste Spiel war aber glaube ich im Pokal in dem es vier Elfer gegen uns gab, von denen hatte glaube ich Gerry selbst drei verschuldet.

    War en echtes Hammerspiel damals.

    Dann gab es in der Saison 89/90 eine 4: 0 Klatsche in Ludwigshafen für uns, das hatte zur Folge das der damalige Trainer gehen musste und Kalli Feldkamp übernahm zum zweiten Mal den FCK. Es folgte mit dem Pokalsieg gegen Werder und in der Folgesaison die Meisterschaft für mich die stärkste Phase seit bestehen der Bundesliga für den FCK.

    Zum aktuellen Spiel: Auch am Sonntag ist der FCK zum siegen verdammt, im fünften Anlauf zuhause muss es endlich klappen, gut um in der Tabelle nach oben zu klettern und noch besser für die Moral, aber am besten für den Trainer.

    Wir kommen wieder!
    :schild:

  • Das krasseste Spiel war aber glaube ich im Pokal in dem es vier Elfer gegen uns gab, von denen hatte glaube ich Gerry selbst drei verschuldet.

    War en echtes Hammerspiel damals.

    https://www.fussballdaten.de/b…eim-klautern/aufstellung/


    4 Elfmeter für Waldhof, 2 verschossen. 3:2 geführt und 3:4 verloren. 4 Tore vom falschen Walter.


    Edit: Es war ein Buli-Spiel.

    Und wenn wir doch aufsteigen, dann trotz dem Saisonstart mit Hildmann. :ironie:


    Hinweise in eigener Sache:

    - Mit Leuten, die Menschen mit Amöben vergleichen, diskutiere ich nicht.

  • Zudem gehe ich davon aus dass bei einer Niederlage Hildmann nicht mehr zu halten sein wird.

    Davon gehe ich nicht aus. Zudem ist deine Formulierung eher passiv zu werten. Jemand will halten und scheitert daran.


    Bei uns ist das eher eine aktive Handlung. Becca senkt ggfs. den Daumen und Hildmann hat langen Urlaub.

    Und wenn wir doch aufsteigen, dann trotz dem Saisonstart mit Hildmann. :ironie:


    Hinweise in eigener Sache:

    - Mit Leuten, die Menschen mit Amöben vergleichen, diskutiere ich nicht.

  • Dann gab es in der Saison 89/90 eine 4: 0 Klatsche in Ludwigshafen für uns, das hatte zur Folge das der damalige Trainer gehen musste und Kalli Feldkamp übernahm zum zweiten Mal den FCK.

    dass war nicht in ludwigshafen,sondern am alsenweg.


    dieses war der letzte sieg der waldhöfer in der runde und sie sind dann auch abgestiegen.

  • dieses war der letzte sieg der waldhöfer in der runde und sie sind dann auch abgestiegen.

    Wenn man sich vorstellt, welche Spieler wir damals auf dem Platz hatten und verlieren 4:0.


    Serr - Dooley - Emig - Foda - Hoos - Stumpf - Goldbaek - Roos - Hotic - Kuntz - Labbadia


    Und nach dem Spieltag war man 17. und der Waldhof hat unseren Abstieg gefeiert. Manchmal wird eben zum Schluss abgerechnet ...

    Und wenn wir doch aufsteigen, dann trotz dem Saisonstart mit Hildmann. :ironie:


    Hinweise in eigener Sache:

    - Mit Leuten, die Menschen mit Amöben vergleichen, diskutiere ich nicht.