Team Merk: Der langersehnte Neubeginn in eine ungewisse Zukunft

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    Team Merk: Der langersehnte Neubeginn in eine ungewisse Zukunft

    Das Team rund um Markus Merk hat es in den Aufsichtsrat geschafft. Damit finden die monatelangen Grabenkämpfe und Intrigen endlich ein Ende. Gerettet ist der FCK damit aber noch lange nicht.


    Es war ein seltsames Gefühl mit dem ich vergangenen Sonntag nach fast zehn Stunden um kurz nach acht Uhr abends die Treppen des Betzenbergs hinunterstieg. Eigentlich hätte ich vollauf zufrieden und glücklich sein können. Die Menschen, denen ich bei den Nachwahlen zum Aufsichtsrat meine Stimme gegeben hatte, hatten es eins zu eins in das Gremium geschafft. Das Team um Markus Merk, und damit auch Martin Wagner, würden in Zukunft in Aufsichtsrat und Beirat die Geschicke des Vereins überwachen. Und auch deren Vorgänger bekamen in Form von Nichtentlastungen einen heftigen Denkzettel für den Scherbenhaufen, den sie hinterlassen. Denkzettel, die in der langen Vereinshistorie noch nie so deutlich ausgefallen und vielleicht auch noch nie so verdient waren, wie in diesem Jahr.

    Emotional aber nicht ausufernd: Der große Knall bleibt aus

    Doch ich war nicht glücklich und ausgelassen. Allenfalls erleichtert. Denn was wurde im Vorfeld über diese Jahreshauptversammlung gemutmaßt und spekuliert. Manch einer befürchtete sogar gewalttätige Ausschreitungen, wenn sich das provinzielle Pfälzer Fußvolk seinen Verein zurückholt. So oder so ähnlich lautete manche Ankündigung der diesjährigen Versammlung. Und so war auch das Aufgebot an Security zumindest gefühlt in diesem Jahr höher als gewohnt. Doch der große Knall blieb aus. Gott sei Dank. Über 1.700 Mitglieder diskutierten kritisch, emotional aber meistens im angemessenen Rahmen über Zukunft, Vergangenheit und Ist-Zustand des Fritz Walter Klubs.


    Und trotzdem: Meine Gefühlswelt war gespalten. Zu emotional waren die Eindrücke der letzten neun Stunden. Auf eindrückliche Art und Weise wurden – nachdem erfreulicherweise die Nachwahl des Aufsichtsrats in der Tagesordnung vorgezogen wurde – die schäbigen und vereinsschädigenden Vorgänge des letzten Jahres noch einmal vorgetragen. Durch Reden und Berichte der sich noch geschäftsführend im Amt befindenden Vereinsführung und noch viel mehr durch Redebeiträge der schon früher zurückgetretenen Funktionäre. Andy Buck, Michael Littig, Jürgen Kind und Paul Wüst schritten allesamt noch einmal zum Mikrofon.


    Naturgemäß versuchte die scheidende Vereinsführung ihre Amtszeit in halbwegs positivem Licht erscheinen zu lassen. Wenn man Martin Bader zum Beispiel so zuhörte, hätte man phasenweise meinen können, die rot-weiße FCK-Welt sei in bester Ordnung. So sei die sportliche Organisationsstruktur des FCK schlank und funktionsfähig. Außerdem habe man jungen Menschen ermöglicht, ihren Traum vom Fußballprofi zu leben. Schön. Doch der eigentliche Auftrag, den FCK in die 2. Liga zurückzuführen, den konnte Bader mit seiner Kaderzusammenstellung und seiner Trainerauswahl stand heute nicht im Ansatz erfüllen.

    Banf und Grotepaß fehlt es an Selbstkritik - Becca lässt den FCK zappeln

    Natürlich äußerte sich auch der schon zurückgetretene Aufsichtrat beziehungsweise Beirat noch einmal. Insbesondere die Vorgänge um den erzwungenen Rücktritt von Michael Littig wurden abermals neu aufgerollt. So versicherte Patrick Banf beispielsweise: „Flavio Becca wollte vor allem Ruhe im Verein“. Spätestens an dieser Stelle hielt es manches FCK-Mitglied nicht mehr auf dem Sitz. Laute Buh-Rufe und andere Ausdrücke wurden kundgetan. Die vielen Rücktritte und Anschuldigungen an Becca seien Gründe, warum der Luxemburger bis heute noch kein Eigenkapital gezeichnet habe, sagte Banf in seiner Rede. Und: Andere Fußballvereine täten sich noch viel schwerer bei der Suche nach einem Ankerinvestor.


    Bei aller Sachlichkeit: Letzteres mag zwar stimmen, aber die Verlautbarungen aus Luxemburg der letzten Tage legen einmal mehr nah: Flavio Becca ging es nie um den FCK. Schon gar nicht hat er ein FCK-Herz. Jetzt wo das Team Merk gewählt und ausdrücklich Becca die Hand gereicht hat, gibt es eigentlich keine Ausreden mehr. Doch ausgerechnet jetzt kontert der Luxemburger mit Aussagen wie: „Einen Blanko-Scheck bekommen die nicht.“ oder „Wir werden ja sehen, ob sie im Juni die Lizenz bekommen.“ Wie sagte Patrick Banf einst bezogen auf die Rücktrittsforderung an Michael Littig: „Wenn der Flavio das so will, dann muss das eben so sein.“ Die Mitglieder des FCK, sie machten am Sonntag deutlich: Muss es beileibe nicht!


    Fast noch mehr Zorn als Patrick Banf – und auch das darf als durchaus überraschend bezeichnet werden – lenkte der zurückgetretene Aufsichtsrat Jochen Grotepaß auf sich. Gleich zu Beginn seiner Rede gab er zu Bedenken, die JHV könne juristische Fehler enthalten und sei eventuell anfechtbar. Am Ende entgegnete ihm Versammlungsleiter Michael Koll und sprach damit wohl fast jedem anwesenden Mitglied aus der Seele: „Dass sie mir diese Bedenken heute erst fünf Minuten vor der Versammlung mitgeteilt haben, gehört wahrscheinlich zum kollegialen Verhalten. Sie haben uns doch erst in diese Situation gebracht.“ Tosender Applaus brandete auf. Grotepaß sparte in seiner Rede zwar auch nicht mit Kritik an Flavio Becca und seinem anwesenden Berater Gregorius. Doch das ausgerechnet Grotepaß jetzt als Retter von Anstand und Moral auftrat, der schon immer gegen Ausgliederung und Investoren gewesen sei, es war wenig glaubwürdig.


    Und so war es am Ende kaum verwunderlich, dass Grotepaß und Banf die schlechtesten Entlastungswerte aller Gremienmitglieder bekamen. 92,3 Prozent bei Banf und 92,5 Prozent bei Grotepaß sprechen eine überdeutliche und schon historische Sprache.

    Respekt und Demut müssen zurückkehren - Baders und Klatts leiser Abschied

    Doch in einem Punkt muss ich ihnen Recht geben. Beide bemängelten, wie alle anderen Redner auch, den fehlenden Respekt im Umgang miteinander. Das beschäftigte mich an diesem Tag sehr. Kein Mensch im Verein Fritz Walters sollte unter Druck gesetzt oder diffamiert werden. Schon gar nicht ist Gewalt oder die Androhung von solcher akzeptabel.


    Genauso gehört es sich aber auch, dass man sich der höchsten Instanz des Vereins – der Mitgliederversammlung – bis zum Ende stellt. Dass Jochen Grotepaß noch vor seiner Nichtentlastung das Stadion verließ ist zwar noch irgendwie verständlich. Dass aber Martin Bader und Michael Klatt der Aussprache völlig fernblieben und lediglich Bader bei Bekanntgabe der Entlastungsergebnisse am Rand noch einmal auftauchte, ist schon sehr respektlos. Fragen von Mitgliedern den sportlichen Bereich betreffend? Antworten Fehlanzeige. Ein einziges Mal huschte Boris Notzon rasch ans Mikrofon und versuchte auszuhelfen. Satzungstechnisch mag das Verhalten legitim sein, aber der FCK muss sich eben als EIN Verein verstehen, egal ob es jetzt um Belange des e.V. oder der ausgegliederten GmbH geht. Diesen Aspekt haben Michael Klatt und Martin Bader nie verstanden, mindestens aber massiv unterschätzt. Auch hier ruht jetzt die Hoffnung im „Team Merk“. Ihnen muss niemand erklären, dass aus einer abstrakten Management GmbH FCK, wieder eine Familie werden muss.


    Die nun ehemalige FCK-Führung hat in einem Punkt Bemerkenswertes geschafft: Noch im Juni 2018 hat sie mit einer Mehrheit von über 90 Prozent eine Ausgliederung durchgesetzt. Ein Beleg für das Vertrauen, das ihr von der Basis entgegengebracht wurde. Zudem herrschte trotz des erstmaligen Abstiegs in die 3. Liga eine enorme Euphorie im Umfeld. Über 1.500 Fans zog es zum Trainingsauftakt, über 40.000 zum ersten Heimspiel gegen 1860 München.


    Und heute, knapp anderthalb Jahre später? Würde sich die Führung um Martin Bader, Michael Klatt oder Patrick Banf einer Wahl stellen, keiner von ihnen würde auch nur im Ansatz eine Mehrheit erhalten. Ganze 44 Mitglieder stimmten noch für die Entlastung von Patrick Banf. Gewählt hatten ihn im Dezember 2017 noch 862 Mitglieder.

    Ab jetzt beginnt die Zukunft: Der größte Gegner ist die Zeit

    Einig waren sich am Sonntag alle Beteiligten, ganz gleich welche Verletzungen sie die letzten Monate erleben mussten, darin: Mit der Wahl des neuen Aufsichtsrates und der Aussprache zu den Vorkommnissen des letzten Jahres muss jetzt ein Deckel auf die Vergangenheit. Dem FCK läuft nämlich die Zeit davon. Auch in diesem Jahr wird der Kampf um die Lizenz wahrscheinlich wieder ein Drahtseilakt werden. Die Zukunft hat am Sonntag begonnen. Nicht förderlich hierfür ist jedoch ein Vorsitzender des e.V., der trotz einer Nichtentlastung von 89,4 Prozent, an seinem Amt festhält und gar das Votum in Zweifel zieht, indem er auf die „nur“ noch knapp 500 anwesenden Mitglieder verweist. Auch die Aussage Wilfried de Buhrs gegenüber dem SWR, ihm sei die verhinderte Insolvenz zu verdanken, hat mehr mit Größenwahn als mit Neuanfang zu tun.


    Der FCK, er funktioniert nur als Gemeinschaft. Auch deswegen ging ich mit einem Gefühl von Traurigkeit vom Betzenberg. Traurigkeit darüber, dass es überhaupt (wieder einmal) so weit kommen musste, dass Menschen, die FCK-Mitglieder sind, so abgestraft und vom Berg gejagt werden müssen. Traurig darüber, dass Menschen, die vor zwei Jahren selbst noch als Hoffnungsträger angetreten sind, ihre Unterstützter so ge- und enttäuscht haben. Aber auch etwas besorgt darüber, ob die neue Führung der hohen Erwartungshaltung gerecht werden kann.

    Der Umgang mit Layenberger ist beschämend - Team Merk kann den Verein einen

    Die FCK-Familie muss wieder zueinander finden. Wie oft haben wir diesen Satz schon gehört. Doch er ist richtiger und wichtiger denn je. Wenn kurz vor dem Jubiläumsjahr 2020, in dem 120 Jahre FCK und 100 Jahre Fritz Walter gefeiert werden sollen, der Mann, der das Erbe Fritz Walters aus dem eigenen Geldbeutel heraus gerettet hat, und es somit vor der Zerstreuung in der ganzen Welt bewahrt hat, von der Vereinsführung nicht einmal begrüßt, geschweige denn sich bei ihm bedankt wird, dann ist das beschämend für einen 1. FC Kaiserslautern. Ein Blick hinüber zu Union Berlin würde helfen um zu verstehen, wie man mit der Person Harald Layenberger angemessen umgeht.


    Das „Team Merk“ weiß, dass der FCK so nicht überleben kann. Es hat die Fähigkeit, den Verein wieder zu einen. Ehemalige wie Andy Buck, die vom Hof gejagt wurden, aber Ideen und Visionen haben, sollten weiter eingebunden werden.


    Mindestens genauso schwer wird es aber, den 1. FC Kaiserslautern wirtschaftlich am Leben zu halten. Die Verpflichtung des langjährigen Geschäftsführers von Braunschweig, Soeren Oliver Voigt, ist ein schneller, erster Schritt. Doch der Weg zur erneuten Lizenzerteilung oder gar zur Konsolidierung des Vereins ist noch viel länger und steiniger. Aber das wissen Merk, Keßler und Co.


    Gewiss ist seit vergangenem Sonntag nur eines: Die Intrigen und Grabenkämpfe des vergangenen Jahres in den Gremien des Vereins sind beendet. Recht schnell macht sich wieder ein Gefühl von Einigkeit und Zusammenhalt breit. Die sportliche Serie von drei Liga-Siegen in Folge – den ersten seit drei Jahren – und eine mitreißende Rede von Boris Schommers auf der Jahreshauptversammlung, tun ihr Übriges. Ungewiss ist trotzdem weiter Vieles. Aber die richtigen Weichen wurden gestellt. Der Deckel liegt auf der Vergangenheit, die gemeinsame Arbeit an der Zukunft hat begonnen.


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Quelle Bild: 1. FC Kaiserslautern

  • Diskussionsthema zum Artikel: Team Merk: Der langersehnte Neubeginn in eine ungewisse Zukunft


    Team Merk: Der langersehnte Neubeginn in eine ungewisse Zukunft

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    Der Umgang mit Layenberger ist beschämend - Team Merk kann den Verein einen

    Die FCK-Familie muss wieder zueinander finden. Wie oft haben wir diesen Satz schon gehört. Doch er ist richtiger und wichtiger denn je. Wenn kurz vor dem Jubiläumsjahr 2020, in dem 120 Jahre FCK und 100 Jahre Fritz Walter gefeiert werden sollen, der Mann, der das Erbe Fritz Walters aus dem eigenen Geldbeutel heraus gerettet hat, und es somit vor der Zerstreuung in der ganzen Welt bewahrt hat, von der Vereinsführung nicht einmal begrüßt, geschweige denn sich bei ihm bedankt wird, dann ist das beschämend für einen 1. FC Kaiserslautern. Ein Blick hinüber zu Union Berlin würde helfen um zu verstehen, wie man mit der Person Harald Layenberger angemessen umgeht.

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    Das ist ein sehr guter Punkt.

    Ich hoffe, dass die Distanz zwischen Layenberger und dem Team Merck sehr gering ist. Herr Layenberger scheint ein sehr emotionaler Mensch zu sein, aber er hat meinem Empfinden nach ein großes Herz für unseren Verein. Solche Leute sollte man hegen und pflegen.

    Die Aktion zur Rettung des Fritz Walter Erbes kann man gar nicht hoch genug anrechnen.

    Wenn man bedenkt, wie sich der FCK und auch der große DFB in diesem Zusammenhang verhalten haben, ist dies beschämend.


    An dieser Stelle nochmals vielen Dank Harald Layenberger für diese Aktion.


    Ich hoffe und erwarte, dass die neue FCK Führung hier eng mit Herrn Layenberger die Feierlichkeiten im nächsten Jahr abstimmt.

  • ich kann nichts gegen Herrn Layenberger sagen, aber es sollte immer auch die andere Seite gehört werden!


    Da sind vermutlich Dinge gesagt worden/passiert, die zu den Reaktionen geführt hatten ?????


    anders ist es nicht vorstellbar, denn "DOOF" waren die Herren nicht nur !

    koha

  • Man munkelt rund um den Betzenberg dass Keßler eventuell einen Großinvestor an der Angel hat der nicht Becca heißt. Ich habe keine Ahnung ob da etwas Wahres dran ist.


    Der Rheinpfalz Artikel könnte ein Indiz dafür sein:


    Zitat von Rheinpfalz


    RHEINPFALZ-Informationen nach schlug Oberbürgermeister Klaus Weichel in der Sitzung vor, die Anträge separat zu behandeln. Eine positive Entscheidung über die Stadionmiete ist von großer Bedeutung für das Lizenzierungsverfahren für die neue Saison.



    Keßler zeigte nach RHEINPFALZ-Informationen Interesse am Rückkauf des Fritz-Walter-Stadions. Er würde den Verein langfristig sichern.

  • Warten wir mal ab.


    Aber ich habe das Gefühl, dass vor Weihnachten noch Knecht Ruprecht kommt. Direkt darauf aber auch das Christkind zu sehen sein wird. Wann dann wirklich FCK-Weihnachten sind, werden wir sehen...

    Voigt und Merk müssen aber auch die Kraft, den Mut und die Entschlossenheit aufbringen, die Seilschaften im FCK-Dunstkreis zu zerschlagen, die diesen Traditions-Verein seit Jahrzehnten fernsteuern... Klein-Investoren oder Klein-Sponsoren etwa, die sich mit ihrer Unterstützung Einfluss und Macht erkaufen, ihren Geltungsdrang befriedigen, Medien instrumentalisieren, die Stimmung vergiften, den Verein spalten.

    ...muss den Mut haben auf das Geld dieser Leute zu verzichten...(Bernd Schmitt, SWR)

  • Es sind Leute nun dran, denen ICH vertrauen kann, das war in der Vergangenheit nicht immer der Fall und hat man was gesagt, wurde man angegangen es doch selbst besser zu tun als diese Leute. Immerhin kann man sagen, mit der damaligen Kritik Recht gehabt zu haben.

    Genau so vertraue ich jetzt DEN Personen, die dran sind, die richtigen Wege zu finden.

    :schild: Eine Liebe ein Leben lang :schal:
    „Großer FCK deine Lieder singen wir voller Liebe wieder, wir stehen zu dir bis zum Tod, unsere Farben sind Weiß und Rot.“

  • Es sind Leute nun dran, denen ICH vertrauen kann, das war in der Vergangenheit nicht immer der Fall und hat man was gesagt, wurde man angegangen es doch selbst besser zu tun als diese Leute. Immerhin kann man sagen, mit der damaligen Kritik Recht gehabt zu haben.

    Genau so vertraue ich jetzt DEN Personen, die dran sind, die richtigen Wege zu finden.

    es wurden auf jeder JHV die Leute gewählt, denen zugetraut wurde, dass sie ehrlich sind und es können !

    Allerdings noch nie mit der Überzeugung, wie am 01.Dez. 2019 !

    (Was da jetzt kommen könnte, wäre die Wucht in Dosen, zuerst kam sportlich eine Stabilität, die Hoffen lässt, wenn jetzt noch finanziell der Paukenschlag käme, wäre Weihnachten, Ostern, Pfingsten und Geburtstag auf einen Schlag) !

  • LauternFan25: Wenn das passieren sollte werde ich vor Freude heulen....

    Marcel Reif: "Im Fußball ist es, zumindest bei mir, anders als in der Liebe: Man verliebt sich einmal - und diese Liebe hält. Um wen ich weine? Um den Verein meiner Kindheit, meiner Jugend, meines Lebens, um den 1. FC Kaiserslautern."

  • Großinvestor?

    Stadionrückkauf?

    Ist denn schon wieder Weihnachten, oder was?

    Sollte das eintreten, was kaum noch einer zu träumen wagte?

    Sollte das Herz in Rheinland Pfalz wieder schlagen?

    Wird der Mythos Betzenberg zum Leben erweckt?

  • Die sportliche Trendwende ist ein Anfang über den ich mich tierisch freuen müsste, aber leider nicht kann. Die Angst überwiegt das eine Mannschaft die sich unter einem guten Trainer gefangen hat, ihr Leistungsvermögen beständig abruft, wir Fans die wir wieder zu dieser Mannschaft und Trainerstab stehen, wegen der finanziellen Situation den Boden unter den Füßen weggezogen bekommen.

    Wir klammern uns an Strohhalme, interpretieren in Absätze eines Artikels einer Zeitung, die wir in unserer Kritik ansonsten in der Luft zereissen, Hoffnungen auf eine endlich beginnende schöne Zukunft.

    Sorry, bei mir geht das nicht mehr. Zuviel Hoffnungen und Leidenschaft wurden geweckt und aufs übelste enttäuscht. Das eimzige was hier noch zu interessieren hat sind knallharte Fakten, so übel sie auch sein mögen.

    1. Frage und die Allerwichtigste, bis jetzt noch ohne Antwort für uns. Was ist bei der Wirtschaftsprüfung die unmittelbar nach der Wahl des neuen Aufsichtsrates begonnen hat heraus gekommen ?

    2. Frage. Wann wird das von uns abgesegnete und auch vom neuen Aufsichtsrat versprochene 4 Säulen Modell umgesetzt ? Wann wedren endlich die Säulen für regionale Investoren, Mitglieder, Fans und interessierte Kleinanleger geöffnet ?

    Solange diese Fragen nicht beantwortet sind, ist eine sportliche Entwicklung völlig uninteressant. Ist jede Liebesmüh für diesen Verein und seine Vertreter vergebens.

    Es sind übrigens jetzt knapp 2 Wochen ins Land gezogen, ohne das auch nur Ansatzweise auf diese 2 wichtigen Existenzfragen eingegangen wurde. Mal gespannt wie lange das noch dauert ........

  • Wir klammern uns an Strohhalme, interpretieren in Absätze eines Artikels einer Zeitung, die wir in unserer Kritik ansonsten in der Luft zereissen, Hoffnungen auf eine endlich beginnende schöne Zukunft.

    was mir ein wenig hoffnung macht,dieser artikel kommt nicht von konzok oder sperk.

    der wurde von redzimski verfasst und ihn kann man zurecht als journalisten bezeichnen.

  • Mir reicht das schon um wieder Emotionen zu empfinden. Natürlich ist jetzt nicht alles Friede, Freude........


    Aber für mich reicht es erst mal das Bader, Banf, Klatt und auch im Nachgang de Buhr das Weite gezogen haben. Und das jetzt die Chance besteht, das es vorwärts gehen kann.


    Damit es auch wirklich vorwärts geht sind alle gefordert. Und wir wären gut beraten da Glas halbvoll und nicht halbleer zu sehen. Und wem halb zuviel ist der kann ja immer noch sehen, daß noch 1-2 Tropfen im Glas sind.


    Das jetzt noch nichts publik gemacht wird kann man ja auch positiv sehen. Die brauchen sicher 3-4 Wochen um die Situation zu analysieren. Und dann vielleicht ja auch noch 2-3 Wochen sich über das weitere Vorgehen einig zu werden. Alles was vor Mitte Januar bekannt gegeben wird ist schon extrem schnell.


    Von der Seite ist es positiv zu bewerten das noch keine halbgaren Zwischenstände durch die Medien getrieben werden.


    Für mich stellt es sich so dar, daß da professionelle Arbeit geleistet wird.


    Klar könnte es auch anders sein, daß da nur rumgesessen wird in einer Schockstarre um dann irgendwann zu verkünden, das nichts mehr geht. Aber ich bringe jedem solange ein umfassendes Vertrauen gegenüber, bis der mich eines anderen belehrt hat. Übrigens auch BBK und DB. Die haben es eindeutig nicht gerechtfertigt. Aber wenn man das jetzt als Messlatte für alle nachfolgenden anlegt, dann wird es verdammt schwer da wieder herauszufinden.


    Deshalb hat jeder bei mir erst mal den gleichen Kredit und ich bemühe mich positives zu finden.


    Nur so kann wieder was entstehen u nd nur so werden erste zarte Pflänzchen nicht gleich vom Rasenmäher platt gemacht.


    Für mich läuft im Moment alles zufriedenstellend und wenn bei guter Arbeit herauskommt, das es trotz sportlichen Erfolg besser ist durch die Insolvenz zu gehen, dann ist es halt so.


    Ich bin mir sehr sicher dass Merk und Kessler das beste für den FCK herausholen werden.

  • apo696

    Mich haben die 14 Tage nicht beunruhigt. Gehen wir mal im schlimmsten Fall davon aus, dass das alte Tem etwas verbergen wollte. Dann werdendas externe Prüfer kaum in 14 Tagen finden.

    Nur am Randeerwähnt:

    Vor einigen Monaten sagte mir ein Mitarbeiter der Geshäftsdtelle, dass man noch immer mehr als 2 Mio aus der Ära Kuntzsicht und das ist lange her!


    Natürlich ist es richtig, dass man einen Schritt nach dem anderen gehenmuss, sonst fällt mn auf die Schnauze. Finanzielle Sicherheit ist momentan wichtiger als das Spoerliche. Ich denke, wenn es etwas zu berichten gibt, werden wir es erfahren.

    Es sind nicht immer die Lauten stark, nur weil sie lautstark sind. Es gibt so viele denen das Leben ganz leise viel besser gelingt.
    ...
    Die schützt kein Programm. Die sind Melodie. So aufrecht zu gehen lerne ich nie

  • aussage von voigt unserem neuen vorstand


    ... die sportliche Weiterentwicklung: "In der Winterpause soll es einige personelle Veränderungen in der Mannschaft geben, über die ich jetzt aber noch nicht im Detail sprechen möchte. (...) Eines ist aber klar: Wenn wir unsere Leistungsträger verkaufen, dann sind wir nicht konkurrenzfähig. Wir wollen aber konkurrenzfähig sein und wir wollen Gas geben. Wann wir aufsteigen, keine Ahnung - aber je eher umso besser."


    sollte man mal auf sich wirken lassen

  • 1. Frage und die Allerwichtigste, bis jetzt noch ohne Antwort für uns. Was ist bei der Wirtschaftsprüfung die unmittelbar nach der Wahl des neuen Aufsichtsrates begonnen hat heraus gekommen ?

    Dazu äußert sich Merk heute gegenüber der Rheinpfalz wie folgt:


    Unter der Federführung des neuen FCK-Geschäftsführers Soeren Oliver Voigt werde es weitere Gespräche mit allen geben, die ernsthaftes Interesse haben, zu investieren. Die Verhandlungsbasis sei geschaffen; mit einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft habe sich die neue FCK-Führung einen Überblick über die Zahlen verschafft. „Wir kommen schneller voran als gedacht“, sagte Merk.


    Darüber hinaus soll kommenden Montag der neue Vorstandsvorsitzende des e.V. präsentiert werden.

    Florian Dick: "Der 1. FC Kaiserslautern ist der englischste Klub in Deutschland."

    Hans Sarpei auf Twitter: Relegation 2013: Der Moment, wo ganz Deutschland zum Fan des 1. FC Kaiserslautern wird.

  • Ich denke wenn es mies aussehen würde, hätte sich Markus Merk, jedenfalls zum derzeitigen Zeitpunkt, nicht geäußert.

    "Fußball ist eigentlich ein einfaches Spiel, das erst durch die Einflussnahme des Trainers verkompliziert wird!"

    ich bin Optimist -- sogar meine Blutgruppe ist positiv

  • aussage von voigt unserem neuen vorstand


    ... die sportliche Weiterentwicklung: "In der Winterpause soll es einige personelle Veränderungen in der Mannschaft geben, über die ich jetzt aber noch nicht im Detail sprechen möchte. (...) Eines ist aber klar: Wenn wir unsere Leistungsträger verkaufen, dann sind wir nicht konkurrenzfähig. Wir wollen aber konkurrenzfähig sein und wir wollen Gas geben. Wann wir aufsteigen, keine Ahnung - aber je eher umso besser."


    sollte man mal auf sich wirken lassen

    Klingt als ob wir keine neuen Geldgeber haben und der Ausverkauf begonnen hat. Wenn es so sein sollte, dann ist es auch ein Nackenschlag für Trainer und Mannschaft die sich gerade gefunden hat.

  • jetzt ist ja mal wieder "Hoch-Spekulatiuszeit" ich finde es unmöglich, dass vereinzelt User sich wieder Ihre Meinung bilden.


    Es gibt ganz viele Möglichkeiten, zunächst mal abwarten, was in den kommenden Tagen wirklich gesagt wird.


    Lt. Herrn Voigt finden täglich interessante Gespräche mit potenten Geschäftsleuten statt. d.h. noch nichts, entscheidend ist, was letztendlich vertraglich vereinbart ist. Hoffen wir, dass sich "ordentliche" Kaufleute finden lassen !


    Bzgl. sportl. Veränderungen ist doch logisch, dass Fußballer, welche dem Trainerteam u. B.Notzon nicht ins Konzept passen, warum auch immer, den Verein verlassen müssen, macht Sinn !


    Da sich der Verein nicht verschlechtern möchte, soll auch kein Spieler abgegeben werden, auf den gesetzt wird, lese ich aus dem Bericht von Herrn Voigt.