1860 eine Nummer zu groß: FCK geht mit 0:3 unter

  • Gestern hat uns der TSV 1860 München zwei blaue Augen versetzt!

    Stell dich nicht so an, am 38. Spieltag müssen wir über dem Strich sein. Es gab spiele wir Magdeburg, Meppen und nun 1860. Ja es war nicht gut.

    Ich habe vor dem Spiel nur gehofft das die Einstellung stimmt, damit wir kein Meppen oder Magdeburg erleben. Als Antwort habe ich erhalten das wir sowieso die bessere Mannschaft sind.


    Die Antwort haben wir gesehen.

  • mit der nominierung von bakhat auf der linken seite und dem versuch den münchnern

    spielerisch den zahn zu ziehen,hat sich antwerpen gestern mal richtig vercoacht.kann

    passieren.

    "Kann passieren" ist für mich eigentlich der Schlüsselteil deines Posts. Hoffnungsvoll lässt mich zurück, dass Antwerpen wie kaum ein anderer in der Lage ist, taktisch variabel vorzugehen - und den selben Fehler nicht nochmal zu machen. Ergänzen würde ich allerdings, dass die Mannschaft überheblich wirkte. Da wird kein Trainer im Spiel eingreifen können, wenn der Schalter im Kopf nicht auf 110% gelegt ist. Gleichzeitig stelle ich mir die Frage, was von der Mannschaft eigentlich erwartet wird? Keine Frage, das war nix gestern, es war von allem zu wenig. Jedoch wissen wir doch alle, dass die Schwächen dieser Mannschaft nicht binnen weniger Wochen abgestellt werden können. Es ist aus meiner Sicht ein stetiger Prozess, und es war seit Antwerpen da ist klar, dass es ein Kampf bis zur allerletzten Sekunde wird. An unserer Ausgangslage hat sich im Prinzip nichts verändert, niemand hat ernsthaft Punkte gegen Sechzig eingeplant. Das Ergebnis der gestrigen Spiels ist, dass der Druck nun ein wenig angestiegen ist - das Spiel am Samstag wird dadurch zum Entscheidungsspiel.

    Florian Dick: "Der 1. FC Kaiserslautern ist der englischste Klub in Deutschland."

    Hans Sarpei auf Twitter: Relegation 2013: Der Moment, wo ganz Deutschland zum Fan des 1. FC Kaiserslautern wird.

  • Ich habe schon vor dem Spiel bei den 60igern im Kicker die Spiele nach gutdünken durchgespielt und hatte die Niederlage bei den 60igern auf dem Zettel incl. ein Unentschieden in Köln und Zuhause gegen Verl. Uerdingen habe ich mit einem Sieg für uns getippt. Zum Schluß reichte es für über dem Strich zu stehen.

    Bin mal gespannt inwieweit sich das bewahrheitet.

    Wir sind von den 60igern gestern nahezu und chancenlos überrannt worden.

    Der Knackpunkt war der Konter nach einer Ecke von uns, hätten wir bis zur Pause das 0:0 gehalten hätte das Spiel einen anderen Verlauf genommen, bei dem Tempo das die 60iger in der ersten Hälfte gegangen waren.

    Zu Huth, tut mir leid für den Jungen, aber das wird bei uns nix mehr mit ihm, er kam mir vor wie ein Fremdkörper, der schwächste unter den Schwachen.

    Ritter wird bei uns auch niemals was reißen.

    Wir sollten den Kopf nicht in den Sand stecken, trotz der Niederlage stehen wir weit besser da als noch vor ein paar Wochen.

  • "Kann passieren" ist für mich eigentlich der Schlüsselteil deines Posts. Hoffnungsvoll lässt mich zurück, dass Antwerpen wie kaum ein anderer in der Lage ist, taktisch variabel vorzugehen - und den selben Fehler nicht nochmal zu machen. Ergänzen würde ich allerdings, dass die Mannschaft überheblich wirkte. Da wird kein Trainer im Spiel eingreifen können, wenn der Schalter im Kopf nicht auf 110% gelegt ist. Gleichzeitig stelle ich mir die Frage, was von der Mannschaft eigentlich erwartet wird? Keine Frage, das war nix gestern, es war von allem zu wenig. Jedoch wissen wir doch alle, dass die Schwächen dieser Mannschaft nicht binnen weniger Wochen abgestellt werden können. Es ist aus meiner Sicht ein stetiger Prozess, und es war seit Antwerpen da ist klar, dass es ein Kampf bis zur allerletzten Sekunde wird. An unserer Ausgangslage hat sich im Prinzip nichts verändert, niemand hat ernsthaft Punkte gegen Sechzig eingeplant. Das Ergebnis der gestrigen Spiels ist, dass der Druck nun ein wenig angestiegen ist - das Spiel am Samstag wird dadurch zum Entscheidungsspiel.

    Ich erwarte von dieser Mannschaft keine Wunderdinge und weiß auch, dass sich nicht alles von jetzt auf nachher schlagartig ändern kann. Dennoch darf man eine andere, als die gestrige Einstellung von der Mannschaft erwarten. Und wenn ein Trainer weder vor dem Spiel die Mannschaft "einstellen" kann, sowie während des Spiels und vor allem in der Halbzeit rein gar nichts bewirken kann, dann kann man doch nicht so tun, als ob das alles "normal" wäre, nur weil der Trainer Antwerpen, der ja schon wie eine Art "Gott-Vater" gehandelt wird, und nicht Frontzeck, Maier, Hildmann, Schommers und weiß der Geier noch heißt!
    Er ist vom Typ her anders, ob er aber besser und der richtige ist, weiß man nicht. Weder die, die ihn schon auf einen Sockel stellen wollen, noch ich, der MA etwas kritischer beäugt.

    Nach dem blamablen Aus im Achtelfinale bei der Europameisterschaft 2016 der "Three Lions" gegen das Sensations-Team aus Island (1:2) macht ein Zitat von England-Legende Sir Bobby Charlton die Runde. Auf die Frage eines Reporters, wie sich denn die Weltmeister von 1966 gegen die Isländer geschlagen hätte, entgegnete Charlton: "Wir hätten 1:0 gewonnen." "1:0 nur?", hakte der Reporter nach - "Ja, die meisten von uns sind bereits schon über 70!", so die schlagfertige Antwort des Ex-ManU-Profis.




  • Da wird kein Trainer im Spiel eingreifen können, wenn der Schalter im Kopf nicht auf 110% gelegt ist.

    das hat man ja an seiner reaktion nach ca.15 min schön gesehen.

    der war mal richtig sauer,weil sich die herrschaften wohl nicht an seine vorgaben gehalten haben.


    würde mich nicht wundern,wenn da am samstag spieler wie senger,hlousek und sickinger sich auf

    der tribüne wiederfinden würden.scheinbar ist dass die einzige sprache die sie verstehen.

  • Ja dirtdevil

    Die Leistungsbereitschaft der Spieler die vorher eher weniger Einsätze hatten, hat mich sehr negativ überrascht

    Deswegen schrieb ich auch: die können sich alle ne Scheibe von Mölders abschneiden

    "Die Menschen wissen im Moment nicht wohin mit ihrer Liebe. Sie möchten dafür wenigstens ab und zu ein Fußballküsschen bekommen. Dafür werden sie den Klub weiterhin unterstützen müssen, auch in holprigen Zeiten" !! (Marcel Reif, kicker, 10.10.16)

  • bukowski: Ich glaube ich habe das schon so verstanden wie es gemeint war und halte das für gar kein Problem.

    Quo_Vadis hat doch alles Recht dieser Welt auf seine Meinung! Kam mein Statement zu bissig rüber dann entschuldige ich mich, es war nicht böse gemeint!

    Marcel Reif: "Im Fußball ist es, zumindest bei mir, anders als in der Liebe: Man verliebt sich einmal - und diese Liebe hält. Um wen ich weine? Um den Verein meiner Kindheit, meiner Jugend, meines Lebens, um den 1. FC Kaiserslautern."

  • bukowski: Ich glaube ich habe das schon so verstanden wie es gemeint war und halte das für gar kein Problem.

    Quo_Vadis hat doch alles Recht dieser Welt auf seine Meinung! Kam mein Statement zu bissig rüber dann entschuldige ich mich, es war nicht böse gemeint!

    Also für mich war das ein ganz normaler Meinungsaustausch - völlig problemlos. Ein Meinungsaustausch ist doch eigentlich nur möglich, wenn man unterschiedliche Meinungen vorfindet. Alles andere wäre kollegiales Kopfnicken.

    Nach dem blamablen Aus im Achtelfinale bei der Europameisterschaft 2016 der "Three Lions" gegen das Sensations-Team aus Island (1:2) macht ein Zitat von England-Legende Sir Bobby Charlton die Runde. Auf die Frage eines Reporters, wie sich denn die Weltmeister von 1966 gegen die Isländer geschlagen hätte, entgegnete Charlton: "Wir hätten 1:0 gewonnen." "1:0 nur?", hakte der Reporter nach - "Ja, die meisten von uns sind bereits schon über 70!", so die schlagfertige Antwort des Ex-ManU-Profis.




  • Zu Huth, tut mir leid für den Jungen, aber das wird bei uns nix mehr mit ihm, er kam mir vor wie ein Fremdkörper, der schwächste unter den Schwachen.

    Das dachte ich von Hanslik auch mal - über den ich kein gutes Haar lassen konnte. Er hat sich aber immerhin stabilisert. Aber ja - ich gebe recht die Hoffnung schwindet. Redondo, Ritter, Huth, Gözütok, Ouahim sind für mich Kanditaten die uns nicht weiterhelfen. Gut möglich dass diese Spieler woanders durchstarten. Wie so oft.

  • An unserer Ausgangslage hat sich im Prinzip nichts verändert, niemand hat ernsthaft Punkte gegen Sechzig eingeplant. Das Ergebnis der gestrigen Spiels ist, dass der Druck nun ein wenig angestiegen ist - das Spiel am Samstag wird dadurch zum Entscheidungsspiel.

    Ich glaube ja mittlerweile dass die Mannschaft in fast jedem zweiten Spiel diesen Druck braucht um wenigstens hin und wieder drei überlebenswichtige Punkte zu sammeln. Keine Frage, die Löwen waren gestern in fast allen Belangen besser und haben absolut verdient gewonnen aber ich frage mich trotzdem wieviel von dem anfänglichen Gedanken ("Wir sind anscheinend doch nicht so gut wie wir denken") noch immer in der Mannschaft steckt? Antwerpen hat bereits in den letzten Wochen nach dem Spiel in Magdeburg bewiesen dass er dem Team diese "Einstellung" austreiben kann und ich hoffe deshalb sehr dass dieser kleine Rückfall gestern Abend auch wirklich nur die berühmte Momentaufnahme gewesen ist bzw. wir an den letzten, kommenden drei Spieltagen wieder ein anderes und v.a. besseres Gesicht zeigen werden.

    `When the seagulls follow the trawler, it is because they think sardines will be thrown into the sea'

  • "Wir sind anscheinend doch nicht so gut wie wir denken"

    Ehrlich gesagt können wir nur alle hoffen das diese Denke in der Mannschaft steckt, die ist nämlich leichter zu kurieren. Meine Befürchtung ist allerdings das sie denken "Wir sind wesentlich besser als unser Tabellenstand". Das erklärt auch solche Auftritte wie gestern, in der sich vornehm zurückgehalten wird, der spielerische Ansatz versucht wird, während man buchstäblich überrannt und nieder gekämpft wird. Schließlich spielt man ja beim großen FCK, also quasi 1. Liga.

  • ich bin auch voll bei Kämpfer. Ich finde das ist durchaus Charaktersache. Man kann ja gegen stärkere Gegner verlieren. aber so? Wenn man weiß der Gegner ist stark, dann muss man versuchen mehr zu Laufen als der Gegner. Das gestern sah jedenfalls für mich nicht so aus, als wolle man unbedingt die Chance nutzen mit einem unerwartenden Punktgewinn den Klassenerhalt weiter relastischer zu machen. Das war also von der Einstellung her 0,0 Endspielcharakter.

    Ja Buggy, den Eindruck konnte man gestern durchaus gewinnen. Jedoch dürfte jeder, der mal selbst über eine längere Zeit aktiv gekickt hat, die Erfahrung selbst gemacht haben dass man immer „charakterlos“ und „demotiviert“ aussieht, wenn der Gegner läuferisch und kämpferisch einfach überlegen ist.

    Die Jungs haben gestern kein Mittel gefunden gegen das permanente und aggressive Pressing der Löwen. Das Aufbauspiel kam aus der Abwehrreihe nicht raus, weil sämtliche Anspielstationen im Mittelfeld zugelaufen wurden. Die resultierenden langen Bälle haben wir fast ausnahmslos hergegeben. Wenn du da nicht gegenhalten kannst, läufst du dir nen Wolf, selbst wenn du konditionell stärker bist. Und das sind dann in meinen Augen eben doch qualitative Defizite und weniger Charakterliche.

  • Letztendlich ist es egal, von welcher Art "Defizit" der Gegner profitiert. Das Ausmaß ist jeweils wichtig. Und gestern konnte ich eindeutig Defizite spielerischer Qualität, aber auch bezüglich Wille und Motivation feststellen.
    Da war sofort nach dem Anpfiff klar, dass man dieses Spiel nicht "auf Augenhöhe" bestreiten wird bzw. bestreiten kann.
    Es war keine Körpersprache, die "breite Brust" signalisieren sollte, erkennbar. Ebenso kein Mut, sich dem Druck entgegen stellen zu wollen.
    Bei solchen Spielen wäre es gut, wenn der Trainer eine zweiminütige Auszeit nehmen könnte, um den Jungs klarzumachen, was sie besser machen sollen. Ist leider beim Fußball nicht vorgesehen.
    So hatte er beim Magenta-Interview nach dem Schlusspfiff der Mannschaft ausschließlich den mangelnden Leistungswillen abgesprochen - damit hat er über sich selbst ein vernichtendes Urteil gefällt.

    Nach dem blamablen Aus im Achtelfinale bei der Europameisterschaft 2016 der "Three Lions" gegen das Sensations-Team aus Island (1:2) macht ein Zitat von England-Legende Sir Bobby Charlton die Runde. Auf die Frage eines Reporters, wie sich denn die Weltmeister von 1966 gegen die Isländer geschlagen hätte, entgegnete Charlton: "Wir hätten 1:0 gewonnen." "1:0 nur?", hakte der Reporter nach - "Ja, die meisten von uns sind bereits schon über 70!", so die schlagfertige Antwort des Ex-ManU-Profis.




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  • Wenn Bakaht freistehend das 1 : 0 - was aber nur eine Rückgabe wurde !


    Pourie den Ball durchbringt zu Zimmer und das 2 : 0 macht - läuft es gut - trotz guter Löwen - weil ungefährlich waren diese Momente nicht !


    das war es dann natürlich auch von guten Momenten unserer Mannschaft - nach dem Gegentor sind die in sich zusammengefallen !!!!

  • Wenn Bakaht freistehend das 1 : 0 - was aber nur eine Rückgabe wurde !


    Pourie den Ball durchbringt zu Zimmer und das 2 : 0 macht - läuft es gut - trotz guter Löwen - weil ungefährlich waren diese Momente nicht !


    das war es dann natürlich auch von guten Momenten unserer Mannschaft - nach dem Gegentor sind die in sich zusammengefallen !!!!

    und dieses Gegentor hätte nie fallen dürfen, wenn Rieder den 60er kurz nach der Ecke einfach am Trikot zieht oder taktisch foult...

    alles in allem waren alle schwach , auch Götze mit Ballverlusten die wir so noch nicht gesehen haben, Zimmer schwach, Pourie hing in der Luft, unsicherer Towart....