Samstag, 26. Juli 2014 "Zu müde für ein Feuerwerk" (Die Rheinpfalz)

  • Die Fans zeigen doch nur eine ganz normlae Reaktion


    In den letzten beiden Jahren hat man gesehen, dass die Teamleistung nicht der Summe der Leistungsfähigkeit der Einzelspieler entsprach. Allzuoft funktionierte die Mannschaft nicht als Team. Das haben wir alle gesehen!
    Es ist um so unglaubwürdiger, wenn dann von Trainer und Vorstand immer wieder behaupet wird, das Team funktioniere und man jetzt, in der Saisonvorbereitung sagt, dass dieses Jahr alles besser ist und letzte Saison vieles im Argen lag.
    So schafft man kein Vetrauen bei den Fans.
    Hinzu kommt das Löcheln eines SK vor und nach Grottenspielen - ich habe mich öfter gefragte welche Pillen er da eingeworfen hat - und die fehlende, offene Kritik eines Trainers.
    Wenn jeder Zuschauer erkennt, dass Einsatzwille und Engagement genauso fehlen wie funktionierende (umgesetzte) taktische Konzepte und der Trainer reihenweise von Pech spricht, der VV sagt, rechnerisch ist noch alles möglich, dann fühlen sich 95% der Fans einfach verarscht.


    Es wird sicherlich länge dauern dieses Vertrauen zurückzugewinnen und das ist selbstverschuldet.


    Der Verein steht von Seiten der Fans unter Beobachtung und wenn man keine Veänderungen erkennt werden die Trainer- und VV-Raus Rufe schnell und stärker als in der letzten Saison ertönen

    Es sind nicht immer die Lauten stark, nur weil sie lautstark sind. Es gibt so viele denen das Leben ganz leise viel besser gelingt.
    ...
    Die schützt kein Programm. Die sind Melodie. So aufrecht zu gehen lerne ich nie

  • Willst du es nicht verstehen? Das Handeln, auch gerade in jüngerer Vergangenheit, war nicht alternativlos. Es war eine Möglichkeit mit viel Risiko und diese Strategie ging nicht auf, weil man seine Chance zweimal nicht nutzte. Und neben dem wirtschaftlichen Verlust haben wir unsere sportliche Ziele drei Saisons hintereinander nicht erreicht. Dazu gab es keine Alternative? Was wäre, wenn man zumindest nach dem Abstieg aus der Bundesliga die Strategie dieses Jahres schon so angestrebt hätte? Ich behaupte mal, dass die Chancen gut gewesen wären dass wir dann auch noch in Liga 2 wären, wenn vielleicht auch im Mittelfeld. Aber wir hätten Gelder in Millionenhöhe eingespart. Das nennt sich übrigens nachhaltige Arbeit und ist der Grund warum Vereine wie Fürth, Paderborn oder Braunschweig irgendwann nach oben kommen oder warum Augsburg sich etabliert hat oder weshalb Mainz sogar mittlerweile in der Lage ist Spieler halten zu können.

  • ...also als Alternativlos würde ich die letzten Jahre auch nicht beschreiben wollen. Es gibt immer Alternativen. Die meisten der Fans haben aber auch schon im ersten Jahr nach dem Abstieg den direkten Wiederaufstieg gefordert. Ich weiss nicht ob die Taktik des Neuaufbaus mit jungen Spielern und einem längeren Verbleib in Liga2 damals als Marschroute so akzeptiert worden wäre.


    Zu einem Aufstieg in Liga 1 gehört neben einer sehr guten Mannschaft noch einiges mehr...im Endeffekt braucht man halt auch ein Quentchen Glück.... der ein oder andere Ball nicht an die Latte und vielleicht der ein oder andere Torwart nicht in Topform und schon hätte es gereicht. Man hats versucht mit erfahreneren Leuten wie Mo, Torrejon, Matmour, Gaus usw.
    man ist das finanzielle Risiko eingegangen und ist gescheitert. Jetzt heisst es erst mal kleinere Brötchen zu backen......aber hätte man es deshalb erst gar nicht versuchen sollen?????....im Nachhinein lässt sich das gut sagen!.


    Man war ja relativ nah dran....ich erinnere mal an die Phase als Runjaic neu kam...da lief es super und hier waren alle euphorisch...schon vergessen?....nach der SChwächephase kurz vor der Winterpause kehrte dann wieder ERnüchterung ein. Die Mannschaft war aber noch die selbe.


    P.s....die Teamleistung entsprach nicht der Summe der einzelnen Möglichkeiten...nun wo tut sie das? Wenn dem so wäre bräuchte man gegen die Bayern nicht zu spielen!!...man wäre von vornherein absolut chancenlos. Im Spitzensport ist es aber vom Niveau so eng, dass die Tagesform ne gewaltige Rolle spielt. Kannst du deine Form in einem Spiel gegen einen Mitfavoriten abrufen gewinnst du gegen den 6:0 ....verlierst aber am WE danach gegen den Tabellenletzten 0:1 weil du nur 90% auf den Platz bringst. Das Potential war da, die Konstanz hat gefehlt

    :bier:Kingloius

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  • Es wurde alles versucht, Geld in die Hand genommen um den nötigen und erwarteten Aufstieg zu schaffen. Man kann jetzt nicht alles in Frage stellen nur weil es nicht den gewünschten Erfolg gebracht hat. Es gibt eben Erwartungen die zu erfüllen sind. Und man hat versucht diese Erwartungen zu erfüllen und den Verein in eine bessere Spur zu bringen. Verhexen kanns aber weiterhin niemand. Folglich war es auch alternativlos denn mehr wie versuchen kann man es nicht.


    Hätte man nur auf jungen Nachwuchs und unbekannte Spieler gesetzt hätte es wieder einigen nicht gepasst.


    So hatte man eine Mischung aus erfahrenen die die Liga kennen und auch treffen (Mo) und Jungen (Zoller)...


    das Problem bleibt das Selbe. Wenn ein Spieler die Möglichkeit sieht größere Brötchen zu verdienen ist er weg. Sei es sportlich und/oder finanziell.


    Und nein auch andere Personen selbst wenn es eine Revolution geben würde können nicht hexen. Das wird man hier aber wohl erst verstehen wenn man den Verein dann in den Amateurfußball revolutioniert hat.


    Es braucht entweder (und das sage ich zum xten male) ein paar gute junge Spieler die ihre Leistung abrufen und nicht gleich wieder abhauen und vielleicht ein paar Erfahrene als Gerüst die Voran gehen. Und diese Mischung darf im Erfolgsfall nicht wieder auseinanderbrechen, WIRD SIE ABER AUFGRUND siehe OBEN!


    Oder einen Haufen Geld der es uns ermöglicht eine schlagkräftigere Truppe zusammenzustellen/zu halten...


    Das sportliche Konzept aus jungen Wilden und einigen erfahrenen gefällt mir im Übrigen. Es hat uns in den vergangenen Jahren vor schlimmeren bewahrt.


    Aber man sollte nicht verkennen wir haben 2014. Und das sowieso knallharte Geschäft wird von Jahr zu Jahr härter. Und damit wird es egal mit welchem Personal beim FCK sicher nicht leichter.

  • Man kann jetzt nicht alles in Frage stellen nur weil es nicht den gewünschten Erfolg gebracht hat

    doch,das muss man sogar,wenn uns das schicksal vom fck nicht egal ist
    es ist die gott verdammte pflicht von kuntz so zu wirtschaften,das er uns nicht an den rand der zahlungsunfähigkeit bringt.
    der begriff insolvenz, kam übrigens aus dem mund von kuntz.


    wir schreiben von jahr zu jahr mehr verluste ohne nennenswerten ertrag.vereine wie rw essen,duisburg,aachen stehen nicht
    ohne grund jetzt da wo sie sich hin manövriert haben.

  • Man hat alles versucht? Ok , mag sein. Heißt das dann automatisch das es das beste war was man getan hat? Mit Sicherheit nicht.
    Ein Beispiel ist Ede! Da kann man sich noch so anstrengen , mir fällt zu diesem Transfer/Leihe nicht, aber überhaupt nichts ein. Dann will man allen erstes erzählen man hat alles versucht.
    Laut lachen muss ich da.
    Ach komm, bin Grad so gut drauf das mir zu dem Thema alternativlos ein Paradebeispiel einfällt.
    Auf der 6 muss man sich wöchentlich King Karl antun und im Gegenzug wird ein Ariel ,der nachweislich in der Bundesliga seine Leistung gebracht hat , verliehen und dies mit abenteuerlichen Phantasien begründet.


    Ne Leute, alternativlos war man nicht und das beste ist da oben mit Sicherheit nicht passiert.

  • Und mit dir würden wir Champions League spielen?


    Du willst es nicht kapieren oder? Geh einfach mal zu nem rechtlich beschlagenen Menschen und frag höflich nach was denn passiert (Egal ob Sport, Wirtschaft oder Privat) wenn man Geld ausgibt das man nicht hat.

    So schön wie früher wirds nie werden, das gibt die Zukunft so nicht her...

  • ... Geld auszugeben, dass man nicht hat, ist im Fussball ja öfter zu beobachten, nicht nur beim FCK. Und sicherlich muss man ganz klar feststellen, dass einige Transfers und Leihen nicht
    so recht nachvollziehbar sind. Aus welchen Gründen sie gemacht wurden kann man sehr schlecht beurteilen weil man nicht die wahren Hintergründe kennt. Ich unterstelle mal den Verantwortlichen hier keine Absicht im Bezug auf Fehlinvestitionen.


    Alternativen gibts und gabs immer!. Man hätte sicherlich auch gegen den Willen der Fans nach dem Abstieg auf einen anderen Weg setzen können. Wenn ich es allerdings richtig verstanden habe, waren schon beim Abstieg die finanziellen Gegebenheiten so, dass ein Aufstieg praktisch ein Muss war.


    Die Rahmenbedingungen für den FCK bleiben aber leider immer gleich: Wirtschaftlich schwache Region, Schulden, sinkende Zuschauerzahlen ( die auch aus der wirtschaftlichen Situation der Region geschuldet sind ), usw usw. Ich befürchte auf Dauer ein ähnliches Los wie das des FC Saarbrücken.....oder man findet einen Sponsor, der gleichzeitig grösseren Einfluss auf den Verein fordert. Dann heisst der FCK plötzlich FC Nutella ...oder Red Bull Kaiserslautern.....

    :bier:Kingloius

  • Ja das ist öfter zu beoachten. Bielfeld und Aachen bieten Anschauungsunterricht....
    Andere Vereine die es machen haben entsprechene Sicherheiten in Steinen und Beinen. Da der FCK weder das eine noch das andere hat was sich zu richtig viel Geld machen lässt DARF man nicht mehr ausgeben. Alles andere wäre mindestens ein Grund für Nichtentlastung im Herbst oder ggfs. sogar für andere Stellen relevant.

    So schön wie früher wirds nie werden, das gibt die Zukunft so nicht her...