Lennart Grill [22] (07/2016 - 06/2021)

  • Die Wirkung von positiver und negativer Kritik innerhalb eines Spielerthreads ist mit der Wirkung aus dem Spieltagsthread doch nicht miteinander zu vergleichen. Im Spieltagsthread werden Beiträge minutiös erstellt und gehen dadurch schneller unter, und Kritik wird aus meiner Sicht dort deutlich emotionaler und situationsbedingter geäußert. Fiktives Beispiel: Spieler xx spielt zwei Mal einen schlechten Pass = Spieler xx kann nix! In den deutlich weniger frequentierten Spielerthreads hält Kritik deutlich länger an. Und somit entsteht für die Leserinnen und Leser eine gänzlich andere Wirkung.

    Florian Dick: "Der 1. FC Kaiserslautern ist der englischste Klub in Deutschland."

    Hans Sarpei auf Twitter: Relegation 2013: Der Moment, wo ganz Deutschland zum Fan des 1. FC Kaiserslautern wird.

  • Das ist sicher richtig. Mir erschließt sich aber dennoch der Sinn der Diskussion nicht. Wenn ich aus der emotionalen Ebene ausgestiegen bin und immer noch Grill kritisieren möchte, kann ich es doch hier tun, oder nicht?

    Zitat

    Armer Mann trifft reichen Mann und sehn sich an. Da sprach der Arme zum Reichen: "Wär ich nicht arm, wärst Du nicht reich!"


    Bertolt Brecht

  • Die Wirkung von positiver und negativer Kritik innerhalb eines Spielerthreads ist mit der Wirkung aus dem Spieltagsthread doch nicht miteinander zu vergleichen.

    kritik bleibt kritik
    und bei maggo liest sich dass so,dass alle anderen davon verschont bleiben und nur grill bekommt alles ab.


    jetzt schreibt eine person im spielerthread,dass er einen treffer als haltbar angesehen hat und schon geht der

    beißreflex ab.

  • Das ist sicher richtig. Mir erschließt sich aber dennoch der Sinn der Diskussion nicht. Wenn ich aus der emotionalen Ebene ausgestiegen bin und immer noch Grill kritisieren möchte, kann ich es doch hier tun, oder nicht?

    Ja, das kann man. Die Kernfrage ist dabei, ob Kritik aktuell berechtigt ist?

  • Frage mich auch wer das entscheiden soll und warum Kritik nicht immer berechtigt sein soll. Ich kann jeden Spieler nach jedem Spiel kritisieren. Denke viele sehen das Wort eher als negativ. Ich kann aber auch positive Kritik äußern, die momentan eben eher selten kommt.


    Wenn ich auf der Arbeit nach Leistung gemessen werde kann ich auch nicht sagen, dass eine Beurteilung im Moment nicht berechtigt ist. Da wird man auch tagtäglich bewertet.

    Ein Team das kämpft darf auch verliern, am Ende werden wir Sieger sein!
    Egal was kommt, wohin es geht, oh FCK ich lass dich nie allein!

  • Frage mich auch wer das entscheiden soll und warum Kritik nicht immer berechtigt sein soll.

    Darum ging es nicht. Oder darf man jetzt nicht mehr äußern, dass negative Kritik an Grill gerade aktuell weder relevant noch berechtigt ist? Oder wer entscheidet das dann?

    Wenn ich auf der Arbeit nach Leistung gemessen werde kann ich auch nicht sagen, dass eine Beurteilung im Moment nicht berechtigt ist. Da wird man auch tagtäglich bewertet.

    Dein Beispiel hinkt. Hat sich Grill hier beschwert? Nein! Also!

  • @ Betzegeher


    Richtig, Kritik per se kann sowohl positiv, als auch negativ sein. Einige sehen Kritik allerdings zwangsläufig als negativ.


    Zum Glück gibt es bei uns noch die Meinungsfreiheit! Die jeweilige eigene Meinung muss generell auch nicht zwangsläufig einem Anderen gefallen.


    Aber Kritik als solche muss immer erlaubt sein - ob diese immer berechtigt ist, das ist eine andere Frage.


    Persönlich halte ich es so, dass ich User ausblende, wenn ich die Summe ihrer Beiträge als blödsinnig ansehe.

    .

    R.I.P.

    Der 1. FCK - von gewählten Vertretern verraten für ein paar Euro!


    16. Mai 2019

  • Kritik sollte aber auch, wenn möglich, konstruktiv ausfallen. Das beinhaltet, dass man gezielt Sachverhalte analysiert und dann Verbesserungsvorschläge oder Alternativen anbietet. Einfach draufknüppeln und sagen, dass alles fäkaler Auswurf ist, trifft nicht meine Definition von Kritik.

    Im Übrigen ist das auch, zumindest meiner Meinung nach, ein grosses Problem der Diskussionen rund um den FCK. Vielen Diskussionsteilnehmern ist die Fähigkeit zur (Selbst)kritik abhanden gekommen. Man möchte unbedingt die eigene Meinung als den Gral verkaufen und akzeptiert nur sehr schwer bis überhaupt nicht andere Ansichten. Das sollte sich schnellstmöglich wieder ändern.

    Optimismus ist ein Schlüsselfaktor der Resilienz

  • Evtl. kritisiert Dirtdevil Grill auch nur, weil er in ihn noch jede Menge Potential sieht.


    Fechner und Sternberg muss man nicht kritisieren. Da ist jedes Wort zu viel.

  • Man sollte die Leistung von Grill auch dahin gegen bewerten,

    inwieweit sich die Unsicherheit der Abwehr auf ihn überträgt.


    Natürlich kann sich die Unsicherheit des Torwarts auch auf die Abwehr

    übertragen, aber in diesem Fall gilt mM das Erstere.

    :ausflippen:


    Wo kämen wir hin, wenn alle sagten: Wo kämen wir hin;
    und niemand ginge, um einmal nachzuschauen, wohin man käme, wenn man ginge . . . :rolleyes:

  • Kritik ist ja eigentlich eine Form der Rückmeldung, damit der Betroffene die Möglichkeit hat aus seinen Fehlern zu lernen. Diese Funktion erfüllt Kritik im öffentlichen Raum aber nicht, weil sie den Betroffenen nicht erreichen kann. Darüber sind sich ja auch alle hier im klaren. Dementsprechend geht es "nur" um Meinungsbildung oder Meinungsmache. Denn mit allem was man schreibt oder im Verhältnis dazu nicht schreibt erzeugt man beim Leser ein Bild.

  • Evtl. kritisiert Dirtdevil Grill auch nur, weil er in ihn noch jede Menge Potential sieht.

    ich sehe es eher so,dass wenn er nicht schnellstmöglich seine strafraumbeherrschung verbessert

    er ein ganz normaler durchschnittskeeper bleiben wird.

  • ich sehe es eher so,dass wenn er nicht schnellstmöglich seine strafraumbeherrschung verbessert

    er ein ganz normaler durchschnittskeeper bleiben wird.


    Man liest doch aber immer wieder, dass Ehrmanns Schüler in dem Bereich Probleme haben. Diese Kritik sollte also mMn eher an Ehrmann gerichtet werden und nicht an Grill.

  • Man liest doch aber immer wieder, dass Ehrmanns Schüler in dem Bereich Probleme haben. Diese Kritik sollte also mMn eher an Ehrmann gerichtet werden und nicht an Grill.

    diese kritik habe ich schon lange vor grill an ehrmann gerichtet,denn die meisten torhüter haben sich

    erst nach ihren wechseln zu den kompletten spielern entwickelt.weidenfeller,wiese,trapp als bsp.


    ehrmann war in der strafraumbeherrschung genau so schwach.

  • Kritik ist ja eigentlich eine Form der Rückmeldung, damit der Betroffene die Möglichkeit hat aus seinen Fehlern zu lernen. Diese Funktion erfüllt Kritik im öffentlichen Raum aber nicht, weil sie den Betroffenen nicht erreichen kann. Darüber sind sich ja auch alle hier im klaren. Dementsprechend geht es "nur" um Meinungsbildung oder Meinungsmache. Denn mit allem was man schreibt oder im Verhältnis dazu nicht schreibt erzeugt man beim Leser ein Bild.

    Richtig! Und die teilweise aufkommende Frage "wer ist berechtigt "Kritik" zu üben?" ist dann auch hinfällig, weil allein die Meinungsfreiheit zählt, die schließlich im Grundgesetz verankert ist.

    "11 Freunde müsst ihr sein ...!" Old School?

  • Meinungsfreiheit auf jeden Fall. Vieles was man lesen muss, ist aber schon mindestens grenzwertig. Es werden Fakten geschaffen aufgrund eigener Überlegungen, ohne dass es handfeste Beweise gibt. Es werden Causalitäten konstruiert ohne genaue Hintergründe zu kennen. Ich denke, dass da schon einiges dabei ist, was zumindest dem Bereich üble Nachrede zuzuordnen ist. Wir werden hoffentlich klarer sehen, wenn/falls es zu einer Aufarbeitung kommen sollte.

    Optimismus ist ein Schlüsselfaktor der Resilienz

  • Richtig! Und die teilweise aufkommende Frage "wer ist berechtigt "Kritik" zu üben?" ist dann auch hinfällig, weil allein die Meinungsfreiheit zählt, die schließlich im Grundgesetz verankert ist.

    Ja sicher kann jeder seine Meinung zu Spielern äußern. Und jeder der damit nicht einverstanden ist, kann seine Meinung zu dieser Meinung äußern. Ist aber leider nicht der Punkt, um den es geht.


    Es liegt in der Natur der Sache, dass der Mensch selektiv wahrnimmt und unterbewusst einordnet was er wahrnimmt. Ich werd niemandem beweisen können, dass durch bestimmtes Verhalten, hier bezüglich der Kritik, anderen Menschen ein bestimmtes Bild suggeriert wird. Ist aber auch nicht meine Intention. Mir geht es eher darum den von Maggo angesprochenen Punkt aufzugreifen, weil es für mich mit der Diskussionskultur im Internet und speziell diesen Forum zu tun hat, wozu ich gerne eine weitere Perspektive beisteuern wollte.

  • Meinungsäußerung ist nicht nur zulässig sondern ein Grundrecht. Kritik ist eine Form der Meinungsäußerung, wie man auf die Idee kommt dass Kritik verboten werden soll ist mir fremd.


    Nur war das nicht meine Intention: Gonzo und auch andere haben das verstanden.

    So schön wie früher wirds nie werden, das gibt die Zukunft so nicht her...