Lizenzkampf: Einsparungen und Verhandlungen

  • Aus meiner Sicht war die Chance durch eine Planinsolvenz - mit allen positiven und negativen Begleiterscheinungen - aus der Abwärtsspirale zu entkommen spätestens mit der Ausgliederung vertan.


    Chance vertan, weiteres Vegetieren bis zum Exitus. Wie geschrieben, meine Sicht!

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    FCK


    Chance gehabt - Chance vertan!

    Einmal editiert, zuletzt von NRW_Teufel ()

  • FCK mit neuem Generalbevollmächtigtem

    Dirk Eichelbaum, Stuttgarter Fachanwalt für Insolvenzrecht, vertritt den 1. FC Kaiserslautern als neuer Generalbevollmächtigter. „Er kümmert sich um Sanierungsfragen bezüglich der KGaA“, lässt FCK-Beiratsvorsitzender Markus Merk auf Anfrage wissen. Parallel zur schon länger währenden Suche nach strategischen Partnern, nach Großinvestoren, lotet der FCK weiter die Möglichkeiten eines Schuldenschnitts aus.


    Den vor allem ob der sportlichen Misserfolge der vergangenen Jahre dauerfinanzschwachen Traditionsklub plagen knapp 20 Millionen Euro Verbindlichkeiten. Eichelbaum ist im Fußball kein Unbekannter. Er war von 2007 bis 2009 zweieinhalb Jahre Präsident der Stuttgarter Kickers.


    Quelle: Rheinpfalz

    Florian Dick: "Der 1. FC Kaiserslautern ist der englischste Klub in Deutschland."

    Hans Sarpei auf Twitter: Relegation 2013: Der Moment, wo ganz Deutschland zum Fan des 1. FC Kaiserslautern wird.

  • Klingt für mich wie einläuten der Vor-Insolvenz Verfahrenzeit. Ala Peter Zwegert abchecken wo Gläubiger Verzichten würden.

    Für mich auch ein Zeichen das weiter keine Investoren bereit stehen um die großen Summen zu geben.

    Tick Tack macht die Uhr

    "Die Menschen wissen im Moment nicht wohin mit ihrer Liebe. Sie möchten dafür wenigstens ab und zu ein Fußballküsschen bekommen. Dafür werden sie den Klub weiterhin unterstützen müssen, auch in holprigen Zeiten" !! (Marcel Reif, kicker, 10.10.16)

  • ich sehe noch nicht ganz so schwarz.was jetzt abgeht gehört zum geplänkel


    die gläubiger müssen sich jetzt im klaren sein,was bei einer regelinsovenz an masse noch da wäre

    und ob weichel muss auch von seiner herrscherolle abrücken.


    ich denke das benötigte eigenkapital bei einer planinsolvenz,wäre nicht das größte problem.

  • Klingt für mich wie einläuten der Vor-Insolvenz Verfahrenzeit. Ala Peter Zwegert abchecken wo Gläubiger Verzichten würden.

    Für mich auch ein Zeichen das weiter keine Investoren bereit stehen um die großen Summen zu geben.

    Tick Tack macht die Uhr

    Genau so sehe ich es ebenfalls. So einen Schritt macht niemand nur zum "Geplänkel".


    Weiter denke ich, dass es mangels Masse eben nicht zu einer Planinsolvenz reicht.


    Und richtig - es wird keinen einzigen Geldgeber geben, der in das marode Gebilde FCK noch irgend etwas investieren wird.

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    Chance gehabt - Chance vertan!

  • Sportlich hätte ein Schuldenschnitt ohnehin keine Konsequenzen aktuell. Also jetzt oder nie. Vertrauen geht damit ohnehin zu Bruch. Jetzt hätte eine Insolvenz noch die Chance einer sportlichen Gesundung. In 2 Jahren wäre die Insolvenz wohl eher das Ende vom Lied.

  • Ich glaube manchen Leuten geht es erst dann besser, wenn der Verein wirklich am Ende ist. Da müssen scheinbar Rachegelüste für erlittene Enttäuschungen befriedigt werden. Wahrscheinlich können diese Leute erst dann final abschliessen. Wenigstens zum Abschluss nochmal so etwas wie Genugtuung.

    Das bezieht sich ausdrücklich nicht auf den vorhergehenden Post von weschdkurv, sondern ist eine allgemeine Aussage.

    Optimismus ist ein Schlüsselfaktor der Resilienz

  • Hab mich da auch nicht angesprochen gefühlt. Ich betrachte das Ganze recht digital: die Corona-Krise ist furchtbar für die meisten Menschen. Manche haben Angehörige verloren, manche ihre Arbeit, mancher sogar ihre geschäftliche Existenz. Für den FCK sowie viele weitere verschuldete Profi-Klubs liegt vermutlich sogar eine einmalige Chance zur Gesundung. Das Vertrauen dass verloren geht, ist kleiner als sonst. Immerhin werden die Geisterspiele eine ganze Reihe von Drittligisten ins Loch werfen. Da interessiert es dann nur noch in zweiter Reihe dass dieses Szenario auch ohne Corona gekommen wäre. Nur halt eben etwas später.

  • Ja so eine Coronakrise ist schon praktisch. Der FCK kann mit geringem Vertrauensverlust insolvent gehen und ein Boris Johnson kann die Folgen des Brexit verschleiern

    16.05.2019 - R.I.P 1.FC Kaiserslautern - R.I.P Anstand, Werte und Moral


    01.09.2019 - Der Tag, an dem ich mein Fantum aufgegeben habe

  • Va. ist sie ein Beschleuniger der negativen Spirale, für alle die vorher schon zu viele falsche Entscheidungen trafen oder große Probleme hatte

    -GB

    - Iran

    -Autoindustrie

    - Luftfahrt

    - Fußballvereine


    Da man beim Fck auch nichts mehr von den Regionalen (einschließlich Homburg Bexbach) hört, und nun ein Sanierer da ist, scheint es wohl dem Finale entgegen zu gehen.


    Und wenn man dann schaut, wie 2018 und 2019 durch persönliche Fehden in AR und GF und Vorstand vertan wurde, tja dann muss man nicht viel auf corona schieben

    "Die Menschen wissen im Moment nicht wohin mit ihrer Liebe. Sie möchten dafür wenigstens ab und zu ein Fußballküsschen bekommen. Dafür werden sie den Klub weiterhin unterstützen müssen, auch in holprigen Zeiten" !! (Marcel Reif, kicker, 10.10.16)

  • Ostalb-Devil so sehe ich das auch. Corona wird im Falle FCK und einiger weiterer Klubs ein Beschleuniger des Unvermeidlichen sein. Das wird so sicher keiner zugeben da eigene Schuld ja auch Vertrauensverlust bedeutet. Also wird man es Corona und den Geisterspielen anlasten. Aber wir alle dürften wissen dass es nicht die Ursache sondern nur der Kataysator für einen bereits unaufhaltsamen Prozess bedeutet.

  • @Limono: was wird soweit sein?

    "Die Menschen wissen im Moment nicht wohin mit ihrer Liebe. Sie möchten dafür wenigstens ab und zu ein Fußballküsschen bekommen. Dafür werden sie den Klub weiterhin unterstützen müssen, auch in holprigen Zeiten" !! (Marcel Reif, kicker, 10.10.16)

  • Die Bild hatte darüber informiert:


    "Doch das wichtigste Treffen in der 120-jährigen Vereinsgeschichte steigt heute auf dem Betzenberg. Bei der Aufsichtsrats-Sitzung soll über Lauterns Insolvenz abgestimmt werden.


    Doch was würde die Insolvenz des 1. FCK bedeuten? Bei 20 Millionen Schulden würden viele Gläubiger viel Geld verlieren. Auch die Fan-Anleihen in Höhe von 8,7 Millionen Euro wären betroffen. Völlig unklar ist, wie das in der Kürze der Zeit abgewickelt werden soll. Denn 700000 Euro kommen von einem Groß-, der 8-Millionen-Rest von vielen Kleinzeichnern. Lautern müsste sich mit allen einigen."


    (...)


    Quelle: https://www.bild.de/sport/fuss…finale-71125656.bild.html

    Florian Dick: "Der 1. FC Kaiserslautern ist der englischste Klub in Deutschland."

    Hans Sarpei auf Twitter: Relegation 2013: Der Moment, wo ganz Deutschland zum Fan des 1. FC Kaiserslautern wird.

  • Dass es zu einer Planinsolvenz kommen wird, bezweifle ich noch immer. Es werden Bedingungen einfach nicht zu erfüllen sein. Aber ungeachtet davon betrachte ich das als ein Spiel mit dem Feuer - zu leicht könnte in der jetzigen Konstellation jemand den FCK einfach einmal so übernehmen.


    Vor der Ausgliederung sah das alles anders aus!

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  • Vor der Ausgliederung sah das alles anders aus!

    Ja. Da hätten wir keine Chance gehabt irgendwie wieder an Geld, dank Kapital, zu kommen. Der Verein wäre insolvent gewesen, inklusive Allem und Jedem und allen Abteilungen. Toll fürs Gemeinwohl. Ich weiß nicht, wie man diese Szenario immer noch gut finden kann. Aber ist ja zum Glück Geschichte.

    24.07.2010, Duisburg: The day the music died.

  • Ja. Da hätten wir keine Chance gehabt irgendwie wieder an Geld, dank Kapital, zu kommen. Der Verein wäre insolvent gewesen, inklusive Allem und Jedem und allen Abteilungen. Toll fürs Gemeinwohl. Ich weiß nicht, wie man diese Szenario immer noch gut finden kann. Aber ist ja zum Glück Geschichte.

    Es ist schade, Du hast meinen Post gelesen, aber scheinbar nicht verstanden.


    Alles was ich schrieb ist, dass es meines Erachtens jetzt nicht zu einer Planinsolvenz kommen wird, da aufgrund der Umstände nicht kann. Weiter, dass jetzt - sollte es doch möglich sein - die Gefahr einer einfachen Übernahme (durch wen auch immer) relativ hoch ist. Und dass diese Gefahr (die der Übernahme) vor der Ausgliederung eben nicht gegeben war.


    Was ich für gut oder nicht halte, schrieb ich mit keinem Wort! Was ich schrieb ist das Szenario aus der Sicht des FCK - nicht aus meiner, nicht aus dem der Allgemeinheit. Das macht doch einen kleinen Unterschied - meinst Du nicht auch?



    edit:

    Aus der Sicht von heute betrachtet muss ich vielleicht noch ergänzen!

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  • Diskussionsthema zum Artikel: Finanzielle Situation: Intensive Gespräche stehen an


    Finanzielle Situation: Intensive Gespräche stehen an

    Der Kampf des FCK ums finanzielle Überleben geht in die Endphase. Der Aufsichtsrat trifft sich am heutigen Montag und wird über die nötigen Schritte beraten.


    Eine Entscheidung, dass der Drittligist noch über eine Insolvenz abstimmen wird, wie die "Bild"-Zeitung berichtet, ist nach Informationen von SWR Sport allerdings ausgeschlossen. Im Gegenteil: Auf der Sitzung sollen die weiteren Schritte und Verhandlungsmöglichkeiten mit den Gläubigern besprochen werden.



    Fest steht: Der 1. FC Kaiserslautern wird ohne frisches Kapital von Investoren nicht überleben können. Bisher gibt es aber keinen Geldgeber, der fest zugesagt hat, in den FCK zu investieren. Nach SWR-Informationen soll es zumindest Interessenten geben. Aber die wollen keine Schulden tilgen und Millionenlöcher stopfen, sondern ihr Geld erst dann zur Verfügung stellen, wenn der Verein komplett saniert ist.


    (...)


    Quelle: https://www.swr.de/sport/fussb…utern-finanzlage-100.html

    Florian Dick: "Der 1. FC Kaiserslautern ist der englischste Klub in Deutschland."

    Hans Sarpei auf Twitter: Relegation 2013: Der Moment, wo ganz Deutschland zum Fan des 1. FC Kaiserslautern wird.