Heimschwäche hält an: FCK und Bayern trennen sich 1:1

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    Heimschwäche hält an: FCK und Bayern trennen sich 1:1

    Punkt gewonnen oder zwei Punkte verloren? In einer umkämpften Partie kommt der FCK zwar nach Rückstand zurück, schafft es trotz mehrerer hochkarätiger Chancen jedoch nicht, das Spiel zu drehen.




    Minus drei Grad, Sonnenschein, bestes Fußballwetter auf dem Betzenberg. An diesem 24. Spieltag empfingen die Roten Teufel trotz eisiger Minustemperaturen die zweite Mannschaft des FC Bayern München. Nach dem Derbysieg eine Woche zuvor und auch nach 42 Spielen, in denen es nicht gelungen ist, wollte der 1. FC Kaiserslautern den zweiten Sieg in Folge einfahren - die zweite Garde aus München schlug unter der Woche den FSV Zwickau mit 3:2. Mit einem Sieg würde der FCK mit den Bayern punktemäßig gleichziehen. FCK-Cheftrainer Marco Antwerpen vertraute auf seine Siegerelf aus dem Südwestderby - auch auf der Bank gab es für Antwerpen, der heute sein Heimspiel-Debüt feiern sollte, keinen Grund für Änderungen.

    Kleinsorge scheitert gleich zwei Mal

    Beide Mannschaften begannen zaghaft und taten sich auf dem eisigen und harten Geläuf schwer - auch agierten die Roten Teufel zu Beginn längst nicht so aggressiv und hochstehend wie eine Woche zuvor in Mannheim. In der 13. Minute hatte der wiedererstarkte Kleinsorge nach einem langen Ball in die Schnittstelle die Führung auf dem Fuß, scheiterte im 1:1 Duell jedoch gegen Torhüter Wagner. Nur fünf Minuten später eine beinah ähnliche Szene, und wieder scheiterte Kleinsorge an Wagner. Der FCK hätte zu diesem Zeitpunkt des Spiels eine Führung längst verdient gehabt. Die Bayern verteidigten mit einer 5er Kette, für die Lautrer wurde es aufgrund dieser defensiven Ausrichtung zunehmend schwerer, Räume zu finden und Offensivaktionen zu Ende zu spielen. Auf der Gegenseite bemühten sich die Münchner offensiv so gut wie gar nicht - in der ersten Hälfte ein ruhiger Tag für die Verteidigung der Roten Teufel. Der 1. FC Kaiserslautern schaffte es nicht, seinen drei bis vier guten Torchancen zu versenken, trotz größerer Spielanteile gegen bieder spielende Bayern ging es mit einem 0:0 in die Kabine.

    Bayern trifft trotz Unterzahl

    Nach nur sechs Minuten in Halbzeit zwei spielten die Hausherren nach einer gelb-roten Karte für den FC Bayern in Überzahl. Während die Münchner in der Folge forsch zu Werke gingen, mussten sich die Roten Teufel zunächst sortieren - Antwerpen brachte Ritter für den wenig effektiven Ouahim. Doch den nötigen Druck auf das gegnerische Tor wollten oder konnten die Pfälzer nicht ausüben. Trotz Einbahnstraßen-Fußballs kam der FCK nicht gefährlich vor das Münchner Tor, besonders die Standardsituationen wussten die Hausherren nicht mal im Ansatz zu nutzen. Die Bayern blieben stabil, wehrten die schwachen Offensivbemühungen des FCK konsequent ab und gingen dann auch noch in Führung. Nach einem Schnittstellenpass taucht der eingewechselte Oberlin völlig freistehend vor Spahic auf und trifft zum 0:1. Doch nun kamen die Lautrer. Nur fünf Minuten nach dem Rückstand war es der eingewechselte Hanslik, der nach Flanke von Ritter freistehend zum 1:1 Ausgleich traf. Und nur eine Minute später trifft auch noch Redondo zum vermeintlichen 2:1 Führungstreffer. Doch der Linienrichter entschied auf Abseits, eine wirklich eindeutige Fehlentscheidung.


    Am Ende blieb es bei diesem umkämpften 1:1 Unentschieden. Für die Pfälzer sicherlich wieder einmal zwei verlorene Punkte. Die gute Nachricht: Nach über 430 torlosen Minuten auf dem Betzenberg trifft der FCK wieder. Die schlechte Nachricht: Auf dem heimischen Geläuf bleiben die Roten Teufel weiterhin erschreckend harmlos (12 Spiele, 11 Punkte, 7 Tore).


    1. FC Kaiserslautern - FC Bayern München II 1:1 (0:0)


    Aufstellung FCK:

    Spahic - Zimmer ('74 Senger), Rieder, Winkler, Zuck ('74 Skarlatidis) - Sickinger, Ciftci - Redondo, Ouahim ('53 Ritter), Kleinsorge ('67 Hanslik) - Pourié

    Trainer: Marco Antwerpen


    Aufstellung FCB:

    Wagner - Stanisic, Lawrence, Feldhahn , Arrey-Mbi, Lungwitz - Stiller, Singh ('46 Oberlin), M. Welzmüller, Scott ('83 Zeiser) - Jastremski ('56 Senkbeil)
    Trainer: Holger Seitz


    Tore:

    0:1 Oberlin (67. Minute) 1:1 Hanslik (73. Minute)


    Kartenvergabe:

    Ciftci | Arrey-Mbi (gelb-rot '51), Jastremski


    Zuschauer:

    Geisterspiel


    Quelle: Treffpunkt Betze

    _____


    Diskussionsthema zum Artikel: Antwerpen: Sauer über die Schiedsrichterleistung


    Antwerpen: Sauer über die Schiedsrichterleistung

    Am Ende musste sich der FCK mit einem Punkt zufrieden geben. Über den Schiedsrichter und gegnerischen Trainer fand Antwerpen deutliche Worte. Die Stimmen zum Spiel.




    Schwache Chancenverwertung. Überzahl. Rückstand. Ausgleich. Auf einem schwierigen und eisigen Geläuf im Fritz-Walter-Stadion trennen sich der 1. FC Kaiserslautern und Bayern München II 1:1 Unentschieden. Die Pfälzer schafften es trotz mehrerer hochkarätiger Torraumszenen nicht, das Spiel für sich zu entscheiden. Nach dem überraschenden Rückstand in der 67. Minute war es der eingewechselte Daniel Hanslik, der mit seinem ersten Treffer für den FCK für zumindest für den Ausgleich sorgte.

    Antwerpen: "Keine gute Schiedsrichterleistung"

    "Wir waren die spielbestimmende Mannschaft, hatten viele Torchancen gehabt und müssen dieses Spiel definitiv gewinnen" äußerte FCK-Cheftrainer Marco Antwerpen nur wenige Momente nach dem Abpfiff im Gespräch mit Magenta Sport. Antwerpen vertraute auch heute seiner Siegerelf aus dem Derby gegen Waldhof Mannheim. Die zweite Garde des FC Bayern agierte in der ersten Halbzeit sehr tiefstehend, verteidigte lange Zeit sogar mit einer 5er Kette. Obwohl die Pfälzer heute längst nicht so aggressiv und hochstehend pressten, gelang es dem FCK dennoch immer wieder die richtig Schnittstellen in der engmaschigen Münchner Defensive zu finden. Gleich zwei Mal ('13, '17) war es Marius Kleinsorge, der beim 1:1 Duell gegen Torhüter Wagner den Kürzeren zog. Die Roten Teufel übernahmen die Spielkontrolle und ließen die Bayern kaum gewähren. "Da müssen wir in Führung gehen. Wir hatten im gesamten Spiel die besseren Chancen".


    Nach einem Platzverweis zu Beginn der zweiten Hälfte agierten die Münchner in Unterzahl, verteidigten jedoch konsequent und nutzten dann auch die Chance zur Führung. "Ich glaub es war erst der zweite Torschuss im ganzen Spiel, mehr war es auch nicht von den Bayern. Das Tor fällt aus dem Nichts heraus. Das ist bitter. Grundsätzlich können wir froh sein, dass wir dann noch den Ausgleich machen", resümmiert Antwerpen die heutigen 90 Minuten. Bitter für den FCK war zudem noch, dass Redondos Treffer zum 2:1 aberkannt wurde. Eine sehr deutliche Fehlentscheidung. "Ich habe den Linienrichter gefragt, wie sicher er sich ist. Und er sagte, er müsse das alles nochmal Revue passieren lassen. Das hat er dann wohl nicht richtig gemacht", äußert sich Antwerpen frustriert über diese Fehlentscheidung, der darüber hinaus mit zahlreichen anderen Schiedsrichterleistungen nicht einverstanden war. "Da haben wir uns schon benachteiligt gefühlt und die Krönung ist natürlich, dass du ohne Absprache zu treffen dieses Tor einfach nicht gibst. Da sind wir nicht enttäuscht, da sind wir einfach nur sauer".


    Unzufrieden über die Leistung seiner Mannschaft wollte sich Antwerpen dann aber noch nicht zeigen. "Grundsätzlich sehen wir jetzt erstmal die gute Leistung. Mit drei hochkarätigen Chancen muss man das Spiel natürlich für sich entscheiden, da setzt auch die Kritik an. Unsere Spielanlage war sehr kontrolliert. Wir haben das umgesetzt was wir besprochen haben, dementsprechend sind die Torchancen entstanden. Wir haben die Bayern über den Ballbesitz gelockt, um dann Tiefe reinzubringen. Da gehört aber auch eine gute Schiedsrichterleistung dazu. Und das hatten wir heute nicht dabei".


    Auch neben dem Spiel war vor allem an den Trainerbänken viel los. Bayern Trainer Seitz beschwerte sich mehrfach und forderte immer und immer gelbe Karten. Ein beinahe unsportliches Verhalten. "Ich habe den Kollegen heute zum ersten Mal kennen gelernt. Über sein Verhalten sollte er vielleicht nachdenken, ob das so in Ordnung ist", quittierte Antwerpen das Verhalten seines Trainerkollegen.

    Hanslik: "Schade, dass wir uns nicht belohnen konnten"

    Eine positive Nachricht gab es an diesem kalten Samstagnachmittag dann aber auch noch. Mit Daniel Hanslik bewies Antwerpen ein glückliches Händchen. Nur wenige Minuten nach seiner Einwechselung sorgte Hanslik für den 1:1 Ausgleich nach Vorlage von Marlon Ritter - über 430 Minuten wartete der Betzenberg auf einen Torerfolg. "Wir waren über die gesamte Spielzeit das bessere Team, hatten auch sehr gute Chancen, haben uns aber leider nicht belohnt. Es war wieder einmal ein Riesenaufwand von uns, ob das die Startelf war oder jemand von der Bank", zeigte sich der Torschütze enttäuscht über die beiden verlorenen Punkte. Gleichzeitig verwies Hanslik auf die kommenden Spiele. "Wir haben vor keinem Gegner Angst. Wir ziehen alle an einem Strang und versuchen es nächste Woche wieder auf unsere Seite zu biegen".


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Florian Dick: "Der 1. FC Kaiserslautern ist der englischste Klub in Deutschland."

    Hans Sarpei auf Twitter: Relegation 2013: Der Moment, wo ganz Deutschland zum Fan des 1. FC Kaiserslautern wird.

  • Trotzdem- die Südpfälzer Schiritruppe hat uns letztendlich den Sieg genommen.


    Bin heute sowieso neben der Spur:

    Telefonat kurz vorm Spiel, Freund an Hezinfarkt gestorben 😪

  • Was hat denn der Kasper, der da als Bayerntrainer rumhampelt, für ein Problem!?


    Zum Spiel: Zu wenig. Das nicht gegebene 2:1 ärgerlich, aber nicht spielentscheidend.


    Naja, nächste Woche halt der nächste Versuch, sich von unten abzusetzen. Kann man nur hoffen, dass die hinter uns Federn lassen.

    Von Geburt an Lauterer - und stolz drauf !!!

  • Licht und Schatten. Gut fande ich das man bis zum Schluss Chancen hatte und nicht wieder nach dem 1:1 auf Ergebnisverwaltungsmodus geschaltet hat.

    Aber....unsere Offensive ist nicht wettbewerbsfähig in dieser Liga. Einem Pourie würde eine Auszeit von zwei oder drei Spielen vielleicht ganz gut tun.

    Ebenso unverständlich für mich ist, warum ab dem Platzverweiss der Bayern und bis zum Gegentreffer so passiv war.

    Unter dem Strich ist das Unentschieden in Überzahl eher enttäuschend

  • Trotzdem- die Südpfälzer Schiritruppe hat uns letztendlich den Sieg genommen.


    Bin heute sowieso neben der Spur:

    Telefonat kurz vorm Spiel, Freund an Hezinfarkt gestorben 😪

    tut mir leid für dich,da wird dieses spiel eh zur nebensache

  • Ihr könnt mich jetzt wieder verurteilen, aber ich sage wieder sch... FC Bayern! :grummel: Alleine ihr Trainer Holger Seitz, der permanent nur herumgemotzt hat, dieser Volldepp und dann noch dieser Idiot von Linienrichter, der fünf mal die Fahne hob, davon dreimal zu Unrecht, vor allem beim 2:1, welches niemals im Leben Abseits war! :( So verliert man Punkte, die einem eigentlich zustehen! :cursing:

    Schaffen wir es etwa doch noch ? Ja, wir schaffen es! :feuer:

  • Zum Spiel: Zu wenig. Das nicht gegebene 2:1 ärgerlich, aber nicht spielentscheidend.

    Sorry, aber ein nicht gegebenes 2:1, 10 Minuten vor Schluss und in Überzahl, wäre mit einer hohen Wahrscheinlichkeit sehr wohl spielentscheidend gewesen.


    Ganz unabhängig davon, dass wir es mit einer besseren Chancenverwertung auch so hinbekommen hätten.

  • Immer wenn ich dieses Jammern lese oder höre "...wir sind aber benachteiligt worden...", muss ich schmunzeln.


    3. Liga. Wer jammert, bekommt auf die Fre..e. Entweder ich mache das Spiel UND die Tore oder ich spiele eben nicht so. Der Gegner grinst und führt. Erst danach wurden wir wacher. Déjà vu!


    Aber niemand bleibt in der Liga, weil er doch sooo oft benachteiligt wurde. Wo bleibt hier der Sachverstand?


    Und ja, heute war es leider eine Nullnummer für uns, da nichts gewonnen wurde. 1 Punkt? Pfft.....

  • Der Sieg wäre schon verdient gewesen aber gut, was willste da machen. Kann man nur hoffen dass wir vielleicht in Zukunft mal von einer Fehlentscheidung profitieren.

    Man war zwar bemüht aber die letzte Konsequenz hat mir da von der Truppe schon gefehlt. Was dieser Trainer von Bayern für Probleme hat, muss er selbst wissen...Was ein Typ

    Jeder Traum geht mal zu Ende,
    nur WIR warten auf die Wende....

  • mir ist nicht mehr so bange,wie noch vor 3 wochen


    die mannschaft hat erkannt um was es geht und sie zeigen es auch.die abgeklärtheit

    vorm tor kommt auch noch,dann sehen wir auch mal wieder siege mit 2-3 toren

    unterschied.


    man kann keinem der burschen vorwerfen,dass er nicht alles gegeben hat.manche halt

    nicht mit dem auftreten der letzten woche.alleine dass wir jetzt so was wie spielaufbau

    von hinten raus erkennen können,ist schon ne große verbesserung.ja pourie hat auch

    heute wieder was liegen lassen,aber er rackert auch wie ein bekloppter.


    jetzt nicht alles schlecht reden und am nächsten wochenende,gegen dass sympathischste

    trainergespann der 3.liga (oral und henke)die nächste überraschung feiern.

  • Es gibt Unentschieden der besseren und der schlechteren Sorte. Heute war es wohl eins der besseren. So viele Chancen hatte man vor der Winterpause in 4 Spielen zusammen, daher ist das Spiel zwar eher enttäuschend, dennoch besser als vorm Trainerwechsel.

    Lautrer geben niemals auf - sie kämpfen!

  • Das war bis auf die Chancenverwertung nicht so schlecht wie sich das 1:1 am Ende anfühlt.

    Ich hoffe man arbeitet konzentriert weiter... irgendwann kommt hoffentlich auch das Matchglück dazu!

    Marcel Reif: "Im Fußball ist es, zumindest bei mir, anders als in der Liebe: Man verliebt sich einmal - und diese Liebe hält. Um wen ich weine? Um den Verein meiner Kindheit, meiner Jugend, meines Lebens, um den 1. FC Kaiserslautern."

  • und täglich grüsst das Murmeltier- wie oft hatten wir das diese Saison schon ----ein gutes oder sagen wir mal besseres Spiel und dann wieder die gewohnte Trisstesse.......Dann das Gefasel man müsse dem neuen Trainer mal Zeit geben - dann die Gewissheit, dass der Trainer angeblich die richtigen Worte nicht findet-- mal isser zu laut - mal zu leise- mal zu emotional- usw usw....die Hobbytrainer wissen es mal wieder besser - das Gemeckere nimmt seinen Lauf und schwupps kurz vor Saisonende kommt der nächste Trainer und das Trauerspiel bleibt das Gleiche.


    Gäääähnnnnnn

  • Diskussionsthema zum Artikel: Antwerpen: Sauer über die Schiedsrichterleistung


    Antwerpen: Sauer über die Schiedsrichterleistung

    Am Ende musste sich der FCK mit einem Punkt zufrieden geben. Über den Schiedsrichter und gegnerischen Trainer fand Antwerpen deutliche Worte. Die Stimmen zum Spiel.


    Schwache Chancenverwertung. Überzahl. Rückstand. Ausgleich. Auf einem schwierigen und eisigen Geläuf im Fritz-Walter-Stadion trennen sich der 1. FC Kaiserslautern und Bayern München II 1:1 Unentschieden. Die Pfälzer schafften es trotz mehrerer hochkarätiger Torraumszenen nicht, das Spiel für sich zu entscheiden. Nach dem überraschenden Rückstand in der 67. Minute war es der eingewechselte Daniel Hanslik, der mit seinem ersten Treffer für den FCK für zumindest für den Ausgleich sorgte.

    Antwerpen: "Keine gute Schiedsrichterleistung"

    "Wir waren die spielbestimmende Mannschaft, hatten viele Torchancen gehabt und müssen dieses Spiel definitiv gewinnen" äußerte FCK-Cheftrainer Marco Antwerpen nur wenige Momente nach dem Abpfiff im Gespräch mit Magenta Sport. Antwerpen vertraute auch heute seiner Siegerelf aus dem Derby gegen Waldhof Mannheim. Die zweite Garde des FC Bayern agierte in der ersten Halbzeit sehr tiefstehend, verteidigte lange Zeit sogar mit einer 5er Kette. Obwohl die Pfälzer heute längst nicht so aggressiv und hochstehend pressten, gelang es dem FCK dennoch immer wieder die richtig Schnittstellen in der engmaschigen Münchner Defensive zu finden. Gleich zwei Mal ('13, '17) war es Marius Kleinsorge, der beim 1:1 Duell gegen Torhüter Wagner den Kürzeren zog. Die Roten Teufel übernahmen die Spielkontrolle und ließen die Bayern kaum gewähren. "Da müssen wir in Führung gehen. Wir hatten im gesamten Spiel die besseren Chancen".


    Nach einem Platzverweis zu Beginn der zweiten Hälfte agierten die Münchner in Unterzahl, verteidigten jedoch konsequent und nutzten dann auch die Chance zur Führung. "Ich glaub es war erst der zweite Torschuss im ganzen Spiel, mehr war es auch nicht von den Bayern. Das Tor fällt aus dem Nichts heraus. Das ist bitter. Grundsätzlich können wir froh sein, dass wir dann noch den Ausgleich machen", resümmiert Antwerpen die heutigen 90 Minuten. Bitter für den FCK war zudem noch, dass Redondos Treffer zum 2:1 aberkannt wurde. Eine sehr deutliche Fehlentscheidung. "Ich habe den Linienrichter gefragt, wie sicher er sich ist. Und er sagte, er müsse das alles nochmal Revue passieren lassen. Das hat er dann wohl nicht richtig gemacht", äußert sich Antwerpen frustriert über diese Fehlentscheidung, der darüber hinaus mit zahlreichen anderen Schiedsrichterleistungen nicht einverstanden war. "Da haben wir uns schon benachteiligt gefühlt und die Krönung ist natürlich, dass du ohne Absprache zu treffen dieses Tor einfach nicht gibst. Da sind wir nicht enttäuscht, da sind wir einfach nur sauer".


    Unzufrieden über die Leistung seiner Mannschaft wollte sich Antwerpen dann aber noch nicht zeigen. "Grundsätzlich sehen wir jetzt erstmal die gute Leistung. Mit drei hochkarätigen Chancen muss man das Spiel natürlich für sich entscheiden, da setzt auch die Kritik an. Unsere Spielanlage war sehr kontrolliert. Wir haben das umgesetzt was wir besprochen haben, dementsprechend sind die Torchancen entstanden. Wir haben die Bayern über den Ballbesitz gelockt, um dann Tiefe reinzubringen. Da gehört aber auch eine gute Schiedsrichterleistung dazu. Und das hatten wir heute nicht dabei".


    Auch neben dem Spiel war vor allem an den Trainerbänken viel los. Bayern Trainer Seitz beschwerte sich mehrfach und forderte immer und immer gelbe Karten. Ein beinahe unsportliches Verhalten. "Ich habe den Kollegen heute zum ersten Mal kennen gelernt. Über sein Verhalten sollte er vielleicht nachdenken, ob das so in Ordnung ist", quittierte Antwerpen das Verhalten seines Trainerkollegen.

    Hanslik: "Schade, dass wir uns nicht belohnen konnten"

    Eine positive Nachricht gab es an diesem kalten Samstagnachmittag dann aber auch noch. Mit Daniel Hanslik bewies Antwerpen ein glückliches Händchen. Nur wenige Minuten nach seiner Einwechselung sorgte Hanslik für den 1:1 Ausgleich nach Vorlage von Marlon Ritter - über 430 Minuten wartete der Betzenberg auf einen Torerfolg. "Wir waren über die gesamte Spielzeit das bessere Team, hatten auch sehr gute Chancen, haben uns aber leider nicht belohnt. Es war wieder einmal ein Riesenaufwand von uns, ob das die Startelf war oder jemand von der Bank", zeigte sich der Torschütze enttäuscht über die beiden verlorenen Punkte. Gleichzeitig verwies Hanslik auf die kommenden Spiele. "Wir haben vor keinem Gegner Angst. Wir ziehen alle an einem Strang und versuchen es nächste Woche wieder auf unsere Seite zu biegen".


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Florian Dick: "Der 1. FC Kaiserslautern ist der englischste Klub in Deutschland."

    Hans Sarpei auf Twitter: Relegation 2013: Der Moment, wo ganz Deutschland zum Fan des 1. FC Kaiserslautern wird.