Fritz-Walter-Stadion

  • Das Ganze ist ein Konstrukt mit dem der Verein leben kann.


    Schmunzeln musste ich bei der Vereinbarung, die für 2 Spielzeiten gilt, und dabei eine Rückkehr in die 1. Liga berücksichtigt. Und das noch gestaffelt .... für die ersten 3 Plätze und dann darunter ...

  • Ist halt professionell aufgesetzt.
    Die letzten 10 Jahre zeigen dass bis auf sehr wenige Mannschaften keine mittel- und langfristigen Prognosen machbar sind. Zu viele wirtschaftliche und unkalkulierbaren Einflußfaktoren stehen im Raum. Die Stadt wäre extrem dumm das nicht zu berücksichtigen und für den Fall der Fälle auch festzuschreiben.


    Ist ähnlich gelagert wie beim HSV. Wer glaubt dass dort Spieler keinen VErtrag für die zweite Liga haben der hat vor einigen Jahren aufgehört den Fußball neben dem Platz zu verfolgen. Spieler sind Wirtschaftsgüter und die sichert man sich für alle erdenkbaren Fälle ab.

    So schön wie früher wirds nie werden, das gibt die Zukunft so nicht her...


  • Quelle: Rheinpfalz

    Florian Dick: "Der 1. FC Kaiserslautern ist der englischste Klub in Deutschland."

    Hans Sarpei auf Twitter: Relegation 2013: Der Moment, wo ganz Deutschland zum Fan des 1. FC Kaiserslautern wird.

  • Naja, die Frage der höheren Miete in der 1. Bundesliga wird sich wohl nicht stellen. Und wenn wider Erwarten doch, würde diese Bürde wohl einen sofortigen Abstieg zur Folge haben. Dieser Klotz Stadion wird den Verein wohl auf Ewigkeiten unten halten

    Das Geheimnis des Fußballs ist der Ball (Fußballweisheit von Uwe S.)

  • So sieht's aus...leider


    Und auch wenn das natürlich absoluter Blödsinn ist und nicht zu finanzieren wäre...


    Ein Rückbau auf alte Kapazitäten würde so vielen helfen. Oder doch Abriss und Neubau mit knapp 30000 Plätzen.


    Zukunftsorientiert wäre es auf jeden Fall. Wie soll das bitte in 10-20 Jahren aussehen? Diese 50000 sind absolut überdimensioniert und für Stadt und Region total schwachsinnig.

    Von Geburt an Lauterer - und stolz drauf !!!

    2 Mal editiert, zuletzt von Born_In_KL ()

  • Es wäre sicherlich zu finanzieren gewesen...aber man hat ja auch einen grauenhaften vertrag in 2003 geschlossen. Wir zahlen seit 15 Jahren nur Zinsen.

    16.05.2019 - R.I.P 1.FC Kaiserslautern - R.I.P Anstand, Werte und Moral


    01.09.2019 - Der Tag, an dem ich mein Fantum aufgegeben habe

  • Worüber entscheidet der Stadtrat am 13. März?


    Er entscheidet über den Antrag des 1. FC Kaiserslautern auf eine Senkung der Stadionmiete in der Zweiten und in der Dritten Fußball-Bundesliga. Danach soll die Stadionmiete für die Zweite Liga auf 2,4 Millionen Euro, statt der bisher vereinbarten Mindestpacht von 3,2 Millionen Euro, und für die Dritte Liga auf 425.000 Euro reduziert werden.


    Tja, nächste Saison wahrscheinlich nur noch 425.000 Euro. Da Frage ich mich ob es nicht sinnvoller gewesen wäre eine andere Lösung zu finden, die den Verein nicht wie eine Kette mit Eisenkugel in den Abgrund gezogen hätte.


    Wenn die Einnahmen des FCK nächste Saison um vllcht 75 % abnehmen und die Stadt 2 Millionen im Jahr weniger kassiert, weil sich der FCK nicht mehr leisten kann, dann ist keinen damit geholfen. Letztlich steckt man in einem Boot: Unter den sportlichen Niedergang wird die Stadt auch noch mächtig zu leiden haben.

    „Früher war der FCK zu Hause eine Macht, das Anfeuern der Fans setzte in uns Energie frei. Heute sagt man, es verursacht bei den Spielern Druck. Druck hat ein Familienvater mit Frau und drei Kindern, der 2000€ im Monat nach Hause bringt. Lautern soll nicht belasten, sondern Lust machen!" (Martin Wagner, 20.07.2019)

  • Die Reduzierung der Stadionmiete bringt am Ende nur einen Zeitaufschub auf die letzte Konsequenz. Nämlich die Insolvenz des Vereins. Wieso? Weil der FCK ohne fremde Hilfe niemals in der Lage sein wird, das Stadion zurück zu kaufen. Geschweige denn in absehbarer Zukunft so viel Geld jährlich zahlen zu können, dass die Schulden der Stadiongesellschaft abgetragen werden könnten. Hinzu kommt das Problem, dass das Stadion auf Dauer Instand gehalten und immer neuen Vorschriften der DFL und des DFB angepasst werden muss. Wer soll das denn bezahlen?


    Natürlich haben die Politik und die Wirtschaft aus der WM für sich Ihren Nutzen gezogen. Und ja, auch die Infrastruktur in Kaiserslautern hat in gewisser Weise profitiert. Davon kann sich der FCK, die Wirtschaft und die Politiker heute aber nicht mehr kaufen. Genau so wenig können diese heute etwas dafür, was damals gemacht wurde. Dennoch sehe ich einen Großteil der Schuld in der Politik. Ein Kurt Beck wollte mit aller Macht einen WM Standort in Rheinland-Pfalz haben. Und ein Bauunternehmen, welches anscheinend schon durch die Unterstützung eines Bundeskanzlers Schröder gestützt werden musste, trieb dann die Kosten noch einmal in die Höhe. Heute will davon keiner mehr etwas wissen und die Zeche zahlt allein der FCK. Die Stadt Kaiserslautern wird nicht von der Landkarte verschwinden. Nur der FCK. So ist das in der Politik aber nun mal. Da geht man gerne über Leichen und wundert sich, warum sich so wenige noch für Politik begeistern können.

    "Wo Licht ist ist auch Schatten.
    Auf die Sonne folgt der Regen, mein Leben ist ein Fluch und Segen.
    Du darfst auf die Fresse fallen, Gewinner stehen wieder auf nur Verlierer bleiben liegen.
    Mund abwischen weiter gehen, ihr werdet mich von hinten sehen!"

  • @ Pele + @ Andi


    Euch Beiden kann ich nur zustimmen! Diese publikumswirksame Pachreduzierung bedeutet immer noch, dass es für unseren Verein so zum Sterben (noch) zu viel ist, zum vernünftigen Leben aber auch viel zu wenig!