Raab zu Vertragsgesprächen: "Fühle mich hier sehr wohl"

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    Raab zu Vertragsgesprächen: "Fühle mich hier sehr wohl"

    Die neue Nummer eins des 1. FC Kaiserslautern, Matheo Raab, könnte den Verein zum Saisonende ablösefrei verlassen. Doch es laufen bereits Vertragsverhandlungen.


    Seit Saisonbeginn ist Matheo Raab neuer Stammtorhüter des 1. FC Kaiserslautern. Der 22-jährige hat nach einem Beinbruch und mehreren Operationen im Jahr 2017 trotz aller Schwere nie den Glauben daran verloren, sich im Profifußball durchsetzen zu können. Bereits im letzten Jahr war der gebürtige Weilburger die Nummer zwei hinter Avdo Spahic. Den durch Cheftrainer Marco Antwerpen ausgerufenen offenen Konkurrenzkampf im Sommer nutzte der junge Torhüter und setzte sich gegenüber Spahic durch. "Er hat in der Vorbereitung schon einen guten Eindruck gemacht und rechtfertigt seine Aufstellung regelmäßig", ist Antwerpen voll des Lobes für seine neue Nummer eins. Raab ist nach zwölf Spieltagen nicht nur der laut Kicker notenbeste Torwart der 3. Liga, er trägt mit seiner Strafraumbeherrschung und Gelassenheit auf der Linie einen großen Anteil daran, dass die Roten Teufel bisher die ligabeste Defensive darstellen.

    Vertragsgespräche laufen: "Habe nichts dagegen"

    Raabs Vertrag läuft noch bis zum Saisonende. Gegenwärtig könnte er den Verein demnach im kommenden Sommer ablösefrei verlassen. Es wäre ohne Frage ein riesiger sportlicher Verlust für die Pfälzer. Gut ist jedoch, dass sich der FCK, Matheo Raab und sein Berater derzeit in Vertragsgesprächen befinden. "Ich fühle mich hier sehr wohl. Ich genieße momentan jede Sekunde, in der ich auf dem Platz stehe und versuche meine Leistung abzurufen. Was die Zukunft bringt, das wird sich zeigen", so Raab im SWR Sportstudio. Ob er denn auf dem Betze bleiben will, lautet die Frage des Abends. "Ich habe momentan nichts dagegen, es läuft ja auch sehr gut".


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Florian Dick: "Der 1. FC Kaiserslautern ist der englischste Klub in Deutschland."

    Hans Sarpei auf Twitter: Relegation 2013: Der Moment, wo ganz Deutschland zum Fan des 1. FC Kaiserslautern wird.

  • Wenn die Möglichkeit besteht unbedingt halten.

    Raab hat noch potential nach oben obwohl er für sein Alter schon ein Klasse Torwart ist.

    Wenn er seine Leistungen weiter bestätigen kann wird er einiges an Ablöse in die Kasse spülen oder noch besser für 10 Jahre unser Tor hüten und in der Zeit zwei Aufstiege feiern ( bevor jetzt wieder der erhobene Zeigefinger kommt, nicht immer alles ganz ernst nehmen.)

    Wir kommen wieder!
    :schild:

  • Ich weiß nicht so recht.Irgendwie klangen seine Antworten beim Interview zu diplomatisch.Deshalb bin ich von seinem Verbleib nicht zu 100% überzeugt.Man hätte die Vertragsverhandlungen schon viel früher beginnen sollen,bevor andere Vereine auf ihn aufmerksam werden.Und das werden mit Sicherheit schon so einige getan haben.

    Wer die Schorle nicht ehrt,ist des Rausches nicht wert!

  • Der "Berater" wird hier schon "seinen Schützling" impfen und rundum Gespräche führen.

    Die Spielerberater wissen genau, wie man die Gänse aufschneidet ! Dass der Ausgang offen ist, ist wohl klar !

    Im Moment werden Angebote eingeholt und abgewogen !

    Noch weiß auch kein Mensch, wohin der Weg des 1.FCK führt !

    Mag sein, dass Raab sich die Wege seiner Vorgänger ansieht und möglicherweise überlegt, ob er deren "Laufbahn" siehe Grill u.v.a. gehen möchte ?


    Natürlich kann auch er wieder bei uns die Nr. 2 werden und "schlechtere Karten" bekommen ?

    koha

  • Man hätte die Vertragsverhandlungen schon viel früher beginnen sollen

    Diese Schlafmützigkeit kennt man in diesem Verein aber auch nicht erst seit heute. Das hat in der Vergangenheit schon richtig Geld gekostet oder das Halten wichtiger Spieler verhindert. Eigentlich hätte man das schon VOR dem Torhüterwechsel machen müssen. Jetzt wird das schwieriger/teurer, da er eventuell schon im Fokus anderer Vereine ist.

    Optimismus ist ein Schlüsselfaktor der Resilienz

  • Man hätte vieles machen können, aber es wurde nicht getan und dass aus für mich verständlichen Gründen.

    Wer konnte wissen wie sich Raab als Stammkeeper macht?

    Hengen hatte in der Zeit als es angebracht gewesen wäre mit Raab zu verlängern sicher jede Menge um die Ohren.

    Da galt es einen Götze wieder zum Betze zu holen, einen Hanslik und so weiter und so fort.

    Ich glaube wir machen uns das alles manchmal auch ein bisschen zu einfach mit der Kritik.

    Hengen wurde auch noch vor nicht allzu langer Zeit unterstellt er hätte nur " Schrott" eingekauft doch nun sieht man wozu die Mannschaft in der Lage ist.

    Antwerpen wurde schon wieder die Fähigkeit abgesprochen den FCK trainieren zu können, er habe sein Pulver schon verschossen war zu lesen.

    Vielleicht sollten wir alle man versuchen uns in die Lage eines Verantwortlichen beim FCK reinzudenken. Da weiß man das von außen ein enormer Druck kommt. Da weiß man das wenn etwas nicht gleich zündet man Zielscheibe von harscher Kritik wird.

    Im Moment läuft es besser als die Meisten hier erwartet haben, wir sollten einfach nur froh darüber sein. Ob Raab verlängert oder nicht wird sich zeigen. Natürlich sollte alles im finanziellen Rahmen bleiben auch wenn man in Gefahr läuft Raab zu verlieren.

    Wir als Anhänger müssen lernen nach Jahren des Misserfolges auch mal den Machern ein wenig zu vertrauen, nicht bedingungslos aber in einem gesunden Maß.

  • Ich finde es toll, wie viele hier schon vorhergesehen haben wie Raab sich entwickeln wird

    Antwerpen hat das wohl erkannt, sonst hätte er den Wechsel nicht vollzogen. Da hätte man früher aktiv werden müssen. Wenn man davon ausgeht, dass die sportliche Leitung Kompetenz mitbringt, dann muss sie in der Lage sein Leistung und auch Potenzial eines Spielers einzuschätzen. Nahe genug sind sie (hoffentlich) dran.

    Optimismus ist ein Schlüsselfaktor der Resilienz

  • Trekkie00: Ohne wenn und aber hast du Recht mit dem was du schreibst.

    Selbst wenn nicht absehbar war, dass Raab die neue Nummer 1 wird, muss doch die Absicht da sein eine starke Nummer 2 aufzubauen, das ist mit einem Vertrag bis zum Ende dieser Saison seriös nicht machbar.

    Logischerweise und ganz klar geht der Schnitzer voll auf die Kappe von Hengen! Der stellt sich in der Halbzeit doch auch locker hin und übt kräftig Kritik, da muss er auch mit Gegenwind klar kommen wenn er selber Mist baut!

    Marcel Reif: "Im Fußball ist es, zumindest bei mir, anders als in der Liebe: Man verliebt sich einmal - und diese Liebe hält. Um wen ich weine? Um den Verein meiner Kindheit, meiner Jugend, meines Lebens, um den 1. FC Kaiserslautern."

  • Trekkie00: Ohne wenn und aber hast du Recht mit dem was du schreibst.

    Selbst wenn nicht absehbar war, dass Raab die neue Nummer 1 wird, muss doch die Absicht da sein eine starke Nummer 2 aufzubauen, das ist mit einem Vertrag bis zum Ende dieser Saison seriös nicht machbar.

    Logischerweise und ganz klar geht der Schnitzer voll auf die Kappe von Hengen! Der stellt sich in der Halbzeit doch auch locker hin und übt kräftig Kritik, da muss er auch mit Gegenwind klar kommen wenn er selber Mist baut!

    BITTE ETWAS LANGSAMER !

    Es kann auch ganz anders sein, aber das sind auch nur Spekulationen !

    Was wäre wenn, wir wieder eine grottenschlechte Saison spielen würden und den Kitt von den Fenstern fressen müssten ? Spahik wäre weiterhin Nr. 1

    und Raab wäre niemandem aufgefallen, er hätte einen "ordentlichen Vertrag" und wollte den aussitzen, da keiner ihn nehmen wollte ?

    Genauso könnte Raab verletzt/außer Form sein und würde Geld kosten, das nicht da wäre...........


    Als Führungskraft wird man im Nachhinein immer verprügelt, von Leuten, die immer alles besser wissen, aber ?????

    koha

  • Logischerweise und ganz klar geht der Schnitzer voll auf die Kappe von Hengen!

    Es kann auch ganz anders sein, aber das sind auch nur Spekulationen !

    Eine endgültige Beurteilung ist wahrscheinlich nicht möglich. Raab hat gestern lediglich Gespräche bestätigt - aber wer weiß schon, wie lange diese bereits geführt werden? Vielleicht schon seit dem Sommer? Es ist ja nicht so, dass Hengen auf den Berater zugeht und eine Woche später ist der Vertrag unterzeichnet.

    Florian Dick: "Der 1. FC Kaiserslautern ist der englischste Klub in Deutschland."

    Hans Sarpei auf Twitter: Relegation 2013: Der Moment, wo ganz Deutschland zum Fan des 1. FC Kaiserslautern wird.

  • Bevor einem die Mecker ausgeht - wenn und weil es gerade mal gut läuft -, dann kann man halt noch die kritisieren, die diesen guten Lauf nicht - und nicht mit exakt den Protagonisten, die für ihn verantwortlich sind -, genau so vorhergesagt und in entsprechende Verträge überführt haben.


    Ich bin da etwas simpler unterwegs: ich freue mich an der Gegenwart.

  • Ich würde auch die Kirche im Dorf lassen. Vor einem halben Jahr kannte doch Raab niemand - auch nicht die Konkurrenz. Da verlängert ich doch keinen Vertrag. Er hätte ja auch wie Röser und Co. auf der Resterampe landen können und man hätte sich geärgert, ihn nicht loszuwerden. Bei soooo unbeschriebenen Blättern kommt das halt vor beim Pokern.

    Lautrer geben niemals auf - sie kämpfen!

  • Ich verstehe sowieso nicht,wieso die immer einen Berater brauchen.Die machen das ja auch nicht umsonst.Wenn ich mich früher bei einer Firma beworben habe,brauchte ich doch auch keinen Berater.

    Wer die Schorle nicht ehrt,ist des Rausches nicht wert!

  • Das ist für mich eine untaugliche Verteidigung. Er hat seinen Profivertrag im Sommer 2020 unterschrieben. Einem so jungen Torhüter, der sich erst noch entwickeln muss, nur einen Einjahresvertrag zu geben, macht keinen Sinn. Schon gar nicht, wenn man eigentlich keinen hat, der nach einem eventuellen Abgang von einem der beiden (Spahic, Raab) die Lücke füllen könnte.

    Auch ist es die Aufgabe des sportlichen Leiters zusammen mit dem Trainer (in diesem Fall Clauß und Antwerpen) den Spieler zu bewerten und dann dementsprechend zu verhandeln oder eben auch nicht. Die Kompetenz so etwas beurteilen zu können, steht bei diesen Positionen im Verein in der Stellenausschreibung.

    und man hätte sich geärgert, ihn nicht loszuwerden

    Wen hätte man dann geholt? Den nächsten Jungen, bei dem man wieder nicht weiss, wie er sich entwickelt?

    Sowas kannst du dir vielleicht bei dem ein oder anderen Feldspieler erlauben, aber nicht bei der Position des Torwarts. Wenn man mittelfristig planen will, muss man auch mal Risiko gehen. Mit der Möglichkeit auf die Schnauze zu fallen.

    Optimismus ist ein Schlüsselfaktor der Resilienz

  • Immerhin kommuniziert man, dass man das Problem angeht. Und das zeitnah nach "aufkommendener Kritik". Das war auch nicht immer so, dass man das Gefühl hatte, dass auf absehbare Entwicklungen eine zügige Reaktion erfolgte.

    Ein Funken Hoffnung!