"Fortuna für alle": Premiere beim Spitzenduell

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    "Fortuna für alle": Premiere beim Spitzenduell

    Beim Topspiel am Samstagabend zwischen Düsseldorf und Kaiserslautern kommt es zu einem Novum. Es ist die erste Partie mit der angekündigten Ticket-Revolution.


    Nach der Länderspielpause sind die Roten Teufel in der 2. Bundesliga wieder gefordert. Im direkten Duell mit Fortuna Düsseldorf können die Pfälzer einen weiteren Verfolger auf Distanz halten und den Anschluss an die Tabellenspitze wahren.

    Fortuna Düsseldorf: Spitzenteam mit leichtem Formtief


    Der Saisonstart verlief für die Fortuna gut, mit 15 Punkten und in direkter Schlagdistanz zu den Aufstiegsrängen rangieren die Rheinländer derzeit auf Platz sechs. Zuletzt befand sich das Team von Daniel Thioune allerdings in einer kleinen Ergebniskrise. Zwei Punkte aus den letzten drei Spielen sind für die Ansprüche der Fortuna einfach zu wenig. Vor allem das Unentschieden gegen den VfL Osnabrück vor der Länderspielpause schmerzte. Weil es die Fortuna versäumte, den Sack frühzeitig zuzumachen, entführte der Aufsteiger am Ende glücklich einen Punkt aus der Merkur Spiel-Arena.


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    Das Team von Daniel Thioune ist grundsätzlich eine spielstarke Mannschaft, die das Spiel gerne kontrolliert. Mit durchschnittlich 52% Ballbesitz und einer Passquote von 85,8% gehören sie in diesen Kategorien zur Spitzengruppe der Liga. Auch die Defensive ist sehr stabil. Mit nur sieben Gegentreffern stellt man derzeit die zweitbeste Abwehrreihe. Doch die Stabilität bröckelte zuletzt. Nach drei Spielen ohne Gegentor in den ersten vier Begegnungen kassierte man in den folgenden fünf Partien immer ein Gegentor. Hinzu kommt, dass die Offensive dies derzeit nicht kompensieren kann. Insgesamt 15 Treffer erzielte die Fortuna bisher, allein fünf davon beim 0:5-Sieg in Elversberg. Die Harmlosigkeit in der Offensive ist also ein großes Thema in der Landeshauptstadt. Der große Hoffnungsträger in der Offensive ist Christos Zolis. Der griechische Flügelspieler kam im Sommer auf Leihbasis von Norwich City. In seinen ersten sechs Pflichtspielen für die Fortuna erzielte der 22-Jährige sechs Tore. Damit ist Tzolis statistisch gesehen der mit Abstand torgefährlichste F95-Stürmer. Im Heimspiel gegen den FCK muss Daniel Thioune nur auf den verletzten Kapitän André Hoffmann verzichten.

    Durm, Puchacz und Ache wieder im Mannschaftstraining


    In der Länderspielpause hatten die Roten Teufel mit einigen Blessuren zu kämpfen. Mit der Rückkehr von Erik Durm (muskuläre Probleme), Tymoteusz Puchacz (Faserriss im Adduktorenbereich) und Ragnar Ache (Oberschenkelprobleme) gab es unter der Woche allerdings wieder erfreuliche Nachrichten. Lediglich Afeez Aremu fehlte weiterhin aufgrund einer Oberschenkelverletzung. Julian Niehues musste bei der 2:3-Testspielniederlage gegen den FC Metz angeschlagen vom Feld, doch auch bei ihm konnte Entwarnung gegeben werden. Dirk Schuster scheint also weiterhin keinen Grund zu haben, an seiner zuletzt erfolgreichen Startformation etwas zu ändern.

    "Fortuna für alle"


    Im April sorgte Fortuna Düsseldorf für Aufsehen, als der Verein erstmals sein Projekt "Fortuna für alle" vorstellte. Ziel ist es, Fans einen freien Eintritt zu den Heimspielen zu ermöglichen. Das restliche Kontingent neben Dauerkarteninhabern, Gästefans oder dem VIP-Bereich wird dann im klassischen Losverfahren vergeben. Finanziert wird das Sponsoring-Projekt durch Partner des Vereins. Am kommenden Samstagabend beim Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern wird das System erstmals getestet. In der ausverkauften Merkur-Spiel-Arena will der FCK den Partycrasher geben und mit seinen 5.400 mitgereisten Anhängern die Premiere von „Fortuna für alle“ für sich nutzen. Für alle Daheimgebliebenen wird das Spiel wie gewohnt auf Sky, bei OneFootball im Stream oder live im Free-TV auf Sport1 übertragen.


    Quelle: Treffpunkt Betze


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  • Diskussionsthema zum Artikel: FCK in Düsseldorf: Zwei Ausfälle und ein Fragezeichen


    FCK in Düsseldorf: Zwei Ausfälle und ein Fragezeichen

    Am Samstag gastiert der FCK bei Verfolger Fortuna Düsseldorf. Im ersten kostenfreien Zweitligaspiel muss Dirk Schuster auf mindestens zwei Spieler verzichten.


    Nach acht Pflichtspielen ohne Niederlage und als Tabellendritter reisen die Roten Teufel zum Spitzenspiel bei Fortuna Düsseldorf. Die Rheinländer sind nach einem sehr guten Saisonstart mit zuletzt nur zwei Zählern aus drei Spielen in eine kleine Ergebniskrise geraten und müssen gegen den FCK punkten, um den Anschluss an die vorderen Plätze nicht zu verlieren. Dass die Mannschaft von Dirk Schuster allerdings keine Laufkundschaft und dementsprechend schwer zu bespielen ist, wurde im letzten Spiel gegen Hannover 96 erneut deutlich. Spielerische Defizite glichen die Lautrer mit einer enormen Lauf- und Kampfbereitschaft aus, die auch die Fortunen in der heimischen Merkur Spiel-Arena vor Probleme stellen dürfte.

    "Samstagabendspiele bekommt man nicht geschenkt"


    Samstagabendspiele bekommt man nicht geschenkt, da muss schon etwas dahinterstecken. Die Mannschaft ist heiß auf solche Spiele und die Jungs sind in solchen Spielen auch fast immer voll da“, freut sich Cheftrainer Dirk Schuster im Rahmen der Spieltags-Pressekonferenz auf das Topspiel zur besten Sendezeit. Gleichzeitig warnt der Coach aber auch vor der Fortuna. „Die Düsseldorfer sind individuell sehr stark besetzt. Sie sind sehr gut in die Saison gestartet, stehen ganz oben und werden alles daran setzen, nach dem Spiel vor uns zu stehen.“ Doch auch seine eigene Mannschaft weiß um ihre Stärken und will mit breiter Brust, aber auch großem Respekt auftreten. „Wir müssen Woche für Woche an unsere Leistungsgrenze gehen, um unsere Punkte zu holen. Das erwarte ich auch in Zukunft.“

    Fortuna (nicht) für alle


    Probleme bereitet weiterhin die Verletzung von Afeez Aremu. Der Neuzugang vom FC St. Pauli konnte zwar unter der Woche erstmals wieder mit der Mannschaft trainieren, wird aber für das Spiel am Rhein noch keine Option sein. Auch für den wiedergenesenen Erik Durm kommt das Spiel in Düsseldorf nach mehrwöchiger Pause noch zu früh. Ob der gegen Hannover 96 verletzungsbedingt ausgewechselte Tymoteusz Puchacz beim Sponsoring-Projekt „Fortuna für alle“ mitwirken kann, entscheidet sich dagegen erst kurzfristig.


    Begleitet werden die Roten Teufel von 5.200 Fans, womit das Gästekontingent erneut komplett ausgeschöpft ist.


    Quelle: Treffpunkt Betze


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  • Begleitet werden die Roten Teufel von 5.200 Fans, womit das Gästekontingent erneut komplett ausgeschöpft ist.

    ich bin mir sicher,die anzahl wird noch merklich nach oben korrigiert.

    gerade bei auswärtsspielen,sind die fans in der beschaffung recht kreativ.

  • Bei der PK hat ja auch einer gefragt ob es nicht ein kleines Geschmäckle hat das Fortuna ausgerechnet gegen die Vereine "Fortuna für alle" anbietet die dafür bekannt sind das Stadion zu "übernehmen"?

    Letztes Jahr wurde ja von etwa 8-10 tsd Auswärtsfahrern bei dem Spiel geredet, das wird dieses Jahr definitiv nichts.

  • Bei der PK hat ja auch einer gefragt ob es nicht ein kleines Geschmäckle hat das Fortuna ausgerechnet gegen die Vereine "Fortuna für alle" anbietet die dafür bekannt sind das Stadion zu "übernehmen"?

    Letztes Jahr wurde ja von etwa 8-10 tsd Auswärtsfahrern bei dem Spiel geredet, das wird dieses Jahr definitiv nichts.

    Ja, diese Gefühl habe ich auch. Meine Hoffnung besteht darin dass dieses "Freispiel" auch für unseren Gastgeber eine gewisse Problematik bereithalten wird, ich denke insbesondere daran dass eine Punkteteilung nicht der Zielsetzung entspricht um a) die Sponsoren zufriedenzustellen und b) mehr Fans (Kunden) zu gewinnen.


    Wenn sich Thioune deshalb für eine offensive und attraktive Spielweise seiner Mannschaft entscheidet, könnte das zeitgleich auch unsere Chance sein, den Fortunen genau da weh zu tun. Stichwort Umschaltspiel-/Konterfußball und immer wiederkehrende Nadelstiche. Mit Spielern wie Ritter, Tachie, Opoku oder Ache steht uns da in der Offensive eigentlich genau das passende Werkzeug dafür zur Verfügung.

    `When the seagulls follow the trawler, it is because they think sardines will be thrown into the sea'

  • Letztes Jahr wurde ja von etwa 8-10 tsd Auswärtsfahrern bei dem Spiel geredet, das wird dieses Jahr definitiv nichts.

    Was man so in den Foren liest, haben doch zahlreiche FCK-Fans Karten ergattern können. Denke, es werden um die

    6000-7000 Lauterer vor Ort sein.

    Ob unter den restlichen Zuschauern eine große Stimmung aufkommt, ist zu bezweifeln. Denn viele nutzen

    die Freikarten ohne Fortuna-Fan zu sein; schauen sich das ganze objektiv an!!