Beiträge von Dominik

    Diskussionsthema zum Artikel: Kommentar: Schommers' Risiko wird belohnt


    Kommentar: Schommers' Risiko wird belohnt

    Mit dem Sieg gegen Uerdingen hat der FCK seine Negativserie in der Fremde gestoppt. Dennoch bleibt die Lage nach wie vor angespannt. Ein Kommentar.


    Bereits vor dem Spiel sorgte Boris Schommers mit der Versetzung von Hemlein, Sternberg und Jonjic in die 2. Mannschaft für ordentlich Gesprächsstoff. Mit Carlo Sickinger bestimmte er zudem einen neuen Kapitän. Nach einer langen Analyse sollten mit dem neuen Impuls sowohl Struktur und Hierarchie der Mannschaft verändert als auch der Druck auf mehrere Schultern verteilt werden. Zeitgleich scheint es auch ein Zeichen an alle Spieler zu sein, dass die bisherigen Leistungen nicht ausreichend waren. Ein Prozess der wohl längst überfällig war, aber nicht ohne Risiko ist.


    Dennoch glaubte kaum einer daran, dass der FCK überhaupt etwas Zählbares gegen den KFC holen würde, dafür waren die letzten Auftritte zu schwach. Doch man wurde zum Glück eines Besseren belehrt. Der FCK zeigte beim verdienten 3:0 Auswärtssieg die beste Leistung der laufenden Saison, dabei hätten die Roten Teufel sogar höher gewinnen können.

    Schommers' Plan geht auf

    Neben den strukturellen Änderungen des Kaders, kehrte Schommers, um der Abwehr mehr Stabilität zu verleihen, zum klassischen 4-4-2 zurück. Die Maßnahmen des Trainerteams sollten sich an diesem Tag auszahlen. Die Roten Teufel waren von Beginn an hellwach und fokussiert. Zudem legten sie eine hohe Laufbereitschaft an den Tag, waren in den Zweikämpfen bissig und strahlten große Entschlossenheit aus. Attribute, die sich so häufig in dieser Saison vermissen ließen und die hoffentlich auch in den kommenden Wochen wieder zum Vorschein kommen. Insgesamt eine rundum gelungene Mannschaftsleistung. Auch das Glück, dass dem FCK in den vergangenen Wochen verloren ging, kehrte zurück. Glück welches man sich hart erarbeitete, wie beim 1:0, ausnahmsweise mal einem Eigentor des Gegners. In der Defensive standen die Roten Teufel so sicher wie lange nicht mehr und hielten das erste Mal seit dem 3. Spieltag hinten die Null.


    Auch personell lag Boris Schommers absolut richtig. Für viele etwas überraschend stand Hendrick Zuck zum ersten Mal in dieser Saison in der Startelf. Dabei zeigte Zuck die vielleicht beste Leistung seit seiner Rückkehr zum FCK. Seine stärkste Partie im Dress der Pfälzer bisher machte auch Janik Bachmann, der zusammen mit Carlo Sickinger vor der Abwehr einen tadellosen Job machte und so gut wie jeden Zweikampf gewann.


    Wie von Schommers gefordert wurde die Verantwortung unter den Spielern aufgeteilt, wie beispielsweise Carlo Sickinger, Andre Hainault oder Timmy Thiele. Man pushte sich gegenseitig und baute sich bei Fehlern auf. Mit zunehmender Spieldauer war förmlich zu spüren, wie die Mannschaft auf dem Platz mehr Sicherheit bekam und die einzelnen Spieler an ihrer Aufgabe wuchsen.

    Balsam für die Seele

    Dass auch die vergangenen Wochen nicht spurlos an den Spielern vorbei gingen, zeigte sich bei Christian Kühlwetters Torjubel zum 2:0. Der Angreifer ging nach seinem Tor auf die Knie und ließ seinen Emotionen freien Lauf. Nach dem Timmy Thiele auch noch das 3:0 erzielte, spürte man nach dem Spiel sichtlich die Erleichterung der Akteure und auch bei den Fans.


    Als warnendes Beispiel sollte die vergangene Saison gelten, damals sollte in der Hinrunde der Sieg gegen Uerdingen die Wende einleiten. Der Rest ist bekannt. Boris Schommers kann das Ganze dementsprechend einordnen: „Das ist ein Schritt in die richtige Richtung, mehr nicht. Wir müssen die Leistung bestätigen“.


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: #MSVFCK: Verdiente 3:1 Pleite in Duisburg


    #MSVFCK: Verdiente 3:1 Pleite in Duisburg

    Nach der Länderspielpause ging es für den FCK am Freitagabend zum MSV Duisburg. Im Duell der Traditionsvereine verlor der FCK verdient mit 3:1 (2:0).


    FCK-Trainer Boris Schommers nahm im Vergleich zum Heimsieg gegen Jena gleich mehrere Änderungen vor. Für den gelbgesperrten Janik Bachmann rückte der wiedergenesene Carlo Sickinger ins Mittelfeld. Gino Fechner ersetze Jose Matuwilla in der Innenverteidigung. Für Simon Skarlatidis spielte Antonio Jonjic auf der Außenbahn der Roten Teufel.

    Viel Mittelfeldgeplänkel - Duisburg effektiv

    In den ersten Minuten passierte zunächst relativ wenig und beide Mannschaften tasteten sich zunächst ab. Der FCK hatte zunächst mehr Spielanteile, während Duisburg sich etwas zurückzog. In der Folge gab es auf beiden Seiten erste Annäherungen in Richtung gegnerisches Tor, ohne dabei ernsthafte Gefahr auszustrahlen. Doch dann sorgte prompt die erste gefährliche Chance der Hausherren für den ersten Treffer. Nach einer Flanke von der rechten Seite konnte Daschner ungehindert zum 1:0 köpfen.


    Nach dem Gegentreffer brauchte der FCK etwas um sich zu fangen. Beide Teams rieben sich vorwiegend in Zweikämpfen im Mittelfeld auf, woraufhin das Spielgeschehen vorwiegend zwischen beiden Strafräumen stattfand. Die wenigen Angriffe des FCK wurden nicht konsequent zu Ende gebracht. Auf der anderen Seite zeigte sich Duisburg äußerst effektiv. Nach knapp 20 Minuten erhöhte Stoppelkamp mit dem zweiten Schuss aufs Tor auf 2:0. Im Anschluss hatte der FCK sogar Glück, nicht höher in Rückstand zu geraten. Doch auch der FCK kam jetzt zu gefährlichen Situationen, blieb aber zu harmlos vor dem Tor. Mit dem 2:0 Rückstand ging es in die Pause.

    FCK wacht zu spät auf

    Zu Beginn der zweiten Hälfte kam Duisburg mit viel Selbstvertrauen aus der Kabine und übte gleich großen Druck auf die Abwehrreihe des FCK. Daraufhin erzielte der MSV wieder mit dem ersten Schuss aufs Tor das 3:0. Mickels spielte ohne große Mühe alleine die Abwehr des FCK aus und erzielte trocken das 3:0. Im weiteren Verlauf dominierten die Hausherren das Spiel vollständig und hatten reihenweise hochkarätige Chancen, lediglich Lennart Grill verhinderte schlimmeres. Nach der Druckphase der Duisburger kam der FCK endlich besser ins Spiel und hatte prompt erste Chancen. Nach einem schönen Flugball von Starke blieb der eingewechselte Thiele eiskalt und erzielte den 3:1 Anschlusstreffer. Danach bekam der FCK nochmals die zweite Luft und hatte dabei Pech, dass der Schiedsrichter ein klares Foulspiel im Strafraum übersah. Doch mehr wie der Anschlusstreffer sollte nicht mehr fallen. Insgesamt eine verdiente Niederlage für die Roten Teufel, die zu spät aufgewacht sind.


    MSV Duisburg - 1. FC Kaiserslautern 3:1 (2:0)


    Aufstellung MSV

    Weinkauf - Bitter, Boeder, Gembalies, Sicker – Albutat, Jansen, Stoppelkamp (90. Scepanik), Daschner, Mickels (83. Engin) – Vermeij (90. Sliskovic)


    Aufstellung FCK

    Grill - Sternberg, Fechner, Kraus, Schad – Starke, Sickinger, Hemlein (60. Thiele), Pick, Jonjic (60. Skarlatidis) - Kühlwetter (73. Röser)


    Tore:

    1:0 Lukas Daschner (11. Minute)

    2:0 Moritz Stoppelkamp (24. Minute)

    3:0 Leroy Jaques Mickels (52. Minute)

    3:1 Timmy Thiele (73. Minute)


    Kartenvergabe:

    Gelb: Daschner, Jansen - Pick


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: „Das Unentschieden geht absolut in Ordnung“


    „Das Unentschieden geht absolut in Ordnung“

    Das Debüt von Schommers endete mit einem gerechten 1:1. Ähnlich sahen es auch die beteiligten Akteure. Wir haben die Stimmen zum Spiel zusammengefasst.


    Vor dem Spiel hatte der FCK laut Florian Pick einen klaren Matchplan vom neuen Trainer mit auf den Weg bekommen: „Nach dem 6:1 in Meppen haben wir uns vorgenommen, dass wir hinten kompakt stehen und die Null steht. Das haben wir denk ich ganz umgesetzt, da wir relativ wenig zugelassen haben“. Genauso sah es auch Trainer Boris Schommers, der besonders die Defensivleistung hervorhob: „Wir wollten uns stabilisieren und ich denke, das haben wir ganz gut hinbekommen. Immerhin haben wir gegen einen Absteiger aus der 2. Liga gespielt und relativ wenig zugelassen“. „Insgesamt geht das Unentschieden absolut in Ordnung, wenn man den gesamten Spielverlauf betrachtet“, zeigte sich Boris Schommers am Ende durchaus zufrieden.


    Gäste Trainer Stefan Krämer konnte seinem Trainerkollegen nur beipflichten: „Wenn man den kompletten Spielverlauf betrachtet ist das ein leistungsgerechtes Unentschieden“ und fügte hinzu: „Mit ein wenig Glück in der Schlussphase gewinnen wir das Ding vielleicht noch“. Damit verwies er auf die Druckphase der Magdeburger in der Schlussphase.

    „Standardtor extrem ärgerlich“

    Nachdem Florian Pick den FCK in der 63. Spielminute in Führung brachte, schien die FCK-Welt noch in Ordnung zu sein. Danach konzentrierten sich die Roten Teufel auf die Defensive und ließen bis auf wenige Ausnahmen nur wenig zu. Besonders ärgerlich war es als der FCK mal wieder nach einem Standard einen Gegentreffer kassierte. Derselben Meinung war auch Schommers: „Natürlich ist das ärgerlich, wenn du aus dem Spiel heraus nur wenig zulässt und dann durch einen Standard den Ausgleich kassierst. Wenn wir den Standard verteidigen können ist die Chance auf den Sieg am Schluss natürlich größer“. Sichtlich frustriert zeigte sich auch Florian Pick: „Unfassbar, dass wir schon wieder einen Standardtreffer bekommen haben. Das muss endlich mal aufhören, wir haben schon so viele Standardtore kassiert, da müssen wir uns wirklich verbessern“.

    Viel Arbeit für den neuen Trainer

    Jetzt geht es für Boris Schommers darum in den kommenden Wochen die richtige Balance zwischen Defensive und Offensive zu finden, um dann „auch mal eine konstante Leistung über 90 Minuten zu zeigen“, so Schommers. Auf die Arbeit in den kommenden Wochen mit dem neuen Coach freut sich auch Florian Pick: „Ich finde ihn sehr gut, er hat einen anderen Spielstil als unser alter Trainer. Er hat gewisse Ziele und ist sehr ehrgeizig. Er wird uns auf jeden Fall gut tun“.


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: „Das Unentschieden geht absolut in Ordnung“


    „Das Unentschieden geht absolut in Ordnung“

    Das Debüt von Schommers endete mit einem gerechten 1:1. Ähnlich sahen es auch die beteiligten Akteure. Wir haben die Stimmen zum Spiel zusammengefasst.


    Vor dem Spiel hatte der FCK laut Florian Pick einen klaren Matchplan vom neuen Trainer mit auf den Weg bekommen: „Nach dem 6:1 in Meppen haben wir uns vorgenommen, dass wir hinten kompakt stehen und die Null steht. Das haben wir denk ich ganz umgesetzt, da wir relativ wenig zugelassen haben“. Genauso sah es auch Trainer Boris Schommers, der besonders die Defensivleistung hervorhob: „Wir wollten uns stabilisieren und ich denke, das haben wir ganz gut hinbekommen. Immerhin haben wir gegen einen Absteiger aus der 2. Liga gespielt und relativ wenig zugelassen“. „Insgesamt geht das Unentschieden absolut in Ordnung, wenn man den gesamten Spielverlauf betrachtet“, zeigte sich Boris Schommers am Ende durchaus zufrieden.


    Gäste Trainer Stefan Krämer konnte seinem Trainerkollegen nur beipflichten: „Wenn man den kompletten Spielverlauf betrachtet ist das ein leistungsgerechtes Unentschieden“ und fügte hinzu: „Mit ein wenig Glück in der Schlussphase gewinnen wir das Ding vielleicht noch“. Damit verwies er auf die Druckphase der Magdeburger in der Schlussphase.

    „Standardtor extrem ärgerlich“

    Nachdem Florian Pick den FCK in der 63. Spielminute in Führung brachte, schien die FCK-Welt noch in Ordnung zu sein. Danach konzentrierten sich die Roten Teufel auf die Defensive und ließen bis auf wenige Ausnahmen nur wenig zu. Besonders ärgerlich war es als der FCK mal wieder nach einem Standard einen Gegentreffer kassierte. Derselben Meinung war auch Schommers: „Natürlich ist das ärgerlich, wenn du aus dem Spiel heraus nur wenig zulässt und dann durch einen Standard den Ausgleich kassierst. Wenn wir den Standard verteidigen können ist die Chance auf den Sieg am Schluss natürlich größer“. Sichtlich frustriert zeigte sich auch Florian Pick: „Unfassbar, dass wir schon wieder einen Standardtreffer bekommen haben. Das muss endlich mal aufhören, wir haben schon so viele Standardtore kassiert, da müssen wir uns wirklich verbessern“.

    Viel Arbeit für den neuen Trainer

    Jetzt geht es für Boris Schommers darum in den kommenden Wochen die richtige Balance zwischen Defensive und Offensive zu finden, um dann „auch mal eine konstante Leistung über 90 Minuten zu zeigen“, so Schommers. Auf die Arbeit in den kommenden Wochen mit dem neuen Coach freut sich auch Florian Pick: „Ich finde ihn sehr gut, er hat einen anderen Spielstil als unser alter Trainer. Er hat gewisse Ziele und ist sehr ehrgeizig. Er wird uns auf jeden Fall gut tun“.


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: Bei Schommers-Debüt: FCK und FCM trennen sich 1:1


    Bei Schommers-Debüt: FCK und FCM trennen sich 1:1

    Beim Debüt von Boris Schommers als FCK- Trainer, empfing der FCK den FC Magdeburg. In einer intensiven Begegnung trennten sich beide Teams am Ende mit 1:1.


    Im Vergleich zum desolaten Auftreten in Meppen hat Boris Schommers vier Veränderungen in der Startelf der Roten Teufel vorgenommen: Sternberg, Sickinger, Skarlatidis und Hemlein starteten für Hercher, Kraus, Starke und Röser. Dabei agierten die Roten Teufel im klassischen 4-4-2 mit Thiele und Kühlwetter im Sturm.

    Ereignisarme 1. Halbzeit

    Von Beginn an waren beide Mannschaften zunächst darauf bedacht für Stabilität in der Defensive zu sorgen, dabei war der FCK zu Beginn die aktivere Mannschaft. Der FCK tat sich aber besonders in der Offensive schwer, zu viele Fehlpässe und Ungenauigkeiten bestimmten das Spiel der Roten Teufel. Immer wieder versuchte es der FCK mit langen Bällen, diese fanden aber meistens keinen Abnehmer. Das Spielgeschehen fand weiterhin größtenteils zwischen beiden Strafräumen statt. Mit zunehmender Spieldauer übernahmen die Gäste aus Magdeburg die Initiative. Dabei kam der FCM zu leichten Halbchancen ohne wirklich Gefahr auszustrahlen. Ohne größere Höhepunkte ging es dementsprechend torlos in die Pause.

    Pick trifft zur Führung - Magdeburg nutzt Durcheinander aus

    Auch zu Beginn der 2. Hälfte waren die Roten Teufel die aktivere Mannschafft und kam prompt zu ersten Chancen aus der Ferne. Der FCK blieb jetzt auch in der Folge das spielbestimmende Team, tat sich aber weiterhin schwer Chancen zu kreieren. Nach einem Ballgewinn spielte der FCK endlich zielstrebig und schnell nach vorne: Christian Kühlwetter behielt im Umschaltspiel die Übersicht und setzte Florian Pick in Szene, der mit der ersten Chance zum 1:0 traf.


    Auch nach dem Führungstreffer blieb der FCK zunächst das dominantere Team, verpasste es aber nachzulegen. Daraufhin wurden die Gäste immer stärker und Grill wurde das erste Mal ernsthaft geprüft. Die Roten Teufel wurden immer mehr in die Defensive gedrängt, standen aber noch kompakt und verteidigten die Führung. Doch nach einem Eckball fehlte die Abstimmung in der Abwehr des FCKs und Tobias Müller traf freistehend zum 1:1. Im Anschluss war Magdeburg deutlich am Drücker und der FCK hatte in der ein oder anderen Situation Glück nicht in Rückstand zu geraten. Doch der FCK hielt bis zum Schluss dagegen und es blieb beim 1:1.


    1. FC Kaiserslautern - 1. FC Magdeburg 1:1 (0:0)


    Aufstellung FCK

    Grill - Sternberg, Matuwila, Sickinger, Schad – Hemlein (85. Fechner), Bachmann, Skarlatidis, Pick (79. Jonjic) -Kühlwetter, Thiele (63. Röser)


    Aufstellung FC Magdeburg

    Behrens - Perthel, Müller, Koglin, Ernst (66. Chahed) – Conteh (83.Laprevotte), Jacobsen, Rother, Osei Kwadwo (59. Preißinger) – Beck, Bertram


    Tore:

    1:0 Florian Pick (63. Minute)

    1:1 Tobias Müller (79. Minute)


    Kartenvergabe:

    Gelb: Bachmann, -


    Zuschauer:

    19.316


    Quelle: Treffpunkt Betze



    Diskussionsthema zum Artikel: #FCKFCM: Neuanfang mit Boris Schommers


    #FCKFCM: Neuanfang mit Boris Schommers

    Nach dem Trainerwechsel erwartet der FCK am Samstag den FC Magdeburg. Dabei steht der neue Coach Boris Schommers direkt unter Druck.


    Die Leistung und die 6:1 Niederlage in Meppen waren bis dato der negative Höhepunkt der Saison. Bereits neun Punkte Rückstand hat der FCK auf die Tabellenspitze. Um nochmals oben anzugreifen, sind die Leistungsschwankungen im Spiel der Roten Teufel im Moment noch zu groß.


    Mit der Trainerentlassung beginnt die Saison für den FCK quasi wieder von vorne. Nun gilt es für den neuen Trainer Boris Schommers Konstanz in das Spiel der Roten Teufel zubringen. Keine leichte Aufgabe für den 40-jährigen Fußballlehrer. Schommers wird die Mannschaft gegen Magdeburg das erste Mal von der Seitenlinie aus betreuen, große Leistungssprünge wird man aber nicht erwarten können, dafür fehlt schlichtweg die Zeit für Schommers, Zeit die er eigentlich gar nicht hat.

    Die Lage vor dem Spiel

    Nach dem katastrophalen 6:1 Auftritt in Meppen hat der FCK den Anschluss an die Spitzengruppe endgültig verpasst. Nun startet der FCK wieder einmal mit einem neuen Trainer und fängt quasi wieder bei Null an. Doch um überhaupt nochmal oben angreifen zu können muss der FCK unter dem neuen Trainer eine richtige Serie starten, dabei gilt es aber auch besonders den Blick nach unten nicht zu verlieren.


    Der Gegner aus Magdeburg ist seinen Erwartungen ebenfalls noch nicht gerecht geworden, steht aber mit zwei Punkten mehr auf dem Konto vor dem FCK in der Tabelle. Dabei hat der FCM erst ein Spiel verloren, dafür aber auch erst zweimal gewinnen können. Besonders der 5:1 Sieg gegen 1860 München zeigte, dass Potenzial bei den Magdeburgern vorhanden ist.

    Unsere Roten Teufel

    Der neue FCK-Trainer Boris Schommers kann bei seinem Debüt nahezu aus dem Vollen schöpfen. Bis auf die Langzeitverletzten sind alle Mann an Bord. Auch Dominik Schad, der über die Woche hinweg angeschlagen war, dürfte einsatzbereit sein. Man darf gespannt sein, inwiefern Schommers die Aufstellung in Vergleich zu den letzten Spielen verändern wird.

    Unser Gegner

    Die Mannschaft von Stefan Krämer ist mit elf Punkten aus acht Partien ähnlich holprig gestartet wie der FCK. Dabei zählte der Absteiger aus der zweiten Liga zu den Mitfavoriten um den Aufstieg. Nach dem Abstieg stand für die Magdeburger ein großer Umbruch an: 17 Spieler verließen den Verein und 20 neue Spieler wurden geholt. Unter den Neuzugängen sind namenhafte Spieler wie Sören Bertram, Mario Kvesic oder Dustin Bomheuer dabei.

    Daten, Fakten und Statistiken

    · Am Samstag treffen beide Mannschaften überhaupt das erste Mal aufeinander.

    · Beide Teams konnten erst 2 ihrer 8 Saisonspiele gewinnen.

    · Der FCK ist zuhause noch ohne Sieg.

    · Mit erst 9 Gegentoren stellen die Magdeburger einer der besten Abwehrreihen der Liga.

    · Magdeburg ist in der Fremde noch ungeschlagen (1 Sieg, 3 Unentschieden).

    Stimmen zum Spiel

    FCK-Trainer Boris Schommers: Ich lerne die Mannschaft erst heute kennen und habe nur zwei Einheiten, da können wir erstmal nur an kleinen Stellschrauben drehen. Es muss aber allen bewusst sein, dass heute ein Nullpunkt ist. Die Mannschaft weiß, dass sie ihren Fans etwas schuldig ist. Fest steht: Am Samstag muss eine ganz andere Mannschaft auf dem Platz stehen, die versucht, das Spiel von Meppen wiedergutzumachen“.


    FCM-Trainer Stefan Krämer: „Ich bin mir sehr sicher, dass es ein sehr intensives Spiel wird. Nach der 6:1 Niederlage in Meppen und mit dem neuen Trainer wird Kaiserslautern auf Wiedergutmachung aus sein“.

    Spielinfos

    Für das Heimspiel am Samstag wurden bisher 17.240 Karten verkauft. Geleitet wird die Partie von Schiedsrichter Mitja Stegemann. Spielbeginn ist um 14 Uhr. Die Stadiontore auf dem Betze öffnen bereits zwei Stunden vor Spielbeginn, also um 12 Uhr. Neben der üblichen Übertragung bei Magenta Sport wird das Spiel zusätzlich im SWR und MDR übertragen.

    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: #FCKSVW: Der Sport steht im Vordergrund


    #FCKSVW: Der Sport steht im Vordergrund

    Am Sonntag steht das mit Spannung erwartete Südwest-Derby gegen Waldhof Mannheim an. Das Prestigeduell wird vermutlich zeigen, in welche Richtung es für die Roten Teufel endgültig geht.


    Das Derby gegen Mannheim wirft schon lange seine Schatten voraus. Schon Wochen zuvor wurde über diese mit Spannung erwartete Partie berichtet und diskutiert. Selten ging es dabei aber um das Wesentliche: Fußball. Und gerade um diesen sollte es doch auch gehen. Dabei waren gerade die Duelle aus der Vergangenheit - bei aller Rivalität - besonders auf sportlicher Eben immer wieder für ein Spektakel gut.


    Apropos "sportlich". Für den FCK steht einiges auf dem Spiel. Besonders wenn man den Blick auf die Tabelle richtet, ist es für die Roten Teufel wichtig nicht den Anschluss zu verpassen, damit man nicht vorzeitig im Niemandsland der Liga versackt. Auch für die Fans wäre ein positives Ergebnis im Derby goldwert und könnte womöglich erneut Euphorie im Umfeld des Betzenbergs entfachen.

    Die Lage vor dem Spiel

    Mit dem furiosen 5:3 Sieg gegen Zwickau am vergangenen Spieltag zeigte der FCK was möglich ist, wenn man das vorhandene Potential nutzen kann. Lediglich die Kaltschnäuzigkeit und die Erfahrung fehlte noch der jungen Elf von Sascha Hildmann, um solch ein Spiel souverän über die Zeit zu bringen. Dennoch dürfte die Mannschaft mit dem Sieg einiges an Selbstvertrauen getankt haben.


    Nun steht das Heimspiel gegen die noch ungeschlagenen Mannheimer an. Ein erneuter Härtetest für die Roten Teufel, die aufgrund des Derbys voll motiviert in die Begegnung gehen werden. Mit einem Sieg könnte der FCK vorerst an die oberen Tabellenregionen anklopfen.

    Unsere Roten Teufel

    Personell steht Sascha Hildmann fast der komplette Kader zur Verfügung. Simon Skarlatidis ist nach seinem Ausfall in Zwickau wieder an Bord. Mit dabei ist auch erstmals Neuzugang Lucas Röser und bietet seinem Trainer gerade in der Offensive neue Alternativen. Weiterhin fehlt Theodor Bergmann, der mit den Folgen einer Viruserkrankung zu kämpfen hat. Neben den langzeitverletzten Spalvis und Esmel fehlt auch weiterhin Andri Bjanarson, der sich nach seinem Muskelbündelriss im Aufbautraining befindet und kommende Woche ins Mannschaftstraining einsteigen soll.

    Unser Gegner

    Nach 16 Jahren kehrten die Mannheimer zurück in den deutschen Profifußball. Getragen von der Aufstiegseuphorie erwischten die Mannheimer einen optimalen Start und sind nach 6 Spielen noch ungeschlagen und haben bereits 12 Punkte auf dem Konto. Damit befinden sie sich aktuell auf dem 4. Tabellenplatz. Die Mannschaft von Trainer Bernhard Trares konnte in den ersten Spielen vor allem mit ihrer Mentalität und Einsatzbereitschaft überzeugen. Am vergangenen Spieltag bezwang man zuhause den Aufstiegsfavoriten MSV Duisburg fulminant mit 4:3.


    Mit Valmir Sulejmani hat der SVW einen der treffsichersten Stürmer der bisherigen Saison in ihren Reihen. Ein weiterer Fixpunkt in der Offensive ist der Ex-FCKler Maurice Deville, der fest zum Stammpersonal zählt. Trainer Bernhard Trares vertraut bisher vorwiegend seinen Spielern aus der Aufstiegssaison. Dennoch verstärkte sich der SVW punktuell und konnte seine sieben Abgänge mit neun Neuzugängen adäquat ersetzen.

    Daten, Fakten und Statistiken

    • Lediglich 18 Mal fand das Südwestderby zwischen dem FCK und dem SVW statt, darunter 14 Mal in der 1. Liga, 2 Mal traf man sich jeweils in der 2. Liga und im Pokal

    • Die Bilanz spricht dabei leicht für den FCK: 7 Mal gingen die Roten Teufel als Sieger vom Platz, 5 Mal endeten die Partien Unentschieden. Mannheim konnte 6 Mal das Spiel für sich entscheiden

    • In 9 Heimspielen verlor der FCK erst zweimal gegen Mannheim

    • Das letzte Aufeinandertreffen beider ersten Mannschaften in einem Pflichtspiel fand in der Saison 2000/2001 im DFB Pokal statt, damals gewann der FCK auswärts mit 2:3.

    Stimmen zum Spiel

    FCK-Trainer Sascha Hildmann: Mannheim ist im Moment vielleicht die Mannschaft der Stunde. Ihr könnt euch sicher sein, jeder Spieler unserer Mannschaft weiß genau, was passiert, wer da kommt, welche Bedeutung das Derby für die Fans hat. Wir dürfen Mannheim erst gar nicht ins Umschaltspiel kommen lassen. Natürlich ist aber auch die eigene Zweikampfstärke und Härte gefragt, um sie nicht zur Entfaltung kommen zu lassen".


    SVW-Stürmer Maurice Deville: Die Vorfreude ist natürlich sehr groß, das Team freut sich auf das Spiel. Die Luft wird brennen, aber wir werden vorbereitet sein. Der Gegner wird versuchen uns im eigenen Stadion zu beeindrucken".

    Faninfos

    Bis heute wurden knapp 34.000 Karten verkauft, darunter etwa 4.500 Gäste aus Mannheim. Geleitet wird die Partie vom Unparteiischen Robert Hartmann. Spielbeginn ist um 13:00 Uhr. Die Stadiontore öffnen bereits zwei Stunden vor Spielbeginn, also um 11:00 Uhr. Rund um das Stadion wird zudem ein Alkoholverbot herrschen. Außerdem wird es eine strikte Fantrennung geben.


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: #FCKSVW: Der Sport steht im Vordergrund


    #FCKSVW: Der Sport steht im Vordergrund

    Am Sonntag steht das mit Spannung erwartete Südwest-Derby gegen Waldhof Mannheim an. Das Prestigeduell wird vermutlich zeigen, in welche Richtung es für die Roten Teufel endgültig geht.


    Das Derby gegen Mannheim wirft schon lange seine Schatten voraus. Schon Wochen zuvor wurde über diese mit Spannung erwartete Partie berichtet und diskutiert. Selten ging es dabei aber um das Wesentliche: Fußball. Und gerade um diesen sollte es doch auch gehen. Dabei waren gerade die Duelle aus der Vergangenheit - bei aller Rivalität - besonders auf sportlicher Eben immer wieder für ein Spektakel gut.


    Apropos "sportlich". Für den FCK steht einiges auf dem Spiel. Besonders wenn man den Blick auf die Tabelle richtet, ist es für die Roten Teufel wichtig nicht den Anschluss zu verpassen, damit man nicht vorzeitig im Niemandsland der Liga versackt. Auch für die Fans wäre ein positives Ergebnis im Derby goldwert und könnte womöglich erneut Euphorie im Umfeld des Betzenbergs entfachen.

    Die Lage vor dem Spiel

    Mit dem furiosen 5:3 Sieg gegen Zwickau am vergangenen Spieltag zeigte der FCK was möglich ist, wenn man das vorhandene Potential nutzen kann. Lediglich die Kaltschnäuzigkeit und die Erfahrung fehlte noch der jungen Elf von Sascha Hildmann, um solch ein Spiel souverän über die Zeit zu bringen. Dennoch dürfte die Mannschaft mit dem Sieg einiges an Selbstvertrauen getankt haben.


    Nun steht das Heimspiel gegen die noch ungeschlagenen Mannheimer an. Ein erneuter Härtetest für die Roten Teufel, die aufgrund des Derbys voll motiviert in die Begegnung gehen werden. Mit einem Sieg könnte der FCK vorerst an die oberen Tabellenregionen anklopfen.

    Unsere Roten Teufel

    Personell steht Sascha Hildmann fast der komplette Kader zur Verfügung. Simon Skarlatidis ist nach seinem Ausfall in Zwickau wieder an Bord. Mit dabei ist auch erstmals Neuzugang Lucas Röser und bietet seinem Trainer gerade in der Offensive neue Alternativen. Weiterhin fehlt Theodor Bergmann, der mit den Folgen einer Viruserkrankung zu kämpfen hat. Neben den langzeitverletzten Spalvis und Esmel fehlt auch weiterhin Andri Bjanarson, der sich nach seinem Muskelbündelriss im Aufbautraining befindet und kommende Woche ins Mannschaftstraining einsteigen soll.

    Unser Gegner

    Nach 16 Jahren kehrten die Mannheimer zurück in den deutschen Profifußball. Getragen von der Aufstiegseuphorie erwischten die Mannheimer einen optimalen Start und sind nach 6 Spielen noch ungeschlagen und haben bereits 12 Punkte auf dem Konto. Damit befinden sie sich aktuell auf dem 4. Tabellenplatz. Die Mannschaft von Trainer Bernhard Trares konnte in den ersten Spielen vor allem mit ihrer Mentalität und Einsatzbereitschaft überzeugen. Am vergangenen Spieltag bezwang man zuhause den Aufstiegsfavoriten MSV Duisburg fulminant mit 4:3.


    Mit Valmir Sulejmani hat der SVW einen der treffsichersten Stürmer der bisherigen Saison in ihren Reihen. Ein weiterer Fixpunkt in der Offensive ist der Ex-FCKler Maurice Deville, der fest zum Stammpersonal zählt. Trainer Bernhard Trares vertraut bisher vorwiegend seinen Spielern aus der Aufstiegssaison. Dennoch verstärkte sich der SVW punktuell und konnte seine sieben Abgänge mit neun Neuzugängen adäquat ersetzen.

    Daten, Fakten und Statistiken

    • Lediglich 18 Mal fand das Südwestderby zwischen dem FCK und dem SVW statt, darunter 14 Mal in der 1. Liga, 2 Mal traf man sich jeweils in der 2. Liga und im Pokal

    • Die Bilanz spricht dabei leicht für den FCK: 7 Mal gingen die Roten Teufel als Sieger vom Platz, 5 Mal endeten die Partien Unentschieden. Mannheim konnte 6 Mal das Spiel für sich entscheiden

    • In 9 Heimspielen verlor der FCK erst zweimal gegen Mannheim

    • Das letzte Aufeinandertreffen beider ersten Mannschaften in einem Pflichtspiel fand in der Saison 2000/2001 im DFB Pokal statt, damals gewann der FCK auswärts mit 2:3.

    Stimmen zum Spiel

    FCK-Trainer Sascha Hildmann: Mannheim ist im Moment vielleicht die Mannschaft der Stunde. Ihr könnt euch sicher sein, jeder Spieler unserer Mannschaft weiß genau, was passiert, wer da kommt, welche Bedeutung das Derby für die Fans hat. Wir dürfen Mannheim erst gar nicht ins Umschaltspiel kommen lassen. Natürlich ist aber auch die eigene Zweikampfstärke und Härte gefragt, um sie nicht zur Entfaltung kommen zu lassen".


    SVW-Stürmer Maurice Deville: Die Vorfreude ist natürlich sehr groß, das Team freut sich auf das Spiel. Die Luft wird brennen, aber wir werden vorbereitet sein. Der Gegner wird versuchen uns im eigenen Stadion zu beeindrucken".

    Faninfos

    Bis heute wurden knapp 34.000 Karten verkauft, darunter etwa 4.500 Gäste aus Mannheim. Geleitet wird die Partie vom Unparteiischen Robert Hartmann. Spielbeginn ist um 13:00 Uhr. Die Stadiontore öffnen bereits zwei Stunden vor Spielbeginn, also um 11:00 Uhr. Rund um das Stadion wird zudem ein Alkoholverbot herrschen. Außerdem wird es eine strikte Fantrennung geben.


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: Die Pfalz steht zusammen: Die Nummer 1 im Land sind wir!


    Die Pfalz steht zusammen: Die Nummer 1 im Land sind wir!

    Wenn die ganze Pfalz zusammensteht, dann besitzt der FCK die Fähigkeit, Großes zu leisten. Das hat das Pokalspiel gegen Mainz 05 eindrucksvoll bewiesen. Ein Kommentar.


    FCK-Cheftrainer Sascha Hildmann fand nach Spielende die perfekten Worte und sprach damit auch für viele FCK-Fans: „Dieser Erfolg gibt uns Kraft und ist Balsam für die Fan-Seele“. Welch eine Genugtuung nach all den Enttäuschungen der letzten Jahre, den Niederlagen und Rückschlägen aus der Vergangenheit. Wie oft wurde man dafür belächelt, als man sich als FCK-Fan zu erkennen gab. „Du musst aber starke Nerven haben? Das du dir das noch antust? Fahr doch mal nach Mainz, dort wird immerhin Bundesliga gespielt!“. Aussagen, die man meist mit einem müden Lächeln unkommentiert wirken ließ. Aber dann gewinnst du dieses Spiel, und der Sieg geht runter wie Öl.


    Bildergalerie: 1. FC Kaiserslautern - FSV Mainz 05


    Dabei war die erste halbe Stunde äußerst kritisch für die Roten Teufel, die Gäste aus Mainz übten einen enormen Druck aus und stellten unsere Mannschaft vor einige Probleme. Es schien beinahe so, als ob die Roten Teufel die Ehrfurcht vor dem Erstligisten nicht ablegen konnten. Die Ehrfurcht ablegen, auf dem Betze inzwischen ein bekannter Faktor, der den FCK in den letzten Jahren gefühlt jeden Menge Punkte gekostet und sich wahrscheinlich auch mit jedem Spieltag mehr in den Köpfen der Spieler und Zuschauer manifestiert hat. Und das war zu spüren, auf dem Platz und auf den Rängen. Dieses Gefühl der Sicherheit, es ist nicht mehr so wirklich da, hier auf Deutschlands höchstem Fußballberg. Doch letztlich überstanden die Betzebuben die Mainzer Drangphase mit viel Kampf und Leidenschaft. Und mit jeder gespielten Minute ohne Gegentor kam der Stolz zurück. Der Mannschaft konnte man das erwachsende Selbstvertrauen förmlich ansehen. Mit zunehmender Spieldauer entwickelte sich dann auch eine echte Pokaldynamik, die sich allmählich in den so oft vermissten Betze-Fußball verwandelte. Die Männer in Rot und die Kurve wurden wieder zu einer Einheit. Eine Einheit, die in den letzten Jahren stellenweise durch einen unüberwindbaren Graben getrennt schien. Eine Einheit, die dir das Gefühl gibt, dass du alles erreichen kannst, wenn nur ein Fünkchen Glück dazu kommt.

    Der Betze bebt

    Aber nicht nur auf dem Platz erinnerte vieles an die guten alten Zeiten. Über die gesamten 90 Minuten unterstützten die Zuschauer die Mannschaft und peitschten sie bedingungslos nach vorne. Die Fans wollten nur eines sehen, dass sich die Spieler für den Verein und für uns zerreißen. Und das bekamen sie auch. Bestes Beispiel dafür war gegen Ende der ersten Halbzeit, als sich Florian Pick tief in der gegnerischen Hälfte in einen Ball warf und zum Abstoß klärte. Die Menge tobte. Fans und Mannschaft pushten sich nun gegenseitig, die Fans feierten nun jede gelungene Aktion, jeden gewonnen Zweikampf, als hätte man gerade den Pokal gewonnen. Und auf der anderen Seite sprang das Feuer von den Rängen auf den Rasen. Die Spieler legten alle nochmal eine Schippe drauf und gingen dahin, wo es auch mal weh tat. Dauerbrenner Christian Kühlwetter zeigte sich am Schluss sichtlich erschöpft: „Hätte es Verlängerung gegeben, wäre es ziemlich eng geworden“. „Das war Betze!“, schwärmte Sascha Hildmann nach dem Spiel.


    Dann die 63. Spielminute: War das eine Antwort von Fritz Walter auf die Schmähungen seitens der Mainzer Ultras? Oder gar der Geist von Zandi, der all die Jahre auf den einen Moment gewartet hat, um den Ball, für den Schiedsrichter deutlich erkennbar, hinter die Linie zu bringen? Nachdem Manfred Starke den FCK vom Punkt, wenn auch etwas glücklich, in Führung brachte, war auf den Rängen endgültig kein Halten mehr. Als kurz vor Schluss „Oh wie ist das schön“ durch das Fritz-Walter Stadion schallte, wurde von Minute zu Minute deutlicher, wie wichtig dieser Sieg und diese Leistung den FCK-Fans wirklich war. Als Flo Pick dann noch auf 2:0 erhöhte, schwebten die gebeutelten Lautrer endgültig auf Wolke sieben.


    Und genau darin liegt der größte Gewinn dieses Spiels. Nicht die finanzielle Spritze durch das Erreichen der zweiten Runde und auch nicht die verbrannte Blockfahne der großmäuligen Mainzer. Sondern das Wissen, dass der FCK einen Erstligisten schlagen kann, dass dieses Team inklusive Trainer die Fähigkeit besitzt, Großes zu leisten. Und genau das hat dieser Verein immer am meisten gebraucht. Das sollte sich die Mannschaft immer wieder in Erinnerung rufen, wenn es in der harten dritten Liga stolprig wird, wenn der Gegner mauert oder uns ein vermeintlich kleiner Gegner zu überrennen droht. "Wir können es schaffen". Ein Mantra, welches lange verloren war.


    Doch mit ein wenig Abstand wird zeitgleich auch klar, dass es ab jetzt heißen muss, diese Euphorie und Begeisterung in die kommenden Wochen des Drittliga-Alltags mitzunehmen. Die Synergie zwischen Fans und Mannschaft hat mal wieder gezeigt, wie viel möglich ist, wenn die Pfalz zusammensteht. Und genau dieses ist es, was uns von unseren Nachbarn aus der Landeshauptstadt unterscheidet und wir deshalb auch immer die Nummer 1 in unserem Land sein werden.


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Autoren: Suffer, wentzerich

    Diskussionsthema zum Artikel: "Einfach geil": Der Betze feiert Pokalsieg gegen Mainz


    "Einfach geil": Der Betze feiert Pokalsieg gegen Mainz

    „Das war Betze!". Die Roten Teufel haben mit dem 2:0 Pokalsieg gegen Mainz eine echte Überraschung eingefahren. Voll des Lobes zeigten sich auch alle Beteiligten nach dem Spiel.


    Die Roten Teufel haben das heutige Derby am Ende verdient gewonnen. Und seit Jahren hat der Betze mal wieder richtig gebebt. Dementsprechend glücklich zeigten sich die Akteure des FCK nach Spielende.


    Nach den unglücklichen Ergebnissen in den vergangenen Wochen fiel den meisten FCK-Spielern ein Stein vom Herzen. So wie Carlo Sickinger: „Wir haben bisher gute Leistungen gebracht und wollten uns unbedingt im Derby vor dieser Kulisse beweisen, zum Glück hat es funktioniert.“


    Dabei lief es am Anfang alles andere als optimal für den FCK. „Die Mainzer haben natürlich als Bundesligist viel Druck ausgeübt. Wir haben die Phase gut überstanden und sind dann immer besser ins Spiel gekommen“, analysiert Sascha Hildmann die erste halbe Stunde. Ähnlich sah es auch Kapitän Christoph Hemlein: „Ja, Mainz hatte mehr Ballbesitz, aber davon kannst du dir nichts kaufen. Wir haben ziemlich gut dagegen gehalten“.


    Als möglichen Knackpunkt des Spiels nannte Carlo Sickinger den Elfmeter und fügte scherzhaft hinzu: „Wenn der Elfmeter so rein geht, dann kann man nur gewinnen“.

    Hildmann lobt komplettes Team

    Die Jungs haben heute einen klasse Job gemacht. Mentalität, Leidenschaft und Bereitschaft, alles hat heute gestimmt und da möchte ich heute auch keinen herausheben, die gesamte Mannschaft war top“, so Trainer Sascha Hildmann auf der anschließenden Pressekonferenz.


    Aber nicht nur der Trainer fand positive Worte für sein Team, Hemlein fand: „Heute haben wir uns in jeden Ball rein geworfen und alles gegeben. Das war schon stark“. Der Captain ergänzte und gab sich optimistisch: „Wenn wir so weiterspielen, werden wir einige Spiele gewinnen“.


    Sein Trainer merkte aber noch an: „Das war heute ein ganz anderer Gegner, natürlich ist es manchmal einfacher als Underdog. Dennoch müssen wir diese Leistung jetzt erstmal wieder bestätigen“.

    Mannschaft von den Zuschauern begeistert: „Einfach geil!“

    Besonders angetan zeigten sich die Spieler von der Stimmung im Stadion und von der Unterstützung der Fans. Elfmeterschütze Manfred Starke war voll des Lobes: „Es war so laut. Es ist richtig brutal, wenn man sieht was hier in Kaiserslautern mit den Fans im Rücken möglich ist. Wir versuchen den Fans auch immer etwas zurückzugeben, vielleicht auch wieder gegen Braunschweig“.


    Ich habe in den letzten Jahren viele Spiele des FCKs gesehen, das können sie mir glauben, aber so was wie heute war schon einzigartig. Das war Betze“, schwärmte Cheftrainer Hildmann über die Unterstützung der Fans.


    Auch der laufstarke Christian Kühlwetter war voll des Lobes: „Man hat heute wieder gesehen was hier los ist, wenn wir die Fans mitnehmen, dass ist schon unglaublich“.

    „Egal wer jetzt kommt“

    Einen Wunschgegner für die nächste Pokalrunde wollte keiner der Derbyhelden offen kommunizieren. Christian Kühlwetter gab sich dennoch kämpferisch: „Wir sind erst einmal froh in der 2. Runde zu sein. Der Rest ist uns im Moment noch egal. Hauptsache wir haben hier wieder ein volles Haus. Dann werden wir sehen was möglich ist. Egal wer jetzt auch kommt“.


    Quelle: Treffpunkt Betze